Große Standlautsprecher und ein Subwoofer, der sich gerade noch tragen lässt: Dass dürfte die Wunschvorstellung für den Sound im Wohnzimmer sein. Doch Sie müssen sich nicht immer gleich ein 5.1-System anschaffen, wenn der TV blechern klingt oder Effekte und Stimmen nicht optimal wiedergegeben werden. Aktuelle Soundbars bieten hier vor allem den Vorteil der unkomplizierten Aufstellung und glänzen mit Features wie Dolby Atmos oder einem Subwoofer, der kein Verbindungskabel benötigt. Bestenfalls gibt es auch noch Rearspeaker für die favorisierte Soundbar. Damit Sie aus den verschiedenen Modellen und Konfigurationen die passende Soundbar auswählen, haben wir für unseren Ratgeber sowohl Soundbars getestet als auch Wissenswertes für die Kaufentscheidung zusammengefasst. 

Soundbar Test: Rangliste der besten Soundsysteme

Soundbars - von SFT getestet
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Ranking
1. Platz
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7. Platz
8. Platz
9. Platz
10. Platz
Produktname Nubert nuPro XS-7500 * Teufel Cinebar Ultima * Bowers & Wilkins Formation Bar * Samsung HW-Q70R Soundbar* Sonos Beam * Polk Audio Command Bar * Bose SoundTouch 300 * Sony HT-ZF9 * JBL Bar 5.1 Surround* Magnat SB 180 *
Hersteller Nubert Teufel Bowers & Wilkins Samsung Sonos Polk Audio Bose Sony JBL Magnat
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Note
WERTUNG: 1,10
WERTUNG: 1,34
WERTUNG: 1,38
WERTUNG: 1,42
WERTUNG: 1,44
WERTUNG: 1,58
WERTUNG: 1,68
WERTUNG: 1,73
WERTUNG: 1,93
WERTUNG: 2,32
Amazon-Kundenbewertung
Leistung 820 Watt (Gesamt) 380 Watt(RMS) 240 Watt (Gesamt) 330 Watt (RMS) Keine Angabe 260 Watt (Gesamt) Keine Angabe 120 Watt (Gesamt) 550 Watt (Gesamt) 65 Watt (RMS)
Eingänge HDMI-In mit Adapter, 2x optisch digitale Eingänge, Stereocinch HDMI-In, Toslink, Cinch-Stereo, AUX-In, Micro-USB Toslink HDMI-In, Toslink HDMI-In, Toslink via Adapter HDMI-In, Toslink HDMI-In, Toslink, AUX HDMI-In, Toslink, HDMI-In, Toslink HDMI-In, Toslink
Ausgänge - HDMI-Out - HDMI-Out - 2 x HDMI-Out HDMI-Out 3 x HDMI-Out HDMI-Out -
Maße Soundbar 128,7 x 16,8 x 39,0cm 110 x 13,3 x 16,4cm 124 x 10,7 x 10,9cm 110 x 5,9 x 10cm 65,1 x 6,8 x 10,0cm 109,1 x 5,1 x 10,2cm 97,8 x 5,7 x 10,8cm 100 x 6,4 x 9,9cm 101,8 x 5,8 x 10cm 85,0 x 6,0 x 9cm
Maße Subwoofer Tieftöner sind verbaut Tieftöner sind verbaut Separat erhältlich 20,5 x 40,3 x 40,3cm Separat erhältlich 18,8 x 36,8 x 36,6cm Separat erhältlich 19,0 x 38,6 x 38,2cm 30,5 x 44,0 x 30,5cm 18,5 x 33,7 x 30,0cm
Bluetooth
WLAN
Dolby Atmos
Vorteile
  • Brachialer Heimkinoklang
  • Brillanter, detailierter Sound
  • Modulare Verbindungen
  • Imposant und hochwertig
  • Klingt kraftvoll und cineastisch
  • Einfach erweiterbar
  • Hochwertig verarbeitet
  • Sehr gute Detailabbildung
  • Ausgewogene Abstimmung
  • Hochwertiges, einzigartiges Design
  • Acoustic-Beam
  • Einfaches Pairing
  • Solides Tieftonfundament
  • Vorbildliche Bedienstruktur
  • Alexa, Airplay 2 und Unterstützung von vielen Streaming-Diensten
  • Schick designt
  • Echo-System clever integriert
  • Anschlussmöglichkeiten
  • Ausgewogner, stabiler Sound
  • Ausreichend Anschlüsse
  • Solider Kinoklang
  • Besonders flaches, schlichtes Design
  • Unterstützt viele Standards und Formate
  • Gute Verarbeitung
  • Virtueller Surround-Sound erzeugt breite Stereobühne
  • Kompatibel mit Chromecast und Airplay 2
  • Kräftiger, präziser Bass
  • Spielt ausgewogen und neutral
  • Saubere Verarbeitung
Nachteile
  • -
  • Minimale Schwächen bei der Auflösung
  • Ohne HDMI und DTS-Decoder
  • Wenig Platz für die HDMI-Kabelführung
  • Wenig Anschlüsse; Basskraft hält sich in Grenzen
  • Mikrofone zu unempfindlich
  • Umständliche Einrichtung
  • Trotz virtuellem Surround kein Rundum-Gefühl
  • Surround-Sound mit MultiBeam
  • Auflösung
  • Wenige Verbindungen
  • Kein Display; Subwoofer mit Kabel
Angebote

