Sie möchten eine SSD kaufen? Unser SSD-Test 2021 zeigt die besten von uns getesteten SSDs in übersichtlichen Ranglisten mit Testergebnissen und Preisvergleich. Unser Ratgeber informiert sowohl über SATA-SSDs, als auch über Solid State Disks mit PCIe 3.0 oder PCIe 4.0. Außerdem erfahren Sie alles, was Sie über SSDs wissen müssen: Funktionsweise, Unterschiede zwischen SATA und PCIe, Stromverbrauch sowie Lebensdauer von Speichermedien.

Sie suchen eine externe SSD, die Sie überall hin mitnehmen oder ohne große Umbauten an Ihrem Rechner verwenden können? Dann empfehlen wir Ihnen unseren „Externe SSD und USB-Sticks Test„!

Die besten SATA-SSDs 2021

SATA-SSDs - von PCGH getestet
badge test-winner
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Produktname Crucial MX500 * Samsung SSD 860 Evo* Adata Ultimate SU800 * Samsung SSD 870 EVO* Team T-Force Delta Max RGB * Seagate FireCuda 120 SSD *
Hersteller Crucial Samsung Adata Samsung Teamgroup Seagate
Wertung
TEST-WERTUNG
2,04
TEST-WERTUNG
2,09
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2,12
TEST-WERTUNG
2,14
TEST-WERTUNG
2,21
TEST-WERTUNG
2,25
asin B077SF8KMG B078WQT6S6 B07GBRG2G8 B08PC5ZC73 B07WR3R5DH B088GF5V89
gtin 0649528785152 8806088936017 4713218466594 8806090545894 0765441047419 0763649144855
Amazon-Kundenbewertung
Kapazität 1.000 GB 1.024 GB 2.000 GB 4.000 GB 500 GB 2.048 GB
Transfer R/W 445/459 MB/s 442/488 MB/s 494/459 MB/s 550/486 MB/s 483/448 MB/s 483/460 MB/s
Kopiertest 10/120 GiB 73 Sek. / 472 Sek. 74 Sek. / 501 Sek. 69,5 Sek. / 522 Sek. 66,9 Sek. / 482 Sek. 78,7 Sek. / 512 Sek. 97,3 Sek. / 243 Sek.
Herstellergarantie 5 Jahre, 360 TB 5 Jahre, 2.400 TB 5 Jahre, 600 GB 5 Jahre, 2.400 TB 3 Jahre, 120 TB 5 Jahre, 2.800 TB
Pro
  • Gute Ausstattung
  • Günstiger Straßenpreis
  • Gute Leistung
  • Günstiger Straßenpreis
  • Große Kapazität
  • Hohe Kapazität
  • Adressierbare RGB-LEDs
  • Hohe TBW (Total Bytes Written)
Contra
  • Nur 4-Kanal-Controller
  • Kein Zubehör
  • Teuer
  • Teuer
  • Nur 3 Jahre Garantie
  • Mäßige Kopierleistung
Angebote

So funktioniert eine SSD

Wie auf einer normalen Festplatte werden Daten auch auf der SSD dauerhaft archiviert. Der Unterschied zur HDD besteht darin, dass bei einer SSD keine Feinmechanik und keine rotierenden Platter zum Einsatz kommen. Die Technik ähnelt eher einem großen (und viel schnelleren) USB-Stick, der aus Milliarden von Flash-Speicherzellen besteht. 

Die grundlegende Arbeitsweise ist bei fast allen SSDs gleich. Hinter der Schnittstelle zum System wartet der Controller, der die Verteilung der Daten regelt. Die Daten selbst lagern auf den Flash- oder auch NAND-Chips. Im Gegensatz zu normalem Speicher behalten diese ihren Dateninhalt auch, wenn gerade kein Strom anliegt – „nichtflüchtig“ oder englisch „non-volatile“ nennt man das in der Fachsprache.

Diese Funktionsweise der SSD erlaubt im Unterschied zu einer herkömmlichen Festplatte höhere Transferraten beim Lesen und Schreiben von Daten sowie kürzere Zugriffszeiten.

Sie wollen lieber eine Festplatte mit hoher Speicherkapazität? Dann schauen Sie doch mal in unseren Ratgeber „Festplatte Test: Rangliste der 10 besten HDDs bis 16 TB„.

SSD: Benchmarks zur Leistung von SATA-SSDs PC Games Hardware

Wie ist ein modernes SSD-Laufwerk aufgebaut?

Ein Flash-Chip ist bei Weitem nicht so schnell, wie es die Leistungsdaten aktueller SSDs vermuten lassen. Genau genommen resultiert die Geschwindigkeit aus einer intelligenten Verschaltung von vielen Chips. Ausgehend vom Maximaldurchsatz eines aktuellen Controllers besitzt ein Flash-Chip eine Geschwindigkeit von bis zu 200 MB/s. Um eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen, werden mehrere davon verschaltet. Dabei lässt sich eine gewisse Anzahl Chips pro Kanal betreiben.

