Mal Hand aufs Herz: Wenn Sie darüber nachdenken, Ihren Computer hardwaretechnisch aufzurüsten beziehungsweise zu aktualisieren, steht eine neue Maus meist nicht auf dem Programm: Warum auch? Der alte Nager tut’s ja noch und überhaupt sind doch sowieso alle Mäuse gleich. Aber dem ist nicht so! PC-Mäuse unterscheiden sich in puncto Ausstattung, Ergonomie und Verbindungsmöglichkeiten (ob wireless oder nicht) zum Teil erheblich voneinander.  „Welche Gaming-Maus passt zu mir?“ und „Was ist die beste Gaming-Maus?“ werden Sie sich vielleicht fragen.

Unsere Kaufberatung soll Ihnen helfen, genau diese Fragen zu klären. Und wenn Sie einmal dabei sind: Vielleicht möchten Sie auch gleich Gaming-Tastatur und -Maus erneuern? Dann empfehlen wir Ihnen zusätzlich unseren großen Tastatur-Ratgeber. Übrigens: Wenn wir von einer PC-Maus sprechen, heißt das nicht zwangsläufig, dass diese nur mit einem Computer mit Microsoft Windows funktioniert. Die meisten auf dem Markt befindlichen Modelle lassen sich auch an einem Mac von Apple betreiben.    

Auf die Ergonomie achten

Der wichtigste Aspekt, auf den Sie beim Kauf einer Computer-Maus achten müssen, ist die Ergonomie. Die beste Ausstattung und die tollsten Funktionen bringen nichts, wenn die Maus nicht gut in der Hand liegt. Sollte das nämlich nicht der Fall sein, kann die Spielesession schnell zur Qual ausarten: Man verkrampft und es stellen sich schnell Ermüdungserscheinungen ein. Aber woran erkennt man, ob eine Maus über eine gute Ergonomie verfügt?

Das Gewicht

Zuallererst sollten Sie sich mit dem Gewicht der Gaming-Maus beschäftigen und sich fragen, ob Sie diesbezüglich bestimmte Präferenzen haben. Die Geschmäcker können bei diesem Thema tatsächlich sehr unterschiedlich sein. Es gibt Menschen, denen eine leichte Maus lieber ist, andere wiederum bevorzugen ein höheres Gewicht, weil Sie beim Führen des Eingabegerätes ein Gewicht brauchen, um präziser navigieren zu können.

Mäuse mit Gewichtssystem wie die Corsair Nightsword sind heutzutage eher die Ausnahme.

Welche Gaming-Maus passt zu mir? Rechts- oder Linkshänder?

Es gibt Mäuse, die nur für Rechtshänder geeignet sind, und solche, die für Rechts- und Linkshänder passend sind. Letztere bieten ein achsensymmetrisches Design, das es einem ermöglicht, je nach Gusto sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand zu spielen.

Der richtige Griff

Wenn wir davon sprechen, dass eine Maus gut in der Hand liegen muss, meinen wir, dass sie ein „gutes Gefühl“ vermitteln muss. Fühlt es sich bequem an oder eher sperrig? Ist der Korpus vielleicht zu breit oder zu hoch? Wir zeigen Ihnen an dieser Stelle die drei gängigsten Griffstile, die allerdings nicht unbedingt auf jedes Maus-Design übertragbar sind. Fragen Sie sich also, welcher Griff-Typ Sie sind, und testen Sie nach Möglichkeit Ihr Wunschmodell!

  • Palm-Grip (Handflächen-Griff): Mehr als die Hälfte aller Computernutzer verwendet den sogenannten Palm-Grip („Palm“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Handfläche“), der auch bei Spielern sehr beliebt ist.  Dabei liegt die Handfläche locker auf dem Mausrücken auf, Daumen und kleiner Finger werden leicht gegen die linke beziehungsweise rechte Seite der Maus gedrückt. Seitliche Gummierungen, wie sie viele Spiele-Mäuse bieten, sorgen dabei für rutschfesten Halt. Diese Haltung gewährleistet größtmöglichen Komfort und beugt Ermüdungserscheinungen vor.

