Ganz neu finden Sie in unserem Mainboard-Test in der Rangliste zu AM4-Mainboards drei neue Produkte: Asus Crosshair VIII Dark Hero, NZXT N7 B550 und Gigabyte B550 Aorus Elite V2. Natürlich erfahren Sie weiterhin alles Wissenswerte zum Thema Mainboards.

Mainboards für Intels Comet-Lake-CPUs, Sockel 1200

Hier finden Sie die ersten von uns getesteten Mainboards mit Sockel 1200 (Z490). Wir erweitern diese Rangliste, sobald zusätzliche Motherboards getestet wurden. Neu mit dabei sind Platz 2 und 4: Mainboards mit Wasserkühlung.

Mainboard-Test: Die besten AMD-Mainboards mit Sockel AM4

Diese Mainboards wurden von uns neuesten Tests unterzogen. Als Test-CPU diente Ryzen 3950X. Sie sind allesamt mit Prozessoren der Ryzen 3000 bzw. 5000 Generation kompatibel. Die Kompatibilität der X570-Chips zu CPUs vorhergehender Generationen hängt vom jeweiligen UEFI („Betriebs-Software“ des Mainboards) ab, gegebenenfalls sind Updates nötig oder aber die Kompatibilität ist nicht gegeben.

* PCI-E-Lane-Sharing ** Shared mit SATA *** Shared mit SATA und mit PCI-E-/M.2-Slot(s) **** Ryzen-3000-/-5000-CPU & X570: CPU & I/O-Hub 4.0. Ryzen-3000-/-5000-CPU & B550: CPU 4.0 & I/O-Hub 3.0. Andere Prozessoren & X570/B550: CPU & I/O-Hub
3.0. Mit X470/B450 immer: CPU 3.0 & I/O-Hub 2.0

Das Mainboard, auch Hauptplatine oder Motherboard genannt, ist die Schaltzentrale in jedem PC. Hier sitzt der Prozessor, hier werden Komponenten wie RAM-Module (Arbeitsspeicher), SSDs (Speicherplatz) oder die Grafikkarte angeschlossen, am Motherboard sind auch die Schnittstellen „nach draußen“ zu den Peripherie-Geräten.

Die Anschlüsse (unter anderem USB-Ports, Audio, LAN, Monitor-Anschluss), die man auf der Rückseite des PCs findet, sind der nach außen sichtbare Teil der Hauptplatine, welche an der Seitenwand des PC-Gehäuses angebracht wird – das sogenannte I/0-Panel. Was der PC kann, hängt größtenteils von den Funktionen dieser Platine ab.

Die wichtigsten Fragen beim Kauf eines Mainboards sind, ob Intel oder AMD und für welchen Sockel, denn jedes Mainboard kann nur die für den jeweiligen Sockel passenden CPUs aufnehmen.

AMD oder Intel? Welche CPUs passen in welchen Mainboard-Sockel?

Der Prozessoren-Markt ist klar aufgeteilt zwischen Intel und AMD. Da das Mainboard entweder für AMD oder für Intel geeignet ist, ist die wichtigste Frage, die Sie sich vor dem Kauf eines Mainboards stellen müssen: Welchen Prozessor möchte ich beziehungsweise welchen Prozessor habe ich und möchte ich in ein neues Mainboard einbauen? 

Welcher Prozessor für Sie geeignet ist, können Sie in unserem CPU-Vergleich herausfinden.

Ist die Frage nach Intel oder AMD geklärt, muss beim Kauf der Mainboards noch darauf geachtet werden, dass sowohl Intel- als auch AMD-geeignete Hauptplatinen nochmals in je zwei verschiedene Sockel eingeteilt sind. Man unterscheidet hierbei zwischen den Intel-Sockeln Sockel 1151, Sockel 1200 und Sockel 2066 sowie zwischen den AMD-Sockeln AM4, TR4 und TRX4. Worin sich die einzelnen Sockel jeweils unterscheiden, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Mainboard: Aufmacher Quelle: PC Games Hardware
Das Mainboard ist die Schaltzentrale des Computers. Hier sitzt der Prozessor, hier werden Arbeitsspeicher, SSDs und Grafikkarte angebracht. Bei der Wahl des Motherboards kommt es zum einen darauf an, welche CPU man nutzen will, zum anderen sollte man zukunftsorientiert einkaufen.

Weitere vertiefte technische Details rund um das Thema Mainboards finden Sie außerdem in der Mainboard-Kaufberatung der PC Games Hardware.

