Curved Monitor Test 2020: Die besten von uns getesteten Gaming-Monitore

Curved Monitore
badge test-winner none none best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
10. Platz
11. Platz
12. Platz
13. Platz
14. Platz
15. Platz
Produktname Samsung C32HG70* ASUS ROG PG35VQ* Acer Predator Z271U* ASUS ROG Swift PG27VQ* MSI Optix Mag271Cqr* AOC AGON AG273QCX* Samsung C24FG73FQU* DELL ALIENWARE AW3418DW* MSI Optix MAG321CQR* LG 34GK950F-B* Samsung C34H890* LG 38WK95C-W * ViewSonic VX3258-2KC* AOC Gaming C24G1* Samsung C49HG90*
Hersteller Samsung ASUS Acer ASUS MSI AOC Samsung Dell MSI LG Electronics Samsung LG IT Products ViewSonic AOC SAMSUNG
asin B071Z46XQT B07SV4XS2Q B07929CMQ2 B075CKPQ2C B07MW4RZGS B07FQLJRDP B071RP6WVL B076PTMVJ8 B07MW891F9 B07KKTG6B9 B073RJY7HH B0798RDFK7 B07B8DXNDZ B07DTN4BM8 B073RJQXB1
gtin 8806088693637 4718017308762 4713883393904 0889349715086 4719072596330 4038986186407 8806088842905 5397063967056 0824142171189 8806098251223 5415247136705 8806098110513 0766907952810 4038986146494 5415247137061
Note
WERTUNG: 1,53
WERTUNG: 1,56
WERTUNG: 1,60
WERTUNG: 1,61
WERTUNG: 1,65
WERTUNG: 1,65
WERTUNG: 1,66
WERTUNG: 1,72
WERTUNG: 1,73
WERTUNG: 1,79
WERTUNG: 1,87
WERTUNG: 1,91
WERTUNG: 1,91
WERTUNG: 1,92
WERTUNG: 1,97
Amazon-Kundenbewertung
Auflösung/Diagonale 2.560 x 1.440/31,5 Zoll 3.440 × 1.440/35 Zoll 2.560 x 1.440/27 Zoll 2.560 x 1.440/27 Zoll 2.560 x 1.440/27 Zoll 2.560 x 1.440/27 Zoll 1.920 x 1.080/24 Zoll 3.440 × 1.440 /34 Zoll 2.560 x 1.440/31,5 Zoll 3.840 × 1.600 34 Zoll 3.840 × 1.600 /34 Zoll 3.840 × 1.600/37,5 Zoll 2.560 x 1.440/31,5 Zoll 1.920 x 1.080/23,6 Zoll 3.840 × 1.080/49 Zoll
Bildfrequenz 144 Hertz 200 Hertz 165 Hertz 165 Hertz 144 Hertz 144 Hertz 144 Hertz 120 Hertz 144 Hertz 144 Hertz 100 Hertz 75 Hertz 144 Hertz 144 Hertz 144 Hertz
Curve Radius 1.800R 1.800R 1.800R 1.800R 1.800R 1.800R 1.800R 1.900R 1.800R 1.900R 1.800R 2.300R 1.800R 1.500R 1.800R
Reaktionszeit 4,8 ms 5,9 ms 2,6 ms 2,3 ms 7,7 ms 7,5 ms 5 ms 6,1 ms 5,4 ms 6,1 ms 9,3 ms 11,3 ms 12,3 ms 9,2 ms 7,2 ms
Inputlag 10,8 ms 11,2 ms 14,3 ms 14 ms 10,8 ms 10,4 ms 23,6 ms 13,5 ms 14,6 ms 23,4 ms 10,6 ms 10,6 ms 11,2 ms 11 ms 40 ms
Maximale Leuchtkraft 400,8 cd/m² 492,2 cd/m² 414,8 cd/m² 450 cd/m² 377,1 cd/m² 441,4 cd/m² 340 cd/m² 284,1 cd/m² 237,7 cd/m² 365 cd/m² 265,8 cd/m² 316,1 cd/m² 285,9 cd/m² 251 cd/m² 273,2 cd/m²
Paneltyp VA VA TN TN VA SVA VA AH-IPS VA AH-IPS SVA AH-IPS VA VA SVA
VRR Freesync G-Sync G-Sync G-Sync Freesync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync G-Sync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync Freesync Freesync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync Freesync
Vorteile
  • Hervorragende Bildqualität
  • Bestmögliches HDR
  • 1440p bei 200 Hz
  • Nahezu schlierenfrei
  • Gute Bildschirmqualität für TN
  • Kurze Reaktionszeiten
  • Hoher Kontrast
  • Niedriger Input-Lag
  • Guter VA-Kontrast
  • Hervorragende Farbtreue
  • G-Sync
  • Gute Bildqualität
  • G-Sync
  • G-Sync
  • G-Sync
  • Gute Bildqualität
  • Guter Kontrast
  • Gute Werkskalibrierung
  • Extrem riesiger Bildschirm
Nachteile
  • PWM-Dimming
  • Extrem teuer
  • Relativ teuer
  • Teuer
  • Sichtbares Ghosting
  • Keine
  • Relativ hoher Input-Lag
  • Ghosting bei 120 Hz
  • Relativ hoher Input-Lag
  • Hoher Input-Lag
  • Sichtbare Schlieren
  • Schwaches HDR
  • Hohe Reaktionszeit
  • OSD reagiert verzögert
  • Sehr hoher Input-Lag
  • Nicht flimmerfrei
Angebote

