Gegenüber ihren stationären Desktop-Brüdern können gute Laptops gleich mit einer ganzen Reihe an Vorteilen aufwarten: Sie sind schick, schlank, platzsparend und haben alle wichtigen Komponenten inklusive Display und Eingabegeräte an Bord. Das wohl größte Plus: Laptops sind portabel und somit überall einsetzbar – egal ob im Garten, im Urlaub oder im Zug.

Bei einem Thema haben die stationären Varianten allerdings die Nase vorn, nämlich wenn es um Aufrüstbarkeit geht. Aufgrund der platzsparenden Bauweise gestaltet es sich ziemlich schwierig, einen Laptop zu reparieren oder eine Komponente wie den Arbeitsspeicher oder die Festplatte auszutauschen, und das ist meist nur von fachkundigen Menschen zu bewerkstelligen. Eine neue Grafikkarte einzubauen – wenn aktuelle Spiele nicht so laufen wie sie sollen – ist aus technischen Gründen erst gar nicht möglich. 

Daher ist es enorm wichtig, dass Sie sich gut überlegen, für welches Modell Sie sich entscheiden. Denn Ihr Notebook soll Ihnen ja nach Möglichkeit ein paar Jahre Freude machen, ohne dass Sie dabei allzu große Kompromisse eingehen müssen.

Was ist der beste Laptop?

Zunächst einmal sehen wir uns die unterschiedlichen Notebook-Typen genauer an. Bekannte Hersteller wie Sony, Acer, Asus, Xiaomi, Lenovo, Dell (Alienware), Samsung, HP, MSI oder Medion haben zum Teil sehr unterschiedliche Modelle im Angebot. „Wer ist der beste Notebook-Hersteller?“, werden Sie sich vielleicht fragen. Diese Frage müssen Sie am Ende für sich selbst beantworten, denn es geht um Ihre persönlichen Anforderungen! Nicht jeder Laptop ist für jedes Bedürfnis geeignet, wie Sie im Verlauf unserer Notebook-Kaufberatung feststellen werden. Das beste Notebook kann für den einen oder anderen zum Beispiel ein einfaches Modell aus dem Günstig-Bereich sein. Wer sich im Anschluss richtig fit im Thema fühlt, braucht sich übrigens kein vorkonfiguriertes Notebook kaufen. Sie können sich dann in einem Shop auch Ihr eigenes Notebook zusammenstellen – ganz nach Ihren Ansprüchen!

Und falls Sie sich fragen: Was ist der Unterschied zwischen einem Laptop und einem Notebook? Früher hat man tatsächlich zwischen beiden Begriffen unterschieden. Von einem Notebook sprach man, wenn man ein sehr portables Gerät meinte, das hauptsächlich für simple Office-Arbeiten gedacht war. Als Laptops bezeichnete man hingegen eher schwere, leistungsstarke Mobilcomputer (Stichwort: Gaming-Laptop). Mittlerweile verschwimmen die Grenzen allerdings immer mehr, da sich mit fortschreitender Technik Mobilität und Leistung nicht mehr ausschließen. Daher werden beide Begriffe heutzutage weitgehend synonym verwendet. 

Welche Größe ist für mich die richtige?

Wenn wir über Notebook-Arten sprechen, beziehen wir uns in erster Linie auf die unterschiedlichen Größen. Und wie Sie später feststellen werden, bedeutet größer nicht gleich teurer! Tatsächlich ist es auch gar nicht so einfach, bei der schieren Masse an Notebook-Angeboten den Überblick zu behalten. Das ist auch den Herstellern bewusst. Daher teilen sie ihre Modelle in Display-Größenkategorien ein. Das ist auch sinnvoll, da die Ausmaße des Bildschirms die Gesamtgröße des Gehäuses bestimmen.

In der Regel gehen Notebooks bei 11 Zoll los und reichen bis 17 Zoll. Dazwischen kann es praktisch alles geben. Beliebt und nach wie vor sehr verbreitet sind 15-Zoll-Laptops, da sie einen guten Kompromiss zwischen Sichtfläche und Mobilität bieten. Damit sind wir auch schon bei dem springenden Punkt angelangt. Einen Kompromiss müssen Sie als Laptop-Nutzer nämlich immer eingehen. Sie sollten sich also darüber im Klaren sein, welcher Kompromiss für Sie akzeptabel ist. Beispiel: Ihre Wahl fällt auf einen 17-Zoll-Laptop. Durch das Plus an Sichtfläche eignen sich solche Geräte prima zum Arbeiten und natürlich auch zum Spielen. Außerdem steht Ihnen bei einer solchen Größe oftmals eine Full-Size-Tastatur zur Verfügung, was bedeutet, dass Sie sich nicht groß umstellen müssen, wenn Sie es gewöhnt sind, an einem Desktop zu arbeiten.

Jedoch müssen Sie bei einem solchen Gerät in Kauf nehmen, dass es sperrig, schwer und umständlich zu transportieren ist. Hinzu kommt noch, dass die Akkulaufzeit in dieser Kategorie meist geringer ausfällt, was ebenfalls mit den Ausmaßen zusammenhängt: Je größer das Display, desto mehr Fläche muss beleuchtet werden, was wiederum dem Akku stärker zusetzt. Über solche Dinge brauchen Sie sich bei einem 13-Zoll-Modell keine Gedanken zu machen. Dafür müssen Sie mit einem kleineren Schirm, einer reduzierten Tastatur und in den meisten Fällen mit einer nicht spieletauglichen Systemleistung (zu diesem Thema kommen wir später gesondert) leben.

