Wer sich mit einem Budget von weit über 1.000 Euro einen PC selbst zusammenstellt, der schaut bei der Hardware weniger auf das Sparpotenzial als darauf, welche Leistung die gewünschten Komponenten bei Spielen und rechenintensiven Anwendungen zu bieten haben. In unserer Kaufberatung Komplett-PC: PCGH-Empfehlung über 1.000 Euro präsentieren wir ihnen zwei Gaming-PCs, für deren Komponenten Sie insgesamt um die 1.400 Euro bezahlen und deren Spiele- und Anwendungsleistung im Verhältnis zum Preis sehr gut ausfällt.

Komplett-PC: Die besten Komponenten für den AMD-Gaming-PC über 1.000 Euro

Komplett-PC für 1.400€, AMD - von PCGH empfohlen
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Produktname AMD Ryzen 7 3700X Prozessor* MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi* G.Skill Aegis* Scythe Fuma 2* Gigabyte GeForce Rtx 2070 Super Windforce* Fractal Design Ion+ 560P* ADATA XPG GAMMIX S11 Pro 1 TB*
Hersteller AMD MSI G.Skill Scythe Gigabyte Fractal Design ADATA
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Komponente CPU Mainboard Arbeitsspeicher CPU-Kühler Grafikkarte Netzteil SSD
Spezifikationen 8c/16t, 3,6 GHz + Turbo ×16 & ×0/×4/×1/×1 32 GB DDR4-3200 4-Pin PWM 8 GB GDDR6, 1.605 MHz Basis 560 W, 80 Plus Platinum Lesen 3.350 MB/​s, Schreiben 2.800 MB/​s
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Acht Kerne und 16 Threads für Spiele und Anwendungen

Mit einem Budget von deutlich über 1.000 Euro für Ihren Komplett-PC können wir Ihnen zwar noch keinen High-End-Hardware empfehlen, für die leistungsstärksten Komponenten der oberen Mittelklasse reichen rund 1.400 Euro jedoch auf jeden Fall. Bei der Leistungszentrale des Gaming-PC entscheiden wir uns deshalb für den Ryzen 7 3700X mit einem Preis von ca. 260 Euro.

Der AMD Achtkerner mit 16 Threads (Hyper Threading) bietet eine Spitzenleistung in Spielen (z.B. Flight Simulator X, Anno 1800, Total War: Three Kingdoms, Planet Zoo) sowie in Anwendungen (7-Zip, Handbrake 1.10, Adobe Lightroom Classic CC 2018, Cinebench R15), die von einer hohen Zahl an Kernen respektive vielen Threads profitieren. Der Ryzen R7 3700X taktet mit 3,6 GHz (Turbo: 4,4 GHz) und lässt sich in Kombination mit dem ebenfalls empfohlenen Scythe Fuma 2 (ca. 50 Euro) und einem Mainboard mit vielen Overclocking-Funktionen auch noch ordentlich übertakten.  

Eine wirkliche Alternative zum Ryzen 7 3700X gibt es mit Ausnahme des hier empfohlenen Intel Core i5-10600K nicht. Das Topmodell der Ryzen-3000-Prozessoren, der Ryzen 9 3900X/XT mit 12 Kernen und 24 Threads sprengt beispielsweise mit seinem Preis von 390/460 Euro deutlich das Budget.

Quelle: PCGH
Mit seinen 8 Kernen und 16 Threads ist AMDs gut übertaktbarer Ryzen 7 3700X der ideale Prozessor für alle Spiele und Anwendungen, die jeden einzelnen CPU-Kern nutzen. Wer übertakten möchte, sollte den Boxed-Kühler im Bild beispielsweise durch den Scythe Fuma 2 (ca. 50 Euro) ersetzen.

Der Ryzen 7 2700X (8c/16t, 3,7 GHz, Turbo: 4,3 GHz) dagegen ist zwar 100 Euro günstiger, aber längst nicht so leistungsstark ist wie sein Nachfolger mit dem Codenamen Matisse. Der Ryzen 7 3700X stellt einen überarbeiteten Ryzen 7 2700X dar und bringt zum Teil bis zu 50 Prozent mehr Leistung in Anwendungen, allein durch die architektonischen Fortschritte. In Spielen sind 20 Prozent mehr Fps keine Seltenheit. Dieser Leistungsvorteil rechtfertigt auf jeden Fall den doch deutlich höheren Preis des Ryzen 7 3700X. 