Worauf ich beim Kauf eines Curved Monitor achten sollte

Der PC und seine einzelnen Komponenten sollten nach Möglichkeit möglichst auf die Bedürfnisse und Vorlieben des Nutzers sowie untereinander abgestimmt sein. Das gilt auch für den Monitor, denn schließlich sehen wir hier das finale Ergebnis der Zusammenarbeit sämtlicher Hardware. Über folgende Punkte – jenseits des persönlichen Budgets – sollten Sie sich vor dem Kauf eines Curved Monitor Gedanken machen:

  • Wie weit entfernt vom Curved Monitor werde/will ich sitzen (können)? Hieraus ergibt sich der passende Wölbungsradius.
  • Spiele ich grafisch aufwendige oder schnelle Spiele? Dann ist die Frage nach VA- oder IPS-Panel sowie Bildwiederholrate wichtig.
  • Möchte ich Freesync oder G-Sync nutzen?

Was es mit den einzelnen Punkten auf sich hat, erläutern wir in den folgenden Abschnitten.

Curved Monitore und das menschliche Sichtfeld

Die gekrümmte Form des menschlichen Auges führt dazu, dass auch unser Sichtfeld einen nach vorne gewölbten Bogen beschreibt. Das Auge hat dabei einen Wölbungsradius von ungefähr 1.000R. Was genau es mit Wölbungsradien auf sich hat, erfahren Sie im folgenden Abschnitt unter „1.000R Curved Monitor – was bedeutet der Wölbungsradius?“.

Im Rahmen des Sichtfeldes wird nicht nur das wahrgenommen, was sich innerhalb des Haupt-Kegels (siehe Grafik) befindet. Auch seitlich davon sehen wir unsere Umgebung – wenn auch nicht so aktiv, wie innerhalb des Haupt-Sichtfeldes. Dieses Wahrnehmen der Geschehnisse an den seitlichen Rändern nennt sich peripheres Sehen.

Curved Monitore passen sich an diese Eigenart des Auges an, die Krümmung des Displays kommt dem menschlichen Sehen entgegen. Das soll beispielsweise die Augen entlasten und zugleich auch das Spiele-Erlebnis intensiver machen.

Quelle: PC Games Hardware

1.000R Curved Monitor – was bedeutet der Wölbungsradius?

Im Zusammenhang mit Curved Monitoren liest man stets Angaben wie 1.800R, 3.000R, 4.000R und seit neuestem auch 1.000R. Die Zahl beschreibt dabei den Radius, also den Abstand zwischen dem Kreisumriss und dem Mittelpunkt des Kreises, in Millimetern. Das R steht ganz schlicht und einfach für Radius.

