Quelle: PCGHDie Basilisk ist neben der Viper und der Deathadder eine bei Spielern sehr geschätzte Gaming-Maus, die Razer in mehreren Modellreihen auf den Markt gebracht hat. Die Ur-Basilisk erschien 2017 und überzeugte uns im Test (Note: 1,22) mit ihrem 5G-Sensor (16.000 Dpi), ihrer optionalen Daumentaste, ihrem verstellbaren Mausradwiderstand, ihrer Griffigkeit und optimalen Ergonomie.

Den Nachfolger, die Basilisk V2 stattet Razer vor allem mit den technischen Neuerungen aus, die mit dem drahtlosen Luxusmodell Basilisk Ultimate debütierten. Dazu gehören der Razer Focus+ Sensor (Pixart PMW 3399) mit 20.000 Dpi und optischen Schalter für die Haupttasten, die über einen besonders direkten Druckpunkt verfügen. Der verstellbare Mausradwiderstand, der Clutch-Schalter sowie die Profilwahltaste am Boden gehörten ebenfalls zur Ausstattung der Razer Basilisk V2.

Das dritte Basilisk-Modell, die Razer Basilisk V3 ist seit dem 8. September 2021 erhältlich. Neben der neuen, aus 11 RGBs bestehenden Underglow-Beleuchtung sowie dem nicht mehr entfernbaren Knopf für den Daumen, bekommt die Gaming-Maus mit Kabel auch die neueste, mit 26.000 Dpi abtastende Variante des Focus+ Sensors spendiert. Darüber hinaus tauscht Razer auch das Scrollrad gegen das innovative neigbare Razer Hyperscroll Mausrad. Wir haben den jüngsten Spross der Basilisk-Familie getestet und bei uns erfahren Sie, warum die Razer Basilisk V3 die neue Referenz bei den Gaming-Mäusen mit Kabel ist.

Razer Basilisk V3: Technische Daten, Ausstattung sowie Details zum neuen Hyperscroll Mausrad

Technische Daten

Bevor wir Ihnen berichten, warum die Razer Basilisk V3 mit ihrem 26.000-Dpi-Sensor, ihrem innovativen neigbaren Hyperscroll Mausrad und ihrer sehr griffigen und ergonomischen Form das Referenzmodell bei den Gaming-Mäusen mit Kabel ist, stellen wir Ihnen an dieser Stelle die wichtigsten technischen Daten vor:

  • Anschlussart: Kabel USB Typ A (Speedflex-Kabel) mit ca. 180 cm Länge
  • Anzahl Tasten: 11 frei programmierbare Tasten (8 Tasten + Vier-Wege-Scrollrad)
  • Sensor: Focus+ mit 26.000 Dpi und bis zu 650 IPS (Inches per Second) und 50 G Beschleunigung
  • Abtastoptimierungen per ARM-CPU: Ja, erweiterte Einstellungen für Lift-off-Distance und Landing-Distance 
  • Schalter Haupttasten/Lebenszeit laut Hersteller: Razer Optical Tastenschalter der 2. Generation mit bis zu 70 Millionen Betätigungen
  • Interner Speicher: Hybrid-Onboard- und Cloud-Speicher für bis zu 5 Profile (4 + Default Profil)
  • Beleuchtung: Razer Chroma kompatible RGB-Beleuchtung mit 11 Beleuchtungszonen für Scrollrad, Hecklogo und Underglow 
  • Weitere Extras: Makrofunktion, 1.000 Hz Polling-Rate, Dpi-Umschalter (5 Stufen, 50 Dpi-Schritte), Profilwahltaste auf der Unterseite, Hypershift-Tastenverdoppellungsfunktion
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Razer Basilisk V3: Ausstattung - So viel Extras wie bei keinem anderen Basilisk-Modell

Mit der neusten Version des Focus+ Sensors und der digitalen Hyperscroll-Technik für die Deaktivierung der Rasterung des neigbaren Vier-Wege-Mausrads (Tilt-Wheel) – mehr dazu im nächsten Abschnitt –  hat die Razer Basilisk V3 innovative Ausstattungselemente im Gepäck. Man findet aber auch Extras, die bereits bei den beiden Vorgängermodellen vorhanden waren, oder wie die RGB-Beleuchtung erweitert wurden.               

