Rangliste: Die besten externen SSDs - von uns getestet!

Externe SSDs - von PCGH getestet
badge test-winner best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
Produktname Samsung T7 Touch Portable SSD* WD_Black P50 Game Drive* Crucial X8 Portable SSD* SanDisk Extreme Portable SSD* ADATA SC685*
Hersteller Samsung Western Digital Crucial SanDisk ADATA
asin B082VW4QCX B07YFGTDV4 B07YD5TK4F B078SWJ3CF B081NVT5BS
gtin 8806090195297 0718037871042 0649528822413 0619659165239 4710273773742
Note
WERTUNG: 2,50
WERTUNG: 2,61
WERTUNG: 2,66
WERTUNG: 2,75
WERTUNG: 2,89
Amazon-Kundenbewertung
Formatierte Kapazität 931,32 GiByte 465,66 GiByte 931,32 GiByte 465,66 GiByte 465,66 GiByte
Schnittstelle USB-C 3.1 USB-C 3.2 USB-C 3.1 USB-C 3.1 USB-C 3.0
Benchmark /max. Lesen/Schreiben) 963 MB/s, 874 MB/s 979 MB/s*, 937 MB/s* 963 MB/s, 853 MB/s 561 MB/s, 534 MB/s 143 MB/s, 136 MB/s
Vorteile
  • Fingerabdruck-Scanner
  • USB-C-3.2
  • Schnell bei großen Dateien
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
  • Teuer
  • Teuer
  • Langsamer QLC-Flash
  • Nur 3 Jahre Garantie
  • Relativ langsam
Angebote

*Leistung an USB 3.1

Externe SSD & USB-Stick vs. portable HDD

Externe SSDs und USB-Sticks, sogenannte Flash-Speichermedien, werden immer schneller und leistungsfähiger. Sie laufen den externen HDD-Festplatten immer weiter den Rang ab. Gute USB-Sticks können mittlerweile eine so hohe Kapazität und Geschwindigkeit aufweisen, dass sie eine ähnliche Leistung wie eine interne SATA-SSD liefern – und man ein darauf gespeichertes Spiel sogar direkt vom USB-Stick starten kann. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass externe SSDs und USB-Sticks  robuster sind, als Festplatten. Heißt: Auch, wenn die externe SSD unterwegs ein wenig durchgeschüttelt wird, nehmen weder Technik noch Daten Schaden. Bei Magnetfestplattten können Stöße insbesondere in eingeschaltetem Zustand fatale Folgen haben. Entsprechend eigenen sich externe HDDs eher für den ruhigen Betrieb zu Hause.

Die gute alte Magnetfestplatte hat damit ihre Daseinsbereichtigung freilich noch nicht verloren. Wenn es darum geht, möglichst viel Speicherplatz für vergleichsweise wenig Geld zu bekommen, dann haben sie noch immer die Nase vorn. 10 TB und mehr sind hier keine sündhaft teure Investition da können die portablen SSDs noch nicht mithalten.

Die wichtigsten Infos zur Technik hinter externen SSDs und USB-Sticks sowie Wissenswertes zu USB-Schnittstellen haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Externe SSD & USB-Stick: Benchmark zur Leistung externer SSDs Quelle: PC Games Hardware

Tiefergehende Informationen zu verschiedenen Speicherarten und der damit verbundenen Technik finden Sie auch in unserem Ratgeber zu (internen) SSDs – PCIe und SATA.