Mainboard-Sockel für Intel-Prozessoren

Sockel 1200: Für Intels neue Comet-Lake-CPUs

Erst kürzlich hat Intel die neuesten Prozessoren der 10th Generation auf den Markt geschickt. Die aktuelle Serie läuft unter dem Namen Comet Lake, die dazugehörigen Chipsätze der Mainbaords laufen unter den Bezeichnungen B460 und Z490. Erste Tests unserer an Mustern zeigen: Sockel 1200 sieht beinahe aus, wie 1151 und der Z490 unterscheidet sich vom Z390 nur durch die Produktnummern. Mit anderen Worten: Große Sprünge werden hier nicht gewagt.

Das Mainboard Gigabyte Z490 Aorus Pro AX Quelle: PC Games Hardware
Sockel 1200, Spannungswandler und -kühler auf dem Gigabyte Z490 Aorus Pro AX

Sockel 1151: Die vorherige Generation

Sockel 1151 wurde im August 2015 eingeführt und wird auch LGA1151 genannt. Er und kann in Kombination mit Prozessoren der Skylake-, Kaby-Lake– und Coffee-Lake-Generation verwendet werden. Nachdem mittlerweile die Prozessoren der Comet-Lake-Serie die vorgenannten langsam vom Markt verdrängen, stellen wir Ihnen keine Mainboards für diesen Sockel mehr vor.

Sockel 2066: Für Intel-Enthusiasten

Hohe Leistung für Zocker – der Sockel für Intels High-End-Segment kommt maßgeblich bei Gaming-Enthusiasten und Workstations (beispielsweise für Spiele-Entwickler oder Multimedia-Content) zum Einsatz. Der Sockel 2066 – auch LGA 2066 genannt – wird für CPUs mit einer hohen Kernzahl von bis zu 18 Kernen verwendet und ist zu allen Prozessoren der Skylake-X-, W- und Kaby-Lake-X-Reihe (Ausnahme ist der W3175X) kompatibel. Sämtliche Desktop-Mainboards mit Sockel 2066 arbeiten mit dem X299-Chipsatz. Hier gilt es zu beachten, dass dieser Chipsatz mit CPUs der sogenannten 7. Generation problemlos kompatibel ist, mit jenen der 9. Generation kann es unter Umständen vorkommen, dass die Firmware (UEFI, früher bekannt als BIOS) des Mainboards vor Installation des Prozessors ein Update braucht.

Mainboard-Sockel für AMD-Prozessoren

Sockel AM4: Der Allzweck-Sockel

    Mainboard Sockel AM4 in der Nahaufnahme Quelle: PC Games HardwareSockel AM4 – der Standard-Sockel für AMD-Prozessoren. Auch die neueste 3000er-Generation läuft auf diesem Sockel.

Der Sockel AM4 ist bei Aufrüstern sehr beliebt, denn er kann fast alle aktuellen Ryzen-CPUs verwenden und auch die neueste 3000er-Generation läuft darauf. Seit 2017 setzt AMD auf die Ryzen-Mikroarchitektur und den AM

4-Sockel. AMD verfolgt dabei die Philosophie „Was gut funktioniert, muss nicht verändert werden“ und macht es so möglich, dass alle bisherigen Ryzen-CPUs (mit Ausnahme der Threadripper-Serie) genauso wie die aktuelle 3. Generation in nahezu allen Mainboards mit AM4-Sockel laufen. Ausnahmen sind Mainboards mit A320 Chipset, B350 und X370 sind teilweise kompatibel; 1000er-Ryzen laufen trotz AM4 nicht auf den neuen X570-Platinen. Das ist vor allem für Sparfüchse eine tolle Sache, weil zur Verbesserung der Leistung des PCs nicht notgedrungen CPU und Mainboard neu gekauft werden müssen, sondern die Anschaffung eines neuen AM4-kompatiblen Prozessors völlig ausreichen kann.

Sockel TR4 und TRX4: Für AMD-Enthusiasten

Die Sockel TR4 und TRX4 sind AMDs Pendant zu Intels Sockel 2066. Sie sind  also die passende Wahl für Enthusiasten und Workstations. In diese Sockel passen die Prozessoren der sogenannten Ryzen-Threadripper-Serie, welche das High-End-Segment für Spieler und Kreative abdecken. Es gilt dabei zu beachten, dass TR4-CPUs nicht in TRX4-Sockel und TRX4-CPUs nicht in TR4-Sockel passen!