Wollen Sie Ihr Notebook eher zu Hause als schicken, platzsparenden Desktop-Ersatz nutzen? Dann liegen Sie mit einem 17-Zoll-Modell richtig. Wohingegen sich ein 13-Zöller für Reisen anbietet, da solche Laptops meist nur zwischen 1 und 1,5 Kilogramm wiegen und problemlos ins Handgepäck passen. Ein 17-Zoll-Gerät gestaltet sich dagegen nicht so pflegeleicht, was neben den Ausmaßen auch am Gewicht liegt, das gut und gerne mal über drei Kilogramm beträgt! Wie bereits erwähnt, bieten 15-Zoll-Varianten einen sehr guten Kompromiss, da sie dank ihrer Größe flexible Arbeitstiere und Unterhalter sind, gleichzeitig aber noch kompakt genug für einen komfortablen Transport. Das Gewicht liegt aktuell bei solchen Modellen im Allgemeinen bei etwa zwei Kilogramm oder sogar weniger.

Für welche Auflösung soll ich mich bei einem Laptop entscheiden?

Bleiben wir beim Display, denn in diesem Zusammenhang gibt es noch einen weiteren wichtigen Punkt, der zu beachten ist: die Auflösung. Die kleinste Auflösung, die Sie derzeit in Laptops finden, ist 1.366 x 768 Pixel. Für die meisten täglichen Aufgaben reicht diese vollkommen aus. Auch Multitasking mit zwei nebeneinander ausgeführten Programmen stellt kein Problem dar. Eine höhere Auflösung bei kleineren Bildschirmen ist übrigens nicht immer von Vorteil. Denn bei einer größeren Anzahl von Pixeln auf derselben (begrenzten) Fläche muss das Betriebssystem hochskalieren, da sonst Schrift und Icons nicht richtig dargestellt werden können.

Erfahren Sie mehr zu Display-Technologie in unserem großen Monitore-Ratgeber

Ein 15-Zoll-Schirm mit einer typischen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Full HD) bietet in der Praxis übrigens nicht signifikant mehr sichtbare Arbeitsfläche, als wenn er mit 1.366 x 768 Pixeln arbeiten würde. Allerdings erscheinen Texte und Icons bei einer hohen Auflösung schärfer und lassen sich dadurch  besser erkennen.

Falls Sie die Möglichkeit haben, gehen Sie in einen Elektrofachmarkt und probieren Sie einige der dort ausgestellten Notebooks aus. Auf diese Weise finden Sie am besten heraus, welche Display-Größe mit welcher Auflösung für Ihre Augen und Arbeitsweise am besten geeignet ist.

Hohe Auflösungen sind bei Notebooks heutzutage nichts Ungewöhnliches mehr. Das VivoBook von Asus kommt beispielsweise mit 4K-Auflösung.

Formfaktor: Herkömmliches Notebook, Convertible oder Ultrabook?

Salopp kann man bei Notebooks auch von „Klapprechnern“ sprechen, weil man sie auf- und zuklappt wie ein Buch. Display oben, Tastatur unten – die klassische Notebook-Bauweise.  Mit dem Tablet-Boom hielt aber noch ein zusätzlicher Formfaktor in die Laptop-Welt Einzug: die Convertible-Notebooks oder auch Hybrid-  beziehungsweise 2-in-1-Laptops. Bei diesen Laptops handelt es sich um eine Mischung aus Tablet und Notebook. Der auffallendste Unterschied zu herkömmlichen Notebooks ist dementsprechend auch die Tatsache, dass hier immer Bildschirme mit Touchscreen verbaut werden. Weiterhin zeigen sich solche Hybriden auch verwandlungsfähig. So kann bei vielen Geräten die Tastatur abgenommen werden, zum Beispiel beim Microsoft Surface oder dem Asus Transformer.

Das Tablet-Feeling komplettiert dann der Tablet-Modus von Windows 10, der automatisch anspringt, sobald das Keyboard entkoppelt wird. Ist die Tastatur fest verbaut, gibt es ein 360-Grad-Scharnier, womit das Display umgeklappt werden kann. Bekannt für diese Bauweise sind die Convertibles aus der Yoga-Reihe von Lenovo. Übrigens: Bei allen Geräten dieser Art handelt es sich immer um Windows-Computer, da Apple solche Hybriden nicht baut.

Diese speziellen Laptops empfehlen sich für Menschen, die bevorzugt mit Anwendungen arbeiten, die für Touchscreens optimiert sind. Zumeist sind das Kreativ-Tools wie Zeichen- oder Musikprogramme. Aber auch bei Spielen kann sich ein Touchscreen als die komfortablere Eingabemethode erweisen, beispielsweise bei Strategie-Titeln oder Point&Click-Adventures.

Ultrabooks wie das HP Spectre XT TouchSmart zeichnen sich durch eine besonders schlanke Bauweise aus.

Eine weitere Untergattung bilden die sogenannten Ultrabooks. Ein Ultrabook (manchmal auch Mini-Notebook) ist besonders flach, leicht und zeichnet sich durch eine besonders lange Akkulaufzeit aus. In der Regel verfügen diese auf hohe Mobilität ausgelegten Laptops über Bildschirme in Größen zwischen 12 und 14 Zoll. Zu den bekanntesten und beliebtesten Ultrabooks gehören das Macbook Air von Apple und die Zenbook-Reihe von Asus.

