Nvidia oder AMD? Welche Grafikkarte ist die besten für mich? In unserem Grafikkarten Test finden Sie die besten von uns getesteten Grafikkarten mit Nvidia- und AMD-GPU in übersichtlichen Ranglisten, sortiert nach Preisklassen. Im Ratgeber-Teil haben wir außerdem alles Wissenswerte für Ihre fundierte Kaufentscheidung zusammengefasst.

Grafikkarten Test: Die besten Grafikkarten zwischen 500 und 990€

Grafikkarten 500 bis 990 Euro - von PCGH getestet
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Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
10. Platz
11. Platz
12. Platz
13. Platz
Produktname ASUS GeForce RTX 2080 Dual OC Gaming* Zotac Gaming GeForce RTX 2080 AMP* Palit GeForce RTX 2080 Gaming Pro OC* MSI Geforce RTX 2070 Super Gaming X* Gainward GeForce RTX 2070 Super Phantom GS* Gainward GeForce RTX 2070 Super Phantom* ASUS ROG Strix Nvidia GeForce RTX 2070S Advanced 8G* ZOTAC GAMING GeForce RTX 2070 Super AMP* PNY GeForce RTX 2070 SUPER™ Triple Fan XLR8 OC* MSI GeForce RTX 2070 Gaming Z 8G* Palit RTX 2070 Game Rock Premium* ASUS GeForce RTX 2080 Turbo Gaming* ASUS GeForce RTX 2070 O8G*
Hersteller ASUS Computer Zotac Palit MSI Gainward Gainward ASUS Computer Zotac PNY MSI Palit ASUS Computer ASUS Computer
asin B07GQ52PNH B07GR2NPM1 B07GZFW8BN B07XSGWYBP B07V1NN7H4 B07V1NN7H4 B07TW9XFH8 B07TVCZF6W B07TXWLG34 B07JCF4V95 B07K7NCRGC B07H473KWL B07JFYT2KD
gtin 4718017135818 4895173617041 4710636270000 4719072664121 4710562241006 4710562241006 4718017421195 4895173618918 0751492630458 4719072599010 4710636270185 4718017142175 0192876138953
Note
WERTUNG: 1,95
WERTUNG: 1,98
WERTUNG: 1,99
WERTUNG: 2,00
WERTUNG: 2,02
WERTUNG: 2,03
WERTUNG: 2,06
WERTUNG: 2,06
WERTUNG: 2,09
WERTUNG: 2,12
WERTUNG: 2,13
WERTUNG: 2,14
WERTUNG: 2,15
Amazon-Kundenbewertung
Grafikspeicher 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB
3D-Taktung (GPU-Boost/RAM eff.) 1.785+/7.000 MHz 1.830+/7.000 MHz 1.815+/7.000 MHz 1.890+/7.001 MHz 1.875+/7.001 MHz 1.875+/7.001 MHz 1.875+/7.001 MHz 1.905+/7.001 MHz 1.875+/7.001 MHz 1.905+/7.001 MHz 1.845+/7.001 MHz 1.665+/7.000 MHz 1.845+/7.001 MHz
Verbrauch (2D/3D/Ernstfall) 11/225/226 Watt 12/229/235 Watt 11/234/238 Watt 13/214/219 Watt 16/212/216 Watt 16/212/216 Watt 14/194/198 Watt 15/221/226 Watt 12/222/228 Watt 11/232/238 Watt 12/219/221 Watt 11/211/212 Watt 11/216/219 Watt
Länge/(Slot-)Breite 26,8/5,3 cm 30,9/4,7 cm 29,4/3,5 cm 29,7/4,9 cm 29,3/5,1 cm 29,3/5,1 cm 30,0/4,8 cm 30,9/4,7 cm 30,6/3,5 cm 29,5/4,8 cm 29,3/5,3 cm 26,8/3,5 cm 30,0/4,5 cm
Benötigte Stromstecker 1x 8-/1x 6-Pol 1x 8-/1x 6-Pol 1x 8-/1x 6-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 2× 8-Pol 2× 8-Pol 2× 8-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1x 8-/1x 6-Pol 1x 8-/1x 6-Pol 1x 8-/1x 6-Pol 1x 8-/1x 6-Pol
Lautheit (2D/3D/Ernstfall) 0,0/1,5/1,6 Sone 0,4/2,2/2,2 Sone 0,1/2,5/2,5 Sone 0,0/1,0/1,1 Sone 0,1/1,2/1,2 Sone 0,1/1,2/1,2 Sone 0,3/1,8/1,9 Sone 0,5/1,0/1,1 Sone 0,1/2,2/2,2 Sone 0,0/1,1/1,1 Sone 01,/1,3/1,3 Sone 0,6/3,0/3,0 Sone 0,1/2,6/2,6 Sone
Vorteile
  • Starker und leiser Kühler
  • 5 Jahre Herstellergarantie
  • Guter Boost
  • Vergleichsweise günstig
  • Lautlos im Leerlauf
  • Sehr leise unter Last
  • Leise & Kühl
  • Hohes Max-Powerlimit
  • Tolle Haptik
  • Leise & Kühl
  • Hohes Max-Powerlimit
  • Tolle Haptik
  • Viele Video-Ausgänge
  • Dual-BIOS
  • Hohes Max-Powerlimit
  • Knapp schnellste RTX2070S
  • Hohe Effizienz
  • Schnellste Dual-Slot-Karte
  • Sehr schnell und leise
  • Exzellente Kühlung
  • Bläst Hitze aus dem Gehäuse
  • Starker Kühler
  • LED-Beleuchtung per Knopfdruck
Nachteile
  • Vergleichsweise niedriger Boost
  • Relativ laut
  • Relativ lang: Gehäuse vorher ausmessen!
  • Unter Last ziemlich laut
  • Relativ teuer
  • Nicht lautlos im Leerlauf (mit OC-BIOS)
  • Nicht lautlos im Leerlauf (mit OC-BIOS)
  • Relativ teuer
  • Sehr lang
  • Lautheit im Leerlauf
  • Benötigt viel Platz
  • Leistungslimit lässt sich nicht erhöhen
  • Braucht viel Platz
  • Hoher Preis
  • Maße - Gehäuse sollte vorher ausgemessen werden
  • Schwacher Boost
  • Schwacher Kühler
  • Laut
  • Sehr hohe Lautheit (mit Standard BIOS)
Angebote

Grafikkarten-Test: Nvidia oder AMD?