 Threadripper-Prozessoren sind technisch betrachtet vier Ryzen-CPUs in einem Package und brauchen entsprechend viel Platz auf dem Mainboard. TR4-Platinen sind mit dem X399-Chipsatz ausgestattet, die Verbindung zwischen I/O-Hub und CPU läuft über PCI-Express 3.0 ×4. TRX4-Mainboards kommen mit dem neuen TRX40-Hub und dem viermal schnelleren PCI-Express 4.0 ×8.

PCI-E-Schnittstellen, SATA, M.2, I/O-Hub und Co. – Wissenswertes rund ums Mainboard

Im Wesentlichen unterteilen sich die Mainboards auf dem Markt in die oben beschriebenen vier Sockel. Was darüber hinaus den Unterschied macht – sowohl bezüglich der Leistung als auch des Preises – hängt davon ab, welcher Hersteller welche Komponenten  verbaut – und hier wieder in welcher Zahl und Qualität. Ein Augenmerk können Sie hier auf die PCI-E-Steckplätze, den Chip und die SATA- beziehungsweise NVME-Schnittstellen für die SSD legen.

Was macht der I/O-Hub?

Das I/O-Panel - der nach außen am PC sichtbare Teil des Mainboards Quelle: PC Games Hardware
Das I/O-Panel stellt die nach außen sichtbaren Anschlüsse, beispielsweise die USB-Ports oder die Audio-Aus- und -Eingänge.

Ein wichtiges Element auf dem Motherboard ist der I/O-Hub. Früher war dieses Teil des Mainboards bekannt als Chipsatz und steuerte den Großteil der Kommunikation zwischen den PC-Komponenten. Heutzutage ist der I/O-Hub so gesehen kein Chipsatz mehr, sondern ein einzelner Chip. Bei Intel nennt sich dieses Element PCH, bei AMD läuft der I/O-Hub unter der Bezeichnung Chipset. Welcher Chip auf dem jeweiligen Mainboard zum Einsatz kommt, erkennt man am jeweiligen Produktnamen an den vierstelligen Kürzeln, die aus einem Buchstaben und einer dreistelligen Zahl bestehen, beispielsweise Z590 oder X570.

Der I/O-Hub stellt verschiedene Anschlüsse zur Verfügung, darunter auch die über das I/O-Panel nach außen sichtbaren, etwa die USB-Anschlüsse. Die wichtigsten Datenautobahnen des Motherboards, die sogenannten PCI-E-Lanes, fließen fast alle hier zusammen, Befehle und Daten laufen über den Chip zum Prozessor und umgekehrt. Entsprechend hat der auf dem Mainboard verbaute Chip Einfluss darauf, welche Komponenten verwendet werden können.

Der I/O-Hub – mit welchem kann ich übertakten?

Um das Maximum der neuen Hardware auszuloten, erfreut sich das Übertakten, auch bekannt als Overclocking, konstant hoher Beliebtheit. Natürlich muss vorweg gesagt werden, dass der Nutzer hierbei immer auf eigene Gefahr arbeitet, da er die Hardware außerhalb des vom Hersteller festgelegten Rahmens verwendet. Ob der jeweilige Chip das Übertakten über das UEFI zulässt, ist bei Intel tatsächlich strikt festgelegt. Auf günstigen Mainboards ist die Übertaktungsfunktion gesperrt, wer mit Overclocking liebäugelt, muss zu Platinen mit Z-Chip, also beispielsweise Z590-Chipsatz (PCH), greifen. Bei AMD sollte zu X- oder B-Chips gegriffen werden.

PCI-E-Slots – worauf muss ich achten?

PCI-Express-Slots, kurz PCI-E-Slots, sind bestimmte Schnittstellen auf dem Mainboard. Wie viele und welche auf der Hauptplatine sitzen, ist bei den Produktdaten leicht erkennbar, hier werden Sie auf PCI-E x16, x8, x4 und x1 stoßen. Die wichtigste Komponente, die einen solchen Slot benötigt, ist die Grafikkarte, die einen mechanischen ×16-Slot braucht. Meist sind auf dem Mainboard zwei x16-Slots verbaut – doch Vorsicht, weitere Slots gleicher mechanischer Größe müssen nicht zwingend für weitere Grafikkarten geeignet sein, da sie zwar in ihren physikalischen Ausmaßen einem x16 entsprechen, von ihnen jedoch nicht die benötigten 16 PCI-E-Lanes ausgehen.

PCI-E-Steckplätze – welche brauche ich?

