Der amerikanische HiFi-Hersteller Klipsch ist vielen aus dem Bereich Lautsprecher und HiFi-Anlagen bekannt. Doch kann Klipsch auch In-Ear-Kopfhörer? Wir sagen ja! In unserem Testbericht teilen wir unsere Erfahrungen mit den Klipsch T5 II ANC, true wireless In-Ear-Kopfhörern auf höchstem Sound-Niveau, mit Ihnen.

Klipsch T5 II ANC: Technische Details & Inbetriebnahme

Technische Details

Bauweise: geschlossen, In-Ear

Verbindungsart: Bluetooth 5.0

Treiber: 5,8 mm

Frequenzbereich: 10 Hz – 19 kHz

Mikrofone: 6

Anschluss (Ladecase): USB-C/wireless

Akku: 7 Stunden (5 mit ANC), bis zu 21 (15 mit ANC) mit Case

IPX4 Wasserfest

Gewicht: 5,5 g (Buds), 76,9 g (Ladecase)

Sonstiges: ANC, DIRAC HD Sound, Noise Shield

Lieferumfang: Klipsch T5 II ANC, Ladeetui, USB-C auf USB-C-Kabel, USB-C auf USB-A-Adapter, Ohraufsätze in 5 Größen

Inbetriebnahme

Bevor Sie die Klipsch T5 II nutzen, sollten Sie sie laden. Den In-Ear-Kopfhörern liegt hierfür ein USB-C auf USB-C-Kabel bei sowie ein USB-C auf USB-A-Adapter. So können Sie das Ladekabel mit jedem Netzstecker nutzen, den Sie zur Verfügung haben. Sie können die Klipsch T5 II auch wireless über ein Ladepad aufladen. Um die Kopfhörer zu laden, müssen Sie diese in das Ladeetui legen. Das Case, das außen aus poliertem Metall in den Farben Gun Metal, Copper oder Silver besteht, ist im Übrigen ein richtiges Kleinod – und deshalb mit 76,9 g etwas schwerer, als Kunststoff-Cases.

Technische Details

Bauweise: geschlossen, In-Ear

Verbindungsart: Bluetooth 5.0

Treiber: 5,8 mm

Frequenzbereich: 10 Hz – 19 kHz

Mikrofone: 6

Anschluss (Ladecase): USB-C/wireless

Akku: 7 Stunden (5 mit ANC), bis zu 21 (15 mit ANC) mit Case

IPX4 Wasserfest

Gewicht: 5,5 g (Buds), 76,9 g (Ladecase)

Sonstiges: ANC, DIRAC HD Sound, Noise Shield

Lieferumfang: Klipsch T5 II ANC, Ladeetui, USB-C auf USB-C-Kabel, USB-C auf USB-A-Adapter, Ohraufsätze in 5 Größen

Inbetriebnahme

Bevor Sie die Klipsch T5 II nutzen, sollten Sie sie laden. Den In-Ear-Kopfhörern liegt hierfür ein USB-C auf USB-C-Kabel bei sowie ein USB-C auf USB-A-Adapter. So können Sie das Ladekabel mit jedem Netzstecker nutzen, den Sie zur Verfügung haben. Sie können die Klipsch T5 II auch wireless über ein Ladepad aufladen. Um die Kopfhörer zu laden, müssen Sie diese in das Ladeetui legen. Das Case, das außen aus poliertem Metall in den Farben Gun Metal, Copper oder Silver besteht, ist im Übrigen ein richtiges Kleinod – und deshalb mit 76,9 g etwas schwerer, als Kunststoff-Cases.

Den Ladestand der Kopfhörer erkennen Sie an den 3 weißen LEDs, die Sie sehen, sobald Sie das Ladecase öffnen. Wenn die Klisch T5 II geladen sind, können Sie loslegen. Nehmen Sie beide Ohrhörer aus dem Ladeetui und drücken Sie den Knopf des rechten Ohrhörers für 3 Sekunden. Die Kopfhörer werden ihre Bereitschaft zum Koppeln per Bluetooth via blaues Blinken zeigen. Suchen Sie nun die Kopfhörer in Ihrem Smartphone unter den Bluetooth-fähigen Geräten und verbinden Sie sie. 