Was heißt das also für den Curved Monitor? Hat der Bildschirm beispielsweise einen Wölbungsradius von 1.500R, dann würde bei einem geschlossenen Kreis aus Gaming-Monitoren der Abstand zwischen den Displays und dem Mittelpunkt des Rings 1.500 Millimeter – also 1,5 Meter – betragen. Diese 1,5 Meter sind dann auch die Richtgröße, wie nah am Monitor man sich befinden soll, damit das Curved Display seine volle Wirkung entfaltet: Der Höchst-Sehabstand sind 1,5 Meter, befindet man sich weiter weg, leidet die Optik.

Quelle: PC Games Hardware

Je kleiner der Radius, desto stärker ausgeprägt ist die Krümmung des Curved Monitor und desto intensiver ist das optische Eintauchen in das PC-Spiel, wenn es sich um einen Gaming-Monitor handelt. Die Technologie, die nötig ist, um Curve und hohe Bildqualität zu vereinen, wird von den Herstellern immer intensiver ausgebaut und verbessert. Das führt dazu, dass auf der CES 2020 in Las Vegas letztlich Curved Monitore mit 1.000R, also genau an das menschliche Sichtfeld angepasst, vorgestellt wurden.

Quelle: MSI
Der MSI MEG381CQR wurde auf der CES 2020 vorgestellt - sein Wölbungsradius beträgt 1.000R.

Was bringt mir der Curved Monitor?

Wie bereits erwähnt, hat die Krümmung des Displays den Vorteil, dass der Bildschirm mehr an unser Auge angepasst ist, als ein flaches Display. Das macht es den Augen leichter, die Inhalte auch auf großen Bildschirmen wahrzunehmen, sie müssen weniger links und rechts blicken, um in einem Spiel alles zu erfassen. Die Augen sollen dadurch weniger schnell ermüden, lange Sessions vor packenden Games strengen dadurch den Sehapparat weniger an. Auch für das Arbeiten am PC werden Curved Monitore immer beliebter, da auch hier die Anpassung an das Sichtfeld als angenehmer und schonender wahrgenommen wird.

Ein weiterer Vorteil ist das verbesserte optische Spiel-Erlebnis. Durch die Wölbung des Curved Displays taucht der Spieler gefühlt tiefer in die virtuelle Welt ein, da der Monitor seinen gesamten Sehbereich ausfüllt und seitlich keine anderen Dinge ins Blickfeld rutschen. Dennoch gehen dem Zocker auch bei einem großen Bildschirm keine Details an den Rändern verloren – und das ohne ständig aktiv auf den Randbereich zu schielen. Man denke hier beispielsweise an Gegner im Spiel die sich von der Seite nähern – auch sie werden über das periphere Sehen dank Krümmung wahrgenommen.

Was insbesondere bei großformatigen Gaming Curved Monitoren auffällt ist, dass sie in ihrer vertikalen Ausdehnung eher schmal sind, dafür horizontal beeindruckende Ausmaße annehmen können. Auch das ist dem menschlichen Sichtfeld geschuldet, das deutlich breiter als hoch ausgeprägt ist.

Ob das Bild eines gebogenen Monitorn vom Nutzer als angenehmer beziehungsweise intensiver empfunden wird, bleibt aber letztlich Geschmackssache. Wir weisen außerdem darauf hin, dass die meisten PC-Nutzer beim Umstieg auf einen Curved Monitor einer Gewöhnungsphase bedürfen, da wir das Sehen bezüglich flacher Bildschirme gewohnt sind und der gebogene Monitor anfangs von vielen als „komisch“ empfunden wird.

UWQHD, IPS und Bildwiederholrate – Wissenswertes zum Curved Monitor

Abgesehen von der Stärke der Krümmung und der damit verbundenen Bildintensität sowie dem Höchst-Abstand, gibt es bei Curved Monitoren noch einige andere Punkte, auf die man beim Kauf achten sollte. Etwa auf die Art des Panels, die Bildwiederholrate und die Auflösung.

