Jetzt neu getestet: Nanoleaf Elements! Nanoleaf dürfte mittlerweile allen, die auf ausgefallene, smarte Beleuchtung stehen, ein Begriff sein. Die Licht-Panels, mit denen sich individuelle Kunstwerke und sogar ganze Wände gestalten lassen, lassen viele Fans extravaganter Beleuchtung ins Schwärmen geraten. In Kombination mit den passenden Glühbirnen und LED-Streifen können Sie jeden Raum im wahrsten Sinne des Wortes in ganz neuem Licht erstrahlen lassen. Wir haben Nanoleaf getestet und stellen Ihnen die verschiedenen Elemente vor.

Nanoleaf: alle von uns getesteten Produkte auf einen Blick

Dazu passend haben wir auch Lampen, Lightbars und vieles mehr von Philips Hue für Sie getestet.

Nanoleaf Starter Kits und Expansion Packs

Beim Kauf von Nanoleaf-Leuchtelementen ist es wichtig, darauf zu achten, dass man auf jeden Fall ein passendes Starter Kit kauft. Nur die Starter Kits enthalten die Steuereinheit, welche nötig ist, um das Produkt mit der App zu verbinden und damit überhaupt nutzen zu können sowie das Netzteil. Zu allen Leuchtelementen aus den Nanoleaf-Kategorien Shapes, Elements, Canvas und Stripes sowie für die Essentials Lightstrips gibt es Starter Kits und Expansion Packs. Die Nanoleaf Expansion Packs dienen wiederum dazu, besagte Starter Kits zu erweitern. Sie sind nicht ohne ein Starter Kit nutzbar. So können Sie beispielsweise die Panels eines Shapes Starter Kits mit beliebigen anderen Shapes Expansion Packs koppeln und so Ihre eigenen Licht-Kunstwerke gestalten.

Inbetriebnahme

Nanoleaf bietet hochwertige smarte Lichtelemente und dieser Qualitätsanspruch soll auch mit der Verpackung und im Lieferumfang der Produkte gespiegelt werden. So sind die schon die Kartons optisch ansprechend gestaltet und haptisch von hoher Qualität – schon das Auspacken und erste in Händen halten gehört hier zum Gesamterlebnis für eine Zielgruppe, die etwas Besonderes möchte. 

Im Karton sind die Einzelteile sehr sicher und gut unterteilt verpackt. Die Netzteile beispielsweise werden mit zwei verschiedenen Aufsätzen geliefert – den gängigen für Deutschland/Europa sowie einem Typ G unter anderem für Großbritannien – die man im Handumdrehen aufstecken beziehungsweise auswechseln könnte. Oben auf liegt eine Karte zum Produkt mit einem QR-Code, über welchen man das neue Nanoleaf-Gerät binnen Sekunden mit Apple Home verbinden kann. Sowohl für Apple- als auch Android-Smartphone-Nutzer gibt es außerdem die passende Nanoleaf-App im Apple- bzw. Google Play Store. Über diese kann das Leuchtelement ebenfalls verbunden werden. Wichtig: Nanoleaf-Produkte benötigen 2,4 GHz WLAN.

Quelle: Technik-Ratgeber

Und das sind auch schon die wichtigsten Schritte:

  • App herunterladen und Account anlegen
  • Gerät der Anleitung entsprechend aus der Verpackung nehmen, zusammenbauen und an das Stromnetz anschließen
  • In der Nanoleaf-App hinzufügen: entweder über Apple Home und die erwähnte Karte oder via NFC (dazu iPhone an die mit dem NFC-Häuschen markierte Stelle auf dem Gerät halten)
  • Falls nötig ein Firmware-Update durchführen (die App weist für das jeweilige Produkt darauf hin)

Sobald diese Schritte durchgeführt sind, können Sie über die App verschiedenste von Nanoleaf zur Verfügung gestellte Farb-Szenen, Einzelfarben oder ihre ganz eigenen Szenerien wählen. Natürlich ist es dann noch wichtig, das Leuchtelement entsprechend am passenden Ort zu installieren – wie das jeweils geht, erfahren Sie bei den von uns im Anschluss vorgestellten einzelnen Produkten aus den unterschiedlichen Nanoleaf-Kategorien Shapes, Lines und Essentials.