Die Flash-Chips sind über den Datenbus mit dem Controller verbunden. Über diesen senden und empfangen sie die Daten, welche gespeichert werden sollen oder die der Controller angefordert hat. Damit die Chips, welche am gleichen Kanal hängen, nicht gleichzeitig senden oder empfangen, stehen sie zusätzlich über Steuerleitungen mit dem Controller in Verbindung. Über diese kann der Controller die einzelnen Chips (de-)aktivieren und seinen Status dem Controller mitteilen. So kann dieser Schreib- und Lesevorgänge abwarten und bei Bedarf hereinkommende Daten auf einen anderen Kanal umleiten.

Quelle: PC Games Hardware

Wie wichtig ist eine SSD?

Aufgrund der flotteren Arbeitsweise schlagen SSDs ihre Magnetfestplatten-Brüder gleich in mehreren Aspekten: Zunächst einmal werden Sie feststellen, dass Ihr Computer (egal ob Notebook oder Desktop-PC) deutlich schneller hochfährt und insgesamt spürbar flinker arbeitet. Sprich: Programme starten schneller, andere Daten wie Fotos, Videos oder Dokumente lassen sich praktisch ohne nennenswerte Verzögerungen aufrufen. Darüber hinaus arbeitet eine SSD aufgrund der fehlenden mechanischen Teile vollkommen geräuschlos, entwickelt weniger Abwärme und hat einen niedrigeren Stromverbrauch.

Aber gibt es auch Nachteile? Aus technischer Sicht nicht, allerdings kosten SSDs verglichen mit normalen Festplatten deutlich mehr. Insbesondere wenn es um höhere Kapazitäten jenseits der 1-Terabyte-Grenze geht. So kostet beispielsweise eine 4-Terabyte-SSD, wie die Samsung SSD 860 Pro, noch deutlich über 300 Euro. Zum Vergleich: Eine gleich große HDD-Alternative zum Beispiel von Seagate in Form der Barracuda 4TB schlägt nur mit knapp 100 Euro zu Buche.

Was sollte ich beim Kauf einer SSD beachten?

Zunächst gilt es zu ergründen, welche Größe Ihre SSD haben sollte. Möchten Sie die SSD zu Ihrem Hauptdatenarchiv machen und darauf auch Fotos, Videos und Spiele speichern? Dann benötigen Sie möglichst viel Speicherplatz. Insbesondere aktuelle Games sind wahre Speicherfresser und belegen je nach Titel gut und gerne mal 50 Gigabyte oder mehr. Kleinere Kapazitäten hingegen reichen aus, wenn Sie Ihre SSD als Boot-Medium benutzen möchten. So belegt beispielsweise Windows 10 in der 64-Bit-Version circa 20 Gigabyte.

Mit dem Betriebssystem direkt auf der SSD ist Ihr Computer bereits in wenigen Sekunden einsatzbereit. Sie können auf solch einem Boot-Laufwerk natürlich auch ganz gezielt bestimmte Programme und Anwendungen oder Dateien ablegen, die Sie häufig nutzen. Denken Sie aber daran, mindestens 20 Prozent Platz zu lassen. Dieser ist nötig, damit Windows reibungslos und ohne Performanceverlust funktionieren kann.

Eine weitere wichtige Frage betrifft die Anschlussart. Wo möchten Sie die SSD einbauen? In ein Notebook oder einen Desktop-PC? Handelt es sich um ein älteres oder neueres Modell? Viele SSDs kommen noch mit einer SATA-Schnittstelle (auch Serial ATA). Es existiert auch noch eine kompaktere Variante namens mSATA oder auch mini-SATA, die in erster Linie in Mobilgeräten zum Einsatz kommt.

Da SATA aus heutiger Sicht hinsichtlich der Performance nicht mehr zeitgemäß ist, hat sich mittlerweile mit M.2 ein neuer Standard durchgesetzt. Weiterhin werden auch SSDs mit PCI-Express-Anschluss angeboten. Die PCIe-Schnittstelle findet sich auf Mainboards aktueller Desktop-PCs und Laptops. Mehr zum Thema Mainboards erfahren Sie in unserem Mainboard-Ratgeber.

SATA-, mSATA, M.2 oder PCIe – welche SSD ist die richtige für mich?

Die einzelnen SSD-Typen unterscheiden sich hinsichtlich Formfaktor und Anschlussart. Am verbreitetsten ist nach wie vor die SATA-Schnittstelle, die mittlerweile in der dritten Iteration SATA 3 vorliegt und bis zu 6 Gigabit pro Sekunde liefert. SATA-SSDs werden im 2,5-Zoll-Format angeboten, ein Formfaktor, den man zum Beispiel von Notebook-Festplatten oder auch externen HDDs kennt.  Bei mSATA handelt es sich um die für Mobilgeräte konzipierte, kompaktere Variante der SATA-Schnittstelle. Besonders platzsparend gestalten sich auch M.2-SSDs, die in einem entsprechenden M.2-Steckplatz direkt auf dem Mainboard untergebracht werden. Ebenfalls direkt auf dem Mainboard, nämlich über den PCIe-Steckplatz, werden PCI-Express-SSDs eingebunden.

Vorteil einer SATA-SSD ist, dass die entsprechende Schnittstelle sehr verbreitet ist und von allen gängigen Desktop-Mainboards unterstützt wird. Das Gleiche gilt auch für Notebooks, die in der Regel ebenfalls über einen Steckplatz für das 2,5-Zoll-Format verfügen. In älteren Notebooks beziehungsweise in extrem flachen Ultrabooks findet sich oftmals ein Anschluss für die noch kompaktere SATA-Version mSATA. Wenn wir über den SATA-Standard reden, müssen wir aber auch über einen Nachteil sprechen, nämlich die begrenzte Geschwindigkeit.

