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Der große Gaming-Monitor-Test

Worauf muss ich beim Monitor-Kauf eigentlich achten? Was macht einen guten Gaming-Monitor aus? In unserem großen Gaming-Monitor-Test erklären wir alles Wissenswerte und stellen die besten Bildschirme für Gamer in Full HD, WQHD, UHD und Ultrawide vor.

Drei Gaming-Monitore vor weißem Hintergrund. Auf den Bildschirmen sind passend zum Thema Gaming Ausschnitte aus Spielen zu sehen.
Quelle: Asus/HP/LG

Sie wollen einen Gaming-Monitor kaufen, wissen aber nicht, zu welchem Sie greifen sollen? Dann sind Sie hier genau richtig! Wir stellen Ihnen in unseren Testtabellen die besten von uns getesteten Gaming-Monitore in verschiedensten Auflösungen und Formaten vor – von Full HD bis 4K, von WQHD bis Ultrawide, da ist für jeden Geschmack das passende dabei!

Ganz neu bei uns ist außerdem unser Test und Kaufberatung zu OLED-Monitoren!


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Worauf muss ich beim Monitor-Kauf achten?

Insbesondere das Spielen am PC bedarf einer sorgfältigen Wahl beim Kauf des Monitors. Schließlich kann ein ungeeignetes Display nicht nur das allgemeine optische Spiele-Erlebnis trüben, es kann im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass man im Spiel schlichtweg schlechter abschneidet, als man müsste – etwa, weil der Monitor die Spielewelt nicht ruckelfrei oder in hoher Auflösung darstellen kann und man deshalb Gegner zu spät wahrnimmt. 

Wie bei nahezu allen PC-Komponenten gibt es auch unter Monitoren ausgewiesene Gaming-Modelle. Das heißt aber nicht, dass diese für jeden PC-Gamer geeignet sind – oder dass es andere Monitore nicht sind. Je nach Spielegenre unterscheiden sich auch die Ansprüche an das Display. 

Wer etwa schnelle Multiplayer-Shooter zockt, benötigt einen Monitor mit möglichst geringer Verzögerung zwischen Maus- und Cursorbewegung, also dem sogenannten Input Lag, sowie einer mindestens dreistelligen Bildfrequenz (Hz-Angaben). Wer hauptsächlich ruhigere Strategiespiele spielt, der kommt mit deutlich weniger aus. Welche Monitore momentan die besten Eigenschaften für das Gaming vereinen, können Sie unserer Bestenliste entnehmen.

27-Zoll-Monitor: Unterschiedliche Auflösungen und Pixeldichte
Pixeldichte im Vergleich – mehr ist sichtbar besser: Je höher die Auflösung und je kleiner die Bildschirmdiagonale, desto mehr Pixel auf der Fläche. Die Pixeldichte wird oft in Pixel pro Zoll, kurz ppi (engl. pixels per inch) angegeben. Bei den gezeigten Bildern handelt es sich um Makrofotos, sie wurden also vom Display abfotografiert. (Quelle: PCGH)

Full HD, WQHD, UHD – Auflösungen und Pixeldichte (ppi)

Ob ein Monitor unter der Rubrik Full HDWQHDUHD oder Ultrawide läuft, hängt von seiner Auflösung, also der Menge an Pixel, aus denen das Bild zusammengesetzt ist, ab. Full HD hat dabei 1.920 x 1.080 Pixel, WQHD 2.560 x 1.440 Pixel und 4K/UHD-Monitore 3.840 x 2.160 Pixel. Ultrawide wiederum hat an die Breite des Bildschirms individuell angepasste Pixelmengen wie etwa 3.840 x 1.200 oder 3.440 x 1.440.

Die Pixeldichte, also wie viele Pixel je Zoll sich tummeln, wird in Pixel pro Zoll (englisch pixels per inch – ppi) angegeben. Je höher die Pixeldichte ist, desto besser ist das Bild. Entsprechend wird ein 24-Zoll-Monitor eine höhere Pixeldichte liefern, als ein 27-Zoller. Die nebenstehenden Beispiel-Bilder sind Makro-Aufnahmen, die vom Monitor abfotografiert wurden.