  • Claw-Grip (Klauen-Griff): Im direkten Vergleich zum Palm-Grip ist der Claw-Grip weniger verbreitet, erfreut sich unter Spielern aber immer größerer Beliebtheit.  Charakteristisch für diese Griffart ist die angewinkelte Stellung von Zeige-, Mittel- und Ringfinger. Daher auch der Name, da diese Handstellung einer Tierklaue ähnelt. Es entstehen dadurch weniger Kontaktpunkte zwischen Maus und Hand. Geübte Spieler können mit dieser Griffmethode sehr schnelle, kurze und präzise Bewegungen ausführen.

  • Tip-Grip (Fingerspitzen-Grip): Bei dieser ausgefallenen und nur von wenigen Spielern praktizierten Griffmethode  kommt es an nur wenigen Stellen zu einem Kontakt zwischen Maus und Hand. Geführt wird die Maus praktisch nur mit den Fingerspitzen. Man kann sich den Tip-Grip auch als eine extreme Variante des Claw-Grips vorstellen. Wer diese anspruchsvolle Griffart gemeistert hat, ist in der Lage, noch schnellere Manöver auszuführen.

Welche Griffart Sie auch immer bevorzugen: Das Wichtigste ist, dass die Maus bequem in der Hand liegt und dass Sie alle Tasten – seien es die Seitentasten oder der Dpi-Umschalter auf der Oberseite – ohne Anstrengungen erreichen können. Denn nur so ist ermüdungsfreies Spielen und Arbeiten möglich.

Die Ausstattung – welche Tasten brauche ich?

Für den normalen Büroalltag reicht eine Zweitasten-Maus und natürlich kann man damit theoretisch auch spielen. Aber: Für ein ungetrübtes Gaming-Vergnügen reicht das nicht! Eine bestimmte Anzahl an Tasten sollte es schon sein. Zunächst einmal etwas Grundsätzliches: Alle Tasten, inklusive der beiden Haupttasten, sollten frei belegbar sein. Die Tastenprogrammierung geht schnell und einfach über die entsprechende Maus-Software, mit der Sie jeder Taste die von Ihnen gewünschte Funktion zuweisen können.

Eine generelle Aussage darüber, wie viele Tasten eine gute Gaming-Maus haben sollte, lässt sich nicht treffen, denn dies ist abhängig vom persönlichen Geschmack beziehungsweise Spielstil. Vor dem Kauf sollten Sie sich also auf jeden Fall fragen: Wie viele Tasten brauche ich überhaupt und bietet mir die Maus auch genau die Tasten, die ich mir wünsche?

Auf jeden Fall sollte Ihre Gaming-Maus die Möglichkeit bieten, die Empfindlichkeit (Dpi) per Tastendruck einzustellen. Dies erfolgt entweder über eine oder über zwei Tasten (mit denen Sie dann hoch- und runterschalten). Zu finden sind diese Tasten meist auf der Geräteoberseite, manchmal auch auf der linken Seite.

Ein mehrstufig gerastertes Scrollrad wird meist zum Waffenwechsel eingesetzt und ist bei Gaming-Mäusen Pflicht.

Natürlich sollte auch jede Maus über ein Scrollrad verfügen: Hier kann man zwischen zwei verschiedenen Typen von Scrollrädern unterscheiden: Zwei-Wege-Modelle, bei denen lediglich das Rauf- und Runterscrollen möglich ist, sowie die Varianten, die zusätzlich ein vertikales Scrollen bieten. Beide Scrollradtypen halten sich bei den derzeit auf dem Markt befindlichen Mäusen in etwa die Waage. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, wir empfehlen, auf jeden Fall darauf zu achten, dass das Scrollrad gummiert ist. Das garantiert eine stets gute Griffigkeit, auch wenn die Finger bei hitzigen Gefechten einmal schweißnass werden.

Außerdem sollte das Mausrad über eine gute Rasterung verfügen (man sollte das Einrasten hören, wenn man die Maus ans Ohr hält). Dieser Funktion kommt beispielsweise beim schnellen (und präzisen) Waffenwechsel eine entscheidende Bedeutung bei. Übrigens: Manche Mäuse aus dem Hause Logitech erlauben es, die Rasterung zu deaktivieren, was wir allerdings für nicht sinnvoll erachten. Man kann damit zwar noch schneller durch die verfügbaren Waffen scrollen, hat aber kaum eine Kontrolle darüber, ob man beim Waffenwechsel jetzt wirklich die nächste angewählt oder schon drei übersprungen hat.

Fehlt in Ihrer Ausstattung vielleicht noch ein guter Gaming-Monitor? Dann lesen Sie auch unseren großen Monitor-Ratgeber!

