Gaming-Mäuse aus dem Hause Razer sind bei Profi- und Gelegenheitsspielern gleichermaßen beliebt und bei unseren Gaming-Maus-Tests immer auf den vorderen Plätzen zu finden. Wenn Sie planen,  sich eine solche Razer Gaming-Maus zu kaufen, sind Sie hier genau richtig!  In unserem Razer Gaming-Maus-Test stellen wir Ihnen zum einen die besten von uns getesteten Produkte in Ranglisten vor. Im Ratgeber erfahren Sie zum anderen alles was Sie über die Mäuse und Mauspads des kalifornischen Herstellers wissen müssen.

Razer Gaming-Maus: Die besten Gaming-Mäuse mit Kabel

Weitere Informationen zu den verschiedenen Sensortypen sowie weitere getestete Gaming-Mäuse finden Sie in unserem Gaming-Maus Test: Die besten Mäuse im Vergleich.

Razer Gaming-Maus: Seit 23 Jahren Spielermäuse im Zeichen der Schlange

Quelle: Razer
Die Razer Mamba wird von Gamern sehr geschätzt und ist wie die Razer Deathadder oder Razer Basilisk eines der erfolgreichsten Mausmodelle des kalifornischen Herstellers, das bis heute erhältlich ist.

Razer ist ein Hersteller von Computer-Hardware, der im Jahr 1998 von einem Team aus Ingenieuren und Wirtschaftlern in Irvine Kalifornien gegründet wurde. Was mit der Produktion und Vermarktung der High-End-Maus Razer Boomslang begann, entwickelte sich im Laufe der letzten 23 Jahre zu einer echten Erfolgsgeschichte. Mittlerweile gehört Razer zu den beliebtesten Herstellern für Mäuse, Tastaturen, Headsets, Mauspads, Laptops und mehr.

Was auffällt, ist der besondere Fokus auf den PC-Gamer und Produkte, die in der Regel schwarz und mit LEDs ausgestattet sind, die in den Anfangszeiten noch grün oder blau, mittlerweile aber in 16,7 Mio. Farben leuchten. Die erste Maus des Unternehmens, dessen Gründer und Präsident die Galionsfigur „Razer GuyRobert Krakoff (CEO: Min-Liang Tan) ist, war die legendäre, nach der afrikanischen Baumschlange benannten Boomslang. Mit der symmetrischen, und damit für Links und Rechtshänder gleichermaßen geeigneten Kugelmaus, die mit 1.000 Dpi abtastete, legte die Firma den Grundstein für viele kommende Razer Gaming-Maus-Generationen, die nach zumeist giftigen Schlangen benannt sind.

 

Von der Optomechanik zur optischen Abtastung

Obwohl Razers Mausdebütant, die Boomslang, eine optomechanische Maus (Kugelmaus) war, betrug ihre Dpi-Rate bereits 1.000 Dpi. Somit war sie bei ihrer Veröffentlichung im Jahr 1999 die erste Maus überhaupt, die über eine solch hohe Auflösung verfügte. Konkurrenzprodukte von Microsoft, Genius, IBM oder Logitech tasteten seinerzeit noch einer Auflösung von etwa 200 Dpi bis 400 Dpi ab.

Mit der in Zusammenarbeit mit Terratec entwickelten Mystify Razer Boomslang 2100 steigerte Razer die Abtastrate der Kugelmaus 2003 auf sogar auf 2.100 Dpi bei 2.00 Hz Polling Rate. Die geplante Mystify Razer Boomslang mit 2.500 Dpi erschien allerdings nicht mehr auf dem Markt, da Microsoft bereits 1999 Microsoft mit der Intellimouse Optical eine Gaming-Maus präsentierte, die den Untergrund nicht mehr mit einer Rollkugel, sondern optisch per Sensor und Infrarot-LED abtastete.