 
 

Notebook-Bestenliste: Die besten Gaming-Notebooks über 1.000 Euro

Notebooks (über 1.000 Euro)
badge test-winner best-price-performance
Abbildung
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
Produktname MSI GE75 8SG-042 Raider * Schenker XMG Ultra 15* ROG Strix Scar II * Razer Blade 15* Aero 15-X9 * DELL Alienware m15 *
Hersteller MSI XMG Asus Razer Gigabyte Dell
Amazon-Kundenbewertung
asin B07MTT2D9C B07N7RLBJT B07MSP8DD6 B07MDW9V3G B07N7RFD66 B07MYL6QGC
gtin 4719072611545 4250519955353 4718017210201 8886419361459 4719331960698 5397184246146
Prozessor Intel Core i7-8750H (6c/12T, 2,2 GHz) Intel Core i7-9700K (8c/8t, 3,6 GHz) Intel Core i7-8750H (6c/12T, 2,2 GHz) Intel Core i7-8750H (6c/12T, 2,2 GHz) Intel Core i7-8750H (6c/12T, 2,2 GHz) Intel Core i9-8950HK (6c/12T, 2,9 GHz)
Grafikkarte Nvidia Geforce RTX 2080, 8 GiByte, Nvidia Geforce RTX 2080, 8 GiByte, Nvidia Geforce GTX 2070, 8 GiByte Nvidia Geforce RTX 2080 Max-Q, 8 GiByte, Nvidia Geforce GTX 2070 Max-Q, 8 GiByte Nvidia Geforce RTX 2080 Max-Q, 8 GiByte,
Arbeitsspeicher 16 GiByte DDR4-2666 (2×8) 32 GiByte DDR4-2666 (2×16) 16 GiByte DDR4-2666 (2×8) 16 GiByte DDR4-2666 (2×8) 32 GiByte DDR4-2666 (2×16) 16 GiByte DDR4-2666 (2×8)
Interner Speicher 512 GB PCIe-SSD 500 GB PCIe-SSD 512 GB PCIe-SSD 512 PCIe-SSD 1 TB PCIe-SSD 256 GB PCIe-SSD
Display 15,6 Zoll, 144 Hz, IPS (Innolux N173HCE-G33) 15,6 Zoll, 144 Hz, IPS (AUO B156HAN07.0) 17,3 Zoll, 1.920 × 1.080 px, 144 Hz, IPS (AUO B173HAN04.0) 15,6 Zoll, Full HD, 144 Hz, IPS (LG LGD05C0) 15,6 Zoll, 144 Hz, IPS (LG LGD05C0) 15,6 Zoll, Full HD, 144 Hz, IPS (AUO B156HAN)
Anschlüsse 1× USB-C 3.1, 1× USB-A 3.1, 2× USB-A 3.0, 1× Gb LAN, 1× HDMI, 1× MiniDP, 1× Mikrofoneingang, 1× Audioausgang, Kartenleser, 720p-Webcam "1× USB 2.0, 3× USB-A 3.0 (1× powered), 1× USB-C 3.1 Gen 2, 1× Thunderbolt 3/USB-C 3.1 Gen2 (DisplayPort: ja, Laptopladefunktion: nein), 2× Mini-DisplayPort 1.4, 1× HDMI 2.0 (mit HDCP), 1× 2-in-1 Audio (Kopfhörer + S/PDIF optisch), 1× Mikrofoneingang, 1× Audioausgang, 1× Audioeingang 1× Line-in 1× RJ45 Port (LAN)" 1x USB 3.1 Gen2 (Typ C) 3x USB3.0 , 1× USB3.1 Gen2 (Typ A), 1x mDP 1.4, 1x HDMI 2.0b 1x LAN, 1x 3.5mm Audio-Kombo, Kartenleser, 720p-Webcam 3× USB-A 3.0, 1× Thunderbolt 3, Kein Kartenleser, 720p-Webcam 1× Displayport, 1× HDMI, 3× USB 3.0, 1× USB 3.1 (Typ C), 1× Line Out, 1× Mikrofon, Kartenleser, 720p-Webcam 1× USB-C 3.0, 3× USB-A 3.0, 1× Thunderbolt 3, 1× Gb LAN (Killer E2500), 1× Klinke, Kein Kartenleser, 720p-Webcam
Akkulaufzeit 179 Minuten 101 Minuten 258 Minuten 250 Minuten 376 Minuten 187 Minuten
Gewicht 2,65 kg 1,44 kg 2,90 kg 2,31 kg 2,11 kg 2,33 kg
Wertung
WERTUNG: 1,73
WERTUNG: 1,75
WERTUNG: 1,81
WERTUNG: 1,83
WERTUNG: 1,91
WERTUNG: 1,99
Pro
  • Hervoragendes Display
  • Top-Spieleleistung
  • G-Sync
  • Leiser Windows-Betrieb
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Gutes Display
  • Gute Leistung
  • Schickes Design
  • Leicht und kompakt
  • Gute Akkulaufzeit
  • Gute Max-Q-Leistung
  • Killer-LAN
Contra
  • Akkulaufzeit etwas kurz
  • Keine Optimus-Umschaltung
  • Kein G-Sync
  • Ziemlich teuer
  • Reduzierte Max-Q-Leistung
  • Laut untet Minimallast
Angebote

Was muss ich bei der Tastatur beachten?

Eine ergonomische Tastatur ist sowohl beim Arbeiten als auch beim Spielen unverzichtbar.

Je nach Größe des Notebooks kann es zwischen Laptop-Tastaturen große Unterschiede geben. Der abgetrennte Nummernblock, den Sie von Desktop-Keyboards kennen, wird bei kleineren Modellen aus Platzgründen oftmals ausgespart. Hinzu kommt, dass viele Modelle nur sehr kleine Pfeiltasten haben, außerdem verfügen nur wenige Notebook-Tastaturen über Tasten wie ENTF-, EINFG- oder Bild-hoch, Bild-runter. Falls es für eine bestimmte Funktion keine dedizierte Taste gibt, finden Sie diese oftmals als Doppelbelegung  auf einer anderen Taste. Sie erreichen diese Funktion dann über Kombination mit der Fn-Taste.

Grundsätzlich verfügen alle Notebooks über flache Tasten, die mal von guter, mal von weniger guter Qualität sind. Für ein angenehmes Tippgefühl und ergonomisches Arbeiten sollten die Taster einen kurzen, knackigen Druckpunkt haben und keine übermäßigen Geräusche produzieren. Außerdem sollte die gesamte Konstruktion beim Tippen nicht federn, sondern stabil im Gehäuse sitzen. Auch hier gilt – machen Sie einen Test, falls möglich.

