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Externe SSDs im Test

Die Gigabyte Vision Drive ist unser Testsieger unter den externen SSDs. Damit liegt die elegante SSD knapp vor Seagates Fire Cuda. In unserer Rangliste finden Sie noch weitere leistungsstarke SSDs verschiedener Hersteller.

Drei externe SSDs der Hersteller Crucial, Adata und Gigabyte vor weißem Hintergrund
Quelle: Crucial/Adata/Gigabyte

Eine externe SSD gibt einem die Möglichkeit, den Speicher eines PCs oder der Konsole ohne großes Schrauben zu erweitern. Gerade dann, wenn man die externe SSD nicht nur als Datengrab, sondern möglicherweise als zusätzliches Laufwerk verwenden will, ist es wichtig, dass die SSD nicht nur Speicherplatz bietet, sondern auch eine ordentliche Geschwindigkeit. Wir stellen die besten von uns getesteten externen SSDs vor und gehen zudem auf die verschiedenen Arten externer Speichermedien ein.

Gigabyte Vision Drive

Testsieger

Unsere Wertung 2,10

Gigabyte Vision Drive

Vorteile
  • Top-Leistung
Nachteile
  • Nur mit Thunderbolt 3 perfekte Performance
Weitere Händler

Nach WesternDigital und Seagate ist nun auch Gigabyte mit einer externen SSD auf dem Markt, welche USB 3.2, also 20 GBit/s unterstützt. Mit der neuen Intel-Generation und dem Z590-Chip hielt USB 3.2 Einzug in den Mainstream. Der Gigabyte Vision Drive hebt sich damit von der großen Masse ab, die bestenfalls USB 3.1 (USB 3.2 Gen2, 10 Gbit/s) bieten. Im Vision Drive werkeln NVME-SSDs, die per vier Lanes mit PCI Express 3.0 angebunden sind. 

Der große Nachteil ist, dass Thunderbolt 3 auf Desktop-Mainboards bisher noch selten zum Einsatz kommt. Wir haben in unserem Test aber festgestellt, dass die schnelleren SSDs auch an USB-3.1-Buchsen mehr rausholen als die Modelle mit nativem 3.1, so auch die Gigabyte-SSD. So sind die externen SSDs mehr als etwas schnellere USB-Sticks, sie eignen sich durchaus auch für ausgelagerte Programme oder Spiele. Die Gigabyte Vision Drive ist die derzeit schnellste von uns getestete externe SSD.



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Externe SSD vs. portable HDD

Externe SSDs und USB-Sticks, sogenannte Flash-Speichermedien, werden immer schneller und leistungsfähiger. Sie laufen den externen HDD-Festplatten immer weiter den Rang ab. Gute USB-Sticks können mittlerweile eine so hohe Kapazität und Geschwindigkeit aufweisen, dass sie eine ähnliche Leistung wie eine interne SATA-SSD liefern – und man ein darauf gespeichertes Spiel sogar direkt vom USB-Stick starten kann. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass externe SSDs und USB-Sticks  robuster sind, als Festplatten. Heißt: Auch, wenn die externe SSD unterwegs ein wenig durchgeschüttelt wird, nehmen weder Technik noch Daten Schaden. Bei Magnetfestplattten können Stöße – insbesondere in eingeschaltetem Zustand – fatale Folgen haben. Entsprechend eignen sich externe HDDs eher für den ruhigen Betrieb zu Hause.

Die gute alte Magnetfestplatte hat damit ihre Daseinsberechtigung freilich noch lange nicht verloren. Wenn es darum geht, möglichst viel Speicherplatz für vergleichsweise wenig Geld zu bekommen, dann haben sie noch immer die Nase vorn. 10 TB und mehr sind hier keine sündhaft teure Investition – da können die portablen SSDs noch nicht mithalten.

Die wichtigsten Infos zur Technik hinter externen SSDs und USB-Sticks sowie Wissenswertes zu USB-Schnittstellen haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.


Wie funktionieren SSD und USB-Stick?

Wie auch auf der altbekannten Festplatte werden auf einer SSD (Solid State Drive) Daten dauerhaft gespeichert. Im Gegensatz zur HDD (Hard Disk Drive) kommen bei einer SSD weder Feinmechanik noch rotierende Platten zum Einsatz. Das ist der Grund, weshalb SSDs stabiler sind, denn hier kann durch etwaige Stöße keine fragile Technik beschädigt werden. Die Technik, die eine SSD zur Speicherung der Daten nutzt, ähnelt der eines USB-Sticks, welcher aus Milliarden von Flash-Speicherzellen besteht. 