Quelle: Razer
Am symmetrischen Design der Razer Boomslang und ihrer sehr ausgeprägten Haupttasten schieden sich die Geister. Mit 1.000 Dpi bot der Kugelnager jedoch eine Auflösung, die bei der Konkurrenz nicht zu finden war.
Quelle: PCGH
Die in Zusammenarbeit mit Terratec entstandene Mystfy Razer Boomslang 2.100 tastete trotz Optomechanik (Rollkugel) mit erstaunlichen 2.100 Dpi ab. Das Modell mit einer Abtastrate von 2.500 Dpi, konnte sich jedoch nicht mehr gegen die optische Konkurrenz durchsetzen.

Mit dem langen Festhalten an der Optomechanik verlor der Hersteller allerdings viele Marktanteile an Microsoft und Logitech. Die holte man sich mit der Präsentation der ersten beiden optischen Razer Gaming-Mäuse, der Razer Viper sowie der Razer Diamondback wieder zurück. Die nach der Diamant- sowie Texas-Klapperschlange benannte Diamondback war 2004 mit ihrer Auflösung von 1.000 Dpi den bis dahin verfügbaren Modellen mit etwa 800 dpi spürbar überlegen. Eine spätere Modellvariante der Diamondback arbeitete schon mit 1.600 Dpi, im Jahr 2008 legte Razer die Diamondback dann sogar als 3G-Version mit 1.800 Dpi (optischer Sensor) neu auf.

Der optische, per Infrarot abtastende 3G-Sensor der Diamondback 3G ist auch beim Urmodell der nach der Todesotter benannten Deathadder zu finden. Die ist ein Erfolgsmodell, das Razer insgesamt über 10 Mio. Mal verkauft und von dem seit 2006 bereits 25 Modellvarianten erschienen sind. Dabei ist die hier getestete Deathadder V2 das neueste Modell. Allen Versionen gemein ist eine sehr ergonomische Form sowie zwei dank Mikroschalter leichtgängige Seitentasten, die man über alle die Jahre bis heute beibehalten hat. 

Quelle: Razer

Kollektion mit Lasersensoren und drahtlose Modelle

Die Razer Copperhead (2007), der Namensgeber die nordamerikanische Kupferkopfschlange ist, und die in drei Version vertrieben wurde, war 2007 die erste Razer Gaming-Maus mit Lasersensor. Diese mit 2.000 Dpi abtastenden Lasermaus dürfte neben der Deathadder und Mamba das weit verbreitetste Modell sein. Eine kompakte Version namens Krait (Kraits, Giftotter) gab es auch, der fehlten jedoch die Seitentasten und sie war orange beleuchtet.

Quelle: Razer
Die Copperhead ist die erste Maus aus dem Hause Razer, die per Laser und mit 2.000 Dpi Auflösung abtastet. Sie war in einer rot, blau oder grün leuchtenden Variante erhältlich.
Quelle: Razer
Bereits der erste 3,5G-Sensor sorgte bei der Mamba, Razers erster schnurloser Gaming-Maus, für eine hohe Auflösung von 5.600 Dpi. Mittlerweile tastet die Mamba Elite von 2018 wieder optisch per Infrarotsensor ab (Pixart PMW-3389, 16.000 Dpi).
Quelle: Microsoft
Dass die Razer Habu (Lasersensor mit 2.000 Dpi) in Kooperation mit Microsoft entstanden ist sieht man deutlich. Während Technik inklusive Beleuchtung von Razer stammen, ist die Hülle sichtbar an das Redmond’sche Intelli-Design angelehnt.

Die erste kabellose Lasermaus der Kalifornier und gleichzeitig das teuerste Serienmodell war die Mamba, deren Auflösung schon Anfang 2009 bei Release bei 5.600 Dpi lag (3,5G-Sensor, Philips Twin Eye PLN 2032) und der Razer schon bald eine auf 6.400 Dpi erhöhte Abtastrate spendierte. Wie die Deathadder ist auch die Mamba in mehreren Modellvarianten erhältlich. Mit der Mamba Tournament Edition, der Mamba Elite, der Mamba Hyperflux und der Mamba 2015 Wireless haben wir sogar vier Mamba-Modelle in unseren Testtabellen.