Die dritte Generation SATA 3 erlaubt eine Netto-Transferrate von maximal 600 Mbyte/s. Damit werden die Möglichkeiten von moderner Halbleitertechnologie nicht vollständig ausgenutzt. Zum Vergleich: Eine über M.2 angeschlossene SSD bietet Übertragungsraten von mehr als einem GByte/s. Auch eine PCIe-SSD bietet insgesamt eine höhere Leistung als eine SATA-Variante. Wem es also nicht schnell genug sein kann, der greift besser zu einer PCI-Express-SSD.

Sollte Ihr Computer lediglich über eine SATA-Schnittstelle verfügen, ist das kein Grund, sich zu ärgern. Denn rein aus Performance-Sicht profitiert Ihr Rechner immer deutlich von einer SSD, auch wenn sie „nur“ im SATA-Format vorliegt.

Merkmale von PCIe-SSDs

Im Gegensatz zum SATA-Anschluss wird bei PCI Express kein Strom- und Datenkabel benötigt, die PCIe-SSD lässt sich direkt auf die Hauptplatine stecken. Die Montage ist also nicht nur komfortabler, man spart auch wertvollen Platz im Gehäuse, was sich zudem positiv auf die Luftzirkulation auswirken kann. Außerdem ist das Innere Ihres PCs etwas aufgeräumter.

Vergleicht man den Preis pro Gigabyte zwischen beiden SSD-Arten, muss man in die kompakte PCIe-SSD derzeit meist noch mehr investieren, als in eine SATA-SSD mit gleicher Kapazität. Allerdings verkaufen sich PCI-Express-SSDs immer besser. Die höheren Stückzahlen dürften sich über kurz oder lang auf die Preise auswirken. Außerdem sind die verfügbaren Kapazitäten bei SATA-SSDs noch höher als bei PCIe-SSDs. Unterschiede zeigen sich auch in der Geschwindigkeit, mit der Daten gelesen oder geschrieben werden, hier ist die moderne PCI-Express-SSD im Vorteil.

Woher weiß ich, über welche Anschlüsse ich für meine SSD verfüge?

Welcher Anschluss für eine SSD auf Ihrem Computer oder Notebook frei ist, lässt sich meist am besten über das Handbuch zu Ihrem Rechner beziehungsweise zu dem verbauten Mainboard in Erfahrung bringen. Aber auch eine Online-Recherche, zum Beispiel auf der Webseite des jeweiligen Herstellers, kann Licht ins Dunkel bringen. Übrigens: SATA- und PCIe-Schnittstellen sind auf- und abwärtskompatibel. Das heißt, Sie können eine aktuelle SATA-3-SSD an einem SATA-2-Anschluss oder eine PCIe-4.0-SSD an einer PCIe-3.0-Schnittstelle betreiben. Umgekehrt geht’s auch: Wenn Sie eine SATA-2- oder PCI-Express-3.0-SSD besitzen, können Sie diese über eine SATA-3- oder PCI-Express-4.0-Schnittstelle verwenden.

