Sie wollen einen guten Gaming-PC kaufen, aber nicht mehr als 1.200 Euro ausgeben? Dann haben wir genau das Richtige für Sie! Wir haben mit unserem 1.200-Euro-Gaming-PC eine Konfiguration für Sie zusammengestellt, die innerhalb dieses Budgets bleibt und zugleich ordentliche Leistung bringt. So können Sie nach unserer Vorgabe die Einzelteile beim Shop Ihrer Wahl einkaufen oder optional diese Konfiguration auch bei unserem Partner Dubaro als Komplett-PC bestellen. Wer etwas mehr Geld übrig hat als die 1.200 Euro, kann dank des Dubaro-PC-Konfigurators z. B. eine größere SSD oder einen besseren CPU-Kühler auswählen.

Bauteile im 1.200-Euro-Gaming-PC

Die Komponenten auf einen Blick:

  • Grafik: Geforce RTX 3060 Ti
  • CPU: AMD Ryzen 5 5600
  • Mainboard: Gigabyte B450 Gaming X
  • CPU-Kühler: EKL Super Silent SI
  • SSD: 500-GB-SSD M.2 (Kingston NV1)
  • RAM: 16 GB DDR4-3200 (G.Skill)
  • Netzteil: be quiet! Pure Power 11 600W
  • Gehäuse: Kolink Stronghold
 
Darum wählen wir diese Komponenten:
Ein Highlight im 1.200-Euro-PC ist sicherlich die Geforce RTX 3060 Ti. Beim Hersteller sollten Sie einfach schauen, welcher Boardhersteller hier halbwegs vernünftige Preise hat. Im PCGH-Leistungsindex kommt die RTX 3060 Ti auf 58 Prozent. Zum Vergleich: Eine RTX 3070 erreicht 67 Prozent und ganz oben ist die RTX 3090 mit 100 Prozent.
 

Was den Prozessor angeht, fiel die Wahl bei einem Budget von 1.200 Euro für einen Gaming-PC auf den AMD Ryzen 5 5600. Der 6-Kern-Prozessor bietet ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis mit seinen rund 200 Euro, die aktuell im Handel aufgerufen werden. Bei Spielen erreicht diese CPU in unserem Prozessor-Leistungsindex 2022 immerhin 62 Prozent. Damit ist er so schnell wie ein Intel Core i7-8700K. Auf Platz 1 liegt im Spiele-Index der Intel Core i9-12900KS mit 100 Prozent. Die Kombination aus Geforce RTX 3060 Ti und Ryzen 5 5600 eignet sich also perfekt für WQHD-Gaming (2.560 x 1.440 Pixel). Eine sinnvolle Alternative ist aber auch der Intel Core i5-12400F. Dieser liegt im Spiele-Leistungsindex bei 77 statt 73 Prozent. Allerdings sind die Mainboards für ein Intel-System 50 bis 75 Euro teurer, sodass Sie in Summe mehr Geld ausgeben müssen.

Um etwas Geld zu sparen und die 1.200 Euro Budget für den Gaming-PC nicht zu übersteigen, wählen wir beim CPU-Kühler den EKL Super Silent SI. Für einen Aufpreis von etwa 35 Euro gibt es aber beispielsweise den be quiet! Pure Rock 2 Silver. Wer es also besonders kühl im System haben möchte, investiert noch etwas Geld für das Kühler-Upgrade. 

Nicht gespart wurde aber beim Arbeitsspeicher, denn 16 GB DDR4-3200 sollten es trotz der 1.200-Euro-Grenze schon mindestens sein. 

Beim Mainboard greifen wir in dieser Preisklasse zum Gigabyte B450 Gaming X, hier können Sie aber auch vergleichbare Modelle von MSI oder Asus nehmen. Wichtig: Das Board sollte alle wichtigen Anschlüsse bieten und auch einen Steckplatz für M.2-SSDs haben. 

Hier fällt unsere Wahl übrigens auf die Kingston NV1 mit 500 GB. Leseraten von bis zu 2.100 MB/s und Schreibraten von 1.700 MB/s sind mehr als ausreichend und noch schnellere SSDs nimmt der User in der Praxis vermutlich eh nicht war. 

Den nötigen Stromhunger des Komplett-PCs stillt das be quiet! Pure Power 11 600W mit 600 Watt. Was das Gehäuse angeht, bietet das Kolink Stronghold mit Glasfenster eine sehr schlichte und edle Optik und das zum absoluten Knüllerpreis von knapp über 50 Euro. Die Optik der Front erinnert stark an das Fractal Design Define 7, welches natürlich in einer komplett anderen Preisklasse angeboten wird.

Welche Spiele-Leistung bekommt man für 1.200 Euro?

Doch jetzt kommen wir zum entscheidenden Punkt: Welche Spieleleistung kann man von einem 1.200-Euro-PC erwarten? 

Hier eine kleine Übersicht mit der Performance der RTX 3060 Ti laut dem PCGH-Leistungsindex in WQHD:
– Anno 1800: 65 Fps
– Battlefield 5: 70 Fps
– Call of Duty Black Ops Cold War: 82 Fps
– Cyberpunk 2077: 45 Fps
– Doom Eternal Ancient Gods 1: 164 Fps
– F1 2020: 110 Fps
– Red Dead Redemption 2: 37 Fps
– The Witcher 3: 68 Fps

1.200-Euro-Gaming-PC jetzt bei Dubaro als Bausatz oder Fertig-PC

Wenn wir im PCGH-Preisvergleich powered by Geizhals alle Preise von den günstigsten Shops zusammenzählen, kommen wir auf einen Gesamtpreis von 1.110 Euro (Stand: 20.05.2022). Inklusive der Versandkosten der Bauteile landet man also bei etwa 1.150 Euro. Bei diesem Preis lohnt sich der Zusammenbau aber nur für begeisterte Schrauber, denn für 1.200 Euro (bzw. 1.170,10 € als Dubaro-Bausatz) können Sie den PC auch als Komplett-PC bei unserem Partner Dubaro bestellen. Normalerweise sind Komplett-PCs immer deutlich teurer, denn Dubaro muss natürlich auch die Kosten für den Zusammenbau und die Mitarbeiter sowie die Garantie auf das gesamte System und Komplett-PC-Abgaben an Verwertungsgesellschaften einkalkulieren. Hier erhalten Kunden bei Dubaro also ein echtes Schnäppchen. Zudem kann dank des Konfigurators jeder PC vor der Bestellung noch seinen eigenen Wünschen angepasst werden. Sollten Sie also z. B. eine größere SSD oder ein anderes Gehäuse wünschen, lässt sich dies mit einem Klick auswählen. Welche Änderungen würden Sie bei der Konfiguration vornehmen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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