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Android-Smartwatch: die große Kaufberatung

Sie suchen die passende Android-Smartwatch zu Ihrem Handy? Wir stellen die aktuellen Modelle von Samsung, Google, Xiaomi, Fossil und Ticwatch vor.

Drei Smartwatches vor weißem Hintergrund. Zu sehen sind die Samsung Galaxy Watch 6, die Fossil Gen6 und die Xiaomi Watch 2 Pro, alle in Schwarz.
Quelle: Samsung / Fossil / Xiaomi

Die Uhr ist schon seit dem 19. Jahrhundert ein ständiger Begleiter des Menschen. Mit einem aufwendigen mechanischen Uhrwerk fing alles an. In den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts gaben Quartz- und der Funkuhren ihr Debut und in mittlerweile trägt man eine Smartwatch am Handgelenk. Nachdem Apple erst einmal eigene Maßstäbe mit der Apple Watch gesetzt hat, kommen jetzt immer mehr Smartwatches mit Googles Wear OS auf den Markt. Doch was kann eine Android-Smartwatch? Sind die Geräte eine ernst zu nehmende Konkurrenz für die Apple Watch? Und wo liegt der Unterschied zu Fitnesstrackern? Unsere Kaufberatung beantwortet genau diese Fragen!

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Das unterscheidet eine Smartwatch von einem Fitnesstracker

Die Grenzen zwischen einer Fitnessuhr, einem Fitnesstracker und einer Smartwatch sind heutzutage fließend. Folgende Unterschiede machen das Gerät erst zu einer Smartwatch:

Gehäuse – Edel statt funktionell

Fitnesstracker haben ein schlankes Gehäuse und Design. Sie sollen funktionell sein und beim Sport nicht stören. Smartwatches hingegen sind nicht nur durch das Display größer, sondern auch durch die verbaute Technik und ähneln eher einer konventionellen Uhr. Der Nutzer soll das Gerät nicht nur zum Sport tragen können, sondern auch zu ,,schickeren Anlässen“.

Display – Großer Bildschirm

Während Fitnesstracker kein oder ein kleines, unleserliches Display integrieren, setzen Smartwatches auf einen großen Bildschirm. Auf diesem sieht der Nutzer die Vitaldaten, kann Nachrichten lesen oder auch Wetterdaten einholen.

Funktion – Nachrichten und nicht nur Workouts

Fitnesstracker teilen Benachrichtigungen zwar mit, diese sind aber kaum auf dem Gerät zu lesen. Smartwatches hingegen erweitern den Funktionsumfang des Smartphones und machen dieses überflüssig. Der Nutzer muss durch die Watch seltener das Handy hervorholen, kann Nachrichten auf der Uhr beantworten oder mit ihr telefonieren.

Von einer Smartwatch erwartet man, dass sie bei Sport und Fitness ein treuer und aufschlussreicher Begleiter ist. (Quelle: Ticwatch)

Android Smartwatch – Das muss sie können

Während Apple lediglich ein Hersteller mit drei Smartwatches im Sortiment ist, besteht das Angebot an Modellen mit Wear OS nicht nur aus mehreren Herstellern, sondern auch unterschiedlichen Modellen. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, hier die wichtigsten Eigenschaften/Funktionen, die die Android-Smartwatch mit sich bringen soll:

Sensoren – Gesundheitsdaten checken

Der wichtigste Kauffaktor von Smartwatches ist nicht, dass der Nutzer mehr als die Uhrzeit ablesen kann, sondern das Erfassen der Vitaldaten. Ein Herzfrequenzsensor ist in jedem Modell bekannter Hersteller integriert, ein Blutsauerstoffsensor hingegen hochwertigen Modellen vorbehalten. Selbiges gilt für einen Blutdrucksensor oder ein EKG, das die Uhr aufzeichnen kann.

Sogar das Stresslevel können manche Geräte anhand verschiedener Vitaldaten ermitteln und darstellen. Zwar sind alle Sensoren nie so genau wie klinische Geräte, aber sie geben erste Hinweise. Bestenfalls hat das gewünschte Modell alle aktuell verfügbaren Sensoren, speziell bei älteren Nutzern, um jegliche Vitalwerte zu prüfen.