Die besten PCIe-3.0-SSDs 2021

SSDs PCI-Express 3.0 - von PCGH getestet
badge test-winner best-price-performance
Abbildung
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Produktname WD BLACK AN1500 * Gigabyte AORUS Raid SSD* PNY CS3030 * HP SSD EX950 * Western Digital WD Black SN750 * Samsung SSD 970 Evo Plus * Teamgroup T-Force Cardea Liquid * Samsung SSD 980 * LC POWER Phenom Pro * Corsair MP400 * Kingston KC2500 * ADATA XPG S40G * Patriot Viper VPR100 * Crucial P5 * Kioxia Exceria Plus SSD*
Hersteller Western Digital Gigabyte PNY HP Western Digital Samsung TEAMGROUP Samsung LC-Power Corsair Kingston ADATA Patriot Memory Crucial Kioxia
asin B08HBXDX8R B08FVPSF82 B07MW9NJSH B07Q6CNXW8 B07M64QXMN B07MBQPQ62 B07V6RS7T8 B08TJ2649W B08QN9TLPT B08JTQTWRM B087QYC363 B07SKG68CB B07Z6NP1YL B087QRVVVH B087CPPP4L
gtin 0718037883830 0889523021156 0751492624662 6955914605794 0718037865393 8801643628086 0765441646919 8806090572210 0840006623274 0740617307184 4710273771120 0814914026304 0649528823311 4582563851986
Wertung
TEST-WERTUNG
1,45
TEST-WERTUNG
1,58
TEST-WERTUNG
1,64
TEST-WERTUNG
1,66
TEST-WERTUNG
1,66
TEST-WERTUNG
1,69
TEST-WERTUNG
1,70
TEST-WERTUNG
1,70
TEST-WERTUNG
1,72
TEST-WERTUNG
1,72
TEST-WERTUNG
1,76
TEST-WERTUNG
1,76
TEST-WERTUNG
1,77
TEST-WERTUNG
1,77
TEST-WERTUNG
1,78
Amazon-Kundenbewertung
Kapazität bin./dez. 1.863 GiB/2.000 GB 1.863 GiB/2.000 GB 954 GiB/1.024 GB 1.863 GiB/2.000 GB 954 GiB/1.024 GB 931 GiB/1.000 GB 954 GiB/1.024 GB 931 GiB/1.000 GB 954 GiB/1.024 GB 3.815 GiB/4.096 GB 931 GiB/1.000 GB 954 GiB/1.024 GB 954 GiB/1.024 GB 931 GiB/1.000 GB 1.863 GiB/2.000 GB
Transfer R/W AS-SSD 3.249,57/4.164,84 MB/s 2.161/2.937 MB/s 2.118/.2894 MB/s 2.105/2.728 MB/s 2.082/2.140 MB/s 2.008/2.798 MB/s 2.033/2.751 MB/s 2.130/2.314 MB/s 2.043/2.873 MB/s 2.334/2.769 MB/s 2.232/2.662 MB/s 2.328/1.729 MB/s 2.321/2.851 MB/s 2.199/2.942 MB/s 2.038/2.954 MB/s
Kopieren 10/120 GiB 37,1 Sek., 80,9 Sek. 34,5 Sek., 100 Sek. 45,2 Sek., 207 Sek. 41,1 Sek., 120 Sek. 37 Sek., 105 Sek. 34 Sek., 168 Sek. 42,3 Sek., 184 Sek. 42 Sek., 101 Sek. 37,4 Sek., 130 Sek. 37,1 Sek., 114 Sek. 36,1 Sek., 113 Sek. 42,6 Sek., 99,4 Sek. 37,2 Sek., 206 Sek. 39,7 Sek., 372 Sek. 34,9 Sek., 328 Sek.
Herstellergarantie 5 Jahre/ 800 TB 5 Jahre/ 2.800 TB 5 Jahre/ 1.665 TB 5 Jahre/ 1.400 TB 5 Jahre/ 600 TB 5 Jahre/600 TB 5 Jahre/ 1.665 TB 5 Jahre/ 600 TB 5 Jahre/ - TB 5 Jahre/ 800 TB 5 Jahre/600 TB 5 Jahre/640 TB 5 Jahre/1.600 TB 5 Jahre/600 TB 5 Jahre/800 TB
Pro
  • Extrem hohe Transferraten
  • Gute Kopierleistung bei 10 GiB
  • Sehr gute Kopierleistung 10 GIB
  • Sehr lange Herstellergarantie
  • Relativ günstig
  • Gute sequentielle Leistung
  • Geringe Latzenz im Gaming-Modus
  • Gute 3.0-Performance
  • Gute Kopierleistung
  • Lange Herstellergarantie
  • Hohe Alltagsleistung
  • Gute Schreibleistung
  • Hohe Kapazität
  • Gute Spitzenleistung
  • RGB-LEDs
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Schnell im Schreiben
  • Gute Schreibleistung
  • Kurze Ladezeiten
  • Gute Schreibleistung
  • DRAM-Cache
Contra
  • Noch sehr hoher Preis
  • Hoher Preis
  • Kein Software-Tool
  • -
  • -
  • Kaum schneller als Vorgänger
  • Schwache Kopierleistung bei 120 GiB
  • Kein DRAM-Cache
  • Ladezeiten
  • QLC-Flash
  • Noch etwas teuer
  • Schwächelt im Schreiben
  • Relativ kleiner SLC-Cache
  • -
  • -
Angebote

PCIe vs. SATA: Sind PCIe-SSDs wirklich so viel schneller?

Hauptvorteil einer PCIe-SSD ist die höhere Datenrate im Vergleich zu einer SATA-SSD. Modelle mit SATA-Anschluss sind an ihrem theoretischen Maximum von 654 MB/s Schreib- und 712 MB/s Lesegeschwindigkeit angelangt. In der Praxis werden diese Geschwindigkeiten zudem auf Grund technischer Limitierungen kaum erreicht.

Die neueste SSD-Generation PCI-Express 4.0 mit schnellerem Datenbus erzielt dagegen bereits jetzt Datenraten von über 4.000 MB/s, ist also um ein Vielfaches schneller. Theoretisch sind bei einer SSD mit PCIe-Anschluss aktuell bis zu 8.000 MB/s möglich. Die Geschwindigkeitsvorteile sind also enorm, wenngleich sie in der Praxis vieler Anwender nicht ausgereizt werden, weil die meisten Nutzer nicht ständig gigabyteweise Daten von einer Stelle zur anderen schaufeln. 

Wichtig ist jedoch zu wissen, dass der Tempovorteil von PCIe 4.0 nur bei entsprechend neuen Mainboards mit CPUs der neuesten Generation ausgespielt werden kann, wie etwa einem X570-Mainboard in Kombination mit einer Ryzen-3000-CPU. Fehlt diese Kombination aus neuestem Mainboard und Prozessor, agieren die PCIe-4.0-Schnittstellen wie PCIe 3.0 – sie sind also abwärtskompatibel.

Mehr zu den aktuell besten CPUs erfahren Sie in unserem großen CPU-Ratgeber.

