Das Gamepad ist zwar das Haupteingabegerät der Spielekonsolen, trotzdem zocken auch PC-Gamer oft ihre Spiele mit dem Controller als Alternative zur Maus und Tastatur. In unserem Controller-Test 2020 präsentieren wir Ihnen nicht nur wichtige Ausstattungsmerkmale und Eigenschaften von Gamepads. Wir fassen auch alles Wissenswerte rund um das Thema Controller zusammen und unterstützen Sie mit ausgewählten Produkten, Bestenlisten und Testergebnissen bei ihrer Kaufentscheidung.

Quelle: Microsoft
Luxus-Gamepads wie der Microsoft Xbox One Elite Controller Series 2 kosten bis zu 180 Euro. Anders als Gamepads der Einsteiger- und Mittelklasse sind die edlen Controller jedoch modifizier- und individuell anpassbar.

Controller-Rangliste: Die besten Gamepads, Platz 1 bis 6

Die besten Gamepads bis 180 Euro: Platz 1 bis 6
badge test-winner
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
Produktname Microsoft Xbox Elite Wireless Controller Series 2* Razer Wolverine Ultimate* Thrustmaster eSwap Pro Controller * Microsoft Xbox Wireless Controller* Microsoft Xbox 360 Wireless Controller * Steelseries Stratus Duo*
Hersteller Microsoft Razer Thrustmaster Microsoft Microsoft Steelseries
asin B07SR4R8K1 B07539354T B07WGW88NS B01LZ47JO2 B006ZYJO0C B07MTWB122
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Note
Kundenbewertung
Programmierbare Extratasten (Mapping)
Wechselbare Bedienelemente
Federweg der Trigger verstellbar
Profilspeicher mit Software
Drahtlose Verbindung mit dem PC
Ergonomie/Haptik Sehr gut/sehr gut Sehr gut/sehr gut Sehr gut/gut bis sehr gut Sehr gut/gut bis sehr gut Gut bis sehr gut/gut Gut/gut
Druckpunkt aller Tasten/Reaktion Analog-Sticks/Reaktion Trigger Sehr gut/sehr gut/sehr gut Sehr gut/sehr gut/sehr gut Sehr gut/sehr gut/sehr gut Sehr gut/sehr gut/sehr gut Gut/gut bis sehr gut/gut bis sehr gut Gut/gut bis sehr gut/gut bis sehr gut
Vorteile
  • Sehr umfangreiche Ausstattung
  • Viele modulare Elemente
  • Sehr gute Haptik und Ergonomie
  • Hohe Modularität
  • Sehr gute Tastendruckpunkte (Mecha Taktile Switch)
  • Sehr gute Ergonomie
  • Bedienelemente können modular angeordnet werden
  • Sehr gute Tastendruckpunkte mit taktilen Schaltern
  • Sehr gute Haptik
  • Profilspeicher vorhanden
  • Kabellos (2,4 GHz und Bluetooth)
  • Sehr gute Ergonomie
  • Für alle Handgrößen geeignet
  • Sehr gute Ergonomie
  • Sehr gute Reaktion der Trigger
  • Kabellos (2,4 GHz und Bluetooth)
  • Kompatibel mit Android, Steam, Oculus Go, Samsung Gear VR
  • Gut bis sehr gute Reaktion der Trigger
Nachteile
  • Sehr hoher Preis (180 Euro)
  • Kein drahtloser Betrieb mit 2,4 GHz oder Bluetooth
  • Kein drahtloser Betrieb mit 2,4 GHz oder Bluetooth
  • Xbox-Wireless-Adapter für Win 10 (2,4 GHz) nicht im Lieferumfang
  • Betrieb nur mit zwei AA-Batterien/Akkus möglich
  • Druckpunkt D-Pad wenig definiert und schwammig
Angebote

Für welche Games benötigen PC-Spieler ein Gamepad?

Im Zeitalter der Cross-Platform-Entwicklung werden die meisten Games, Exklusivtitel ausgenommen, für die Spielekonsolen Xbox One und PS4 sowie den PC gleichzeitig auf den Markt gebracht. Obwohl sich die PC-Versionen ausnahmslos mit Maus und Tastatur spielen lassen, greifen PC-Gamer bei bestimmten Spiele-Genres oder einzelnen Titeln lieber zum Gamepad. Hier eine Übersicht:

Genres und Spiele, die für die Steuerung per Controller geeignet sind:

  • Action-Adventures (Witcher 3, Red Dead Redemption 2)
  • Rennspiele (Project Cars 2)
  • Rollenspiele (Assassin’s Creed: Origins)
  • Sportspiele (FIFA 2019)
  • Special-Interest-Genres wie Jump & Runs (Yooka Laylee), Platformer (Rayman), Beat’em Ups (Batman Returns) oder Kampfspiele (Streetfighter)
Quelle: PC Games Hardware
Wie der Cross-Platform-Klassiker Witcher 3 lasen sich alle Games mit Third-Person-Ansicht (die Spielfigur ist komplett sichtbar) am besten mit einem Gamepad spielen.

