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Die besten leichten Gaming-Mäuse

Mit einer Wertung von 1,20 bleibt die Razer Viper V2 Pro mit 58 g Gewicht die Referenz bei den leichten Gaming-Mäusen. Mit der Logitech Pro X Superlight 2, Glorious O2 Wirless, Deathadder V3 und Corsair M75 AIR finden Sie 4 interessanten Neueinsteiger in unseren Testtabellen. In denen stellen wir Ihnen die besten Gaming-Mäuse mit Leichtbauweise ohne und mit Kabel getrennt vor. Dazu liefern wir Ihnen alle wichtigen Informationen zum Thema leichte Gaming-Maus.

Drei Gaming-Mäuse aus der Rubrik "leichte Gaming-Maus" vor weißem Hintergrund.
Quelle: Mountain/Roccat/Cooler Master

Eine leichte Gaming-Maus hat ein Gewicht, das zwischen 54 g und ca. 70 g liegt und ihr Gehäuse fällt oft durchlöchert oder skelettartig aus. Bei Gamern ist eine leichte Gaming-Maus schon seit Längerem besonders beliebt, egal, ob sie am Kabel hängt, oder den Gaming-PC kabellos kontaktieren. In unserer in die Sparten leichte Gaming-Maus mit und leichte Gaming-Maus ohne Kabel aufgeteilte Ranglisten finden Sie die besten von uns getesteten Gaming-Mäuse mit Leichtbauweise. Zusätzlich stellen wir Ihnen hier 6 besonders empfehlenswerteste Leichtgewichte im Detail vor. Außerdem informieren wir Sie noch darüber, welche Vorteile eine leichte Gaming-Maus hat und beraten Sie, worauf Sie beim Kauf einer Gaming-Maus mit Leichtbauweise generell achten müssen.

Razer Viper V2 Pro

Unsere Wertung 1,20

Razer Viper V2 Pro

Vorteile
  • Ausstattung und Ergonomie
  • Mit 58 g aktuell leichteste Gaming-Maus ohne Kabel
  • Abtastleistung Focus Pro 30K (Pixart PAW 3950), Hubhöhe nur 0,9 mm
Nachteile
  • Dpi-Umschalter auf der Unterseite
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Razers neue, kabellose Razer Viper V2 Pro, ist der Nachfolger der Razer Viper Ultimate. Von dem 2,4-GHz-Nano-Empfänger und der gleichen, sehr ergonomischen Gehäuseform abgesehen, gibt es kaum Gemeinsamkeiten zwischen dem Vorgängermodell Viper Ultimate und der Razer Viper V2 Pro. Letztere hat Razer für das kompetitive Gaming optimiert und das Gewicht auf 58 g reduziert. Dabei verzichtet man auf die Tasten an der rechten Seite der kabellosen Gaming-Maus sowie auf eine Gummierung für die Fingerablagen und liefert stattdessen ein Grip-Tape-Set mit.

Mit dem brandneuen Focus-Plus-30K-Sensor (Pixart PAW3950) und Razers optischen Haupttastenschaltern (3. Generation), mit Ihrem exzellenten Druckpunkt, bekommt die Rechtshändermaus zwei technische Highlights spendiert. Damit der Akku bis zu 80 Stunden durchhält, streicht Razer der Viper V2 Pro die Beleuchtung. Features wie die Hypershift-Tastenverdoppelung, ein Speicher für 5 Profile (nur eins ohne Synapse 3!) und Makros sind vorhanden. Razers Sensor überzeugt mit maximaler Präzision bei minimaler Latenz, einer fehlerfreien Abtastung auf Glas und einer per MCU-Assistenz (Smart Tracking/asymmetrische Lift-Off-Distanz) auf 0,9 mm minimierter Hubhöhe.