SSD :Hier werden Ladezeiten von PCIe-4.0-SSDs verglichen Quelle: PC Games Hardware

Vorteile von PCI-Express-SSDs

  • Deutlich höhere theoretische und praktische Datenrate
  • Kein Strom- und Datenkabel benötigt
  • Einfachere Montage
  • Bessere Luftzirkulation

Vorteile von SATA-SSDs

  • Geringerer Preis im Vergleich zur PCIe-SSD
  • SATA-Schnittstelle verbreiteter

PCIe-5.0-SSD – die Zukunft der SSD

Die Entwicklung am SSD-Markt schreitet rasend schnell voran, inzwischen wurden bereits die Spezifikationen von PCIe 5.0 verabschiedet. Demnach verdoppelt sich die Datenrate erneut. Anstatt 8 GB/s, die bei PCIe 4.0 möglich sind, bietet PCIe 5.0 eine maximale Datenrate von 16 GB/s. Auch hier muss natürlich die gesamte Hardware-Architektur aufeinander abgestimmt sein, damit PCIe 5.0 sein Potenzial voll entfalten kann.         

Auch PCIe 5.0 wird abwärtskompatibel sein. Sie können hieran also SSDs mit PCIe 4.0 oder 3.0 anschließen, natürlich mit einer entsprechend niedrigeren Datenrate. Bis PCIe-5.0-SSDs in den Handel kommen, müssen wir uns jedoch no gedulden. Erste SSDs mit PCIe 5.0 werden frühestens im Jahre 2021 erwartet. Mehr zum Thema PCIe 5.0 lesen Sie bei PC Games Hardware.

Welche Speichertypen (NAND Flash) gibt es?

Beim Kauf einer SSD für Ihren Desktop oder Laptop müssen Sie nicht unbedingt auf die Art des Speichers achten, der sich im Laufwerk befindet. Wenn Sie aber neugierig auf das Innere der Flash-Laufwerke sind, erfahren Sie an dieser Stelle alles Wichtige zu den unterschiedlichen Speichertypen. Einige davon sind heutzutage nur noch selten anzutreffen, andere sind quasi zum Standard geworden.

  • Der Single-Level Cell (SLC) Flash-Speicher war mehrere Jahre lang die primäre Form des Flash-Speichers. Da er (wie der Name schon sagt) nur ein einziges Bit an Daten pro Zelle speichert, ist er extrem schnell und langlebig. Allerdings geht es beim Speicher ja darum, möglichst viele Daten auf wenig Raum unterzubringen. Und in dieser Beziehung glänzte der SLC nicht gerade. Mittlerweile wurde er fast vollständig von anderen Speichertechnologien ersetzt, die über eine höhere Datenaufzeichnungsdichte verfügen.
  • Multi-Layer Cell (MLC) kam nach SLC und blieb jahrelang der Speichertyp der Wahl, da er mehr Daten zu einem niedrigeren Preis speichern konnte. Seine Performance war aber nicht gerade berauschend. Um das Geschwindigkeitsproblem zu kompensieren, besitzen viele dieser Laufwerke einen schnellen SLC-Cache, der als Schreibpuffer dient. Inzwischen wurde MLC, abgesehen von einigen High-End-Laufwerken, durch die nächste Generation der NAND-Speicher-Technologie, TLC, ersetzt.
  • Der Triple-Level Cell (TLC)-Flash ist bei heutigen Consumer-SSDs immer noch sehr verbreitet. Während TLC noch langsamer als MLC ist, ermöglicht er aber eine sehr hohe Datendichte zu einem günstigen Preis. Die meisten TLC-Laufwerke (außer die ganz preiswerten) verwenden ebenfalls eine Art Caching-Technologie, da TLC allein ohne Puffer oft nicht wesentlich schneller ist als eine herkömmliche Festplatte. 

Für Nutzer, die auf ihrem Computer typische Alltagsaufgaben ausführen – also beispielsweise Windows, Spiele und Anwendungen – ist ein langsamerer Speicher kein Problem, da das Laufwerk in der Regel nicht nachhaltig genug beschrieben wird, um den schnelleren Cache zu sättigen. Professionelle Anwender, die oft mit umfangreichen Dateien arbeiten, möchten aber  möglicherweise lieber in ein MLC-basiertes Laufwerk investieren, um Performance-Einbrüche beim Bewegen großer Datenmengen zu vermeiden.

  • Quad-Level Cell (QLC) ist eine Technologie, die sich zur nächsten Stufe der Solid-State-Storage-Revolution entwickelt. Durch die noch höhere Datendichte können noch platzsparendere Laufwerke realisiert und dabei die Kosten niedrig gehalten werden. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es nur eine Handvoll QLC-Laufwerke für Verbraucher auf dem Markt, darunter die Intel SSD 660p, die Crucial P1 sowie Samsungs SATA-basierte QVO-Laufwerke wie die Samsung SSD 860.

Was hat es mit 3D Flash auf sich?

Die meiste Zeit war es üblich, den Speicher in Flash-Laufwerken in Form einer Zellschicht (engl. Layer) zu gestalten. Mittlerweile sind Hersteller allerdings dazu übergegangen, Speicherzellschichten übereinander zu stapeln. Samsung brachte im Jahre 2012 erstmalig ein Laufwerk mit dieser Technik heraus, das 850 Pro. Der südkoreanische Hersteller spricht dabei von V-NAND (Vertical NAND), während Konkurrent Toshiba seine Stapeltechnologie BICS FLASH nennt. Die meisten anderen Unternehmen verwenden hingegen die bekanntere Bezeichnung 3D NAND. Im Laufe der Zeit legten Samsung, Toshiba und andere Hersteller immer mehr Schichten übereinander. Das Resultat: Auf diese Weise kann eine sehr hohe Speicherdichte auf sehr geringem Platz realisiert werden, was wiederum dazu führt, dass relativ preisgünstige Laufwerke produziert werden können.