Laden Sie sich dann die Klipsch Connect App (kostenlos verfügbar im Apple App Store oder über Google Play Store). Öffnen Sie die App und schon werden Sie durch eine Einführung sowie Einrichtung geführt. Während der Einführung oder jederzeit danach können Sie einstellen, ob Sie beispielsweise die BRAGI-Steuerung, also ein Steuern über Kopfbewegungen, nutzen wollen. Für besonders runden Klang sollten Sie bei der Frage, ob Sie die DIRAC-Klangoptimierung wünschen, auf Aktivieren klicken. Der Rest ist tatsächlich absolut selbsterklärend und das Ganze dauert keine 5 Minuten.

Nach der vollständigen Einrichtung kann es sein, dass die App Ihnen ein Software-Update vorschlägt. Führen Sie dieses durch, um Ihre neuen Kopfhörer auf den neuesten Stand zu bringen. Nun sind die Klipsch T5 II ANC bereit.

Klipsch T5 II ANC: Soundqualität

Es ist erstaunlich, wie viel Sound in doch so kleine Kopfhörer passt. Wir waren begeistert von der Fülle und zugleich definierten Klarheit. Die Klipsch T5 II vermitteln ein Soundgefühl, als stünde man in einem akustisch optimal präparierten Raum mit dem Orchester oder der Band. Die Bässe dringen wie Donnergrollen in der Ferne ans Ohr, dunkel, grollend und doch weich wie Samt und lösen dabei wohlige Schauer aus. Die Mitteltöne sind kräftig und dennoch nicht aufdringlich und liefern ein wunderschönes Spektrum an runden und dem Ohr wohlgefälligen Tönen bei sehr guter Definition einzelner Instrumente und Stimmen, während die Höhen auch bei höherer Lautstärke kristallklar und definiert und dennoch zart bleiben. Es ergibt sich ein Ton-Gemälde, das bisweilen für Gänsehaut sorgt und den Wunsch, durch die Wohnung zu tanzen aufkommen lässt. So holen die Klipsch T5 II so ziemlich alles raus, was man an Klangfülle aus so winzigen Kopfhörern herausholen kann.

In der App finden Sie auch die Möglichkeit, mittels Equalizer die Gewichtung verschiedener kHz Bereiche individuell anzupassen oder aber eines der voreingestellten EQ-Profile auszuwählen. Ab Werk ist das Profil „Flach“ eingestellt, welches eine komplett gleichmäßige Gewichtung vorsieht. Besonders bei orchestraler Musik, beispielsweise Gaming-Soundtracks und New-Classics sowie Klassik, lieferte dieses EQ-Profil ein perfektes Klangspektrum. Darüber hinaus gibt es noch das Profil „Bass„, welches, wie der Name schon sagt, die Bässe hervorhebt und zugleich Mitten und Höhen etwas zurücktreten lässt. Dieses Profil eignet sich unter anderem für Songs aus dem Elektro-, Dance- und allgemein beat-lastigen Bereich. Dieses EQ-Profil gibt nochmal mehr Power aus, sodass die Bässe liebevoll die Trommelfelle massieren. Mit dem „Rock„-Profil wird eine abgerundete Balance aus instrumentaler Fülle und Gesang bei klassischer Band-Besetzung geschaffen, indem die Mitten und damit die Schärfe der Stimmen ein wenig zurückgenommen werden. Darüber hinaus stehen noch Profile für „Gesang“ (Betonung der Mitten) und „Höhe“ (Betonung der Höhen) sowie „Podcast“ (Betonung der Mitten, ausgelegt auf das Hören sprechender Personen) zur Verfügung. Es gibt auch einen Slot „Benutzerdefiniert“ – hier können Sie Ihr individuelles EQ-Profil basteln.