Mountain Makalu 67

Unsere Wertung 1,30

Mountain Makalu 67

Vorteile
  • Gut bis sehr gute Ausstattung, sehr gute Ergonomie
  • Nur 67 g Gewicht dank Leichtbauweise
  • Leistung, Hubhöhe Pixart PAW 3370
Nachteile
  • Keine
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Der Makalu ist der sechsthöchste Berg der Welt und ähnlich hoch hinaus will die Marke Mountain mit ihrer ersten Gaming-Maus, der Mountain Makalu 67. Wie unser Test zeigt, war der Hersteller der leichten Gaming-Maus, der noch nicht lange im Geschäft ist, erfolgreich. Mithilfe der patentierten Brustkorb-Struktur für den Heckbereich reduziert Mountain einerseits das Gewicht der Gaming-Maus mit Leichtbauweise auf 67 g. Andererseits bekommt die dank wechselbarer PTFE-Mausfüßchen optimal gleitende leichte Gaming-Maus mit dem Pixart PAW 3370 einen High-End-Sensor spendiert.

Auch die restliche Ausstattung des ergonomischen Nagers kann sich sehen lassen. Für RGB-Lichttricks stehen acht rund um Mausrad, Dpi-Schalter und Statusanzeige verteilte LEDs bereit, die mit der gelungenen Base Camp-Software einzeln gefärbt werden können. Der Speicher der Mountain Makalu 67 nimmt fünf Profile sowie Makros auf und das Gehäuse ist wasserabweisend. Da Mountain auf langlebige Omron-Schalter setzt, sind die Tastendruckpunkte sehr direkt und optimal. Dazu kommt ein Hochleistungssensor, der die Bewegungen der Rechtshändermaus auch bei 19.000 Dpi noch präzise, unverfälscht und mit nur 1,2 mm Hubhöhe umsetzt.   


Roccat Burst Pro

Unsere Wertung 1,32

Roccat Burst Pro

Vorteile
  • Druckpunkt optische Tastenschalter
  • Umfang und Anwenderfreundlichkeit der Software
  • Sehr gute Ergonomie für alle Griffstile
Nachteile
  • Keine
Weitere Händler

Mit 68 g ist Roccats Antwort auf den Trend zur leichten Gaming-Maus, die Roccat Burst Pro, zwar 2 g schwerer als die ebenfalls von uns mit 1,34 getestete Kone Pure Ultra. Trotzdem ist die mit Roccats neuen Titan Switch Optical bestückte Burst Pro die erste leichte Gaming-Maus des Herstellers, bei der man durch eine spezielle Gehäusekonstruktion viel Gewicht einspart. Während viele Konkurrenten wie Mountain, Cooler Master oder Steelseries ihre Gehäuse für die Gewichtsreduktion mit wabenartigen Löchern versehen, setzt Roccat für die Maus mit Leichtbauweise auf eine sehr leichte, lichtdurchlässige und geschlossene Wabenkonstruktion.

Die bringt einerseits die RGB-Beleuchtung (sechs Effekte für Heck und Mausrad) zur Geltung, schützt andererseits auch die Technik im Inneren, zu der ein modifizierter Pixart PMW 3389, eine ARM Cortex-MCU und 512 kB Speicher für fünf Profile sowie Makros gehören. Roccats Easy-Shift-Tastenverdoppelungsfunktion ist auch bei der hervorragend gleitenden Burst Pro vorhanden und die Software bleibt vorbildlich. Des Weiteren überzeugt Roccats leichte Gaming-Maus mit ihrer Ergonomie, optimalen Tastendruckpunkten und einer äußerst präzisen Abtastleistung auch bei 16.000 Dpi (Hubhöhe: 1,3 mm).


Asus ROG Harpe

Unsere Wertung 1,35

Asus ROG Harpe Ace Aim Lab Edition

Vorteile
  • Dpi-On-The-Scroll/Hubhöhe per Taste
  • Drei Betriebsmodi, Anti-Grip-Tape
  • Abtastleistung Sensor, Optionen in der Software
Nachteile
  • Ergonomie für Palm-Grip nicht optimal
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Die Asus ROG Harpe Ace Aim Lab Edition bietet eine gut bis sehr gute Ausstattung (Wertung: 1,47). Die zielt mit Features wie der integrierten Anpassungsfunktionen (Dpi-Knopf, Dpi-On-The-Fly-Funktion, Polling-Rate und Lift-Off-Distanz per Tastenkombi) vorrangig auf den E-Sportler und Profi-Gamer ab. Das erklärt, warum sich die bunten Lichtspielereien (8 Effekte + Einstellungen) bei der Asus ROG Harpe auf die Mausradbeleuchtung beschränken. Die konsequente E-Sport-Ausrichtung ist auch der Grund, warum Makros nur mit installierter Software abrufbar sind und ein Profil für die mit dem Aim Lab Settings Optimizer festgelegten Einstellungen reserviert wird.