Aktuell können Sie davon ausgehen, dass die Mehrheit der aktuellen, für den Endverbraucher verfügbaren SSDs mit irgendeiner Art 3D-Speicher hergestellt wird. Aktuelle Laufwerke verwenden oft 96-Lagen-NAND. In der Praxis werden Sie als Nutzer aber nichts davon merken, ob Sie eine SSD mit 3D-NAND haben oder nicht. Einzig und allein das Datenblatt gibt darüber Aufschluss, ansonsten könnte auch ein günstiger Preis auf die Verwendung dieser Technologie hindeuten. Neuere 3D-basierte Laufwerke kosten in der Regel deutlich weniger als ihre Vorgänger bei gleicher Kapazität, weil sie billiger herzustellen sind und weniger Flashblöcke im Inneren des Laufwerks für die gleiche Menge an Speicherplatz benötigen.

SSD: Hier sieht man eine Grafik, die das Konzept des 3D Vand erklärt. Quelle: PC Games Hardware

Die besten PCI-Express-4.0-SSDs 2021

SSDs PCI-Express 4.0 - von PCGH getestet
badge test-winner test-winner
Abbildung
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
Produktname Corsair MP600 Pro* WD Black SN850 * Adata Gammix S70 * Samsung SSD 980 PRO * Gigabyte Aorus NVMe Gen4 SSD * Patriot Viper VP4100 * Corsair Force Series MP600 * Adata XPG GAMMIX S50*
Hersteller Corsair Western Digital Adata Samsung Gigabyte Patriot Memory Corsair Adata
asin B08T9ZY5SY B08KFRFL8F B08NY7XCL1 B08GS7748F B07V7TNQGG B07W588KMQ B07SQZYW2V B07WH4FM3M
gtin 0840006637349 0718037875927 4710273779256 8806090295546 4719331805791 0814914026328 0840006614517 4710273773599
Wertung
TEST-WERTUNG
1,35
TEST-WERTUNG
1,40
TEST-WERTUNG
1,41
TEST-WERTUNG
1,42
TEST-WERTUNG
1,45
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1,46
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1,48
TEST-WERTUNG
1,51
Amazon-Kundenbewertung
Kapazität bin./dez. 1.863 GiB/2.000 GB 1.863 GiB/2.000 GB 931 GiB/1.000 GB 931 GiB/1.000 GB 1.907 GiB/2.048 GB 954 GiB/1.024 GB 931 GiB/1.024 GB 1.907 GiB/2.048 GB
Transfer R/W AS-SSD 3.304/5.837 MB/s 3.470/5.070 MB/s 3.553/5.243 MB/s 3.206/3.721 MB/s 2.484/3.977 MB/s 2.398/3.917 MB/s 2.138/3.908 MB/s 2.094/3.991 MB/s
Kopieren 10/120 GiB 33,9 Sek., 68,1 Sek. 33 Sek., 68,8 Sek. 40,1 Sek., 67,9 Sek. 36,2 Sek., 107 Sek. 34 Sek., 88,4 Sek. 34 Sek., 82 Sek. 32 Sek., 90 Sek. 32 Sek., 90 Sek.
Herstellergarantie 5 Jahre/ 1.400 TB 5 Jahre/ 600 TB 5 Jahre/ 740 TB 5 Jahre/ 600 TB 5 Jahre, 3.600 TB 5 Jahre, 1.800 TB 5 Jahre, 1.800 TB 5 Jahre, 3.600 TB
Pro
  • Top-Leistung
  • Mit und ohne Kühlkörper erhältlich
  • Top-Leistung
  • Hohe Maximalleistung
  • Vollkupferkühler, hohe Durchsatzraten
  • Schnell bei großen Mengen
  • Relativ guter GB-Preis
  • Schnelles Kopieren großer Mengen
  • Flacher Kühler
Contra
  • Teuer
  • Teuer
  • Teuer
  • Noch etwas teuer
  • Minimaler Unterschied zu PCI-E 3.0
  • -
  • Kühlerdemontage etwas fummelig
  • Schlechte Verfügbarkeit
Angebote

Was muss ich über die Controller an einer SSD wissen?

Der Controller bildet das Herzstück der SSD und ist maßgeblich für die Performance verantwortlich. Er entscheidet darüber, wie die Bits bestmöglich auf die einzelnen Flash-Speicher verteilt werden. Beim Controller-Chip handelt es sich um einen per Firmware gesteuerten Prozessor. Oft basiert dieser auf dem CPU-Design der britischen ARM-Holding. Die meisten modernen Controller nutzen einen schnellen Cache, der aus denselben Speicherbausteinen wie normaler Arbeitsspeicher besteht – von DDR- bis DDR4-RAM ist alles vertreten. Eine Ausnahme bilden die Sandforce-Controller. Diese weisen einige Eigenschaften auf, die sie für eine gewisse Zeit zum beliebtesten SSD-Controller überhaupt machten, inzwischen aber zu einem Nachteil statt zu einem Vorteil wurden.

