Sie wollen sich ein neues Mainboard kaufen? In unserem Mainboard Test haben wir sämtliche von uns getesteten Modelle für Sie in übersichtliche Ranglisten gepackt – darunter auch Mainboards für Intels neuen Sockel 1200, außerdem AMDs AM4 und natürlich auch für Intels Vorgänger-Generation 1151. Im Ratgeber erfahren Sie außerdem alles Wissenswerte zum Thema Motherboard.

NEU: Mainboards für Intels Comet-Lake-CPUs, Sockel 1200

Hier finden Sie die ersten von uns getesteten Mainboards mit Sockel 1200 (Z490). Wir erweitern diese Rangliste, sobald zusätzliche Motherboards getestet wurden. Neu mit dabei ist Platz 5 von Biostar.

Mainboards Intel, Sockel 1200 - von PCGH getestet
badge test-winner best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
Produktname ASUS ROG Maximus XII Hero WiFi* Gigabyte Z490 Aorus Pro AX* MSI MPG Z490 ATX GAMING CARBON WIFI* ASRock Z490 PG Velocita* Motherboard Biostar Z490GTA Evo*
Hersteller ASUS Gigabyte MSI ASRock Biostar
asin B08826P3B6 B087DDXV32 B0886R9SK2 B087TMJ5YS B088C1NQ89
gtin 4718017664097 4719331808358 4719072718916 4710483931123 4712960682351
Note
WERTUNG: 1,68
WERTUNG: 1,90
WERTUNG: 2,41
WERTUNG: 2,71
WERTUNG: 2,81
Amazon-Kundenbewertung
PCH/Format Z490/ATX Z490/ATX Z490/ATX Z490/ATX Z490/ATX
PCI-E CPU (3.0) & PCH (3.0) ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×4 ×16*/×0* & ×1/×1/×4 ×16*/×0* & ×1/×1/×4 ×16* & ×1/×4/×1/×1 ×16 & ×1/×4/×1/×1
Sound S1220 ALC1220 ALC1220 ALC1220 ALC1150
USB ext./int. 4/1×3.1; 4/2×3.0; 6× 3/0×3.1; 3/2×3.0; 6× 1/0× 3.2; 4/1×3.1; 6× 2/1×3.1; 4/4×3.0; 8× 2/0×3.1; 8/2×3.0; 6×
Lüfter 8 (8× PWM) 7 (7× PWM) 8 (8× PWM) 7 (7× PWM) 5 (5× PWM)
Vorteile
  • 5G + 1G LAN
  • Hochwertiger Sound
  • Leistung über Durchschnitt
  • 2,5G LAN
  • USB 3.2
  • Viele USB-3.1-Anschlüsse
  • 2,5G LAN
  • Gute Kühlung
  • Triple-Slot-optimiertes Layout
  • Kein Lane-Sharing
Nachteile
  • Keine
  • Front-Typ-C nur 5 GBit/s
  • Nur mittelmäßige Leistung
  • Enges Sockelumfeld
  • Aktive Kühlung
  • Nur 1G-LAN
  • Warme Spannungswandler
Angebote

Mainboard-Test: Die besten AMD-Mainboards mit Sockel AM4

Diese Mainboards wurden von uns neuesten Tests unterzogen. Als Test-CPU diente Ryzen 3950X. Sie sind allesamt mit Prozessoren der Ryzen 3000 Generation kompatibel. Die Kompatibilität der X570-Chips zu CPUs vorhergehender Generationen hängt vom jeweiligen UEFI („Betriebs-Software“ des Mainboards) ab, gegebenenfalls sind Updates nötig oder aber die Kompatibilität ist nicht gegeben.