Akkulaufzeit – Massive Schwankungen

Die Akkulaufzeit der Apple Watch beträgt 18 Stunden. Damit schafft sie zwar einen Tag, ist damit aber auch das Schlusslicht im Markt der Smartwatches. Modelle mit Android weisen meist weit über 40 Stunden Akkulaufzeit auf, je nach Art des Displays und Anzahl der Sensoren.

Hier ist die Empfehlung abhängig vom Anwendungszweck. Soll die Uhr lediglich im Alltag getragen werden und zu typischen Einheiten im Fitnessstudio, genügen bereits 18 Stunden Akkulaufzeit. Soll das Gerät stattdessen auch zu Freizeitabenteuern mitgenommen werden können, sollte der Akku mindestens 48 Stunden halten.

Wearables Drei Smartwatches vor weißem Hintergrund. Zu sehen sind die Samsung Galaxy Watch 6, die Fossil Gen6 und die Xiaomi Watch 2 Pro, alle in Schwarz.

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Wasserfestigkeit – Spritzwasser oder Schwimmen?

Smartphones sind heutzutage nach IP68-Zertifizierung spritzwassergeschützt oder können sogar 30 Minuten in einer Wassertiefe von einem Meter weiterhin funktionieren. Smartwatches hingegen genügt dieser Spritzwasserschutz nicht. Da das Gerät auch das Schwimm-Workout aufzeichnen soll, muss es bis zu 5 ATM wasserfest sein.

Das entspricht einem Druck von fünf bar beziehungsweise einer Wassersäule von 50 Metern. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Uhr beim Sprung ins Wasser, Duschen oder beim Ziehen von Bahnen einem Vielfachen des Wasserdrucks ausgesetzt ist. Wäre das Gerät so wassergeschützt wie ein Smartphone, würde es beim ersten Sprung ins Becken versagen, da die Dichtungen dem Druck nicht standhalten.

Konnektivität – Mit oder ohne Mobilfunk?

Mit fehlender Innovation im Smartphone-Markt stellt sich die Frage, was das neue ,,Big Thing“ wird. Wird es eine AR-Brille oder doch eine tragbare Lösung, wie eine multifunktionale Smartwatch? Bereits heute sind Modelle mit Mobilfunk erhältlich. Der Nutzer muss das Smartphone nicht mit sich führen, kann Anrufe entgegennehmen, mithilfe der Kartenapp navigieren und sogar auf WhatsApp-Nachrichten direkt auf der Uhr antworten. Ohne diese Funktion ist der Nutzer dauerhaft auf das Smartphone angewiesen.

Quelle: Samsung

Armbänder – Gebunden an den Hersteller

Der letzte Kauffaktor für die Smartwatch ist deren Armband. Apple, Samsung oder auch andere Hersteller verkaufen eigene Armbänder mit neuartigen Verschlüssen. Das ist Vor- und Nachteil zugleich.
Apple hat ein riesiges Portfolio an Armbändern, ebenso Samsung. Google hingegen baut dieses erst aus und andere Hersteller bieten noch weniger Auswahl.

Problematisch ist auch, dass sich der Anschluss ändern kann. Dies ist erst bei der Galaxy Watch 6 passiert, sodass bisherige Kunden beim Upgrade auf die neue Uhr auch neue Armbänder erwerben konnten.
Bestenfalls greift die Android-Smartwatch auf einen universellen Uhrenanschluss zurück oder der Hersteller bietet eine Vielzahl an eigenen Armbändern an.

Welche Hersteller und Android-Smartwatch-Modelle sind empfehlenswert? Welches Gerät ist für wen geeignet?