Gaming-Maus-Test: Die besten PC-Mäuse

Gaming-Mäuse
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Abbildung
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Produktname ROCCAT Leadr* Razer Basilisk* Logitech G502 LIGHTSPEED * Razer Viper* Razer Mamba Elite * Roccat Kain 122 AIMO * ASUS ROG Gladius II* Cooler Master MK850* Logitech G903 Lightspeed * Razer Mamba HyperFlux und Firefly Gaming Maus Bundle *
Hersteller Roccat Razer Logitech G Razer Razer Roccat ASUS Computer Cooler Master Logitech G Razer
Amazon-Kundenrezension
Wertung
WERTUNG: 1,22
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WERTUNG: 1,24
WERTUNG: 1,27
WERTUNG: 1,28
WERTUNG: 1,31
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WERTUNG: 1,34
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asin B06XYHLZRJ B0756Z1XTW B07QKC4WWD B07V6Z9RW4 B07D8VPBW5 B07SVNQ54V B07M7DMSB6 B07JHCGJM7 B07SF2F2LV B0793D9ZNT
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Kabellänge Schnurlos 200 cm Schnurlos 210 cm 210 cm 180 cm Schnurlos 180 cm Schnurlos Schnurlos
Tasten 12 + Scrollrad 8 + Scrollrad 9 + Vier-Wege-Scrollrad 7 + Scrollrad 7 + Vier-Wege-Scrollrad 5 + Scrollrad 5 + Scrollrad 7 + Scrollrad 10 + Scrollrad 7 + Scrollrad
Abtastung Optisch (LED) Optisch (LED) Optisch (LED) Optisch (LED) Optisch (LED) Optisch (LED) Optisch (LED) Optisch (LED) Optisch (LED) Optisch (LED)
Auflösung 12.000 Dpi 16.000 Dpi 16.000 Dpi 16.000 Dpi 16.000 Dpi 16.000 Dpi 16.000 Dpi 12/24.000 Dpi 12.000 Dpi 16.000 Dpi
Gewicht 134 Gramm 107 Gramm 114 + 16 Gramm 69 Gramm 98 Gramm 89 Gramm 126 Gramm 122 Gramm 111 Gramm 96 Gramm
Ergonomie Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut
Pro
  • Ergonomie für beide Griffstile
  • Leistung des neuen Owl-Eye-Sensors
  • Abtastleistung Sensor/Hubhöhe
  • Ergonomie/Druckp. Haupttasten
  • Leistung des Sensors
  • Druckpunkte Tasten; Ergonomie
  • Ergonomie/für Links- und Rechtshänder
  • Druckpunkte Haupttasten/ Sensorleistung
  • Ergonomie alle Griffstile, Beleuchtung
  • Abtastverhalten, leistungsfähige Software
  • Ergonomie/ Druckpunkte aller Tasten
  • Umfangreiche Software
  • Ausstattung
  • Gute Ergonomie
  • Beste Ausstattung im Test (OLED, D-Pad)
  • Sensorleistung bei 24.000 Dpi
  • Ausstattung (u. a. modulare Seitentasten)
  • Abtastverhalten/
  • Ausstattung
  • Ergonomie und Griffigkeit
Contra
  • Keine
  • Keine
  • Keine
  • Keine
  • Keine
  • Keine
  • Keine
  • Keine
  • Keine
  • Keine
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Was Sie über Sensoren wissen müssen

Der Sensor ist das Herzstück jeder Gaming-Maus (und selbstverständlich auch jeder herkömmlichen Maus). Mittlerweile haben sich zwei Sensortypen durchgesetzt: der Infrarot- (auch optischer Sensor genannt) sowie der Laser-Sensor. Letzterer wird von den optischen Varianten immer mehr verdrängt, wobei man dazusagen muss, dass auch die Laserabtastung letztlich eine optische Abtastung ist. In der Vergangenheit wurde viel darüber diskutiert, welche Abtasttechnologie denn nun die bessere ist. Heutzutage sind sich Gamer und PC-Hardware-Experten weitgehend darüber einig, dass es zwischen beiden Varianten in der Praxis keinen nennenswerten Unterschied gibt. Sowohl Laser- als auch Infrarot-Mäuse sind gleichermaßen zum Spielen geeignet.