Definitiv auch ein Grund für die beeindruckende Klangqualität, ist DIRAC HD Sound. Die Klipsch T5 I ANC sind die weltweit ersten Kopfhörer, die Klipsch mit dieser Technologie ausgestattet hat. Sie verbessert die digitale Soundqualität und bessert letztlich das aus, was durch die Umwandlung des Sounds von analog zu digital und die Komprimierung für Bluetooth an Qualität verloren geht. Der Unterschied zwischen der Musik mit und ohne DIRAC ist merklich, der Sound ist beim Abschalten der Technik deutlich flacher und weniger raumgreifend.

Geräuschunterdrückung via ANC

Beim Kauf der Klipsch T5 II müssen Sie darauf achten, dass es zwei Versionen gibt: eine mit und eine ohne ANC. Wir haben die Version mit ANC getestet. ANC steht für Active Noise Cancelling, also aktive Geräuschunterdrückung. Um diese zu bewerkstelligen, befinden sich in Kopfhörern nach außen gerichtete Mikrofone, die die Umgebung aufnehmen und dafür sorgen, dass unser Ohr ein Anti-Schall-Geräusch ausgespielt bekommt. So wird das Umgebungsgeräusch für unser Ohr mehr oder weniger „unsichtbar“ gemacht.

Die Klipsch T5 II ANC besitzen entsprechend zwei Modi: ANC an oder Umgebungsmodus. Hierzu können Sie in der App verschiedene Einstellungen vornehmen, beispielsweise, dass das ANC bei Musikhören automatisch aktiviert und bei einem Anruf sofort deaktiviert wird. Auch die Stärke des ANC können Sie einstellen.

Die Geräuschunterdrückung blendet die Umgebungsgeräusche größtenteils aus. Eine nahezu komplette Abschottung, wie man sie beispielsweise bei Over-Ear-Kopfhörern mit ANC erreicht, dürfen Sie dabei nicht erwarten. Das ist bei In-Ear-Kopfhörern aber tatsächlich normal. Sie reicht aber durchaus aus, um beispielsweise im Straßenverkehr herannahende Autos gar nicht oder erst sehr spät akustisch wahrzunehmen – nehmen Sie daher nie mit eingeschaltetem ANC aktiv am Straßenverkehr teil und behalten Sie als Fußgänger Ihre Umgebung gut im Auge.

Der Umgebungsmodus wiederum schickt die Geräusche der Umgebung ein wenig verstärkt ins Ohr (zusätzlich zur Musik). Dadurch entgeht Ihnen nichts von dem, was um Sie herum passiert. Ein zusätzliches Feature an dieser Stelle ist das integrierte Noise Shield. Dieses sorgt dafür, dass im Falle plötzlichen Lärms bei eingeschaltetem Transparenzmodus die Klipsch T5 II ANC dieses erkennen, sofort reagieren und das Geräusch dämpfen.

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Quelle: Klipsch

Klipsch T5 II ANC: Tragekomfort & Sport

Im Lieferumfang der Klipsch T5 II sind insgesamt fünf Paar ovale Ohraufsätze enthalten – und zwar in den Größen Small, Small+, Medium, Large und Large+. So sollte für jedes Ohr die passende Größe dabei sein. Vielleicht wissen Sie die für Sie optimale Größe schon von anderen Kopfhörern? Dann fangen Sie mit dieser an. In der Regel sind die Größen ähnlich. Dennoch kann es sein, dass sie je Hersteller variiert. Führen Sie den Kopfhörer mit dem gewünschten Ohraufsatz sanft ins Ohr ein. Der Aufsatz ist dann der richtige, wenn er gut ins Ohr geht, zugleich gut mit dem Gehörgang abschließt und dabei nicht drückt. Bewegen Sie den Kopf in einer sanften „nein“-Bewegung. Lockert sich der Kopfhörer? Oder plöppt er heraus? Dann ist der Aufsatz vielleicht zu klein oder zu groß gewählt.