Was sind die Unterschiede zwischen einer Soundbar und einem Sounddeck?

Soundbars sind in der Regel länglich, schmal und haben ein eher geringes Gehäusevolumen. Dank der kompakten Bauform von Soundbars ist eine Wandmontage bei vielen Modellen auch einfach umsetzbar.  Unter der Verkleidung befinden sich mehrere Lautsprecherchassis, die sich je nach Modell stark unterscheiden. Die kleinstmögliche Konfiguration ist dabei eine Soundbar mit zwei Kanälen – also 2.0. Weil hier kein separater Kanal für den Centerspeaker vorhanden ist, wird die Tonspur mithilfe eines Digitalen Signal Processors (DSP) angepasst, um die Sprachwiedergabe und den räumlichen Klang zu verbessern. 

Leider gibt es noch einige Geräte bei denen die Dialoge wegen der errechneten Abstimmung von Filmmusik und Hintergrundgeräuschen eher schwer verständlich sind. Für eine möglichst gute Sprachverständlichkeit empfehlen wir deshalb Geräte, die auf einen dedizierten Centerlautsprecher setzen. Weiterhin haben die Hersteller häufig 5.1-Soundbars im Angebot, bei denen der Sound der Rearspeaker ebenfalls simuliert wird. Bei diesen Systemen ist Probehören unbedingt empfehlenswert. Teufel und manch andere Audioschmieden bieten deshalb einen verlängerten Rückgabezeitraum an. Die Raumverhältnisse und die Aufstellung sind dabei nämlich entscheidend für den Klang, der grundsätzlich von jedem Hörer verschieden bewertet wird. Sind Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden, legen wir Ihnen zusätzliche Effektlautsprecher nahe.

Ein wahrer Koloss: Das Sounddeck nuPro XS 7500 von Nubert Quelle: Nubert
Ein wahrer Koloss: Das Sounddeck nuPro XS 7500 von Nubert
Die Formation Bar von Bowers & Wilkins ist eine schlanke und besonders hübsche Soundbar Quelle: B&W
Die Formation Bar von Bowers & Wilkins ist eine schlanke und besonders hübsche Soundbar

Ein Sounddeck, auch Soundbase genannt, ist voluminöser, hat aber eine ähnliche Chassis-Konfiguration wie Soundbars. Dabei spielt das Gerät seine Vorteile vor allem dann aus, wenn Sie den Fernseher nicht an der Wand befestigen möchten oder dürfen – der TV thront dann auf dem stabilen Audiopodest. Denn viele TV-Standfüße sind mittlerweile so niedrig, dass eine davor positionierte Soundbar einen Teil des Panels verdecken würde. Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, ist es allerdings wichtig, das genaue Gewicht und die Maße des Fernsehers zu kennen. Die soliden Sounddecks tragen zwar den TV, jedoch nur bis zu einer bestimmten Belastungsgrenze. Bei den Maßen ist vor allem der Standfuß und dessen Form entscheidend. Ragt dieser über das Sounddeck oder passt gar nicht drauf, ist das Modell ungeeignet.