Generell gibt es aktuell Grafikprozessoren von genau zwei Herstellern: Nvidia und AMD. Die neuesten Modelle laufen bei Nvidia mit dem Zusatz „SUPER“, AMDs neueste Linie nennt sich RX 5700. Die beiden Unternehmen liefern jeweils das Herzstück zu den von Firmen wie Asus, MSI oder Palit in eine einbaufähige Form gebrachten finalen Produkten. Noch mindestens bis 2020 werden sich Nvidia und AMD den Markt teilen, erst dann möchte der Halbleiterhersteller Intel sich ebenfalls in den Grafikprozessoren-Markt einbringen.

In unseren unten stehenden Bewertungstabellen fällt auf: Die Grafikkarten mit den Nvidia-Prozessoren belegen im Alleingang die oberen Noten- und Preisränge, während AMDs Grafikkarten erst ab Note 2,10 auftauchen.

Das rührt daher, dass die AMD-Grafikprozessoren bei gleicher Leistung einen höheren Stromverbrauch aufweisen. Dies führt wiederum zu vermehrter Wärmeproduktion und damit einhergehendem verstärkten Lüftungsbedarf sowie erhöhter Lautstärke. Ebenfalls offensichtlich ist auch, dass die Nvidia-Grafikkarten preislich höher liegen als jene von AMD. Stellt sich also die Frage „Nvidia oder AMD?“, ist die Antwort grundsätzlich recht simpel: Ist der Preis von zweitrangiger Bedeutung, greift man zu Nvidia und erhält eine Grafikkarte mit optimaler Leistung sowie optimalen Begleitfaktoren (Stromverbrauch, Lautstärke). Möchte man in erster Linie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, fällt die Wahl auf AMD mit optimaler Leistung nebst kleinen Abstrichen bei den Begleitfaktoren.

Grafikkarte: Nvidia Geforce RTX 2080 Ti: Die Grafikkarte schräg fotografiert vor schwarzem Hintergrund. Quelle: Nvidia
Nvidias Geforce RTX 2080 Ti ist leistungsstark, Raytracing-fähig und leise. Das hat aber auch seinen Preis.

Kaufen Sie eine Nvidia Geforce, wenn ...

  • … Sie ein G-Sync-Display nutzen möchten.
  • … Sie sich höchstmögliche Leistung wünschen – AMD hat noch kein Pendant zur Geforce RTX 2080 Ti und Titan RTX veröffentlicht.
  • … Sie die ersten Raytracing-Spiele mit maximaler Qualität spielen möchten (Battlefield 5, Metro Exodus und zukünftig weitere).
  • … Sie Zugriff auf weitere Anti-Aliasing-Modi haben möchten. In Battlefield 5, Final Fantasy XV und Metro Exodus steht das neue DLSS zur Verfügung – aber nur auf Turing-GPUs. TXAA wartet u. a. in GTA 5 und Watch Dogs 2.
  • … Sie das flexibelste Downsampling (DSR) in allen Spielen nutzen möchten.
Grafikkarte: Die Grafikkarte AMD Radeon 7 als Ausstellungsstück auf einem Plexiglas-Sockel. Quelle: PC Games Hardware
Die AMD Radeon 7, beispielsweise von Herstellern wie MSI und Sapphire, verfügt über 16 GB Grafikspeicher.

Kaufen Sie eine AMD Radeon, wenn ...

  • … Sie ein AMD-Freesync-Display nutzen wollen.
  • … Sie eine Treiber-Software wollen, mit welcher Sie  übertakten und Videos/Screenshots erstellen können.
  • … Sie einen Treiber wollen, mit welchem man das Framelimit anpassen und dadurch Strom sparen kann. Das lohnt sich besonders bei Notebooks.
  • … Sie AMDs Virtual Super Resolution (VSR) nutzen möchten – die Qualität dieses Downsamplings ist besser als bei Nvidias DSR.
  • … Sie Ihre Grafikkarte oft im Produktiveinsatz haben. AMD-GPUs brillieren unter Open CL (Bildbearbeitung, Rendering).
  • … Sie eine potente 16-GB-Grafikkarte (Radeon 7) zum erschwinglichen Preis haben möchten.
  • … Sie eine günstige Grafikkarte wollen.