Die generelle Arbeitsweise ist bei fast allen SSDs – intern wie extern – gleich: Der Controller regelt die Verteilung der Daten und diese wiederum lagern auf den sogenannten Flash oder auch NAND-Chips. Derartige Chips behalten ihren Dateninhalt auch, wenn gerade kein Strom anliegt – in der Fachsprache nennt sich das „nichtflüchtig“ oder englisch „non-volatile“. Das erlaubt im Unterschied zu einer herkömmlichen Festplatte höhere Transferraten beim Lesen und Schreiben von Daten sowie kürzere Zugriffszeiten.

Der USB-Stick ist schlicht und ergreifend die etwas langsamere Ausführung von allem, was eine SSD ausmacht.

SSD: Hier wird das Innenleben einer SSD angezeigt
(Quelle: PCGH)

USB 3.0, USB 3.1. & Co. – das Schnittstellen-Problem

Bei externen SSDs und USB-Sticks finden sich stets Angaben zur USB-Schnittstelle – also USB 3.0, 3.1 oder 3.2 und dazu meist weitere Verfeinerungen wie „Gen 1“, „Gen 2“ oder ähnliches. Theoretisch ließe sich daraus schließen, dass das Speichermedium umso schneller arbeitet, je höher die Bezifferung der Schnittstelle ist. Hier gibt es aber verschiedene Dinge zu beachten.

Oft wird davon gesprochen, die USB-Schnittstelle sei ein Nadelöhr und damit daran schuld, dass externe SSDs generell nur die Lese- und Schreibgeschwindigkeit einer SATA-SSD erreichen. Das Nadelöhr sind aber tatsächlich eher die verbauten Controller, die eine geringere Bandbreite nutzen. Wie schnell die einzelnen externen SSDs wirklich sind, können Sie unseren Testergebnissen in der Rangliste entnehmen.

Zwar lassen sich aktuelle USB-SSDs problemlos auch an Geräten mit älteren USB-Schnittstellen betreiben, doch leidet hierbei die Geschwindigkeit: Eine externe SSD mit dem 10-GBit/s-Datendurchsatz von USB 3.1 (siehe Tabelle „USB-Schnittstellen im Vergleich“) arbeitet auch nur mit der Rate, welche die Buchse an PC, Konsole oder Notebook zulässt. 

Deshalb sollte man vor dem Kauf überprüfen, wo die externe SSD genutzt werden soll und welche USB-Schnittstellen dort vorhanden sind.


Portable SSD, USB-Stick oder HDD – was brauche ich?

Man sollte sich vor der Investition in besonders leistungsstarke Technik überlegen, ob sich diese für einen lohnt. Wichtig ist ja vor allem, dass die Technik genau die Zwecke erfüllt, für die man sie vorgesehen hat. Deshalb listen wir hier für Sie nochmal die wichtigsten Kaufkriterien auf.

Kaufen Sie eine externe SSD, wenn…

  • Ihnen bis zu 2 TB Speicherkapazität genügen
  • Sie Ihre Daten häufig von A nach B transportieren
  • Sie möglichst schnelle portable Leistung wollen
  • Sie Spiele/Anwendungen direkt vom portablen Speichermedium aus starten wollen

Kaufen Sie einen leistungsstarken USB-Stick, wenn…

  • Ihnen bis zu 1 TB Speicherkapazität genügt
  • Sie ihre Daten häufig von A nach B transportieren
  • Sie ein möglichst kleines Speichermedium quasi für die Hosentasche möchten
  • Sie schnelle portable Leistung brauchen

Wenn Sie Ihr externes Speichermedium maßgeblich stationär betreiben oder deutlich mehr Kapazität (bis zu 10 TB) wollen, dann empfehlen wir Ihnen, zu einer externen Festplatte (HDD) zu greifen. Wir haben Ihnen hierfür eine Liste der meistverkauften externen Festplatten zusammengestellt. 

USB-Sticks – die meistgekauften Modelle

Wenn Sie eigentlich nur Dokumente oder Bilder hin- und herschieben wollen – also der Normalgebrauch eines standardmäßigen USB-Sticks, dann wird Ihnen ein guter „normaler“ USB-Stick mit einer Kapazität von bis zu 512 GB vermutlich völlig ausreichen. Wir haben hier die besten Angebote zu USB-Sticks für Sie auf einen Blick.


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