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Nothing Ear im Test

Wir haben die Nothing Ear gestestet und stellen die stylischen In-Ear-Kopfhörer der Trend-Marke in unserem Test vor.

Die kabellosen In-Ear-Kopfhörer Nothing Ear (2) vor weißem Hintergrund. Die Kopfhörer selbst sind in der Farbe Schwarz gehalten.
Quelle: Nothing

„Technik die einfach Spaß macht“ ist das Konzept der noch recht jungen Firma „Nothing“ aus England. Nothing setzt dabei auf verständliche Namen und Anleitungen sowie Funktionen, die das jeweilige Gerät für jeden nutzbar und sinnvoll gestalten. Wir haben die In-Ear-Kopfhörer Nothing Ear getestet und überprüft, ob das Konzept aufgeht.

Nothing Ear: technische Details und Inbetriebnahme

Nothing Ear kopfhörer kabellos bluetooth mit ChatGPT-Integration, Hi-Res-Audio, Aktive Geräuschunterdrückung, Fortgeschrittener Equalizer, und bis zu 40,5 Stunden Wiedergabezeit - Weiß-1

Unsere Wertung

Nothing Ear

Vorteile
  • Detailreicher, schöner Klang
  • Viel Sound fürs Geld
  • Hörtest in der App
Nachteile
  • ANC lässt vieles durch
Weitere Händler

Technische Details

  • Bauweise: geschlossen, In-Ear
  • Verbindungsart: Bluetooth 5.3
  • Treiber: 11 mm
  • Frequenzbereich: 5 Hz – 40 kHz
  • Audio-Codecs: LDAC, LHDC
  • Impedanz: 45 dB
  • Mikrofon: integriert
  • Anschluss (Ladecase): USB-C
  • Akku: Bis zu 8,5 Stunden
  • Wasserfest: IP54
  • Gewicht: 4,62 g (Buds), 40 g (Ladecase)
  • Sonstiges: ANC, Bass-Enhance-Algorithmus, High-Res-Audio, Schnellladefunktion, ChatGPT (mit Nothing Phone), kabelloses Laden
  • Lieferumfang: Nothing Ear, Etui, Kabel (USB-C auf USB-C), 3x Silikonaufsätze
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Inbebtriebnahme

Eingerichtet sind die Nothing Ear ziemlich schnell und einfach. Klappt man das Etui auf, gehen sie eigenständig in den Kopplungsmodus. In der Packung liegt ein QR-Code zur Nothing App. Mit der wird kurz erklärt, wohin man bei den In-Ear-Kopfhörern drücken muss, um sie zu bedienen. Dann folgt das Firmware-Update. Und damit war es das auch schon, man kann loslegen und sich den Sound der Nothing Ear zu Gemüte führen.

Alles Wissenswerte und viele weitere von uns getestete In-Ear-Kopfhörer finden Sie in unserer großen In-Ear-Kopfhörer-Kaufberatung.

(Quelle: Nothing)

Nothing Ear: Soundqualität

Ich hatte die Nothing Ear gleichzeitig mit den Nothing Ear (a) zum Test vorliegen. Das ermöglichte einen guten Vergleich der Sound-Eigenschaften beider In-Ear-Kopfhörer. Während die Ear (a) mit fülligen Bässen und warmem Volumen brillieren, liefern die Ear mehr kühle Klarheit und dazu satte Tiefen.

Der Klang ist detailreich und schafft eine gute Räumlichkeit, die den Hörer in die Mitte der Musik positioniert. Modernere Stücke, deren Sound in Dolby-Atmos-Manier in einen Raum hinein komponiert und gesampelt wurden, kommen hier bestens zur Geltung. Für den schönen Klang sorgt die Technologie High-Res Wireless Audio.

In der App finden sich zwei zusätzliche EQ-Presets sowie die Möglichkeit ein eigenes Soundprofil anzulegen. Dabei hat man die Wahl zwischen einem optisch vereinfachten Equalizer oder dem detaillieren. Damit geht Nothing einen interessanten Weg und bietet sowohl Casual-Nutzern als auch jenen, die beim Sound nichts dem Zufall überlassen wollen, eine passende Möglichkeit.

Sound nach Hörtest

Eine Besonderheit ist der individuell angepasste Sound. Hierfür führt einen die Nothing App durch einen kurzen Hörtest. Mit Hilfe dieses Hörtests eruiert die App, bei welchen Frequenzen man gegebenenfalls kein perfektes Hörvermögen mehr hat. Danach werden die Kopfhörer automatisch diese Frequenzen leicht verstärken und ausgleichen. So wird das Hörerlebnis verbessert und intensiviert.

Diese Funktion ist gerade in Hinblick auf die Idee, dass Nothings Produkte jedem Spaß machen sollen, interessant. Sie gleich Defizite des Gehörs, die sich im Laufe des Leben einfach ergeben können, aus, sodass jeder in den Genuss schönen Sounds kommen kann.

ANC bei den Nothing Ear

Bei der Geräuschregulierung gibt es dieselben drei Möglichkeiten wie bei den Nothing Ear (a): ANC an, ANC aus und Umgebungsmodus. ANC an kann man dann noch in der Intensität einstellen, am empfehlenswertesten ist „Adaptive“. Und auch hier sind die Unterschiede zwischen den Optionen im Vergleich zum ANC-Effekt anderer von mir getesteter In-Ear-Kopfhörer, ziemlich klein.