Grafikkarten-Rangliste: Die besten Grafikkarten über 1.000€

Grafikkarten über 1000 Euro - von PCGH getestet
badge test-winner
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
Produktname MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio* ASUS ROG STRIX RTX 2080TI O11G* Gigabyte GeForce RTX 2080 Ti Gaming OC 11G* Zotac Gaming GeForce RTX 2080 Ti AMP*
Hersteller MSI ASUS Gigabyte Zotac
Note
WERTUNG: 1,48
WERTUNG: 1,52
WERTUNG: 1,53
WERTUNG: 1,64
asin B07GQYQ2YW B07HNMT91C B07GQY4HS1 B07GR4SL23
gtin 4719072596965 4718017136570 4719331303563 4895173617058
Amazon-Kundenbewertung
Grafikspeicher 11.264 MiB 11.264 MiB 11.264 MiB 11.264 MiB
3D-Taktung (GPU-Boost/RAM eff.) 1.800+/7.000 MHz 1.740+/7.000 MHz 1.710+/7.000 MHz 1.710+/7.000 MHz
Verbrauch (2D/3D/Ernstfall) 15/321/326 Watt 15/274/277 Watt 13/267/269 Watt 15/272/274 Watt
Länge/(Slot-)Breite 32,7/4,9 cm 30,5/5,0 cm 28,7/4,4 cm 30,9/4,5 cm
Benötigte Stromstecker 2x 8-Pol/1x 6-Pol 2x 8-Pol 2x 8-Pol 2x 8-Pol
Lautheit (2D/3D/Ernstfall) 0,0/1,6/1,6 Sone 0,4/1,9/2,0 Sone 0,0/1,8/1,8 Sone 0,8/3,0/3,1 Sone
Vorteile
  • Die derzeit mächtigste RTX 2080 Ti
  • Mit 11 GB eine Investition in die Zukunft
  • Dual-BIOS
  • 2 HDMI-Anschlüsse
  • Gute Energie-Effizienz
  • Gute Kühlung bei angenehmer Lautstärke
  • Mit 11 GB eine Investition in die Zukunft
  • Garantieoption auf 5 Jahre
  • Mit 11 GB eine Investition in die Zukunft
Nachteile
  • Hoher Verbrauch
  • 3 Stromstecker notwendig
  • Relativ lang: Gehäuse vorher ausmessen!
  • MIt P-BIOS auch im Leerlauf laut
  • Relativ lang: Gehäuse vorher ausmessen!
  • Vergleichsweise schwacher Boost
  • Sehr laut unter Last und auch im Leerlauf hörbar
  • Relativ lang: Gehäuse vorher ausmessen
Angebote

Was ist eine GPU?

Grafikkarte: Eine Grafikkarte in ihre vier Ebenen zerlegt: die Rückplatte, genannt Backplate, die Platine, auf welcher der Grafikprozessor sitzt, die Kühleinheit und die Lüfter Quelle: PC Games Hardware
Die vier Ebenen der Grafikkarte: Backplate, Platine, Kühleinheit, Lüfter. Die GPU ist das türkise Viereck auf der Platine.

Die GPU, kurz für Graphics Processing Unit oder zu Deutsch der Grafikprozessor, ist das Herz der Grafikkarte. Sie sorgt dafür, dass die hohen grafischen Ansprüche, welche PC-Spiele heutzutage haben, in Echtzeit berechnet werden. Grob gesagt, erhält die GPU vom Prozessor sämtliche Informationen zu Aufbau und Abläufen der Spielwelt sowie den Eingaben des Nutzers (in welche Richtung läuft der Spielcharakter, wohin blickt er, erscheinen Gegner?), berechnet die optisch relevanten Komponenten und gibt die Informationen weiter. Am Ende des Prozesses steht das grafisch anspruchsvoll gestaltete Bild auf dem Bildschirm – und zwar bestenfalls mit einer passenden Fps-Zahl, sodass die Bildabläufe flüssig sind (mehr zu Fps-Zahlen unter „Fps – wie hoch muss die Bildrate mindestens sein?“). 

Passend dazu: Gaming-Monitore im Vergleich: Die besten Bildschirme für das Spielen am PC

In einem PC, der auf das Spielen ausgelegt ist, finden sich also zwei Prozessoren, die gemeinsam dafür sorgen, dass der Nutzer letztlich ein reibungsloses und optisch ansprechendes Spielerlebnis hat: die CPU (Hauptprozessor) und die GPU (Grafikprozessor). Der Grafikprozessor alleine hilft freilich noch nichts, es sind verschiedene Komponenten nötig, Grafikspeicher beispielsweise, Kühlung für die GPU (Leistung produziert Wärme) oder Monitoranschlüsse. Wie sich diese Komponenten gestalten, liegt in den Händen des jeweiligen Herstellers und hat durchaus Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte.

Brauche ich eine neue Grafikkarte?

Das Zusammenspiel CPU GPU

Auf dem Hauptprozessor laufen die grundlegenden Berechnungen, welche die Grafikkarte erst mit Daten versorgen. Der Prozessor lädt nämlich unter anderem die Leveldaten in einem Spiel. Ist er also zu langsam, kann die Grafikkarte daher noch so schnell sein, eine langsame CPU wird die teure Grafikkarte ausbremsen und Sie werden weiterhin mit zu niedrigen Fps-Zahlen zu kämpfen haben – schlichtweg, weil die CPU der Grafikkarte den Aufbau des nächsten Bildes vergleichsweise im Schneckentempo mitteilt. Diese auch als CPU-Limit bezeichnete Bremswirkung wird umso stärker sichtbar, je größer der Leistungsunterschied zwischen Prozessor und Grafikkarte ist. Wer also neue und möglicherweise rasante sowie grafisch anspruchsvolle Spiele spielen will, der sollte darauf achten, dass der Prozessor seines PCs dem gewachsen ist.

Ist mein CPU-Limit erreicht?