Immer öfter werden Notebook-Tastaturen mit Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Sie haben dann je nach Modell die Möglichkeit, nur bestimmte Bereiche zu beleuchten und die Lichtfarbe sowie -stärke einzustellen.

Gibt es Unterschiede bei Touchpads?

Die gibt es – leider, möchte man sagen. Viele Touchpads, besonders in günstigen Laptops, sind teilweise von wenig überzeugender Qualität. Dabei ist der Maus-Ersatz unabdingbar, gerade wenn man unterwegs schnell etwas erledigen und keine USB-Maus anschließen möchte. Schon seit einer Weile gibt es den Trend, die separaten Maustasten wegzulassen und die Klickfunktionalität stattdessen ins Touchpad zu integrieren. Sie führen dann zum Beispiel einen Doppelklick aus, indem Sie zweimal mit dem Finger tippen.

Solange diese Funktionalität nicht tadellos umgesetzt wurde, kann es passieren, dass der Cursor plötzlich unkontrolliert auf dem Schirm herumspringt. Davon abgesehen fallen minderwertige Touchpads nicht selten mit einer schlechten Ansprache auf und setzen Eingaben ungenau oder erst beim zweiten oder dritten Anlauf um. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn das Touchpad Mehrfingergesten unterstützt und Sie beispielsweise einen Zoom ausführen möchten.

Glücklicherweise kommen heutzutage immer mehr Laptops mit Microsoft-zertifizierten Präzisionstouchpads auf den Markt, sodass minderwertige Modelle hoffentlich bald der Vergangenheit angehören. Beim Kauf teurerer Laptops sind Sie in dieser Hinsicht heute schon auf der sicheren Seite. Hervorragende Multitouch-Touchpads, die auch noch großzügig dimensioniert sind, finden Sie zum Beispiel bei den Macbooks von Apple oder dem Surface von Microsoft.

Eine gute Verbindung – diese Anschlüsse und
Schnittstellen sollten vorhanden sein

Aufgrund der kompakteren Bauweise bietet ein Laptop naturgemäß weniger Platz für Anschlüsse als ein Desktop-PC. Sie sollten sich also gut überlegen, was Sie alles an Ihren künftigen Laptop anschließen möchten. Einige besonders kompakten Modelle verfügen zum Beispiel lediglich über zwei USB-Buchsen. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Maus angeschlossen und vielleicht noch einen USB-Drucker. Dann möchten Sie aber Fotos von Ihrer Kamera per USB übertragen oder einen USB-Stick anschließen und schon müssen Sie eines Ihrer Geräte ausstöpseln. Kommt das für Sie gar nicht infrage, können Sie sich mit einem USB-Hub behelfen oder über ein größeres Gerät ab 15 Zoll nachdenken: Diese bieten zwischen drei und fünf USB-Ports. Denken Sie übrigens daran, dass viele moderne Notebooks über keinen DVD-Brenner mehr verfügen. Möglicherweise möchten Sie ja eine externe USB-Lösung nutzen, dann benötigen Sie ebenfalls wieder einen freien Port.

Was wir immer öfter an modernen Oberklasse-Laptops finden, ist ein USB-3.1-Anschluss im Typ-C-Format. Sie kennen diesen kleinen USB-Anschluss vielleicht von Ihrem Handy, wenn Sie ein aktuelles High-End-Modell besitzen. Über diesen Hochgeschwindigkeitsanschluss können Sie externe Festplatten, aber auch Monitore oder sogar eine externe Grafikkarte anschließen! Dieser praktische Anschluss eröffnet Ihnen viele Möglichkeiten und wir empfehlen Ihnen, danach Ausschau zu halten.

Standard für moderne Laptops sollte außerdem ein HDMI-Ausgang sein. Über ihn haben Sie die Möglichkeit, den Laptop mit einem externen Monitor oder einem Fernseher zu verbinden, falls Sie Ihre Spiele einmal auf dem großen Bildschirm genießen möchten. Hin und wieder finden Sie besonders an älteren Modellen noch einen DVI-Ausgang für die digitale Bildübertragung. Über DVI-auf-HDMI-Adapter lassen sich auch solche Geräte mit modernen Bildschirmen verbinden. Nur noch selten anzutreffen sind Notebooks mit einem analogen VGA-Ausgang (für die es aber auch entsprechende Adapter gibt).

Gerade bei einem Laptop spielen natürlich die kabellosen Schnittstellen eine große Rolle. Standardmäßig verfügen alle auf dem Markt erhältlichen Notebooks über ein WLAN-Modul für die drahtlose Verbindung zu einem Netzwerk. Falls Sie im Besitz eines modernen, leistungsstarken 802.11ac-Routers (auch Wi-Fi 5) sind, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Notebook ebenfalls den AC-Standard unterstützt, um in den Genuss der vollen Leistung zu kommen. Da Laptops immer flacher und schlanker werden, gingen immer mehr Hersteller in den letzten Jahren dazu über, keinen Ethernet-Anschluss (für Kabel-LAN) mehr in ihren Geräten zu verbauen.

Gaming-Notebooks wie das Tuxedo XC1509 bieten eine große Anschlussvielfalt.

Falls Ihnen diese alternative Verbindungsmöglichkeit wichtig ist, sollten Sie beim Kauf darauf achten. Erfahrungsgemäß finden Sie LAN-Ports, wenn überhaupt, eher in größeren, leistungsstärkeren Modellen,  z. B. bei einem Gaming-Notebook. Ein Bluetooth-Modul (die neueste Version ist derzeit Bluetooth 5.0) gehört ebenfalls zum Mobil-Computer-Standard. Über die Funkschnittstelle verbinden Sie Peripheriegeräte wie Mäuse, Drucker oder Lautsprecher und können somit die eine oder andere USB-Buchse freihalten.