Mainboards AMD, AM4 (Ryzen 3000) - von PCGH getestet
badge test-winner none best-price-performance none
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
10. Platz
11. Platz
12. Platz
13. Platz
14. Platz
15. Platz
16. Platz
17. Platz
18. Platz
19. Platz
20. Platz
Produktname MSI MEG X570 UNIFY* GIGABYTE X570 Aorus Xtreme* MSI X570 ACE* ASUS TUF Gaming X570-Plus (Wi-Fi)* ASUS ROG Crosshair VIII Hero (Wi-Fi)* Gigabyte X570 AORUS ELITE* MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi* ASRock B550 Steel Legend* ASUS ROG Strix B550-F Gaming (Wi-Fi)* ASRock X570 Taichi* Asus Prime X470-PRO* Gigabyte B550 AORUS Pro* MSI MAG B550 Tomahawk* Biostar X570GT8* MSI B450 TOMAHAWK MAX* ASRock X570 Pro 4* ASRock B450M PRO4* Asus ROG Strix B450-I Gaming* MB ASRock B450 Gaming-ITX/ac* Gigabyte B450 I Aorus Pro Wi-Fi*
Hersteller MSIA5 Gigabyte MSI ASUS Computer ASUS Computer Gigabyte MSI ASRock ASUS ASRock ASUS Computer Gigabyte MSI Biostar MSI ASRock ASRock ASUS Computer ASRock Gigabyte
asin B07YWF1G9S B07TVPSCG7 B07TC9M42G B07TPPJ5JZ B07TQWC5MT B07TSKR7ZX B07T8HJVY8 B089W8B8VY B089HFNQ1K B07TD911Y2 B07C64R1TW B089TPGX1M B08B4V583Q B07V469B22 B07VB2BG3X B07THYPNC1 B07FVYKFXF B07F6ZP4RW B07FVVNDFX B07GZW32BV
gtin 4719072678661 4719331806613 4719072652487 4718017388498 4718017378505 4719331806439 4719072652500 4710483931574 4718017748773 4717677338683 4712900935103 4719331809430 4719072728625 4712960682115 4719072659226 4717677338874 4717677336276 4718017081115 4717677336238 4719331803988
Note
WERTUNG: 1,83
WERTUNG: 2,10
WERTUNG: 2,11
WERTUNG: 2,11
WERTUNG: 2,12
WERTUNG: 2,17
WERTUNG: 2,19
WERTUNG: 2,21
WERTUNG: 2,24
WERTUNG: 2,25
WERTUNG: 2,38
WERTUNG: 2,42
WERTUNG: 2,45
WERTUNG: 2,45
WERTUNG: 2,45
WERTUNG: 2,52
WERTUNG: 2,63
WERTUNG: 2,65
WERTUNG: 2,84
WERTUNG: 3,06
Amazon-Kundenbewertung
IOH/Format X570/ATX X570/E-ATX X570/ATX X570/ATX X570/ATX X570/ATX X570/ATX B550/ATX B550/ATX X570/ATX X470/ATX B550/ATX B550/ATX X570/ATX B450/ATX X570/ATX B450/µATX B450/ITX B450/ITX B450/ITX
PCI-E CPU & IOH *** ×16*/×0* & ×0*/×1*/×4 ×16*/×0* & ×4 ×16*/×0* & ×0*/×1*/×4 ×16 & ×1/×4/×1 ×16*/×0* & ×1/×4 ×16 & ×4/×1/×1 ×16 & ×0*/×4/×1*/×1 (×1:3.0) ×16 & ×1/×4/×1 ×16 & ×0*/×4*/×0*×0* ×16*/×0* & ×1/×1/×4* ×16*/×0* & ×0*/×1/×0*/×4* ×16 & ×1/×4*/×1/×2** ×16 & ×1*/×4*/1* ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×4 ×16 & ×0*/×0*/×4*/×1 ×16 & ×1/×4/×1 ×16 & ×1/×4 ×16* ×16 ×16
M.2-Anbindung 3× 4.0×4 2× 4.0×4; 4.0×4** 3× 4.0×4** 2× 4.0×4 2× 4.0×4 2× 4.0×4 4.0 ×4; 3.0×4 4.0×4; 3.0×2** 4.0×4; 3.0×4** 2× 4.0×4; 4.0×4* 3.0×4; 3.0×2* 4.0×4; 3.0×4* 4.0×4; 3.0×4* 2× 4.0×4; 4.0×4** 3.0×4** 2× 4.0×4 3.0×4; SATA** 3.0×4; 3.0×0* 3.0×4 3.0×4
Sound ALC1220 ALC1220 ALC1220 S1200A S1220 ALC1200 ALC1220 ALC1220 S1220A ALC1220 S1220A ALC1220 ALC1200 ALC1220 ALC892 ALC1200 ALC892 S1220A ALC1220 ALC1220
USB ext./int.; SATA 4/1×3.1; 2/4×3.0; 4× 6/1×3.1; 2/4×3.0; 6× 3/1×3.1; 2/4×3.0; 4× 3/0×3.1; 4/2×3.0; 8× 8/1×3.1; 4/2×3.0; 8× 2/1×3.1; 4/4×3.0; 6× 4/0×3.1; 2/4×3.0; 6× 2/0×3.1; 2/2×3.0; 6× 2/0×3.1; 4/2×3.0; 6× 2/1×3.1; 6/2×3.0; 8× 2/1×3.1; 6/2×3.0; 6× 3/0×3.1; 3/2×3.0; 6× 2/0×3.1; 2/2×3.0; 6× 2/0×3.1; 4/4×3.0; 6× 2/0×3.1; 2/2×3.0; 6× 2/0×3.1; 6/4×3.0; 8× 2/0×3.1; 4/2×3.0; 4× 2/0×3.1; 4/2×3.0; 4× 2/0×3.1; 2/2×3.0; 4× 2/0×3.1; 4/2×3.0; 4×
Lüfter 7 (7× PWM) 8 (8× PWM) 7 (7× PWM) 6 (6× PWM) 8 (8× PWM) 4 (4× PWM) 6 (6× PWM) 7 (7× PWM) 6 (6× PWM) 6 (6× PWM) 7 (7× PWM) 8 (8× PWM) 8 (8× PWM) 4 (3× PWM) 6 (6× PWM) 5 (5× PWM) 5 (5× PWM) 3 (3× PWM) 3 (3× PWM) 2 (2× PWM)
Vorteile
  • Lautlos
  • Gute Ausstattung
  • Sehr gute Kühlung (passiv)
  • Gute Ausstattung
  • Sinnvolles Lüfterpreset
  • Sehr gute Ausstattung
  • Effizient & Kühl
  • Kurze Bootzeit
  • Sehr viele USB-Anschlüsse
  • Sehr gut gekühlt
  • Niedrige Temperaturen
  • Gute Lüftersteuerung
  • Quasi lautlose Kühlung
  • WLAN
  • Relativ günstig
  • Front-Typ-C-Header (3.0)
  • Kaum Sharing
  • Onboard-Sound
  • WLAN
  • Zen/Zen+-Support
  • 8x SATA
  • Großer I/O-Hub-Kühler
  • Bootet schnell
  • Viel USB
  • Kühl
  • Gute Lüftersteuerung
  • Front-USB-C-Header (3.0)
  • Gute Lüftersteuerung
  • Dual-LAN
  • Viele Steckplätze
  • Passiv gekühlt
  • Günstig
  • Sehr günstig
  • Durchdachtes Layout
  • Aufwendiger Onboardsound
  • Audio-Anschlüsse vollzählig
  • Viel Platz für Kühler
Nachteile
  • Schlecht lieferbar
  • Teuer
  • Kaum erweiterbar
  • Hoher Verbrauch
  • Keine
  • Steuerung der I/O-Lüfter fix
  • Steuerung der I/O-Lüfter festgelegt
  • Teuer
  • Kein WLAN
  • ×1-Slots & 2. M.2 nur PCI-E 3.0
  • 2. M.2 nur ×2
  • Lüftersteuerung
  • Lauter Lüfter (Regelung aber möglich)
  • Spannungswandler werden relativ warm
  • Keine
  • Wenig USB
  • Sharing
  • Hörbarer Lüfter
  • Enges Layout
  • Einfacher Sound
  • Wenig USB-Anschlüsse
  • Wenig Zusatz-Ausstattung
  • Heiße Stromwandler
  • Hoher Verbrauch
  • Hörbarer Lüfter
  • Enges Layout
  • Einfacher Sound
  • Nur einfacher Onboard-Sound
  • Sekundärer M.2-Slot shared mit PEG
  • Hohe Spannungswandler-Temperatur
  • Spannungswandler überhitzen bei 3950x-Übertaktung
Angebote