Die 4K/UHD-Monitore finden Sie nun in einem separaten Artikel inklusive den 5 besten 4K-Monitoren, die wir Ihnen näher vorstellen.


Input-Lag, Synchronisation, Tearing und Hz-Angaben – Wissenswertes rund um den Gaming-Bildschirm

Was bedeutet Input-Lag?

Technisch bedingt braucht ein Monitor einige Millisekunden, bis das Bild von der Grafikkarte auch an der Mattscheibe angezeigt wird. Diese Millisekunden sind der Input-Lag, also die an sich winzige zeitliche Verzögerung zwischen der Eingabe des Nutzers und der finalen sichtbaren Auswirkung im Spiel. Je schneller das Spiel, desto wichtiger ist es, dass diese Verzögerung möglichst gering ist. Ein Teil des Input-Lags ergibt sich aus der Reaktionszeit des Monitors. Das ist die Dauer, die ein Pixel für einen Farbwechsel benötigt. Hierzu finden sich im Datenblatt des Bildschirms Angaben des Herstellers. Und weil sich geringe Werte in Datenblättern besser machen, lesen wir hier nur von etwa 1 bis 5 ms.

Vorsicht! Das ist nur die niedrigste Reaktionszeit bei einem Wechsel von Hellgrau nach Dunkelgrau. Andere Farbwechsel haben andere, teils weitaus höhere Reaktionszeiten. Diese Datenblattangabe ist daher nur ein grobes Indiz für die tatsächliche Reaktionszeit des Monitors.

Außerdem nützt die beste Reaktionszeit nichts, wenn ein Monitor mit einer standardmäßigen Bildwiederholrate von 60 Hz nur alle 16 ms ein anderes Bild liefert. Bei 144 Hz schaut er alle 7 ms nach, ob die Grafikkarte ein neues Bild berechnet hat – das kann einen deutlichen Unterschied in Bezug auf sogenannte Tearings (Bildrisse) und damit das gesamte Spiele-Erlebnis machen. In unseren Ranglisten finden Sie mittlerweile Modelle mit bis zu 240 Hz.

V-Sync: Synchronisation gegen Tearings

Die besten Kristalle nutzen nichts, wenn der Monitor Bilder zu langsam oder „zerrissen“ ausgibt. Verantwortlich für das Timing der Ausgabe und Quell mancher Probleme ist die vertikale Synchronisation, kurz: V-Sync. Die Bildaktualisierung erfolgt hier zeilenweise von oben nach unten; ist der Elektronenstrahl unten angelangt, muss er oben wieder ansetzen, um das nächste Bild in der Phosphorschicht des Bildschirms zu erzeugen – die dafür notwendige Dauer nennt sich Vertical Blanking Interval, kurz VBLANK.

Der Bildaufbau bei LCDs funktioniert noch immer von links nach rechts und von oben nach unten. Ohne Berücksichtigung der Wartezeit aufs nächste Bild mittels vertikaler Synchronisation schiebt die Grafikkarte ungebremst Bilder zum Ausgabegerät, die Bildinformation von zwei oder mehr Frames wird dann vom Monitor in einem einzigen Bildaufbauzyklus wiedergegeben – bei Bewegtbildern ist dies durch horizontal verlaufende Verschiebungen oder „Bildrisse“ sichtbar. Deswegen fällt das sogenannte Tearing vor allem bei Seitwärtsbewegungen des Blickfeldes stark auf.