Um herauszufinden, ob die CPU Ihre Grafikkarte ausbremst, gibt es eine sehr einfache Möglichkeit, dies zu testen: Zunächst brauchen Sie im Spiel eine Anzeige der Bildrate (Fps). Manche Spiele bringen diese Anzeige über ihre Optionen mit; ist dies nicht der Fall, gibt es hierfür passende Software wie etwa Fraps, MSI Afterburner oder OCAT. Spielen Sie nun mit Blick auf die Fps-Anzeige ein einigermaßen anspruchsvolles Spiel.

Nehmen wir an, Sie erreichen in Full HD 30 bis 40 Fps. Schrauben Sie dann die Auflösung am besten auf niedrigstes Niveau herunter (zum Beispiel 16:9/1.280 x 720 Pixel) und spielen Sie denselben Abschnitt nochmals. Wird nun eine höhere Bildrate (in unserem fiktiven Beispiel 40 bis 50 Fps) erreicht, zeigt dies: Die Grafikkarte ist zu schwach, eine neuere wird Abhilfe schaffen. Ändert sich die Bildrate aber nicht oder nur wenig, dann bedeutet das, dass die CPU einfach nicht mehr schneller die nötigen Informationen an die GPU schicken kann. Hier sollten Sie also zunächst den Kauf einer neueren CPU anstreben.

