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Der große Joystick-Test

Logitechs G X56 H.O.T.A.S. eignet sich optimal für Flug- und Weltraumsims, während Sie mit dem Turtle Beach Velocity One Flight eher Verkehrs- und Propellerflugzeuge perfekt pilotieren. Als Referenz müssen sich beide Joysticks jedoch mit dem Neuzugang Thrustmaster Viper TQS Mission Pack den ersten Platz in unserer Rangliste teilen. Zusätzlich zur Testtabelle finden Sie eine Kaufberatung sowie wissenswerte Details zum Thema Joystick.

Zwei Joysticks und ein Pilotenlenkrad für den PC vor weißem Hintergrund.
Quelle: Logitech, Thrustmaster, Turtle Beach

Als Freund der virtuellen Fliegerei heben Sie gerne mit einem Flugsimulator in die Pixelwolken ab? Dann sind Sie hier bei uns genau richtig! In unserem Joystick-Test stellen wir Ihnen die besten Joysticks in einer umfangreichen Testtabelle vor. Darunter befinden sich auch unsere drei Referenzen bei den HOTAS- und Flugsteuerungssystemen Logitech G X56 H.O.T.A.S., Turtle Beach Velocity One Flight und Thrustmaster Viper TQS Mission Pack (Neu! getestet mit Thrustmaster HOTAS Warthog Flightstick). In unserem ausführlichen Ratgeber erfahren Sie, welche Features ein Joystick oder ein Flugsteuerungssystem bieten muss, um optimales Flugvergnügen zu garantieren. Dazu informieren wir Sie darüber, was ein Joystick leisten muss, damit das Spielerlebnis besonders realistisch ausfällt.

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Testsieger: Logitech Pro Flight X-56 Rhino HOTAS

Testsieger

Unsere Wertung 1,15

Logitech X-56 Rhino HOTAS

Vorteile
  • Optimierte Ausstattung ( Beleuchtung, Schubregler trennbar)
  • Ergonomie von Stick und Schubregler
  • Widerstand von Stick und Schubregler einstellbar
Nachteile
  • Keine
Weitere Händler

Bereits der erste Blick auf die mit vielen Schaltern, Knöpfen und Drehreglern versehene Steuer- und Schubeinheit des hochwertigen Logitech Pro Flight X-56 Rhino HOTAS zeigt, dass Logitechs/Saiteks Eingabegerät speziell für die Steuerung von Weltraum- und Flugsimulationen konzipiert ist. Dabei ermöglichen die per Feder veränderbare Betätigungskraft des Sticks, die per Drehregler einstellbare Vorspannung des trennbaren Twin-Schubreglers und die auf bestimmte Funktionen abgestimmten Schalter und Tasten eine präzise und individualisierbare Pilotierung in allen Simulationen. 

Egal, ob Sie bei Star Citizen ein Raumschiff steuern oder beim neuen MS Flight Simulator Flugzeuge pilotieren, die Reaktion des ergonomischen Sticks ist genauso optimal wie die Möglichkeit, mit dem perfekt in der Hand liegenden und mit sehr gut erreichbaren Knöpfen bestückten Schubregler den Vortrieb zu dosieren. Da trüben Negativpunkte wie das leichte Nach-vorne-Kippen der Schubbasis beim kräftigen Schieben des Reglers oder die Tatsache, dass der Daumen zur Betätigung der beiden Vier-Wege-Schalter am breiten Kopf des Sticks gestreckt/gekrümmt werden muss, den positiven Gesamteindruck nur wenig.


Preis-Leistungs-Sieger: Thrustmaster TCA Sidestick Airbus Edition

Preis-Leistungs Sieger

Unsere Wertung 1,63

Thrustmaster TCA Sidestick Airbus Edition

Vorteile
  • Sehr gute Ausstattung mit Achsensperre und Schubumkehr
  • Ergonomie und Reaktion des Joysticks
  • Absolut rutschfest, kann für die Bediehung mit Rechts umgebaut werden
Nachteile
  • Schubregler etwas zu klein, Widerstand nicht optimal
Weitere Händler

Thrustmasters mit 16 Knöpfen (12 an der Basis und 4 am Stick) und einem kleinen Schubregler inklusive Schubumkehrfunktion ausgestatteter, TCA Sidestick Airbus Edition bildet den Sidestick eines Airbus-Jets nach. Da sich dieser im Airbus links vom Piloten befindet, ist der Joystick ab Werk für die linke Hand ausgerichtet. Rechtshänder können ihn jedoch umbauen, indem sie die beiden Bedienelemente links und rechts neben dem leichtgängigen Acht-Wege-POV-Schalter gegen zwei Alternative austauschen und den Schalter auf der Unterseite umlegen. Zu den weiteren, für die virtuelle Fliegerei nützlichen Extras gehören Gewindebohrungen für die Montage an einer Holz- oder Metallplatte und eine Sperrfunktion für die Drehung und die eigene Achse (Z-Achse für das Seitenruder). 

Egal, ob Rechts- oder Linkshänder, der Steuerknüppel liegt optimal in der Hand und mit Ausnahme des Knopfs oberhalb des leicht schwammig auslösenden Abzugs lassen sich alle Bedienelemente gut erreichen. In Test mit dem MS Flight Simulation reagierte der Joystick äußerst präzise, sodass wir einen Airbus A320 Neo optimal pilotieren konnten. Der Widerstand des Mini-Schubreglers erlaubt zwar eine ordentliche Dosierung, mehr Spaß bei der virtuellen Fliegerei mit Airbus Verkehrsflugzeugen kommt jedoch mit dem TCA Quadrant Airbus Edition auf. Der ermöglicht eine sehr genaue Schubdosierung, da der Widerstand des Hebels verstellt werden kann und dieser spürbar bei bestimmten Positionen und der Umkehrschubfunktion einrastet.

Mit dem Thrustmaster TCA Sidestick X Airbus Edition präsentiert der bekannte Hersteller für Flugperipherie jetzt eine sowohl am PC als auch an der Xbox One Series X/S einsetzbare Variante des günstigen Thrustmaster TCA Sidestick Airbus Edition (siehe oben). Für letzteres Feature ist am TCA Sidestick X Airbus Edition ein Schiebeschalter angebracht, mit dem Sie den Betriebsmodus wählen. Das ist nicht der einzige Unterschied zwischen den beiden Versionen des ergonomischen Steuerknüppels. Der Thrustmaster TCA Sidestick X Airbus Edition ist an der Hinterseite zusätzlich mit zwei USB-A-Anschlüssen ausgestattet.

Hier können Sie weitere Geräte aus dem Thrustmaster Ökosystem für die virtuelle Fliegerei, wie die hier vorgestellten Ruderpedalen Thrustmaster TFRP Rudder und Thrustmaster TPR Pendular Rudder anschließen. Dazu kommt ein USB-C-Out-Anschluss zur Verbindung des Thrustmaster TCA Sidestick X Airbus Edition mit der Xbox Series X/S und ein 3,5 mm Klinkenanschluss für das Headset (Soundchip im Joystick). Zu den weiteren Extras, die für eine verbesserte Wertung von 1,51 sorgen, gehören einerseits die für einen Xbox-kompatiblen Controller üblichen Funktionstasten (2× Teilen-Knopf, Xbox-, Menü- und Ansichts-Taste). Andererseits hat Thrustmaster dem Schubregler ein etwas anders Design und einen höheren Widerstand spendiert, sodass Sie den Schub nun noch besser dosieren können. 