Weitere populäre Mäuse mit Lasersensor sind die mobile Bluetooth-Maus Orochoi, die Abyssus, die Taipan, die drahtlose Ouroboros, die Naga und die Habu. Gerade die beiden letztgenannten Razer Gaming-Mäuse sind ungewöhnlich. Die nach einer indischen Schlangengottheit benannte Naga ist ein Exot, der speziell für MMO-Spieler konzipiert ist und über zwölf seitliche Tasten verfügt. Die Naga hat Razer ebenfalls in mehreren Varianten (Naga Epic, Naga Hex, Naga Epic 2013) auf den Markt gebracht, die jüngste ist die von uns getestete Naga Trinty von 2018, die mit drei verschiedenen Seitenteilen und einem optischen IR-Sensor (5G oder Pixart PMW-3389) bestückt ist. Die Habu (eine Grubenotter-Art) hat der Peripherie-Hersteller im Gegenzug in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt und sie basiert vom äußeren her sichtbar auf der Intellimouse des Soft- und Hardware-Riesen aus Redmond.     

Quelle: PCGH
Während die Ur-Version der Razer Naga mit dem Philips Twin Eye PLN 2032 noch über denselben Lasersensor wie die Razer Mamba verfügt, kommt bei der mit drei wechselbaren Seitenteilen ausgelieferten Naga Trinity mit dem Pixart PMW-3389 ein optischer Sensor mit IR-LED zum Einsatz.

Razer Gaming-Maus: Die besten kabellosen Mäuse auf einen Blick

Optische Abtastung mit 20.000 Dpi und weitere innovative Maustechnik

Der Sensor ist das Herzstück jeder Razer Gaming-Maus und es gibt zwei Typen, die trotz missverständlicher Bezeichnungen beide optisch abtasten: der optische Sensor mit Infrarot-LED-Abtastung sowie der Lasersensor. Obwohl sich beide Sensortypen optimal für das Gaming eignen, wurde der Lasersensor in den letzten vier Jahren immer mehr von der Variante mit IR-LED-Abtastung verdrängt. Diese Entwicklung lässt sich auch bei Razers Gaming-Mäusen beobachten. Hier kam der Wechsel vom Lasersensor zur Abtastung per IR-LED im Jahr 2016 mit der Deathadder Elite und der Lancehead Tournament Edition.

Während bei der Ende 2015 auf den Markt gebrachten Diamondback Chroma mit dem Phillips Twin Eye PLN 2034 noch ein Lasersensor für eine präzise Abtastung sorgt, sind alle Razer Gaming-Mäuse ab der Deathadder Elite mit dem als „Razer 5G“ bezeichneten Pixart PMW 3389-T3QU bestückt. Der tastet per IR-LED ab, bietet eine Auflösung bis 16.000 Dpi und punktet in der von Razer leicht modifizierten Version im Zusammenspiel mit einer ARM-CPU mit einer sehr geringen Lift-Off-Distanz (Hubhöhe) sowie einer Oberflächenkalibrierung. Der optische High-End-Sensor ist in folgenden Gaming-Mäusen verbaut: Basilisk, Mamba Elite, Mamba Wireless, Viper, und Basilisk X Hyperspeed.         

Quelle: Razer

Mitte 2019 überraschte der Hardware-Hersteller aus Kalifornien dann erneut mit einem Hochleistungssensor, dem Razer Focus-Plus-Sensor, den man zusammen mit der Razer Viper und Viper Ultimate sowie Basilisk Ultimate vorstellte. Diese optische (IR-LED) Abtasteinheit ist ein von Razer modifizierter Pixart PMW 3399, der bei seiner Markteinführungen bereits mit einer sehr hohen Abtastrate von 20.000 Dpi arbeitete.  Mittlerweile hat Razer den Focus+ sogar noch weiterentwickelt und präsentiert mit der Launch der Razer Basilik V3 am 8. September 2021 die neueste Sensorversion, die nun mit 26.000 Dpi abtastet und damit mit der High-End-Konkurrenz von Logitech (HERO 25K) und Corsair (Marksman 26K) gleichzieht. 