* PCI-E-Lane-Sharing ** Shared mit SATA *** Ryzen-3000-CPU auf X570: Typischerweise alle Lanes 4.0. Andere Prozessoren auf X570: 3.0. Kombinationen mit X370, B450, X470: CPU 3.0 & I/O-Hub 2.0.

Das Mainboard, auch Hauptplatine oder Motherboard genannt, ist die Schaltzentrale in jedem PC. Hier sitzt der Prozessor, hier werden Komponenten wie RAM-Module (Arbeitsspeicher), SSDs (Speicherplatz) oder die Grafikkarte angeschlossen, am Motherboard sind auch die Schnittstellen „nach draußen“ zu den Peripherie-Geräten.

Passend dazu: Der große RAM-Vergleich: Wie viel Arbeitsspeicher brauche ich?

Die Anschlüsse (unter anderem USB-Ports, Audio, LAN, Monitor-Anschluss), die man auf der Rückseite des PCs findet, sind der nach außen sichtbare Teil der Hauptplatine, welche an der Seitenwand des PC-Gehäuses angebracht wird – das sogenannte I/0-Panel. Was der PC kann, hängt größtenteils von den Funktionen dieser Platine ab.

Die wichtigsten Fragen beim Kauf eines Mainboards sind, ob Intel oder AMD und für welchen Sockel, denn jedes Mainboard kann nur die für den jeweiligen Sockel passenden CPUs aufnehmen

AMD oder Intel? Welche CPUs passen in welchen Mainboard-Sockel?

Der Prozessoren-Markt ist klar aufgeteilt zwischen Intel und AMD. Da das Mainboard entweder für AMD oder für Intel geeignet ist, ist die wichtigste Frage, die Sie sich vor dem Kauf eines Mainboards stellen müssen: Welchen Prozessor möchte ich beziehungsweise welchen Prozessor habe ich und möchte ich in ein neues Mainboard einbauen? Welcher Prozessor für Sie geeignet ist, können Sie in unserem CPU-Vergleich herausfinden.

Ist die Frage nach Intel oder AMD geklärt, muss beim Kauf der Mainboards noch darauf geachtet werden, dass sowohl Intel- als auch AMD-geeignete Hauptplatinen nochmals in je zwei verschiedene Sockel eingeteilt sind. Man unterscheidet hierbei zwischen den Intel-Sockeln Sockel 1151, Sockel 1200 und Sockel 2066 sowie zwischen den AMD-Sockeln AM4, TR4 und TRX4. Worin sich die einzelnen Sockel jeweils unterscheiden, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Weitere vertiefte technische Details rund um das Thema Mainboards finden Sie außerdem in der Mainboard-Kaufberatung der PC Games Hardware.

Mainboard: Aufmacher Quelle: PC Games Hardware
Das Mainboard ist die Schaltzentrale des Computers. Hier sitzt der Prozessor, hier werden Arbeitsspeicher, SSDs und Grafikkarte angebracht. Bei der Wahl des Motherboards kommt es zum einen darauf an, welche CPU man nutzen will, zum anderen sollte man zukunftsorientiert einkaufen.

