Das Mainboard, auch Hauptplatine oder Motherboard genannt, ist die Schaltzentrale in jedem PC. Hier sitzt der Prozessor, hier werden Komponenten wie RAM-Module (Arbeitsspeicher), SSDs (Speicherplatz) oder die Grafikkarte angeschlossen, am Motherboard sind auch die Schnittstellen „nach draußen“ zu den Peripherie-Geräten.

Passend dazu: Der große RAM-Vergleich: Wie viel Arbeitsspeicher brauche ich?

Die Anschlüsse (unter anderem USB-Ports, Audio, LAN, Monitor-Anschluss), die man auf der Rückseite des PCs findet, sind der nach außen sichtbare Teil der Hauptplatine, welche an der Seitenwand des PC-Gehäuses angebracht wird – das sogenannte I/0-Panel. Was der PC kann, hängt größtenteils von den Funktionen dieser Platine ab.

Die wichtigste Frage beim Kauf eines Mainboards ist, welchen Prozessor man verwenden will, denn jedes Mainboard kann nur die für den jeweiligen Sockel passenden CPUs aufnehmen.

Quelle: Intel/AMD

AMD oder Intel? Welche CPUs passen in welchen Mainboard-Sockel?

Der Prozessoren-Markt ist klar aufgeteilt zwischen Intel und AMD. Da das Mainboard entweder für AMD oder für Intel geeignet ist, ist die wichtigste Frage, die Sie sich vor dem Kauf eines Mainboards stellen müssen: Welchen Prozessor möchte ich beziehungsweise welchen Prozessor habe ich und möchte ich in ein neues Mainboard einbauen? Welcher Prozessor für Sie geeignet ist, können Sie in unserem CPU-Vergleich herausfinden.

Ist die Frage nach Intel oder AMD geklärt, muss beim Kauf der Mainboards noch darauf geachtet werden, dass sowohl Intel- als auch AMD-geeignete Hauptplatinen nochmals in je zwei verschiedene Sockel eingeteilt sind. Man unterscheidet hierbei zwischen den Intel-Sockeln Sockel 1151 und Sockel 2066 sowie zwischen den AMD-Sockeln AM4 und TR4. Worin sich die einzelnen Sockel jeweils unterscheiden, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Weitere vertiefte technische Details rund um das Thema Mainboards finden Sie außerdem in der Mainboard-Kaufberatung der PC Games Hardware.