Tiefergehende Details zur Funktionsweise von Monitoren und den unterschiedlichen Panel-Arten finden Sie in unserem Ratgeber zu Gaming-Monitoren 2020.

UWQHD: Tolle Optik – aber nur mit passender Hardware

Ultra Wide Quad HD mit einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Pixeln ist die höchste derzeit für Curved Monitore gängige Auflösung. Für ein optisches Erlebnis der Extraklasse ist aber auch einiges an Leistung nötig – nicht nur seitens des Bildschirms. Wer hier nicht mit einer Grafikkarte und allgemein einem Setup neuester Generation arbeitet, der wird leider kein flüssiges Spiel-Erlebnis haben. Denn ältere Grafikkarten können diese Datenmengen einfach zu langsam verarbeiten. Das Ergebnis sind Ruckler und Bildrisse.

Was ist mit 4K UHD? Die aktuell höchste Auflösung im Display- und Fernseher-Sektor hat sich zumindest bislang für Curved Monitore nicht durchsetzen können. Grund dafür ist, dass hier selbst die stärksten derzeit erhältlichen Grafik-Komponenten kapitulieren müssten und kein flüssiges Bild liefern könnten.

Gibt es auch Curved Monitore für nicht ganz brandneue Hardware? Wer nicht die neueste oder leistungsstärkste Hardware sein Eigen nennt, der muss dennoch nicht auf Curve verzichten. WQHD-Monitore mit einer Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixeln liefern ein gutes, flüssiges Bild und sind dabei oft auch günstiger, als ihre UWQHD-Brüder. In unserer Bestenliste finden Sie auch Full-HD Curved Monitore mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, die entsprechend günstig sind.

Quelle: PC Games Hardware
Auch in den Tests der PC Games Hardware zeigt sich, dass 4K UHD selbst für teure und leistungsstarke Grafikkarten noch immer eine Herausforderung darstellt.

Curved Monitor Panel: IPS oder VA?

Aktuell stellen VA-Panels noch den Löwenanteil in Bezug auf Curved Gaming-Monitore. Das liegt daran, dass VA-Panels nach TN-Panels die bisher geringste Reaktionszeit aufweisen – und das wiederum kann gerade in flotten Spielen mit schnellen Bildwechseln über Leben, Tod und Spielspaß entscheiden. TN-Panels sind zwar schnell, die Bildqualität ist aber im Gegensatz zu VA und IPS sichtbar schlechter.

IPS liefert die beste Bildqualität, ist aber in Sachen Reaktionszeit die bisher langsamste Technik. Daher verfügen die meisten für das Gaming geeigneten Curved Monitore momentan über ein VA-Panel. IPS ist in diesem Fall eher für das qualitativ hochwertige Arbeiten am PC gedacht.

Die Betonung liegt aber definitiv auf „bisher“. Immer mehr Panel-Hersteller greifen die Thematik Curved Monitor auf, mittlerweile bauen nicht nur AU, LG und Samsung Curved Displays, sondern auch CSOT und CEC Panda. Das hat nicht nur die erfreuliche Nebenwirkung, dass die Monitore nach und nach günstiger werden, es wird auch mit noch mehr Hochdruck an der Technik gefeilt. So will LG Philips noch in 2020 ein brandneues IPS-Panel veröffentlichen, welches die gewohnte IPS-Bildqualität mit geringer Reaktionszeit vereint.

Sollte LG hier ein technischer Durchbruch gelingen, kann es gut sein, dass IPS-Panels die Zukunft der Curved Monitore sind.

Quelle: PC Games Hardware
Das beliebte UWQHD bietet in etwa 31 Prozent mehr Pixel als das herkömmliche WQHD im 16:9-Format. Aktuell gibt es auch einen Curved-Monitor im QHD+ Format, ob sich diese Auflösung als neuer Standard für große Bildschirme etablieren wird, wird die Zukunft zeigen.