Mainboard-Sockel für Intel-Prozessoren

Sockel 1200: Für Intels neue Comet-Lake-CPUs

Erst kürzlich hat Intel die neuesten Prozessoren der 10th Generation auf den Markt geschickt. Die aktuelle Serie läuft unter dem Namen Comet Lake, die dazugehörigen Chipsätze der Mainbaords laufen unter den Bezeichnungen B460 und Z490. Erste Tests unserer an Mustern zeigen: Sockel 1200 sieht beinahe aus, wie 1151 und der Z490 unterscheidet sich vom Z390 nur durch die Produktnummern. Mit anderen Worten: Große Sprünge werden hier nicht gewagt.

Das Mainboard Gigabyte Z490 Aorus Pro AX Quelle: PC Games Hardware
Sockel 1200, Spannungswandler und -kühler auf dem Gigabyte Z490 Aorus Pro AX
Mainboard: Das Bild zeigt einen Sockel 1151 auf einem Gigabyte Z390 Mainboard Quelle: PC Games HArdware
Sockel 1151 - der derzeitige Standard-Sockel für Intel-CPUs. Aber Vorsicht, es gibt zwei Versionen - eine ältere und eine neuere.
  • Sockel 1151: Für den Mainstream

Der Sockel für den breiten Markt wurde im August 2015 eingeführt und nimmt seitdem Intel-Core-, Pentium- und Celeron-Prozessoren auf. Der Sockel 1151 wird auch LGA1151 genannt und kann in Kombination mit Prozessoren der Skylake-, Kaby-Lake– und Coffee-Lake-Generation verwendet werden. Diese Bezeichnungen stehen für verschiedene Generationen von Prozessoren und finden sich ab und an in Klammern im Produktnamen (Beispiel: Core i5-9600K 3,7 GHz (Coffee Lake) Sockel 1151). Da die Coffee-Lake-Generation spezielle Anforderungen an den Chipsatz des Mainboards stellt, teilen sich die Sockel-1151-Mainboards wiederum in zwei Varianten auf:

Sockel 1151 (SKL) für Sky- und Kaby-Lake-Prozessoren und Sockel 1151 (CFL) für Coffee-Lake-Prozessoren. Am Produkt selbst erkennen Sie die für CFL oder SKL geeigneten Mainboards aber maßgeblich am Chipsatz-Titel, beispielsweise Z390 oder Z270. Dabei gilt: Ist die Zahl hinter dem Z (B-, H- oder Q-Chipsätze gibt es ebenfalls) höher als 300, ist das Mainboard ausschließlich mit Coffee Lake kompatibel, liegt sie darunter, dann eignet sie sich nur für Skylake und Kaby Lake.

Hier gilt es außerdem zu beachten, dass bei der Verwendung eines 9000er-Cores in einem Z390-Mainboard zuvor ein Update der Mainboard-Firmware (UEFI, früher bekannt als BIOS) vorgenommen werden muss.

  • Sockel 2066: Für Intel-Enthusiasten

Hohe Leistung für Zocker – der Sockel für Intels High-End-Segment kommt maßgeblich bei Gaming-Enthusiasten und Workstations (beispielsweise für Spiele-Entwickler oder Multimedia-Content) zum Einsatz. Der Sockel 2066 – auch LGA 2066 genannt – wird für CPUs mit einer hohen Kernzahl von bis zu 18 Kernen verwendet und ist zu allen Prozessoren der Skylake-X-, W- und Kaby-Lake-X-Reihe (Ausnahme ist der W3175X) kompatibel. Sämtliche Desktop-Mainboards mit Sockel 2066 arbeiten mit dem X299-Chipsatz. Hier gilt es zu beachten, dass dieser Chipsatz mit CPUs der sogenannten 7. Generation problemlos kompatibel ist, mit jenen der 9. Generation kann es unter Umständen vorkommen, dass die Firmware (UEFI, früher bekannt als BIOS) des Mainboards vor Installation des Prozessors ein Update braucht.

Mainboard-Sockel für AMD-Prozessoren

  • Mainboard Sockel AM4 in der Nahaufnahme Quelle: PC Games Hardware
    Sockel AM4 – der Standard-Sockel für AMD-Prozessoren. Auch die neueste 3000er-Generation läuft auf diesem Sockel.
    Sockel AM4: Der Allzweck-Sockel

Der Sockel AM4 ist bei Aufrüstern sehr beliebt, denn er kann fast alle aktuellen Ryzen-CPUs verwenden und auch die neueste 3000er-Generation läuft darauf. Seit 2017 setzt AMD auf die Ryzen-Mikroarchitektur und den AM4-Sockel. AMD verfolgt dabei die Philosophie „Was gut funktioniert, muss nicht verändert werden“ und macht es so möglich, dass alle bisherigen Ryzen-CPUs (mit Ausnahme der Threadripper-Serie) genauso wie die aktuelle 3. Generation in nahezu allen Mainboards mit AM4-Sockel laufen. Ausnahmen sind Mainboards mit A320 Chipset, B350 und X370 sind teilweise kompatibel; 1000er-Ryzen laufen trotz AM4 nicht auf den neuen X570-Platinen. Das ist vor allem für Sparfüchse eine tolle Sache, weil zur Verbesserung der Leistung des PCs nicht notgedrungen CPU und Mainboard neu gekauft werden müssen, sondern die Anschaffung eines neuen AM4-kompatiblen Prozessors völlig ausreichen kann.