Mainboard-Test: Die besten AMD-Mainboards mit Sockel AM4

Mainboards AMD, Sockel AM4
badge test-winner best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
10. Platz
11. Platz
12. Platz
13. Platz
14. Platz
15. Platz
16. Platz
17. Platz
18. Platz
19. Platz
Produktname MSI X570 ACE* GIGABYTE X570 Aorus Xtreme* Gigabyte X470 AORUS Gaming 7 WiFi* Asus ROG Crosshair VII Hero Gaming X470* ASRock X470 Taichi Ultimate* Asus Prime X470-PRO* ASRock X470 Master SLI* MSI B450 Gaming Pro Carbon AC* MSI X470 GAMING PLUS* ASRock X570 Taichi* MSI B450M Mortar Titanium* Asus ROG Strix B450-I Gaming* Asrock X370 Killer SLI* MB ASRock B450 Gaming-ITX/ac * Asus ROG Strix B450-F Gaming* ASRock B450M PRO4* Gigabyte B450 AORUS Pro* MSI B450I Gaming Plus AC* Asus TUF B450-Plus Gaming*
Hersteller MSI Gigabyte Gigabyte ASUS Computer ASRock ASUS Computer ASRock MSI MSI ASRock MSI ASUS Computer ASRock ASRock ASUS Computer ASRock Gigabyte MSI ASUS Computer
asin B07TC9M42G B07TVPSCG7 B07BXQHGVY B07C6K3MB6 B07C1Z3VPR B07C64R1TW B07C1M3WGV B07FP11742 B07C44FQ1S B07TD911Y2 B07FQCSVYC B07F6ZP4RW B06X9CN71V B07FVVNDFX B07F714FT7 B07FVYKFXF B07G2N5SST B07FNMLCTC B07F71ZG35
gtin 4719072652487 4719331806613 4719331802943 4712900935288 4717677335484 4712900935103 4717677335613 4719072587031 4719072564278 4717677338683 4719072591434 4718017081115 4717677333275 4717677336238 4718017080279 4717677336276 4719331803841 4719072587000 4718017075947
Note
WERTUNG: 1,84
WERTUNG: 1,86
WERTUNG: 1,87
WERTUNG: 1,90
WERTUNG: 2,00
WERTUNG: 2,12
WERTUNG: 2,23
WERTUNG: 2,29
WERTUNG: 2,30
WERTUNG: 2,35
WERTUNG: 2,38
WERTUNG: 2,40
WERTUNG: 2,44
WERTUNG: 2,47
WERTUNG: 2,50
WERTUNG: 2,52
WERTUNG: 2,55
WERTUNG: 2,58
WERTUNG: 2,68
Amazon-Kundenbewertung
IOH/Format X570/ATX X570/E-ATX X470/ATX X470/ATX X470/ATX X470/ATX X470/ATX B450/ATX X470/ATX X570/ATX B450/µATX B450/ITX X370/ATX B450/ITX B450/ATX B450/µATX B450/ATX B450/ITX B450/ATX
PCI-E CPU & IOH *** ×16*/×0* & ×0*/×1*/×4 ×16*/×0* & ×4 ×16*/×0* & ×1/×1/×0* ×16*/×0* & ×1/×1/×4 ×16*/×0* & ×1/×1/×4 ×16*/×0* & ×0*/×1/×0*/×4* ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×1 ×16 & ×0*/×0*/×0*/×0* ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×0* ×16*/×0* & ×1/×1/×4* ×16 & ×0*/×1*/×4 ×16* ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×1 ×16 ×16*/×0* & ×1/×0*/×0*/×4* ×16 & ×1/×4 ×16 & ×0*/×4*/×0* ×16 ×16 & ×0*/×4*/×0*/×1
M.2-Anbindung 3× 4.0×4** 2× 4.0×4; 4.0×4** 3.0×4; 2.0×4* 3.0×4; 3.0×0* 3.0×4; 2.0×4* 3.0×4; 3.0×2* 3.0×4; 2.0×2 3.0×4**; 2.0×4* 3.0×4; 2.0×4* 2× 4.0×4; 4.0×4* 3.0×4; 2.0×4* 3.0×4; 3.0×0* 3.0×4; 2.0×2 3.0×4 3.0×4**; 3.0×0* 3.0×4; SATA** 3.0×4**; 3.0×2 3.0×4 3.0×4**
Sound ALC1220 ALC1220 ALC1220 "S1220" ALC1220 S1220A ALC892 ALC1220 ALC892 ALC1220 ALC892 S1220A ALC892 ALC1220 S1220A ALC892 ALC1220 ALC887 ALC887
USB ext./int.; SATA 3/1×3.1; 2/4×3.0; 4× 6/1×3.1; 2/4×3.0; 6× 2/1×3.1; 6/4×3.0; 6× 2/1×3.1; 8/2×3.0; 6× 2/1×3.1; 6/4×3.0; 8× 2/1×3.1; 6/2×3.0; 6× 2/0×3.1; 6/4×3.0; 6× 2/0×3.1; 2/2×3.0; 6× 2/0×3.1; 4/4×3.0; 6× 2/1×3.1; 6/2×3.0; 8× 2/0×3.1; 4/2×3.0; 4× 2/0×3.1; 4/2×3.0; 4× 2/0×3.1; 6/4×3.0; 6× 2/0×3.1; 2/2×3.0; 4× 2/0×3.1; 4/2×3.0; 6× 2/0×3.1; 4/2×3.0; 4× 2/0×3.1; 4/2×3.0; 6× 0/0×3.1; 4/2×3.0; 4× 2/0×3.1; 3/2×3.0; 6×
Lüfter 7 (7× PWM) 8 (8× PWM) 8 (8× PWM) 8 (8× PWM) 5 (5× PWM) 7 (7× PWM) 5 (5× PWM) 6 (6× PWM) 6 (6× PWM) 6 (6× PWM) 4 (4× PWM) 3 (3× PWM) 5 (5× PWM) 3 (3× PWM) 6 (6× PWM) 5 (5× PWM) 5 (5× PWM) 2 (2× PWM) 5 (5× PWM)
Vorteile
  • Sinnvolles Lüfterpreset
  • Sehr gute Ausstattung
  • Durchdachtes Layout
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Sehr gute Kühlung (passiv)
  • Gute Ausstattung
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Gute Lüftersteuerung & Temperaturfühler
  • WLAN inklusive
  • Kurze Boot-Zeit
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Gut gekühlte Spannungswandler
  • WLAN inklusive
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Gute Ausstattung
  • Kühle Spannungswandler
  • Relativ wenig PCI-E-Sharing
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Bootet schnell
  • Multi-GPU-tauglich
  • Wenig PCI-E-Sharing
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • WLAN inklusive
  • Relativ niedriger Stromverbrauch
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Günstig
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • 8x SATA
  • Großer I/O-Hub-Kühler
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Relativ kühle Spannungswandler
  • Gutes Layout
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • WLAN inklusive
  • Relativ kühle Spannungswandler
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Bootet schnell
  • WLAN inklusive
  • Alle Audio-Anschlüsse
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • CPU-Lanes aufteilbar
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Sehr günstig
  • Durchdachtes Layout
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Sekundärer PCI-E-3.0 M.2-Slot
  • Relativ kühle Spannungswandler
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Für ATX sehr günstig
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
Nachteile
  • Keine
  • Teuer
  • Kaum erweiterbar
  • Hoher Verbrauch
  • Keine
  • Zweiter M.2 shared mit der GPU
  • Keine
  • Spannungswandler werden relativ warm
  • Einfacher Onboard-Sound
  • Nur einfacher Onboard-Sound
  • Spannungswandler werden relativ warm
  • Lauter Lüfter (Regelung aber möglich)
  • Einfacher Onboard-Sound
  • Sekundärer M.2. shared mit PEG
  • Kein zweiter x4-Slot oder -M.2
  • Keine StoreMI-Unterstützung
  • ITX-bedingt schlecht erweiterbar
  • Heiße Spannungswandler
  • Sekundärer M.2 shared mit PEG
  • Nur einfacher Onboard-Sound
  • Eingeschränkte Vcore-Optionen
  • Nur sehr einfacher Onboard-Sound
  • Kein USB 3.1
  • Heiße Spannungswandler
  • Eingeschränkte Vcore-Optionen
Angebote

