Mit neuen Produkten! In unserer Top 10 CPU-Tabelle finden Sie nun acht brandneue Plätze 1 bis 8 der beiden neuen CPU-Generationen Raptor Lake und Zen 4/Raphael von Intel beziehungsweise AMD. Außerdem haben wir weiter unten in unserem CPU-Test noch Vergleichstabellen zu weiteren aktuellen Intel- und AMD-CPUs bis Alder Lake beziehungsweise Zen3 für Sie.

Die 10 besten CPUs (inkl. Raptor Lake/Zen 4)

* Spieleindex Avg/P1

Intel Core i5-13600K

Die kleinste Raptor-Lake-CPU im Test ist ein besonderer Prozessor. Einerseits verfügt der 14-Kerner über acht E-Cores, die mit bis zu 3,9 GHz takten und sechs P-Cores, die im Boost mit bis zu 5,1 GHz arbeiten. Andererseits beträgt die MTP „nur“ 181 Watt, während die PBP weiterhin das 125-Watt-Schild hochhält. Am Ende ergeben sich daraus 20 Threads und die Mischung all dieser Variablen lassen eine CPU mit hohem Preis-Leistungs-Verhältnis vermuten. 

Wir werden die Zahlen später gemeinsam analysieren, doch so viel sei gesagt, Sie werden staunen, wie schnell der Kleine ist. Natürlich bringt auch ein i5-13600K die Fähigkeiten bezüglich des IMCs und der IGP mit, allerdings taktet Letztere im Fall des i5 mit 1,50 GHz noch einmal etwas niedriger. Wer auf die interne Grafikeinheit wert legt, kann sie sicherlich etwas übertakten.

Die kleinste Raptor-Lake-CPU im Test ist ein besonderer Prozessor. Einerseits verfügt der 14-Kerner über acht E-Cores, die mit bis zu 3,9 GHz takten und sechs P-Cores, die im Boost mit bis zu 5,1 GHz arbeiten. Andererseits beträgt die MTP „nur“ 181 Watt, während die PBP weiterhin das 125-Watt-Schild hochhält. Am Ende ergeben sich daraus 20 Threads und die Mischung all dieser Variablen lassen eine CPU mit hohem Preis-Leistungs-Verhältnis vermuten. 

Wir werden die Zahlen später gemeinsam analysieren, doch so viel sei gesagt, Sie werden staunen, wie schnell der Kleine ist. Natürlich bringt auch ein i5-13600K die Fähigkeiten bezüglich des IMCs und der IGP mit, allerdings taktet Letztere im Fall des i5 mit 1,50 GHz noch einmal etwas niedriger. Wer auf die interne Grafikeinheit wert legt, kann sie sicherlich etwas übertakten.

Ryzen 9 7950X

Das neue Topmodell, Ryzen 9 7950X, setzt wie die Vorgänger 3950X und 5950X auf 16 Kerne, die dank Simultaneous- Multithreading bis zu 32 Threads bereitstellen können. Die neue Fertigung in 5 nm erlaubt viel höhere Taktraten, als beim Vorgänger mit 7 nm. Ein Ryzen 9 7950X boostet daher ohne Eingreifen auf bis zu 5,8 GHz. Natürlich gilt dieser Boost nur für einen, maximal zwei Kerne. 

Den Basistakt gibt AMD mit 4,5 GHz an und dieser wirkt erstaunlich hoch, wenn man mal an die Konkurrenz oder den Vorgänger-Prozessoren aus dem eigenen Hause denkt. Die TDP beträgt beim Ryzen 9 7950X 170 Watt. AMD führt demnach tatsächlich eine neue TDP-Klasse ein. Es gab lange Diskussionen darum. Wir führen das weiter unten noch einmal genauer aus. 

Insgesamt kann der 16-Kerner auf einen Cache von 80 MiByte zurückgreifen, AMD rechnet hier den L2- und L3-Cache zusammen. Der L3-Cache trägt mit 64 MiByte den gleichen Anteil daran, wie der Vorgänger.

„Perfekt zum Arbeiten, eher weniger zum Spielen.“

Das neue Topmodell, Ryzen 9 7950X, setzt wie die Vorgänger 3950X und 5950X auf 16 Kerne, die dank Simultaneous- Multithreading bis zu 32 Threads bereitstellen können. Die neue Fertigung in 5 nm erlaubt viel höhere Taktraten, als beim Vorgänger mit 7 nm. Ein Ryzen 9 7950X boostet daher ohne Eingreifen auf bis zu 5,8 GHz. Natürlich gilt dieser Boost nur für einen, maximal zwei Kerne. 

Den Basistakt gibt AMD mit 4,5 GHz an und dieser wirkt erstaunlich hoch, wenn man mal an die Konkurrenz oder den Vorgänger-Prozessoren aus dem eigenen Hause denkt. Die TDP beträgt beim Ryzen 9 7950X 170 Watt. AMD führt demnach tatsächlich eine neue TDP-Klasse ein. Es gab lange Diskussionen darum. Wir führen das weiter unten noch einmal genauer aus. 