Von Extras wie dem geringen Gewicht von 54 g, der Aim-Lab-Settings-Optimizer-Software, der ordentlichen Akkulaufzeit von 90/98 Stunden (2,4 GHz/Bluetooth 5.1) oder den drei möglichen Betriebsmodi profitiert natürlich auch Gelegenheits-Gamer. Die Ergonomie der auch für Linkshänder geeigneten Asus ROG Harpe ist nahezu perfekt, nur für Palm-Grip-Spieler könnten der Formfaktor ein wenig problematisch werden. Dafür ist die Griffigkeit dank des mitgelieferten Grip-Tapes optimal. Der ROG-Aimpoint-Sensor, ein modifizierter Pixart PAW 3399, macht die Asus ROG Harpe nicht zuletzt dank der MCU-Assistenz und Software-Optionen zu einem äußerst präzisen Spielpartner. Der ist auch im Dpi-Bereich um 20.000 Dpi noch optimal kontrollierbar. Bei den bei maximal möglichen 36.000 Dpi bremst allerdings die Motorik des Gamers, da der Sensor jede auch noch so kleine Bewegung der Maus umsetzt.


Glorious PC Gaming Race Model O2 Wireless

Unsere Wertung 1,31

Model O2 Wireless

Vorteile
  • Optisch auffällige RGB-Beleuchtung
  • Abtastleistung BAMF-2.0-Sensor bei 26.000 Dpi
  • Nur 68 g Gewicht trotz internem Akku
Nachteile
  • LED für Dpi-Stufen auf der Unterseite

Hersteller Glorious hat die durch ihre wabenförmigen Aussparungen im Gehäuse bekannt gewordenen Model-O-Reihe weiterentwickelt. Mit der Glorious Model O2 Wireless präsentiert man nun das schnurlose Modell, das mit dem PC anders als die Glorious Model O Wireless, mit 2,4 GHz Funk und Bluetooth Kontakt ausnimmt. Durch den Verzicht auf den RGB-Ring am Mausrad ist die neue Glorious O2 Wireless auch etwas leichter als Ihr Vorgänger. Dazu bringt man die leichte Gaming-Maus mit Kabel mit dem Glorious-BAMF-2.0, einem modifizierten Pixart PAW 3395, auf den technisch neuesten Stand. Optische Tastenschalter gehören dagegen nach wie vor nicht zu Ausstattung der leichtgängig über das Pad gleitenden Glorious Model O2 Wireless.

Dafür können Sie die Debounce Time der mechanischen Kailh-GM-8.0-Schalter für Haupttasten in der umfangreichen Software einstellen. Hier legen Sie auch die sechs Dpi-Stufen und den Beleuchtungseffekt (7 Effekten und ein Modus mit individueller Farbwahl) fest und speichern dies für drei Profile. Dabei sind alle Einstellungen auch an einem PC ohne Software verfügbar. Die angeraute Oberfläche des Gehäuses macht den Glorious Model O2 Wireless haptisch angenehm, dazu liegt er unabhängig vom Griffstil ergonomisch in der Hand. Der Glorious BAMF 2.0 ist spürbar präziser als sein Vorgänger und lässt sich gerade bei aktiviertem Motion Sync auch bei 26.000 Dpi noch sehr gut kontrollieren. Leide schafft es Glorious nicht, die Hubhöhe zu senken, die trotz Option in der Software liegt bei 1,5 mm liegt.              