Mit Razers erster, noch mit 20.000 Dpi abtastender Focus-Plus-Variante gaben zusätzlich auch per ARM-CPU gesteuerte Abtasttechniken wie Smart Tracking (automatische Oberflächenkalibrierung), Asymmetrischer Cut Off (der Cut-Off bestimmt, wann die Maus das Tracking wiederaufnimmt) und Motion Sync (Verkürzung der Reaktionszeit) ihr Debüt. Letztere optimieren die Präzision der Razer Gaming-Maus spürbar und verringern die Hubhöhe (Lift-Off-Distanz) messbar auf unter einen Millimeter. Das bestätigen einerseits unserer Tests der noch mit dem 20.000-Dpi-Modell des Focus+ bestückten Razer Viper/Basilisk  Ultimate, Razer Viper 8K und Razer Deathadder V2 (Pro). Andererseits liefert auch die in der neuen Razer Basilisk V3 verbaute 26.000-Dpi-Variante des Focus+ Sensors eine pixelgenaue Abtastung mit einer Hubhöhe von nur 0,9 mm.       

Eine weitere technische Neuerung, die Razer mit Viper 2018 einführte und die auch bei der von uns getesteten Viper, Deathadder V2, Basilisk V2, Viper Ultimate und Basilisk Ultimate zu finden ist, sind optische Schalter für die Haupttasten. Bei Razers optischem Maus-Switch wird durch ein optisches Verfahren eine dreimal so hohe Betätigungsgeschwindigkeit im Vergleich zu mechanischen Schaltern erzielt. Während mechanische Switches ein elektrisches Signal über Metallkontakte senden, wird bei der optischen Variante kein physischer Kontakt für das Senden eines Signals benötigt. Ein Infrarotlichtstrahl, der durch eine kleine Kammer zu einem Auslöser geleitet wird, sendet ein elektrisches Signal zum PC. So reagiert der Schalter sofort auf jede Eingabe.

Quelle: Razer
Bei Razers optischem Haupttastenschalter, der bei der Razer Viper (Ultimate) und Razer Basilisk (V2, Ultimate) zu finden ist, sendet ein Infrarotstrahl ein elektrisches Signal zum Computer, ohne dass dafür ein physischer Kontakt benötigt wird.

Razer Viper 8K: Die erste Gaming-Maus mit 8.000 Hz Polling Rate im Detail

Die für professionelle Spieler entwickelte Razer Viper 8K bietet modernste Maustechnik in Form einer 20.000-Dpi-Abtasteinheit, optischen Tastenschaltern und einer 8.000 Hz Polling-Rate. Dazu kommen gummierte Seitenteile und das robuste Gehäuse in Leichtbauweise.     

Bildquelle: Razer/PCGH

Razer Viper 8K: Brauchen Gamer wirklich eine Polling-Rate vom 8.000 Hz

Razer Hyperpolling-Technologie ist eine technische Neuentwicklung bei den Gaming-Mäusen, die mit der Razer Viper 8K ihr Debüt gibt und deren praktischer Nutzen in der Spielergemeinde momentan heiß diskutiert wird. Diese technische Innovation nutzt einen schneller USB-Mikrocontroller (MCU), der auf die Platine der Gaming-Maus (siehe Bild oben) gelötet ist und für eine Polling Rate von 8.000 Hz sorgt. Bei einer so extrem hohen Abfragerate werden bis zu 8.000 Datenberichte über die Bewegung (Sensor) der Gaming-Maus oder das Auslösen einer ihrer Tasten (Klick) der Viper 8K über den USB-Port an den Rechner geschickt. Dies ist das Achtfache des Standards von 1.000 Hz und die Klicklatenz (minimale Verzögerung von Auslösen eines Schalters) verringert sich dadurch von einer Millisekunde auf 1/8 Millisekunde.