Spielegenres und Titel, die für die Eingabe mit Maus und Tastatur optimiert sind:

  • Adventures (Life is Strange)
  • Aufbauspiele/Simulation (Anno 1800/Cities: Skyline)
  • Ego-Schooter Einzelspieler/Mehrspieler (Borderlands 3/Battlefield 1)
  • Online-Rollenspiele (World of Warcraft)
  • Strategiespiele (Sid Meier’s Civilization)

 

Quelle: PC Games Hardware
Strategie und Aufbauspiele wie Civilization 6 oder Anno 1800 (Bild) verfügen über ein sehr umfangreiches Benutzer-Interface. Für dessen Bedienung sind Maus und Tastatur optimal, während das GUI (Graphical User Interface) für die Eingabe per Gamepad modifiziert werden muss.

Vor allem bei Arcade-Racern, Rennspielen mit niedrigen Simulationsgrad und Titeln mit Third-Person Ansicht, bei denen die Spielfigur zu sehen ist, sollten Sie dem Controller den Vorzug vor der Tastatur geben. Einerseits können Sie mit den analogen Triggern besser das Gas und die Bremse dosieren als mit dem digitalen Tastenschalter, der nur den Zustand an/aus (1/0) kennt. Zum anderen müssen Sie am Keyboard für eine 45-Grad-Bewegung in eine Richtung gleich zwei Cursortasten betätigen, während Sie dafür den Analog-Stick des Gamepads lediglich in die gewünschte Richtung bewegen müssen.

Wer mehr über die populärsten Games für die PS4 erfahren möchte, dem empfehlen wir unseren Ratgeber: PS4-Spiele 2019/2020: Die besten Games im Test“

Gamepad-Ausstattung: Welche Elemente sind Pflicht, welche optional?

Mit wenigen Ausnahmen halten sich die aktuell für den PC angebotenen Gamepads bei der Formgebung und Ausstattung mit Action-Buttons, D-Pads, Analog-Sticks und Triggern an Standards. Dabei sind die Vorbilder in der Regel die klassischen Controller für die Xbox 360/Xbox One oder PS3/PS4. Gamepads der Luxusklasse wie unser Testsieger der Microsoft Xbox Elite Controller Series 2 bieten dagegen oft optionale Extras, mit denen sich die Controller individualisieren lassen.

Standardelemente eines Controllers:

  • Action-Buttons (1): Auf der Oberseite des Gamepads befinden sich rechts vier farblich und mit den Buchstaben „Y“, „X“, „A“ und „B“ (Xbox-One-Design), den Zahlen „1“ bis „4“ oder vier mit Symbolen (PS4-Design) gekennzeichnete Aktionsknöpfe. Dazu kommen drei weitere, oft mit den Funktionen „Zurück“, „Menu“, oder „Modus“ belegte Tasten (2)
  • Analog-Sticks (3): Für die analoge Steuerung von Spielfiguren oder zum Lenken von Pixelkarossen verfügt das Gamepad über zwei kleine Steuerknüppel. Die werden mit den Daumen bedient und deren Ablage auf der Oberseite ist im Idealfall gummiert.
  • DPad (4): Das Steuerkreuz ist eine digitale Vierwegsteuerung mit einem Tastenschalter an jedem Punkt. Unabhängig vom Controller-Layout wird auch das D-Pad mit dem Daumen bedient.   
Quelle: PC Games Hardware
Bedienelemente auf der Oberseite des Microsoft Xbox One Wireless Controllers.
  • Trigger (5): Die beiden an den Abzug einer Feuerwaffe erinnernden Trigger sind analog, werden mit den Zeigefingern bedient und besitzen einen bestimmten Auslöseweg der es beispielsweise bei Rennspielen ermöglicht, dosiert Gas zu geben und Bremsen zu können. Bei Action-Spielen und First-Person-Shootern dagegen werden die Trigger oft zum Abfeuern der Waffe oder für die Zoomfunktion des Zielfernrohrs genutzt.
  • Schultertasten (6): Diese auch als Bumper bezeichneten Tasten oberhalb der Trigger werden ebenfalls mit den Zeigefingern bedient und sind eine Ergänzung zu den digitalen und im Optimalfall ebenfalls mit Mikroschaltern versehenen Action-Buttons auf der Oberseite.
Quelle: PC Games Hardware
Bedienelemente an der Front des Xbox One Wireless Controllers.

Bei der Anordnung der beiden Analog-Sticks und des D-Pads unterscheidet man zwischen zwei vom PS4-Controller und Xbox-One-Controller vorgegebenen Layouts: Beim symmetrischen Layout des Playstation Dualshock 4 Controllers befinden sich die beiden Analogsticks nebeneinander auf selber Höhe und das D-Pad ist oben links am Gamepad positioniert. Beim asymmetrischen Layout des Xbox-One-Controllers dagegen findet man das D-Pad links neben dem rechten Analogstick, während der zweite oben links am Gamepad angebracht ist. Bei den frontal am Controller angebrachten Schultertasten und Trigger gibt es dagegen nur ein Layout, hier sind die Abzüge stets unterhalb der Bumper-Tasten angeordnet.         