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Standard Joystick, HOTAS-Modell oder Steuerhorn und Ruderpedale? Welcher Joystick eignet sich für welchen Gamer?

Joystick ist nicht gleich Joystick, daher lassen sich die teils schon seit über 10 Jahren erhältlich Steuerknüppelmodelle, die für Flug- und Weltraumsimulationen sowie Action-Spiele mit Joystick-Unterstützung geeignet sind, in drei große Gruppen kategorisieren: Standard-JoysticksHOTAS-Joysticks und spezielle, aus Steuerhorn (Yoke) einem Quadranten sowie Ruderpedalen bestehender Peripherie für die professionelle Steuerung von Flugsimulationen.

Dabei hängt die Wahl des Joystick-Models primär davon ab, welche Spiele Sie mit dem Eingabegerät zocken möchten. Wer nur gelegentlich in virtuelle Höhen abhebt und dann auch noch mehr Wert auf Action statt Simulation legt, der ist mit einem Standard-Joystick ohne separate Schubeinheit gut bedient. Wer allerdings beim Microsoft Flight Simulator auch mal eine Verkehrsmaschine oder bei Star Citizen einen Raumkreuzer pilotieren möchte, kommt an einem HOTAS-Joystick nicht vorbei. 

Standard Joystick: Für Gelegenheitsflieger und Fans von actionreichen Flugspielen

Wer kaum Simulationen, aber gerne Titel spielt, bei denen wie in Ace Combat, War Thunder, Tom Clancy’s H.A.W.X. 2, Battlefield 3/5, Star Wars: Battlefront I/II oder dem kommenden Star Wars: Squadron mehr die Action als realistische Flugmanöver im Vordergrund steht, dem reicht ein Standard-Joystick.  

Standardelemente eines Joysticks:

Der Thrustmaster T.16000M ist als einzelner Standard-Joystick oder im Paket mit einer separaten Schubeinheit (Flight Control System, kurz FCS) als HOTAS-System erhältlich. Das Seitenruder kann optimal mit einer Ruderpedale gesteuert werden. (Quelle: PCGH-Ratgeber)

Steuerknüppel (1): 

Ein Standard-Joystick besteht aus einem beweglichen und um seine eigene Achse drehbaren Stick (Twist-Funktion), der auf eine Grundplatte montiert ist. Die Sensorik, welche die Bewegungen des Sticks erfasst und an den PC weitergibt, besteht beim Thrustmaster T.16000M im Bild aus Magneten, die mit einer 16 Bit Auflösung (16.000 × 16.000 Positionswerte) arbeiten – das gewährleistet reibungsfreie Aktionen. Dazu kommt eine Schraubenfeder mit 2,8 Millimeter Durchmesser im Stick, die für eine feste, lineare und glatte Spannung sorgt.

Basis (2):

Die Basis des Joysticks ist hauptverantwortlich für seine Standfestigkeit und seine Reaktion. Sie muss robust gefertigt sein und über ein ausreichendes Gewicht verfügen. Nur so bleibt die Basis des Joysticks auch fest auf dem Schreibtisch stehen und kippt nicht, wenn der Stick schnell und hektisch bewegt wird. Zusätzlich muss die Basis auf der Unterseite mit Anti-Rutsch-Elementen wie Gummifüßen bestückt sein. Gerade bei HOTAS-Joysticks verfügt die Basis oft noch über Schraubenlöcher zur Befestigung auf eine Holz- oder Metallplatte.  

Fingerablage (3) und Handstütze (4):

Damit der Joystick gut sowie fest in der Hand liegt, sich intuitiv aus dem Handgelenk bedienen lässt und die Hand auch bei Langzeitnutzung nicht verkrampft, sollte sich die Form des Steuerknüppels an die Form der Handinnenfläche anpassen. Um das zu erzielen, ist ein ergonomischer Joystick mit Fingermulden versehen, die einen optimale Griffigkeit auch bei hektischeren Bewegungen garantieren. Zur Entlastung des Handgelenks verfügt dieser auch über eine Ablage für den kleinen Finger und die Handkante.

Rundblickschalter (5): 

Mit dem auch als POV-Schalter (Point Of View), Coolie Hat oder Hat Switch bezeichnete Rundblickschalter, wechseln Sie im Cockpit oder bei der Außenkamera den Blickwinkel. Damit Sie die optimale Übersicht behalten, sollte sich der Rundblickschalter in acht Richtungen bewegen lassen, die Fachbezeichnung dafür ist Acht-Weg-Schalter. Damit sich der POV-Schalter leicht mit dem Daumen bedienen lässt, sollten hier Mikroschalter zum Einsatz kommen.

Frei programmierbare Tasten am Stick (6):

Je mehr Zusatztasten für das Programmieren mit Funktionen zur Verfügung stehen, umso komfortabler fällt auch die Steuerung im Spiel aus. Viel hilft allerdings nur dann viel, wenn sich die am Stick platzierten Knöpfe auch gut erreichen und sich dank leichtgängiger Mikroschalter schnell und mit wenig Druck auslösen lassen. Bei vielen Modellen wie auch bei dem Thrustmaster-Joystick im Bild sind viele Extratasten rund um den Rundblickschalter angeordnet.

Die lassen sich sehr gut mit dem Daumen erreichen und auslösen. Weitere Extraknöpfe sind beispielsweise seitlich am Stick (Logitech 3D Extreme Pro) oder direkt oberhalb der Ablage für den kleinen Finger (Logitech Rhino X56-HOTAS) positioniert. Bei vielen Modellen wie auch bei dem Thrustmaster-Joystick im Bild sind viele Extratasten rund um den Rundblickschalter angeordnet. Die lassen sich sehr gut mit dem Daumen erreichen und auslösen. Weitere Extraknöpfe sind beispielsweise seitlich am Stick (Logitech 3D Extreme Pro) oder direkt oberhalb der Ablage für den kleinen Finger (Logitech Rhino X56-HOTAS) positioniert.

Zur Ausstattung des Thrustmaster T.16000M gehört ein Mini-Schubregler sowie eine abschaltbare Beleuchtung. (Quelle: PCGH-Ratgeber)

Frei programmierbare Tasten an der Basis (7): 

Mit den frei programmierbaren Knöpfen an der Basis eines Standard-Joysticks verhält es sich ähnlich wie mit den Tasten am Stick. Je mehr davon zur Verfügung stehen, desto mehr können auch mit Zusatzfunktionen wie „Fahrwerk oder Landeklappen aus- und einfahren“ belegt werden.

Kann ein Joystick wie der Thrustmaster T.16000M oder der TCA Airbus Edition von Links- und Rechtshändern genutzt werden (mehr dazu später) ist die Platzierung der Extratasten symmetrisch rechts und links von Stick sinnvoll. Diese sind so optimal mit der zweiten Hand erreichbar, egal ob es sich dabei um die linke oder rechte handelt. Natürlich profitieren Spieler auch hier von Mikroschaltern mit minimaler Betätigungskraft.

Schubregler (8): 

Ein Schiebe- oder Drehregler, mit dem Hobbypiloten den Schub ihres Kampfjets, Verkehrsflugzeugs oder Raumschiffs dosieren können, darf auch an einem Standard-Joystick nicht fehlen. Der Schubregler wird mit der zweiten Hand bedient und sein Widerstand sollte weder zu gering noch zu hoch ausfallen, damit auch eine sehr feinstufige Dosierung möglich ist. Verfügt der Schubregler über eine Schubumkehr mit haptischer Nullstellung, muss diese auch sehr gut fühlbar sein. Außerdem sollte der Schubregler nicht zu klein ausfallen, sodass er sich bequem beispielsweise mit Daumen und Zeigefinger bedienen lässt.