Bildquelle: Razer

Ob der Hobbyspieler davon überhaupt etwas spürt ist fraglich. Trotzdem ist der theoretische und messbare Vorteil der Hyperpolling-Technologie gerade im Zusammenspiel mit einem Monitor mit hoher Bildwiederholfrequenz nicht von der Hand zu weisen. Hier wird der Mauszeiger flüssiger und ohne „Microstuttering“ dargestellt, weil dank Hyperpolling Datenberichte bis zu achtmal häufiger pro Sekunde versandt werden. So fällt die Verzögerung zwischen dem letzten Bericht und der Einzelbildberechnung des Monitors deutlich geringer aus, als bei einer Abtastrate von 1.000 Hz. Ein weiterer, teils sogar wahrnehmbarer Vorteil der Technik ist die sehr geringe Peripherie-Latenz. Die wird dadurch erzielt, dass Hyperpolling die Klickverzögerung minimiert und die Abweichungen von einem Klick zum nächsten auf ein absolutes Minimum reduziert.   

Tastaturen, Headsets und sogar Gehäuse finden Sie in unserem separaten Ratgeber zu Razers Gaming-Peripherie.

Razer-Mauspads in allen Größen, mit bunter Beleuchtung und für die Abtastung optimierten Oberflächen

Da zu einer Maus auch die passende Unterlage gehört, erweitert Razer Ende 2004 seine Angebotspalette um weitere Produkte, zu denen auch Mauspads gehören. Der Debütant bei den Mausunterlagen aus dem Hause Razer war die Exactmat, die über eine Metallbasis, zwei Seiten (rau/glatt) sowie eine optionale Handballenauflage verfügt. Ebenfalls sehr beliebt bei spielenden Nutzern von Razer-Mäusen: Das Mantis- und Goliathus-Pad, welches als Speed- und Control-Version ausgeliefert wird, sowie die beiden Destructor-Modelle, die mit besonders geringe Start- und Reibungs-widerständen auf sich aufmerksam machen.

Quelle: Razer
Größer geht’s nicht. Mit einer Länge von 1.200 mm und einer Breite von 550 mm ist das Razer Gigantus 3XL neben Corsairs MM500 3XL die größte, aktuelle erhältliche Mausunterlage. Auf eine Beleuchtung muss der Käufer verzichten, dafür ist Razers Mausmatte eine äußerst nützliche Verschönerung für eine arg mitgenommene Schreibtischplatte.

In Razers aktueller Mauspad-Kollektion (siehe Testtabelle) befinden sich einerseits unbeleuchtete Modelle, wie das Goliathus Mobile, das auch in drei kleineren Größen erhältliche Gigantus 3XL, das mit nur 0,5 mm Höhe ultraflache Shpex V2 oder die Neuauflage des Razer Vespula, das Vespula V2. Andererseits hat die RGB-Beleuchtung auch bei den Mausunterlagen Einzug gehalten. So präsentiert man 2015 mit dem Razer Firefly, dessen Nachfolger Firefly V2 wir getestet haben, das erste Razer-Mauspad, das zum hauseigenen Chroma-RGB-Beleuchtungssystem kompatibel ist. Die 16.7 Mio. Beleuchtungsfarben des Goliathus Chroma können ebenfalls mit der Chroma-App eingestellt werden.      

