Nach zwei Jahren ist der Startschuss für eine neue Grafikkarten-Generation von Nvidia gefallen und seit Oktober 2022 gibt es die Geforce RTX 4090 (also das Topmodell) zu kaufen. Wer jetzt einen Gaming-PC kaufen möchte und ein Budget von 4.000 Euro eingeplant hat, kommt an dieser Next-Gen-Karte kaum vorbei. Passend dazu haben auch AMD und Intel in diesem Herbst neue Grafikkarten vorgestellt. Wir haben uns bei unserer Gaming-PC-Konfiguration für 4.000 Euro für den brandneuen AMD Ryzen 7 7700X entschieden. Nachfolgend finden Sie Tipp für eine mögliche PC-Konfiguration, die Sie bei unserem Partner auch so bestellen und selbst weiter konfigurieren können.

Bauteile im 4.000-Euro-Gaming-PC:

Zwei Jahre nach der Geforce-RTX-3000-Serie hat Nvidia am 20.09.2022 endlich die Geforce-RTX-4000-Serie vorgestellt. Dabei wurden mit der RTX 4080 und RTX 4090 zunächst nur die Top-Modelle präsentiert. Der Verkaufsstart der Geforce RTX 4090 erfolgte dann am 12. Oktober 2022 und war ein voller Erfolg. Händler, mit denen wir gesprochen haben, waren u. a. vom Ansturm auf diese Karte überrascht, denn mit knapp 2.000 Euro ist ist die RTX 4090 natürlich keine Einsteiger-Karte. Wer jedoch die aktuell schnellste Grafikkarte auf dem Markt haben möchte, findet keine Alternative. In unserem Gaming-PC für 4.000 Euro kostet also alleine die Grafikkarte schon mal 50 Prozent. Mit seinen 24 GB Speicher ist diese Karte auch für die Zukunft gut gerüstet. Benchmarks zu der Performance dieser Karte finden Sie im PCGH-Testbericht.

Bei dem Prozessor haben wir natürlich auch den brandneuen AMD-Prozessor aus der Ryzen-7000-Serie mit Zen-4-Architektur gewählt. Hier muss es aber nicht immer der teuerste und schnellste Prozessor sein. Für einen Gaming-PC ergibt der Ryzen 7 7700X am meisten Sinn, wie Sie auch in diesem PCGH-Testbericht erfahren. Mit seinen acht CPU-Kernen und 16 Threads sollten Sie also in Kombination mit der Geforce RTX 4090 immer genügend Leistung parat haben – zumindest für die nächsten Jahre. Gerade 4K-Gaming mit hohen Frameraten ist auf so einem System natürlich ein Genuss. 

Eine neue CPU-Generation bringt natürlich auch ein neues Mainboard mit sich. Hier haben wir das Asrock X670E PRO RS ausgewählt. Dieses schwächelt nur etwas bei den Soundausgängen, doch im Zweifelsfall sollten Sie hier lieber eine Soundkarte verbauen, denn viele andere Boards mit einer besseren Ausstattung bei den Soundausgängen sind um einige Hundert Euro teurer. Das Board unterstützt natürlich auch den neuen Arbeitsspeicher DDR5. Hier sollen es in unserem Fall 32 GB DDR5-5600 sein.

Beim Netzteil empfehlen wir ein Netzteil wie das be quiet Straight Power 11. Eigentlich reicht hier ein 850-Watt-Netzteil auf jeden Fall aus, wir haben uns aber bei der Dubaro-Konfiguration für die 1.000-Watt-Variante entschieden, um weitere Reserven zu haben und kein Risiko einzugehen. Die CPU-Kühlung übernimmt in unserem Fall eine be quiet Silent Loop 2 360mm. Mit einer Wasserkühlung machen Sie bei so einem High-End-System sicherlich nicht viel falsch und sorgen für eine flüsterleise Kühlung. Das Gehäuse ist natürlich Geschmacksache, im Konfigrator von Dubaro oder bei der Gehäuse-Auswahl können Sie natürlich auswählen was Ihnen am besten zusagt. Wir haben hier das Fractal Design Define 7 PCGH-Editioin ausgewählt. 

4.000-Euro-Gaming-PC als konfigurierbaren Komplett-PC kaufen

Der hier vorgestellte PC kann in dieser oder einer ähnlichen Konfiguration bei Dubaro als Komplett-PC bestellt werden. Vor dem Kauf bei Dubaro können übrigens Änderungen bei den Bauteilen vorgenommen werden. Auch die Lieferung als Bausatz ist möglich, falls Sie lieber gerne selbst schrauben. Außerdem sparen Sie dann noch ein paar Euro.

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