Die Bandbreite an Herstellern von Smartwatches mit dem Betriebssystem Wear OS wirkt zuerst groß, aber nur wenige bekannte Hersteller produzieren Modelle, die tatsächlich Android verwenden.
Selbst Samsung oder Xiaomi verwendeten bis zur letzten Iteration ein eigenes Betriebssystem, während Garmin und andere Fitnessmarken eigene Betriebssysteme entwickelten, die auf sportliche Uhren zugeschnitten sind. Folgende Modelle und Hersteller sind empfehlenswert:

Samsung Galaxy Watch 6 – DER Gesundheitstracker in 2 Versionen

Samsung Galaxy Watch6 Smartwatch, Gesundheitsfunktionen, Fitness Tracker, Bluetooth, 40 mm, Gold, Inkl. 36 Monate Herstellergarantie [Exklusiv bei Amazon]-1

Samsung Galaxy Watch6 40 mm

Vorteile
  • Nahezu randloses Display
  • Verschiedene Versionen und Größen für jeden Geschmack
  • Armbänder wechselbar
Samsung Galaxy Watch6 Classic Smartwatch, Gesundheitsfunktionen, Fitness Tracker, Schnell ladender Akku, Bluetooth, 47 mm, Schwarz, Inkl. 36 Monate Herstellergarantie [Exklusiv bei Amazon]-1

Samsung Galaxy Watch6 47 mm

Vorteile
  • Nahezu randloses Display
  • Verschiedene Versionen und Größen für jeden Geschmack
  • Armbänder wechselbar

Samsung war einer der ersten Hersteller, der auf den Zug der Smartwatches aufsprang und eigene Modelle entwickelte. Anders als Apple wählte das Unternehmen ein rundes Display, das mit jeder Generation verfeinert wurde und mit der Samsung Galaxy Watch 6 nahezu randlos ist. Erhältlich ist die Galaxy Watch 6 nicht nur in zwei unterschiedlichen Größen, sowie mit und ohne LTE, sondern auch als eine Classic-Variante und eine digitale Version.

Die Samsung Galaxy Watch 6 Classic ist das hochwertigere Modell und ähnelt einer klassischen Uhr. Sie hat eine drehbare Lünette, mit der der Nutzer durch Menüs scrollen oder Einstellungen vornehmen kann. Passend dazu ist der Armbandanschluss von konventionellen Uhren, weshalb der Käufer bei der Auswahl der Armbänder nicht an Samsung gebunden ist.

Die digitale Version sieht dafür sportlicher aus und das nahezu randlose Display wirkt bei ihr größer. Hier ist die Funktion der Lünette softwareseitig gelöst und funktioniert ebenso flüssig. Hinzu kommt, dass sie deutlich günstiger ist. So bietet Samsung sowohl für sportliche Kunden als auch ,,Normalos“ eine Smartwatch an. Beide Modelle kommen nicht mit reinem Android einher, sondern mit einer von Samsung veränderten UI. Die Oberfläche erinnert an die der Galaxy Phones und macht das Gerät verspielter, aber zugleich auch verschachtelter. Reines Wear OS wirkt aufgeräumter.

Sensorvielfalt

Der Höhepunkt der Samsung Galaxy Watch 6 jedoch sind ihre zahlreichen Sensoren. Diese erfassen:

  • Puls
  • Blutdruck
  • EKG
  • Körpertemperatur
  • Schlaf
  • Blutsauerstoff
  • Schritte
  • Kalorien
  • körperlicher Gesamtzustand

Damit kann der Nutzer beinahe jegliche Vitaldaten erfassen, bestenfalls aber mit einem Samsung Smartphone. Andere Smartphones mit Android erfordern das Installieren unterschiedlicher Apps und die Kompatibilität ist nicht völlig gegeben. Hervorzuheben ist aber auch die Genauigkeit der Sensoren. Alle Werte sind im Vergleich zur Apple Watch oder tatsächlichen Vitaldaten-Geräten ungenau oder werden zu hoch eingeschätzt.

Die Samsung Galaxy Watch 6 ist für Personen, die ihren Schlaf, Blutdruck oder auch Blutsauerstoff ungefähr ermitteln möchten, die ideale Wahl. Wer sportlicher ist, greift zur digitalen Version, wer es klassischer mag, wählt die Samsung Galaxy Watch 6 Classic.