Abzug (9): 

Ein Trigger-Schalter, der wie ein Abzug einer Waffe bedient wird, gehört auch bei Standard-Joysticks zur Grundausstattung. Während Sie als Pilot eines Kampfflugzeugs oder bewaffneten Raumschiffs in Spielen wie Ace Combat, War Thunder oder Battlefield 3/5 den Abzug für das Abfeuern des Bord-MGs oder von Lenkraketen einsetzen, kann der Trigger beim Steuern eines zivilen Luftfahrzeugs oder Handelsraumschiffs mit der Funktion der Bremse belegt werden. Wichtig ist, dass der Trigger über einen leichtgängigen, direkten Mikroschalter verfügt und optimal mit dem Zeigefinger erreichbar ist.  

Beleuchtung (10):

Die Beleuchtung ist ein optionales, aber nützliches Extra. Bei unserem Thrustmaster T.16000M ist an der Basis ein orangefarbener LED-Ring verbaut, der aufleuchtet, wenn der Joystick bedient wird. Gerade im abgedunkelten Raum kann eine Beleuchtung von Elementen bei der Suche nach einer bestimmten Zusatztaste auf der Basis sehr hilfreich sein. Wer die Bedienung und Tastenanordnung seines Joysticks jedoch schon genau kennt, mag das Licht auch als störend empfinden.  


HOTAS-Modelle mit Ruderachse: Präzise Steuerung und dosierter Schub im virtuellen Luft- und Weltraum

Das ideale Eingabegerät für Simulationen, egal ob Sie ein Raumschiff im virtuellen Orbit oder einen Kampfjet, respektive ein Verkehrsflugzeug im Pixelhimmel pilotieren, ist ein HOTAS-JoystickHOTAS steht dabei für Hand OThrottle And Stick und bezeichnet einen Joystick mit einem separaten Schubregler, welcher komplett mit der zweiten Hand, in der Regel die linke, bedient wird. Ein HOTAS-Joystick ist genau auf Flugsimulatoren ausgelegt, das spiegelt sich nicht nur in seinem Design, sondern auch in seiner Sonderausstattung wider. Im Vergleich mit einem Standard-Joystick bietet die HOTAS-Variante die präzisere Steuerung und das realistischere Simulationsgefühl. Im Gegenzug lässt sich ein HOTAS-Joystick oft nur für ein oder zwei Spielgenres optimal nutzen und kostet mehr als doppelt so viel wie ein Standardmodell. 

Wichtige Ausstattungselemente eines HOTAS-Joysticks am Beispiel des Logitech Pro Flight X-56 Rhino HOTAS

Acht-Wege-Schalter am Stick (1): 

An Standard-Joysticks finden Sie meist nur einen Rundblickschalter (POV-Schalter), manchmal kommt auch noch ein zweiter Acht-Wege-Schalter hinzu. Ein HOTAS-Joystick wie der Logitech Pro Flight X-56 Rhino HOTAS hat hier deutlich mehr zu bieten: Rechts neben dem silberfarbenen POV-Schalter befinden sich noch zwei weitere Acht-Wege-Schalter auf der Oberseite des Sticks. Eine weiterer ist an der linken Seite in einer Ablage angebracht. Mit diesen zusätzlichen Bedienelementen können Sie beispielsweise die Außenkamera steuern, durch die verschiedene Instrumente wechseln oder die Trimmung von Höhen- und Seitenruder durchführen.

Zweiter Abzug (2): 

Ein zusätzlicher Abzug, den Sie mit dem Ring- oder dem kleinen Finger betätigen, wird bei Weltraum- oder Flugsimulation mit militärischem Charakter benötigt. Während die Bordkanone/Laserkanone oder das Maschinengewehr mit dem Hauptabzug betätigt wird, kann der Jet-Pilot mit dem Ringfinger am zweiten Trigger beispielsweise Raketen auf Reisen schicken. Doch auch in der zivilen Luft- und Raumfahrt kann ein zweiter Trigger von Nutzen sein. Wer ohne Ruderpedale fliegt, benötigt beim Start und der Landung je einen Knopf für die linke und die rechte Radbremse. Hier bieten sich die beiden Trigger optimal an, da sie ja nicht für das Abfeuern von Waffen eingesetzt werden.

(Quelle: PCGH-Ratgeber)

Extratasten für den kleinen Finger (3):

Virtuelle Piloten freuen sich über jede Taste, die sie mit einer Funktion belegen können, da sie dann gar nicht mehr zur herkömmlichen Tastatur greifen brauchen. Extraknöpfe wie die beiden oberhalb der Ablage für den kleinen Finger platzierten Tasten werden in der Regel von Simulationen wie dem Microsoft Flugsimulator, X-Plane 11, Star Citizen oder Elite Dangerous automatisch erkannt und bereits mit einer Funktion belegt. Die Belegung können Sie aber jederzeit im Spiel neu konfigurieren.

Verstellung des Widerstands beim Stick (4): 

Wenn es um den Widerstand eines Joysticks geht, hat jeder Hobbypilot seine eigenen Präferenzen. Deshalb sollte Ihnen ein empfehlenswertes HOTAS-System die Möglichkeit geben, den Widerstand des Sticks verändern zu können. Zu diesem Zweck ist der Stick des Logitech Pro Flight X-56 Rhino HOTAS mit einem speziellen Federspannungssystem bestückt, das aus vier austauschbaren Federn mit unterschiedlicher Spannung besteht. So ist eine ganz individuelle Anpassung des Stick-Widerstands möglich und Sie können seine Empfindlichkeit respektive den Gegendruck bei der Steuerung nach Ihrem Gusto festlegen. Wer gerne mit einem sehr leichtgängigen Stick fliegt, kann die Federn sogar weglassen.

(Quelle: PCGH-Ratgeber)

Zweigeteilter Schubregler mit Schubumkehr (5): 

Wer es mit der virtuellen Fliegerei ernst meint und möchte, dass bei einer Simulation eine gute Portion Realismus aufkommt, benötigt einen HOTAS-Joystick mit separater und frei auf dem Tisch platzierbaren Schubeinheit. Eine Schubeinheit mit einem sehr fein dosierbaren und sofort reagierenden Schubregler ist deshalb so wichtig, weil man mit der Leistung des Propellermotors oder des Triebwerks immer auch einen sehr großen Einfluss darauf nimmt, in welchem Maße ein Flugzeug steigt oder sinkt.

Da Flugzeuge oder Raumschiffe oft mehrere Triebwerke besitzen, sollte sich der eigentliche Schubregler wie bei der Schubeinheit des Logitech Pro Flight X-56 Rhino HOTAS bei Bedarf teilen lassen. Dadurch können Sie den Schub jedes Triebwerks oder eines Triebwerkpärchens einzeln regeln oder bei Propellermaschinen die zweite Hälfte des Schubreglers für die Propellerneigung nutzen. Wichtig ist weiterhin, dass der Regler gut der Hand liegt, seine Nullstellung klar spürbar ist und eine Umkehrschubfunktion vorhanden ist. Nur dann fallen Landungen auch wirklichkeitsnah aus, inklusive eines spektakulären Aufheulens der Triebwerke beim Bremsvorgang.