Die Nanoleaf-App: Licht-Kunstwerke leicht gemacht

In der Nanoleaf-App finden Sie nicht nur Ihre Geräte und können diese dort an- und ausschalten. Die App ist vielmehr Ihre Spielwiese, wenn es um Farben und Kombinationen geht. Hier können Sie Ihre ganz persönlichen Kunstwerke aus Licht gestalten. Pastell-Farben? Blinkend, wellenartig, im Rhythmus der Musik? Alles kein Problem!  Einfach Ihr Produkt auswählen, auf „Szene“ tippen und loslegen. So können Sie die Farben Ihrer Wahl als dynamische Farb-Szene beispielsweise umherfließen, aufblinken, oder zufällig durchwechseln lassen – oder Sie greifen zur Rhythm-Szene, welche auf Musik reagiert. Natürlich können die Leucht-Elemente auch einfach in einer Farbe statisch leuchten.

Wer keine Lust hat, selbst zu basteln, der findet einige vorgefertigte Szenen – und bekommt von Nanoleaf regelmäßig neue Designs vorgeschlagen. Zum Beispiel eine Boba-Fett-Lookalike-Szene passend zum Serien-Hype. Man erkennt bei den Funktionen, Möglichkeiten und der breiten und immer wieder erweiterten Auswahl an fertigen Szenen ganz klar, wofür man bei Nanoleaf-Produkten ein paar Euro mehr auf den Tisch legt – Licht-Kunst-Glück für alle, die was ganz Besonderes und qualitativ hochwertigeres in ihr Zuhause bringen wollen.

Wenn Sie mehrere Nanoleaf-Leuchtelemente im Raum haben, können Sie die Szenen natürlich auf alle zugleich anwenden, sodass die Farbgebung und der Rhythmus stimmig sind. Leuchtmittel wie die Essentials Glühbirne und der LED Lightstrip, die nicht musik-sensitiv sind, liefern bei Rhythm-Szenen einen passenden fließenden Farbwechsel und ergänzen so den Rhythmus von Shapes oder Lines.

Ebenfalls sehr interessant ist die Funktion Circadian Lighting. Hier können Sie einstellen, wann ihre Leuchtelemente warmweißes oder Tageslicht abgeben. So können Sie beispielsweise automatisieren, dass ab Sonnenaufgang eine Weile warmweißes Licht herrscht und dann auf Tageslicht gewechselt wird. Das helle Tageslicht soll gerade im Herbst und Winter oder an grauen Tagen Ermüdung durch mangelndes Licht vorbeugen.

Nanoleaf und Razer Synapse/Chroma

Wer Produkte von Nanoleaf nutzen möchte, um sein Gaming-Ambiente zu gestalten, der kann die Leucht-Elemente auch über Razer Synapse und das dortige Razer Chroma Studio passend steuern. Hier ist sogar Ambient Awareness möglich, also Beleuchtung, die an das angepasst ist, was auf dem Bildschirm zu sehen ist. Um Razer und Nanoleaf zu verknüpfen, muss Razer Synapse auf Synapse 3 geupdatet sein. Dann müssen Sie sich die Nanoleaf Desktop App herunterladen. Beide Anwendungen zum Download finden Sie auf der Website von Nanoleaf. In Razer Synapse gilt es dann unter „Module“ das Razer Chroma Connect Modul zu aktivieren – gegebenenfalls ist dann ein Neustart des PCs nötig. 

Nun melden Sie sich mit den Daten an, die Sie auch für die Nanoleaf-App bei der Inbetriebnahme verwendet haben. Unter „Entertainment“ finden Sie hier oben „Razer Synapse“. Jetzt können Sie in der Nanoleaf-Desktop-App auswählen, welche Geräte oder Räume mit Razer Synapse gesteuert werden sollen – diese werden Ihnen dann in Razer Synapse angezeigt. 

Dort haben Sie die Möglichkeit, einfach per Schnellauswahl einfache Szenen zu nutzen, oder aber über Razer Chroma Studio verschiedene Effekte wie „Feuer“, „Wellen“ oder eben Ambient Awareness auf das Nanoleaf-Produkt anzuwenden.

Nanoleaf und Alexa

Grundsätzlich sind die Produkte von Nanoleaf für das Apple Home Kit konzipiert, sind aber laut Hersteller teilweise auch mit Alexa kompatibel. Beispielsweise der LED Lightstrip und die smarten Birnen sind nicht als „works with Alexa“ ausgewiesen und lassen sich tatsächlich auch nicht verbinden.