Razer Mamba Hyperflux: Wenn das Mauspad die Maus lädt

Quelle: Razer
Bei Razers Hyperflux-Technik kommt die kompatible Mamba Hyperflux ganz ohne Akku oder Batterien aus. Dafür kann die Gaming-Maus nur auf dem mit zwei verschiedenen Oberflächen bestückten Induktionsladepad drahtlos arbeiten.
Quelle: PCGH
: In Inneren der Razer Mamba Hyperflux steckt ein sogenannter Supercapacitor, der permanent vom Razer Hyperflux-Mauspad geladen wird.
Eine Mauspad-Klasse für sich die Induktionsladepads. Dabei handelt es sich um Mauspads, die ein elektromagnetisches Feld erzeugen, das per Induktionsladung den Strom drahtlos an die zum Mauspad kompatiblen Gaming-Mäuse überträgt. Die drahtlose Gaming-Maus speichert den Strom dann in einem Akku oder Capacitor (Kondensator) der dann nicht mehr per Kabel oder Ladestation aufgeladen werden muss. Mit der Mamba Hyperflux sowie dem Hyperflux-Pad hat Razer auch eine Spielermaus, respektive eine Mausunterlage im Portfolio, welche diese Induktionsladetechnik unterstützt. Der große Unterschied zwischen Razers Hyperflux-Technik und denen der Konkurrenz (Logitech Powerplay/Corsair Qi Wireless Charging) ist die Tatsache, die kompatible Mamba Hyperflux ohne Akku oder Batterien auskommt. In ihrem Inneren befindet sich ein sogenannter Supercapacitor (Kondensator) aus (siehe Zeichnung), der permanent per Induktion geladen wird, solange sich die Maus auf dem Firefly-Pad befindet (Nachlaufzeit ca. 8 Sekunden). Das Induktionsladepad hat noch einen weiteren Vorteil: Man kann zwischen einer Nutzfläche aus Hartplastik mit Mikrostruktur und einer aus Stoff wechseln.

Sie suchen Modelle anderer Hersteller oder Hintergrundwissen zu Thema Mauspads, dann empfehlen wir Ihnen unseren Mauspad-Test – Die besten Mauspads für die Gaming-Maus.

Empfehlenswerte Mauspads mit und ohne Beleuchtung

Weitere Tests zu coolen Produkten für Gamer:

Razer Gaming-Maus und Mauspad: Empfehlenswerte Produkte im Detail

Mit der Razer Basilisk V3, dem dritten Modell der bei Gamern beliebten Basilisk-Reihe gibt nicht nur das Hyperscroll-Mausrad sein Debüt. Razer erhöht auch die Abtastrate des Focus+ Sensors auf 26.000 Dpi und erweitert die RGB-Beleuchtung um einen Underglow mit 9 LEDs.

8.53 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Sehr gute Ergonomie
  • Druckpunkt der optischen Haupttastenschalter
  • Sensorleistung bei 26.000 Dpi (Hubhöhe nur 0,9 mm)
  • Keine
Die Möglichkeit die Rasterung des Mausrads zu deaktivieren gab es schon bei der Logitech G500/502. Mit der Hyperscroll-Technik der Basilisk V3 digitalisiert Razer dieses Feature nicht nur, sondern erweitert es auch mit funktionalen Extras. Einerseits kann der Wechsel vom taktilen Modus zum widerstandsfrei drehenden Mausrad (Freilaufmodus) mit allen Maustasten ausgeführt werden. Andererseits nimmt dank der Smart-Reel-Funktion (Synapse-3-Software muss installiert sein) der Widerstand der Rasterung bei schneller Mausraddrehung ab. Zusätzlich beschleunigt die Option „Scroll-Beschleunigung“ in der umfangreichen Software die Scroll-Geschwindigkeit bei schnellerer Raddrehung (Virtuelle Beschleunigung). Mit dem mit 26.000 Dpi abtastenden Focus-Plus-Sensor, der Underglow-RGB-Beleuchtung am Boden und der jetzt nicht mehr optionalen Trigger-Taste spendiert Razer der dritten Basilisk-Version im Vergleich mit der Basilisk V2 drei neue Extras. Die Basilisk V3 erbt aber auch die optimale Ergonomie und Griffigkeit für alle Griffstile sowie die sehr guten Druckpunkte der optischen Haupttastenschalter. Die Hypershift-Funktion und ein Speicher für fünf Profile sind ebenfalls vorhanden. Dazu kommt eine äußerst präzise Abtastung des von einer ARM-CPU unterstützen Pixart PMW 3399 (Focus+) auch bei 26.000 Dpi (Hubhöhe: 0,9 mm).
Fazit: Die neue Razer Basilisk V3 beeindruckt mit einer Spitzenausstattung und einer für alle Griffstil optimale Ergonomie und Griffigkeit. Zusammen mit dem äußerst präzise abtastenden Focus+ macht sie das zur Referenz-Kabelmaus.