* PCI-E-Lane-Sharing ** Shared mit SATA **** Ryzen-3000-CPU auf X570: Alle Lanes 4.0. Andere Prozessoren auf X570: CPU 3.0 & I/O-Hub 4.0. Kombinationen mit X370, B450, X470: CPU 3.0 & I/O-Hub 2.0

Mainboard-Sockel für Intel-Prozessoren

Quelle: PC Games HArdware
Sockel 1151 – der derzeitige Standard-Sockel für Intel-CPUs. Aber Vorsicht, es gibt zwei Versionen: eine ältere und eine neuere.
  • Sockel 1151: Für den Mainstream

Der Sockel für den breiten Markt wurde im August 2015 eingeführt und nimmt seitdem Intel-Core-, Pentium- und Celeron-Prozessoren auf. Der Sockel 1151 wird auch LGA1151 genannt und kann in Kombination mit Prozessoren der Skylake-, Kaby-Lake– und Coffee-Lake-Generation verwendet werden. Diese Bezeichnungen stehen für verschiedene Generationen von Prozessoren und finden sich ab und an in Klammern im Produktnamen (Beispiel: Core i5-9600K 3,7 GHz (Coffee Lake) Sockel 1151). Da die Coffee-Lake-Generation spezielle Anforderungen an den Chipsatz des Mainboards stellt, teilen sich die Sockel-1151-Mainboards wiederum in zwei Varianten auf: Sockel 1151 (SKL) für Sky- und Kaby-Lake-Prozessoren und Sockel 1151 (CFL) für Coffee-Lake-Prozessoren. Am Produkt selbst erkennen Sie die für CFL oder SKL geeigneten Mainboards aber maßgeblich am Chipsatz-Titel, beispielsweise Z390 oder Z270. Dabei gilt: Ist die Zahl hinter dem Z (B-, H- oder Q-Chipsätze gibt es ebenfalls) höher als 300, ist das Mainboard ausschließlich mit Coffee Lake kompatibel, liegt sie darunter, dann eignet sie sich nur für Skylake und Kaby Lake.

Hier gilt es außerdem zu beachten, dass bei der Verwendung eines 9000er-Cores in einem Z390-Mainboard zuvor ein Update der Mainboard-Firmware (UEFI, früher bekannt als BIOS) vorgenommen werden muss.

  • Sockel 2066: Für Intel-Enthusiasten

Hohe Leistung für Zocker – der Sockel für Intels High-End-Segment kommt maßgeblich bei Gaming-Enthusiasten und Workstations (beispielsweise für Spiele-Entwickler oder Multimedia-Content) zum Einsatz. Der Sockel 2066 – auch LGA 2066 genannt – wird für CPUs mit einer hohen Kernzahl von bis zu 18 Kernen verwendet und ist zu allen Prozessoren der Skylake-X-, W- und Kaby-Lake-X-Reihe (Ausnahme ist der W3175X) kompatibel. Sämtliche Desktop-Mainboards mit Sockel 2066 arbeiten mit dem X299-Chipsatz. Hier gilt es zu beachten, dass dieser Chipsatz mit CPUs der sogenannten 7. Generation problemlos kompatibel ist, mit jenen der 9. Generation kann es unter Umständen vorkommen, dass die Firmware (UEFI, früher bekannt als BIOS) des Mainboards vor Installation des Prozessors ein Update braucht.

Mainboard-Sockel für AMD-Prozessoren

  • Quelle: PC Games Hardware
    Sockel AM4 – der Standard-Sockel für AMD-Prozessoren. Auch die neueste 3000er-Generation läuft auf diesem Sockel.
    Sockel AM4: Der Allzweck-Sockel

Der Sockel AM4 ist bei Aufrüstern sehr beliebt, denn er kann fast alle aktuellen Ryzen-CPUs verwenden und auch die neueste 3000er-Generation läuft darauf. Seit 2017 setzt AMD auf die Ryzen-Mikroarchitektur und den AM4-Sockel. AMD verfolgt dabei die Philosophie „Was gut funktioniert, muss nicht verändert werden“ und macht es so möglich, dass alle bisherigen Ryzen-CPUs (mit Ausnahme der Threadripper-Serie) genauso wie die aktuelle 3. Generation in nahezu allen Mainboards mit AM4-Sockel laufen. Ausnahmen sind Mainboards mit A320 Chipset, B350 und X370 sind teilweise kompatibel; 1000er-Ryzen laufen trotz AM4 nicht auf den neuen X570-Platinen. Das ist vor allem für Sparfüchse eine tolle Sache, weil zur Verbesserung der Leistung des PCs nicht notgedrungen CPU und Mainboard neu gekauft werden müssen, sondern die Anschaffung eines neuen AM4-kompatiblen Prozessors völlig ausreichen kann.