Bildwiederholrate (Fps): Gaming-Monitor ab 100 Hz

In den Herstellerangaben jedes Monitors findet sich auch die Bildwiederholrate, angegeben in Hz. Normale Monitore für das tägliche Arbeiten liegen im Regelfall um die 60 Hz, von einem Gaming-Monitor spricht man ab 100 Hz. Mittlerweile sind 144 Hz immer gängiger geworden, teilweise finden sich sogar Werte von über 200 Hz.

Warum sind die Fps wichtig? Die Frames per Second geben an, wie oft der Monitor ein neues Bild von der Grafikkarte abruft. Bei 60 Hz macht er dies alle 16 ms, bei 144 Hz alle 7 ms. Werte im Millisekunden-Bereich mögen vernachlässigbar klingen, können aber in diesem Fall tatsächlich ausschlaggebend dafür sein, ob gerade flotte Spiele flüssig über den Bildschirm flimmern, oder nicht. Ist die Bildwiederholrate des Gaming-Monitors zu niedrig, führt das zu sogenannten Tearings (Bildrisse).

Wer sich also für den Kauf eines Curved Monitors und damit für den Gedanken eines besonders intensiven Spiel-Erlebnisses entscheidet, der sollte auf eine passende Fps-Zahl achten. Schließlich nützt der schönste gekrümmte Monitor nichts, wenn er das Spiel ruckelig und mit Bildrissen wiedergibt.

Quelle: Samsung
Darf's ein bißchen größer sein? Der Samsung C49HG90 bringt stolze 49 Zoll Bildschirmdiagonale auf eine Wölbung von 1.800R. Der Curve Monitor ist satte 120 cm breit.

Freesync & G-Sync bei Curved Monitoren

Auch Curved Monitore gibt es mit dem sogenannten Adaptive Sync – namentlich Freesync in Hinblick auf AMD-Grafikkarten beziehungsweise G-Sync bei Nvidias Grafikkarten. Was bringen Freesync und G-Sync? Der Monitor passt hier seine Bildwiederholrate an die Ausgaberate der Grafikkarte an. Heißt, wenn die Grafikkarte gerade 50 Bilder pro Sekunde liefert, baut der Monitor eben diese 50 Bilder pro Sekunde auf. Auf diese Weise werden Bildrisse und Verzögerungen (Lags) auf ein Minimum reduziert – lohnenswert also für alle, die sehr viel Wert auf perfekte Optik passend zu ihrer Grafikkarte legen.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass der Monitor die jeweilige Technik von AMD oder Nvidia unterstützen muss. Ist dem so, findet sich ein Hinweis darauf in den Hersteller-Angaben. Monitore – dasselbe gilt für Curved Monitore – mit G-Sync sind meist teurer.

Ebenfalls lesenswert: Grafikkarten-Test 2020: Die besten GPUs von Nvidia und AMD

Eine weitere Form der Synchronisation zwischen Gaming-Monitor und Grafikkarte nennt sich V-Sync. Hier wird die Grafikkarte, deren Bildausgabe dynamisch ist, an die festgelegte Bildrate des Monitors angepasst. Der Nachteil dieser Form der Synchronisation ist, dass sich wegen der nötigen Bildpufferung der Input-Lag erhöht.

Was ist der Input-Lag?

Als Input-Lag  bezeichnet man die Zeitspanne, die das Bild von der Grafikkarte auf den Bildschirm braucht. Es handelt sich dabei um wenige Millisekunden, die zwischen der Eingabe des Nutzers und der sichtbaren Auswirkung im Spiel liegen. Je nach Technik des Panels geht dies schneller oder langsamer vonstatten, denn die Flüssigkristalle, die für das Bild verantwortlich sind, brauchen ganz kurz Zeit, um sich so zu drehen, dass jedes Pixel auf dem Monitor die passende Farbe trägt. Je höher der Input-Lag ist, desto langsamer ist die Reaktion im Spiel – das kann Spielern schneller Games, beispielsweise Online-Shooter, unangenehm auffallen.