  • Sockel TR4 und TRX4: Für AMD-Enthusiasten

Die Sockel TR4 und TRX4 sind AMDs Pendant zu Intels Sockel 2066. Sie sind  also die passende Wahl für Enthusiasten und Workstations. In diese Sockel passen die Prozessoren der sogenannten Ryzen-Threadripper-Serie, welche das High-End-Segment für Spieler und Kreative abdecken. Es gilt dabei zu beachten, dass TR4-CPUs nicht in TRX4-Sockel und TRX4-CPUs nicht in TR4-Sockel passen!

 Threadripper-Prozessoren sind technisch betrachtet vier Ryzen-CPUs in einem Package und brauchen entsprechend viel Platz auf dem Mainboard. TR4-Platinen sind mit dem X399-Chipsatz ausgestattet, die Verbindung zwischen I/O-Hub und CPU läuft über PCI-Express 3.0 ×4. TRX4-Mainboards kommen mit dem neuen TRX40-Hub und dem viermal schnelleren PCI-Express 4.0 ×8.

Die besten von uns getesteten Intel-Mainboards mit Sockel 1151 (CFL)

Mainboards Intel, Sockel 1151 (CFL) - von PCGH getestet
badge test-winner none best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
Produktname Asus ROG Maximus XI Hero WIFI Gaming* ASRock Z390 Taichi* ASUS ROG Strix Z390-F Gaming* MSI Z390 Gaming Edge AC* ASRock Z390 Extreme4 * MSI Z390 ACE* Gigabyte H370 AORUS Gaming 3 WiFi* Asus Rog Strix B360-F Gaming* ASRock H370 Pro4*
Hersteller ASUS Computer ASRock ASUS Computer MSI ASRock MSI Gigabyte ASUS Computer ASRock
asin B07HS11LFT B07HYP716L B07HS7C8B8 B07HSF3TLH B07HYBMRW4 B07HS4S9NJ B07BKJT56W B07BRM1RWD B07C8VSDJG
gtin 4718017124133 4717677336764 4718017051767 4719072597399 4717677336726 4719072595012 4719331802820 4712900906202 4717677335095
Note
WERTUNG: 1,51
WERTUNG: 1,63
WERTUNG: 1,70
WERTUNG: 1,71
WERTUNG: 1,75
WERTUNG: 1,76
WERTUNG: 2,04
WERTUNG: 2,05
WERTUNG: 2,36
Amazon-Kundenbewertung
PCH/Format Z390/ATX Z390/ATX Z390/ATX Z390/ATX Z390/ATX Z390/ATX H370/ATX B360/ATX H370/ATX
PCI-E CPU (3.0) & PCH (3.0) ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×4** ×16*/×0*/×0* & ×1/×1 ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×4** ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×4 ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×4 ×16*/×0*/×0* & ×1/×1/×1 ×16 & ×1/×1/×4/×1/×1 ×16 & ×0*/×0*/×4*/×1*/×1 ×16 & ×1/×1*/×4*/×1*
M.2-Anbindung 2× 3.0×4 3.0×4; 2× 3.0×4** 2× 3.0×4 3.0×4; 3.0×4** 2× 3.0×4** 2× 3.0×4; 3.0×4** 3.0×4; 3.0×2 3.0×4; 3.0×2* 2× 3.0×4
Sound S1220 ALC1220 S1220A ALC1220 ALC1220 ALC1220 ALC1220 S1220A ALC892
USB ext./int.; SATA 4/1×3.1; 2/2×3.0; 6× 4/1×3.1; 4/4×3.0; 8× 4/0×3.1; 2/2×3.0; 6× 2/1×3.1; 2/4×3.0; 6× 2/0×3.1; 4/4×3.0; 8× 6/2×3.1; 0/4×3.0; 6× 2/1×3.1; 2/2×3.0; 6× 3/0×3.1; 0/2×3.0; 6× 2/0×3.1; 2/4×3.0; 6×
Lüfter 8 (8× PWM) 8 (8× PWM) 7 (7× PWM) 7 (7× PWM) 5 (5× PWM) 7 (7× PWM) 5 (5× PWM) 6 (6× PWM) 4 (4× PWM)
Vorteile
  • Umfangreiche Overclocking-Optionen
  • Gute Kühlung
  • 8x SATA, 3x M.2 - Viele Steckplätze
  • Niedriger Verbrauch unter Vollast
  • Ausgewogene Anschluss- und PCI-E-Verteilung
  • Bootet schnell
  • Umfangreiche Overclocking-Optionen
  • Gute Lüftersteuerun
  • Gute Benchmarkergebnisse
  • Kurze Bootzeit
  • Sehr viele USB 3.1 Anschlüsse
  • Extravagante Optik
  • Viele Anschlussmöglichkeiten
  • WLAN inklusive
  • Gute Lüftersteuerung
  • Intelligentes Layout
  • Anschluss für Temperatursensor
  • Günstig
  • 2× M.2 mit 32 GBit/s ohne Sharing
Nachteile
  • PCI-E-SATA-Sharing
  • ×4-mit-×16- & M.2-SATA-Sharing
  • Ohne WLAN
  • Ein Slot ist unbenutzbar
  • Kein WLAN
  • mittelmäßige Kühlung
  • Kein Front-USB-3.1.
  • Nur einfacher Onboard-Sound
Angebote

* PCI-E-Lane-Sharing ** Shared mit SATA *** Ryzen-3000-CPU auf X570: Typischerweise alle Lanes 4.0. Andere Prozessoren auf X570: 3.0. Kombinationen mit X370, B450, X470: CPU 3.0 & I/O-Hub 2.0.