Optionale Ausstattungsextras:

  • Extraknöpfe oder Pedaltasten (1): Diese Sonderausstattung ist nur bei den Gamepads der Oberklasse zu finden. Sie ist dazu gedacht, die Funktion der beiden Schultertasten oder der vier Aktionsknöpfe auf die an der Unterseite und zwischen den Triggern (Razer Wolverine Ultimate) angebrachten belegbaren Extratasten respektive auf die optional montierbaren Pedaltasten (Microsoft Xbox Elite Controller [Series 2]) zu übertragen. Während Sie diese als Mapping bezeichneten Änderungen bei der Tastenbelegung mit dem Razer Wolverine Ultimate per Knopfdruck erledigen, müssen Sie beim Microsoft Xbox Elite Controller Series 2 dazu die Xbox-Zubehör-App nutzen. Oft ist das Tasten-Mapping aber auch im Steuerungsoptionsmenü des Spiels möglich.
  • Aufsätze für die Analogsticks und austauschbares D-Pad (2): Diese Extras verbessern primär die Haptik und geben dem PC-Spieler die Möglichkeit die Länge der Analog-Sticks sowie Form der Daumenauflage individuell an die Anatomie der Daumen anzupassen. Das gilt auch für die verschiedenen Aufsätze des Steuerkreuzes, die dem Daumen eine unterschiedlich große Auflagefläche bieten.
  • Triggersperre (3): Je kürzer der Weg der beiden Abzüge ausfällt, desto früher lösen diese auch aus. Gerade bei Games wie Ego Shootern, bei denen es darauf ankommt, besonders schnell mit der Waffe zu schießen, ist ein langer Abzugsweg ein Nachteil. Hier hilft die mechanische Verkürzung des Trigger-Wegs.
  • Profilspeicher (4): Ein interner Speicher für mindestens zwei Spielerprofile ist nur dann sinnvoll, wenn der Controller einerseits über Extratasten verfügt, die sich mit einer Mapping-Funktion per Hardware oder Software alternativ belegen lassen. Anderseits sind auch Modifikationen per Software wie die Anpassung der Empfindlichkeit der Analogsticks oder der Tolenranzzone (Totzone) der beiden Trigger nur dann sinnvoll, wenn diese sich dann auch im Gamepad speichern lassen.     
  • Transportasche (5): Eine Tasche schützt das Gamepad nicht nur vor Staub, hier lässt sich bei den modularen Controllern auch das Zubehör unterbringen. Microsoft geht bei der Nylontasche des Xbox Elite Controller Series 2 sogar noch einen Schritt weiter und integriert dort die Ladestation für den internen Akku.
  • Headset-Anschluss (6): Eine 3,5-mm-Stereo-Klinke-Buchse für ein Gaming-Headset findet man vorwiegend an kabellosen Gamepads und das hat seinen Grund. Hat man das Gaming-Headset am Controller angeschlossen kann man sich mit der Kombination von Gamepad und Gaming-Headset frei bewegen und wird nicht mehr dadurch eingeschränkt, dass das Anschlusskabel im Audioausgang des Rechners steckt.   

Sie wollen ihr kabelgebundenes Gaming-Headset durch ein Wireless Headset ersetzen? Dann empfehlen wir unseren Ratgeber „Gaming-Headset Test 2020: Kaufberatung, Tipps & Ranglisten“

Wie wichtig ist die Vibrationsfunktion bei Gamepads?

Bei der Vibrationsfunktion, auch Rumble-Funktion oder Vibrationsfeedback genannt, sorgen in die Griffhörner eingebaute Vibrationsmotoren dafür, dass der Controller bei einer bestimmten Spielsituation vibriert. Wenn Ihr Rennwagen über die Curbs brettert, Ihr Avatar einen Schlag oder Ihr Pixelsoldat einen Treffer abbekommt, gibt Ihnen das Gamepad ein haptisches Feedback. Das verleiht Spielen eine neue Dimension und Sie können noch tiefer in die Spielwelt eintauchen (Immersion).

Eine Vibrationsfunktion, die das Spielerlebnis spürbar verbessert, ist sehr beliebt und gehört nicht nur zur Pflichtausstattung der Gamepads für die aktuellen Spielekonsolen. Sie sollte auch bei einem empfehlenswerten Controller für den PC vorhanden sein. Sollte Ihr Gamepad mit einer Vibrationsfunktion ausgestattet sein und bei gewissen Spielen trotzdem kein haptisches Feedback geben, muss der Controller nicht defekt sein. Es gibt durchaus noch Titel, die ein Vibrationsfeedback nicht unterstützen.

Quelle: PC Games Hardware
Mithilfe der Vibrationsfunktion vermittelt das Gamepad ein haptisches Feedback und verbessert so das Spielerlebnis enorm. Beim individualisierbaren Thrustmaster sSwap Pro können Sie in der Software die Vibrationsstärke selbst festlegen.

Werden zwingend Treiber benötigt?