Google Pixel Watch 2 – DIE Android Smartwatch

Google Pixel Watch 2 mit den besten Fitbit-Herzfrequenz-Tracking, Stressmanagement, Sicherheitsfunktionen - Android Smartwatch - mattschwarzes Aluminiumgehäuse - Obsidian Active Band - Wi-Fi-1

Google Pixel Watch 2

Vorteile
  • Äußerst elegantes Design
  • Schnellster Snapdragon-Prozessor
  • Hoher Tragekomfort

Die Google Pixel Watch 2 ist die eleganteste der Android Smartwatches. Sie hat ein rundes Display, einen dünnen Gehäuseaufbau und eine drehbare Krone an der Seite. Dadurch ist sie besonders angenehm zu tragen und wirkt nicht wie ein ,,Klotz“ am Arm. Während die eine Hälfte aus Aluminium besteht, ist die andere aus Glas, mit einem nahtlosen Übergang. Die Smartwatch sieht dadurch aus, als wäre sie eine ,,echte“ Uhr.

Was sie nicht wie eine echte Uhr wirken lässt, ist stattdessen das Display. Es ist dunkler als auch kleiner als bei der Samsung Galaxy Watch 6, und vor allem hat sie eines – riesige Displayränder. Im Vergleich zu den Geräten von Samsung oder auch zur Apple Watch, versagt das Modell von Google. Durch das Verwenden schwarzer Ziffernblätter kann der Nutzer die Bildschirmränder zwar kompensieren, aber hier besteht Nachholbedarf.

Wenig Sensoren

Wo Nachholbedarf bei der Konkurrenz besteht, ist beim Prozessor der Pixel Watch 2. Er ist in vier Nanometer gefertigt und der schnellste Snapdragon-Prozessor für Smartwatches auf dem Markt. Die Bedienung ist vergleichbar mit der Apple Watch und auf keiner anderen Android-Smartwatch so flüssig als auch intuitiv, da es sich um reines Wear OS, ohne zusätzliche UI handelt.

Bei der Auswahl der Sensoren muss der Käufer der Pixel Watch 2 hingegen Abstriche im Vergleich zu Samsung machen – der Blutdrucksensor fehlt. Dafür misst die Smartwatch jede Sekunde den Puls. Das ist einzigartig auf dem Markt, denn während andere Hersteller minütlich oder sogar nur jede zehn Minuten die Herzfrequenz messen, kann dies die Pixel Watch 2 sekündlich, und das 24/7.

Besonders negativ aufgefallen ist stattdessen das Ladegerät. Obwohl die erste Pixel Watch noch Wireless Charging unterstützte, ist dies bei der zweiten Modellgeneration nicht mehr der Fall. Dennoch ist diese Smartwatch die erste, die nicht wie eine Smartwatch wirkt.

Der Tragekomfort ist hoch, die Uhr dünn im Vergleich zu anderen Herstellern und sie funktioniert sowohl mit einem Modell von Google als auch mit anderen Android Smartphones nahtlos. Wer auf der Suche nach einer schlichten Smartwatch ist und kein Galaxy Phone besitzt, erhält mit der Pixel Watch 2 das beste Gesamtpaket.

Mobvoi Tikwatch Pro 5 – 2 Displays für Sportler

Ticwatch Pro 5

Vorteile
  • 2 Displays übereinander für massive Akkulaufzeit von bis zu 80h
  • Über 100 Sportarten

Der unbekannteste Hersteller der bisher vorgestellten Smartwatches ist Mobvoi, der das Problem des ,,akkuhungrigen“ Betriebssystems auf ungewöhnliche Weise lösen möchte, und das mit zwei Displays, statt nur einem.