Corsair M75 AIR

Corsair M75 AIR Wireless Ultraleichte Gaming-Maus - 2,4GHz & Bluetooth - 26.000 DPI - Bis zu 100 Stunden Akkulaufzeit - iCUE-Kompatibel - Schwarz-1

Unsere Wertung 1,48

Corsair M75 AIR

Vorteile
  • Geringes Gewicht, optimale Gleiteigenschaften
  • Leistung des Sensors, Hubhöhe, Kalibrierung per Software
  • 2,4 GHz und Bluetooth, ca. 42 Stunden (2,4 GHz)/100 Stunden Akkuleistung
Nachteile
  • Keine Beleuchtung/Dpi-Taste, keine Daumentasten auf der rechten Seite
Weitere Händler

Mit der neuen, 60 g leichten M75 AIR hat Corsair klar anspruchsvolle bis professionelle Spieler im Visier. Das erklärt, warum man bei der Corsair M75 AIR auf Extras wie eine RGB-Beleuchtung und einen Dpi-Umschalter verzichtet. Im Gegenzug spendiert Corsair der Gaming-Maus, die den PC per 2,4 GHz Funk (Nano-Empfänger) und Bluetooth kontaktiert, mit dem Corsair Marksmen 26K einen sehr präzisen Hochleistungssensor. Des Weiteren kommen optische Taster mit sehr guten, allerdings auch deutlich hörbarem Druckpunkt zum Einsatz, die 100 Mio. Betätigungen durchhalten sollen. Dazu garantieren fehlende Lichtspielereien, dass der Akku im 2,4-GHz-Slipstream-Betrieb mit 2.000 Hz Polling-Rate ca. 45 Stunden durchhält (Bluetooth: ca. 100 Stunden).

Trotz des geringen Gewichts ist das Gehäuse ausreichend groß, dank der achsensymmetrischen Form eignet es sich grundsätzlich auch für Linkshänder. Die müssen jedoch damit klarkommen, dass die Daumentasten auf der rechten Seite fehlen. Die Ergonomie der super gleitenden Corsair M75 AIR ist für den Claw- und Fingertipp-Griffstil optimiert. Palm-Grip-Spieler können die Gehäusehöhe als störend empfinden. Die nur bedingt anwenderfreundliche Software erlaubt die Einstellung der Dpi-Rate in 1-Dpi-Schritten und das Festlegen einer alternativen Dpi-Rate (Scharfschütze) per Tastendruck. Die Speicherung aller Einstellungen erfolgt per Software oder in einem Hardware-Profil, in dem auch Makros und die gewählte Makrotaste abgelegt werden. Der Sensor, ein Pixart PAW 3393 tastet nicht zuletzt dank der Oberflächenkalibrierung sehr präzise ab und bleibt auch bei 26.000 Dpi noch kontrollierbar. Die Hubhöhe lässt sich per Software auf 1,0 mm minimieren.



Leichte Gaming-Maus: Was ist dran am Trend zum Leichtgewicht?

(Quelle: Mountain)

Leichte Gaming-Mäuse werden jetzt schon seit über drei Jahren als gegenläufiger Trend zu Computermäusen mit Gewichtssystem angeboten. Dabei wird das geringe Gewicht entweder durch Aussparungen mit Wabenstruktur im Gehäuse (Glorious PC Gaming Race Model D/Model D-/Model O/Model O- und Sharkoon Light² 200) oder wie bei der Roccat Burst Pro (68 g), der Razer Viper Mini (61 g) oder der Logitech G Pro X Superlight/Logitech G Pro X Superlight 2 durch innovative Materialstrukturen bei der Fertigung erzielt.

Wie bei vielen Ausstattungsinnovationen waren es auch bei den Leichtbau-Mäusen zuerst die Hersteller, die für den Trend hin zur leichten Gaming-Maus für PC-Spieler verantwortlich sind. Den Anfang machte der Hersteller Glorious PC Gaming Racemit der Model O, die mit nur 67 g Gewicht Mitte 2019 die leichteste Gaming-Maus auf dem Markt war. Zur selben Zeit veröffentlichte Endgame Gear die XM1, die zwar nicht als Leichtbau-Maus beworben wurde, aber trotzdem nur 70 g auf die Waage brachte. Mit der von uns getesteten und seit ein paar Monaten auch als Wireless-Modell erhältlichen Model O- (siehe Testtabelle oben) stellte Glorious PC Gaming Race den Gewichtsrekord der eignen Model O aber auch gleich wieder ein.