Grundsätzlich unterscheidet man bei Gamepads zwei Varianten: Es gibt sofort einsatzbereite Modelle (Plug &Play) und konfigurierbare Controller wie den Microsoft Xbox Elite Controller Series 2, den Razer Wolverine Ultimate oder den Thrustmaster eSwap Pro Controller, für deren vollen Funktionsumfang ein Treiber und eine Software notwendig wird.

Das für ihr Gamepad passende Paket aus Treibern und Software finden Sie auf der Webseite des Herstellers. Wer also den Controller sofort nach dem Anschließen nutzen möchte und auf die Option das Gamepad per Software individualisieren zu können verzichtet, der ist mit einem meist auch deutlich günstigeren Plug & Play-Gamepad bestens bedient. 

Quelle: PC Games Hardware
Wollen Sie den vollen Funktionsumfang eines modifizierbaren Gamepads wie dem Thrustmaster sSwap Pro nutzen, sollten Sie die Thrustmapper-Software installieren. Mit der können Sie beispielsweise die Extratasten auf der Unterseite per Mapping neu belegen.

Eigenschaften, Ergonomie und Leistung – worauf man beim Gamepad achten sollte

Die Ausstattung eines Gamepads ist sicherlich das wichtigste Kaufkriterium, doch es gibt noch weitere Dinge die es beim zu Kauf beachten gilt. Soll der Controller drahtlos sein? Liegt er optimal in der Hand? Wie reagieren D-Pad, Analogsticks sowie Trigger und wie fällt der Druckpunkt der Knöpfe aus? Wir zeigen, welche Eigenschaften ein ergonomisches Gamepad besitzen und was es leisten sollte.

Wireless oder mit Kabel, was ist die bessere Gamepad-Wahl?

Quelle: PC Games Hardware
Es gibt Hersteller wie MSI, die sowohl eine kabellose als auch kabelgebundene Version eines Gamepads anbieten. Das freut Sparfüchse, denn wer sich mit dem verkabelten Force GC20 zufriedengibt, zahl nur ca. 31 Euro anstelle von 42 Euro Force GC30 im Bild.

Gamepads werden sowohl kabellos (wireless) als auch mit USB-Anschlusskabel angeboten und einige Hersteller wie Microsoft (Wired Controller für Xbox One/Xbox One Wireless Controller), MSI (Force GC20/30) oder Speedlink (Xeox Pro Analog analog Gamepad USB/kabellos) bieten sogar von einem Modell eine kabellose und kabelgebundene Variante an. Dabei sind Controller mit Kabel stets günstiger als Wireless Gamepads, sodass der Verzicht auf die kabellose Freiheit auf jeden Fall mit einer Ersparnis belohnt wird, die zum Beispiel bei MSIs Force-GC-Modellen rund ein Drittel beträgt.

Wenn Sie allerdings Kabelsalat und Stolperfallen vermeiden wollen oder Ihr PC mehr als zwei Meter von Ihrem Sofa, Ihrem Bürostuhl oder Gaming-Chair entfernt steht, raten wir zu einem Wireless Gamepad.

Die aktuell auf dem Markt erhältlichen kabellosen Controller kann man in folgende Klassen einteilen:

Quelle: PC Games Hardware
Der Gamepad-Klassiker Microsoft Xbox 360 Wireless Controller für PC schickt seine Daten via USB-Empfänger zum PC. Da ein interner Akku fehlt – für den Betrieb werden zwei AA-Batterien/Akks benötigt – ist ein Einsatz mit dem Ladekabel nicht möglich.
  • Wireless Gamepads mit 2,4-GHz-Funkübertragung: Schickt ein Wireless Controller seine Daten per 2,4 GHz-Band zum PC wird ein Receiver beispielsweise in Form eines Nano-Empfängers mit USB-Anschluss benötigt. Die Stromversorgung kommt dabei entweder von handelsüblichen AAA- oder AA-Batterien, besser noch von einem Akku in Inneren, der per Micro-USB-Kabel geladen wird.

    Wird das Wireless Gamepad zu Laden per Kabel mit dem PC verbunden, kann es während des Ladevorgangs weiter zum Spielen genutzt werden (Beispiele: MSI Force GC30 oder Speedlink Xeox Pro Analog). Setzen Sie wie beim Microsoft Xbox 360 Wireless Controller oder Logitechs F710 auf die Stromzufuhr per Batterie oder externe AA-Akkus, raten wir ihnen, Ersatzbatterien oder geladene Akkus bereit zu halten, damit die Spielpause nicht zu lange dauert.

Quelle: PC Games Hardware
Verbinden Sie den Microsoft Xbox One Wireless Controller mit per USB-Kabel mit dem PC werden keine Batterien benötigt. Den 2,4-GHz-Emfänger für das auch mit Bluetooth kompatible Gamepad müssen Sie allerding dazu kaufen.
  • Wireless Gamepad mit Bluetooth und 2,4-GHz-Funkübertragung: Die Königklasse bilden Gamepads, die mit allen drei Übertragungsstandards (USB-Kabel, 2,4 GHz und Bluetooth) ihre Daten zum PC senden können. Zur Ausstattung dieser Controller gehören wie beim Steelseries Stratos Duo ein Umschalter zwischen den beiden drahtlosen Übertragungsmodi sowie ein 2,4-Ghz Receiver.
    Mit dem Ladekabel mit Micro-USB-Anschluss versorgen Sie nicht nur den internen Akku mit Strom, sondern können damit beispielsweise den Steelseries Stratos zum Spielen mit dem PC verbinden.