Grafikkarten Vergleich: Die besten Grafikkarten unter 600€

Grafikkarten bis 600 Euro - von PCGH getestet
badge test-winner best-price-performance best-price-performance none
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
10. Platz
11. Platz
12. Platz
13. Platz
14. Platz
15. Platz
16. Platz
17. Platz
18. Platz
19. Platz
20. Platz
21. Platz
22. Platz
23. Platz
24. Platz
Produktname MSI Geforce RTX 2070 Super Gaming X 8G* Palit GeForce RTX 2070 Super Jetstream* ZOTAC GAMING GeForce RTX 2070 Super AMP Extreme* PNY GeForce RTX 2070 SUPERTM Triple Fan XLR8 OC* KFA2 GeForce RTX 2070 Super EX* Zotac GF RTX 2070 Super Mini* ASUS Nvidia GeForce RTX 2060S DUAL EVO OC* ASUS ROG Strix Radeon RX 5700 XT OC* Radeon RX 5700 XT Gaming X* SAPPHIRE Nitro+ Radeon RX 5700 XT* PowerColor AMD Radeon RX 5700 XT Red Devil* XFX RX 5700 XT Thicc III Ultra* ASRock Radeon RX 5700 XT Taichi x 8G OC+* Gigabyte AMD Radeon RX 5700 XT OC* KFA2 GeForce RTX 2060 Super EX* SAPPHIRE Pulse Radeon RX 5700 XT* MSI Radeon RX 5700 XT Evoke OC* MSI Radeon RX 5700 GAMING X* ASUS ROG Strix Radeon RX 5700 XT OC* PowerColor Radeon RX 5700 XT* PowerColor AMD Radeon RX 5700 Red Dragon* SAPPHIRE Pulse Radeon RX 5700* ZOTAC GAMING GeForce RTX 2060 Super Mini * PNY GeForce RTX 2060 Super Dual Fan*
Hersteller MSI Palit Zotac PNY KFA2 Zotac ASUS Computer ASUS Computer MSI Sapphire PowerColor XFX ASRock Gigabyte KFA2 Sapphire MSI MSI ASUS Computer PowerColor PowerColor Sapphire Zotac PNY
asin B07XSGWYBP B07TY5M5RW B07TVCZF6W B07TXWLG34 B07VRVZBDF B07WR6M7W2 B07TWX746R B07WDLQT7Y B07XSJ2F8S B07XGV3FL3 B07WP6TYQ3 B07ZP5QZX2 B07YQ2TRQ6 B07WHZQKNJ B07V9XXKNB B07VYZL7HK B07W62YP4G B07XTR72G6 B07WDLQT7Y B07WW2SZRY B07WRVWNMY B07W369951 B07TXG9YDG B07TZ185FZ
gtin 4719072664121 4710562240993 4895173618918 0751492630458 4895147135977 4895173619861 4718017418959 4718017450980 4719072670849 4895106287778 4713436171898 0778656077966 4717677339475 4719331305383 4895147136004 4895106287693 4719072666057 4719072670832 4718017450980 4713436171935 4713436171928 4895106287716 4895173619021 0751492630618
Note
WERTUNG: 2,02
WERTUNG: 2,04
WERTUNG: 2,07
WERTUNG: 2,10
WERTUNG: 2,14
WERTUNG: 2,20
WERTUNG: 2,20
WERTUNG: 2,20
WERTUNG: 2,21
WERTUNG: 2,23
WERTUNG: 2,23
WERTUNG: 2,24
WERTUNG: 2,24
WERTUNG: 2,27
WERTUNG: 2,29
WERTUNG: 2,29
WERTUNG: 2,30
WERTUNG: 2,32
WERTUNG: 2,33
WERTUNG: 2,35
WERTUNG: 2,35
WERTUNG: 2,36
WERTUNG: 2,37
WERTUNG: 2,39
Amazon-Kundenbewertung
Grafikspeicher 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB 8.192 MiB
3D-Taktung (GPU-Boost/RAM eff.) 1.890+/7.001 MHz 1.875+/7.001 MHz 1.905+/7.001 MHz 1.875+/7.001 MHz 1.845+/7.001 MHz 1.830+/7.001 MHz 1.785+/7.001 MHz 1.850+/7.000 MHz 1.900+/7.000 MHz 1.860+/7.000 MHz 1.850+/7.000 MHz 1.880+/7.000 MHz 1.910+/7.000 MHz 1.820+/7.000 MHz 1.785+/7.001 MHz 1.790+/7.000 MHz 1.840+/7.000 MHz 1.680+/7.000 MHz 1.690+/7.000 MHz 1.700+/7.000 MHz 1.660+/7.000 MHz 1.660+/7.000 MHz 1.755+/7.001 MHz 1.740+/7.001 MHz
Verbrauch (2D/3D/Ernstfall) 13/214/219 Watt 15/216/219 Watt 15/221/226 Watt 12/222/228 Watt 13/219/221 Watt 17/224/227 Watt 12/179/181 Watt 15/267/271 Watt 15/268/272 Watt 17/261/264 Watt 17/251/254 Watt 13/270/272 Watt 17/285/288 Watt 16/257/262 Watt 13/188/190 Watt 10/237/240 Watt 15/243/247 Watt 15/178/181 Watt 16/183/196 Watt 15/203/205 Watt 14/193/195 Watt 12/193/196 Watt 13/196/197 Watt 11/182/182 Watt
Länge/(Slot-)Breite 29,7/4,9 cm 29,2/5,3 cm 30,9/4,7 cm 30,6/3,5 cm 28,5/4,7 cm 21,3/3,5 cm 26,8/5,2 cm 30,5/4,8 cm 29,5/5,0 cm 30,7/4,0 cm 30,0/4,5 cm 31,5/5,1 cm 31,0/4,6 cm 28,0/4,3 cm 28,5/4,7 cm 25,4/4,0 cm 23,5/4,5 cm 29,5/5,1 cm 30,5/4,8 cm 22,9/3,4 cm 24,0/3,5 cm 25,4/4,0 cm 21,4/3,5 cm 23,6/3,5 cm
Benötigte Stromstecker 1× 8-/1× 6-Pol 2× 8-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-Pol 2× 8-Pol 2× 8-Pol 2× 8-Pol 2× 8-Pol 2× 8-Pol 2× 8-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 2× 8-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-/1× 6-Pol 1× 8-Pol 1× 8-Pol
Lautheit (2D/3D/Ernstfall) 0,0/1,0/1,1 Sone 0,2/1,2/1,2 Sone 0,5/1,0/1,1 Sone 0,1/2,2/2,2 Sone 0,0/1,9/1,9 Sone 0,7/3,5/3,5 Sone 0,0/1,0/1,1 Sone 0,0/2,3/2,5 Sone 0,0/2,0/2,1 Sone 0,0/2,5/2,6 Sone 0,0/2,2/2,2 Sone 0,0/2,8/2,8 Sone 0,0/3,1/3,1 Sone 0,0/3,2/3,2 Sone 0,0/1,9/2,0 Sone 0,0/2,3/2,3 Sone 0,0/5,4/5,4 Sone 0,0/1,5/1,5 Sone 0,0/2,3/2,4 Sone 0,0/3,4/3,4 Sone 0,0/1,9/2,0 Sone 0,0/2,0/2,0 Sone 0,4/3,1/3,2 Sone 0,2/3,5/3,5 Sone
Vorteile
  • Lautlos im Leerlauf
  • Sehr leise unter Last
  • Leise & Kühl
  • Hohes Max-Powerlimit
  • Schnellste RTX 2070S
  • Hohe Effizienz
  • Schnellste Dual-Slot-Karte
  • 3 Jahre Garantie
  • Leise & Kühl
  • Relativ günstig im Preis
  • Kleinste RTX 2070S
  • Relativ günstig
  • Leisteste 2060 Super
  • DVI-Ausgang + 2x HDMI
  • Viele Spezialfunktionen
  • Sehr leise
  • Schnell
  • Die leisteste 5700 XT
  • Schnell & kühl
  • Viele Spezialfunktionen
  • Schnell & leise
  • Spitzen-Dual-BIOS
  • leise, kühl, schnell
  • Schnell
  • Gutes Dual-BIOS
  • Schnellste 5700 XT
  • Ansprechendes Design
  • Viele Display-Ausgänge
  • Kühl und schnell
  • 3 Jahre Garantie
  • Leise & Kühl
  • Dual-BIOS
  • Sehr gut gekühlt
  • Optisch ansprechendes Design
  • Kompakt
  • 3 Jahre Garantie
  • Hohe Effizienz
  • Schnell, leise & kühl
  • Gute Energie-Effizienz
  • Gute Kühlung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Leise
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Leise
  • Schnell und leise
  • Garantieverlängerung möglich
  • DVI-Ausgang
  • 3 Jahre Garantie
Nachteile
  • Teuer
  • Nicht lautlos im Leerlauf (mit OC-BIOS)
  • Lautheit im Leerlauf
  • Relativ lang
  • Powerlimit lässt sich nicht erhöhen
  • Relativ lang
  • Nicht übertaktet
  • Nur 2 Jahre Garantie
  • Nicht übertaktet
  • Schwacher und dabei lauter Kühler
  • Teurer, aber langsamer als RX 5700 XT
  • Hoher Preis
  • Hoher Platzbedarf
  • Kein zweites BIOS
  • Außerordentlich lang
  • Hoher Platzbedarf im Gehäuse
  • Hoher Verbrauch
  • Hoher Verbrauch im Standard-BIOS
  • Hohe Lautheit
  • Hoher Verbrauch
  • Sehr lang
  • Spartanische Ausstattung
  • Hohe Lautheit
  • Klobig
  • Kein DVI-Port
  • Keine
  • Hohe Lautstärke unter Last
  • Keine
  • Vergleichsweise hoher Preis
  • Nur 2 Jahre Garantie
  • Nur 2 Jahre Garantie
  • Silent-BIOS genauso laut, wie Performance-BIOS
  • Schwacher Kühler
  • Kaum Overclocking-Potezial
  • Schwacher Kühler
  • Kaum Overclocking-Potenzial
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Grafikspeicher, Taktfrequenz und Raytracing, Fps – Wissenswertes

Grafikspeicher – wie viel braucht man?