AMDs Achtkerner mit 16 Threads kommt auf eine Hauptplatine mit dem X570-Chipsatz zum Einsatz. Der X570-Chip unterstützt zwar auch schon PCI-E 4.0, beim dem von der PCGH für den Gaming-PC empfohlenen MSI X570 Gaming Edge Wifi sind der zweite M.2- sowie die ×1-Slots jedoch auf PCI-E 3.0 limitiert und PCI-E 4.0 steht nur am primären, für die GPU bestimmten Steckplatz zur Verfügung. Dafür bietet die mit WLAN, Bluetooth 4.2 sowie Realteks aktuellen Top-Audio-Codec ALC1220 ausgestattete Hauptplatine für ca. 180 Euro ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Dazu kommen 32 GByte Arbeitsspeicher von G.Skill (Aegis 32 GByte DDR4-3200). Die beiden 16-GByte-Speicherriegel sind zwar mit einem Kühlkörper ausgestattet, es fehlen aber bunt blinkende LEDs. Wer auch beim Arbeitsspeicher nicht auf eine RGB-Beleuchtung verzichten möchte, muss ungefähr 30 Euro draufzahlen und beispielsweise Corsairs Vengeance RGB Pro DIMM Kit mit 32 GByte erwerben. Corsairs Riegelpärchen bietet klar die bessere Optik, bei der Leistung unterscheiden die Module jedoch nicht. Sowohl G.Skills Aegis- als auch Corsairs Vengeance-RGB-Speicher arbeitet mit einem Takt von 3.200 MHz bei Latenzen von 16/18/18/36. Da der garantierte Speichertakt und die Latenzen moderat ausfallen gibt es nur selten Kompatibilitätsprobleme mit den verschiedenen Hauptplatinen und deren Chipsätzen.

Quelle: Corsair
Besitzen Sie ein Gehäuse mit Glaselementen und Einblick ins Innere, könnte Arbeitsspeicher mit RGB-Beleuchtung wie Corsairs Vengeance RGB Pro DIMM Kit mit 32 GByte die bessere Wahl für Sie sein. Wer auf bunt blinkendes Licht verzichtet, spart im Gegenzug bis zu 30 Euro.

Geforce RTX 2070 Super: Für optionales, bildhübsches Raytracing und sehr hohe Render-Auflösungen gerüstet

Da die Grafikkarte neben der CPU die wichtigste Komponente eines Gaming-PC ist und wir dafür rund 500 Euro ausgeben können, entscheiden wir uns beim Komplett-PC mit AMDs Ryzen 7 3700X für die Geforce RTX 2070 Super von Gigabyte (RTX 2070 Super Windforce OC). Diese Grafikkarte mit Touring-Chip ist eigentlich schon in der Oberklasse angesiedelt und verfügt mit ihrem Ciptakt von 1.605 MHz (Boost: 1785 MHz) über ausreichend Render-Leistung, sodass weder die GPU noch der Prozessor zum Flaschenhals des Komplett-PCs wird. Des Weiteren verfügt die Gigabyte RTX Super Windforce OC über 8 GByte Videospeicher (Takt: 3.500 Mhz).

Das ist von Vorteil, wenn Sie mit hohen Auflösungen wie WQHD (2.560 × 1.440 Pixel) oder Ultra HD (3.840 x 2.160 Pixel) spielen möchten. Die GPU ist nämlich aus ausreichend Leistungsstark für eine WQHD-Spielvergnügen mit Fps-Raten von annähernd 60 Fps, ohne Detailreduktion versteht sich (siehe Benchmarks unten). Oft reicht die Leistung der RTX 2070 Super von Gigabyte auch noch für flüssigen Spielspaß in UHD mit Fps-Raten zwischen 37 Fps und 57 Fps. Wem diese Framerate allerdings zu gering ist, der muss wieder auf die WQHD-Auflösung wechseln oder Details reduzieren.

Quelle: PCGH
Wie unsere Leistungsmessung mit vier Spielen in der UHD-Auflösung zeigt, erzielt die Gigabyte RTX 2070 Super Windforce OC nur in Wolfenstein 2 sehr hohe Fps-Raten jenseits der 60-Fps-Marke. Battlefield 5 läuft in UHD immerhin noch mit 57 Fps. Das ist eine sehr ordentliche Framerate für diese Auflösung.