Gerade das Active Noise Cancelling ist nicht, wie erwartet. Es filtert durchaus Geräusche wie das Fahren der S-Bahn heraus, nicht aber redende Menschen. Auch das Fingerschnalzen direkt am Ohr oder das auf den Tisch trommeln mit den Fingerspitzen, das ich gern mal als ersten Test nutze, geht hörbar durch.

Ich möchte die Umgebungsmodi der Nothing Ear so zusammenfassen: Mit dem Umgebungsmodus höre ich die Umgebung trotzdem nicht deutlich. Mit dem ANC ist generell alles etwas besser abgeschirmt, wenn auch nicht so, wie man es von ANC erwartet. Der ANC aus-Modus ist irgendwo dazwischen und an sich ein bisschen obsolet. Ich selbst war letztlich dann maßgeblich mit dem ANC-on unterwegs, weil ich dann wenigstens Dauergeräusche wie den Zug oder eben Rasenmäher nicht im Ohr hatte.

Nothing nennt das „ANC bis 45 dB“. Damit ist ganz klar, dass nur Geräusche des unteren Lärmbereichs herausgefiltert werden. Für viele wird es absolut ok sein. Für ANC-Liebhaber, die damit gern die Welt ausblenden, ist das nicht ganz optimal.

Nothing Ear: App und Bedienung

Bei App und Bedienung hält Nothing das, was die Firma verspricht: kein fancy Schnickschnack, nichts, was einem den Weg zum Musikgenuss schwer macht. Die App ist übersichtlich gestaltet und erklärt gut verständlich und auf Deutsch alles, was man dort machen kann.

Auch im Equalizer sind die Profile unmissverständlich bezeichnet: Balance, Mehr Bass, Mehr Höhen, Stimme. Wunderbar für alle, die sich nicht mit der Wahl von Klangprofilen abmühen möchten.

Bei der Bedienung am Ohrhörer selbst hat Nothing ebenfalls etwas Praktisches herangezogen. Statt wie die meisten Hersteller auf Tap-Steuerung zu setzen, drückt man die Stäbchen. Das funktioniert im Grunde, als wären es Knöpfe, man darf und muss da durchaus deutlich drücken, zweimal drücken oder lang drücken.

Ich hebe solche Ideen zur Bedienung oder auch besonders gut funktionierende Tap-Bedienung aus ganz eigener Erfahrung als positiv hervor. Nicht für jeden sind die Taps leicht auszuführen, viele Menschen tun sich schwer damit und tappen dann irgendwas herbei, nur nicht das, was sie wollen. Nothing hat mit dem Drücken eine gute Lösung gefunden. Einige der Befehle können in der App übrigens auch noch individuell angepasst werden.

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Nothing Kopfhörer mit ChatGPT

Die Nothing Ear können als Sprachassistent mit ChatGPT fungieren, wenn man das möchte. Damit das aber klappt, muss man ein Nothing Phone (Testbericht zum Nothing Phone 2a folgt) sein Eigen nennen. Die Nothing X App ist natürlich auf dem Nothing Phone bereits installiert. Sobald man In-Ear-Kopfhörer und Smartphone gekoppelt hat, wird man auch schon gefragt, ob man ChatGPT nutzen möchte. Bestätigt man dieses, wird man zu den Bedienelementen der Kopfhörer weitergeleitet. Empfohlen wird das Gedrückhalten des Stäbchens auf der linken Seite. Dort kann man als Funktion die Sprachfunktion mit KI auswählen.

Jedoch wird ChatGPT erstmal ausgegraut sein. Daneben steht „nicht installiert“. Was muss man also tun? Es gilt, die ChatGPT-App aus dem Google Playstore zu installieren und sich bei dieser anzumelden. Sobald das erledigt ist, kann man über die Nothing Ear mit der KI plaudern und sich allerhand Dinge erklären lassen.

(Quelle: Nothing)

Nothing Ear: Design und Sitz

Das Design der Nothing Ear ist schick und kann in Kombination mit dem Etui als leicht futuristisch beschrieben werden. Die In-Ear-Kopfhörer sind in Schwarz oder Weiß erhältlich. Dabei sind die schwarzen Nothing Ear quasi die unauffälligere Version. Die Weißen erinnern in der Hülle an Gimmicks aus Science-Fiction-Filmen. Das Design ist cool und unaufgeregt, durchsichtige Stellen geben hier und da den Blick auf die Technik frei.

Die Nothing Ear sitzen sehr bequem im Ohr. Damit jedes Ohr bedient wird, liegen den Kopfhörern selbstverständlich insgesamt drei Größen an Silikonaufsätzen bei.

Nothing Ear: Testergebnis

Die Nothing Ear sind die etwas teureren In-Ear-Kopfhörer des Herstellers. Wobei sie mit einem UVP von 129 € preislich immer noch top sind, wenn man den Umfang der Qualität bedenkt, den man fürs Geld bekommt. Im Vergleich zu den Nothing Ear (a) kommen unter anderem noch der optionale Equalizer für Fortgeschrittene, der Hörtest sowie High-Res-Audio hinzu. Der Klang ist klar, sauber und detailliert, liefert dabei aber dennoch knackige Bässe, die das Ohr erfreuen und das Hörerlebnis perfektionieren.

Die ChatGPT-Funktion in Kombination mit einem Nothing Phone ist auf jeden Fall ein interessantes Feature – aber eben an die eine Handy-Marke gekoppelt. Das ANC ist Geschmackssache. Wer von der Geräuschunterdrückung erwartet, dass er die Welt rundherum ausknipsen kann, der kommt hier nicht auf seine Kosten.

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Nothing Ear (a)

Vorteile
  • Voluminöser, packender Sound
  • Cooles Design
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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