Ein Punkt, auf den es sich beim Kauf einer Grafikkarte durchaus zu achten lohnt, ist die Kapazität des Grafikspeichers, die derzeit zwischen 4 und 16 GB (in unseren Tabellen beispielsweise als 8.192 und 16.384 MiB ausgewiesen) rangieren kann. Grundsätzlich ist die Leistung des Grafikchips das wichtigste Merkmal. Ist die GPU kräftig, gilt: Über je mehr Grafikspeicher die Grafikkarte verfügt, desto sicherer kann man sich sein, dass das Spiel flüssig läuft – insbesondere dann, wenn man Spiele neuester Generation mit hoher Auflösung und maximalen Details spielen will. Benötigt das Spiel mehr Grafikspeicher, als verfügbar ist, werden die Daten auf den langsameren Arbeitsspeicher des PCs ausgelagert. Das kann zu kaum merklichem Ruckeln bis hin zu offensichtlichen Problemen mit dem flüssigen Aufbau des Bildes sowie Texturschwund führen.

Passend dazu: Der große RAM-Vergleich: Wie viel Arbeitsspeicher brauche ich?

Natürlich ist der Grafikspeicher allein nicht das einzige Kriterium, es kommt auf die ausgewogene Mischung aus Grafikspeicher, GPU und Taktung an. Der größte Speicher nützt nichts, wenn die GPU schwach oder die Taktung miserabel ist. Wie stark die aktuellen GPUs im Vergleich sind, können sie dem GPU-Leistungsindex der PC Games Hardware entnehmen.

Wie viel Grafikspeicher braucht meine Grafikkarte also? Wer neuere und grafisch anspruchsvolle Spiele – beispielsweise The Division 2 oder Resident Evil 2 – spielt, der sollte mindestens zu 8 GB greifen. Bei Grafikkarten mit 4 beziehungsweise 6 GB Grafikspeicher muss im Regelfall bereits mit deutlichen Einbußen bei der Bildrate gerechnet werden, maximale Grafikeinstellungen sind hier nicht mehr sinnvoll abzubilden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer aktuelle Spiele überwiegend ordentlich auf den Bildschirm bringen will, kann zu Modellen mit 8 GB greifen, sollte hier aber nicht mehr als 500 Euro ausgeben. Wer auch auf längere Sicht optisch anspruchsvoll und flüssig spielen will, der sollte 11 oder 16 GB ins Auge fassen. 6 GB dürfen als Grenzbereich angesehen werden: Zwar genügt diese Kapazität in 99,9 Prozent der Spiele, in einigen jedoch nicht, sodass Grafikkarten wie die Geforce RTX 2060 trotz ihres recht hohen Preises nicht zukunftssicher sind. 4-GB-Grafikkarten kommen unterdessen nur infrage, wenn Sie höchstens 150 Euro zur Verfügung haben.

Grafikkarte: Der Graph zeigt, dass Grafikkarten mit geringerer Speicherkapazität bei einem neuen und anspruchsvollen SPiel wie Ark Survival Evolved für deutliche Einbußen beim Spielfluss sorgen. Quelle: PC Games Hardware
Bei anspruchsvollen Spielen wie Ark Survival Evolved kann der Spielfluss aufgrund eines niedrigeren Grafikkarten-Speichers ins Ruckeln geraten.

Dual-BIOS, OC-BIOS, Silent-BIOS – was hat es damit auf sich?

Das BIOS der Grafikkarte ist ähnlich dem UEFI (auch bekannt als „Firmware„, früher BIOS) des PCs quasi das Grundprogramm, das den Start und verschiedene Einstellungen des Grafikprozessors und der gesamten Grafikkarte ermöglicht. So wird über das BIOS der Grafikkarte beispielsweise die Lüftergeschwindigkeit eingestellt. Hier ist hinterlegt, wie hoch sie bei 2D oder 3D taktet, welche Temperatur als kritisch eingestuft werden soll und so weiter.

In Bezug auf Grafikkarten liest man oft von Dual-BIOS, OC-BIOS und Silent-BIOS, wobei es generell als Nachteil gewertet wird, wenn kein Dual-BIOS vorhanden ist. Aber was hat es damit auf sich?

Im Falle von Dual-BIOS verfügt die Grafikkarte über zwei BIOS-Chips, auf denen jeweils die gesamte Firmware hinterlegt ist. Wenn zwei BIOS-Chips vorhanden sind, heißt das zum einen, dass selbst dann, wenn einer ausfällt, der zweite als Backup funktioniert und die Grafikkarte weiterhin genutzt werden kann. Zum anderen ist es speziell bei Grafikkarten möglich, mittels eines Schalters zwischen den beiden Chips zu wechseln.

An dieser Stelle kommen die Begriffe OC-BIOS und Silent-BIOS ins Spiel. Hat man zwei Firmware-Chips, kann man zwei unterschiedliche Betriebsweisen hinterlegen. So kommen Grafikkarten mit Dual-BIOS im Regelfall mit zwei voreingestellten Chips, einmal OC-BIOS, einmal Silent-BIOS. Das Silent-BIOS sorgt dafür, dass die Lüfter weniger schnell drehen. Dadurch entsteht zwar mehr Temperatur, die Grafikkarte läuft aber deutlich leiser. Das OC-BIOS bezieht sich auf „Overclocking„, also das Übertakten. Hier kann aus der GPU alles rausgeholt werden, was möglich ist, jedoch muss das auch stärker gekühlt werden, wodurch die Lüfter eine höhere Drehzahl ableisten müssen.