Verstellung des Widerstands beim Schubregler (6):

Damit sich der Widerstand des Schubreglers an ihre Vorlieben anpassen lässt, sollte die Schubeinheit über einen Mechanismus verfügen, mit dem sich der Gegendruck des Schubhebels verstellen lässt. Bei der Schubeinheit von Logitechs HOTAS-Joystick steht dazu ein seitliches Drehrad bereit. Ein solcher hoher Grad der Individualisierung ist mit einem an der Basis eines Standard-Joysticks angebrachten Schubreglers nicht möglich. Außerdem steht diese Funktion nur in der Hardware zur Verfügung, denn mit den Einstellungen in der Software ändern Sie genau genommen nur die Reaktion, nicht aber den physischen Widerstand.

Drehregler (7): 

Bestimmte Funktionen im virtuellen Cockpit lassen sich nicht besonders gut mit analogen Schaltern oder Tastendrücken auf dem Keyboard steuern. Dazu gehören etwa Einstellungen am Autopiloten (Koordinateneingabe) oder anderen Instrumenten, die Trimm-Funktion von Höhen- und Seitenruder sowie das Ändern der Treibstoffmischung. Ein analoger oder digitaler An-/Aus-Schalter hilft hier nicht, hier wird ein Drehregler benötigt, mit dem man mehrere Einstellungen gleichzeitig ausführen kann.

Daher ist es gut, wenn an der Schubeinheit des HOTAS-Joysticks so viele und wenn möglich im Spiel vorkonfigurierte Drehregler angebracht sind. Der Logitech Pro Flight X-56 beispielsweise ist mit vier frei programmierbaren Drehreglern (zwei an der Basis und zwei am Schubhebel) und einem weiteren Modus-Schalter bestückt, mit dem Sie zwischen drei möglichen Belegungen aller Tasten und Knöpfe sowie der Acht-Wege-Schalter umschalten.  

Kippschalter (8): 

Ein Schaltertyp, den man auch regelmäßig im Flugzeugcockpit findet, ist der Kippschalter. Er besitzt eine Mittelstellung (Aus) und kann für Schaltvorgänge in eine (Aus-Ein) oder zwei Richtungen (Ein-Aus-Ein) bewegt werden. Wie bei den anderen Schaltertypen gilt auch hier, je mehr Schalter am Schubregler vorhanden sind, desto unabhängiger bleiben Sie beim Spielen einer Flug- oder Weltraumsimulation von Maus und Tastatur. Verfügt eine Schubeinheit wie die des Pro Flight X-56 Rhino HOTAS über viele dieser die Authentizität verstärkenden Kippschalter, werden diese in der Regel auch alle von der jeweiligen Simulation erkannt und mit Funktionen belegt.

Programmierbare Daumentasten (9): 

Wie der Stick des Logitech HOTAS-Joysticks ist auch der Hebel der Schubeinheit mit einfachen Funktionstasten bestückt, die mit dem Daumen bedient werden. Auch hier ist es wichtig, dass sich die Knöpfe ohne große Daumbewegungen, mit wenig Druck intuitiv auslösen lassen. Daher sollten diese entweder frei programmierbaren oder vom Flugsimulator bereits vorkonfigurierten Tasten ebenfalls mit einem Mikrotaster bestückt sein. Außerdem sollte der Hersteller nicht zu viele und vor allem nur die wichtigen Knöpfe am Schubregler platzieren, da man sonst schnell die Übersicht verliert.   

Replik-Stick mit HOTAS-Funktion und Ruderpedale: Fliegen wie im Kampfjet:

Der Thrustmaster HOTAS Warthog ist edel, robust und 8,3 Kilogramm schwer. Er wirkt authentisch und ist mit sehr vielen Zusatztasten, Vier- oder Acht-Wege-Schaltern, einem Abzug für den Ringfinger sowie einem teilbaren Schubregler inklusive Umkehrschubfunktion sowie Nachbrennersperre bestens ausgestattet.

Ein besonderer HOTAS-Joystick und eine Klasse für sich ist der Thrustmaster HOTAS Warthog. Dieser dank weniger Plastikelemente besonders hochwertig gefertigte HOTAS-Joystick erweckt den Eindruck, als könnte er direkt in einem Kampfflugzeug eingebaut werden. Bei dem edlen Eingabegerät für virtuelle Kampfjetflieger handelt es sich um die Replik der Steuereinheit eines A-10-Bodenkampfjets. Das erklärt auch, warum der mit Thrustmasters kontaktloser und magnetischen Sensortechnologie (H.E.A.R.T.) arbeitende HOTAS-Stick mit sehr vielen für das Pilotieren des A-10-Thunderbolt (Warthog) konfigurierten Knöpfe, Trigger, Drehregler sowie Kipp- und Zwei-/Vier-Wege-Schalter ausgestattet ist.

Da Thrustmaster den für Hobby-Kampfjetpiloten optimierten, aber auch für die zivile Luftfahrt geeigneten HOTAS Warthog so authentisch wie möglich gestaltet hat, ist der mit perfekt erreichbaren, robust verarbeiteten Schaltern bestückte Vollmetall-Joystick nicht um seine Längsachse (Z-Achse) drehbar. Diese Funktion ist A-10-Thunderbolt-Jet ohnehin nicht vorgesehen und das Seitenruder wird, genauso wie die Räder und die Radbremse bei Starts und Landungen per Ruderpedale gesteuert. Echte Simulationsfreaks sollten dem HOTAS Warthog ein paar Ruderpedale zur Seite stellen. Die Auswahl ist überschaubar und Thrustmaster selbst bietet mit dem TFRP Rudder für ca. 100 Euro und dem im nächsten Punkt vorgestellten Pendular Rudder für ca. 600 Euro zwei Modelle an, die nicht nur mit dem HOTAS Warthog, sondern auch noch mit dem ebenfalls von uns getesteten T.16000M FCS HOTAS genutzt werden können.       

Die separaten Ruderpedale (Thrustmaster TFRP Rudder, ca. 100 Euro) lassen sich beim HOTAS Warthog und T.16000M für die Bedienung des Seitenruders einsetzen. (Quelle: PCGH-Ratgeber)

Falls Ihnen das Geld für Ruderpedale allerdings fehlt, können Sie mithilfe eines Workarounds die Bedienung des Seitenruders auf einen der drei mit exzellenten Druckpunkten versehenen Vier- oder Acht-Wege-Schalter am Stick oder dem am Schubregler angebrachten Maus-Kopfschalter mit Knopf legen. So leicht wie mit dem Twist (Drehung um die Z-Achse) des Logitech Pro Flight X-56 Rhino oder einer Ruderpedale lassen sich Links-rechts-Korrekturen um die vertikale Achse mit einem Mini-Stick jedoch nicht durchführen.

Ein weiteres authentisches Extra des zweigeteilten, optimal in der Hand liegenden Schubreglers mit verstellbarem Widerstand ist die für den Nachbrenner konzipierte Sperrmechanik. Dazu kommt eine Umkehrschubfunktion, die bei der Schubeinheit eines HOTAS-Joysticks generell zur Ausstattung gehören sollte, wenn man Kampfjets, Verkehrsflugzeuge oder Raumschiffe realistisch pilotieren will.   


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Thrustmaster Viper TQS Mission Pack: Ein Traum für virtuelle F-16-Piloten

Hersteller Thrustmaster hat bereits mit dem von uns getesteten Thrustmaster HOTAS Warthog und Thrustmaster TCA Captain Pack Airbus Edition gezeigt, dass man es versteht, empfehlenswerte Eingabegeräte für Flugsimulations-Enthusiasten zu entwickeln. Die neueste, erst seit Mitte November 2023 erhältliche Hardware für virtuelle Jetpiloten ist das Thrustmaster Viper TQS Mission Pack. Das besteht aus dem Thrustmaster Viper TQS und dem Thrustmaster Viper Panel und ist dem Schubhebelquadrantensystem einer der F-16 Fighting Falcon annähernd 1:1 nachempfunden.