Da die Hauptplatine, das MSI X570 Gaming Edge Wifi über zwei M.2-Anschlüsse verfügt, von denen einer zu PCI-E 3.0 x4 kompatibel ist, empfehlen mit der Adata Gammix S11 Pro 1TB eine PCI-Express-SSD mit NVME. Die ist mit ca. 140 Euro keinesfalls günstig, kommt aber schon im PCI-E 3.0-Slot betrieben auf sehr gute 3.350 MB/s Lese- und 2.800 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Das macht sich vor allem bei den Ladezeiten bemerkbar, die noch kürzer ausfallen als bei den SATA-SSDs mit oder ohne M.2-Anschlus. Deren Lese- und Schreibraten liegen wie bei der günstigen Crucial MX mit 1.000 GB mit 445 MB/s respektive 459 MB/s gerade einmal im mittleren dreistelligen Bereich.

Mit einem Terabyte Kapazität bietet die Adata Gammix S11 Pro zwar ausreichend Platz für das Betriebssystem, wichtige Anwendungen sowie drei bis vier Spiele-Installationen. Wer allerdings noch mehr Titel für eine optimale Performance und niedrige Ladenzeiten auf einer SSD speichern möchte, soll der PCI-Express-SSD mit NVME noch eine weitere SATA-SSD mit regulärer oder M.2-Schnittstelle zur Seite stellen. Wir empfehlen ein Modell mit 1 TB wie die WD Blue SATA SSD oder die Version mit M.2-Anschluss. Beide kosten nur ca. 100 Euro und sind somit um 50 Euro günstiger als die PCI-E-Variante.

Sie suchen nach einer noch größeren SATA-SSD mit M.2-Anschluss, um ihrer Spielebibliothek zu erweitern? Dann empfehlen wir Ihnen unseren SSD Test – SATA- und PCIe-SSD Vergleich & Ratgeber

Da wir bei unserem Komplett-PC nicht auf jeden Euro achten müssen entscheiden wir uns für ein Netzteil mit Kabelmanagement und hoher Effizienz. Das Fractal Design Ion+ 560P mit 560 Watt für ca. 95 Euro ist komplett modular und der 140-mm-Lüfter kann abgeschaltet werden (semi-passiv). Dank 80+ Plus Platinum Zertifizierung arbeitet der von der PCGH mit 1,35 benotete Stromgeber mit einer Effizienz von bis 92 Prozent. Somit sollte die Leistung von 560 Watt auch noch dann ausreichen, wenn Sie ihren Gaming-PC mit einer High-End-CPU und –Grafikkarte aufrüsten wollen.

Auf Empfehlungen für ein Gehäuse und ein optisches Laufwerk haben wir dagegen bewusst verzichtet. Die Gehäusewahl hängt nicht nur von dessen Kühlleistung, sondern auch von dessen Ausstattung und der Optik ab. Gerade letzteres Kaufkriterien wird stark vom Geschmack beeinflusst und jeder hat hier andere Präferenzen. Der eine ist mit einem schlichten, aber gedämmten Midi-Tower zufrieden, der andere steht auf eine RGB-Beleuchtung und viel Glas statt Stahl oder Alu. Gerade Gehäuse mit Vollverglasung und andere Extras können durchaus, wie das Fractal Design Define S2 Vison RGB  mit 200 Euro und mehr zu Buche schlagen. Daher entscheiden Sie in welches Case Sie ihre Hardware für 1.400 Euro einbauen möchte. Hilfe beim Gehäusekauf finden Sie im PC-Gehäuse Test: Die besten Gehäuse für Rechner im Vergleich.

In der Zeit der digitalen Downloads und des Streamings dagegen werden Laufwerke für optische Medien (DVDs, Blue Rays, Musik-CDs) nur noch wenig genutzt. Dazu kommt, dass es kaum noch eine Gehäuse-Neuerscheinung gibt, die mit einem 5,25-Zoll-Montageplatz ausgestattet ist.