Ist das Leuchtelement mit Alexa kompatibel, erfolgt die Verbindung, nachdem man das Gerät wie unter Inbetriebnahme erläutert in der Nanoleaf-App aktiviert hat. Dort findet man ganz unten am Bildschirm ein Kompass-Symbol, unter welchem Werkzeuge, Funktionen und auch smarte Integrationen zu finden sind. Hier finden Sie auch Alexa und werden nach dem Klick in den Google Play oder Apple Store weitergeleitet. Dort ist möglicherweise ein Update nötig, bevor Sie dann über „Öffnen“ zu Alexa gelangen. In der Alexa-App wird Ihnen dann die Installation des Nanoleaf-Skills angeboten. Führen Sie diese durch und achten Sie darauf, dass die Cloud-Synchronisation in der Nanoleaf-App aktiviert ist (Sie finden diese in Ihrem Nanoleaf-Account). Ist der Skill eingerichtet, können Sie Ihr Nanoleaf-Leuchtelement suchen und wie gewohnt in Ihre Räume und Routinen einbinden.

Nanoleaf funktioniert nicht mit Alexa? Aktuell scheint es teilweise Probleme mit dem Nanoleaf-Skill zu geben, durch welche beispielsweise das Gerät nicht über die Sprachsteuerung erreichbar ist oder plötzlich nicht mehr erkannt wird. Hier kann es helfen, sich in der Nanoleaf-App aus- und wieder einzuloggen oder den Skill zu deaktivieren und erneut zu aktivieren. Ansonsten ist hier zu hoffen, dass der Skill ein entsprechendes Update erhält. In unseren Tests wollte Alexa das Gerät teilweise nicht finden, nach einer Weile tauchte es aber in der Liste der Lampen auf. Ein (De-)Aktivieren gelang teilweise, aber nicht zuverlässig. Teilweise führt Alexa das Ein-/Ausschalten auch durch und meldet dann, das Gerät sei nicht erreichbar. 

Nanoleaf Shapes + Expansion Pack

Nanoleaf Shapes gibt es in verschiedenen Ausführungen: Triangles, Mini-Triangles und Hexagons. Wir haben Triangles und den Expansion Pack mit den Mini-Triangles getestet. Bei den Shapes wird die komplette Panel-Fläche beleuchtet.

Packungsinhalt: In der Packung des Starter Kits befinden sich die Leucht-Panels, das Netzteil nebst Aufsätzen für europäische/englische Steckdosen, die Kontrolleinheit, Verbindungsstücke zum Verbinden der Shapes und verschiedene zusätzliche Klebestreifen. An eines der Panels müssen Sie die Kontrolleinheit dranstecken und an dieses oder ein anderes das entsprechende Ende des Netzteils. Im Expansion Pack mit den Mini-Triangles befanden sich 10 Mini-Triangles sowie weitere Verbindungsstücke und Klebestreifen. Mit einem Netzteil lassen sich bis zu 60 Shapes miteinander verbinden – nämlich 12 große Triangles und 48 Mini-Triangles. Wenn Sie Hexagons, Triangles und Mini-Triangles in großer Zahl kombinieren wollen, brauchen Sie auf jeden Fall 2 Starter Kits, welche jeweils ein Netzteil enthalten.

Nanoleaf Shapes Montage: Die Nanoleaf Shapes können wahlweise mittels der Klebestreifen, welche sich auf der Rückseite der Panels befinden, oder aber über die ebenfalls dort zu findende Montageplatte und Schrauben angebracht werden. Die Montage über die Klebestreifen funktioniert nur auf glatter, staub- und fettfreier Oberfläche. Beispielsweise auf Rauputz müssen Sie die Shapes mit Schrauben anbringen – eine Arbeit, die sehr genau vorgenommen werden muss, damit die Panels exakt so sitzen, dass sie miteinander verbunden werden können. Bei dieser Art der Montage ist also etwas Geduld gefragt. Wer die Klebestreifen verwendet, der sollte darauf achten, die Panels gut anzudrücken und gegebenenfalls in den folgenden Tagen noch ein-/zweimal nachdrücken – dann hält das einwandfrei.

Ums Eck rum: Für Nanoleaf Shapes gibt es – separat bestellbar – auch flexible Verbindungsstücke*, die es ermöglichen, auch übers Eck zu arbeiten.