    Microsofts Xbox Elite Controller Series 2 und Xbox Wireless Controller beherrschen zwar auch beide Übertragungsstandards. Sollten Sie aber keinen Dongle in ihrem PC stecken haben und ihr Mainboard nicht mit Bluetooth ausgestattet sein, müssen Sie Sich den Xbox-Wireless Adapter für Windows 10 für rund 20 Euro dazukaufen.

Bei den Wireless Controllern kommt der Reichweite eine große Bedeutung zu. Oft wird diese nur dann erzielt, wenn Sie den Controller mit der Front in Richtung des 2,4-GHz-Receivers oder des Bluetooth-Dongles halten oder sich kein Hindernis zwischen beiden befindet. Unsere Gamepad-Tests haben aber gezeigt, dass dann oft eine Reichweite bis zu 8 Metern sowohl bei der Übertragung per Bluetooth als auch per 2,4-GHz-Band möglich ist.

Sie wollen wissen, welche empfehlenswerten Mainboards mit einem Bluetooth-Modul ausgestattet sind? Schauen Sie in unseren Ratgeber Mainboard Test 2020: Die besten Motherboards im Vergleich“

Dual-Input-Technologie: Wer benötigt einen Controller, der bereit für die XInput und DirectInput ist?

Es gibt Controller, die wie der MSI Force GC30/20, der Logitech F710/F310 oder der Speedlink Xeox Pro Analog mit der Dual-Input-Technologie ausgestattet sind. Diese ermöglicht es per Knopf oder Schiebeschalter am Gamepad zwischen den beiden Eingabeschnittstellen DirectInput und XInput hin und her zu schalten. DirectInput ist die klassische Eingabegeräte-Schnittstelle von DirectX. Xinput stellt den seit den Jahren geltenden Standard dar, den Microsoft zusammen mit dem X360-Controller auf den PC gebracht hat, damit Windows die Controller-Eingaben verstehen und umsetzen kann.

Wer ausschließlich Games zockt, die in den letzten 15 Jahren erschienen sind, sollte mit einem Modell, das nur Xinput beherrscht, keine Probleme bekommen. Fans des Retro-Gamings oder sehr alter PC-Klassiker sollten jedoch darauf achten, dass ihr Controller zusätzlich auch den DirectInput-Standard unterstützt. 

Quelle:PC Games Hardware
Auf der Unterseite des Speedlink Xeox Wireless Gampad ist eine Schiebschalter angebracht, mit dem Sie für Retrospiele und sehr alte PC Games vom XInput-Eingabestandard (X) auf die ältere DrectInput-Schnittstelle (D) wechseln können.

Gamepad-Rangliste 2020: Die besten Controller Platz 7 bis 12

Die besten Gamepads bis 180 Euro: Platz 7 bis 12
badge best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
Produktname MSI Force GC30 Wireless* Logitech F710 PC-Gamepad schnurlos* Speedlink Xeox Pro Analog Gamepad Wireless* Speedlink Torid Gamepad Wireless * Trust GXT 545 * Logitech F310 PC-Gamepad kabelgebunden *
Hersteller MSI Logitech Speedlink Speedlink Trust Logitech
asin B07PF2V68D B00CJAEX5M B01MSY7Y3G B014R4E8IE B00ZIJXTEW B00CJ5FP04
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Note
Kundenbewertung
Programmierbare Extratasten (Mapping)
Wechselbare Bedienelemente
Profilspeicher mit Software
Federweg der Trigger verstellbar
Drahtlose Verbindung mit dem PC
Ergonomie/Haptik Gut bis sehr gut/gut bis sehr gut Gut bis sehr gut/gut bis sehr gut Gut bis sehr gut/gut bis sehr gut Gut bis sehr gut/gut Befriedigend/befriedigend bis gut Gut/gut
Druckpunkt aller Tasten/Reaktion Analog-Sticks/Reaktion Trigger Gut/gut/sehr gut Gut bis sehr gut/gut/gut Gut/gut/gut Gut/gut/gut Befriedigend/gut/gut Gut/gut/gut
Vorteile
  • 256 Druckstufen für die Trigger
  • Handlichkeit, für mittelgroße und kleine Hände geeignet
  • Wireless (2,4 GHz) mit Akku-Ladefunktion
  • Gut bis sehr gute Haptik dank Gummierung (Griffhörner, Unterseite)
  • Aktionstasten und Bumper mit haptischem Feedback
  • Präzise Reaktion der Analog-Sticks
  • Gute Ausstattung
  • Wireless (2,4 GHz) mit Akku-Ladefunktion
  • Gute Ausstattung
  • Wireless (2,4 GHz) mit Akku-Ladefunktion
  • Direkter Druckpunkt mit spürbarem Feedback für alle Knöpfe
  • Gute Ausstattung
  • Wireless (2,4 GHz) mit Akku-Ladefunktion
  • 2 Modi (DirectInput/XInput) wählbar
  • Gute Ergonomie und Haptik
Nachteile
  • Keine Software vorhanden
  • Federweg der Trigger ist zu kurz
  • Betrieb nur mit zwei AA-Batterien/Akkus möglich
  • Zu geringer Widerstand der Trigger
  • Keine Software vorhanden
  • Druckpunkt der Aktionstasten und des D-Pad nicht direkt genug
  • Form und Haptik der Griffhörner
  • Keine Vibrationsfunktion
  • Triggerweg fällt zu kurz aus
Angebote