Wireless Gaming-Maus

Razer kappt seinem für den E-Sport entwickeltem Spielermausflaggschiff das Kabel und spendiert ihm einen neuen Hochleistungs- und Stromsparsensor sowie die Hyper-Speed-Übertragungstechnik.

9.015 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Sehr guter Druckpunkt Hauptasten
  • Abtastung Focus-Plus-Sensor (Hubhöhe 0,9 mm)
  • Sehr gute Ergonomie für Links-/Rechtshänder
  • Keine
Die drahtlose Viper Ultimate nimmt, unterstützt durch Razers neue Hyper-Speed-Datenübertragungstechnologie, per 2,4 GHz-Nano-Empfänger mit dem PC Kontakt auf. Weitere Technikinnovationen, die mit der Viper Ultimate debütieren, sind der neue Focus-Plus-Sensor, Motion Sync, die automatische Sensorkalibrierung, sowie eine für das Abheben und Aufsetzen der Maus getrennt einstellbare Lift-off-Distanz. Die restliche Ausstattung umfasst Extras, die schon die reguläre Viper zu bieten hatte. Dazu gehören das Speedflex-Kabel, der Dpi-Knopf, die achsensymmetrische Form sowie je zwei oberhalb der gummierten Seitenteile positionierte Sondertasten mit sehr gutem Druckpunkt. Die Software ist sehr umfangreich, die RGB-Beleuchtung von Hecklogo und Ladestation einfach festgelegt und alle Einstellungen werden in der Maus gespeichert. Neben der optimalen Ergonomie und dem schnellen Auslösen der optischen Tastenschalter überzeugt die Viper Ultimate dank High-End-Sensor (Pixart PMW 3399) auch mit einer äußerst präzisen und verzögerungsfreien Abtastung (Hubhöhe: 0,9 mm).
Fazit: Diese Gaming-Maus punktet auf der ganzen Linie und sorgt auch bei Amateur- und Gelegenheitsspielern für gute Laune beim Zocken.

Gaming-Mauspad

Razers bunt beleuchtete Mausunterlage macht nicht nur optisch mit bunten RGB-Licht auf sich aufmerksam. Das Firefly V2 bietet auch minimale Widerstände und ist leise.

1.507 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Sehr geringer Start- und Reibwiderstand
  • 19 Beleuchtungszonen für Razer Chroma RGB-Beleuchtungseffekte
  • Integrierter Kabelhalter/mikrotexturierte Oberfläche
  • Anderung der Beleuchtungsfarbe und RGB-Effekte nur per Razer-Synapse-3-Software
Auf einen USB-Hub muss der Käufer des Razer Firefly V2 zwar verzichten, bei der RGB-Beleuchtung trumpft Razers Mausunterlage jedoch mit 16,7 Mio Farben, 19 Zonen und 11 Effekte inklusive Custom-Modus auf. Die ganze Effektpalette können Sie jedoch nur per Synapse-3-Software aufrufen, denn ein Knopf zu hin- und herschalten zwischen den Lichtspielereien fehlt. Dafür spendiert Razer dem Firefly V2 eine Halterung für das Mauskabel, die links oben an dem Hartplastik-Pad mit Mikrotexturoberfläche befestigt ist. Die Unterseite der dank einer Höhe von 3 mm sehr ergonomischen Mausunterlage ist dagegen mit Kunststoff beklebt, daher kommt das sich nur sehr wenig abnutzenden Pad auch nicht ins Rutschen. Die feine Nutzfläche sorgt für minimale Widerstände bei Mausbewegungen, die Geräuschentwicklung dabei fällt moderat aus.
Fazit: Wer ein auffällig beleuchtetes Mauspad sucht, über das eine Razer-Maus mit sehr geringem Widerstand gleitet, der macht mit dem Firefly V2 nichts falsch.