Welche Leistung sollte mein Notebook bieten?

Wie schnell Ihr Notebook sein sollte, ist in erster Linie davon abhängig, was Sie mit ihm vorhaben. Möchten Sie in erster Line damit arbeiten, surfen und Videos schauen, dann würde sich die Anschaffung einer High-End-Rechenmaschine für Sie nicht lohnen. Spielen Sie hingegen regelmäßig aktuelle, grafisch aufwendige Games und möchten Sie HD-Videos bearbeiten, dann benötigen Sie möglichst leistungsstarke Systemkomponenten, die sich dann allerdings auch im Preis niederschlagen. Zu Orientierung: Ein ordentliches Office-/Multimedia-Notebook bekommen Sie bereits für rund 500 Euro, während Sie für ein spiele- und HD-Videoschnitt-taugliches Modell auf jeden Fall mit Preisen jenseits der 1.000 Euro rechnen müssen. Je nach Ausstattung können für ein top ausgestattetes Gaming-Laptop schon mal zwischen 3.000 und 4000 Euro fällig werden! Zunächst sehen wir uns einige der wichtigsten Notebook-Prozessoren an, die in aktuellen Laptop-Modellen zu finden sind.

Die CPU: das Herzstück eines Laptops

Genau wie bei Desktop-PCs kommt auch bei Notebooks dem Prozessor (kurz CPU) eine zentrale Rolle zu. Ohne ihn läuft nichts, er übernimmt die Hauptrechenaufgaben. Die teuren, sehr leistungsstarken Modelle müssen für Sie übrigens nicht zwangsläufig die bessere Wahl sein! Es kommt wie gesagt darauf an, wofür Sie Ihr Notebook benötigen. Möglicherweise reicht ein günstiger Prozessor für Ihre Bedürfnisse vollkommen aus.

  • Intel Core i9: Die Core-i9-Modelle lösen die Core-i7-Prozessoren als neue Spitzen-CPUs von Intel ab. Sie bieten die derzeit schnellste mobile Rechenpower auf dem Markt. Diese Kraftwerke finden Sie nur in kostspieligen High-End-Laptops. Wenn Sie Power-Gamer sind und rechenintensive Anwendungen wie HD-Videoschnitt zu Ihren täglichen Aufgaben zählen, liegen Sie hier richtig.
    Der schnellste Prozessor auf dem Markt ist derzeit der Intel Core i9K und kommt zum Teil auch in kostspieligen High-End-Notebooks zum Einsatz.
  • Intel Core i7: Diese CPUs sind schneller als die Core-i5-Prozessoren. Zusätzlich zur Modellbezeichnung sind außerdem Zahlen zu sehen, die mit „HQ“ oder „K“ enden. Achten Sie auf CPUs, die eine 8 in der Modellnummer haben (z. B. Core i7-8086K), da sie Teil der neuesten Intel Core Series der 8. Generation sind und eine bessere Leistung bieten. Daneben gibt es noch eine weitere i7-Serie: die Y-Serie (z. B. Intel Core i7-8500Y). Diese CPUs weisen einen geringeren Stromverbrauch, aber auch eine geringere Leistung auf. Core-i7-CPUs finden Sie in Oberklasse-Notebooks. Sie eignen sich ebenfalls zum Spielen und für anspruchsvollere Anwendungen.
  • Intel Core i5: Wenn Sie nach einem Mittelklasse-Laptop suchen, der Ihnen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, halten Sie nach einem Gerät mit Core i5 Ausschau. Am häufigsten begegnen Ihnen Modelle mit einem „U“ am Ende des Namens (z. B. Core i5-7200U). Wie bei den Core-i7-Brüdern gilt auch hier: Ein Y im Namen steht für eine stromsparendere und leistungsschwächere Variante, HQ hingegen deutet auf mehr Leistung hin. Intels neueste Ice-Lake-CPUs der 10. Generation verfügen über vier Kerne und eine Reihe nützlicher Funktionen, darunter Wi-Fi-6-Unterstützung sowie Thunderbolt-3-Integration.
  • Intel Core i3: Langsamer als i5-Prozessoren und entsprechend auch günstiger. Für den normalen Computer-Alltag reicht die Leistung aus, wir empfehlen aber trotzdem, zu einem Modell mit den spürbar schnelleren Core-i5-Prozessoren zu greifen.
  • Intel Pentium/Celeron: Diese beiden CPU-Reihen bilden Intels Einsteiger-Chips und bieten nur eine vergleichsweise langsame Leistung, die für Office- und Internet-Aufgaben aber ausreicht. Anzutreffen in günstigen Notebooks unter 500 Euro.
  • AMD Ryzen Mobile: Die neuen Mobilprozessoren von AMD verbinden die Ryzen-CPU mit einer integrierten Vega-Grafikeinheit. Leistungstechnisch liegen die Ryzen-Chips in etwa auf dem Niveau der Core-i5- beziehungsweise i7-Prozessoren von Intel.
  • AMD A-, FX- oder E-Serie: Prozessoren dieser Serien bilden die Einstiegs-Chips von AMD. Das Unternehmen spricht übrigens nicht von CPUs, sondern von APUs (Accelerated Processing Unit). Man findet sie in erster Linie in günstigen Laptops. Die Leistung reicht für Office, Internet und Multimedia.  
Der Ryzen 7-2700X für Mobilgeräte bietet acht Kerne und eine ordentliche Leistung, kann aber – anders als die mobilen Varianten von Intel-CPUs – noch nicht mit den Desktop-Brüdern mithalten.