Haptik und Ergonomie: Welche Kriterien sind beim Controller-Kauf wichtig?

Wie fühlt sich das Gamepad an? Ist es griffig, passen Größe und Gewicht und kommt es auch bei ausgedehnten Spiele-Session nicht zu Verspannungen oder Ermüdung in den Handgelenken? Geht es beim Kauf um die Haptik und die Ergonomie eines Gamepads, sollten Sie bei diesen Kriterien keine Kompromisse eingehen. Bei der grundsätzlichen Form, bei der sich je ein Griffhorn an der linken und rechten Seite des Chassis befindet, sind sich die verschiedenen Gamepad-Modelle sehr ähnlich. Doch bereits bei der Länge und dem Design der zum Festhalten des Controllers mit den Handinnenflächen, den kleinen Fingern sowie dem Ringfinger und Mittelfinger gedachten Griffhörner gibt es spürbare Unterschiede.

Quelle:PC Games Hardware
Die Form und Größe der Griffhörner ist für eine optimale Haptik besonders wichtig. Sind die Griffhörner wie beim Logitech F710 zusätzlich mit Gummielementen bestückt, verbessert das die Griffigkeit enorm.

Bei einem Gamepad mit optimaler Haptik sollten die Griffhörner nicht nur so geformt sein, dass sie sich perfekt an die Handinnenflächen anschmiegen. Für eine sehr gute Griffigkeit sollten diese auch mit einer Gummierung versehen sein oder zumindest über eine raue Oberfläche verfügen. Letzteres gilt auch für das mit den Bedienelementen bestückte  Chassis des Controllers. Eine Gummierung oder angeraute Plastikelemente garantieren auch dann noch eine sehr gute Haptik, wenn die Hand leicht verschwitzt ist.

Beim Gewicht und der Gesamtgröße eines Controllers hat jeder Gamer seine eigenen Vorzüge. Da die menschliche Hand nicht genormt ist, haben wir natürlich alle verschieden große Hände, daher fällt es besonders schwer, hier eine konkrete Empfehlung zu geben. Wir raten Ihnen dazu im Fachhandel erst einmal ein paar Modelle mit verschiedenen Größen und unterschiedlicher Haptik auszuprobieren, bevor Sie ihre Entscheidung treffen.

Hier können Sie zusätzlich auch überprüfen, ob ihnen der Controller zu leicht oder zu schwer ist, wobei das Gewicht eines Controllers vor allem davon abhängt, ob er verkabelt oder drahtlos ist. Wireless Controller sind oft schwerer als Gamepads mit Kabel, weil im Inneren ein Akku oder zwei AA-Batterien verbaut sind.

Die Ergonomie eines Gamepads ist nicht weniger wichtig als seine Haptik. Liegt der Controller nicht ergonomisch in Ihrer Hand und passt er sich mit seiner Form nicht an die Anatomie Ihrer Hand an, kommt es schnell – und nicht nur beim Langzeiteinsatz – zu Verspannungen oder Ermüdungserscheinungen im Handgelenk.

Die Erreichbarkeit aller Tasten ist ein weiteres Kriterium für die Bewertung der Ergonomie. Alle Knöpfe und Bedienelemente sollten so positioniert sein, dass Sie diese mit den dafür vorgesehenen Fingern ohne übertriebenes Krümmen oder Strecken erreichen. In der Praxis heißt das, die beiden Analog-Sticks, das D-Pad und die Action-Buttons müssen intuitiv mit dem Daumen bedienbar sein, ohne dass man diesen extrem krümmen oder strecken muss.

Zusätzlich sollte für den Wechsel vom Analog-Stick zu den Aktionstasten respektive dem D-Pad eine natürliche Bewegung aus dem Daumengelenk erfolgen. Ähnliches gilt auch für die Trigger und die Schultertasten. Auch die sollten so positioniert sein, dass Sie die Zeigefinger nicht zu weit beugen müssen und die Bewegung der Finger die Betätigung des Abzugs einer Waffe simuliert.

Warum ist das Gamepad der optimale Spielpartner für PC Games?