Abgesehen vom zwingend für Grafikkarten nötigen x16-Slot sind zwei weitere ×1- oder ×4-Slots empfehlenswert, um eine Soundkarte und beispielsweise eine USB-Controller-Karte oder WLAN nachrüsten zu können. Die Slot-Position direkt unter dem Grafikkarten-×16 zählt üblicherweise nicht mit, weil sie vom GPU-Kühler blockiert wird.

Ein ×4 statt ×1 ist im Übrigen eine Investition in die Zukunft: Schnittstellen, die zum Kaufzeitpunkt noch gar nicht oder nur in der Luxus-Klasse verfügbar sind, können bei späterem Bedarf meist über ×4-Karten nachgerüstet werden. Aktuelle Kandidaten hierfür sind Thunderbolt, USB 3.2, USB 4 und 10-Gigabit-LAN, in der Vergangenheit waren es USB 3.1 und M.2, davor USB 3.0 und SATA 3. Wer einen ×4-Slot hatte, kaufte einfach eine Controller-Karte für 20 bis 50 Euro. Wer keinen hatte, entweder für 150 Euro ein altes Mainboard für die alte CPU und dazu die gleiche Controller-Karte oder gleich ein neues System für entsprechend größere Summen. Wenn man hier vorausschauend kauft, kann man sich in der Zukunft bares Geld sparen.

Sie wollen einen kompletten von uns empfohlenen Gaming-PC oder passende Hardware-Komponenten innerhalb Ihres Budgets? Dann empfehlen wir Ihnen unsere Technik-Ratgeber-PCs:

Mainboard und Zubehör Quelle: Gigabyte
Wer sein Mainboard selbst einbaut, der sollte sich die beigelegte Anleitung genau durchlesen. Weitere Tipps finden Sie in unserem unten stehenden Video zum Einbau.

SATA und NVME für SSDs

Damit auf dem PC all Ihre Daten gespeichert werden können, brauchen Sie Speicherplatz. Der kommt mittlerweile meist in Form einer SSD (Solid State Drive). Diese werden ebenfalls mit dem Mainboard verbunden, und zwar über eine SATA– oder NVME-Schnittstelle. SATA (kurz für Serial Advanced Technology Attachment) ist die ältere Variante und entsprechend ein Auslaufmodell. SATA-SSDs sind aktuell noch einen Tick billiger, aber voraussichtlich bis spätestens 2020 werden sie mit den NVME-SSDs preislich gleichziehen. Wer SSDs aus seinem vorhergehenden PC übernimmt, sollte darauf achten, dass ausreichend Steckplätze vorhanden sind. Und: Oft teilen sich die SATA-Ports Ressourcen mit PCI-E-Slots. Hier sollte man aufpassen, dass man keiner Komponente, bei der es verstärkt auf Datengeschwindigkeit ankommt, die Kapazitäten kürzt. NVME (Non-Volatile Memory Express), ist die Zukunft. Es gibt zwar nur wenig Praxisbeispiele, in denen sich die Unterschiede zu SATA messen, geschweige denn spüren lassen, aber bis zu siebenfache Leistung (natürlich nur bei guten Modellen) ist eine Hausnummer. NVME-SSDs findet man meist im M.2-Format. Ein zukunftssicheres Mainboard sollte daher zwei M.2-Steckplätze oder alternativ einen M.2- und einen ×4-Slot (für eine M.2-Adapterkarte), die gleichzeitig und ohne Abstriche bei der Grafikkarte genutzt werden können, aufweisen.

Sie stellen sich einen neuen PC zusammen und suchen noch weitere Komponenten? Wir haben zu allen wichtigen Themen den passenden Ratgeber, darunter beispielsweise

Die besten Mainboards 2021: Unsere Testsieger im Detail

Der Testsieger für Intel-Prozessoren, Sockel 1200

Eines der günstigsten Mainboards im Test erobert souverän unsere Charts – und das nicht nur wegen eines exzellenten 7-Zip-Ergebnisses.

13 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Extreme 7-Zip-Leistung
  • Wenig Rear-USB
Selbst wenn wir das 7-Zip-Ergebnis aus der Wertung nehmen, liegt Asrocks ausgewogene Kombination aus Ausstattung und Erweiterbarkeit vor anderen Z590-Boards. Einen M.2 für WLAN-Module sowie Antennendurchführungen am I/O-Panel und Kabelhalterungen bieten viele Asrock-Boards, die außerhalb Europas auch mit WiFi verkauft werden. Das Z590 Extreme hat zusätzlich drei M.2 m-Key für SSDs. Um trotz vieler M.2- und Erweiterungs- Slots weitestgehend ohne Sharing auszukommen, spart Asrock USB-Ressourcen ein. Hinten gibt es insgesamt nur sechs Ports, USB 3.2 nur vorn und die vier 3.0-Front-Header kommen von einem Hub. Die, gemessen an der Preisklasse, gute Ausstattung des Z590 Extreme lässt Sparmaßnahmen andernorts erwarten, aber die Spannungswandler bleiben im Test kühl und der ALC1220 plus Kopfhörerverstärker ist ebenfalls auf einem hohen Niveau.
Fazit: Unser Testsieger bei Mainboards mit Sockel 1200