Quellle: Razer
Anders als bei der Razer Basilisk V2 kann die Daumentaste der Razer Basilisk V3 nicht mehr optional entfernt werden, sondern ist fest eingebaut.

Die Razer Basilisk V3 ist mit 11 frei programmierbaren Tasten ausgestattet. Dieselbe Anzahl an Tasten ist auch beim Vorgänger der Basilisk V2 zu finden. Allerdings kann die auch als Clutch- oder Trigger-Taste bezeichnete Daumentaste nun nicht mehr ausgebaut werden, sondern ist fest am Ende der gummierten Griffmulde platziert. Zu dieser beispielsweise für die Hypershift-Funktion oder zur Modifizierung der Scrollrad-Rasterung einsetzbaren Sondertaste kommen zwei Seitentasten oberhalb der Daumenablage, zwei Knöpfe für die fünfstufige Dpi-Umschaltung (50-Dpi-Schritte) vor dem gummierten Scrollrad und ein Profilwahlknopf.

Die beiden Haupttasten sind mit optischen Schaltern bestückt. Allerdings kommt bei der Razer Basilisk V3 die zweite Generation der Razer-Taster zum Einsatz, die durch einen Infrarot-Lichtstrahl und nicht per elektrischem Kontaktschluss auslösen. 3 weitere, mit Makros oder Maus/Office-Funktionen nutzbare Tasten, stehen mit dem sich auch nach rechts und links neigenden Vier-Wege-Mausrad bereit. Eine sinnvolle Belegung hier wäre beispielsweise das horizontale Scrollen (Office) oder „lehnen links/rechts“ bei Ego-Shootern.                 

Wie ihr Vorgänger ist auch die Razer Basilisk V3 mit einer RGB-Beleuchtung ausgestattet. Allerdings stehen hier im Chroma Studio der Software nicht nur für das Hecklogo und das Vier-Wege-Scrollrad 10 RGB-Lichttricks sowie ein individueller Beleuchtungsmodus bereit. Razer erweitert bei der Basilisk V3 die Zahl der Beleuchtungszonen von 2 auf 11, wobei 9 der 11 RGB-LEDs bei der Bodenbeleuchtung zu Einsatz kommen. Gerade der in 1,6 Millionen Farben strahlende Underglow, der den Gamer dank der Gehäusekonstruktion noch nicht einmal blendet, macht die voll beleuchtete Basilisk zu einem echten Blickfang.

Möglich ist dieses Lichtspektakel allerdings nur, wenn Razers sehr umfangreiche und insgesamt einfach bedienbare Synapse-3-Software installiert ist. Wird die Razer Basilisk V3 an einen Gaming-PC ohne die Razer-Software eingesetzt, ist lediglich der voreingestellte Farbwechsel-Effekt zu sehen.                     

Die neue, als "Underglow" bezeichnete Bodenbeleuchtung, besteht aus 9 Zonen (RGB-LEDs)

Zur weiteren, von uns mit einer glatten Eins bewerteten Ausstattung gehören das dank seiner Stoffummantelung besonders flexible, bei Mausbewegungen nicht spürbare Speedflex Kabel, eine 1.000 Hz Polling-Rate und großflächige Mausfüße aus PTFE. Die sorgen dafür, dass die Razer Basilisk V3 trotz ihres Gewichts von 101 Gramm mit minimalem Widerstand über das Mauspad gleitet. Zusammen mit dem innovativen Hyperscroll Mausrad dessen besondere Technik und Features wir Ihnen im folgenden Abschnitt vorstellen, macht das die Basilisk V3 zum am besten ausgestatteten Modell der Basilisk-Gaming-Maus-Serie.          

Mausrad 2.0: Die innovative und digitale Hyperscroll-Technik der Razer Basilisk V3 im Detail

Quelle: Razer

Obwohl das als Tilt Wheel oder Vier-Wege-Scrollrad bezeichnete neigbare Mausrad bereits 2003 von Microsoft erfunden wurde und es eine Deaktivierungsfunktion für die Scrollrad-Rasterung bereits bei der Logitech G500/502, gab, ist Razers neue Hyperscroll-Technik eine Innovation. Statt mithilfe eines mechanischen Knopfes die Stärke der Rasterung des Mausrads zu vermindern oder ganz abzuschalten, setzt Razer beim Hyperscroll-Feature eine digitale Lösung für die zwei verschiedenen Scroll-Modi ein.