Der letzte, und neben der Ergonomie wohl bei der Bewertung eines Controllers wichtigste, Punkt ist natürlich seine Leistung. Die kann man bei einem Eingabegerät natürlich nicht genau per Benchmark ermitteln, sondern macht sie an der Reaktion der Analog-Sticks und der Trigger sowie der Druckpunkte der Aktionstasten und Schultertasten beim Spielen mit Gamepad fest. Diesen Test können Sie sogar mit folgenden Spielen selber durchführen:   

Ein Action-Titel wie Witcher 3 oder das lange nicht für den PC verfügbare Red Dead Redemption 2 ist ein guter Prüfstein für die Reaktion der Analog-Sticks und der Druckpunkte aller Tasten. Reagieren dabei beide Mini-Sticks bei sehr schnellen Bewegungen der Spielfigur sofort? Kann ich beim Umschauen blitzschnell die Richtung wechseln, ohne dass ich eine Verzögerung spüre? Nur wenn Ihre Antwort bei allen Fragen „ja“ lautet bietet ein Controller eine sehr gute Leistung.

Mit einem Titel wie Witcher 3 lassen sich auch schön die Druckpunkte der Action- und der Schultertasten sowie die des D-Pads testen. Diese Knöpfe sind bei Action-Spielen generell komplett mit Funktionen belegt, sodass sie jeden einzeln auf seinen Druckpunkt hin überprüfen können. Wichtig ist, dass der Druckpunkt optimal definiert, knackig und deutlich spürbar, jedoch keinesfalls schwammig ausfällt.

Quelle: PC Games Hardware

Außerdem sollten der Auslöse- und der Anschlagsweg des Schalters sehr kurz ausfallen, sodass Sie präzise und sofort per Tastendruck auf IngameEreignisse reagieren oder die Gegner attackieren können. Mit Ausnahme sehr günstiger Gamepads kommen hier in der Regel Mikroschalter zu Einsatz, die sich durch minimale Wege, ein haptisches Feedback am direkten Auslösepunkt und einen nur mittelhohen Aktivierungsdruck auszeichnen.

Bei den Triggern, deren Leistung Sie mit einem Rennspiel mit geringem Simulationsgrad wie Project Cars 2 oder Grid überprüfen können, spielt neben der Reaktion und den möglichen Druckstufen noch der Widerstand eine Rolle. Fällt der zu gering oder zu hoch aus, ist fein dosiertes Gas geben und Bremsen mit den Triggern nur schwer möglich. Außerdem sollten die Trigger schon bei leichten Druck reagieren und über einen ausreichend langen Weg verfügen. Letzteres können Sie besonders gut testen indem Sie bei Rennspielen im Stand Gas geben und dann die Reaktion des Drehzahlmessers beobachten.        

Quelle: PC Games Hardware

Sie sind Fan von Spielen wie Project Cars 2 oder Race Driver Grid? Einen passenden Gaming-Chair, der das Rennsport-Feeling noch deutlich aufwertet, finden Sie in unserem Ratgeber: „Gaming-Stuhl Test 2020: Welcher Gaming-Chair ist der beste?“

 

Kann man Xbox- oder PS4-Controller am PC nutzen?

Quelle: Razer
Mit dem Raiju Ultimate präsentiert Razer 2018 einen Controller, der an der PS4 und dem PC verkabelt (USB) oder kabellos (Bluetooth) einsetzbar ist. Allerdings müssen PC-Spieler die Tastenbelegung bei vielen Titeln händisch durchführen.

Wenn Sie nicht nur am Rechner, sondern auch im Wohnzimmer an der Xbox One oder PS4 zocken, brauchen Sie sich für das Spielen am PC keinen neuen Controller zu kaufen. Sie können sowohl den Microsoft Xbox One Wireless Controller als auch den Dualshock 4 Controller der PS4 am PC verwenden. Dabei können Sie beide Gamepads entweder über den Micro-USB-Anschluss per USB-Kabel oder via Bluetooth mit dem Gaming-PC verbinden.

Während die erstgenannte Verbindungart den PS4-Controller gleichzeitig lädt, können Sie beim Xbox-One-Controller auf Batterien oder Akkus verzichten. Die Verbindung über Bluetooth erfordert, wie oben bereits erwähnt, jedoch ein mit Bluetooth ausgestattetes Mainboard oder einen Bluetooth-Dongle. Bevor Sie die Controller jedoch einsetzen können, müssen Sie diese noch unter Windows 10 hinzufügen.

Dazu öffnen Sie die Einstellungen und klicken auf das Menü “Geräte”. Anschließend wählen Sie “Bluetooth- oder anderes Gerät hinzufügen” und danach im Menü den Punkt “Bluetooth”. Nach erfolgreichem Pairing-Vorgang ist der Controller dann einsatzbereit. Während das Xbox-One-Gamepad nach Betätigung des Pairing-Knopfes sofort als „Xbox Wireless Controller“ angezeigt wird, erkennt Windows 10 den Dual Shock 4 Controller nur als „Wireless Controller“. Außerdem dauert der Pairing-Vorgang für den Sie den Playstation- und Share-Knopf so lange gleichzeitig gedrückt halten müssen, bis die LED an der Front blinkt, deutlich länger als beim Xbox One Wireless Controller.

