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Grafikkarten von Nvidia Geforce

Grafikkarten von Nvidia sind leistungsstark, sorgen für ein starkes Spiel-Erlebnis und stehen für die unvergleichliche Raytracing-Technologie. Wir stellen die besten, von uns getesteten Modelle vor.

Drei Grafikkarten von Nvidia vor weißem Hintergrund.
Quelle: Nvidia/MSI/EVGA

In dieser Kaufberatung stellen wir Ihnen die besten von uns getesteten Grafikkarten von Nvidia Geforce vor und erklären, warum Grafikkarten von Nvidia immer wieder zu den absoluten Leistungsprofis gehören. Außerdem finden Sie weiter unten Tabellen mit aktuellen Modellen, um Ihnen einen Überblick über das Angebot zu geben.


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Grafikkarten-Vergleich: Nvidia vs. AMD

Aktuell teilen sich maßgeblich zwei Hersteller den Grafikprozessoren-Markt untereinander auf: Nvidia und AMD. Ja, es gibt auch Intel Arc, aber die müssen sich ihren Platz an der Sonne erst noch erarbeiten. Nvidias aktuelle Modellriege hört auf den Namen Geforce RTX 40er, AMDs jüngste Linie trägt die Bezeichnung Radeon RX 7000. Der Grafikprozessor (kurz: GPU) fungiert wie der Motor in einem Auto. Er sorgt für den Antrieb, muss aber gekühlt werden, um gerade im hohen Leistungsbereich nicht zu überhitzen. Für die Kühlung der GPU sind Grafikkarten-Hersteller wie Asus, Zotac oder Palit zuständig, die hierfür ausgeklügelte Kühlsysteme entwickeln.

Wer bei was die Nase vorne hat, ist bei Nvidia und AMD ein stetiges Hauen und Stechen. Aktuell liefert AMD den geringeren Stromverbrauch, Nvidia ist dafür gerade unter Volllast deutlich leiser. In unserer Gesamtwertung zeichnet sich folgendes Bild:

  1. Nvidia RTX 4090, Verbrauch 23/442/449 Watt, Lautheit 0,0/3,0/3,2 Sone (Wertung 1,43)
  2. AMD RX 7900 XTX, Verbrauch 17/350/353 Watt, Lautheit 0,0/3,3/3,5 Sone (Wertung 1,75)
  3. Nvidia RTX 4080, Verbrauch 18/310/315 Watt, Lautheit 0,0/2,1/2,3 Sone (Wertung 1,77)
  4. AMD RX 7900 XT, Verbrauch 15/313/315 Watt, Lautheit 0,0/1,3/1,4 Sone (Wertung 1,93)

Geht es um die Taktung, ist Nvidia ein Stück schneller als AMD. Dafür liegt die 4090 Founders Edition preislich circa 700 Euro über dem UVP der RX 7900 XTX – beides GPUs mit 24 GiByte Grafikspeicher, also echte Monster im Rechner. Letztlich ist Nvidia zum einen eine Preisfrage, zum anderen bekommt man hier einfach Raytracing at its best und eine Leistung, die sich sehen lassen kann, auch in Jahren noch.

Kaufen Sie eine Nvidia Geforce, wenn …

…Ihnen das Surfen auf der „Bleeding Edge“ der Technologie einen Aufpreis wert ist.

Nvidia hat in den vergangenen 25 Jahren eine gigantische Entwicklung durchlaufen. Aus der Firma, die Mitte der 90er-Jahre beinahe an ihrem ersten GPU-Flop zugrunde ging, ist der unangefochtene Marktführer bei Gaming-Grafikkarten geworden. Dabei setzt Nvidia seit jeher auf proprietäre Technologien wie G-Sync, DLSS und Frame Generation, welche in vollem Umfang nur Käufern der neuesten Produkte bereitgestellt werden. Wer sich darauf einlässt, schätzt diese Features ebenso wie die konkurrenzlose Raytracing-Leistung. Negativ ist Nvidias geiziger Umgang mit Speicherkapazität.

+ Größtes Feature-Paket

+ Höchste Raytracing-Leistung

+ Bestes Upsampling

 Stets teurer als die Mitbewerber

– In der Regel knapper VRAM

Kaufen Sie eine AMD Radeon, wenn …

…Sie Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und offene Standards legen.