Bei diesem Thema wird Ihnen außerdem immer wieder der Begriff Dpi begegnen. Die Abkürzung kommt aus dem Englischen und bedeutet Dots per Inch. Dabei handelt es sich um eine Maßeinheit, die angibt, wie viele Pixel pro Inch (ein Inch entspricht 2,5 cm) die Maus wahrnehmen kann. Je höher die Dpi-Zahl, desto mehr Pixel kann die Gaming-Maus erfassen. Fälschlicherweise wird landläufig immer noch angenommen, dass ein sehr hoher Pixelwert auch gleichzeitig bedeutet, dass die Maus noch genauer arbeitet.

Tatsächlich spielen laut einer Studie von Maus-Hersteller Roccat die meisten professionellen Gamer mit einem Dpi-Wert um 2.000. Das heißt, die Maus kann, während sie eine Strecke von 2,54 cm auf dem Bildschirm zurücklegt, bereits 2.000 Punkte erfassen. Ein maximaler Dpi-Wert von 12.000 (wie er bei vielen aktuellen hochpreisigen Gamer-Mäusen zu finden ist) klingt zwar toll, ergibt in der Praxis aber nicht wirklich viel Sinn und ist eher als Marketing-Strategie seitens der Hersteller zu verstehen.

Die Model O von Glorious PC Gaming Race arbeitet wie ein Großteil aktueller Mäuse mit einem optischen IR-LED-Sensor. Die Empfindlichkeit beträgt bei diesem Modell 12.000 Dpi. Die LED für die Anzeige der Dpi-Stufe befindet sich hier an der Unterseite, im Normalfall befindet sie sich auf der Gehäuseoberseite.

Kabelgebunden oder kabellos

Bei drahtlosen Mäusen wie der Asus ROG Gladius II kommt statt eines Kabels ein Mini-USB-Funkempfänger zum Einsatz.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, eine drahtlose Maus zu kaufen, müssen Sie bedenken, dass sich der integrierte Akku natürlich auf das Gewicht auswirkt. Es gibt alternativ allerdings auch noch Drahtlosmäuse mit Induktionsladung. Diese verfügen lediglich über einen Kondensator, der sich nur unmerklich auf das Gesamtgewicht auswirkt. Bei Mäusen mit eingebautem Akku spürt man das Gewicht hingegen immer. Der Vorteil von drahtlosen gegenüber kabelgebundenen Modellen liegt auf der Hand: Sie benötigen keine lästige Strippe, um den Nager zu benutzen – außer zum Laden natürlich. An dieser Stelle wollen wir auch gleich noch mit einem Vorurteil aufräumen. Kabellosen Mäusen (auch Funkmaus genannt) wird immer wieder nachgesagt, dass sie nicht verzögerungsfrei arbeiten, also nicht latenzfrei sind, wie es im Fachjargon heißt. Unserer Erfahrung nach ist dieser Kritikpunkt nicht haltbar. Wir haben den direkten Vergleich zwischen kabellosen und kabelgebundenen Mäusen gemacht und konnten keine nennenswerten Unterschiede feststellen.

Tastenmakros und Profilverwaltung

Genau wie Gamer-Tastaturen sind auch Gaming-Mäuse in der Lage, Makros zu verarbeiten. Hierbei handelt es sich um Kurzbefehle, mit denen in einem Spiel bestimmte Aktionen ausgeführt werden können. Wichtig: Hierfür muss es natürlich eine entsprechende Software geben, mit der sich die Befehle programmieren lassen. Außerdem sollte jede gute Spielermaus über eine Profilverwaltung verfügen, mit der sich zwischen verschiedenen spielespezifischen Profilen hin und her wechseln lässt. Denn für Spiel A ist möglicherweise eine andere Tastenbelegung sinnvoller als für Spiel B. In der Regel sind moderne Mäuse in der Lage, bis zu fünf verschiedene Profile zu speichern.

Die richtige Software

Von zentraler Bedeutung für Funktionen wie Makro-Erstellung und Profilverwaltung ist natürlich die Software. Eine gute Software sollte die Möglichkeit bieten, jede Taste anpassen zu können. Die Leistung, sprich die Dpi-Stufen festlegen zu können, ist ein weiterer wichtiger Punkt. Hier können Sie meist zwischen fünf Stufen wählen, beispielsweise 800, 1.800, 4.500. 9.000 und 16.000. Manche Modelle bieten auch bis zu sechs Stufen. Vorbildliche Programme, wie sie zum Beispiel eine Gaming-Maus von Razer bereitstellt, bieten außerdem die Option, die Abtastrate einzustellen. Standardmäßig arbeiten Mäuse mit einer Abtastrate von 1.000. Mit der Razer-Software können Sie diese, falls gewünscht, auf 500 reduzieren. Auch Beleuchtungseffekte wie Pulsieren, Reaktiv (die Beleuchtung reagiert auf Berührung) etc. sollten sich über eine Maus-Software einstellen lassen.