Sie sind außerdem auch auf der Suche nach einem passenden Fernseher? Dann empfehlen wir Ihnen unseren Ratgeber Fernseher

Neben der Platzersparnis und unkomplizierten Aufstellung, haben Sounddecks meist noch den Vorteil eines größeren Gehäusevolumens, wodurch die Hersteller den Geräten einen besseren Tief- und Mittelton entlocken können. Wer keinen zusätzlichen Subwoofer ins Wohnzimmer ordern möchte und wenig Platz hat, macht mit einem guten Sounddeck nichts falsch. Die Auswahl ist allerdings eingeschränkter als bei den Soundbars und gerade die großen Modelle sind nicht besonders preiswert.

Wie wird eine Soundbar angeschlossen?

Mit HDMI

Typisch und besonders einfach ist der Anschluss der Soundbar mit einem HDMI-Kabel, denn dieses überträgt sowohl Bild als auch den Ton des Films. Außerdem ist es mit diesem Standard ohne viel Aufwand möglich, verschiedene Zuspieler wie Blu-ray-Player oder Spielekonsolen anzuschließen. Viele Soundbars setzten zudem auf HDMI mit ARC (Audio Return Channel) mit dem der Ton in zwei Richtungen übertragen werden kann. Der Sound des Fernsehprogramms und gestreamtes Material werden damit ebenso zuverlässig wie die Tonspur einer Blu-ray über die Soundbar wiedergegeben. Dabei ist die richtige Verkabelung allerdings enorm wichtig, denn das vom TV kommende HDMI-Kabel muss an der Soundbar am HDMI-Ausgang angeschlossen werden. Ein Anschluss mit ARC macht es außerdem möglich, dass die Fernbedienung des TVs auch zur Steuerung der Soundbar verwendet werden kann.

Via Toslink (Lichtleiterkabel)

…war vor HDMI lange der Standard bei der Übertragung von digitalen Audiosignalen und ist noch immer an den meisten Soundbars zu finden. Vorausgesetzt die Hersteller sparen nicht bei der Umwandlung der elektrischen Signale in Licht und wieder zurück, ist das optische Kabel sehr zuverlässig. Denn die Übertragung der Lichtleiter wird sowohl durch elektrische als auch magnetische Felder nicht negativ beeinflusst, womit Brummschleifen schon im Vorfeld ausgeschlossen werden. Die Verbindung ist mittlerweile allerdings in die Jahre gekommen und hat gerade bei Mehrkanalton seine Schwächen. Schon eine Dolby-Digital-5.1-Tonspur muss komprimiert werden und nur Stereoton schafft es ohne weitere Signalbearbeitung durch das optische Kabel. Die Übertragung von objektbasierten Audioformaten wie Dolby Atmos, DTS:X oder Auro-3D ist hingegen gar nicht möglich. Besonders wichtig beim Anschluss von Lichtleiterkabeln ist außerdem, dass sie keinesfalls zu stark gebogen oder gar geknickt werden dürfen.

Über Cinch oder 3,5-mm-Klinke

Cinch-Stecker sind zwar nicht mehr allzu häufig an Soundbars zu finden, wer seinen alten CD-Player oder Plattenspieler am Klangriegel betreiben möchte, freut sich jedoch enorm über die altbewährte Steckverbindung. Der rot markierte Anschluss ist dabei für den rechten Kanal zuständig während der linke Kanal entweder einen weiß oder schwarz gefärbten Stecker besitzt. Mit Cinch können auch digitale Signale übertragen werden, wobei beide Varianten Koaxialkabeln nutzen, die voneinander abgeschirmte Innen- und Außenleiter haben.

Klinkenstecker gibt es in unterschiedlichen Größen und sind vor allem bei Kopfhörern beliebt. Die bekannteste Ausführung, die auch bei einigen Soundbars verbaut wird, ist die 3,5-mm-Klinke. Mit ihr können Sie Mono- und Stereosignale ganz einfach vom Smartphone oder dem Laptop über die Soundbar wiedergeben. Leider verzichten die Handyhersteller zunehmend auf die einfach gestaltete, bewährte Steckverbindung und setzten stattdessen auf Bluetooth.