Bis zum Marktstart der Cooler Master MM720 (50 g), Steelseries Aerox 3 (57 g), Asus ROG Harpe Ace Aim Lab Edition (54 g) und der Zaunkoenig M1K (23 g) war die Model O- mit 58 g die leichteste erhältliche Gaming-Maus. Mitte 2020 legt der Hersteller erneut nach und präsentiert, mit den ebenfalls in unserer Testtabelle zu findenden Model D und D-, zwei Varianten für Spieler mit großen Händen. Die beiden leichten Gaming-Mäuse wiegen mit 68 g und 61 g kaum mehr wiegen als die Mäuse der Model-O-Baureihe.

Leichte Gaming-Maus: Federleicht, trotz Akku

Bei den von uns hier empfohlenen Model O-Wireless und Model D-Wireless präsentiert Glorious PC Gaming Race die schnurlosen Brüder der leichten Gaming-Maus Model O- und D-. Die bringen trotz ihres Akkus gerade einmal 65 g statt 59 g [O-] respektive 67 g statt 61 g [D-] auf die Waage. Beim oben beschriebenen Glorious Model O2 Wireless dagegen reduziert sich das Gewicht im Vergleich zum Vorgänger Glorious Model O Wireless von 69 g auf 68 g.

Zusammen mit der Logitech G Pro Superlight und Asus ROG Harpe Ace Aim Lab Edition gehörten die beiden kabellosen Gaming-Mäuse von Glorious PC Gaming Race zu den leichtesten Gaming-Mäusen ohne Kabel auf dem Markt. Das änderte sich im Juli 2022 mit der Veröffentlichung der Razer Viper V2 Pro, dem Nachfolger der Razer Viper Ultimate. Die brachte noch 74 g auf die Waage, bei der Razer Viper V2 Pro erzielt der Hersteller durch eine perfekte Balance aus Schlankheitskur und verbesserter Technik einen Leichtgewichtsrekord von 58 g.

Mit der Coolermaster MM731, Razer Deathadder V3, Asus ROG Harpe Ace Aim Lab Edition, Logitech G Pro Superlight 2 und Corsair M75 AIR befindet sich zwei weitere superleichte kabellose Gaming-Mäuse mit 59 g, eine mit 54 g und weitere zwei mit 60 g (Logitech/Corsair) in unserer Testtabelle. Da leichte Gaming Mäuse aktuell nicht nur bei E-Sportlern, sondern auch Hobby-Gamern angesagt sind, führen mittlerweile fast alle Anbieter wie Asus, Cooler Master, Razer, Steelseries, Logitech und Sharkoon mindestens ein Mausfliegengewicht im Portfolio.


Welche Vorteile bietet eine leichte Gaming-Maus?

Es gibt mehrere Theorien, was genau der Grund für anhaltende Popularität einer leichten Gaming-Maus ist. Einerseits sind sicherlich die Hersteller verantwortlich, die vor ungefähr drei Jahren die erste leichte Gaming-Maus vorstellten, deren Gewicht weit unter 70 Gramm lag. Dabei machten die Gaming-Mäuse mit Leichtbauweise dank ihrer wabenförmigen Aussparungen im Gehäuse und einer RGB-Beleuchtung auch optisch einiges her und haben so sicher den einen anderen Käufer für sich gewinnen können.

(Quelle: Zaunkoenig)

Eine zweite Theorie sieht die E-Sport-Sparte mit ihren Profi-Gamern als Vorreiter für die leichte Gaming-Maus. Wer kompetitiv spielt, muss besonders zügig auf Spielereignisse reagieren und die Gaming-Maus sehr schnell bewegen. Dass hier ein sehr geringes Gewicht unabhängig von der eingestellten Abtastrate von Vorteil ist, liegt auf der Hand. Vor allem Profi-Gamer, die den Fingertipp-Grip bevorzugen, profitieren besonders von einer leichten Gaming-Maus. Dieser Spielertyp bewegt das Eingabegerät ausschließlich mit den Fingerspitzen, da liegt es auf der Hand, dass ein geringes Gewicht vorrangig bei extrem flotten aber kontrollierten Mausbewegungen Kraft spart.