  • Sockel TR4: Für AMD-Enthusiasten

Der Sockel TR4 ist AMDs Pendant zu Intels Sockel 2066, ist also die passende Wahl für Enthusiasten und Workstations. In diesen Sockel passen die Prozessoren der sogenannten Ryzen-Threadripper-Serie, welche das High-End-Segment für Spieler und Kreative abdecken. Threadripper-Prozessoren sind technisch betrachtet vier Ryzen-CPUs in einem Package und brauchen entsprechend viel Platz auf dem Mainboard. TR4-Platinen sind mit dem X399-Chipsatz ausgestattet und verfügen in der Regel über je zwei PCI-E-x16 und x8-Steckplätze (im Regelfall wird die Grafikkarte einen der x16-Slots belegen) sowie drei M.2-Slots (hier sitzen unter anderem SSDs).

Die besten von uns getesteten Intel-Mainboards mit Sockel 1151 (CFL)

Mainboards Intel, Sockel 1151 (CFL)
badge test-winner best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
10. Platz
11. Platz
12. Platz
13. Platz
Produktname Asus ROG Maximus XI Hero WIFI Gaming* ASRock Z390 Taichi* GIGABYTE Z390 AORUS Master* ASUS ROG Strix Z390-F Gaming* MSI Z390 Gaming Edge AC* GIGABYTE Z390 Aorus Xtreme* ASRock Z390 Extreme4 * MSI Z390 ACE* Asus ROG Maximus X Hero Gaming* Gigabyte H370 AORUS Gaming 3 WiFi* Asus Rog Strix B360-F Gaming* MSI B360 GAMING PRO CARBON* ASRock H370 Pro4*
Hersteller ASUS Computer ASRock Gigabyte ASUS Computer MSI Gigabyte ASRock MSI ASUS Computer Gigabyte ASUS Computer MSI ASRock
asin B07HS11LFT B07HYP716L B07HS4PQWK B07HS7C8B8 B07HSF3TLH B07K76SKFC B07HYBMRW4 B07HS4S9NJ B0764H6KPN B07BKJT56W B07BRM1RWD B07BWP6N33 B07C8VSDJG
gtin 4718017124133 4717677336764 0889523014820 4718017051767 4719072597399 4719331804602 4717677336726 4719072595012 4712900756807 4719331802820 4712900906202 4719072559854 4717677335095
Note
WERTUNG: 1,55
WERTUNG: 1,66
WERTUNG: 1,74
WERTUNG: 1,74
WERTUNG: 1,75
WERTUNG: 1,76
WERTUNG: 1,76
WERTUNG: 1,85
WERTUNG: 2,02
WERTUNG: 2,11
WERTUNG: 2,11
WERTUNG: 2,32
WERTUNG: 2,44
Amazon-Kundenbewertung
PCH/Format Z390/ATX Z390/ATX Z390/ATX Z390/ATX Z390/ATX Z390/E-ATX Z390/ATX Z390/ATX Z370/ATX H370/ATX B360/ATX B360/ATX H370/ATX
PCI-E CPU (3.0) & PCH (3.0) ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×4** ×16*/×0*/×0* & ×1/×1 ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×0* ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×4** ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×4 ×16*/×0* & ×1/×1/×0* ×16*/×0* & ×1/×1/×1/×4 ×16*/×0*/×0* & ×1/×1/×1 ×16*/×0* & ×1/×1/×0*/×4* ×16 & ×1/×1/×4/×1/×1 ×16 & ×0*/×0*/×4*/×1*/×1 ×16 & ×1/×0*/×1/×1 ×16 & ×1/×1*/×4*/×1*
M.2-Anbindung 2× 3.0×4 3.0×4; 2× 3.0×4** 3.0×4; ×4*; ×4** 2× 3.0×4 3.0×4; 3.0×4** 3.0×4; ×4*; ×4** 2× 3.0×4** 2× 3.0×4; 3.0×4** 3.0×4; 3.0×4** 3.0×4; 3.0×2 3.0×4; 3.0×2* 3.0×4; 3.0×4* 2× 3.0×4
Sound S1220 ALC1220 ALC1220 S1220A ALC1220 ALC1220 ALC1220 ALC1220 ALC1220 ALC1220 S1220A ALC1220 ALC892
USB ext./int.; SATA 4/1×3.1; 2/2×3.0; 6× 4/1×3.1; 4/4×3.0; 8× 4/1×3.1; 2/2×3.0; 6× 4/0×3.1; 2/2×3.0; 6× 2/1×3.1; 2/4×3.0; 6× 6/1×3.1; 2/2×3.0; 6× 2/0×3.1; 4/4×3.0; 8× 6/2×3.1; 0/4×3.0; 6× 2/1×3.1; 4/2×3.0; 6× 2/1×3.1; 2/2×3.0; 6× 3/0×3.1; 0/2×3.0; 6× 2/1×3.1; 4/2×3.0; 6× 2/0×3.1; 2/4×3.0; 6×
Lüfter 8 (8× PWM) 8 (8× PWM) 8 (8× PWM) 7 (7× PWM) 7 (7× PWM) 14 (14× PWM) 5 (5× PWM) 7 (7× PWM) 8 (8× PWM) 5 (5× PWM) 6 (6× PWM) 7 (7× PWM) 4 (4× PWM)
Vorteile
  • Umfangreiche Overclocking-Optionen
  • Gute Kühlung
  • 8x SATA, 3x M.2 - Viele Steckplätze
  • Niedriger Verbrauch unter Vollast
  • Sehr gute Kühlung
  • Zusätzlich USB 2
  • Ausgewogene Anschluss- und PCI-E-Verteilung
  • Bootet schnell
  • Umfangreiche Overclocking-Optionen
  • Gute Lüftersteuerun
  • Extrem gute Ausstattung
  • Extrem gute Kühlung
  • Gute Benchmarkergebnisse
  • Kurze Bootzeit
  • Sehr viele USB 3.1 Anschlüsse
  • Extravagante Optik
  • Viel platz für CPU-Kühler
  • Anschlüsse für Temperatur- und Durchflusssensor
  • Viele Anschlussmöglichkeiten
  • WLAN inklusive
  • Gute Lüftersteuerung
  • Intelligentes Layout
  • Anschluss für Temperatursensor
  • Zahlreiche USB-Ports
  • 2× M.2 mit 32 GBit/s
  • Günstig
  • 2× M.2 mit 32 GBit/s ohne Sharing
Nachteile
  • PCI-E-SATA-Sharing
  • ×4-mit-×16- & M.2-SATA-Sharing
  • Ein ×1-Slot unbenutzbar
  • Ohne WLAN
  • Ein Slot ist unbenutzbar
  • Extrem teuer
  • Kein WLAN
  • mittelmäßige Kühlung
  • Schlechte Werkseinstellungen
  • Kein Front-USB-3.1.
  • Hoher Stand-by-Verbrauch
  • Nur einfacher Onboard-Sound
Angebote