MOmentaufnahme aus einem Spiel, welche eine deutliche Verschiebung des Bildes ab der Mitte zeigt - ein sogenanntes Tearing.
Wenn die Bildfrequenz des Bildschirms nicht für die Framerate des Spiels ausreicht, dann kann es zu einem sogenannten Tearing kommen. (Quelle: PCGH)

Monitore mit einer festen Bildwiederholrate von 60 Hertz können zum Beispiel alle 16,67 Millisekunden ein neues Bild darstellen. Natürlich erreichen Grafikkarten aber auch Bildraten von weit über 60 Frames pro Sekunde und berechnen dabei mehr Bilder als der Monitor gleichzeitig darstellen kann. Problematisch ist nicht bloß die Differenz zwischen maximaler Refreshrate und Framerate. Selbst bei einem theoretisch idealen Verhältnis von 60 Fps zu 60 Hertz kann Tearing auftreten, solange eine Phasenverschiebung zwischen Grafikkarte und Display besteht. Deswegen genügt es auch nicht – wie immer wieder vermutet wird –, die Bildrate mittels Framelimiter zu begrenzen; denn echte Synchronizität kann damit nicht erreicht werden. Der Bildriss würde dadurch immer an derselben Stelle auftreten.

Um die Tearing-Problematik also zusammenzufassen: Die Grafikkarte arbeitet mit einer variablen Bildrate, Monitore ohne dynamischen Refresh hingegen mit einer festgelegten Bildrate. Genau hier setzt V-Sync an, indem die Bildrate der GPU mit der Bildwiederholrate des Monitors synchronisiert wird. Der Nachteil an V-Sync ist, dass sich wegen der Bildpufferung der Input-Lag erhöht.


Nvidia G-Sync und AMD Freesync

Die bisher bestmögliche Synchronisation von Grafikkarte und Monitor nennt sich Adaptive Sync. Mit dieser Technik werden Bildrisse ohne zusätzlichen Input-Lag eliminiert. Der Nachteil: Der Monitor muss die jeweilige Technik unterstützen. Die beiden Techniken der derzeit marktführenden Grafikprozessoren-Hersteller Nvidia und AMD nennen sich G-Sync beziehungsweise Freesync. Adaptive Sync funktioniert quasi umgekehrt wie V-Sync: Hier wird die Bildwiederholrate des Monitors an die variierende Bildrate der GPU angepasst.

Was ist Freesync 2 HDR beziehungsweise G-Sync Ultimate?

AMD hat mittlerweile „Freesync 2 HDR“ und Nvidia „G-Sync Ultimate“ vorgestellt. Was wie ein Nachfolger des Standards der dynamischen Bildwiederholrate klingt, ist vielmehr eine Ergänzung der Technik um die HDR-Komponente. Diese hat man an die dynamische Bildwiederholrate gekoppelt, weil mit HDR das Display ein eigenes, zusätzliches Tonemapping vornimmt, was wiederum den Input-Lag erhöht. Neben der rissfreien Darstellung haben die beiden Techniken die Funktion, den HDR-bedingten Input-Lag zu reduzieren.

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Was bringt ein Curved-Monitor?

Curved-Monitore verfügen über einen leicht halbrund gebogenen Bildschirm. Auf diese Weise passt sich der Monitor dem menschlichen Sichtfeld etwas besser an als ein normaler flacher Bildschirm. Die Curved-Form führt dazu, dass unsere Augen Details, die sich am rechten und linken Rand des Bildes abspielen, besser wahrnehmen können. Besonders bei extra breiten Monitoren ist das durchaus von Vorteil – denn wer kennt das Problem nicht, dass während des Spielens Gegner oder Gegenstände an den äußeren Rändern nicht oder später oder erst nach einer seitlichen Augenbewegung entdeckt werden. Insbesondere bei schnelleren Spielen, bei welchen es von Vorteil ist, wenn man feindliche Bewegungen von der Seite schnell wahrnimmt, kann ein Curved-Monitor das Spielen auf jeden Fall erleichtern.

Gaming-Monitor von Samsung mit einem leicht halbrund gebogenen Curved-Bildschirm
Curved-Monitore sind an das menschliche Sichtfeld angepasst – dem Betrachter entgehen weniger Details, die sich am Rand des Bildes abspielen.

Wie funktioniert ein LCD-Monitor?