AMD ist nicht nur die zweitstärkste Kraft am PC, sondern auch in den aktuellen Konsolen von Sony und Microsoft zu finden. Am PC steht AMD zwar nicht für Technologie-Führerschaft, setzt sich jedoch mit aller Kraft für offene Standards ein, die nicht nur den eigenen Kunden, sondern auch den Mitbewerbern helfen. Mit einer Radeon-Grafikkarte erhalten Sie starke Rasterizing-Leistung, einen Treiber mit zahlreichen Spezial- und Komfortfunktionen sowie in der Regel mehr Grafikspeicher und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als beim Marktführer Nvidia.

+ Starke Rasterizing-Leistung

+ Meist großer VRAM

+ Vorantreiber offener Standards

 Schwache Raytracing-Leistung

 Kein KI-gestütztes Upsampling

Grafikkarten: Ist Nvidia besser als AMD?

Stromverbrauch, Lautstärke, Taktung

Einen der größten bisherigen Vorteile der GPUs von Nvidia haben wir gerade angesprochen: den vergleichsweise niedrigen Stromverbrauch. Hier hat Nvidia mittlerweile die Krone an AMD abgegeben. Jedoch ist der wichtigste Punkt in Hinblick auf den Stromverbrauch, dass dieser gleichbedeutend mit Hitzeentwicklung in der Grafikkarte ist: Je mehr Strom hier arbeitet, desto mehr Wärme wird produziert. Je heißer die GPU wird, desto schlechter ist das für dieselbige. Nvidias Grafikkarten benötigen für die immer krasser werdende Leistung mit Raytracing und anderen Schmankerln entsprechend Saft – das bedeutet aber nicht, dass die Grafikkarten nun heißlaufen, Nvidia hat mit dicken Kühleinheiten dafür gesorgt, dass die Temperatur dennoch im Rahmen bleibt. 

Eine Grafikkarte in ihre vier Ebenen zerlegt: die Rückplatte, genannt Backplate, die Platine, auf welcher der Grafikprozessor sitzt, die Kühleinheit und die Lüfter
Die vier Ebenen der Grafikkarte: Backplate, Platine, Kühleinheit, Lüfter. Die GPU ist das türkise Viereck auf der Platine.

Das aber führt wiederum dazu, dass die Grafikkarten von Nvidia nun auch lauter geworden sind und hier eindeutig hinter AMD zurückbleiben, denn die massive Kühlung benötigt massive Lüfter und die sind einfach deutlich zu hören.

Die Leistung ist dann aber wieder der Punkt, der für den ambitionierten Gamer relevant sein kann. Denn Nvidia hat die höhere 3D-Taktung und den höheren Boost-Takt. Im Vergleich: Die Founders Edition der 4090 liefert 2.595+/10.502 MHz, während die RX 7900 XTX nur bei 2.200+/10.000 MHz liegt. Der wichtigste Punkt in Sachen Leistung ist aber das Raytracing.

Raytracing-Rendering in Echtzeit mit Nvidia Geforce RTX

Raytracing (deutsch: Strahlenverfolgung) wird schon seit Längerem im Bereich CGI (Computer Generated Imagery) angewandt. Die Technik sorgt für nahezu fotorealistische Effekte und Bilder in Filmen oder Serien, in Bezug auf Spiegelungen, Lichtfall, Schatten und der Veränderung der Farben je nach Lichtfall oder -qualität.

In Spielen konnte man Raytracing-Effekte in der Vergangenheit auch schon erleben, jedoch nur in vorberechneten Zwischensequenzen, da für Raytracing eine enorme Rechenleistung notwendig ist. Alle Geforce-Grafikkarten aus unserem Grafikkarten-Vergleich sind allerdings leistungsfähig genug, um Raytracing-Effekte in Echtzeit zu berechnen. Dadurch wirken Spielwelten in Titeln wie Cyberpunk 2077 deutlich imposanter und realistischer als früher. AMD zieht beim Raytracing nach (ein gutes Beispiel ist die PS5), so gut sie können – jedoch werden die meisten Spiele in Hinblick auf und mithilfe von Nvidia-Chips entwickelt und sind entsprechend eher auf deren Technik ausgelegt, wenn es ums Raytracing geht.