USB-Stick Bestenliste - die drei leistungsstärksten USB-Sticks

USB-Sticks - von PCGH getestet
badge test-winner best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
Produktname Corsair Flash Voyager GTX* Patriot Supersonic Rage Elite* SanDisk Extreme PRO*
Hersteller Corsair Patriot Memory SanDisk
asin B079NFKVRB B07NLL9SZ6 B01MU8TZRV
gtin 0843591075251 0814914025659 0619659152512
Note
WERTUNG: 2,71
WERTUNG: 2,77
WERTUNG: 3,03
Amazon-Kundenbewertung
Formatierte Kapazität 476,84 GiByte 476,84 GiByte 119,21 GiByte
Schnittstelle USB-A 3.1 USB-A 3.0 USB-A 3.0
Benchmark (max. Lesen/Schreiben) 452 MB/s, 422 MB/s 399 MB/s, 338 MB/s 424 MB/s, 135 MB/s
Vorteile
  • Leistungsstark
  • Gute Leistung
  • Gute Leseleistung
Nachteile
  • Relativ groß und schwer
  • FAT32 vorformatiert
  • Langsam im Schreiben
Angebote

Wie funktionieren SSD und USB-Stick?

Wie auch auf der altbekannten Festplatte werden auf einer SSD (Solid State Drive) Daten dauerhaft gespeichert. Im Gegensatz zur HDD (Hard Disk Drive) kommen bei einer SSD weder Feinmechanik noch rotierende Platten zum Einsatz. Das ist der Grund weshalb SSDs stabiler sind, denn hier kann durch etwaige Stöße keine fragile Technik beschädigt werden. Die Technik, die eine SSD zur Speicherung der Daten nutzt, ähnelt der eines USB-Sticks, welcher aus Milliarden von Flash-Speicherzellen besteht. 

Die generelle Arbeitsweise ist bei fast allen SSDs – intern wie extern – gleich: Der Controller regelt die Verteilung der Daten und diese wiederum lagern auf den sogenannten Flash oder auch NAND-Chips. Derartige Chips behalten ihren Dateninhalt auch, wenn gerade kein Strom anliegt – in der Fachsprache nennt sich das „nichtflüchtig“ oder englisch „non-volatile“. Das erlaubt im Unterschied zu einer herkömmlichen Festplatte höhere Transferraten beim Lesen und Schreiben von Daten sowie kürzere Zugriffszeiten.

Der USB-Stick ist schlicht und ergreifend die etwas langsamere Ausführung von allem, was eine SSD ausmacht.

SSD: Hier wird das Innenleben einer SSD angezeigt Quelle: PC Games Hardware

USB 3.0, USB 3.1. & Co. - das Schnittstellen-Problem

Externe SSD & USB-Stick: Western Digital Black SSD Quelle: PC Games Hardware
Die WD Black P50 Game Drive ist die aktuell schnellste USB-SSD auf dem Markt.

Bei externen SSDs und USB-Sticks finden sich stets Angaben zur USB-Schnittstelle – also USB 3.0, 3.1 oder 3.2 und dazu meist weitere Verfeinerungen wie „Gen 1“, „Gen 2“ oder ähnliches. Theoretisch ließe sich daraus schließen, dass das Speichermedium umso schneller arbeitet, je höher die Bezifferung der Schnittstelle ist. Hier gibt es aber verschiedene Dinge zu beachten.

Oft wird davon gesprochen, die USB-Schnittstelle sei ein Nadelöhr und damit daran schuld, dass externe SSDs generell nur die Lese- und Schreibgeschwindigkeit einer SATA-SSD erreichen. Das Nadelöhr sind aber tatsächlich eher die verbauten Controller, die bisher meist nicht viel mehr Bandbreite als die einer USB 3.0 Schnittstelle nutzen. Wie schnell die einzelnen externen SSDs wirklich sind, können Sie unseren Testergebnissen in der Rangliste entnehmen.

Zwar lassen sich aktuelle USB-SSDs problemlos auch an Geräten mit älteren USB-Schnittstellen betreiben, doch leidet hierbei die Geschwindigkeit: Eine externe SSD mit dem 10-GBit/s-Datendurchsatz von USB 3.1 (siehe Tabelle „USB-Schnittstellen im Vergleich“) arbeitet auch nur mit der Rate, welche die Buchse an PC, Konsole oder Notebook zulässt. 

Deshalb sollte man vor dem Kauf überprüfen, wo die externe SSD genutzt werden soll und welche USB-Schnittstellen dort vorhanden sind.