Bei manchen Grafikkarten ist der OC-BIOS-Modus deutlich lauter, als auf Dauer angenehm ist. Dasselbe gilt für solche, die mit nur einem BIOS ausgestattet sind. Daher sollten Käufer mit empfindlichen Ohren einen Blick auf die Sone-Angaben in den Testtabellen werfen: Die von uns dort angegebenen Werte beziehen sich auf das OC- beziehungsweise Standard-BIOS. Liegen diese bei mehr als 2,0 Sone, heißt das, dass die Grafikkarte gut hörbar rauschen wird. Wer das nicht will, sollte darauf achten, dass er entweder eine Grafikkarte mit Silent-BIOS wählt oder aber sich für eine mit geringeren Sone-Werten entscheidet.

3D-Taktung – was steckt dahinter?

Die 3D-Taktung, aufgeteilt in GPU-Boost und den effektiven RAM-Takt, zeigt auf, wie viele Schaltvorgänge der Grafikprozessor (GPU) beziehungsweise der Grafikspeicher pro Sekunde durchführen können. Vereinfacht gesagt: Je höher die GPU-Taktfrequenz und die effektive RAM-Taktfrequenz, desto schneller kann die Grafikkarte Informationen verarbeiten und letztlich Bilder in umso besserer Qualität schneller ausgeben. Die Konsequenz ist ein flüssigeres und optisch detailreicheres Spiel-Erlebnis. Jedoch sind an dieser Stelle kleinere Zahlen nicht sofort schlecht, denn es kommt auch darauf an, wie gut die Umsetzung der Taktraten zwischen den beiden Komponenten ist, heißt, auf wie vielen Datenbahnen die Informationen zwischen GPU und Grafikspeicher fließen können. So laufen die AMD-Grafikkarten zwar durchweg mit niedrigeren Taktraten, bringen aufgrund der breiteren „Daten-Autobahn“ aber weitestgehend dieselbe Leistung.

Raytracing – Nvidias neueste Render-Technologie

Mit der neuen Generation von Nvidia-Prozessoren wird vor allem eines in Verbindung gebracht: Raytracing. Die Technik selbst ist keine brandneue Erfindung, sie wird schon seit längerer Zeit in Film und Werbung angewandt und ist dort Teil der CGI-Technik (Computer Generated Imagery): Es werden Bilder geschaffen, die täuschend real wirken. Raytracing („Strahlenverfolgung“) selbst bezieht sich auf Lichtfall, Schatten, Spiegelungen, die Veränderung der Farben je nach Lichteinfall oder –qualität etc., wodurch die Spielewelten noch eine ganze Stufe realer und optisch imposanter als bisher werden sollen. 

Um fotorealistische Bilder auf den Bildschirm zu bringen, ist eine enorme Rechenleistung nötig, insbesondere bei Spielen, bei welchen die Bilder je nach Bewegung des Spieles in Echtzeit berechnet werden müssen. Das ist der Grund, weshalb die Technik bisher nur in Film und Werbung zu sehen war und erst jetzt in die PC-Spiele Einzug hält.

So brandneu wie die Raytracing-Fähigkeit der Nvidia-Grafikprozessoren ist, so wenig aktive Anwendung findet sie bisher. Der Großteil der aktuellen Spiele unterstützt Raytracing noch nicht (Ausnahmen sind Battlefield 5, Metro Exodus und Shadow of the Tomb Raider) – die meisten Studios versuchen aber nun nachzuziehen. Mit anderen Worten: Wer sich momentan eine der Nvidia-Grafikkarten holt, darf sich in Zukunft auf fotorealistische Spielewelten freuen. Derzeit ist auf diesem Gebiet noch nicht viel los. AMD hat die Technologie noch nicht für seine Grafikprozessoren adaptiert, wird jedoch laut aktuellem Informationsstand im Herbst dieses Jahres nachziehen. Wer jetzt schon Raytracing nutzen oder sich für kommende Spiele mit dieser Technologie rüsten möchte, der muss zu den relativ hochpreisigen Nvidia-Lösungen greifen.

Einen ausführlichen Bericht zu Raytracing in Call of Duty Modern Warfare und Minecraft mit vielen starken Bilder-Beispielen finden Sie bei PC Games Hardware.

Grafikkarte: Vergleichsbilder aus dem Spiel battlefield 5 mit und ohne Raytracing Quelle: PC Games Hardware

Fps – wie hoch muss die Bildrate mindestens sein?

Fps steht für Frames per Second, bezieht sich also darauf, wie viele Bilder pro Sekunde auf dem Bildschirm erscheinen. Häufig ist hier auch von Frame-Rate oder Bildrate die Rede. Die Höhe der Fps-Zahl steht letztlich dafür, ob wir den Ablauf bewegter Bilder als flüssig wahrnehmen. Der Mensch kann rund 20 bis 24 Bilder pro Sekunde verarbeiten – das heißt aber nicht, dass mehr nicht nötig sein kann. Wie hoch die Bildrate sein sollte, hängt nämlich auch davon ab, wie viel auf dem Bildschirm los ist.

Für ein flüssiges normales Video hat sich ein Standard von 24 Fps durchgesetzt, moderne Videoproduktionen arbeiten mit 48 Fps. Für PC-Spiele reichen solche Bildraten nur noch selten aus, wenn diese eher ruhig und weniger actionreich vonstattengehen – Minecraft beispielsweise käme damit gut aus. Sobald es in Sachen Action ans Eingemachte geht, in Shootern wie The Division 2 beispielsweise, sollte die Bildrate bei 50 bis 60, teilweise sogar eher mindestens bei 90 Fps liegen.