Quelle: Technik-Ratgeber

Design erstellen: Bevor Sie die Shapes an der Wand anbringen, sollten Sie sich erstmal für ein Design entscheiden – der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt, Nanoleaf liefert ab selbstverständlich Ideen mit. Am Besten legen Sie die Panele vor sich auf dem Tisch oder Boden aus, bis Sie Ihre persönliche Wunsch-Sortierung gefunden haben. Natürlich können Sie, insbesondere wenn Sie mit mehreren Packs und daher vielen Shapes arbeiten, auch „freestylen“. 

Heißt: Sie beginnen mit der Shape, welche mit dem Netzteil verbunden ist und bauen sich Stück für Stück an der Wand entlang, nach oben oder zur Seite. Eine andere Möglichkeit ist über die AR-Funktion in der App, die Sie unter „Mehr“ und dort unter „Layout Assistent“ finden. Hier können Sie die Leuchtelemente über die Kamera Ihres Smartphones virtuell an die Wand projizieren und sie so optimal anpassen.

Sobald Sie die Nanoleaf Shapes montiert haben, beginnt der eigentliche Spaß. Die App bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, selbst Designs zu erstellen, mehrere Nanoleaf-Leuchtelemente in einem Raum zu einer ganzheitlichen Beleuchtung zu kombinieren sowie eine höchst umfangreiche Auswahl an vorgefertigten Szenen, zu denen Sie außerdem regelmäßig neue erhalten und kostenfrei herunterladen können. 

Die Shapes können statisches Licht, musik-sensitive Beleuchtung und verschiedene Rhythmen. Dabei ist das Farbspektrum bemerkenswert und hebt sich weit ab von dem, was günstige Leuchtelemente abbilden können. Dunkelgraues Licht? Kein Problem! Neon, Pastell, Sand- und Erdtöne oder einfach Tageslicht – die Leucht-Panels können jede Art der Beleuchtung, die man sich wünschen könnte.

Berühre mich! Ein weiteres Feature der Nanoleaf Shapes ist, dass Sie die Leucht-Panels nicht nur über Sprachbefehl, App oder Kontrolleinheit steuern können, sondern auch über Berührung. In der App (Shapes Geräteeinstellungen „Touch-Kontrolle“) können Sie verschiedene Wischgesten mit vorgegebenen Aktionen belegen. Beispielsweise Einschalten, Helligkeit erhöhen, Szene wechseln oder zufällige Szene abspielen durch Wischen nach oben, unten, rechts oder links. 

Weiterhin können Sie, wenn Sie mit einem Apple HomeKit arbeiten, einzelnen Panels (zum Beispiel dem, das Sie am besten erreichen) das Durchschalten von Szenen beziehungsweise ein Abspielen Ihrer Lieblingsszenen oder die Steuerung weiterer Smarthome-Elemente per einmaligem, doppeltem oder langem Tippen zuweisen.

Fazit: Die Montage der Nanoleaf Shapes (mittels Klebestreifen) ging kinderleicht, nach etwa 60 Minuten hatten wir unser persönliches Licht-Kunstwerk aus insgesamt 19 Shapes an die Wand gezaubert. Die Leuchteffekte sind tatsächlich atemberaubend schön und die App lädt dazu ein, sich stundenlang damit zu beschäftigen, verschiedene Szenen zu erstellen oder vorgefertigte auszuprobieren. 

Musikfans werden die Rhythm-Szenen (die Sie übrigens auch selbst nach Ihrem Geschmack erstellen können), lieben. Die Lichtqualität ist sehr gut und trotz hoher Intensität nicht blendend oder grell. Das Farbspektrum ist immens und lässt sich an jeden Geschmack beziehungsweise an jede Wohnumgebung perfekt anpassen. Nanoleaf Shapes sind ganz klar ein kunst- und stilvolles Lifestyle-Element, das den Wohnraum enorm aufwertet. 

Quelle: Technik-Ratgeber

Nanoleaf Elements

Nanoleaf Elements sind Nanoleafs Antwort für alle, die keine farbenfrohe, sondern eine ruhige, stimmungsvolle Beleuchtung suchen. Die Elements sind als Hexagons erhältlich und weisen eine hochwertige Holz-Optik (die Panels bestehen aus Kunststoff) auf. Es gibt zwei Arten von Starter Kit (7 oder 13 Panels) sowie einen 3er-Erweiterungspack. Die Beleuchtung erfolgt in Weißtönen unterschiedlichen Wärme- und Helligkeitsgrades, hält sich also im Holz-Spektrum.