Nur bei USB-Sticks, die noch auf USB 2.0 laufen, ist deren USB-Schnittstelle definitiv der Flaschenhals. Die von uns vorgestellten USB-Sticks mit USB 3.0 oder 3.1 gehören jedoch zu den aktuell schnellsten Sticks und erreichen fast die Geschwindigkeit einer SSD.

Mittlerweile gibt es auch wenige Thunderbolt-3-SSDs, etwa eine Samsung X5. Sie sind extern an entsprechender TB-Buchse so schnell wie eine interne NVME-SSD, die ebenfalls mit vier PCIe-Lanes angebunden sind. Davon abgesehen, dass solche Modelle sehr teuer sind, ist ihr größter Nachteil, dass sie nicht zu USB-Buchsen abwärtskompatibel sind. Thunderbolt ist zwar bei Notebooks, aber kaum bei Desktop-Mainboards vorhanden. Auch USB 3.2 (Gen 2×2) ist bisher nur in teuren Mainboards mit TRX40-Chipsatz und vereinzelt bei X299-Chipsätzen zu finden. 

Externe SSD & USB-Stick: Grafik zur Namensgebung bei USB-Schnittstellen Quelle: PC Games Hardware

Wie Sie unserem Schaubild entnehmen können, gibt es unterschiedliche Bezeichnungen für letztlich denselben Datendurchsatz. Wir verwenden, um Klarheit zu schaffen, stets die einfache Bezeichnung.

Portable SSD, USB-Stick oder HDD - was brauche ich?

Man sollte sich vor der Investition in besonders leistungsstarke Technik überlegen, ob sich diese für einen lohnt. Wichtig ist ja vor allem, dass die Technik genau die Zwecke erfüllt, für die man sie vorgesehen hat. Deshalb listen wir hier für Sie nochmal die wichtigsten Kaufkriterien auf.

Kaufen Sie eine externe SSD, wenn…

  • Ihnen bis zu 2 TB Speicherkapazität genügen
  • Sie Ihre Daten häufig von A nach B transportieren
  • Sie möglichst schnelle portable Leistung wollen
  • Sie Spiele/Anwendungen direkt vom portablen Speichermedium aus starten wollen

Kaufen Sie einen leistungsstarken USB-Stick, wenn…

  • Ihnen bis zu 1 TB Speicherkapazität genügt
  • Sie ihre Daten häufig von A nach B transportieren
  • Sie ein möglichst kleines Speichermedium quasi für die Hosentasche möchten
  • Sie schnelle portable Leistung brauchen

Wenn Sie Ihr externes Speichermedium maßgeblich stationär betreiben oder deutlich mehr Kapazität (bis zu 10 TB) wollen, dann empfehlen wir Ihnen, zu einer externen Festplatte (HDD) zu greifen. Wir haben Ihnen hierfür eine Liste der meistverkauften externen Festplatten zusammengestellt. 

Externe Festplatten - Amazon Bestseller

USB-Sticks - Amazon-Bestseller

Wenn Sie eigentlich nur Dokumente oder Bilder hin- und herschieben wollen – also der Normalgebrauch eines standardmäßigen USB-Sticks, dann wird Ihnen ein guter „normaler“ USB-Stick mit einer Kapazität von bis zu 512 GB vermutlich völlig ausreichen. Wir haben hier die meistverkauften USB-Sticks für Sie auf einen Blick.
USB-Sticks Amazon Besteller
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Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
Produktname SanDisk Ultra 64GB * SanDisk Ultra 128GB* SanDisk Ultra Fit 256 GB FlashLaufwerk* SanDisk Ultra Flair 64GB* SanDisk Ultra Fit 128 GB* SanDisk Extreme PRO 128GB* Intenso Alu Line 64 GB*
Hersteller SanDisk SanDisk SanDisk SanDisk SanDisk SanDisk Intenso
asin B00DQGBYDC B00P8XQPY4 B07857Y17V B015CH1NAQ B07855LJ99 B01MU8TZRV B008RDCELU
gtin 6456322343235 5054629660911 0619659163792 4056572884605 0619659163761 0619659152512 4034303016488
Amazon-Kundenbewertung
Kapazität 64 GB 128 GB 256 GB 64 GB 128 GB 128 GB 64 GB
Schnittstelle USB 3.0 USB 3.0 USB 3.0 USB 3.0 USB 3.0 USB 3.1 USB 2.0
Angebote

Externe SSD und USB-Sticks: Unsere Testsieger im Detail

Unser Testsieger Externe SSDs

Die Samsung Portable SSD T7 Touch 01 liefert Oberklasse-Leistung mit Fingerabdruck-Verschlüsselung.