Da es sich um eine offizielle, lizenzierte Replik handelt, fällt die Fertigung gewohnt hochwertig aus. Die aufragende Seitenwand, aus welcher der Schubhebel herausragt sowie große Teile der Basis und die Panel-Blende bestehen zwar aus Kunststoff. Die aus einer oberen Führungsschiene und einem mit allen Schalt- und Steuerelementen des F-16-Kampfjets bestückten Sidestick bestehenden Schubsteuermechanik ist jedoch genauso aus Metall gefertigt, wie die Bodenplatte, die insgesamt 7 Kippschalter sowie die Seitenblende.

Der Schubhebel-Arm und der Primärachse des Schubs, die per Hall-Effekt-Sensorik abgefragt wird, bestehen ebenfalls aus Metall. Der robuste Werkstoff kommt auch der bei Zahnradmechanik zum Einsatz, mit der Sie den Widerstand des Schubreglers mithilfe eines kleinen Inbusschlüssels verstellen. Das alles trägt dazu bei, dass die Schubeinheit eine sehr präzise und dazu sehr feinfühlige Schubregelung optimal unterstützt.

Dabei vermittelt das Steuergerät auch eine authentische Haptik. Um den Nachbrenner zu zünden, müssen Sie zuerst den Hebel auf seiner Querachse um etwa 30 Grad rotieren, erst dann könne Sie dessen Weg verlängern. Um die Parkposition (Idle/Cutoff-Status) bei der Schubkontrolle einzustellen, müssen Sie zusätzlich zuerst mit dem kleinen Finger einen Trigger-artigen Hebel bedienen, um die Sperre lösen. Erst dann können Sie den Schubhebel hinter die spürbare Arretierung befördern, die sich an der Anfangsposition des Schubradius befindet.

Diese rein mechanischen Vorgänge vermitteln tatsächlich den Eindruck, dass man einen echten F-16-Kampfjet pilotiert. Das Realismusgefühl wird noch dadurch verstärkt, dass der Griff des Schubhebels optimal in der Hand liegt und sich alle Drehregler, Vier-Wege-Schalter, Schiebeschalter und der Trigger am Griff perfekt erreichen und bedienen lassen. Dazu fühlen sich alle Schalter und Bedienelemente sehr wertig und vor allem authentisch an.

Der Druckpunkt der taktilen Taster ist perfekt und ein realistisches Extra, das hier besonders positiv auffällt, ist der Slap-Switch. Der stammt aus dem realen Flugzeug und löst besonders schnell bei Angriffen mit Raketen Abwehrmaßnahmen wie Chaff und Flare auslöst. Der Widerstand der Drehregler sowie die Rasterung aller Schiebeschalter ist ebenfalls optimal und auch die allgemeine Haptik der Bedienelemente des Thrustmaster Viper TQS Mission Pack ist eine Klasse für sich.

Dazu begeistern auch alle auf dem Panel verteilten Knöpfe, zwei- oder dreistufigen Kipphebel sowie die Drehschalter und Drehregler. Der Druckpunkt der Tasten ist knackig direkt, die Rasterung der Drehschalter ist stramm, aber ausgezeichnet und der Widerstand der Drehregler fällt angenehm hoch aus. Die Betätigung der Kippschalter erfordert zwar etwas Kraft, dadurch werden aber auch ungewollte Schaltvorgänge verhindert.

Einzig für den wackeligen USB-Anschluss und Fahrwerkschalter muss Thrustmaster sich Kritik gefallen lassen. Letzterer ist zwar nützlich, fühlt sich mit seinem Arettierungssystem aber billig an. Außerdem passt er, so schlicht umgesetzt, gar nicht zu einer fast 500 Euro teuren Flugsteuerung für Enthusiasten, für die Sie auch noch einen separaten Joystick erwerben müssen.

Trotzdem ist der Thrustmaster Viper TQS Mission Pack jeden Cent seines Preises wert, denn er überzeugt mit einer tollen Verarbeitung und beeindruckenden Treue zum Original. Ein weiterer Pluspunkt, der ihn zur ersten Wahl für Hobbypiloten und Simulationsprofis macht, ist sein präziser Schubweg und die authentische Schubhebelkonstruktion, die eine äußerst gefühlvolle Dosierung nebst Nachbrenner und Parkposition ermöglicht. Dazu kommen die robusten, aber dennoch feinfühlig und intuitiv bedienbaren Eingabeelemente am Hebel und die auch bei ihrer Charakteristik dem Original sehr gut nachempfundene Schaltelemente am Panel.

Steuerhorn, Ruderpedale und spezieller Schubregler: Pilotieren wie die Profis

Während vielen Hobbyfliegern der Joystick zur Flugzeugsteuerung bei Simulationen reicht, nutzen professionelle virtuelle Piloten mit echter Fluglizenz meistens sehr spezielle Peripherie. Die ist besonders präzise, verfügt über Regler, Knöpfe und Schalter, die den Bedienelementen eines Flugzeugs nachempfunden sind, und die bietet eine optimale und wirklichkeitsnahe Flugsteuerung vor allem in der zivilen Luftfahrt. Wir stellen Ihnen Eingabegeräte für die virtuelle Fliegerei vor, die auch unser Pilot Erwin Rossgoderer für gut befunden hat.    

(Quelle: PCGH-Ratgeber)

Honeycomb Alpha Flight Controls

Ein Großteil aller Simulatorpiloten setzt den Joystick zur Steuerung des Flugzeugs ein, Piloten mit Fluglizenz jedoch bevorzugen ein Steuerhorn, auch „Yoke“ genannt. Die Referenz ist das Honeycomb Alpha Flight Controls für ca. 250 Euro. Das ist sehr robust konstruiert, mit 30 zusätzlichen Funktionstasten ausgestattet und vermittelt bei Simulationen wie dem MS Flight Simulator ein sehr realistisches Fluggefühl.

Wer mit diesem Steuerhorn fliegt, braucht keine Tastatur mehr und wer die rote Beleuchtung nicht mag, kann diese abschalten. Die Befestigung des Geräts am Schreibtisch erfolgt mit zwei mitgelieferten Mini-Schraubzwingen oder einem seinen Zweck sehr gut erfüllenden Saugfuß. Ein weiteres empfehlenswertes Yoke-System ist das Logitech G Saitek Pro Flight Yoke System für ca. 160 Euro.

Logitech Pro Flight Throttle Quadrant und Thrustmaster TCA Quadrant Airbus Edition

(Quelle: PCGH-Ratgeber)

Mit dem Pro Flight Throttle Quadrant hat Logitech für ca. 70 Euro einen Schubregler im Angebot, der eine besonders feine und genaue Dosierung des Vortriebs möglich macht. Das können die kleinen Mini-Schubregler, die in einen Standard-Joystick integrierten sind, nicht leisten.

Bei einer Propellermaschine regeln Sie mit den drei Schiebern beispielsweise die Leistung, Kraftstoffmischung und den Propellerwinkel. Fliegen Sie eine zweistrahlige Verkehrsmaschine, könne Sie je einen Hebel zur Schubkontrolle eines Düsentriebwerks verwenden.