Sobald Sie die passenden Aufsätze gefunden haben, sind Sitz und Tragekomfort wirklich hervorragend. Natürlich spürt man, dass ein Kopfhörer im Ohr sitzt – aber es entsteht auch bei längerem Musikhören kein Schmerzen oder Drücken am äußeren Rand des Gehörgangs. Der Halt ist ebenfalls sehr gut. Wir haben die Klipsch T5 II ANC beim Sport getestet und sind damit mehrere Kilometer im Gelände durch Wald und Wiese gelaufen. Die In-Ear-Kopfhörer blieben die komplette Strecke ordnungsgemäß an ihrem Platz und machten keine Anstalten, aus dem Ohr zu fallen.

Dank der IPX4 Zertifizierung macht den Klipsch T5 II auch Schweiß oder Regen nichts aus. IPX4 steht für „spritzwassergeschützt“. Das bedeutet, die oben genannten Formen von Nässe stellen kein Problem dar, Schwimmen mit den Kopfhörern ist aber beispielsweise nicht möglich.

Übrigens können Sie auch nur einen der Ohrhörer nutzen beziehungsweise einen einfach herausnehmen und die Klipsch T5 II ANC so beispielsweise als Ein-Ohr-Telefonie-Headset nutzen. Der Sound ist aber ganz klar nur dann so herausragend, wie oben beschrieben, wenn Sie beide Ohrhörer zugleich nutzen.

Quelle: Technik-Ratgeber

Klipsch T5 II: Steuerung mit Knopf und Kopfbewegung

Während viele Earbuds über Tap-Control, also das Tippen auf die Außenseite der Ohrhörer setzen, nutzt Klipsch zum einen einen Knopf und zum anderen Kopfbewegungen – sofern Sie mögen. 

Der rechte Ohrhörer steuert dabei das Anhalten der Musik (1x), das Vorspulen zum nächsten Lied(2x) und das Zurückspulen (3x). Der Linke übernimmt das An- und Ausschalten des ANC (1x) sowie das lauter (2x) und leiser (3x) Stellen des Tons. Bei einem eingehenden Anruf können Sie unter anderem über den rechten Ohrhörer abnehmen (1x), auflegen/ablehnen (1 Sekunde gedrückt halten), pausieren (1x).

Das Annehmen oder Ablehnen von Anrufen können Sie aber auch über Nicken beziehungsweise Kopfschütteln bewerkstelligen. Ob diese Funktion aktiv ist, lässt sich in der App einstellen. Bewerkstelligt wird das über BRAGI, eine künstliche Intelligenz, die auch für das Noise Shield verantwortlich ist. Wichtig ist hierfür ein deutliches Nicken oder Kopfschütteln, dann funktioniert die Sache einwandfrei.

Tatsächlich ist die Bedienung über den Knopf statt Tap bei den Klipsch T5 II ANC sehr angenehm und tatsächlich auch präziser. Wir haben es bei anderen Kopfhörern tatsächlich schon erlebt, dass lange Haare den Tap aktiviert haben. Auch für Personen, die beispielsweise aufgrund leichten Zitterns mit Tap-Bedienung bisweilen Schwierigkeiten haben, ist der Knopf sehr praktisch. 

Quelle: Klipsch

Testergebnis Klipsch T5 II ANC

Ohrenschmeichelnder Sound, angenehme Bedienung per Knopf oder Kopfbewegung, hoher Tragekomfort, guter Sitz auch beim Sport – die Klipsch T5 II ANC konnten uns auf ganzer Linie überzeugen. Hier bekommt man hohe Audioqualität für einen angemessenen Preis und In-Ear-Kopfhörer, die einen bei jeder Gelegenheit begleiten.

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