An nahezu jedem PC arbeitet heutzutage ein Flüssigkristallbildschirm, auf Englisch Liquid Crystal Display (LCD). Zwischen der Rückwand des Bildschirms und dem Rahmen sitzen neben der Elektronik das sogenannte Flüssigkristallpanel und die Hintergrundbeleuchtung

Diese beiden Komponenten sorgen dafür, dass aus den Informationen, welche vom PC an den Bildschirm gesendet werden, letztlich sichtbare Bilder entstehen. Innerhalb des Flüssigkristallpanels befinden sich einerseits die Flüssigkristalle und andererseits die sogenannten Subpixel – jeder Pixel des Bildschirms besteht aus insgesamt drei Subpixeln in den drei Farben Rot, Grün und Blau

Je nach elektrischer Spannung drehen sich die Flüssigkristalle so, dass mehr oder weniger Licht zu den Pixeln durchdringt. Wird so beispielsweise das Licht auf das blaue Subpixel blockiert, während Grün und Rot beleuchtet bleiben, erscheint auf dem Bildschirm ein gelber Pixel. Durch die Drehung der Flüssigkristalle und den dadurch gesteuerten Lichteinfall auf die Subpixel können letztlich sämtliche Farben gemischt werden.

Quelle: PCGH

Gibt es einen Unterschied zwischen LED- und LCD-Monitor?

Produktnamen und -beschreibungen erwecken oft den Eindruck, LED-Monitore seien eine Nachfolgetechnik zu LCD. Dem ist nicht so. LED-Monitore sind LCD-Bildschirme mit der neueren Hintergrundbeleuchtung. Während zur Ausleuchtung der Subpixel zuletzt maßgeblich sogenannte Kaltkathodenröhren verwendet wurden, kommen nun ausschließlich LEDs (Light-emitting Diode, Leucht-Diode) zum Einsatz. LEDs verbrauchen zum einen weniger Strom und sind zum anderen auch umweltfreundlicher; die Leuchtröhren enthielten häufig Quecksilber.  

Gaming-Monitor: Schaubild zum Aufbau eines LCD-Bildschirms
Quelle: PCGH

TN-, VA- und IPS-Panel – unterschiedliche Reaktionszeiten und Bildqualitäten

  • TN-Panels (kurz für Twisted Nemantic, die Flüssigkristall-Drehzelle) sind nicht nur die günstigsten Displays, sondern auch nach wie vor die mit der geringsten Reaktionszeit (Dauer, die ein Pixel für einen Farbwechsel benötigt – insbesondere für Gamer wichtig!). Deswegen ist TN nicht nur in Billigmodellen zu finden, sondern auch in hochfrequenten Gaming-Modellen. Die aktuell maximal möglichen 240 Hz gibt es etwa nur bei einem TN-Panel in Full-HD-Auflösung. Für reaktionsschnelles TN müssen aber Kompromisse in der Bildqualität eingegangen werden: Die Flüssigkristalle eines Twisted-Nematic-Panels richten sich nicht optimal aus und verursachen dadurch ein diffuses Licht, was einen geringeren Kontrast zur Folge hat. Durch einen speziellen Film wird der Effekt reduziert. Sitzt der Anwender allerdings nicht direkt vor dem LCD, nimmt der Kontrast deutlich ab – man spricht dann von der Blickwinkelabhängigkeit.
  • In IPS-Panels (In Plane Switching) werden die Flüssigkristalle parallel angeordnet. Dies sorgt unter anderem für eine höhere Blickwinkelstabilität. Allerdings hat die IPS-Technik auch einen Nachteil: Die Panels sind dicker und benötigen eine stärkere Hintergrundbeleuchtung, was in einem höheren Stromverbrauch gegenüber TN resultiert. Außerdem sind diese Panels teurer und haben langsamere Reaktionszeiten.
  • VA-Panels (Vertical Alignment) – egal ob MVA (Multi VA) oder PVA (Patterned VA) – arbeiten mit einer Unterteilung der einzelnen Zellen (Subpixel) in Domänen. Dies ermöglicht die Steuerung der Kipprichtung der einzelnen Moleküle, dazu befinden sich winzige Vorsprünge auf dem Trägermaterial (Glasplatten). Die gesteuerte Ausrichtung der Kristalle sorgt für einen niedrigen Schwarzwert und damit guten Kontrast sowie eine gute horizontale Blickwinkelstabilität.
  • IPS- und VA-Displays sind in Sachen Bildqualität klar im Vorteil. Bei IPS gibt es kaum Verfälschungen, sodass die Panel-Technik schon oft auf den ersten (schrägen) Blick erkennbar ist. So schön die Farben auch dargestellt werden, die Reaktionszeiten sind bei IPS und VA stets höher. Dafür liefern die Displays auch ein besseres (Stand-)Bild. Denn in Bewegungen neigen sie wegen der langsameren Flüssigkristalle stärker zu Schlieren. Etwas Abhilfe bietet hier die Overdrive-Funktion, über die fast jeder Monitor mittlerweile verfügt. Dadurch wird eine höhere Spannung an die Kristalle angelegt, damit sie sich zum Bildwechsel schneller drehen. Im Display-Menü oft schlicht als „Reaktionszeit“ bezeichnet, ist diese je nach Modell mehrstufig einstellbar. In der höchsten Stufe kann es aber wieder zu Bildverfälschungen kommen, sodass ein mittleres Overdrive-Niveau oft der beste Kompromiss ist. Die beste Alternative für die meisten Gamer dürfte ein Kompromiss aus Bildqualität und Reaktionszeit sein. Wer Online-Shooter nicht unbedingt auf Wettkampfniveau, mehr Single-Player oder genügsame Strategiespiele zockt, kann ruhig zum „schöneren“ statt zum „schnellen“ Monitor greifen.