Laptop-Test: Die besten Notebooks unter 1.000 Euro

Notebooks (unter 1.000 Euro)
badge
Abbildung
1. Platz
2. Platz
Produktname Matebook D Ryzen 5* TUF Gaming FX505DY*
Hersteller Huawei Asus
Amazon-Kundenbewertung
asin B07N7YYHKL B07MQB8WT5
gtin 6901443282326 4718017227995
Prozessor AMD Ryzen 5 2500U (4c/8t, 2.0 GHz) AMD Ryzen 5 3550H (4c/8t, 2,1 GHz)
Grafikkarte AMD Radeon RX Vega 8 AMD RX 560X, 4 GB GDDR5
Arbeitsspeicher 8 Gbyte DDR4-2400 8 Gbyte DDR4-2400
Interner Speicher 256 GB SATA M.2 512 PCIe-SSD
Display 14,0 Zoll, Full HD, 60 Hz (BOE TV140FHM-NH0) 15,6 Zoll, Full HD, 60 Hz, IPS (LG
Anschlüsse 1× USB-C 3.0, 1× USB-A 3.0, 1× USB-A 2.0, Kein Kartenleser, 720p-Webcam 2× USB 3.0, 1× USB 2.0, 1× HDMI 2.0, 1× GB-LAN, 1× Audio-Kombi-Port, Kein Kartenleser, 720p-Webcam
Akkulaufzeit 345 Minuten 320 Minuten
Gewicht 1,43 kg 2,13 kg
Wertung
WERTUNG: 2,60
WERTUNG: 2,64
Pro
  • Gutes IPS-Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Akkulaufzeit
  • Freesync (42-59 Hz)
Contra
  • Zu wenig Anschlüsse
  • Laut in Minimallast
Angebote

Der Grafikprozessor (GPU): Was wird hier gespielt?

Alle Notebooks (und übrigens auch alle Desktop-PCs), die auf Intel-Prozessor-Technologie basieren, verfügen über eine integrierte Grafikeinheit. Das bedeutet, dass der Grafikprozessor in die CPU eingebettet ist, genau wie es beispielsweise bei AMDs Mobilprozessoren Ryzen der Fall ist. Intel nennt seinen Onboard-Pixelbeschleuniger mittlerweile HD Graphics (vormals Intel GMA). Wenn in einem System keine dedizierte Grafikkarte, beispielsweise von Nvidia, verbaut wurde, übernimmt die integrierte Lösung die Grafikberechnungen. Für den normalen Computeralltag reicht die Leistung aus: Sie können Videos schauen und auch ältere beziehungsweise optisch weniger aufwendige Titel (Stichwort Casual Games) spielen. Geht es aber zum Beispiel um HD-Videoschnitt und insbesondere aktuelle Gaming-Grafikschwergewichte, kommen Sie um eine dedizierte Grafikkarte inklusive eigenem Video-RAM nicht herum. 

Möchten Sie noch mehr zum Thema Grafikkarten wissen? Dann lesen Sie unseren Grafikkarten-Ratgeber

Gaming-Laptops arbeiten in der Regel mit Nvidia-Grafikkarten, da sie derzeit die stärkste mobile Grafikpower bieten.

In der Regel arbeiten in ausgewiesenen Spiele-Notebooks Pixelkraftwerke von Nvidia. Genau wie bei den CPUs gibt es auch bei den Grafikprozessoren stärkere und schwächere Modelle. Die schnelleren GPUs von Nvidia erkennt man am Namen, der vornehmlich aus einer Zahl besteht: je höher die Zahl, desto höher die Leistung. Die derzeitigen Top- Modelle sind RTX 2070 und 2080. Mit diesen Kraftwerken können Sie aktuelle Spiele meist problemlos in Full-HD- oder sogar 4K-Auflösung zocken und hochauflösende Videos schneiden und bearbeiten. 

Zumindest eingeschränkt spieletauglich (und in jedem Fall leistungsfähiger als die integrierte Grafikeinheit Intel HD Graphics) sind Nvidias Mittelklasse-Chips GTX 1050, GTX 1050 Ti sowie die GTX 1060. Wobei wir Letztere den Spiele-Fans noch am ehesten ans Herz legen können, da diese Grafikbeschleuniger auch mit aktuellen, optisch aufwendigen Titeln zurechtkommen, sofern man gewillt ist, hier und da ein paar Details beziehungsweise die Auflösung zu reduzieren.

Die Ryzen-APUs von AMD sind eine günstige, im Vergleich zu Nvidia aber eine weniger leistungsfähige Grafiklösung für Laptops.

Wenn es um AMDs APUs geht, verhält sich die Lage etwas anders. Hierbei handelt es sich ja durchweg um integrierte Grafiklösungen. Diese sind zwar immer noch schneller als die Intel-HD-Graphics-Varianten, sie liegen leistungstechnisch aber allesamt unter den dedizierten GPUs von Nvidia. Zu Orientierung: Grafisch weniger aufwendige Titel wie Fortnite, PUBG oder auch Counter-Strike können Sie in Full-HD-Auflösung mit einer AMD Ryzen 7 3700U spielen. 

Das ist die aktuellste und leistungsfähigste APU von AMD. Echte Grafikschwergewichte wie Metro Exodus sind dafür trotzdem nicht geeignet, außer Sie wären bereit, ganz erheblich an den Qualitätseinstellungen des Spiels zu schrauben. Der Vorteil von Notebooks mit AMD-Prozessortechnologie ist natürlich der Preis. Für 600 bis 700 Euro bekommen Sie bereits ein Notebook mit aktueller AMD-APU. Wenn Sie zwar spielen möchten, aber Ihre Ansprüche an die Spielegrafik eher niedrig sind, könnte so ein Gerät durchaus eine gute Wahl für Sie sein.

Wie viel RAM sollte mein Notebook haben?