Einerseits kann der Wechsel zum widerstandsfrei drehenden Mausrad mit allen 11 digitalen Tasten der Razer Basilisk V3 ausgeführt werden. Andererseits erweitert Razer die Funktionalität des Hyperscroll Mausrads um die per MCU und Software gesteuerte Smart Reel-Technik sowie die virtuelle Beschleunigung. Wir geben Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Features der neuartigen Mausrad-Technik:   

Der taktile Modus mit aktivierter Rasterung (präzise & haptisch):
Der taktile Modus, bei dem man die Rasterung des Mausrads bei Bewegungen nach vorn und hinten deutlich spürt, ist vor allem bei den Fans von Ego-Shootern und ActionSpielen beliebt. Die nutzen das Hyperscroll Mausrad primär für das Durchschalten ihrer Waffen oder Skills, die sie während des Spiels erworbenen haben.

Gerade weil jede einzelne Rasterstufe dem Spieler haptisch Feedback gibt, ist ein sehr präziser, kontrollierter Waffenwechsel respektive das Aufrufen des gewünschten Skills möglich. Beim flotten Scrollen durch lange Texte auf Webseiten oder in Dokumenten könnte ein spürbares, allerdings kaum noch hörbar einrastendes Scrollrads als nervig empfunden werden.

Quelle: Razer
Taktiler Modus
Quelle: Razer
Freilauf-Modus

Der Freilauf-Modus mit deaktivierter Rasterung (schnell & reibungslos):
Bei Razers digitaler Hyperscroll-Technik kann die Rasterung des sich neigenden Mausrads per Druck auf eine in Synapse festgelegten Taste ausgeschaltet werden. Da das Scrollrad dann über keinen spürbaren Widerstand mehr verfügt, kann es natürlich auch schneller und mit weniger Kraftaufwand gedreht werden. 

Fehlt die Scrollradrasterung, lassen sich Inhalte wie Webseiten, lange Word-Dokumente oder umfangreiche PDFs schneller und einfacher anschauen. Für einen Waffen- oder Skill-Wechsel ist ein frei drehendes Mausrad wenig geeignet.  Für die Emulation wiederholter Eingaben im Spiel, beispielsweise für Zoomvorgänge, kann der Gamer den Freilauf-Modus aber durchaus nutzen.

Der Smart-Reel-Modus (Automatische Umschaltung auf Basis der Scrollgeschwindigkeit, nur mit Razer Synapse nutzbar) 
Der Smart-Reel-Modus ist eine innovative Hyperscroll-Technik, die mithilfe der digitalisierten Mausradrasterung möglich ist. Wird Smart Reel via Razer Synapse aktiviert, schaltet das Mausrad bei schnellerer Betätigung automatisch vom taktilen in den Freilauf-Modus. 

Während Spieler dieses Feature für andere Aktionen als schnelles Zoomen nicht nutzen werden, profitiert auch hier derjenige, der viel mit Dokumenten oder Webseiten arbeitet. Dank Smart-Reel-Funktion kann er einerseits genau von einer auf die nächste oder übernächste Seite wechseln. Andererseits kann er mit dem Freilauf größere Seitenstrecken überspringen.        

Quelle: Razer
Smart-Reel-Modus
Quelle: Razer
Virtual Acceleration

Virtuelle Beschleunigung (nur mit Razer Synapse nutzbar)
Wie die Smart-Reel-Funktion ist auch die virtuelle Beschleunigung ein Hyperscroll-Feature, das nur dann zur Verfügung steht, wenn Razers Synapse-Software aus dem PC installiert ist. Wird die unter der Synapse-OptionAnpassen“ als „Scroll-Beschleunigung“ bezeichnete virtuelle Beschleunigung eingeschaltet, erhöht sich die Scroll-Geschwindigkeit, wenn das Mausrad schneller bewegt wird.

Ähnlich wie der Smart-Reel-Modus ist auch die virtuelle Beschleunigung ein Feature, von dem Spieler nur bedingt profitieren, da diese das Mausrad nur für wenige Aktionen nutzen. Beim Arbeiten mit Dokumenten oder Artikel dagegen sorgt die virtuelle Beschleunigung dafür, dass man diese schneller durchgehen kann.         