Bunt beleuchtete Mainboards Quelle: PC Games Hardware
Was leuchtet denn da? Der allgemeine Trend zur RGB-Beleuchtung macht selbstverständlich auch vor Mainboards nicht halt.

PCI-E-Schnittstellen, SATA, M.2, I/O-Hub und Co. – Wissenswertes rund ums Mainboard

Im Wesentlichen unterteilen sich die Mainboards auf dem Markt in die oben beschriebenen vier Sockel. Was darüber hinaus den Unterschied macht – sowohl bezüglich der Leistung als auch des Preises – hängt davon ab, welcher Hersteller welche Komponenten  verbaut – und hier wieder in welcher Zahl und Qualität. Ein Augenmerk können Sie hier auf die PCI-E-Steckplätze, den Chip und die SATA- beziehungsweise NVME-Schnittstellen für die SSD legen.

Was macht der I/O-Hub?

Das I/O-Panel - der nach außen am PC sichtbare Teil des Mainboards Quelle: PC Games Hardware
Das I/O-Panel stellt die nach außen sichtbaren Anschlüsse, beispielsweise die USB-Ports oder die Audio-Aus- und -Eingänge.

Ein wichtiges Element auf dem Motherboard ist der I/O-Hub. Früher war dieses Teil des Mainboards bekannt als Chipsatz und steuerte den Großteil der Kommunikation zwischen den PC-Komponenten. Heutzutage ist der I/O-Hub so gesehen kein Chipsatz mehr, sondern ein einzelner Chip. Bei Intel nennt sich dieses Element PCH, bei AMD läuft der I/O-Hub unter der Bezeichnung Chipset. Welcher Chip auf dem jeweiligen Mainboard zum Einsatz kommt, erkennt man am jeweiligen Produktnamen an den vierstelligen Kürzeln, die aus einem Buchstaben und einer dreistelligen Zahl bestehen, beispielsweise Z390 oder X470.

Der I/O-Hub stellt verschiedene Anschlüsse zur Verfügung, darunter auch die über das I/O-Panel nach außen sichtbaren, etwa die USB-Anschlüsse. Die wichtigsten Datenautobahnen des Motherboards, die sogenannten PCI-E-Lanes, fließen fast alle hier zusammen, Befehle und Daten laufen über den Chip zum Prozessor und umgekehrt. Entsprechend hat der auf dem Mainboard verbaute Chip Einfluss darauf, welche Komponenten verwendet werden können.

Der I/O-Hub – mit welchem kann ich übertakten?

Um das Maximum der neuen Hardware auszuloten, erfreut sich das Übertakten, auch bekannt als Overclocking, konstant hoher Beliebtheit. Natürlich muss vorweg gesagt werden, dass der Nutzer hierbei immer auf eigene Gefahr arbeitet, da er die Hardware außerhalb des vom Hersteller festgelegten Rahmens verwendet. Ob der jeweilige Chip das Übertakten über das UEFI zulässt, ist bei Intel tatsächlich strikt festgelegt. Auf günstigen Mainboards ist die Übertaktungsfunktion gesperrt, wer mit Overclocking liebäugelt, muss zu Platinen mit Z-Chip, also Z370– (ältere Generation, nur noch im Abverkauf erhältlich) oder Z390-Chipsatz (PCH), greifen. Bei AMD sollte zu X- oder B-Chips gegriffen werden.

PCI-E-Slots – worauf muss ich achten?

PCI-Express-Slots, kurz PCI-E-Slots, sind bestimmte Schnittstellen auf dem Mainboard. Wie viele und welche auf der Hauptplatine sitzen, ist bei den Produktdaten leicht erkennbar, hier werden Sie auf PCI-E x16, x8, x4 und x1 stoßen. Die wichtigste Komponente, die einen solchen Slot benötigt, ist die Grafikkarte, die einen mechanischen ×16-Slot braucht. Meist sind auf dem Mainboard zwei x16-Slots verbaut – doch Vorsicht, weitere Slots gleicher mechanischer Größe müssen nicht zwingend für weitere Grafikkarten geeignet sein, da sie zwar in ihren physikalischen Ausmaßen einem x16 entsprechen, von ihnen jedoch nicht die benötigten 16 PCI-E-Lanes ausgehen.

PCI-E-Steckplätze – welche brauche ich?

Abgesehen vom zwingend für Grafikkarten nötigen x16-Slot sind zwei weitere ×1- oder ×4-Slots empfehlenswert, um eine Soundkarte und beispielsweise eine USB-Controller-Karte oder WLAN nachrüsten zu können. Die Slot-Position direkt unter dem Grafikkarten-×16 zählt üblicherweise nicht mit, weil sie vom GPU-Kühler blockiert wird.