Eine wichtige Frage, die Sie beim Notebook-Kauf auf jeden Fall beachten sollten. Denn: Egal wie leistungsfähig der Prozessor ist, wenn ihm nicht genug Arbeitsspeicher zur Seite steht, kann er seine Power nicht voll ausschöpfen. Daher gilt: je mehr Arbeitsspeicher, desto besser. In günstigen Systemen unter 500 Euro finden Sie oftmals lediglich 4 GByte in den RAM-Slots. Wir empfehlen, dass Sie auch bei Budget-Notebooks besser ein Gerät mit 8 GByte ins Auge fassen, um einen reibungslosen Arbeitsbetrieb zu gewährleisten. Spiele-Enthusiasten und Power-User sollten hingegen eher über 16 oder 32 GByte nachdenken. Derartige Speicherkonfigurationen sind vornehmlich in kostspieligen Oberklasse- bzw. High-End-Konfigurationen jenseits der 1.000 Euro anzutreffen.

Welche Festplatte ist die richtige für mich?

Schnelle SSDs wie die Gigabyte Aorus NVMe Gen4 machen Ihrem Notebook Dampf!

Neben dem Prozessor spielt das Speichermedium eine entscheidende Rolle bei der allgemeinen Systemperformance. Ein Notebook mit einer SSD arbeitet bis zu dreimal schneller als ein  vergleichbares Gerät mit einer herkömmlichen Festplatte. Der Nachteil dieser Speichertechnologie ist natürlich der deutlich höhere Preis. So kostet beispielsweise eine interne 1-TByte-SSD wie die Samsung MZ-75E1T0B/EU 850 EVO je nach Angebot zwischen 300 und 400 Euro. Zum Vergleich: Eine 1-TByte-Festplatte kriegen Sie schon für 40 Euro!

Wissenswertes und Tests zu aktuellen SSDs finden Sie übrigens in unserem SATA-SSD-Ratgeber.

Um die Preise moderat zu halten, bieten viele Hersteller eine Mischkonfiguration, bestehend aus SSD und normaler Festplatte, kurz HDD, an. In solchen Fällen dient die interne SSD als Speicherort für das Betriebssystem und häufig verwendete Programme und Dokumente, während die HDD als Datenarchiv für alles andere fungiert. Wie groß die SSD ist, ist wieder abhängig vom Preis. Sehr günstige Laptops, zum Beispiel das Acer Swift 1 für 449 Euro, beherbergen lediglich eine 64-GByte-SSD. Wenn Sie solch ein Angebot sehen, sollten Sie bedenken, dass eine Windows-10-Installation in der 32-Bit-Version bereits 16 GByte Speicher belegt, die 64-Bit-Version benötigt schon rund 20 GByte. Wenn Sie dann noch andere Programme und vielleicht noch Fotos und Videos dort ablegen möchten, kann der Platz schnell knapp werden. Außerdem bremst eine proppenvolle System-SSD irgendwann die Performance aus, anstatt sie zu beschleunigen. Wir empfehlen, dass die System-SSD mindestens 120 GByte oder mehr beträgt.

Fragen Sie sich in diesem Zusammenhang, wie viel internen Speicher Sie wirklich brauchen. Wenn Sie nicht haufenweise HD-Videos und aktuelle Games auf Ihrem Laptop archivieren wollen, kommen Sie wahrscheinlich locker mit einer 256- oder 512-GByte-SSD aus. Acer bietet solche Geräte beispielsweise ab 945 Euro an.

Worauf muss ich beim Akku achten?

Neben Größe und Gewicht sollten Sie diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit schenken, erst recht wenn Sie planen, viel mit Ihrem Laptop zu reisen. Es ist leider nicht immer möglich, in einem Zug oder in einem Café den Akku zu laden. Kleine, leichte Laptops bieten im Allgemeinen eine bessere Akkulaufzeit als größere Modelle, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass sie mit weniger leistungsstarken Niederspannungsprozessoren und einem kleineren Bildschirm ausgestattet sind. Wenn Sie einen großen, sperrigen Laptop kaufen, den Sie nur auf einem Schreibtisch in der Nähe einer Steckdose verwenden werden, müssen Sie sich hingegen keine Gedanken um die Akkulaufzeit machen.

Rechnen Sie mit fünf bis sieben Stunden kabelloser Laufleistung bei einem typischen 15-Zoll-Laptop und acht bis zehn Stunden oder mehr bei einem kompakten, hochportablen Laptop. Einige Hochleistungsnotebooks sind wahre Stromfresser, denen schon nach weniger als vier Stunden der Saft ausgeht.

Alternativen zu Windows-Notebooks: Macbooks und Chromebooks

Neben den klassischen Windows-Notebooks, die den Markt eindeutig dominieren, stehen allen, die sich einen Laptop zulegen möchten, auch noch zwei Alternativen zur Wahl: Die Macbooks von Apple mit dem Betriebssystem macOS an Bord sowie die Chromebooks, die mit dem Google-Betriebssystem ChromeOS laufen. Auf rein technischer Ebene unterscheiden sich Windows-, Apple- und Chrome-Notebooks nicht übermäßig voneinander. Vielmehr geht es hierbei um verschiedene Plattformen und für eine müssen Sie sich entscheiden.

Jedes dieser Betriebssysteme hat seine Eigenheiten sowie Vor- und Nachteile. Vereinfacht kann man sagen, Windows ist das flexibelste Betriebssystem, für das es die meisten Anwendungen und Spiele gibt, bei macOS ist die Spieleauswahl im Vergleich sehr begrenzt, in Sachen Software – insbesondere im Produktiv- und Kreativ-Bereich – stehen die Mac-Programme dem Windows-Angebot in nichts nach, übertreffen es zum Teil sogar.

Die geringste Auswahl an Spielen und Apps gibt es für ChromeOS. Geräte mit diesem Betriebssystem sind in erster Linie zum Arbeiten und Cloud-Computing gedacht. Tatsächlich basiert das Google-Betriebssystem ja auch auf dem Internet-Browser Chrome. In Sachen Bedienung sollte man sich als Windows-User relativ problemlos an die Benutzerumgebungen von macOS und ChromesOS gewöhnen. Beide Betriebssysteme sind intuitiv gestaltet und arbeiten, wie man es von Windows kennt, fensterbasiert. Im Folgenden erklären wir Ihnen noch einmal gesondert die wichtigsten Merkmale von macOS und ChromeOS.