Die eingebauten Kippschalter dagegen lassen sich für das Zünden des Propellermotors/Triebwerks oder zum Ausfahren des Fahrwerks, sowie der Landeklappen verwenden. Logitechs Schubkontrolle lässt sich einerseits mit der mitgelieferten Klemme am Tische befestigen, andererseits kann das Eingabegerät auch in das Cockpit eines Simulators eingebaut werden. 

Für virtuelle Airbus Piloten: Thrustmaster TCA Captain Pack Airbus Edition

Der Thrustmaster TCA Captain Pack Airbus Edition besteht aus dem Sidestick und Schubhebel-Quadrant mit zwei Zusatzelementen. (Quelle: Thrustmaster)

Passend zu dem von uns mit einer Wertung von 1,63 getesteten und als Preis-Tipp prämierten TCA Sidestick Airbus Edition, einem vom ikonischen Airbus-Sidestick inspirierten Replikat im Maßstab 1:1 ist, bietet Thrustmaster zwei weitere Airbus-Steuergeräte an:

Das Erste, der Thrustmaster TCA Quadrant Airbus Edition ist die Nachbildung eines Schubhebel-Quadranten im Design der Airbus-Fluginstrumente. Das Zweite ist der Thrustmaster TCA Quadrant Add-on Airbus Edition, der mit 15 von Airbus inspirierten Funktionen wie Tasten und Hebeln bestückt ist.

Für sparsame virtuelle Piloten bietet Thrustmaster den TCA Captain Pack Airbus Edition für ca. 250 Euro an. Dieses von uns mit einer Gesamtnote von 1,40 getestete Paket besteht aus dem TCA Sidestick Airbus Edition, dem Quadranten sowie den beiden am Quadranten montierbaren Zusatzelementen. Seit November 2022 ist der Quadrant mit dem neuen, an der Xbox Series X/S und dem PC einsetzbaren Thrustmaster TCA Sidestick X Airbus Edition als Thrustmaster TCA Captain Pack X Airbus Edition für 300 Euro erhältlich. 

Thrustmaster TCA Quadrant Airbus Edition (Quelle: Thrustmaster)

Der TCA Quadrant Airbus Edition, verfügt über zwei Navigationsachsen und ist mit 4 Aktionstasten, 2 Kippschaltern aus Metall sowie zwei separaten Schubhebeln mit Umkehrschubmechanismus (Zugschalter) ausgestattet, die den realen Schubreglern des Airbus ähnlich sind. Dazu kommt ein dreistufiger mechanischer Wahlschalter, mit dessen Hilfe Sie die Schubhebel an jede Art des virtuellen Luftverkehrs anpassen können.

Wie wir im Test feststellen, ist mit der einzeln für 100 Euro erhältlichen rutschfesten Schubeinheit eine feine und nahezu realistische Dosierung des Schubs möglich. Die Schubumkehrfunktion erweist sich gerade beim Landen als sehr hilfreich. Allerdings wirken die nur aus Plastik gefertigten Schubregler, bei denen Thrustmasters als H.E.A.R.T. bezeichnete kontaktlose und magnetische Sensortechnologie zum Einsatz kommt, nicht besonders hochwertig und sind für eine komfortable Bedienung viel zu klein geraten.

Thrustmaster TCA Quadrant Add-on Airbus Edition (Quelle: Thrustmaster)

Mit dem Thrustmaster TCA Quadrant Add-on Airbus Edition erweitern Sie den Quadranten um zwei zusätzliche Einheiten, die für die Steuerung von Anflug- und Landesequenzen entwickelt wurde. Die sind mit einem vierstufigen (links) und fünfstufigen Hebel (rechts) bestückt, mit dem Sie die Bremsklappen respektive die Landeklappen ihres virtuellen Airbus-Jets steuern. Insgesamt bietet der TCA Quadrant Add-On Airbus Edition 15 verschiedene Funktionen.

Für die stehen zusätzlich eine Taste, ein Drehschalter, ein Regler für die Trimmung, ein Schalter für die Parkbremse und ein Kippschalter zum Aus- und Einfahren des Fahrwerks bereit. Im Test mit einem virtuellen Airbus A320Neo und dem Microsoft Flugsimulator stellte sich das für 90 Euro erhältliche Thrustmaster TCA Quadrant Add-on Airbus Edition als sinnvolle Ergänzung zum Quadranten heraus – vorausgesetzt man steuert ein Airbus-Verkehrsflugzeug.

Thrustmaster TPR Pendular Rudder

(Quelle: PCGH-Ratgeber)

Wie schon erwähnt, lässt sich das Seitenruder bei virtuellen Flugzeugen/Raumschiffen auch durch die Drehung des Joysticks um seine eigene Achse (Z-Achse) bedienen. Wollen Sie sich allerdings ernsthaft mit Flugsimulationen wie dem Microsoft Flight Simulator oder X-Plane 11 beschäftigen, sollten Sie sich nach einem Paar Ruderpedale umsehen, die Sie Ihrem HOTAS-Joystick, unter anderem dem oben erwähnten Thrustmaster HOTAS Warthog zur Seite stellen können.

Bei den Ruderpedalen zur Steuerung des Seitenruders ist Thrustmasters ca. 600 Euro teures TPR Pendular Rudder das Maß aller Dinge. Bei dem massiven, rutschfesten und aufwendig konstruierten Eingabegerät können Sie die Zugkräfte, die Widerstände und die Winkel so einstellen, wie Sie es mögen – das hebt den Realismus auf die höchste Stufe.


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Interview: Profi-Peripherie für den Microsoft Flight Simulator im Pilotencheck

Wir befragen den Piloten und Fluglehrer Erwin Rossgoderer zur Simulationsleistung der Kombination aus Honeycomb Alpha Flight ControlsLogitech Flight Throttle Quadrant und Thrustmaster TPR Pendular Rudder bei seinem virtuellen Flug mit dem Microsoft Flight Simulator.

Erwin Rossgoderer ist Berufsflugzeugführer, Fluglehrer und Geschäftsführer der Flugschule ISE Aviation Flight Training GmbH in 91207 Lauf a. d. Pegnitz. Mit über 20.000 erfolgreichen Starts und Landungen ist der auch von der Flugsimulation allgemein sehr begeisterte Pilot und amtlich anerkannte Luftfahrt-Sachverständiger genau der Richtige für unsern Test.

Was leistet die Hardware unseres Testaufbaus?

PCGH: Wie hat Dir die Reaktion und das Simulationsgefühl des Honeycomb Alpha Flight Controls (Yoke-System, Steuerhorn), des Logitech Flight Throttle Quadrant (Propellersteuerung) und Thrustmaster TRP Pendular Rudder (Pedale für das Seitenruder) gefallen? Was ist Dein Eindruck zu dem Eingabegerätetrio?

Erwin Rossgoderer: Das Honeycomb Alpha Flight Control simuliert die Steuerung eines Luftfahrzeuges (kurz LFZ) um zwei Achsen: Die Längsachse und die Querachse. Mit dem Querruder wird das LFZ um die Längsachse gesteuert respektive simuliert, während das LFZ mit dem Höhenruder (Elevator) und um die Querachse gesteuert respektive simuliert wird. Dabei gefällt mir die Steuerung um die Längsachse (Querruder/Aileron) sehr gut und entspricht für meine Begriffe der Realität. Die Steuerung um die Querachse fiel leider nicht so gut aus und entsprach deshalb auch nicht der Wirklichkeit. Folgende Funktionen bezüglich der Steuerung um die Querachse sollten meiner Meinung nach zu verbessert werden:

Durch die mechanische Ausführung/Konstruktion bei der Nullstellung und dem Ruderausschlag „Nose Up“ sowie „Nose Down“ wird beim Honeycomb Alpha Flight Control durch eine zu stramme Feder ein zu hoher, unrealistischer Ruderdruck erzeugt, der dem Piloten eine sehr hohe Fluggeschwindigkeit vorgaukelt. Dadurch wirkt und verhält sich das LFZ um die Querachse sehr nervös und ist praktisch um diese Achse nur sehr, sehr schwierig zu kontrollieren.