Falls Sie jedoch zwingend ein DVD- oder Bluray-Laufwerk benötigen, raten wir zu einem externe USB-Variante mit Lese- und Schreibfunktion (Brenner) für DVD (Lite On eBAU108: ca. 22 Euro, siehe Bild rechts) oder Blue Ray (Verbatim External Slimline Blu-ray Writer, ca. 80 Euro). Im Idealfall wird das Gerät per USB-3.0-Anschluss mit dem PC verbundern, da es dann oft ohne zusätzliche Stromquelle auskommt.

Quelle: Lite On

Komplett-PC: Die besten Komponenten für den Intel-Gaming-PC für über 1.000 Euro

Komplett-PC für 1.400€, Intel - von PCGH empfohlen
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Produktname Intel Core i5-10600K * G.Skill Aegis* MSI MPG Z490 GAMING EDGE WIFI* Scythe Fuma 2* Gigabyte GeForce Rtx 2070 Super Windforce* Fractal Design Ion+ 560P* ADATA XPG GAMMIX S11 Pro 1 TB*
Hersteller Intel G.Skill MSI Scythe Gigabyte Fractal Design ADATA
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Komponente CPU Arbeitsspeicher Mainboard CPU-Kühler Grafikkarte Netzteil SSD
Spezifikationen 6c/12t 4,1 GHz + Turbo: 4,8 GHz 32 GB DDR4-3200 - 4-Pin PWM 8 GB GDDR6, 1.605 MHz Basis 560 W, 80 Plus Platinum Lesen 3.350 MB/​s, Schreiben 2.800 MB/​s
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Intels Sechskerner mit hohem Takt: Eine gute Alternative für Spieler?

Wie beim unseren Komplett-PC unter 1.000 Euro wollen wir Ihnen auch hier wieder einen zweiten Gaming-PC vorstellen, dessen CPU nicht von AMD, sondern vom Konkurrenten Intel kommt. Unsere Entscheidung fällt auf den Intel Core i5-10600K, einen Prozessor der neuen Comet-Lake-S-Modellreihe, der sogar noch ca. 10 Euro günstiger ist als der Ryzen 7 3700X. Passend dazu stellen wie ihnen auch ein empfehlenswertes, kompatibles Mainboard mit Intel 400-Chipsatz vor.

Da auch in Intels Core i5-10600K noch Taktpotenzial schlummert, das gerade beim Spielen von Vorteil sein kann, empfehlen wir einen deutlich stärkeren Prozessorkühler als die Boxed Variante. Unsere Wahl fällt auf den Scythe Fuma 2, der dank seiner sehr guten Kühlleistung (49,5 °C CPU-Temperatur bei Maximaldrehzahl) und geringer Geräuschkulisse (1,1 Sone Lautheit bei Maximaldrehzahl) die Bestenliste der Prozessorkühler mit einer Wertung von 1,80 anführt.

Verglichen mit dem AMD Ryzen 7 3700X verfügt Intels Core i5-10600K lediglich über 6 physische und 6 sechs Hyper-Threading-Kerne. Dafür rechnet die CPU jedoch mit einem höheren Grundtakt von 4,1 GHz und kann im Turbo-Modus bis 4,8 GHz aufdrehen. Das bringt zwar bei Spielen, die wie Flight Simulator X, Anno 1800, Total War: Three Kingdoms gerade den Prozessor besonders fordern eine maximale Verbesserung der Fps-Rate um rund 5 Prozent. In Anwendungen, die wir unter anderem mit 7-Zip, Handbrake 1.10 oder Cinebench R15 testen, muss sich der Core i5-10600K mit seinen 12 Threads (6c/12t) jedoch durchweg hinter AMDs Achtkerner mit 16 Threads (8c/16t) einordnen. Hier zählt nicht der hohe CPU-Takt, ganz im Gegenteil ist die Zahl der Kerne entscheidend.   

Es ist also durchaus von Bedeutung, ob Sie mit Ihrem Komplett-PC nur spielen oder ob ihn als Gaming- und Arbeitsrechner (Bild- und Videobearbeitung) einsetzen möchten. Ist letzteres der Fall, sollten Sie den Ryzen 7 3700X dem etwas günstigeren Core i5-10600K vorziehen.  