  • macOS (Macbook): Alle MacBooks werden mit dem neuesten Desktop-Betriebssystem von Apple, macOS Mojave, ausgeliefert. Insgesamt bietet das Betriebssystem eine ähnliche Funktionalität wie Windows 10, jedoch mit einem anderen Oberflächen-Design. So gibt es anders als bei Windows kein Startmenü und keine Taskleiste, sondern das Apps-Dock am unteren Bildschirmrand. Anstelle des digitalen Assistenten Cortana erhalten Mac-Anwender Siri. Sie können auch Transaktionen mit Apple Pay durchführen, Anrufe oder SMS von Ihrem iPhone entgegennehmen sowie Ihren Laptop mit einer Apple Watch entsperren. Allerdings ist macOS – anders als Windows 10 – nicht für Touch-Eingaben geeignet, da kein Macbook mit einem Touchscreen ausgestattet ist. Wenn das kommende macOS-Catalina-Betriebssystem im Herbst dieses Jahres veröffentlicht wird, kommen unter anderem iPad-Apps auf den Mac.
  • ChromeOS (Chromebook): Das Betriebssystem von Google ist simpel zu bedienen, bietet aber weniger Möglichkeiten als Windows oder macOS. Die Benutzeroberfläche sieht ähnlich aus wie Windows: Es gibt ein Anwendungsmenü, einen Desktop und die Möglichkeit, Fenster frei anzuordnen. Die Hauptanwendung ist aber der Chrome-Browser. Der große Nachteil ist, dass viele Chrome-Apps Web-Apps sind und nur mit bestehender Internetverbindung funktionieren. Dieses Problem wird in Zukunft wohl aber verschwinden, da immer mehr Chromebooks, darunter das High-End-Modell Google PixelBook, nun auch Android-Anwendungen ausführen können.  Ein weiterer wichtiger Chromebook-Hersteller ist Samsung.
Das MacBook Air von Apple bietet einen ausgezeichneten Kompromiss zwischen Leistung und Mobilität.
Samsung Chromebook Pro mit Stylus-Stift auf dem Display Quelle: Samsung
Samsung gehört zu den größten Herstellern von Chromebooks. Das hier abgebildete Chromebook Pro kommt mit Touchscreen und Stiftunterstützung.

Der Testsieger (Notebooks über 1.000 Euro)

Mit dem Raider beweist MSI, dass ein High-End-Notebook keine vier Kilogramm wiegen muss. Die gehobene Ausstattung inklusive RTX-2080-Grafikkarte macht es zudem zu einem potenten Spieleboliden.

32 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Hervorragendes Display
  • Top-Spieleleistung
  • Akkulaufzeit etwas kurz
Im Test liefert das MSI-Notebook dank des pfeilschnellen Core-i7-8750H-Prozessors, 16 GByte RAM sowie einer RTX-2080-Grafikkarte in aktuellen Spielen hohe Frameraten. 60 Fps sind in Battlefield 5 mit maximalen Grafikdetails kein Problem. Wer auf das rechenintensive Grafik-Feature Raytracing verzichtet, kann sogar dreistellige Fps-Werte erreichen und so besser vom 144-Hz-Display profitieren, welches das eigentliche Highlight des Notebooks ist. Letzteres überzeugt nämlich auf ganzer Linie: Wir freuen uns über die hohe Maximalhelligkeit von fast 400 cd/m², sodass es selbst in heller Umgebung ein gutes Bild liefert. Der Akku ist mit 66 Wh nicht gerade groß, dünnere Notebooks haben schon mal mehr als 90 Wh. Die Lautheit im Windows-Betrieb mit 0,5 Sone könnte außerdem besser sein.
Fazit: Das Gesamtpaket überzeugt auf ganzer Linie, weshalb wir das MSI GE75 Raider sogar mit einem Top-Technik-Award ausgezeichnet haben!

Der Preis-Leistungs-Sieger (Notebooks über 1.000 Euro)

Mit dem dünnen Display-Rand ist das Asus ROG Strix Scar II ein relativ kompakter 17-­Zöller. Eine RTX 2070 mit einem 144-Hz-Panel bietet eine gute Spieleleistung.

38 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gutes Display
  • Kein G-Sync
Zu den Highlights des ROG Strix Scar II von Asus gehört für uns wie beim Testsieger von MSI das 144-Hz-IPS-Panel. In der Praxis punktet der Bildschirm mit einer guten Reaktionszeit von 7 Millisekunden, was ein weitgehend schlierenfreies Spielerlebnis garantiert. Kalibriert kommt das Display außerdem auf eine gute Farbtreue sowie eine gleichmäßige Ausleuchtung. Das Scar II verfügt zudem über einen schick gebürsteten Aluminiumdeckel mit leuchtendem Logo. Neu ist hier eine RGB-Leiste an der vorderen Kante des Gerätes. Uns gefällt außerdem die saubere Verarbeitung ohne ungleichmäßige Spaltmaße oder andere Macken am Gehäuse. In Sachen Gaming-Performance bietet der Asus-Gaming-Laptop das, was man von einem Modell mit RTX 2070 erwartet. Im Benchmark-Test mit Battlefield 5 schlägt sich das Notebook sehr beachtlich mit durchschnittlich 60 Fps. Der Akku fällt mit 66 Wh allerdings nicht gerade üppig aus.
Fazit: Das ROG Strix Scar II ist ein qualitativ guter Oberklasse-Gaming-Laptop zu einem noch immer bezahlbaren, angemessenen Preis.
Kommentar hinterlassen