Während Samsung und Google bisher auf ein OLED-Display setzten, verbaut Mobvoi sowohl ein OLED- als auch ein LCD-Display. Letzteres sitzt auf dem OLED-Display auf und zeigt die essenziellen Daten an, wenn die Smartwatch im Low-Power-Mode ist. Das sieht zwar nicht schick aus, hat aber den Vorteil, dass bis zu 80 Stunden Akkulaufzeit möglich sind. Ein Wert, den keine andere Android Smartwatch mit Wear OS erreicht.

Ist die Uhr im normalen Modus, leuchtet stattdessen das OLED-Display mit tollen Schwarzwerten auf. In hellen Umgebungen kann der Nutzer das LCD-Display jedoch erkennen und die Uhr ist besonders klobig, sodass sie sich nur für Personen mit großen Handgelenken eignet. Problematisch ist auch, dass sie ohne Mobilfunk-Version angeboten wird und nicht per Wireless-Charging geladen werden kann. Dafür ist sie bis zu 5 ATM wasserdicht, misst den Blutsauerstoff und hat ab Werk über 100 Sportarten installiert zum Fitnesstracking.

Die Mobvoi Ticwatch Pro 5 ist die ungewöhnlichste der vorgestellten Smartwatches. Sie ist völlig unbekannt, spielt preislich als auch bei einigen Funktionen auf Top-Level anderer bekannter Hersteller mit und löst das Akkulaufzeitproblem auf eigene Weise. Für Männer oder große Frauen, die die Uhr vorrangig auf längeren Wandertouren oder während Sporteinheiten tragen möchten, ist dies die ideale Smartwatch.

Fossil Gen 6 – Preiswerter Umstieg

FOSSIL Mens Digital Touchscreen Uhr mit integrierter Alexa und mit Silicone Armband FTW4061, mit Zeitanzeige, Schwarz-1

FOSSIL Gen6

Vorteile
  • Cooles Design, hochwertig
  • Sehr kleiner Preis

Fossil ist nicht nur als Modemarke bekannt, sondern stellt auch besonders auffällige Uhren her. Selbiges Design hat das Unternehmen für ihre Smartwatches übernommen und bietet für Damen eine 42 mm Variante und für Herren eine 44 mm Variante an.

Die Uhren kommen mit einem AMOLED-Display, haben eine Always-on-Funktion und den Snapdragon Wear 4100+ Prozessor an Bord (ältere Modellgeneration). Ebenso kommt das Gerät mit einem Puls-, GPS- und Blutsauerstoffsensor, einer Wasserfestigkeit von nur 3 ATM und ohne LTE einher – weitaus weniger als bei der Konkurrenz. Dies ist vermutlich auf das Modelljahr 2021 zurückzuführen, weshalb die Uhr nur mit Wear OS 3 erhältlich ist.

All das klingt im ersten Moment abschreckend, doch der Kaufpreis spricht für die Uhr. Für den geringen Anschaffungspreis bekommt der Käufer eine hochwertig aussehende Smartwatch, Telefonfunktion und eine Akkulaufzeit von bis zu 24 h. Ist der Akku leer, lädt das Gerät innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent auf und ist für den Tag geladen.

Wer einen günstigen Einstieg in Android Smartwatches sucht und das Design von Fossil liebt, der sollte zu diesem Hersteller greifen. Lediglich beim Duschen sollte die Uhr ausgezogen werden, denn durch ihre geringe Wasserfestigkeit könnte es zu Beschädigungen kommen.

Xiaomi Watch 2 Pro – Samsungs härtester Konkurrent

Xiaomi Watch 2 Pro

Vorteile
  • Bis zu 65h Akkulaufzeit
  • Auch mit Smartphones von anderen Marken kompatibel
  • Günstig im Preis

Xiaomi ist auf dem Smartphone-Markt für günstige Smartphones mit hervorragender Technik bekannt. Auf dem Android-Smartwatch-Markt versuchte der Hersteller bisher, die eigene Software zu installieren – das Vorhaben scheiterte. Wie auch bei Samsung verändert Xiaomi die UI, die Basis bleibt jedoch Wear OS 4. Bis auf das etwas veränderte Aussehen, gleicht die Uhr der Samsung Galaxy Watch 6:

  • AMOLED-Display
  • Snapdragon W5+ Gen 1 in vier Nanometer
  • Bluetooth 5.3 und LTE
  • jegliche Sensoren und eine Körperanalyse

Doch wenn all diese Funktionen auch bei der Galaxy Watch 6 erhältlich sind, wieso überhaupt zur Xiaomi Watch 2 Pro greifen? Aus diesen drei Gründen:

  • geringerer Einführungspreis
  • bessere Android-Kompatibilität
  • Akkulaufzeit von bis zu 65 h

Samsung arbeitete in den letzten Jahren stark daran, das eigene Ökosystem auszuweiten. Die Produkte funktionieren nahtlos, und in manchen Teilen sogar besser als Apple-Produkte miteinander. Xiaomi hingegen weiß, dass der Nutzer ihrer Smartwatch auch gern andere Android-Smartphones verwendet, sodass keine zusätzlichen Apps für den vollen Funktionsumfang notwendig sind, um alle Vitaldaten zu erfassen.

Hinzu kommt, dass die Xiaomi Watch 2 Pro zu einem günstigeren Einführungspreis erhältlich war und eine Akkulaufzeit von bis zu 65 h bietet. Das ist beinahe einen Tag echte Nutzungsdauer mehr als die Galaxy Watch. Selbst wenn der Akku doch leer sein sollte, ist die Uhr innerhalb von 45 Minuten vollständig geladen. Das ist marktführend und keine andere Smartwatch kann so schnell von 0 auf 100 geladen werden.

Wer seine Fitnessdaten möglichst genau erfassen, von der unfassbaren Akkulaufzeit profitieren möchte und kein Samsung-Smartphone besitzt, sollte diese Uhr wählen.

Quelle: Samsung

Warum die Android-Smartwatch nicht zu wenig kosten darf

Es hört sich nach dem Traumszenario an: Android-Smartwatch für unter 50 Euro. Das ist zwar billig, doch auch die Technik im Inneren ist billig. Der Wasserschutz ist nicht vorhanden, die Uhr schlecht verarbeitet und der Chip im Inneren ist aus Flaggschiff-Modellen von vor fünf Jahren. Zwar handelt es sich weiterhin um eine smarte Watch, doch durch die Ruckler, den geringen Funktionsumfang und die undurchsichtigen Datenschutz-Policen der Hersteller, ist der Kauf der Geräte nicht empfehlenswert.

Warum gibt es so wenig bekannte Android-Smartwatch-Hersteller?

Wear OS ist Googles Betriebssystem für Smartwatches und doch verzichten bekannte Hersteller wie Huawei auf das Betriebssystem. Dies ist vorrangig auf einen Fehler in der Vergangenheit zurückzuführen – Akkulaufzeit. Googles Betriebssystem fraß besonders in Wear OS 3 unglaublich Energie, da es nicht auf die einzelnen Hardware-Komponenten abgestimmt war – typisches Android-Problem. Mit der Version Wear OS 4 hat sich das hingegen geändert, weshalb in Zukunft vermutlich weitere Hersteller auf Googles Android-Smartwatch-Betriebssystem umsteigen werden.

Android-Smartwatch Fazit – Vielfältiger als die Apple Watch

Wer ein iPhone besitzt, der muss zur Apple Watch greifen. Entweder blockieren Hersteller wie Google die Verbindung mit dem Smartphone oder der Funktionsumfang entspricht nicht dem einer Apple Watch.
Die vorgestellten fünf Hersteller sind alle Spezialisten in ihren Fachgebieten, mit den jeweiligen Schwächen und Stärken. Keine der vorgestellten Android-Smartwatches ist für jeden Nutzer geeignet, wohingegen sich viele unterschiedliche Nutzer in den entsprechenden Stärken der Geräte finden. Sei es eine besonders sportliche Smartwatch oder ein Gerät, das eher einer Uhr gleicht. Sie alle können aber eines: den Griff zum Smartphone seltener machen und die wichtigsten Vitaldaten tracken.

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