Jede gute Software sollte Ihnen ferner die Gelegenheit bieten, eine Untergrundkalibrierung vorzunehmen. Damit können Sie die Maus entweder für ein bestimmtes Mauspad oder jede andere Oberfläche optimieren, auf der Sie diese benutzen wollen. Hierzu starten Sie in der Software einfach die Kalibrierungsfunktion und fahren ein paarmal über die entsprechende Oberfläche, beispielsweise einen Tisch. Dadurch lernt die Maus die Oberfläche kennen und passt sich ihr an. Anschließend speichern Sie einfach die neue Oberfläche als neues Mauspad.  

Der Testsieger

Die Leadr ist Roccats drahtloses Maus-Flaggschiff und punktet nicht nur mit toller Ergonomie, sondern auch mit einer Top-Ausstattung.

395 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Ergonomie für beide Griffstile
  • Leistung des neuen Owl-Eye-Sensors
  • Keine
Die Leadr bietet sechs frei programmierbare Tasten, die neben den beiden Haupttasten und dem gummierten Scrollrad zu finden sind und mit Makros belegt werden können. Für die Tastenkombinationen sowie fünf Profile gibt es einen 512 KB großen internen Speicher. Für die Lichtspielereien stehen in der umfangreichen, leicht bedienbaren Swarm-Software neben vier Effekten auch ein Farbwechsel sowie eine Ladestandsanzeige bereit – Roccat garantiert für eine Ladung ca. 20 Stunden Akkuleistung. Zur sehr guten Ergonomie kommen knackige direkte Tastendruckpunkte und eine gute Erreichbarkeit aller Tasten. Einzig der Fin-Switch lässt sich nur mit dem Palm-Grip optimal erreichen und bedienen. Bei der Abtastung leistet sich der Owl-Eye-Sensor (IR-LED, maximal 12.000 Dpi) keine Aussetzer und sorgt dafür, dass der Klassenprimus bei den schnurlosen Mäusen auch bei maximaler Dpi-Zahl direkt reagiert und optimal kontrollierbar bleibt.
Fazit: Wer die beste Gaming-Maus will, sollte sich von dem hohen Preis nicht abschrecken lassen. Die Leadr von Roccat bildet derzeit die Speerspitze unter den Gaming-Mäusen – sowohl in puncto Ergonomie als auch in Sachen Leistung.

Der Preis-Leistungs-Sieger

Obwohl Cooler Masters MM830 nur 55 Euro kostet, erwerben Sie keinen Billignager. Im Gegenteil: Die Maus setzt sich bei der Ausstattung sogar vor manch teureren Konkurrenten!

40 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Beste Ausstattung im Test (OLED, D-Pad)
  • Sensorleistung bei 24.000 Dpi
  • Keine
Das 96 × 24 Pixel große OLED-Display und die vier als D-Pad bezeichneten Extratasten oberhalb der gummierten Daumenablage bilden die Ausstattungshöhepunkte. Auf dem Mini-Bildschirm der MM830 können unter anderem Temperaturwerte für CPU/GPU/RAM sowie Angaben zur Dpi- oder Polling-Rate angezeigt werden oder auch Logos eingeladen werden. Die umfangreiche Software erlaubt eine schnelle und einfache Makroprogrammierung, Tastenbelegung und das Festlegen der RGB-Beleuchtung für das Mausrad, Hecklogo etc. Die nützliche Vorbelegung (Profilwechsel, Änderungen beim Mini-Display, Wechsel des Beleuchtungsmodus und der -farbe) der wie ein Steuerkreuz angeordneten Zusatztasten lässt sich ebenfalls per Software ändern. Zu den weiteren Vorzügen der ergonomisch geformten MM830 gehören sehr gute Haupttastendruckpunkte sowie eine präzise, verzögerungsfreie Abtastung.
Fazit: Mit der MM830 präsentiert Cooler Master eine sehr gute Maus mit innovativen Extras zum Schnäppchenpreis.
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