Insgesamt kann der 16-Kerner auf einen Cache von 80 MiByte zurückgreifen, AMD rechnet hier den L2- und L3-Cache zusammen. Der L3-Cache trägt mit 64 MiByte den gleichen Anteil daran, wie der Vorgänger.

„Perfekt zum Arbeiten, eher weniger zum Spielen.“

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CPU: die große Kaufberatung

CPU – was ist das?

CPU ist die Kurzform von Central Processing Unit, auf Deutsch der Hauptprozessor oder kurz Prozessor. Die CPU ist sozusagen das Herz des PCs und sitzt auf dem Mainboard. Sie berechnet und steuert alle wichtigen Vorgänge im Computer. Öffnet man ein Programm, berechnet der Prozessor dessen Ausführung und wann was auf dem Bildschirm erscheint. 

Während der Anwender beispielsweise ein Spiel laufen lässt, werden permanent Parameter wie Maus- und Tastatureingaben abgefragt, Daten aus dem Speicher geholt, verarbeitet, an die Grafikkarte gesendet oder zurückgeschrieben und viele weitere Aufgaben erledigt. 

Die Befehle, die von der CPU ausgegeben werden, werden ausschließlich über 0 und 1 geschaltet (Binärsystem, quasi eine eigene technische Sprache, welche vom Betriebssystem jeweils übersetzt wird – in Befehle für die CPU einerseits, in sichtbare Programmausführung andererseits). Jede 0 oder 1 ist ein Schaltvorgang, wie viele davon pro Sekunde stattfinden, kann man an der Taktfrequenz ablesen.

Intel-Prozessor oder AMD-Prozessor?

Intel und AMD teilen sich den Prozessoren-Markt mit ihren CPUs Intel Core beziehungsweise AMD Ryzen (ab und an tauchen noch die älteren AMD Athlon auf). Für den Käufer stellt sich natürlich die Frage, welcher Halbleiterhersteller mit seinen Produkten eher seinen Wünschen entspricht. Prinzipiell können beide CPU-Architekturen ausreichend Leistung für fast alle Anwendungsfälle inklusive Spielen liefern. Die Entscheidung, ob Intel-CPU oder AMD-CPU, hängt tatsächlich maßgeblich vom Budget und den persönlichen Vorlieben sowie den Anforderungen an die Plattform ab.

AMD-Ryzen-CPUs beispielsweise lassen sich bei entsprechendem Mainboard allesamt übertakten, was bei Intel-Prozessoren nur bei jenen der K-Modelle sinnvoll möglich ist. Auf der anderen Seite sind Intel-CPUs bei Spielen im Regelfall einen Tick flotter, während Ryzen-CPUs eher bei Anwendungen punkten. Wie gut welche Prozessoren im Vergleich aktuell sind, können Sie unserer Prozessoren-Rangliste entnehmen. Detaillierte Benchmarks sowie einen Leistungsindex zum direkten Vergleich aktueller Prozessoren finden Sie in der Benchmark-Bestenliste der PC Games Hardware.

Welche Sockel gibt es?

CPU: Beispielbild für CPU im Sockel auf Mainboard Quelle: PC Games Hardware
Der Prozessor sitzt auf dem Mainboard und dort wiederum auf dem passenden Sockel.

Der Sockel ist der Platz auf dem Mainboard, auf welchem der Prozessor angebracht wird und so mit allen weiteren Komponenten des PCs in Verbindung tritt. Derzeit gibt es sechs aktuelle Sockel, die für unterschiedliche CPUs geeignet sind: 

  • Sockel 1200 (Intel, Sockel Comet/Rocket Lake)
  • Sockel 1700 (Intel, Sockel Alder & Raptor Lake) 
  • Sockel AM4 (AMD, Standard-Sockel)
  • Sockel AM5 (AMD, Standard-Sockel ab Zen4/Raphael)
  • Sockel 2066 (Intel, Enthusiasten-Sockel)
  • Sockel TR4 (AMD, Enthusiasten-Sockel)
  • Sockel TRX4 (AMD, Enthusiasten-Sockel)

Wer also eine neue CPU kauft, der sollte sich vorher schlaumachen, über welchen Sockel sein Mainboard verfügt. Kauft man CPU und Mainboard neu, kann man sich das passende Mainboard zur favorisierten CPU kaufen. Die Angabe, für welchen Sockel der Prozessor geeignet ist, findet sich meist schon direkt in Klammern hinter dem Produktnamen (bei Online-Käufen), in jedem Fall aber unter den wichtigsten Angaben neben Taktung und Kern-Anzahl. Die besten Mainboards finden Sie in unserem Mainboard-Ratgeber.