* PCI-E-Lane-Sharing ** Shared mit SATA **** Ryzen-3000-CPU auf X570: Alle Lanes 4.0. Andere Prozessoren auf X570: CPU 3.0 & I/O-Hub 4.0. Kombinationen mit X370, B450, X470: CPU 3.0 & I/O-Hub 2.0

Quelle: PC Games Hardware
Was leuchtet denn da? Der allgemeine Trend zur RGB-Beleuchtung macht selbstverständlich auch vor Mainboards nicht halt.

PCI-E-Schnittstellen, SATA, M.2, I/O-Hub und Co. – Wissenswertes rund ums Mainboard

Im Wesentlichen unterteilen sich die Mainboards auf dem Markt in die oben beschriebenen vier Sockel. Was darüber hinaus den Unterschied macht – sowohl bezüglich der Leistung als auch des Preises – hängt davon ab, welcher Hersteller welche Komponenten  verbaut – und hier wieder in welcher Zahl und Qualität. Ein Augenmerk können Sie hier auf die PCI-E-Steckplätze, den Chip und die SATA- beziehungsweise NVME-Schnittstellen für die SSD legen.

Was macht der I/O-Hub?

Quelle: PC Games Hardware
Das I/O-Panel stellt die nach außen sichtbaren Anschlüsse, beispielsweise die USB-Ports oder die Audio-Aus- und -Eingänge.

Ein wichtiges Element auf dem Motherboard ist der I/O-Hub. Früher war dieses Teil des Mainboards bekannt als Chipsatz und steuerte den Großteil der Kommunikation zwischen den PC-Komponenten. Heutzutage ist der I/O-Hub so gesehen kein Chipsatz mehr, sondern ein einzelner Chip. Bei Intel nennt sich dieses Element PCH, bei AMD läuft der I/O-Hub unter der Bezeichnung Chipset. Welcher Chip auf dem jeweiligen Mainboard zum Einsatz kommt, erkennt man am jeweiligen Produktnamen an den vierstelligen Kürzeln, die aus einem Buchstaben und einer dreistelligen Zahl bestehen, beispielsweise Z390 oder X470.

Der I/O-Hub stellt verschiedene Anschlüsse zur Verfügung, darunter auch die über das I/O-Panel nach außen sichtbaren, etwa die USB-Anschlüsse. Die wichtigsten Datenautobahnen des Motherboards, die sogenannten PCI-E-Lanes, fließen fast alle hier zusammen, Befehle und Daten laufen über den Chip zum Prozessor und umgekehrt. Entsprechend hat der auf dem Mainboard verbaute Chip Einfluss darauf, welche Komponenten verwendet werden können.