Passend dazu: die besten PS4-Spiele im Test

RTX-Schatten aus
RTX-Schatten an

Call of Duty: Modern Warfare (siehe Vergleichsbilder oben) ist noch eines der wenigen Spiele, bei denen die Raytracing-Effekte ohne großen Leistungshunger und somit fast immer nutzbar sind. In diesem Fall handelt es sich um realistischere Schatten.

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Mehr Informationen

DLSS mit Nvidia-GPU: Kantenglättung mit KI-Unterstützung

Anti-Aliasing (deutsch: Kantenglättung) ist aus modernen Spielen nicht mehr wegzudenken. Es gibt verschiedene Anti-Aliasing-Modi, die der Grafikkarte teilweise eine enorme Leistung abverlangen und die Bildwiederholrate signifikant drücken können.

Nvidia hat mit seiner DLSS-Technik (Deep Learning Super Sampling) die Kantenglättung weiterentwickelt. Durch DLSS sinkt der Arbeitsaufwand der Grafikkarte deutlich, bei gleichem oder sogar besserem Kantenglättungs-Ergebnis. Teilweise wird durch DLSS eine doppelt so hohe Bildwiederholrate erreicht wie ohne die Nvidia-Technik.

DLSS greift auf Ergebnisse aus dem Deep-Learning-Netzwerk von Nvidia zurück, das in der hauseigenen Cloud von einem Supercomputer trainiert wird. Es genügt, das Netzwerk auf einige Spiele zu trainieren, um den Algorithmus auch auf andere Titel anwenden zu können. Unterstützt werden von DLSS aktuell unter anderem Anthem, Final Fantasy 15, Battlefield 5, Metro Exodus oder Call of Duty: Modern Warfare.

Die Vorteile von Nvidia-GPUs im Überblick

  • Höchste Leistung
  • Raytracing-Berechnung in Echtzeit
  • KI-unterstützte Kantenglättung durch DLSS

Nvidia-Grafikkarten: aktuelle Angebote

Die GPU ist das Herz der Grafikkarte

Der Grafikprozessor ist für die Echtzeitberechnung der Grafik eines Spiels zuständig. Die Information, was gerade berechnet werden soll, erhält die GPU vom Hauptprozessor. Dieser teilt dem Grafikprozessor zum Beispiel den Aufbau und die Abläufe der Spielwelt mit oder in welche Richtung der Spieler gerade blickt. Die Infodaten verarbeitet die GPU, berechnet daraus ein Bild und gibt es an den Monitor weiter.

Das Verarbeiten der CPU-Daten und das Berechnen des Bildes muss innerhalb von Millisekunden geschehen, damit die GPU dem Spieler eine flüssige Grafik präsentieren kann – im besten Falle 60 Bilder pro Sekunde oder mehr.

Brauche ich eine neue Grafikkarte?

Nicht immer ist die Grafikkarte schuld an einer Ruckel-Optik. Wenn die CPU die Leveldaten zu langsam an die GPU schaufelt, kann der Grafikprozessor noch so schnell arbeiten, die Bildwiederholrate wird sinken und möglicherweise deutlich unter die Marke von 60 Bildern pro Sekunde (englisch: Frames per Second) fallen – Framerates unterhalb von 60 Fps werden von vielen Spielern als störend empfunden, gerade in Titeln mit schnellen Bewegungen.

Ist meine CPU zu langsam?

Es gibt eine simple Möglichkeit, um herauszufinden, ob Ihre CPU die Grafikkarte ausbremst: Sie benötigen zunächst ein Spiel mit Anzeige der Bildwiederholrate. Haben Sie keines, können Sie hierfür passende Gratis-Software nutzen, wie Fraps, MSI Afterburner oder OCAT.

Beispiel: Sie erreichen in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) eine Framerate von 30 bis 40 Fps. Schrauben Sie nun die Auflösung herunter (zum Beispiel auf 1.280 x 720 Pixel) und spielen Sie denselben Abschnitt erneut. Wird nun eine merklich höhere Framerate erreicht, etwa 50 oder 60 Fps, dann zeigt dies, dass die Grafikkarte zu schwach ist. Ändert sich die Framerate kaum oder gar nicht, dann kann die CPU die Infodaten nicht schnell genug an die GPU schicken. In diesem Falle sollten Sie über einen neuen Hauptprozessor nachdenken.