Die Sandforce-Familie wurde ursprünglich für günstige SSDs entwickelt. Sie ermöglicht den Verzicht auf den DDR-Cache. Die fehlende Caching-Möglichkeit gleichen die Sandforce-Controller durch eine integrierte Kompressionsfunktion aus, die eintreffende Daten vor dem Schreiben komprimiert. Da sich so die zu sichernde Datenmenge verringert, schien es zu Zeiten von langsamerem Flash so, als wären Sandforce-SSDs besonders leistungsfähig. 

Nun, einige Jahre später, da alle Controller die von SATA-6-GBit/s herangekarrten Datenmengen mehr oder weniger mühelos in Echtzeit aufs Flash bannen können, hat sich der Vorteil zu einem Nachteil verkehrt. Die Kompressionsfunktion ist nutzlos, wenn die ankommende Datenmenge gedeckelt ist und der Controller sowie das Flash diese Daten gut abarbeiten können. Zudem lässt sich die Kompression nur auf unkomprimierte Inhalte anwenden. Damit fallen viele Mediendateien durch das Raster – ausgerechnet jener Bereich, in dem das höchste Datenaufkommen auftritt.

Möchten Sie noch mehr zum Thema RAM wissen? Dann empfehlen wir Ihnen unseren großen RAM-Ratgeber.

Daten werden stets blockweise geschrieben

Daten können sowohl bei SSDs als auch bei Festplatten immer nur blockweise geschrieben werden. Auch wenn nur ein einzelnes Bit geändert werden muss, wird eine „Page“ in den Controller-Cache eingelesen, dort umprogrammiert und dann am Stück zurückgeschrieben. Daher ist es enorm wichtig, dass der Controller die Zugriffe sinnvoll und möglichst optimal zusammenfassen kann.

Darüber hinaus werden mehrere Datenleitungen vom Controller parallel verwaltet und bedient. Eine solche Datenleitung wird auch als Kanal bezeichnet; aktueller Standard sind vier bis zehn Kanäle pro SSD-Controller. Die meisten Controller verwenden acht Kanäle, technisch möglich sind bei der aktuellen Generation aber 4 bis 32 Kanäle. Pro Kanal kann wiederum eine bestimmte Menge Chips – meist ebenfalls vier bis acht an der Zahl – angebunden werden. Die Anzahl der Chips kann mit entsprechenden Dekodern auf bis zu 16 pro Kanal erhöht werden. Wie beim PC gilt auch hier: Je höher die Anzahl der Chips (beim PC würde man von Kernen sprechen), desto schneller ist die Arbeitsweise.

Allerdings sollten Sie sich nicht zu sehr auf die technischen Spezifikationen konzentrieren, obwohl diese natürlich eine große Rolle bei der Performance spielen. Worauf es schlussendlich ankommt, ist die Leistung, welche die SSD beim Lesen und Schreiben im typischen PC-Alltag zeigt. Daher finden Sie diese Angaben auch in unseren SSD-Ranglisten als Teil unserer Testergebnisse.

Wie viel Strom verbrauchen SSDs?

Wenn Sie ein High-End-Desktop-User sind, dem es um eine möglichst hohe Leistung geht, ist Ihnen die Stromaufnahme des Speicherlaufwerks vermutlich egal – Hauptsache, die Kiste rennt! Bei Besitzern von Laptops oder Convertibles sieht die Sache aber schon ganz anders aus. Denn hier spielt der Stromverbrauch mit Blick auf die Akkulaufzeit sehr wohl eine Rolle. Die Wahl eines extrem effizienten Laufwerks wie das 860 EVO von Samsung gegenüber einem schnelleren, aber leistungshungrigen NVMe-Laufwerk (wie beispielsweise dem Samsung 970 EVO Plus) kann Ihnen bis zu 90 Minuten oder mehr zusätzliche kabellose Laufzeit verschaffen. Modelle mit höherer Kapazität können mehr Strom verbrauchen als weniger große Laufwerke, einfach weil es auf größeren Laufwerken mehr NAND-Pakete gibt.

Wie lange hält eine SSD?

Flash-Speicher haben eine begrenzte Lebensdauer, d.h. nachdem eine Speicherzelle eine bestimmte Anzahl von Malen beschrieben wurde, verweigert sie irgendwann das Speichern von Daten. Die Hersteller geben die Nenndauer eines Laufwerks oftmals in geschriebenen Terabyte (TBW – „Terabytes written“) oder in Speichervorgängen pro Tag (DWPD – „Drive writes per day“) an.

Die meisten Laufwerke verfügen jedoch über ein sogenanntes „over provisioning“, bei dem ein Teil der Kapazität der Festplatte als eine Art Backup reserviert ist. Wenn die Jahre vergehen und die Zellen zu sterben beginnen, verschiebt das Laufwerk Ihre Daten von den abgenutzten Zellen zu diesen neuen, wodurch die Nutzungsdauer des Laufwerks erheblich verlängert wird.  Es sei denn, Sie stecken Ihre SSD in einen Server oder betreiben sie in einem anderen Szenario, in dem sie von früh bis spät an sieben Tagen die Woche beschrieben wird. Bei normaler Nutzung halten aktuelle SSDs aber mindestens zwischen drei und fünf Jahren, oftmals sogar noch länger.