Ein ×4 statt ×1 ist im Übrigen eine Investition in die Zukunft: Schnittstellen, die zum Kaufzeitpunkt noch gar nicht oder nur in der Luxus-Klasse verfügbar sind, können bei späterem Bedarf meist über ×4-Karten nachgerüstet werden. Aktuelle Kandidaten hierfür sind Thunderbolt, USB 3.2, USB 4 und 10-Gigabit-LAN, in der Vergangenheit waren es USB 3.1 und M.2, davor USB 3.0 und SATA 3. Wer einen ×4-Slot hatte, kaufte einfach eine Controller-Karte für 20 bis 50 Euro. Wer keinen hatte, entweder für 150 Euro ein altes Mainboard für die alte CPU und dazu die gleiche Controller-Karte oder gleich ein neues System für entsprechend größere Summen. Wenn man hier vorausschauend kauft, kann man sich in der Zukunft bares Geld sparen.

* PCI-E-Lane-Sharing ** Shared mit SATA **** Ryzen-3000-CPU auf X570: Alle Lanes 4.0. Andere Prozessoren auf X570: CPU 3.0 & I/O-Hub 4.0. Kombinationen mit X370, B450, X470: CPU 3.0 & I/O-Hub 2.0

Mainboard und Zubehör Quelle: Gigabyte
Wer sein Mainboard selbst einbaut, der sollte sich die beigelegte Anleitung genau durchlesen. Weitere Tipps finden Sie in unserem unten stehenden Video zum Einbau.

SATA und NVME für SSDs

Damit auf dem PC all Ihre Daten gespeichert werden können, brauchen Sie Speicherplatz. Der kommt mittlerweile meist in Form einer SSD (Solid State Drive). Diese werden ebenfalls mit dem Mainboard verbunden, und zwar über eine SATA– oder NVME-Schnittstelle. SATA (kurz für Serial Advanced Technology Attachment) ist die ältere Variante und entsprechend ein Auslaufmodell. SATA-SSDs sind aktuell noch einen Tick billiger, aber voraussichtlich bis spätestens 2020 werden sie mit den NVME-SSDs preislich gleichziehen. Wer SSDs aus seinem vorhergehenden PC übernimmt, sollte darauf achten, dass ausreichend Steckplätze vorhanden sind. Und: Oft teilen sich die SATA-Ports Ressourcen mit PCI-E-Slots. Hier sollte man aufpassen, dass man keiner Komponente, bei der es verstärkt auf Datengeschwindigkeit ankommt, die Kapazitäten kürzt. NVME (Non-Volatile Memory Express), ist die Zukunft. Es gibt zwar nur wenig Praxisbeispiele, in denen sich die Unterschiede zu SATA messen, geschweige denn spüren lassen, aber bis zu siebenfache Leistung (natürlich nur bei guten Modellen) ist eine Hausnummer. NVME-SSDs findet man meist im M.2-Format. Ein zukunftssicheres Mainboard sollte daher zwei M.2-Steckplätze oder alternativ einen M.2- und einen ×4-Slot (für eine M.2-Adapterkarte), die gleichzeitig und ohne Abstriche bei der Grafikkarte genutzt werden können, aufweisen.

Die besten Mainboards: Unsere Testsieger im Detail

Der Testsieger für Intel-Prozessoren, Sockel 1200

Das derzeit beste von uns getestete Mainboard mit Sockel 1200 für Intels neueste Prozessoren-Generation.

67 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • 5G + 1G LAN
  • Hochwertiger Sound
  • Keine
Der große Kühler auf den wenig belasteten SoC-Phasen unterhalb des Sockels ist eher Effekthascherei. Aber die zahlreichen, tiefen, nicht zu eng stehenden Lamellen und das weitläufige Layout der restlichen Wandler sind optimal gewählt. Extreme Power-Limits bringen Leistung und damit Testsiege, aber auch überhitzte Endkundensysteme. Asus fragt deswegen beim ersten Systemstart nach, was gewünscht ist, anstatt die CPU auf gut Glück zu grillen. Asus bietet außerdem definitiv die beste und, abgesehen vom fehlenden USB 3.2, auch modernste Ausstattung im Test, verpackt in einem bewährten Layout mit akzeptablem Sharing.
Fazit: Optimale Ausstattung und Leistung - unser Testsieger

Der Preis-Leistungs-Sieger für Intel-Prozessoren, Sockel 1200

Gigabytes Z490-Mainboard glänzt mit überdurchschnittlich guter Leistung und 2,5 G LAN.

67 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Leistung über Durchschnitt
  • 2,5G LAN
  • Front-Typ-C nur 5 GBit/s
Als einziger Hersteller verbaut Gigabyte einen kompletten zusätzlichen (4.0-) M.2-Slot, der mit Comet-Lake-CPUs aber noch gar nicht nutzbar ist. Dazu gibt es PCI-Express-4.0-taugliche Bauteile auf den Datenpfaden beider GPU-Slots. Beim Aorus Pro beschränkt sich Gigabyte auf „nur“ zwölf Spannungswandlerphasen, kühlt diese aber mit einem viel gelobten, feinen Kühlkörper – dessen Wirkung leider durch die (abnehmbare) Plastikverkleidung eingeschränkt wird. Für die sinnvolle Ressourcenverteilung hätte Gigabyte eigentlich Lob verdient, aber ein permanent von Dual-Slot-Grafikkarten verdeckter ×1-Slot und die Beschränkung des Typ-C-Front-Headers auf USB 3.0 schmälern die Bilanz, bringen aber dennoch Platz 2 in unserem Ranking und obendrein das Siegel „Preis-Leistungs-Sieger“.
Fazit: Ein verdienter Preis-Leistungs-Sieger

Der Testsieger für AMD-Prozessoren, Sockel AM4, Test auf Ryzen 3950X

Das MSI MEG X570 Unify ist technisch fast identisch zu unserem bisherigen Testsieger X570 Ace, punktet aber durch schlichtes Design und kühle Temperaturen.