Hier sehen Sie die verschiedenen Anschlüsse von Teufels Cinedeck Quelle: Teufel
An Teufels Cinedeck sehen Sie die wichtigsten Anschlüsse.

Kabellose Freiheit

Bluetooth

Die meisten Soundbars bieten auch Bluetooth als unkomplizierte Übertragungsmöglichkeit für Musik vom Smartphone. Die drahtlose Verbindung ist besonders praktisch, wenn Freunde und Bekannte schnell ihre liebste Musik abspielen möchten. Wenn Sie dabei nicht auf eine sehr gute Soundqualität verzichten möchten, ist es wichtig, dass die Soundbar die Bluetooth-Audio-Codecs AAC, aptX und bestenfalls aptX HD unterstützt – die Standards müssen ebenso am Handy vorhanden sein.

WLAN

Bei den meisten hochpreisigen Soundbars ist zudem WLAN an Bord, um eine stabilere Verbindung mit einer noch besseren Qualität zu erreichen. Das Ausgangsmaterial muss hier natürlich ebenfalls hochauflösend sein, damit man von den unkomprimierten Audioformaten wie WAV oder FLAC profitieren kann. WLAN bietet weiterhin den Vorteil, dass die Soundbar einfach in ein Multiroom-Setup integriert werden kann. Die verschiedenen Lautsprecher müssen hierfür meistens vom gleichen Hersteller sein, doch mit einer App sind gleichzeitig die Soundbar als auch der Speaker in Küche oder dem Büro zu bedienen. Sonos ist wohl mit einer der bekanntesten Hersteller dieser Speaker, doch auch Denon, Yamaha und weitere alteingesessene Firmen bieten smarte WLAN-Lautsprecher an, die das System erweitern – oft ist zudem die Verbindung mit einem AV-Receiver möglich.

Falls Sie gerade auf der Suche nach kompakten Stereoboxen mit und ohne Subwoofer sind, bietet sich unser PC-Lautsprecher-Test an.

Ist ein Subwoofer unbedingt notwendig?

Wenn es die Wohnsituation und der Geldbeutel hergeben, empfehlen wir auf jeden Fall eine Soundbar mit Subwoofer, damit der Frequenzkeller besser und vor allem kräftiger abgedeckt wird. Jedoch muss auch hier stark differenziert werden: Eine Soundbar beziehungsweise ein Sounddeck mit ausgeprägten Tieftönern liefert nicht selten ein homogeneres Klangbild, als ein Gerät mit schlecht abgestimmten Subwoofer. Diese dröhnen häufig stark und geben beispielsweise schnell hintereinander folgende Explosionen unpräzise wieder. Es empfiehlt sich also entweder eine Soundbar mit guten Tieftönern zu nutzen oder einen Subwoofer anzuschließen, der Sie beim Probehören überzeugen konnte.

Was bringt Dolby Atmos?

Bei einer herkömmlichen 5.1- oder 7.1-Anlage ist der Ton auf die Kanäle des Heimkinosystems beschränkt. Die Lautsprecherkonfiguration legt dabei fest, an welchen Speakern Geräusche hörbar sind. Mit Dolby Atmos ist der Ton nicht mehr strikt an die Kanäle gebunden, vielmehr arbeitet die Technik objektbasiert: Soundtechniker können einzelne Audiobausteine wie Donner oder Vogelgezwitscher im virtuellen Klangraum verschieben. Je nach Position des Effekts, wird das Signal auf die einzelnen System-Lautsprecher aufgeteilt und es entsteht ein räumlicher Klang. Dieses Prinzip funktioniert auch in der Horizontalen: Filme, in denen Helikopter und Flugzeuge über unsere Köpfe sausen, profitieren daher ebenfalls von Dolby-Atmos, da sich die Tonquellen besser orten lassen.

So können Sie sich Dolby Atmos bei einer Soundbar mit weiteren Lautsprechern vorstellen. Quelle: Samsung
So können Sie sich Dolby Atmos bei einer Spundbar mit weiteren Lautsprechern vorstellen.