Fazit: Sie müssen keine Unsummen für eine SSD ausgeben, die Ihnen genügt

Nachdem Sie jetzt alles Wichtige über SSDs und die verschiedenen SSD-Arten erfahren haben, wird es Ihnen leichter fallen, eine Entscheidung zu treffen. Bedenken Sie dabei aber stets eines: Ein teures High-End-Laufwerk mag zwar über die performantere Technik verfügen, sich aber im normalen Computeralltag nicht unbedingt schneller anfühlen als eine preiswerte Alternative. Solange Sie beispielsweise nicht aus professionellen Gründen nach Geräten mit extrem hohen Geschwindigkeiten suchen, sind Sie in den meisten Fällen mit einer günstigen Mainstream-SSD sehr gut beraten. Denn was für nahezu alle PC-Komponenten gilt, gilt auch für Flash-Laufwerke: Als normaler User können Sie die Möglichkeiten, die Ihnen kostspielige High-End-Hardware bietet, oftmals gar nicht ausreizen. Also warum sollten Sie dann dafür zahlen?

In jedem Fall tun Sie gut daran, wenn Sie von althergebrachter HDD-Technik auf eine moderne SSD umsatteln. Sie werden einen immensen Unterschied bemerken. Möchten Sie noch mehr zur aktuellen Technik und zur Preisentwicklung bei SSD-Festplatten erfahren, lesen Sie auch den SSD-Festplatten-Test 2021 unserer Kollegen von der PC Games Hardware.

Wir haben noch weitere interessante Tests und Ratgeber rund um die Themen Hardware und PCs. Lesen Sie doch auch mal unsere Artikel zu

SSD Test 2021: Unsere Testsieger im Detail

Der SATA-Testsieger

Crucials Mainstream-Modell setzt auf 64-lagigen 3D-NAND.

8.594 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Viel Zubehör
  • Schlechte Kopierleistung
Die MX500 steht in direkter Konkurrenz zur Samsung 860 Evo (auf dem zweiten Platz), da sich die Eigenschaften und auch der Preis ähneln. Die MX500 punktet mit ihrer Ausstattung. So liegt jedem Modell ein Adapter auf 9 mm Bauhöhe sowie eine Lizenz für Acronis True Image bei. Die meisten anderen Modelle werden mit nichts außer der nackten SSD verkauft. Daher ist eine nützliche Dreingabe stets erfreulich. Was die Leistung angeht, so wächst sie in der Praxis mit der Kapazität. Die 1-TB-Version schließt zur von Samsung definierten Oberklasse auf und unterscheidet sich daher kaum noch von der Konkurrenz. Die Garantie mit fünf Jahren auf dem Branchenstandard.
Fazit: Die MX500 von Crucial ist eine rundum empfehlenswerte SSD mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und viel Zubehör.

Der PCI-Express-3.0-Testsieger

Die WD Black AN1500 ist die erste NVME-SSD, die mit acht PCI-E-3.0-Lanes angebunden ist.

1.875 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Extrem hohe Transferraten
  • Gute Kopierleistung bei 10 GiB
  • Noch sehr hoher Preis
Die WD Black AN850 NVMe SSD ist eine so genannte Add-in-Card. Dabei handelt es sich um eine Karte für den PCI-Express-Slot, der mit acht Lanes über PCI Express 3.0 angebunden ist. Auf der Karte sitzen zwei M.2-NVME-SSDs im RAID-0-Verbund. Die maximalen Geschwindigkeiten liegen bei 6.500 MB/s lesend und 4.000 MB/s schreibend. Zudem verfügt die Karte über einen Kühler mit RGB-Beleuchtung.
Fazit: Wer nach höchsten PCIe-3.0-Transferraten strebt, kommt aktuell an der WD Black AN1500 nicht vorbei.

Der PCI-Express-4.0-Testsieger

Mit der MP600 geht Corsair in die zweite Generation der PCIe-4.0-SSDs.

19 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Top-Leistung
  • Teuer
Die Konkurrenz von WD und Samsung war mit der neuen Generation von PCI-E-4.0- SSDs schon im vergangenen Herbst auf dem Markt und bot damit eine schnellere Alternative zur ersten Generation aus dem Einheitsbrei mit dem Phison E16. Nun genießt der Controller-Hersteller einen guten Ruf: Schließlich hat schon der E12, etwa in einer Corsair MP510, dem damaligen Platzhirsch Samsung und dessen 970 Pro und Evo gut Konkurrenz gemacht, indem er erstmals Schreibraten jenseits der 3 GB/s bot. Und auch jetzt scheint der Phison E18 die vergleichbaren Modelle mit eigens entwickelten Controllern hinter sich zu lassen – wenn auch nur mit einigen Nuancen. In unserer Stichprobe der Ladezeiten kann sie sich mit nur zehn Sekunden an die Spitze setzen. Den deutlichsten und wohl auch einzig relevanten Unterschied zu NVME-SSDs mit PCI Express 3.0 finden wir im Schaufeln großer Datenmengen. Hier führt die MP600 Pro das Feld zusammen mit der WD Black SN850 an.
Fazit: Dank Phison-E18- Controller ist die MP600 Pro die aktuell schnellste SSD.
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