Soweit ich mich erinnern kann, hatte das Yoke-System auf der linken Seite des Steuerhorns eine zusätzliche Höhenruder-Trimmfunktion. In der Realität empfindet der Pilot es so, als würde die Nullstellung des Höhenruders verstellt, je nachdem, in welche Richtung er trimmt („Nose Up“ oder „Nose Down“). Das Honeycomb Alpha Flight Control kann das natürlich nicht. Dazu müsste man das Eingabegerät für Flugsimulationen mechanisch so konstruieren, dass der Trimmtaster die Nullstellung mechanisch verstellt.

Der Logitech Flight Throttle Quadrant entsprach mit seinen drei Funktionen (Powerlever, Proplever und Mixture) für einmotorige Kolbenmotoren-Flugzeuge (Single Engine Piston/SEP) annähernd der Realität. Für Jets und mehrmotorige Propeller-Flugzeuge benötigt man allerdings einen anderen Flight Throttle Quadrant. Dabei ist zu unterscheiden, ob es sich bei mehrmotorigen Propellerflugzeugen um Turboprop-Flugzeuge oder Kolbenmotoren-Flugzeuge handelt. Die Triebwerke von Turboprop-Flugzeugen sind wie bei Jets Turbinentriebwerke, an denen man auf der Turbinenachse, über dem Getriebe, Propeller montiert hat.

Die Pedale für das Seitenruder (Rudder) steuern respektive simulieren die Steuerung des LFZs um die Hochachse. Die Reaktionen des LFZs durch die Steuereingaben auf dem Thrustmaster TPR Pendular Rudder entsprachen optimal der Realität.

Joystick oder Steuerhorn als Eingabegerät für Flugsimulatoren?

PCGH: Bei Microsofts neuem Flugsimulator können Hobbypiloten die meisten Flieger auch mit einem Joystick mit integrierter oder separater Schubkontrolle steuern. Was hältst du als Fluglehrer von der Flugzugsteuerung per Joystick anstelle eines Yoke-Gerätes mit Griffhörnern? Sollten Spieler, die sich ernsthaft für die Flugsimulation interessieren, immer zu einer Lösung mit Pedalen für das Seitenruder greifen?

Erwin Rossgoderer: Ernsthaft interessierten Spieler, die der Realität sehr nahekommen möchten, empfehle ich einen Joystick anstelle eines Yoke-Gerätes nur, wenn die virtuellen Piloten ihre Flugzeuge auch wirklich mit Steuerknüppel (Stick) pilotieren wollen. Dieser Joystick sollte dann zusätzlich auch die Funktion einer Höhenrudertrimmung enthalten (Taster für „Nose Up“ und „Nose Down“). Alle anderen Eingabegeräte sollten beibehalten, der Flight Throttle Quadrant aber angepasst werden. Ein LFZ, das mit einem Steuerknüppel statt mit einem Steuerhorn pilotiert wird, ist beispielsweise eine zweimotorige DA42 Twinstar.

Noch eine abschließende Anmerkung von mir: In der Realität gibt es bei LFZs natürlich Trimmfunktionen um alle Achsen. Je nach Interesse können solche Controls für Simulatoren sogar käuflich erworben werden.

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Ergonomie und Haptik sind beim Joystick mindestens so wichtig wie die Ausstattung

Die Ausstattung eines Joysticks ist ganz klar das Kaufkriterium Nummer eins, vor allem, wenn Sie richtig in das Thema Flug- oder Weltraumsimulation einsteigen wollen. Der Joystick sollte dann über möglichste viele KnöpfeTriggerVier- oder Acht-Wege-Schalter verfügen, sodass die Tastatur und die Maus des PCs höchstens noch beim Starten des Spiels zum Einsatz kommen. Auf eine teilbare Schubeinheit mit Umkehrschubfunktion und viele, beispielsweise für die Trimmfunktion nutzbare Drehregler oder Coolie-Hats sollten Sie auch keinesfalls verzichten.

Ein weiteres Kaufargument, das mindestens genauso wichtig ist wie die Ausstattung, ist die Ergonomie. Nur wenn der Steuerknüppel und der Schubregler optimal in der Hand liegen, können Steuervorgänge sowie die Schubregulierung sehr feinfühlig, präzise und vor allem ohne Ermüdung des Handgelenks ausgeführt werden. Das gilt im Besonderen für lange Simulator-Sessions, beispielsweise ein simulierter Transatlantikflug, bei dem der virtuelle Pilot die rechte oder linke Hand über Stunden am Stick hat und immer wieder auch die Triebwerksleistung anpassen muss. Gerade letzteres erfordert viel Feingefühl, hektische Bewegungen sind hier fehl am Platz und nur, wenn sich der Schubregler mit einem unverkrampften, lockeren Griff betätigen lässt, bleibt auch die Schubhand ohne Verspannungen und Ermüdung.

(Quelle: PCGH-Ratgeber)

Achten Sie also bei der Wahl Ihrer Kombination aus Joystick und Schubeinheit genau darauf, dass der Stick so geformt ist, dass er sich optimal an die Form der Handinnenfläche anpasst. Das gilt auch für den Schubregler, der ebenfalls ergonomisch geformt sein muss, damit man ihn entspannt bewegen kann und der Unterarm und das Handgelenk nicht ermüden oder verkrampfen. Ebenfalls ganz im Sinne einer optimalen Ergonomie und Griffigkeit sind Fingermulden oder Ablagen am Steuerknüppel für den Daumen und den kleinen Finger (Logitech Extreme 3D Pro) oder den Daumen, Mittel- und den Ringfinger (Thrustmaster T.16000M FCS HOTAS). Zusätzlich sollte der Stick auch über eine Ablage für die Handkante verfügen, erst dann ist die Ergonomie auch perfekt.  


Was muss ein empfehlenswerter Joystick leisten und gibt es einen idealen Widerstand?

Ein Steuerknüppel, egal ob Standard-Joystick oder HOTAS-Modell, ist ein Eingabegerät, das die Bewegungen des Spielers/Simulatorpiloten exakt, mit maximaler Präzision und vor allem direkt ohne jegliche Verzögerung umsetzen muss. Gerade bei kampfbetonten Simulationen, egal ob im virtuellen Orbit oder über den Pixelwolken, zählt bei der Reaktionszeit jede Millisekunde und wenn der Kampfjet zu spät reagiert, kommt es schnell zum Abschuss. Bei der Simulation der zivilen Luftfahrt geht es zwar etwas ruhiger zu, doch gerade bei Wetterproblemen und Turbulenzen sowie beim Landeanflug oder bei der Landung selbst müssen Steuerknüppel und Schubregler, auch kleinste Korrekturen oder Änderungen bei der Schubintensität ganz genau umsetzen.

Um diese Präzision zu garantieren, setzt Thrustmaster bei fast allen HOTAS-Modelle sowohl beim Stick (z. B. TCA Sidestick Airbus Edition) als auch beim Schubregler (z. B. TCA Quadrant Airbus-Edition) auf eine mit bis zu 65536 × 65536 Werten (16-bit-Auflösung) abtastende 3D-Magnetfeld-Technologie (magnetische Sensortechnik). Die hat Thrustmaster H.E.A.R.T. (HallEffect AccuRate Technologie) getauft (siehe Bild unten) und sie arbeitet mit einem Hall-Sensor, der Veränderungen der Magnetfeldstärke registriert. 