Warum ist das so? In einem Film werden die einzelnen Bilder in exakt denselben Abständen losgeschickt. So reichen schon 24 Fps, um dem Zuschauer ein flüssiges Bild zu vermitteln. In einem Spiel mit schnellen Bild-, Richtungs- oder Umgebungswechseln müssen die Bilder in Echtzeit von der Grafikkarte berechnet werden, die Abstände sind unregelmäßig. Geht das Losschicken der Bilder zu langsam über die Bühne, ist die Bildrate also zu niedrig, nimmt das menschliche Auge dadurch entstehende längere Abstände als Ruckeln wahr. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche GPU sich wie auf die Fps in für die GPU anspruchsvollen Spielen auswirkt, finden Sie in unseren Benchmarks die durchschnittlichen Frame-Rates zu Battlefield 5.

Grafikkarte: Momentaufnahme aus dem Spiel Battlefield 5. Ein Hafen mit spiegelndem Wasser, Booten und im Vordergrund die gezückte Waffe des Spielers. Quelle: Nvidia
Fotorealistische Umgebung und jede Menge schnelle Spiel-Action – bei zu niedrigen Fps entstehen Ruckler, das Spiele-Erlebnis wird getrübt.
Grafikkarte: Eine Tabelle in welcher aufgeschlüsselt wird, welche Grafikprozessoren bei hoher bis niedriger Auflösung im Spiel Battlefield 5 welche Menge an Frames per Second erreichen. Quelle: PC Games Hardware

Die besten Grafikkarten 2020: Unsere Testsieger im Detail

Der Testsieger

Die Geforce RTX 2080 TI verbindet eine hohe Leistung mit einem beruhigenden Speicherbudget - die MSI-Grafikkarte ist aber kein Schnäppchen.

91 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Die derzeit mächtigste RTX 2080 Ti
  • Mit 11 GB eine Investition in die Zukunft
  • Hoher Verbrauch
  • 3 Stromstecker notwendig
  • Relativ lang: Gehäuse vorher ausmessen!
Leistungsmäßig ist die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio sowohl der AMD- als auch der Nvidia-Konkurrenz überlegen, vor allem beim GPU-Boost kommt keine andere Geforce an sie heran. Umso beachtlicher ist es, dass die RTX 2080 Ti trotz der enormen Leistung verhältnismäßig leise arbeitet. Unter Volllast liegt die Lautheit lediglich bei 1,6 Sone – ein herausragender Wert! Größenmäßig wirkt die Power-Grafikkarte allerdings wie der SUV unter den Grafikkarten und nimmt mit einer Länge von 32,7 und einer Breite von 4,9 Zentimetern viel Platz im PC-Gehäuse ein. Prüfen Sie also besser das Platzbudget Ihres Towers. Mit 11 GB Speicher ist die MSI-Grafikkarte bestens auch für Spiele der nächsten Generation gerüstet, was man bei einem Preis oberhalb der 1.000-Euro-Marke allerdings erwarten darf.
Fazit: Leistungsstark und zukunftssicher, allerdings nicht gerade billig.

Der Preis-Leistung-Sieger Nvidia

Wir haben in unserer neuesten Testreihe zu Grafikkarten Modelle für unter 450 Euro getestet - eine davon war die Asus RTX 2060 Super Dual O8G Evo.

17 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Leisteste 2060 Super
  • DVI-Ausgang + 2x HDMI
  • Teurer, aber langsamer als RX 5700 XT
Mit effektiv drei Slots Höhe benötigt die Asus RTX 2060 Super Dual O8G Evo reichlich Platz im Gehäuse, doch jeder, der mit der Physik nicht auf Kriegsfuß steht, weiß, dass sich dadurch große Vorteile bei Temperatur und Lautheit ergeben. Löblich: Der Hersteller hat verstanden, dass nicht nur die GPU gut gekühlt werden muss, sondern auch die Spannungswandler und der Speicher. Der Kühlkörper bedeckt alle der genannten Hitzköpfe und sorgt für angenehme Temperaturen. Auch in Sachen Lautheit kann diese Grafikkarte überzeugen: Maximal 1,0 Sone Lautheit erreicht die RTX 2060S Dual O8G Evo.
Fazit: Leise und sparsam - Nvidia-Qualität zu überschaubarem Preis

Der Preis-Leistung-Sieger AMD

Auch die XFX RX 5700 XT Thicc III Ultra war Teil unserer neuesten Grafikkarten-Tests und holt sich den Titel Preis-Leistungs-Sieger für Grafikkarten aus dem Hause AMD.

294 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Schnell
  • Gutes Dual-BIOS
  • Hoher Verbrauch im Standard-BIOS
Obwohl sie nur rund 430 Euro kostet, klotzt Hersteller XFX mit allem: Die Karte ist, ihrem Namen entsprechend, ein wahrlich großes Gerät und arbeitet mit satten 230 Watt GPU-Power. Dementsprechend erzeugt sie nicht nur die längsten Balken bei den Benchmarks, sondern auch bei der Leistungsaufnahme, bis zu 270 Watt fließen beim Spielen durch die Strombuchsen. Der Kühler bändigt die Abwärme mit dem standardmäßigen OC-BIOS gut, maximal werden 2,8 Sone erreicht – mit dem optional aktivierbaren Silent-BIOS (195 Watt GPU-Power) sinken die Werte auf 226 Watt und 1,3 Sone.
Fazit: Viel Grafikkarte für wenig Geld - unser Preis-Leistungs-Sieger von AMD
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