Soundbars mit Dolby Atmos nutzen hierfür allerdings keine Deckenlautsprecher, sondern lassen den Filmklang von Decke und Wänden reflektieren. Ein symmetrisches Wohnzimmer mit einer nicht allzu großen Zimmerhöhe ist somit im Vorteil. Die optionalen Effektlautsprecher, die hinter den Hörern positioniert werden, tragen zudem zu einem raumfüllenden Sound bei. Wer Dolby Atmos allerdings im vollen Umfang genießen möchte, kommt um ein System mit AV-Receiver sowie mehrere Deckenlautsprecher nicht herum, denn so wird der Sound um einiges präziser wiedergegeben als über die schwer zu berechnenden Reflektionen.

Soundbars: Die Topseller von Amazon

Soundbars -Amazon Bestseller
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Abbildung
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
Produktname Snowdon II Soundbar* Soundbar 2.0 Kanal* Bose TV Speaker* SHARP HT-SB106* Samsung Harman/kardon 5.1-Kanal* Sonos Beam Smart Soundbar*
Hersteller MAJORITY BOMAKER Bose SHARP Samsung Sonos
Kundenrezension
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Verbindungstechnik AUX, Bluetooth, RCA AUX, USB, Opt, Bluetooth HDMI, Bluetooth AUX, USB, HDMI, Bluetooth HDMI, One Control, USB, Bluetooth, AUX, Digital-Audioeingang WLAN, AirPlay, HDMI ARC
Separater Subwoofer
Angebote

Auf was Sie sonst noch achten sollten

Wenn über die Soundbar der Ton von Blu-rays wiedergegeben wird, ist es wichtig, dass die Audio-Dekodierung einwandfrei funktioniert. Die meisten Filme nutzen DTS-HD Master Audio für die verlustfreie Komprimierung der Tonspuren, bei einigen wird auch Dolby True HD verwendet. Achten Sie beim Kauf also bestenfalls auf beide Codecs, damit Ihnen weder Geräusche noch leise Dialoge entgehen.

Für die einfache Steuerung haben viele Hersteller den Soundbars einen Sprachassistenten verpasst. Mit Alexa, Google Assistant und Co. ist die Bedienung ganz bequem möglich, doch einiges sollten Sie besser beachten: Je nachdem wie viele Mikrofone mit einer speziellen Charakteristik vorhanden sind und wie diese am Gerät angeordnet wurden, wird man vom Assistenten mehr oder weniger gut verstanden. Gerade wenn Sie einen Film während einer lautstarken Actionscene stoppen oder etwas leiser stellen möchten, fallen schlechte Mikrofone schnell auf – vor allem, wenn die Soundbar etwas weiter von Ihnen entfernt aufgestellt beziehungsweise befestigt ist. Haben Sie keinen Bedarf für einen Sprachassistenten ist es außerdem praktisch, wenn sich an der Soundbar das Mikrofon deaktivieren lässt.

Stimmen Sie die Soundbar auf ihre Raumgröße ab und achten Sie dabei auf die RMS-Leistung, die in Watt angegeben wird. Für einen kleinen Anhaltspunkt: In unserem Testlabor mit einer Größe von circa 25 Quadratmetern und einer Deckenhöhe von drei Metern empfanden wir Geräte mit einer RMS-Leistung von 200 Watt als richtig dimensioniert. Hier waren für den effektreichen Klang im Regelfall noch genügend Pegelreserven vorhanden und je nach Lautsprecherkonfiguration ist der Tiefton schon ausreichend. Klar bleibt jedoch, dass Sie eine Soundbar im besten Fall im eigenen Wohnzimmer probehören und dann entscheiden, ob Abstimmung und Leistung Ihren Bedürfnissen genügen.

Soundbar Test: unsere Testsieger im Detail

Unser Testsieger

Im Format eines ausgewachsenen Standlautsprechers kommt die nuPro XS-7500 daher. Neben den Maßen ist der Sound brachial und sogar die größten TVs finden ihren Platz.