Razer Basilisk V3: Ergonomisch und Hand-schmeichelnd wie ihre Vorgänger

Eine optimale Ergonomie ist ein Markenzeichen der Razer Basilisk-Mäuse und sowohl die erste Razer Basilisk als auch der Nachfolger, die Razer Basilisk V2 erhielt von uns ein „sehr gut“ bei deren Bewertung. Da Razer die ergonomische Form der Vorgänger und deren legendäres Gehäusedesign mit gummierter Daumenmulde für die dritte Basilisk ohne Änderungen übernimmt, ist auch die Razer Basilisk V3 ein echter ergonomischer Handschmeichler.

Dabei liegt die Razer Basilisk V3 unabhängig vom Griffstil sehr gut in der Hand. Spieler, die den Palm-Grip bevorzugen, schätzen beispielsweise die flach gehaltene, leicht angeraute Oberschale und die an die unterschiedliche Länge des Zeigefingers und Mittelfingers angepassten Haupttasten. Bei diesem Griffstil kann der Gamer beim Führen der Razer Basilisk V3 auch seinen Daumen bequem in der dafür vorgesehene gummierten Mulde ablegen, während die ebenfalls mit einer Gummischicht versehene rechte Seitenpartie dem Ringfinger und dem kleinen Finger optimalen Halt gibt.

Mit ihren mit einer strukturierten Gummierung versehenen Seitenteilen ist die Razer Basilisk V3 aber auch die ideale Gaming-Maus für diejenigen, die mit dem Claw-Grip oder Fingertip-Grip spielen. Hier kommt es vor allen auf eine maximale Griffigkeit auch bei verschwitzten Händen an. Weder der Daumen, noch der Ringfinger und kleine Finger dürfen bei sehr flotten Mausbewegungen und langen Spiele-Sessions von den Kontaktflächen an den Seitenteilen abrutschen. Genau das verhindern die beiden ergonomisch geformten und mit einer sehr rutschfesten Textur beschichteten Seitenpartien der Razer Basilisk V3.   

Quelle: Razer
Die ergonomische Form der Razer Basilisk V3 sowie ihre mit einer strukturierten Gummierung versehenen Seitenteile geben der Hand unabhängig vom Griffstil perfekten Halt. Außerdem sind alle Zusatztasten so positioniert, dass diese schnell erreicht werden können.

Die 11 programmierbaren Tasten der Razer Basilisk V3 lassen sich unabhängig vom Griffstil sehr gut erreichen. Der Zeigefinger braucht zur Betätigung der Dpi-Umschaltung nicht übermäßig gekrümmt zu werden und der Daumen (Palm-Grip) respektive die Daumenspitze (Claw-Grip) lösen nicht ungewollt die im oberen Bereich der Daumenablage angebrachten Seitentasten aus. Auch die als Sniper-Knopf bezeichnete Daumentaste ist so in der Ablage für den Daumen positioniert, dass diese nicht unabsichtlich betätigt wird.

Zusätzlich stört es nicht, dass sich die Profilwahltaste auf der Unterseite der Razer Basilisk V3 befindet, denn während eines laufenden Spiels wechselt man ja nur selten das Profil. Wer allerdings beim Zocken gern mit Profilwechseln arbeitet, kann die Taste am Mausboden auch anders belegen und beispielsweise für den Wechsel vom taktilen Modus zum Freilauf-Modus beim Hyperscroll Mausrad nutzen.

Weitere Pluspunkte bei den Eigenschaften gibt es für die aus PTFE gefertigten Mausgleiter. Mit 101 Gramm Gewicht gehört die Razer Basilisk V3 zwar eher zu den schwereren Vertretern ihrer Zunft. Trotzdem gleitet die Rechtshändermaus mit einem sehr geringen Reibungswiderstand über die Mausunterlage aus Stoff oder Hartplastik.             

Ausführliche Informationen über die verschiedenen Griffstile finden Sie übrigens in unserem Gaming-Maus-Test: Die besten Mäuse im Vergleich

Der neue Razer Focus+ Sensor: Modernste Technik, äußerst präzise und auch bei 26.000 Dpi voll beherrschbar

Quelle: Razer
Zusammen mit Logitechs HERO 25K und Corsairs Marksman 26K gehört der mit jetzt 26.000 Dpi abtastende Focus+ Sensor (Pixart PMW 3399) zu den technisch am weitesten entwickelten optischen Abtasteinheiten auf dem Gaming-Maus-Markt.