Curved Monitor Test 2020 - unsere Testsieger im Detail

Der Testsieger

Dank Samsungs Quantum-Dot-Schicht liefert der C32HG70 beste WQHD-Bildqualität und 1.800R zu einem guten Preis.

269 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Hervorragende Bildqualität
  • PWM-Dimming
Samsung-Monitore heben sich von der Konkurrenz schon allein deshalb, weil der Konzern seine eigenen Panels mit Quantum Dots ausstattet. Die Quantum-Dot-Schicht auf der Hintergrundbeleuchtung sorgt für eine bessere Farbdarstellung und letztlich hervorragende Bildqualität. Der Curved Monitor liegt bei 1.800R Wölbungsradius, heißt, der Nutzer sollte nicht weiter als 1,8 Meter vom Bildschirm entfernt sitzen, um die Vorteile der Curve zu genießen. Einziger Nachteil des Samsung C32HG70 ist die sogenannte PWM-Dimmung des Hintergrundlichts - normalerweise wird die Helligkeitsregulierung mittels Gleichspannung bewerkstelligt. Die PWM-Dimmung führt bisweilen zu einem Flimmern. Dieses Flimmern wird zwar aufgrund seiner Frequenz vom Auge nicht aktiv wahrgenommen, es ist aber möglich, dass es die Augen schneller ermüden lässt.
Fazit: Hervorragende Bildqualität und passabler Preis machen den Samsung C32HG70 zu unserem Testsieger.

Der Preis-Leistung-Sieger

Ein guter Ultrawide-Monitor muss nicht teuer sein. Das beweist Samsung mit seinem 34-Zoll-Vertreter aus der gehobenen Mittelklasse.

19 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • G-Sync
  • Sichtbare Schlieren
Für weniger als die Hälfte des Preises der Top-Modelle bekommen Sie hier dieselbe Bildschirmgröße und -auflösung. Mit der Bildfrequenz geht es hier nicht ganz so hoch, nämlich nur bis 100 Hz, und Freesync funktioniert bis 48 Hz. Der Monitor ist ohne LFC angegeben, Freesync funktioniert also nicht etwa mit Frame-Vervielfachung unterhalb der 48-Hz-Grenze. Nun ist der Monitor aber auch G-Sync-kompatibel und mit Nvidia-Karte klappt die variable Synchronisierung auf voller Frequenzspanne bis auf 1 Fps hinab. So verrückt es auch klingt, aber G-Sync funktioniert damit auf dem Freesync-Monitor besser als Freesync selbst. Nun zählt Samsung den C34H890 zu den Business-Monitoren, weswegen er Eigenschaften wie etwa einen Displayport-Eigang per USB-C oder Bild in Bild mitbringt. Mit 100 Hz lässt es sich aber schon recht geschmeidig spielen. Es sind jedoch weitere Unterschiede zu den Tausend-Euro-Modellen auszumachen: Das VA-Panel hat einen recht niedrigen Schwarzwert und daher ausgezeichneten Kontrast von fast 3.000:1. Das macht unserer Ansicht nach die subjektive Bildqualität besser, auch wenn IPS wegen etwas stabilerem Blickwinkel, besserer Farbtreue und höherer Farbraumabdeckung für professionelle Grafikarbeiten an sich besser geeignet ist. Für Spiele allein aber sind diese Eigenschaften zweitrangig bis irrelevant. VA hat außerdem typische Schwächen in der Reaktionszeit bei dunklen Farbwechseln, weswegen hier die Messungen teils über 20 ms betragen, was in starken Bewegungsschlieren resultiert. Im Durchschnitt aber relativiert sich diese Schwäche mit 9,3 ms etwas, was insgesamt ein akzeptables Niveau selbst für einen Gaming-Monitor wäre. Insgesamt kann man sagen, dass der Qualitätskompromiss bei Weitem nicht so groß ist, wie der Preisunterschied zur Oberklasse vermuten lässt.
Fazit: Der Samsung C34H890 ist ein gelungener Preis-Leistungs-Kompromiss.
Kommentar hinterlassen