Alles Wissenswerte zu OLED-Monitoren finden Sie in unserem separaten Artikel!


Schädigt Arbeit am Monitor die Augen?

Licht hat einen entscheidenden Anteil an der körpereigenen Produktion von Melatonin. Das Hormon ist für das menschliche Immunsystem extrem wichtig, da es den Schlaf-Wach-Zyklus des Körpers steuert. Während die Ausschüttung tagsüber, unterstützt vom natürlichen Tageslicht, natürlicherweise unterdrückt wird und dadurch Leistungsfähigkeit und Konzentration begünstigt, ist sie nachts unverzichtbar für einen erholsamen Schlaf. Verkürzte oder gestörte Schlafphasen sind typische Symptome einer Mangelerscheinung, wie sie zum Beispiel durch Schichtarbeit herbeigeführt wird. Auch verlängerte Spiele-Sessions, die sich bis tief in die Nacht ziehen, können einen solchen Effekt haben – jedenfalls dann, wenn sie zur Gewohnheit werden. 

Zum künstlichen Umgebungslicht des Wohnraums kommt dann nämlich noch die ausgiebige Exposition durch den PC-Monitor. Mangelnde Erholung durch verminderte Schlafqualität, eine erhöhte Belastung der Nieren und ein höherer Blutdruck sind potenzielle gesundheitliche Langzeitfolgen. Eine Sonderrolle kommt Licht mit einem hohen Blauanteil zu, insbesondere zwischen 400 und 450 Nanometern Wellenlänge. Dieses wird auch von den W-LEDs erzeugt, welche moderne LCDs durchleuchten. 

Permanente Schädigung durch Monitor-Licht ist ein umstrittener Forschungsgegenstand – zwar weisen wissenschaftliche Untersuchungen einen destruktiven Einfluss von blauem Licht auf die Zellen der Netzhaut nach (Photoretinitis), damit ist aber noch längst nicht schlüssig geklärt, ob der Blaulichtanteil bei PC-Monitoren das menschliche Auge irreversibel schädigt. Der Einfluss auf Biorhythmus und Melatonin-Spiegel ist aber unbestritten und trifft insbesondere auf blaues Licht zu. Deshalb warten mittlerweile viele Monitore mit einem Low-Blue-Light-Modus auf.

(Quelle: PCGH)

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