14 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Brachialer Heimkinoklang
  • Brillanter, detailierter Sound
  • Modulare Verbindungen
  • Imposant und hochwertig
  • -
Nubert hat sich mit dem nuPro XS-7500 selbst übertroffen. Das große Gehäuse lässt Platz für ein vollwertiges Drei-Wege-System. Dadurch kommen für den Hoch-, Mittel- und Tieftonbereich jeweils genau angepasste Treiber zum Einsatz, die sich auf ihren jeweiligen Frequenzbereich fokussieren können. So sitzen an der Unterseite zwei 20,4 Zentimeter große Downfire-Subwoofer mit Polypropylen-Verbundmembran, die selbst tiefste Bässe von Effekten und Explosionen beherrschen. Zwar hat das Sounddeck auch einen zusätzlichen Subwoofer-Anschluss, dieser kann dank der Leistung im Frequenzkeller aber ungenutzt bleiben. Die gesteigerten Gehäusemaße erlauben es Nubert zudem, das Sounddeck leistungsmäßig auf eine neue Stufe zu heben. So stehen jedem Kanal 90 Watt zur Verfügung, während die beiden Tieftöner sogar mit zweimal 110 Watt extra versorgt werden. So macht das Heimkino-Erlebnis auch in größeren Räumen Spaß und das XS-7500 eignet sich außerdem perfekt für die unverfälschte Musikwiedergabe, denn grundsätzlich setzt Nubert auf Stereoton. Dieser wird zwar mithilfe einer Software für raumfüllenden Kinoklang optimiert, wahlweise steht aber auch die breite Bühne von unverfälschtem Stereosound bereit. Dank des besonderen, angewachsenen Abstands zwischen den Kanälen ist nur ein geringer Unterschied zu einem Setup mit Standlautsprechern hörbar. Der Hersteller aus Schwäbisch Gmünd setzt allerdings nicht nur auf pure Klanggewalt, sondern spendiert dem Klangpodest vielseitige Anschlüsse, ein solides und gut ablesbares Display sowie eine stimmige App. Beim Design verzichtet Nubert wieder auf sämliche Schnörkel und setzt lieber auf ein robustes Gehäuse, das bis 100 Kilogramm belastbar ist. Bei Musikgenuss und Heimkinoerlebnis ist außerdem der modulare Anschluss ein Riesenvorteil.
Fazit: Das stabile Klangpodest überzeugt klanglich auf ganzer Linie und das auch ohne Subwoofer. An der Einrichtung könnte der Hersteller aus Schwäbisch Gmünd noch etwas feilen.

Unser Preis-Leistungs-Sieger

Viel Ausstattung für einen fairen Preis – Samsungs Soundbar hat nur wenige Schwachstellen

32 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Acoustic-Beam
  • Einfaches Pairing
  • Solides Tieftonfundament
  • Wenig Platz für die HDMI-Kabelführung
Die 3.1.2-Soundbar ist mit einer Breite von 110 Zentimetern zwar etwas kompakter als das Spitzenmodell Q90R, muss sich aber klanglich sowie optisch nicht verstecken. Dabei sorgt ein zugehöriger Subwoofer, der kabellos verbunden wird, für Unterstützung bei den tiefen Tönen. An der Klangstange sind ein HDMI-Ausgang mit ARC und ein HDMI-Eingang für ein Zuspielgerät angebracht, die sich leider in einer schlecht zugänglichen Einbuchtung befinden. Außerdem stehen Bluetooth, WLAN und ein optischer Eingang bereit, um Signale zu empfangen. Für die Bedienung gibt es neben der Fernbedienung auch vier Tasten auf der rechten Gehäuseseite. Klanglich ist vor allem die 3D-Kuppel beachtlich, die dank der Dolby-Atmos- und DTS:X-Unterstützung möglich ist. Damit die hohen Töne nach oben abstrahlen, verbaut Samsung seine Acoustic-Beam-Technologie. Mit zwei Rohren wird hierbei der Schall gebündelt und passend abgelenkt. Außerdem haben uns im Test die verschiedenen Soundmodi und der sehr tief spielende Subwoofer überzeugt. Doch auch die Stimmenwiedergabe ist natürlich und die Höhen neigen nicht zum Klirren. Lediglich der Maximalpegel der Soundbar könnte höher liegen.
Fazit: Mit Samsungs HW-Q70R liegen Sie auf jeden Fall richtig, wenn Dolby Atmos, HiRes-Audio und besonders tiefe Frequenzen auf dem Wunschzettel stehen
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