Packungsinhalt: In der Packung des Elements Smarter Kits finden sich die Leucht-Paneele, ein Netzteil mit den passenden Aufsätzen für europäische und englische Steckdosen, ausreichend Verbindungsstücke, die Kontrolleinheit und zusätzliche Klebestreifen für die Anbringung an der Wand. Ebenfalls enthalten sind Montageplatten, die dann notwendig werden, wenn eine Anbringung über Klebestreifen nicht ausreicht – beispielsweise wenn die Elements an der Decke angebracht werden sollen. Mit einem Netzteil lassen sich übrigens bis zu 22 Nanoleaf Elements Panels versorgen.

Nanoleaf Elements Montage: Wer die Nanoleaf Elements auf glatter, staub- und fettfreier Fläche in der Vertikale anbringen möchte, kann dies sehr schnell und einfach mithilfe der an der Rückseite der Panels angebrachten Klebestreifen und gegebenenfalls einem der zusätzlich mitgelieferten Klebestreifen erledigen. Bei der Montage über die Klebestreifen müssen Sie lediglich darauf achten, die Elements-Panels gut anzudrücken und am Tag danach nochmal nachzudrücken. Wollen Sie die Elements an der Decke oder auf Rauputz anbringen, müssen Sie dies über die Montageplatten und mit Schrauben erledigen. Hier ist etwas mehr Aufwand und entsprechende Maßarbeit gefragt, damit Sie die Elements einwandfrei miteinander verbinden können.

Quelle: Nanoleaf

Tipp: Arbeiten Sie anhand der Mittelpunkte der Panels, denn auf diese wird die Montageplatte aufgesetzt. Die Mittelpunkte zweier miteinander verbundener Elements liegen exakt 20 Zentimeter auseinander. Sobald der Mittelpunkt an der passenden Stelle der Wand markiert wurde, können Sie die Montageplatte direkt mit Schrauben (durch die beiden Löcher links und rechts des Mittelpunkts) fixieren. Die Position der Schrauben vom Mittelpunkt aus spielt dabei keine weitere Rolle.

Design erstellen: Je mehr Elements-Panels Sie nutzen, desto größere Spielräume bei der Gestaltung bieten sich. Wie soll Ihr Elements-Kunstwerk aussehen? Möchten Sie eine bestimmte Figur andeuten? Oder sollen die Holz-Lookalike-Paneele sich zur Wand passend um Möbel herumschlängeln? Probieren Sie’s aus! Legen Sie dazu die Nanoleaf Elements am besten erstmal vor sich am Boden aus.

Sanftes Licht: Während Nanoleafs Shapes von zart bis poppig jede Farbe abbilden können, halt sich die Elements betont dezent. Schon die Holz-Optik, die übrigens sehr hochwertig und obenflächenstrukturiert daherkommt, gibt ein Gefühl von Heimeligkeit, wahlweise Eleganz.

Entsprechend verhält es sich auch mit dem Licht und den verschiedenen bei Installation verfügbaren Szenen. Das Lichtspektrum bleibt ausschließlich im Weißbereich und bietet verschiedene Nuancen von kalt bis warm sowie unterschiedliche Leuchtgrade. Wie bei Nanoleaf üblich, können Sie verschiedene individuelle Szenen anlegen oder aber aus den vorgefertigten wählen. Besonders schön ist beispielsweise „Ember“ für sanfte Lagerfeuer-Stimmung. Selbstverständlich können Nanoleaf Elements auch musiksensitive Beleuchtung, die sich in Rhythmus und Intensität der Musik anpasst.

Touch-Kontrolle: Wie auch die Nanoleaf-Shapes verfügen die Elements über Touch-Control. Das bedeutet, dass Sie theoretisch jedes Panel mit einem Befehl für das Smarthome belegen können – diese erweiterte Funktionalität ist aber nur in Verbindung mit einem Apple HomeKit gegeben. Ohne dieses können Sie immerhin ein paar Wischgesten zur Steuerung der Elements über die Nanoleaf-App festlegen.

