Das PCGH-Ratgeber-Team hat sich Gedanken gemacht, wie der ideale PC bei einem Budget von etwa 2.500 Euro aussehen könnte. Die Preise der Komponenten ändern sich ständig, sodass wir hier versuchen die 2.500 Euro zu erreichen, die Preise können aber in einigen Tagen oder Wochen steigen oder auch fallen.

Bei unserem 2.500-Euro-Gaming-PC setzen wir jetzt nach einem Upgrade auf die Geforce RTX 3080 Ti in Kombination mit dem Intel Core i7-12700K, doch später dazu mehr. Diese Konfiguration darf wie immer als grobe Inspiration für mögliche Selbstbau-PCs angesehen werden. Bei unserem Partner Dubaro können Sie diese Konfiguration für etwa 2.500 Euro auch als Komplett-PC erwerben. Dank Konfigurator sind dabei Änderungen vor der Bestellung möglich (z. B. mehr RAM, größere SSD etc.).

Bauteile im 2.500-Euro-Gaming-PC

Die Komponenten auf einen Blick:

  • Grafik: Geforce RTX 3080 Ti
  • CPU:  Intel Core i7-12700K
  • Mainboard: MSI MAG Z690 Tomahawk Wifi DDR4
  • CPU-Kühler: be quiet! Dark Rock 4
  • SSD: Samsung 970 Evo Plus 1 TB
  • RAM: 32 GB DDR4-3600
  • Netzteil: be quiet! Straight Power 11 850W
  • Gehäuse: Fractal Design Define 7 PCGH-Edition

Darum wählen wir diese Komponenten:

Die Geforce RTX 3080 Ti bietet eine sehr hohe Gaming-Performance und unsere Benchmarks werden zeigen, ob die kürzlich vorgestellte Geforce RTX 4080 hier eine gute Alternative sein wird. Aktuell sind diese Karten aber noch nicht lieferbar.

Beim Prozessor ist im Preisbereich von etwa 400 Euro der Intel Core i7-12700K unsere erste Wahl. Die 12-Kern-CPU ist PCGH-Leistungsindex bei Spielen mit 91 Prozent weit oben auf dem Treppchen. Schneller ist beim Gaming nur der Ryzen 7 5800X3D (100 Prozent). 

Bei der CPU-Kühlung haben wir uns für einen be quiet! Dark Rock 4 entschieden. Bei der Mainboard-Auswahl ist das MSI MAG Z690 Tomahawk Wifi DDR4 unser Favorit, für Sparfüchse reicht aber auch ein Gigabyte Z690 Gaming X DDR4, denn hier lassen sich dann rund 45 Euro einsparen.

Wichtig bei jedem Gaming-PC ist natürlich die SSD. Ein Model mit mindestens einem Terabyte sollte es schon sein. Besonders beliebt ist die Samsung 970 Evo Plus mit Leseraten von 3.500 MB/s und Schreibraten von 3.300 MB/s. Da Sie in der Praxis aber meist nicht von so hohen Lese- und Schreibraten profitieren, kann man ruhigen Gewissens auch zur Crucial P2 greifen und hier rund 25 Euro einsparen. 

Nicht gespart werden sollte am Netzteil und vor allem an der Watt-Klasse. Wir raten zum be quiet! Straight Power 11 mit 850 Watt. 

Ansonsten würden wir einen 2.500-Euro-Gaming-PC mit 32 GB DDR4-3600 Arbeitsspeicher ausstatten. Mehr als 32 GB bringen nur für professionelle Zwecke Vorteile. 

Bei der Gehäusewahl können wir Ihnen das Fractal Design Define 7 PCGH-Edition wärmstens empfehlen. Das schlichte und elegante Gehäuse bietet viel Platz und verfügt über eine gute Dämmung für einen leisen PC-Betrieb. Einziger Nachteil: Das Gehäuse ist zuletzt um stolze 20 Euro teurer geworden, da die Frachtkosten aus Asien gestiegen sind. Sie können also natürlich auch zu einem deutlich günstigeren Gehäuse greifen und dadurch bis zu 100 Euro einsparen.

2.500-Euro-Gaming-PC jetzt bei Dubaro als Bausatz oder Fertig-PC

Wer gerne alles aus einer Hand und in zusammengebautem Zustand hätte, kann den PC bei unserem Partner Dubaro als Komplett-PC bestellen. Vor der Bestellung können Sie übrigens Änderungen bei allen Bauteilen vornehmen, denn am Ende ist auch ein Komplett-PC über Dubaro eine Sonderanfertigung und kein Komplett-PC von der Stange. Natürlich können Sie die Einzelteile auch beim Shop Ihrer Wahl bestellen und den PC selbst zusammenbauen.

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