Die zweite technische Neuentwicklung, die mit der Basilisk V3 ihr Debüt gibt, ist die neueste Version des Focus+ Sensors. Der aufgrund der Zusammenarbeit mit Pixart auch als Pixart PMW 3399 bezeichnete optische Sensor tastet per Infrarot-LED mit bis zu 26.000 Dpi ab. Damit ist er technisch fortschrittlicher als die beim Vorgänger, der Razer Basilisk V2, zu Einsatz kommende Variante, deren maximale Abtastrate noch bei 20.000 Dpi liegt. Mit dem modernisierten Focus+ Sensor zieht Razer gleichzeitig auch bei der Abtastrate mit Logitechs HERO 25K und Corsairs Marksmen 26K gleich.

Für eine Abtastung mit minimaler Lift-Off-Distanz, einer Oberflächenkalibrierung und maximaler Präzision assistiert auch dem neuesten Focus+ Sensor eine ARM-CPU. Die steuert die Abtasttechniken Smart Tracking (automatische Oberflächenkalibrierung), Asymmetrischer Cut Off (der Cut-Off bestimmt, wann die Maus das Tracking wiederaufnimmt) und Motion Sync (Verkürzung der Reaktionszeit), die für sehr gute Leistung der Razer Focus+ Sensors verantwortlich sind.           

Der neue Focus+ beeindruckt uns im Test nicht nur mit einer pixelgenauen Präzision und verzögerungsfreien Abtastung. Er sorgt auch dafür, dass die Razer Basilisk V3 auch bei maximaler Abtastrate von 26.000 Dpi noch kontrollierbar ist. Allerdings muss man sich an die dann sehr empfindliche und schon auf kleinste Bewegungen reagierende Maus erst gewöhnen. Zur äußerst präzisen Abtastung kommt noch eine durch die ARM-CPU respektive den Asymmetrischen Cut Off auf 0,9 mm minimierte Hubhöhe (Lift-Off-Distanz). Das ist ebenfalls ein Spitzenwert, der den Focus+ zu einem der besten, wenn nicht sogar dem besten High-End-Sensor auf dem Markt macht – und der Razer Basilisk V3 eine Leistungswertung von „sehr gut“ beschert.           

Neben der sehr guten Abtastleistung des Focus+ oder Pixart PMW 3399 ist uns im Test auch der Druckpunkt der beiden Haupttasten besonders positiv aufgefallen. Letzterer ist sehr direkt, fühlt sich sehr knackig an und man benötigt nur wenig Druck zum Auslösen der Tastenschalter. Das liegt daran, dass die Basilisk V3 mit Razers optischen Maus-Switches der 2. Generation bestückt ist, bei dem eine dreimal so hohe Betätigungsgeschwindigkeit im Vergleich zu mechanischen Schaltern erzielt wird.      

Während mechanische Tastenschalter ein elektrisches Signal über Metallkontakte senden, wird bei der optischen Variante kein physischer Kontakt für das Senden eines Signals benötigt. Ein Infrarotlichtstrahl, der durch eine kleine Kammer zu einem Auslöser geleitet wird, sendet ein elektrisches Signal zum PC. So reagiert der Schalter sofort und besonders schnell auf jede Eingabe.

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Razer Basilisk V3: Das Testfazit

Die neue Razer Basilisk V3 punktet nicht nur mit einer Top-Ausstattung zu der die auffällige RGB-Beleuchtung, die Daumentaste, die optischen und sehr direkt auslösenden Haupttastenschalter und das innovative und sehr funktionale Hyperscroll Mausrad gehören. Die Razer Basilisk V3 ist auch ein Handschmeichler, der eine für alle Griffstil optimale Ergonomie bietet, eine angenehme Haptik besitzt und dank seiner gummierten Seitenteile auch im Dauereinsatz griffig bleibt. In Kombination mit der sehr guten Leistung des mit 26.000 Dpi und einer Hubhöhe unter einem Millimeter abtastenden Focus+ Sensors, macht das die mit einer Gesamtnote von 1,13 bewertete Razer Basilisk V3 zur neuen und empfehlenswerten Referenz bei den Gaming-Mäusen mit Kabel.   

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