Der Core i5-10600K gehört zu Intels neuen Desktop-Prozessoren der 10. Generation und verwendet den LGA1200-Sockel. Aus diesem Grund benötigen Sie auf der einen Seite eine Hauptplatine mit kompatibler Steckplatzvorrichtung. Andererseits muss deren Chipsatz auf Intels 400-Reihe basieren, da Intels neueste Comet-Lake-S-CPUs nicht abwärtskompatibel zu Hauptplatinen mit 300/200/100-Chipsatz sind. Ein Mainboard, das beide Kriterien erfüllt und sehr gut zum Core i5-10600K respektive dem Komplett-PC mit Intel-CPU passt, ist das MSI MPG Z490 Gaming Edge WiFi mit Z490-Chip.

Zur Ausstattung der aktuell für ca.185 Euro erhältlichen Platine mit ATX-Format gehören unter anderem je zwei PCI-E 3.0-x16- sowie PCI-E 3.0-x1Steckplätze, ein WLAN– und Bluetooth 5.1-Modul, ein 7.1 Audio-Chip sowie viele interne und externe USB-Anschlüsse (extern: 1 × USB-C 3.2, 1 × USB-A 3.1, 4 × USB-A 3.0, 2 × USB-A 2.0; intern: 1 × USB-C 3.0 Key-A Header, 1 × USB 3.0 Header [2 × USB 3.0], 2 × USB 2.0 Header [4 × USB 2.0]) Des Weiteren finden Sie auf der Platine zwei M.2-Slots, die Sie entweder für zwei SATA-SSDs mit M.2-Anschluss oder zwei PCI-Express-SSDs mit NVME nutzen können. Sollte Sie für die letztere Variante entscheiden werden Sie mit einer mindestens doppelt so hohen Lese- und Schreibrate belohnt, obwohl Intels Z490 aktuell lediglich PCI-E 3.0 aber noch nicht PCI-E 4.0 unterstützt.       

Radeon RX 5700 XT: Auf Raytracing verzichten und 100 Euro sparen

Die Nvidia RTX 2070 Super ist natürlich auch beim Intel-PC die erste Wahl in punkto GPU. Falls Sie allerdings grundsätzlich lieber mit einer AMD-GPU spielen, gibt es auch hier eine annähernd gleich leistungsstarke Alternative. Unser Empfehlung für alle Radeon/AMD-Fans wäre die XFX RX 5700 XT Thicc III Ultra 8GB.

Quelle: XFX
Die XFX RX 5700 XT Thicc III Ultra bietet mit einem Preis von ca. 400 ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als die Gigabyte RTX 2070 Super Windforce OC. Dafür fehlt der Karte mit dem optional aktivierbaren Silent-BIOS die Raytracing-Funktion und ihr Stromverbrauch ist mit bis zu 270 Watt GPU-Power sehr hoch.
Je nachdem, wo Sie die RX 5700 XT von XFX erwerben, kann die Karte mit 1.810 MHz Chip- (Boost: 1.935 – 2.025 MHz) sowie 3.500 MHz Speichertakt (8 GB GDDR6) bis zu 100 Euro günstiger sein. Im Gegenzug fehlt der AMD-Karte Nvidas Raytracing-Technologie, die zwar absolut sehenswerte Spiegelungen und Lichteffekte auf den Bildschirm zaubert, aber auch einiges an Leistung kostet. Wie die beiden Leistungsmessungen unten zeigen, ist die XFX RX 5700 XT Thicc III Ultra, bei der bei Spielen bis zu 270 Watt durch die Strombuchsen fließen, sowohl in Full HD (1.920 × 1.080 Pixel) als auch in WQHD (2.560 × 1.440 Pixel) mit Ausnahme von Battlefield 5 langsamer als die Nvidias RTX 2070 Super. In WQHD fällt die Fps-Rate bei Witcher 3 und Anno 1800 zwar unter die 60-Fps-Marke. Da es sich bei Anno 1800 jedoch um ein Aufbaustrategiespiel handelt, ist eine Performance von 55 Fps nach wie vor optimal und mit 49 Fps lässt sich auch Hexer Geralt noch sehr gut durch seine Spielwelt steuern. Für die UHD-Auflösung mit 3.840 × 2.160 Pixel ist die RX 5700 XT von XFX, deren starkes Kühldesign viel Platz verbraucht, dagegen nicht leistungsstark genug. Wer also damit liebäugelt gelegentlich auch mal mit dieser Auflösung zu spielen, sollte auf jeden Fall nicht zur XFX RX 5700 XT Thicc III Ultra greifen.
Quelle: PCGH
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