Fazit: Nanoleaf Elements überzeugen durch schlichte Eleganz und stimmungsvolle Beleuchtung. Sie liefern kein Farbfeuerwerk, dafür aber ein Gefühl von Ruhe und Wärme, unaufdringlich und dennoch präsent. Die Leuchtpanels in Holzoptik fügen sich ganz unaufgeregt in den Wohnraum ein und sorgen für eine zeitlos schöne Beleuchtung. 

Nanoleaf Lines + Expansion Pack

Nanoleaf Lines sind die neueste Kreation des kanadischen Herstellers und sollen mit der extra ausgewiesenen Kompatibilität zu Razer Chroma ganz besonders Gamer ansprechen, sind aber natürlich auch in jedem anderen Wohnbereich bestens aufgehoben. Im Gegensatz zu den weitläufig bekannten Leucht-Panelen handelt es sich hier, wie der Name schon sagt, um Leucht-Linien

Packungsinhalt: In der Packung des Starter Kits finden sich allerlei Bauteile – aber keine Sorge, der Zusammenbau ist selbsterklärend. Sie werden im Starter Kit 9 Leucht-Linien vorfinden, ein Netzteil (verbunden mit einem der insgesamt 10 verfügbaren sechseckigen Mounts/Steckverbinder), eine Steuereinheit, welche mit einem der  Mounts verbunden werden muss (auf dieser sitzen auch Knöpfe für eine manuelle Bedienung der Nanoleaf Lines), passende Kappen für die Mounts sowie zusätzliche Klebestreifen. 

Im Expansion Pack sind drei weitere Lines und die entsprechenden Mounts nebst Kappen enthalten – der Expansion Pack ist nur in Kombination mit den Modulen eines Starter Kits nutzbar. Mit einem Netzteil lassen sich bis zu 18 Nanoleaf Lines mit Strom versorgen – verbinden und zugleich steuern können Sie freilich deutlich mehr, je 18 Stück brauchen Sie aber wieder einen Steckverbinder mit Netzteilanschluss (also ein weiteres Starter-Kit).

Quelle: Technik-Ratgeber

Nanoleaf Lines Montage: Die Nanoleaf Lines können über die Mounts sowohl auf die gewünschte Stelle geklebt oder aber geschraubt/-nagelt werden – letzteres ist vor allem dann hilfreich, wenn Sie die Nanoleaf Lines auf einem strukturierten Untergrund (beispielsweise Rauputz) oder an der Decke anbringen wollen, wo Klebestreifen naturgemäß Probleme haben. Um die Mounts mittels Nägeln/Schrauben anzubringen, entfernen die Kappe auf der Unterseite (wo der Klebestreifen sitzt) vorsichtig mit einem schmalen Gegenstand (zum Beispiel einem Schraubendreher), indem Sie die Kappe einfach herausdrücken. Nun montieren Sie die Kappe an der gewünschten Stelle und drücken im Anschluss das Lines-Mount wieder darauf. Wer die Nanoleaf Lines mittels der Klebestreifen anbringt, der zieht einfach den Klebestreifen ab und drückt das Mount 30 Sekunden lang an der gewünschten Stelle fest.

Design erstellen: Bevor Sie Ihre Nanoleaf Lines an der Wand, Decke oder einem anderen von Ihnen favorisierten Ort anbringen, müssen Sie sich aber zunächst für eine Anordnung entscheiden. Nanoleaf hat dazu in der App einen Layout-Assistenten integriert. In der Aufbauanleitung des Starter-Kits finden Sie einen QR-Code, der Sie direkt dorthin leitet. Hier können Sie auswählen, wie viele Lines Sie besitzen und nach Herzenslust ausprobieren, welche Anordnung Ihnen gefällt. Hilfreich ist dabei auch die AR-Funktion, mit welcher Sie Ihr Design virtuell an die gewünschte Stelle projizieren können. Auf der beigelegten Karte (auf der sich auch der QR-Code für Apple Home und Google Assistant befindet) finden Sie außerdem einige Designs zur Anregung.

Quelle: Technik-Ratgeber

Wenn Sie die Nanoleaf Lines angebracht haben, steht dem Beleuchtungs-Vergnügen nichts mehr im Wege. Die App bietet viele vorgefertigte Szenen an – die sich nicht nur auf die Lines, sondern auch auf mögliche andere im Raum befindlichen Nanoleaf-Leuchtelemente anwenden lassen. Wer die Nanoleaf Lines in Verbindung mit seinem Gaming-PC nutzen möchte, der kann sie über Razer Chroma steuern (siehe dazu Nanoleaf und Razer Chroma). Die Lines leuchten nur auf der Rückseite der Leuchtstäbe und kreieren so eine angenehme und doch intensive indirekte Beleuchtung. 