Der I/O-Hub – mit welchem kann ich übertakten?

Um das Maximum der neuen Hardware auszuloten, erfreut sich das Übertakten, auch bekannt als Overclocking, konstant hoher Beliebtheit. Natürlich muss vorweg gesagt werden, dass der Nutzer hierbei immer auf eigene Gefahr arbeitet, da er die Hardware außerhalb des vom Hersteller festgelegten Rahmens verwendet. Ob der jeweilige Chip das Übertakten über das UEFI zulässt, ist bei Intel tatsächlich strikt festgelegt. Auf günstigen Mainboards ist die Übertaktungsfunktion gesperrt, wer mit Overclocking liebäugelt, muss zu Platinen mit Z-Chip, also Z370– (ältere Generation, nur noch im Abverkauf erhältlich) oder Z390-Chipsatz (PCH), greifen. Bei AMD sollte zu X- oder B-Chips gegriffen werden.

PCI-E-Slots – worauf muss ich achten?

PCI-Express-Slots, kurz PCI-E-Slots, sind bestimmte Schnittstellen auf dem Mainboard. Wie viele und welche auf der Hauptplatine sitzen, ist bei den Produktdaten leicht erkennbar, hier werden Sie auf PCI-E x16, x8, x4 und x1 stoßen. Die wichtigste Komponente, die einen solchen Slot benötigt, ist die Grafikkarte, die einen mechanischen ×16-Slot braucht. Meist sind auf dem Mainboard zwei x16-Slots verbaut – doch Vorsicht, weitere Slots gleicher mechanischer Größe müssen nicht zwingend für weitere Grafikkarten geeignet sein, da sie zwar in ihren physikalischen Ausmaßen einem x16 entsprechen, von ihnen jedoch nicht die benötigten 16 PCI-E-Lanes ausgehen.

PCI-E-Steckplätze – welche brauche ich?

Abgesehen vom zwingend für Grafikkarten nötigen x16-Slot sind zwei weitere ×1- oder ×4-Slots empfehlenswert, um eine Soundkarte und beispielsweise eine USB-Controller-Karte oder WLAN nachrüsten zu können. Die Slot-Position direkt unter dem Grafikkarten-×16 zählt üblicherweise nicht mit, weil sie vom GPU-Kühler blockiert wird.

Ein ×4 statt ×1 ist im Übrigen eine Investition in die Zukunft: Schnittstellen, die zum Kaufzeitpunkt noch gar nicht oder nur in der Luxus-Klasse verfügbar sind, können bei späterem Bedarf meist über ×4-Karten nachgerüstet werden. Aktuelle Kandidaten hierfür sind Thunderbolt, USB 3.2, USB 4 und 10-Gigabit-LAN, in der Vergangenheit waren es USB 3.1 und M.2, davor USB 3.0 und SATA 3. Wer einen ×4-Slot hatte, kaufte einfach eine Controller-Karte für 20 bis 50 Euro. Wer keinen hatte, entweder für 150 Euro ein altes Mainboard für die alte CPU und dazu die gleiche Controller-Karte oder gleich ein neues System für entsprechend größere Summen. Wenn man hier vorausschauend kauft, kann man sich in der Zukunft bares Geld sparen.

Mainboard-Test: Die besten Mainboards für Enthusiasten – AMD TR4 und Intel 2066

Mainboards AMD TR4 und Intel 2066
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Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
Produktname ASRockX399 Taichi* Asus ROG Zenith Extreme Gaming* Asus ROG Strix X299-E Gaming* MSI X299 GAMING PRO CARBON AC* Asus TUF X299 Mark 2 Gaming* MSI X299 RAIDER*
Hersteller ASRock ASUS Computer ASUS Computer MSI ASUS Computer MSI
asin B074J5R36W B074DYHDLK B072V52HWY B0721PXFX3 B072V53HB3 B071X8TQ4T
gtin 4717677333947 4712900799453 4712900773095 4719072525989 4712900775174 4719072525965
Note
WERTUNG: 1,90
WERTUNG: 2,04
WERTUNG: 2,05
WERTUNG: 2,07
WERTUNG: 2,14
WERTUNG: 2,23
Amazon-Kundenbewertung
Sockel AMD TR4 AMD TR4 Intel 2066 Intel 2066 Intel 2066 Intel 2066
IOH/Format X399/ATX X399/E-ATX X299/ATX X299/ATX X299/ATX X299/ATX
PCI-E CPU (3.0) & IOH (2.0) ×16/×8/×16/×8 & ×1 ×16/×8/×16/×8 & ×4/×1 ×16/×16/×8 & ×1*/×1/×4** ×16/×4/×16/×8 & ×1/×1 ×16/×16/×8 & ×1/×2/×1 ×16/×16/×8 & ×4/×1
M.2-Anbindung 3× 3.0×4 3× 3.0×4 3.0×4; 3.0×4 3.0×4; 3.0×4 3.0×4; 3.0×4 3.0×4**; 3.0×4
Sound ALC1220 S1220 S1220A ALC1220 S1220A ALC1220
USB ext./int.; SATA 2/0×3.1; 8/4×3.0; 8× 2/1×3.1; 8/4×3.0; 6× 2/1×3.1; 4/4×3.0; 8× 2/1×3.1; 4/4×3.0; 8× 2/0×3.1; 4/4×3.0; 6× 2/1×3.1; 4/4×3.0; 8×
Lüfter 5 (5× PWM) 9 (7× PWM) 7 (7× PWM) 6 (6× PWM) 8 (8× PWM) 6 (6× PWM)
Vorteile
  • Akzeptable Bootzeit
  • Relativ sparsam
  • Für TR4 relativ günstig
  • 10-GBit-LAN-Karte beiliegend
  • Aufwendiger Onboard-Sound
  • Onboard-WLAN
  • Auch übertaktet noch kühl
  • Onboard WLAN
  • Überdurchschnittliche Leistung
  • x16 auch mit Kaby-Lake
  • Relativ sparsam
  • Preisgünstig
  • Überdurchschnittliche Leistung
Nachteile
  • Keine
  • Relativ lange Bootzeit (Windows 10)
  • Abstand zwischen CPU und PEG sehr gering
  • 4 von 44 CPU-Lanes ungenutzt
  • Vergleichsweise hohe Boot-Zeit (Windows 10)
  • Hoher Stromverbrauch
  • Ohne CPU-Drosselung ziemlich schnell heiß
  • Hoher Verbrauch
  • Hohe Temperaturen
Angebote