Der Preis-Leistungs-Sieger für Intel-Prozessoren, Sockel 1200

Gigabytes Z490-Mainboard glänzt mit überdurchschnittlich guter Leistung und 2,5 G LAN.

404 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Leistung über Durchschnitt
  • 2,5G LAN
  • Front-Typ-C nur 5 GBit/s
Als einziger Hersteller verbaut Gigabyte einen kompletten zusätzlichen (4.0-) M.2-Slot, der mit Comet-Lake-CPUs aber noch gar nicht nutzbar ist. Dazu gibt es PCI-Express-4.0-taugliche Bauteile auf den Datenpfaden beider GPU-Slots. Beim Aorus Pro beschränkt sich Gigabyte auf „nur“ zwölf Spannungswandlerphasen, kühlt diese aber mit einem viel gelobten, feinen Kühlkörper – dessen Wirkung leider durch die (abnehmbare) Plastikverkleidung eingeschränkt wird. Für die sinnvolle Ressourcenverteilung hätte Gigabyte eigentlich Lob verdient, aber ein permanent von Dual-Slot-Grafikkarten verdeckter ×1-Slot und die Beschränkung des Typ-C-Front-Headers auf USB 3.0 schmälern die Bilanz, bringen aber dennoch Platz 2 in unserem Ranking und obendrein das Siegel „Preis-Leistungs-Sieger“.
Fazit: Ein verdienter Preis-Leistungs-Sieger

Der Testsieger für AMD-Prozessoren, Sockel AM4

Das MSI MEG X570 Unify ist technisch fast identisch zu unserem bisherigen Testsieger X570 Ace, punktet aber durch schlichtes Design und kühle Temperaturen.

4.55 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Lautlos
  • Gute Ausstattung
  • Schlecht lieferbar
Wer keine RGB-Beleuchtung möchte, ist hier genau richtig. Das X570 Unify wurde von MSI für all jene entworfen, die sich ein starkes Mainboard in schlichtem Design wünschen. Abgesehen von den fehlenden LEDs hat MSI hier im Gegensatz zum X570 Ace außerdem auf den sekundären Gigabit-LAN-Controller verzichtet. Gänzlich neu sind die Kühler, die für eine sehr niedrige Temperatur sorgen.
Fazit: Schlichtes Design, beste Leistung - unser Testsieger

Der Preis-Leistungs-Sieger für AMD-Prozessoren, Sockel AM4

MSI verteilt die Sparmaßnahmen so gelungen, dass man nirgendwo unter das Niveau von X470- oder Z390-Angeboten der gleichen Preisklasse rutscht, aber noch viele X570-Vorteile genießt.

4.548 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Quasi lautlose Kühlung
  • WLAN
  • Günstig
  • ×1-Slots & 2. M.2 nur PCI-E 3.0
Tests mit übertakteter CPU und ohne Luftbewegung im Sockelumfeld bescheinigen dem X570 Edge Spannungswandlerkühlungsprobleme. Wir schließen uns dem weiterhin nicht an. Ja, der große MSI-Kühler kämpft mit der unter hoher Last nachlassenden Effizienz – aber mit CPU-Luftkühlung gewinnt er und günstigere AM4-CPUs lassen sich auch übertakten. Bereits beim MSI X570 Ace lobten wir den im Leerlauf gar nicht und unter Last sehr leise drehenden Lüfter. Das Edge setzt noch einen drauf: Der I/O-Hub-Kühler arbeitet auch im neuen Test durchgängig passiv. Kühl bleibt der X570 trotzdem. Als einziges 200-Euro-X570-Board bietet das Edge Realteks aktuellen Top-Audio-Codec, dazu ein mit WLAN und 8× USB gut bestücktes I/O-Panel. Nur Front- USB-3.1 fehlt und der zweite M.2- sowie die ×1-Slots sind auf PCI-E 3.0 limitiert.
Fazit: Ein durchdachtes Mainboard der neuesten Generation zu einem tollen Preis
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