Das Farbspektrum und die möglichen Farbverläufe sind dabei ein Augenschmauß für Fans farbiger Beleuchtung. Sowohl knallige  beziehungsweise intensive Farben als auch Pastell-Töne sind möglich und es macht enormen Spaß, sowohl die vorgefertigten Szenen durchzuprobieren, als auch selbst Farben zu wählen, diese statisch

leuchten zu lassen oder aber sie zu animieren. In den vorgefertigten Szenen finden Sie einige, die musik-sensitiv reagieren. Sie erkennen diese an dem Noten-Symbol. Diese Farbschemen „hören“ die Musik im Raum setzen die Beleuchtung im passenden Rhythmus – ganz gleich, ob Sie gerade in Party-Laune sind oder entspannende Klassik hören wollen, die Nanoleaf Lines untermalen den Musikgenuss farblich passend.

Die Sprach-Steuerung über Apple Home Kit und Siri funktioniert tadellos. Alexa erkennt das Leuchtelement und ist imstande, es an- und auszuschalten – zumindest meistens. Auch die Nanoleaf-Szenen werden von ihr erkannt. Um die Nanoleaf-Szenen per Sprachsteuerung anzuwenden, muss eine entsprechende Routine erstellt werden. Man erkennt hier die weiter oben schon genannten Probleme des Nanoleaf-Skills für Alexa.

Fazit: Wie auch bei den Nanoleaf Shapes ist der Aufbau der Nanoleaf Lines wirklich kinderleicht. Sobald man sich für ein Design entschieden hat, dauert es nur wenige Minuten, bis die Lines an der Wand angebracht sind. Die Licht- und Farbqualität ist großartig und die Effekte, die die Leuchtstäbe möglich machen, sind unglaublich schön. Wer indirektes Licht liebt, dem wird das Design, welches nur nach hinten strahlt, sehr gut gefallen. Genauso wie bei den Shapes ist die Auswahl an Szenen in der App sehr umfangreich und verführt dazu, stundenlang damit herumzuspielen. Die musik-sensitiven Rhythm-Szenen wirken unserer Meinung nach bei den Lines sogar noch einen Tick intensiver, als bei den Shapes und die Steuerung über Razer Synapse ist für Gamer, die ihr Ambiente perfektionieren wollen, natürlich eine geniale Sache.

Nanoleaf Essentials - LED Lightstrip

In der Verpackung des Nanoleaf Essentials LED Lightstrips finden sich neben dem Lightstrip selbst die Steuereinheit, der Netzadapter und für diesen zwei Steckdosenaufsätze für Europa/Großbritannien. Diese Elemente lassen sich kinderleicht zusammenstecken und der Lightstrip ist binnen wenigen Minuten einsatzbereit. Das Koppeln mit dem Handy erfolgt wie oben unter Inbetriebnahme beschrieben.

Der Lightstrip selbst ist sehr robust von einer durchsichtigen Gummierung umgeben, auf deren Rückseite der Klebestreifen angebracht ist, mit welchem man den LED-Streifen auf einem möglichst glatten und fettfreien Untergrund befestigen kann. Hierzu zählen auch glatt verputzte Wände. Aufgrund der Gummierung ist ein „Um die Kurve knicken“, wie es manch‘ einer mit den billigen nicht gummierten LEDs macht, nicht möglich. Wer ums Eck rum möchte, der brauch eine Erweiterung (Expansion Pack). Legen Sie den Lightstrip vor dem finalen Ankleben an der von Ihnen gewünschten Stelle aus oder fixieren Sie ihn mit wenigen rückstandslos entfernbaren Klebepads und überprüfen Sie, ob Ihnen dieser Ort gefällt. Wie bei allen LED Lightstrips gilt: Bringen Sie den Streifen so an, dass er indirekt Licht erzeugt, also beispielsweise an der Rückwand einer Vitrine, an der Unterseite eines Boards etc. Denn wie bei allen LED-Leisten sind die LEDs einzelne Lichtpunkte, die bei direkter Sichtbarkeit eben als Punkte sichtbar sind. Der weiche Lichteffekt entsteht nur dann, wenn die Beleuchtung indirekt ist.