108 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Lautlos
  • Gute Ausstattung
  • Schlecht lieferbar
Wer keine RGB-Beleuchtung möchte, ist hier genau richtig. Das X570 Unify wurde von MSI für all jene entworfen, die sich ein starkes Mainboard in schlichtem Design wünschen. Abgesehen von den fehlenden LEDs hat MSI hier im Gegensatz zum X570 Ace außerdem auf den sekundären Gigabit-LAN-Controller verzichtet. Gänzlich neu sind die Kühler, die für eine sehr niedrige Temperatur sorgen.
Fazit: Schlichtes Design, beste Leistung - unser Testsieger

Der Preis-Leistungs-Sieger für AMD-Prozessoren, Sockel AM4, Test auf Ryzen 3950X

MSI verteilt die Sparmaßnahmen so gelungen, dass man nirgendwo unter das Niveau von X470- oder Z390-Angeboten der gleichen Preisklasse rutscht, aber noch viele X570-Vorteile genießt.

487 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Quasi lautlose Kühlung
  • WLAN
  • Günstig
  • ×1-Slots & 2. M.2 nur PCI-E 3.0
Tests mit übertakteter CPU und ohne Luftbewegung im Sockelumfeld bescheinigen dem X570 Edge Spannungswandlerkühlungsprobleme. Wir schließen uns dem weiterhin nicht an. Ja, der große MSI-Kühler kämpft mit der unter hoher Last nachlassenden Effizienz – aber mit CPU-Luftkühlung gewinnt er und günstigere AM4-CPUs lassen sich auch übertakten. Bereits beim MSI X570 Ace lobten wir den im Leerlauf gar nicht und unter Last sehr leise drehenden Lüfter. Das Edge setzt noch einen drauf: Der I/O-Hub-Kühler arbeitet auch im neuen Test durchgängig passiv. Kühl bleibt der X570 trotzdem. Als einziges 200-Euro-X570-Board bietet das Edge Realteks aktuellen Top-Audio-Codec, dazu ein mit WLAN und 8× USB gut bestücktes I/O-Panel. Nur Front- USB-3.1 fehlt und der zweite M.2- sowie die ×1-Slots sind auf PCI-E 3.0 limitiert.
Fazit: Ein durchdachtes Mainboard der neuesten Generation zu einem tollen Preis

Der Testsieger für Intel-Prozessoren, Sockel 1151

Seit der Z97-Haswell-Generation haben wir jeweils das günstigste Intel-Modell aus Asus’ ROG-Portfolio getestet und jedes Mal gab es Testsiege, Awards oder Empfehlungen.

191 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Umfangreiche Overclocking-Optionen
  • Gute Kühlung
  • PCI-E-SATA-Sharing
Das Maximus XI Hero nutzt alle Ressourcen des Z390-I/O-Hubs und bietet ein mit allen wünschenswerten Anschlüssen bestücktes I/O-Panel mit USB-3.1-Routing. Auch der bei Nutzern von Mechanischen Tastaturen sowie Übertaktern beliebte PS/2 findet hier seinen Platz. Der Sound ist ebenfalls der Preisklasse angemessen, eine zusätzliche Soundkarte können sich Freunde des guten Tons also sparen. Die Leistung in Spielen ist enorm gut, in Anwendungen kann sich das Asus Maximus XI Hero ebenfalls sehen lassen. Die Kühlung ist der Preisklasse würdig und der Stromverbrauch hält sich gemessen an der Leistung im Rahmen. Für das optische Tüpfelchen auf dem i sorgt die regelbare RGB-Beleuchtung.
Fazit: Wer für seinen Intel-Prozessor das beste Mainboard will, bekommt hier alles, was das Gamer- und Anwender-Herz braucht.

Der Preis-Leistungs-Sieger für Intel-Prozessoren, Sockel 1151

Das ASRock Z390 Extreme4 schafft es nicht ganz, alle Möglichkeiten, welche der Z390-Chip bieten würde, auszureizen, ist aber dennoch ein gutes Mainboard für Sparfüchse.

759 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Gute Benchmarkergebnisse
  • Kurze Bootzeit
  • Kein WLAN
Da sich die M.2-M-Key-Steckplätze für SSDs ihre Ressourcen mit den SATA-Ports teilen, hat Asrock genug PCH-Lanes übrig, um abseits der CPU-versorgten PEGs alle PCI-Express-Slots sharing-frei auszuführen. Zusätzlich gibt es noch einen dritten (E-Key-)M.2 für WLAN-Module, denn das Z370 Extreme4 wird ohne ein solches ausgeliefert. Wer weiterhin auf SATA setzt, findet auf dem Z390 Extreme4 ganze 8 Ports. In der Summe ist das Mainboard die Spar-Variante für alle, die auf Intel setzen und dennoch nicht zu tief in die Geldbörse greifen wollen.
Fazit: Ein gutes Intel-Mainboard zum kleinen Preis