Wie viel Grafikspeicher brauche ich?

Benötigt ein Spiel mehr Grafikspeicher als aus der Grafikkarte verfügbar, werden Daten auf den langsameren Arbeitsspeicher ausgelagert. Dies führt oft zu merklich geringerer Framerate oder gar zu heftigen Grafikrucklern. Deshalb sollten ambitionierte Gamer bei der Anschaffung einer Grafikkarte heutzutage mindestens 16 GB Grafikspeicher wählen, wenn die Grafikkarte auch in einem Jahr noch fähig sein soll, grafisch anspruchsvolle Titel ruckelfrei und mit höchster Auflösung zu liefern.

Was bedeutet 3D-Taktung bei Grafikkarten?

Beim Zusammenspiel aus CPU und Grafikkarte spielt auch die 3D-Taktung der GPU eine große Rolle. Die beste CPU oder der größte Grafikspeicher bringen nichts, wenn der Grafikprozessor nicht schnell genug arbeitet.

In unserem Grafikkarten-Vergleich finden Sie Infos zu GPU-Boost und RAM-Takt. Die 3D-Taktung gibt an, wie viele Schaltvorgänge die GPU beziehungsweise der Grafikspeicher pro Sekunde durchführen. Je höher die Taktfrequenz, desto schneller kann die Grafikkarte die von der CPU erhaltenen Befehle verarbeiten. Dem PC-Spieler werden dadurch Bilder schneller und in besserer Qualität ausgegeben, was für ein flüssigeres und grafisch detailreicheres Spielerlebnis sorgt.  

Die reinen Zahlen sprechen jedoch nur die halbe Wahrheit. Es kommt im Wesentlichen auch darauf an, wie gut die Umsetzung der Taktraten zwischen Grafikprozessor und Grafikspeicher erfolgt. Landet eine der von uns getesteten Modelle in der Grafikkarten-Vergleichsliste vorne, zeigt dies, dass sie in allen Disziplinen gut abgeschnitten hat.

Unsere neuesten Tests und Ratgeber:

Stromstecker und Länge – nicht jede Grafikkarte passt

Die Konstruktion von Kühl- und Lüftereinheit ist eine Wissenschaft für sich, jeder Hersteller kocht hier sein eigenes Süppchen. Teilweise sitzen drei Lüfter nebeneinander, was sich natürlich auf die Länge einer Grafikkarte auswirkt. Damit eine Grafikkarte auch wirklich genug Platz in Ihrem PC-Gehäuse findet, sollten Sie einen Blick auf die Größenangaben in unseren Grafikkarten-Ranglisten werfen. Legen Sie im Zweifelsfalle ein Maßband an, um auf Nummer sicher zu gehen.

Außerdem gibt es Unterschiede bei den Stromanschlüssen: Manche Karte lässt sich sowohl von einem 6-poligen als auch von einem 8-poligen Stecker mit Strom versorgen. Andere Karten wiederum benötigen gleich zwei 8-polige Anschlüsse. Auch hierfür finden Sie die Angaben in den Ranglisten unseres Grafikkarten-Vergleichs

Nvidia G-Sync: Ruckelfreie Darstellung

Das von Nvidia entwickelte G-Sync ist eine Technologie, durch die Spiele ohne erkennbare Ruckler oder Verzögerungen auf dem Monitor dargestellt werden. Im Gegensatz zum lange Jahre verwendeten V-Sync, bei dem die Grafikkarte mit dem Bildaufbau wartet, bis der Bildwiederholzyklus des Monitors abgeschlossen ist, synchronisiert G-Sync die Bildausgabe des Monitors mit der Ausgabe der Grafikkarte. Dadurch wird das Ruckeln verhindert, das bei V-Sync sogar für Kopfschmerzen sorgen kann. Außerdem wird die Verzögerungszeit nahezu komplett eliminiert.

Um G-Sync nutzen zu können, benötigen Sie einen kompatiblen Monitor. AMD hat eine vergleichbare Technik, sie nennt sich Freesync. Achten Sie also beim Monitorkauf auf entsprechende Angaben. Viele der von uns getesteten Monitore sind mit beiden Technologien kompatibel.

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