Bei der ersten Aktivierung des LED-Strips fiel uns sofort die intensive Leuchtkraft auf, die deutlich über der Intensität der LED-Streifen vieler anderer Hersteller liegt. So können Sie auch in einem Tageslicht-hellen Raum darauf zählen, dass Ihre Beleuchtung sichtbare Akzente setzt. Die Auswahl an Farben sowie an von Nanoleaf vorgefertigten Szenen ist beeindruckend – natürlich können Sie auch Ihre eigenen Szenen erstellen.

Die LED Lightstrips können über die Nanoleaf-App, über Apple Home Kit, Google Assistant, Built on Thread sowie Razer Chroma gesteuert werden. Sie sind nicht mit Alexa kompatibel.

Nanoleaf Essentials Bulbs (Glühbirnen)

Die Glühbirnen von Nanoleaf Essentials gibt es in zwei Formaten: A60/E27 und A60/B22. Erstere ist die Version, die im Raum Deutschland zum Einsatz kommt, denn die sogenannten Bajonettfassungen (B22) sind bei uns eher selten und kommen vor allem in Frankreich zum Einsatz. In der Packung findet sich die Glühbirne, Sie brauchen also nichts weiter zu tun, als diese an gewünschter Stelle in die Fassung der Lampe zu schrauben und sie dann wie oben beschrieben zu verknüpfen.

Das Licht ist dank der „Milchglas“-Optik“ sehr weich und dennoch intensiv. Ein Geblendet-werden gerade bei Lampen, welche die Nanoleaf Bulb offen sichtbar lassen, ist also ausgeschlossen. Damit ist die Nanoleaf Glühbirne eine wunderbare Ergänzung in einem Zuhause mit durchdachtem, möglicherweise an vielen Stellen indirektem und augenfreundlichem Lichtkonzept. 

Quelle: Technik-Ratgeber

Auch bei der Nanoleaf Essentials Bulb bietet die App ein großes Farbspektrum  sowie verschiedene Szenen zur Auswahl. Sehr interessant ist beispielsweise „Circadian Lighting„, welches die Beleuchtung an die Tageszeit mit „Tageslicht“ oder warmweißem Licht anpasst. Tageslicht soll dabei helfen, gerade an dunkleren Tagen beziehungsweise insbesondere im Winter, die mit der Düsternis einhergehende Müdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten im Home Office zu lindern oder gar zu verhindern.

Die Essentials Glühbirnen können über die Nanoleaf-App, über Apple Home Kit, Google Assistant, Built on Thread sowie Razer Chroma gesteuert werden. Sie sind nicht mit Alexa kompatibel.

Fazit: Nanoleaf-Produkte sind ihren Preis wert!

Leucht-Elemente von Nanoleaf haben durchaus ihren Preis – so liegt beispielsweise das 9er Starter Kit für Nanoleaf Shapes Triangles standardmäßig bei 199,99 Euro. Ist der Preis gerechtfertigt? Wir sagen ja. Jedes der von uns getesteten Leucht-Elemente, ob nun Glühbirne, LED-Streifen, Nanoleaf Lines oder Shapes überzeugte direkt beim Auspacken schon durch seine Materialqualität. Bei der Verbindung mit dem WLAN ist es von Vorteil, dass gerade bei Shapes oder Lines die komplette Licht-Konstruktion über ein einziges Steuermodul mit dem Netz verbunden wird und so ein „Vollstopfen“ des WLAN mit diversen Geräten vermieden werden kann.

Die Installation beziehungsweise Montage war erdenklich einfach und innerhalb von weniger als einer Stunde zierte unser ganz persönliches Licht-Kunstwerk unsere Wand. Die Licht-Qualität sowie das Farbspektrum liegen deutlich über den Möglichkeiten günstiger Beleuchtung, die Rhythm-Szenen reagieren perfekt auf die abgespielte Musik. Komplettiert wird das Ganze durch die umfangreiche und regelmäßig erweiterte Auswahl an Szenen und Farbkombinationen. Einziger Minuspunkt ist die Frage der Kompatibilität. Wer auf Apple HomeKit, Ok Google oder Razer Chroma setzt, der kann die Nanoleaf-Produkte einwandfrei steuern – Alexa-Nutzer kommen nur teilweise in den Genuss, einer problemlosen Steuerbarkeit.

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