CPU-Test: die besten Prozessoren von AMD (bis Zen3/Vermeer)

* Spieleindex Avg/P1

CPU-Kauf: Wichtige Tipps

Grundsätzlich sollten Sie keine Desktop-CPU mit weniger als vier Kernen kaufen. Was sich in unseren Tests schon seit Langem zeigt, machen nun immer mehr Spiele zu einem Fixpunkt, indem sie den Spielstart verweigern. Ähnliches gilt bei Prozessoren mit einer sehr hohen Kernzahl, wie etwa Intels Xeons oder AMDs Ryzen-Threadripper-Prozessoren, deren Unterstützung Microsoft Windows 10 immerhin langsam beibringt. Alltagsprogramme kommen meist bei einer hohen Kernzahl durcheinander und auch das normale „User-Windows“ kommt damit nicht ganz so gut zurecht. AMD bietet hier aber mit dem Ryzen-Master-Tool eine recht einfache Möglichkeit, die Kernanzahl und vieles mehr an seine Bedürfnisse anzupassen. Bei Intel gibt es kein ähnliches Tool, hier muss vieles noch manuell angepasst werden.

Grundsätzlich raten wir auch vom Kauf älterer Core-Modelle (alles bis zur 7000er-Reihe) und AMDs FX-Prozessoren ab. Diese CPUs mögen rein faktisch noch genügend Leistung an den Tag legen, jedoch sind die verwendeten Architekturen meistens veraltet und entsprechende Hardware (Mainboards, DDR3-Riegel etc.) ist nur noch schwer zu bekommen.

Zwei Intel-CPUs PC Games Hardware

CPU-Kühlung - unsere Tests und Ratgeber

Ein guter Prozessor braucht passende Kühlung, denn bei Überhitzung drohen Schäden oder gar das Ende der CPU. Daher haben wir verschiedene Ratgeber und Tests zum Thema Kühlung für Sie zusammengestellt:

CPU-Test: Intels beste Prozessoren (bis Alder Lake)

* Spieleindex Avg/P1

Wie wirkt sich die CPU auf Spiele und Anwendungen aus?

PC-Spiele

Auf dem Prozessor laufen die grundlegenden Berechnungen, welche die Grafikkarte erst mit Daten versorgen. Der Prozessor lädt nämlich unter anderem die Leveldaten in einem Spiel. Ist er also zu langsam, kann die Grafikkarte daher noch so schnell sein, eine langsame CPU wird sie ausbremsen und Sie werden weiterhin mit zu niedrigen Fps-Zahlen (Frames per Second: Die Anzahl der Bilder, welche je Sekunde an den Bildschirm geschickt werden. Ist sie zu niedrig, wird das Bild ruckelig, bei einem schnellen Shooter beispielsweise sollte die mindestens erreichte Fps-Zahl bei 90 liegen) zu kämpfen haben – schlichtweg, weil die CPU der Grafikkarte den Aufbau des nächsten Bildes vergleichsweise im Schneckentempo mitteilt. Diese auch als CPU-Limit bezeichnete Bremswirkung wird umso stärker sichtbar, je größer der Leistungsunterschied zwischen Prozessor und Grafikkarte ist.

Wer also neue und möglicherweise rasante sowie grafisch anspruchsvolle Spiele spielen will, der sollte darauf achten, dass der Prozessor seines PCs dem gewachsen ist. Wichtig ist auch, dass es hierbei vor allem um die Höhe der Taktfrequenz geht – die meisten Spiele arbeiten, ganz gleich, wie viele Kerne Ihr Prozessor besitzt, am besten mit acht Kernen.

Programme & Anwendungen

Wer seinen PC hauptsächlich für rechenintensive Anwendungen wie beispielsweise Bildbearbeitungsprogramme nutzt, für den sehen die Kriterien anders aus. Für Anwendungen ist die Leistung der Grafikkarte wenig oder gar nicht relevant, daher kann es hier nicht zu der oben beschriebenen Bremswirkung kommen. Moderne Programme aber profitieren von einer höheren Kern-Zahl, da sie darauf ausgelegt sind, diese Leistung auch zu nutzen.

Im Gegensatz zu Spielen, bei welchen eine zu niedrige Fps-Zahl schlimmstenfalls zur Unspielbarkeit führt, ist bei Anwendungen ein besserer oder schlechterer Prozessor hauptsächlich eine Frage der Geduld des Nutzers: Je langsamer der Prozessor mit der Berechnung einzelner Arbeitsschritte hinterherkommt, desto höher ist die Wartezeit für denjenigen, der mit dem Programm arbeitet. Im geschäftlichen Bereich können längere oder kürzere Wartezeiten bei der Ausführung von Programmen freilich direkte finanzielle Auswirkungen haben – ein Punkt, der nicht außer Acht zu lassen ist. Selbstverständlich wird eine über die Maßen unzureichende CPU auch bei Anwendungen – wenn diese brandneu sind und einen hohen Rechenaufwand erfordern – irgendwann dazu führen, dass sich diese nicht mehr flüssig und damit nicht zielführend bedienen lassen.

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