Von einer leichten Gaming-Maus hat natürlich auch der Hobby-Gamer oder Gelegenheitsspieler einen großen Vorteil. Das geringe Gewicht sorgt zum einen dafür, dass die Gaming-Maus mit Leichtbauweise fast widerstandslos über das Mauspad gleitet.

Andererseits benötigen Sie für jegliche Mausbewegungen unabhängig von der Dpi-Rate spürbar weniger Kraft, als bei einer deutlich schwereren Gaming-Maus mit 80 g bis 100 g Gewicht. Die offene Bauweise ist ein weiterer Vorteil einer leichten Gaming-Maus, denn diese beugt der Schweißbildung vor. Je nach Griffstil liegen die Handinnenfläche und die Finger oder nur die Fingerspitzen vollständig auf dem Gehäuse. Durch dessen Aussparungen mit Wabenstruktur dringt dabei Luft, die den Schweiß trocknet.


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Leichte Gaming-Maus: Zaunkoenig MK2 – neues Fliegengewicht mit Mausrad

(Quelle: Zaunkoening/PCGH)

Die bisher leichteste Gaming-Maus ist die per Kickstarter finanzierte, 23 g leichte Zaunkoening M1K. Das für 249 Euro erhältliche erste Zaunkoenig-Modell, das schon seit einigen Wochen ausverkauft ist, trieb das Konzept der Mäuse mit Leichtbauweise auf die Spitze. Mittlerweile hat der Hersteller mit dem Zaunkoenig M2K den Nachfolger der M1K angekündigt, der jetzt mit einem Scrollrad bestückt ist. Dieses Extra erhöht das Gewicht der äußerst leichten Gaming-Maus exakt um ein Gramm auf 24 g. Dieser nur minimale Gewichtszusatz liegt einerseits daran, dass das neue Mausrad mit einer Keramikoberfläche ausgestattet ist, mit der eine hohe Haltbarkeit bei geringer Masse erzielt wird. Zum anderen behält man die Maße des Zaunkoenig M1K (60 × 30 × 79 mm /Volumen: 37 cm³) auch bei der M2K bei, und verzichtet auch hier auf weitere Zusatztasten.

Das Fliegengewicht der M1K (23 g) und M2K (24 g) wird aber auch durch Kohlefaser als Gehäusematerial erzielt. Während bei der Konstruktion der M1K zusätzlich zum Kohlefaser-Gehäuse noch eine Kunststoff-Bodenplatte zum Einsatz kommt, verfügt das neue Modell mit Mausrad über einen Unibody aus Kohlefaser. Die Schalter für die einzigen beiden Tasten des Zaunkoenig M2K, kommen erneut vom japanischen Hersteller Omron (Omron D2F 01F). Im Inneren der sehr leichten Gaming-Maus findet man mit einer 216 Hz-ARM-MCU von ST Microelectronics (216 MHz, Cortex-M7 Kern) einen sehr starken Prozessor, der auch für die sehr hohe Polling-Rate von 8.000 Hz verantwortlich ist.

Weiterhin assistiert die MCU dem 12.000-Dpi-Sensor (Pixart PMW 3360), sodass Sie die Möglichkeit haben, bei der für Rechts- und Linkshänder geeigneten leichten Gaming-Maus, die Dpi-Rate, das Angle-Snapping und die Hubhöhe ohne Software einzustellen. Ob dieses Mausfliegengewicht, das für das Gaming gut ausgestattet und für den Claw- oder Fingertip-Grip optimiert ist, Ihnen 299 Euro wert ist, das müssen Sie entscheiden.

Weitere Gaming-Mäuse im Vergleich finden Sie auch bei unseren Kollegen von golem.de.


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