* PCI-E-Lane-Sharing ** Shared mit SATA **** Ryzen-3000-CPU auf X570: Alle Lanes 4.0. Andere Prozessoren auf X570: CPU 3.0 & I/O-Hub 4.0. Kombinationen mit X370, B450, X470: CPU 3.0 & I/O-Hub 2.0

Quelle: Gigabyte
Wer sein Mainboard selbst einbaut, der sollte sich die beigelegte Anleitung genau durchlesen. Weitere Tipps finden Sie in unserem unten stehenden Video zum Einbau.

SATA und NVME für SSDs

Damit auf dem PC all Ihre Daten gespeichert werden können, brauchen Sie Speicherplatz. Der kommt mittlerweile meist in Form einer SSD (Solid State Drive). Diese werden ebenfalls mit dem Mainboard verbunden, und zwar über eine SATA– oder NVME-Schnittstelle.

SATA (kurz für Serial Advanced Technology Attachment) ist die ältere Variante und entsprechend ein Auslaufmodell. SATA-SSDs sind aktuell noch einen Tick billiger, aber voraussichtlich bis spätestens 2020 werden sie mit den NVME-SSDs preislich gleichziehen. Wer SSDs aus seinem vorhergehenden PC übernimmt, sollte darauf achten, dass ausreichend Steckplätze vorhanden sind. Und: Oft teilen sich die SATA-Ports Ressourcen mit PCI-E-Slots. Hier sollte man aufpassen, dass man keiner Komponente, bei der es verstärkt auf Datengeschwindigkeit ankommt, die Kapazitäten kürzt.

NVME (Non-Volatile Memory Express), ist die Zukunft. Es gibt zwar nur wenig Praxisbeispiele, in denen sich die Unterschiede zu SATA messen, geschweige denn spüren lassen, aber bis zu siebenfache Leistung (natürlich nur bei guten Modellen) ist eine Hausnummer. NVME-SSDs findet man meist im M.2-Format. Ein zukunftssicheres Mainboard sollte daher zwei M.2-Steckplätze oder alternativ einen M.2- und einen ×4-Slot (für eine M.2-Adapterkarte), die gleichzeitig und ohne Abstriche bei der Grafikkarte genutzt werden können, aufweisen.

Die besten Mainboards: Unsere Testsieger im Detail

Der Testsieger für AMD-Prozessoren, Sockel AM4

Das X570 Ace bietet High-End-Design und gute Leistungswerte sowohl für PC-Spieler als auch Anwender – und das zu einem passablen Preis.

2 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Sinnvolles Lüfterpreset
  • Sehr gute Ausstattung
  • Durchdachtes Layout
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Keine
Das Motherboard gehört zu jenen Hardware-Komponenten, die man bestenfalls eher selten austauscht, da hier alles andere zusammenläuft. Umso wichtiger ist es, beim Kauf vorausschauend zu handeln. Das X570-Chipset ist AMDs neuester I/O-Hub und damit auf längere Sicht mit aktuellen und vermutlich auch kommenden Prozessoren kompatibel. Die neueste CPU-Generation der Ryzen-3000er findet auf jeden Fall problemlos ihren Platz im AM4-Sockel des X570 Ace. Das Mainboard verfügt über alle wünschenswerten Schnittstellen sowie WLAN und ist dank semipassiver Kühlung sowohl kühl als auch sehr leise beziehungsweise lautlos. Die Leistung in Spielen sowie Anwendungen ist sehr gut, die Bootzeit mit 27 Sekunden ist ebenfalls gut und der Stromverbrauch im Vergleich zu anderen X570-Mainboards sogar niedriger.
Fazit: Auf lange Sicht auf der sicheren Seite: High-End-Design zu gutem Preis!