Nutzen Sie den PS4 Dualshock Controller am PC, werden Sie sofort feststellen, dass dessen Einsatz bei viel Spielen nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Da liegt daran, dass der PS4 Controller XInput offiziell nicht unterstützt, Windows 10 die XInput-Schnittstelle aber für den Anschluss von Gamepads verwendet. Aus diesem Grund verlangen die meisten Spiele nach einem Controller, der wie der der Xbox One oder der Xbox 360 XInput-kompatibel ist. Es gibt allerding ein paar hilfreiche Programme, die dem PC vorgaukeln der PS4 Dual Shock 4 Controller sei ein Xbox One Gamepad. Ein Das wohl beste ist das kostenlose Open Source Tool DS4Windows

Sie wollen Ihrem PC auch noch eine neue Grafikkarte gönnen, wissen aber nicht, welche GPU ausreichend leistungsstark, ist um Games mit epischer Grafik zocken zu können? Informieren Sie sich in unserem Ratgeber „Grafikkarten-Test 2020: Die besten GPUs von Nvidia und AMD

Gamepad-Test 2020: Unsere Testsieger im Detail:

Der Testsieger

Microsoft bestückt die zweite Version des Edel-Controllers mit einem Akku, verbessert die Haptik sowie Modularität und macht ihn so zur neuen Referenz.

541 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Sehr umfangreiche Ausstattung
  • Viele modulare Elemente
  • Sehr gute Haptik und Ergonomie
  • Sehr hoher Preis (180 Euro)
Wie sein Vorgänger, punktet auch der Xbox Elite Controller Series 2 mit einer handschmeichelnden Haptik, einer perfekten Ergonomie, einer sehr hochwertigen Fertigung sowie maximaler Modularität durch Pedaltasten auf der Unterseite oder zusätzlich Aufsätze für die Analog-Sticks oder das D-Pad. Dazu kommen zusätzlich zur Standardausstattung Extras, die erst mit dem Xbox Elite Controller Series 2 ihr Debüt geben und die Anpassbarkeit nochmals verbessern. Die Trigger-Sperre verfügt nun über drei Stufen, der Analog-Stick-Widerstand ist per Werkzeug verstellbar und im Inneren steckt jetzt ein Akku, der per USB-C-Kabel oder mit der Ladestation in der Transporttasche geladen wird. Für weitere individuelle Einstellungen wie die Zuordnung der Tasten, die Empfindlichkeit der Sticks oder Stärke der Rumble-Funktion steht mit der Xbox-Zubehör-App (Software) eine mächtige Software bereit. Im Spieleeinsatz mit Witcher 3 und Grid beeindruckt das Edel-Gamepad mit sehr knackigen Druckpunkten für alle Tasten, das D-Pad sowie die Bumper- und Pedaltasten. Dank einstellbarem Widerstand reagieren die Analog-Sticks stets genauso feinfühlig wie die beiden Trigger.
Fazit: Die hohe Modularität, die perfekte Ergonomie sowie optimale Tastendruckpunkte und Reaktionen von Analog-Sticks und Trigger machen den Xbox Elite Controller Series 2 zum Referenzprodukt.

Der Preis-Leistungs-Sieger

Mit dem Force GC30 hat MSI einen bezahlbaren Wireless Controller mit austauschbarem D-Pad und sensiblen Triggern im Angebot.

13 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • 256 Druckstufen für die Trigger
  • Handlichkeit, für mittelgroße und kleine Hände geeignet
  • Wireless (2,4 GHz) mit Akku-Ladefunktion
  • Keine Software vorhanden
Mit je 2 Analog-Sticks, Triggern, Bumpern, einem Steuerkreuz, 4 Aktions- und 3 Funktionstasten verfügt der MSI Force GC30 über die übliche Standardausstattung. Dazu kommen mit zwei austauschbaren D-Pads und der Moduswechsel-Taste, mit der Sie zwischen Microsofts Eingabestandard XInput, dem älteren DirectInput-Modus oder der Android-Unterstützung hin und her wechseln. Bei der Form der Anordnung aller Bedienelemente lässt sich MSI vom Xbox 360 Controller inspirieren, die Griffhörner sind allerdings kürzer und außen mit Gummielementen versehen, die für die gute bis sehr gute Griffigkeit und Haptik verantwortlich sind. Das Mappen von Tasten ist dagegen nicht möglich, da es für den mit einer guten Erreichbarkeit aller Knöpfe und einer sehr ordentlichen Ergonomie überzeugenden MSI Force GC30 keine Software gibt. Dafür fallen die Druckpunkte aller Knöpfe sowie die des Steuerkreuzes gut aus und bei der Reaktion der Analog-Sticks gibt es keine spürbare Verzögerung. Dank 256 Druckstufen können Sie mit den Triggern in Grid besonders gut Gas geben und bremsen.
Fazit: Der MSI Force GC30 ist ein empfehlens- und preiswerter Controller. Die Ausstattung ist besser als der Standard, die Ergonomie fast optimal und die sensiblen Trigger überzeugen.
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