Mit einer 14-Bit-Auflösung (16.384 × 16.384 Werte) für die Nick- und Rollachse ist Thrustmasters Airbus-Schubeinheit sehr präzise. Möglich wird diese hohe Präzision, die mit der Zeit auch nicht abnimmt, durch die auf einer magnetischen Sensortechnik basierenden H.E.A.R.T.-Technologie. (Quelle: Thrustmaster)

Da jeder Hobbypilot bezüglich des Widerstandes von Stick und Schubregler seine eigenen Präferenzen hat, können wir hier keine konkreten Empfehlungen geben. Um dem virtuellen Flieger jedoch die Möglichkeit zu geben, die Widerstände nach seinem Gusto anzupassen, sollten Steuerknüppel und Schubhebel mit einer Funktion zur Regulierung des Widerstands/Gegendrucks ausgestattet sein. Für diesen Zweck verfügt der Testsieger Logitech Pro Flight X-56 Rhino beispielsweise über ein Federsystem am Stick und einen Drehregler an der Schubeinheit. Bei Thrustmasters HOTAS Warthog dagegen kann man nur den Widerstand des teilbaren Schubhebels per Reibrad verändern.

Eine weitere Technik ist bei der HOTAS-Einheit des Thrustmaster T.16000M FCS zu finden. Hier ist auf der Unterseite eine Schraube montiert, mit welcher der Widerstand des Schubreglers verstellt wird. Unabhängig davon, welche dieser verschiedenen Lösungen Ihnen besonders gut gefällt, auf die Funktion den Widerstand von Steuerknüppel und Schubregulierung manuell festlegen zu können, sollten Sie gerade als ambitionierter Simulationsfan nicht verzichten. 


Gibt es auch Joysticks für Linkshänder?

Der einzige Joystick im Test, der sich „Out of the Box“ für Linkshänder eignet, ist der Thrustmaster TCA Airbus Edition, der den Sidestick eines Airbus-Jets nachbildet. Da sich der Sidestick im Airbus links vom Piloten befindet, ist auch der Thrustmaster TCA Airbus Edition ab Werk für die linke Hand ausgerichtet. Wer allerdings mit der Linkshänder-Steuerung absolut nicht klarkommt, kann natürlich den Joystick umbauen: Dazu müssen Sie die beiden für den Betrieb mit der linken Hand konzipierten Bedienelemente links und rechts neben dem Acht-Wege-POV-Schalter gegen zwei Alternativen, für die Betätigung mit der rechten Hand ausgelegte, tauschen. Zusätzlich müssen Sie dann noch den Schalter auf der Unterseite umlegen.

Ebenfalls von Thrustmaster kommt der T.16000M, der ab Werk einen Rechtshänder-Joystick ist, aber ebenfalls für Linkshänder nutzbar gemacht werden kann. Tauscht man die Ablagen für den Daumen, den Zeigefinger und die Handkante, lässt sich der T.16000M für die Benutzung mit der linken Hand umrüsten. Wie beim TCA Airbus Edition muss auch hier zusätzlich per Schalter auf der Unterseite eingestellt werden, ob der T.16000M mit der linken oder rechten Hand bedient wird. Da sich beide Joysticks einfach an jeweilige die Steuerhand anpassen lassen, eignen sie sich in der Standardvariante besonders gut für Weltraumsimulationen wie Star Citizen oder Elite Dangerous. In diesem Genre werden virtuelle Raumkreuzer und Kampfschiffe oft mit zwei Joysticks anstatt mit einem Steuerknüppel und einer Schubeinheit pilotiert.

Unser Preistipp, der Thrustmaster TCA Airbus Edition, ist ab Werk für Linkshänder ausgerichtet. Das liegt daran, dass Airliner wie ein Airbus A320 meist vom linken Sitz mit der linken Hand pilotiert werden. (Quelle: Thrustmaster)

Gibt es auch Joysticks für die Konsolen?

Da das Simulationsgenre auf der Spielekonsole nicht zuletzt wegen deren limitierter Leistung kaum stattfindet, gibt es auch so gut wie keine Joysticks für diese Plattform. Wer jedoch Flug- oder Weltraumspiele mit einer ordentlichen Portion Action steht oder die Konsolenversion des neuen MS Flight Simulator ausprobieren möchte, muss nicht verzweifeln. Thrustmaster führt je eine Version des vor uns getesteten T-Flight HOTAS Stick X im Portfolio, die für die PS4 (Thrustmaster T.Flight HOTAS 4) und Xbox One (Thrustmaster T.Flight HOTAS One) entwickelt worden sind. Beide Modelle können auch uneingeschränkt am PC genutzt werden und unterscheiden sich nur dadurch, dass die Bezeichnung der Aktionsknöpfe und des Menü-Buttons an die jeweilige Konsole angepasst ist.

Mit dem Thrustmaster TCA Sidestick X Airbus Edition (Test siehe oben) präsentierte der bekannte Hersteller für Flugperipherie Ende 2022 jetzt eine sowohl am PC als auch an der Xbox One Series X/S einsetzbare Variante des günstigen Thrustmaster TCA Sidestick Airbus Edition

Als Nutzer einer Xbox Series S/X könnten Sie aber auch Glück haben, dass Sie auch einen Standard-Joystick wie den Logitech 3D Extreme Pro oder den Speedlink Phantom Hawk Flight Stick an ihrer Konsole nutzen können. Hier hilft nur Ausprobieren oder Rat und Hilfe in einschlägigen Foren zu suchen.

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Benötige ich einen Joystick mit Profilspeicher und wie wichtig ist die Software?

Anders als eine Gaming-Maus oder Gaming-Tastatur muss ein empfehlenswerter Joystick nicht zwingend über einen Profilspeicher verfügen. Bietet ein Steuerknüppel dieses hilfreiche Feature, lassen sich Tastenkonfigurationen und andere generelle Einstellungen wie die Reaktion (Empfindlichkeit), die Kalibrierung oder der Totzone (Deathzone), unabhängig vom Spiel, auf dem Joystick speichern. Ein Profilspeicher ist primär für den Gamer interessant, der mehrere Flug- oder Weltraumsims gleichzeitig spielt. Dieser muss dann im Spiel keine Einstellungen vornehmen, sondern ruft einfach das Profil auf, in dem die an den jeweiligen Titel angepasste Konfiguration gespeichert ist.

Mit wenigen Ausnahmen werden Joysticks, egal ob HOTAS-Modell oder Standardvariante, mit einer Software geliefert. Die ist mal mehr oder weniger umfangreich, wobei sich Thrustmasters T.A.R.G.E.T Software als Referenz herausgestellt hat. Interessant ist, dass diese Software nicht zwingend installiert sein muss, um den Joystick mit allen seinen Funktionen zu nutzen. Vorausgesetzt ihr Windows ist auf dem neuesten Stand, steht für jeden Joystick unseres Tests einen Standardtreiber zur Verfügung und er lässt sich mit wenigen Ausnahmen auch über die von Windows dafür vorgesehene Option kalibrieren. Dazu kommt, dass jeder Flug- oder Weltraumsimulator für den Großteil der ja oft schon seit ein paar Jahren erhältlichen Standard- und HOTAS-Joysticks eine Standard-Belegung bereithält, die Sie dann innerhalb des Simulators noch selbst anpassen können.

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