Der Preis-Leistungs-Sieger für AMD-Prozessoren, Sockel AM4

Mit einer ausgewogenen Mischung aus niedrigem Preis und dennoch auch in Zukunft noch sicherer Technik holt sich das X470 Master SLI den Titel Preis-Leistungs-Sieger.

4 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Multi-GPU-tauglich
  • Wenig PCI-E-Sharing
  • Geeignet für AMD Ryzen 3000er CPU
  • Einfacher Onboard-Sound
Wer seinen PC mit einem neuen Mainboard und gegebenenfalls einem neuen Prozessor für die Zukunft startklar machen, gleichzeitig aber nicht zu tief in die Tasche greifen will, der findet im ASRock X470 Master SLI einen guten Kompromiss. Das X470-Chipset taugt auch für die neuen Ryzen-3000er-CPUs, sodass man hier auf der sicheren Seite ist. Die Leistung in Spielen und Anwendungen kann sich sehen lassen, die Bootzeit auf Windows 10 ist mit 21,5 Sekunden ziemlich flott und auch der Stromverbrauch ist angenehm. Freilich muss für den kleinen Preis von ca. 140 Euro an manchen Stellen auf das eine oder andere technische Detail verzichtet werden. So verfügt das Motherboard nicht über WLAN und nur über recht einfachen Onboard-Sound. Wer hier höhere Ansprüche hat, muss nachrüsten. Die Kühlung fällt in die Kategorie „nicht optimal, aber noch im grünen Bereich“ und zwei der vier ×1-Slots sind quasi obsolet, da sie vom CPU-Kühler verdeckt werden.
Fazit: Ein guter Kompromiss zwischen Leistung und Preis mit kleineren Abstrichen bei Sound und Layout.

Der Testsieger für Intel-Prozessoren, Sockel 1151

Seit der Z97-Haswell-Generation haben wir jeweils das günstigste Intel-Modell aus Asus’ ROG-Portfolio getestet und jedes Mal gab es Testsiege, Awards oder Empfehlungen – so auch diesmal. Der Z390-Vertreter kann damit sogar seinen erneut hohen Preis rechtfertigen.

21 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Umfangreiche Overclocking-Optionen
  • Gute Kühlung
  • PCI-E-SATA-Sharing
Das Maximus XI Hero nutzt alle Ressourcen des Z390-I/O-Hubs und bietet ein mit allen wünschenswerten Anschlüssen bestücktes I/O-Panel mit USB-3.1-Routing. Auch der bei Nutzern von Mechanischen Tastaturen sowie Übertaktern beliebte PS/2 findet hier seinen Platz. Der Sound ist ebenfalls der Preisklasse angemessen, eine zusätzliche Soundkarte können sich Freunde des guten Tons also sparen. Die Leistung in Spielen ist enorm gut, in Anwendungen kann sich das Asus Maximus XI Hero ebenfalls sehen lassen. Die Kühlung ist der Preisklasse würdig und der Stromverbrauch hält sich gemessen an der Leistung im Rahmen. Für das optische Tüpfelchen auf dem i sorgt die regelbare RGB-Beleuchtung.
Fazit: Wer für seinen Intel-Prozessor das beste Mainboard will, bekommt hier alles, was das Gamer- und Anwender-Herz braucht.

Der Preis-Leistungs-Sieger für Intel-Prozessoren, Sockel 1151

In die Z390-Generation startet MSI mit erweitertem Portfolio: Unmittelbar unterhalb der beliebten Gaming-Pro-Carbon-Modelle gibt es jetzt ein günstigeres „Edge“. Bei quasi identischer Platine fehlen hier Plastikverkleidungen und Beleuchtung gibt es nur noch auf der Rückseite – das tut der Leistungsfähigkeit aber keinen Abbruch.

7 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Umfangreiche Overclocking-Optionen
  • Gute Lüftersteuerun
  • Ein Slot ist unbenutzbar
Was die Leistung in Spielen und Anwendungen betrifft, muss sich das Z390 Edge AC kaum vor unserem Leistungssieger verstecken. Dasselbe gilt für die Bootzeit auf Windows 10 sowie die Kühlung. Der Stromverbrauch ist sogar niedriger. Der deutlich günstigere Preis hat aber dennoch seinen Grund. Das I/O-Panel bietet weniger Anschlussmöglichkeiten, darunter nur sechs USB-Ports. Auch das Layout des Motherboards, besonders in Bezug auf die Positionierung der Slots, ist nicht ganz optimal, weil einer von drei ×1-Slots automatisch durch die Grafikkarte blockiert wird.
Fazit: Ein Kompromiss zwischen Preis und Technik für alle, die ein günstiges und gutes Mainboard für ihren Intel-Prozessor suchen.
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