78 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Fingerabdruck-Scanner
  • Teuer
Samsung ist überall vertreten, wo es sich um Flash-Speicher dreht. Die aktuelle Elite unter den externen SSDs nutzt die USB-3.1-Bandbreite von bis zu 1.000 MB/s sowohl im Lesen als auch im Schreiben. Auch wenn wir die Tausender-Marke an unserem Testsystem in den Benchmarks nicht knacken konnten, handelt es sich hier um eine der schnellsten externen SSDs. In fast allen Benchmarks liegt sie dicht hinter der WD Black P50, ist aber noch deutlich günstiger als der Konkurrent mit USB-3.2-Schnittstelle. Auch hier noch mal der Hinweis: Samsung nennt zur T7 technisch völlig korrekt USB 3.2 Gen 2 als Schnittstelle, was aber der USB-3.1.-Geschwindigkeit von 10 GBit/s entspricht, was für fast jeden Anwender heutzutage ausreichen dürfte. Samsung spendiert der T7 einen praktischen Fingerabdruck-Scanner, der die Partition verschlüsselt. Wer diesen nutzen möchte, benötigt eine zusätzliche kleine App, die es für Windows, iOS und Android gibt – leider nicht für Linux. Der Unterschied zur softwareseitigen Verschlüsselung mittels Tools wie Veracrypt oder Ähnlichem ist, dass sich entund verschlüsselte Bereiche des Speichers nicht parallel verwenden lassen. In der Praxis dürfte das aber nicht weiter stören. Der SSD liegen zwei Kabel bei, eines mit USB-Aund eines mit USB-C-Steckerende. Außerdem gefällt uns die Aluminiumhülle, sodass sie etwas stabiler ist als Modelle aus Plastik.
Fazit: Schnell, hochwertig und mit Fingerabdruck-Verschlüsselung - ein verdienter Testsieger

Unser Testsieger USB-Sticks

Der Corsair Flash Voyager GTX ist groß, robust und schnell.

3.204 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Leistungsstark
  • Relativ groß und schwer
Die wuchtigen Maße des USB-Sticks könnten problematisch sein: Mit einer Breite von über 26 Millimetern kann er benachbarte USB-Buchsen verdecken. Mit einem Metallgehäuse dürfte er aber auch der stabilste Stick unserer Testcharge sein. In der Leistung liegt der Corsair- Koloss klar vorne. Die Leistung kommt der einer SATA-SSD (ohne Cache) nahe und reicht sogar dafür aus, den Stick als externes Anwendungslaufwerk zu verwenden – also etwa Spiele von dort direkt zu starten. In großen Datenmengen, seien es ganze Spieleordner über 100 GB oder ein gesamter SD-Karten- Inhalt, schreibt der Stick auf seinen Speicher noch langsamer als eine externe SSD. Den 120 GB großen Spieleordner von Assassin’s Creed: Origins dupliziert der Stick in fast 25 Minuten. Zum Vergleich: eine WD Black P50 in nur fünf und eine interne NVME-SSD in circa zwei Minuten. Wer oft große Mengen schaufelt, sollte eher in eine nicht viel teurere externe SSD investieren. Dennoch: Von den (wenigen) USB-Sticks, die wir bislang getestet haben, ist der Corsair Flash Voyager GTX der schnellste.
Fazit: Kann sogar als externes Anwendungs-Laufwerk genutzt werden - ein richtig starker USB-Stick!
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