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Creative Zen Hybrid Pro SXFI im Test

Das Gaming-Headset Creative Zen Hybrid Pro SXFI erfreut mit starkem Sound, LE Audio und einer tollen Auswahl an Gaming-Equalizer-Presets. Dank des abnehmbaren Mikrofons sind die Kopfhörer aber auch richtig gut für einfach nur Musik hören geeignet.

Das Gaming-Headset Creative Zen Hybrid Pro SXFI vor weißem Hintergrund.
Quelle: Creative

Mit dem Bluetooth-Standard der Zukunft, LE Audio, sorgen die Creative Zen Hybrid Pro SXFI für beeindruckenden Sound ohne Qualitätsverlust. Die zugleich niedrige Latenz perfektioniert das Gaming-Headset. Doch auch zum Musikhören und für unterwegs ist das Zen Hybrid Pro SXFI besten geeignet. Wir stellen das Headset vor.

Creative Zen Hybrid Pro SXFI: Technische Details & Inbetriebnahme

Testsieger

Unsere Wertung 1,30

CREATIVE Zen Hybrid Pro SXFI

Vorteile
  • Beste Tonqualität und niedrigste Latenz durch LE-Audio
  • Imposanter und dennoch neutraler Sound
  • Leicht und bequem
Nachteile
  • LE-Audio bisher nur mithilfe des Transmitters und USB C (PC)

Technische Details

  • Bauweise: geschlossen, Over-Ear
  • Verbindungsart: Bluetooth 5.3, LE Audio
  • Treiber: Dynamische 40-mm-Vollbereichstreiber mit Titanbeschichtung
  • Frequenzbereich: 20 Hz – 20 kHz
  • Impedanz: n.a.
  • Mikrofon: abnehmbar
  • Anschluss: USB-C (laden)
  • Akku: 80h (mit ANC), 100h (ohne ANC)
  • Gewicht: 282 g
  • Sonstiges: USB-C-Bluetooth-Transmitter (BT-L4 SXFI), ANC (Hybrid-aktive Geräuschunterdrückung), Umgebungsmodus, Super X-Fi Technology, Multipoint-Koppelung
  • Lieferumfang: Creative Zen Hybrid Pro inkl. abnehmabrem Mikro, USB-C auf USB-A-Kabel, LE-Audio-Transmitter

Inbetriebnahme

Nachdem man die Creative ZEN Hybrid Pro SXFI geladen hat, hält der Akku mit eingeschaltetem ANC bis zu 80 und ohne ANC bis zu 100 Stunden. Zeit genug also, um die neuen Over-Ear-Kopfhörer, die zugleich auch ein hervorragendes Gaming-Headset sind, anzuschließen und ausgiebig zu testen.

Der Anschluss erfolgt natürlich bevorzugt über den mitgelieferten BT-L4 SXFI Transmitter am PC und mit LE Audio. Das funktioniert ziemlich einfach: Transmitter anstecken und aufs Knöpfchen drücken, bis dieser Blau blinkt. Kopfhörer einschalten und kurz horchen, denn die Ansage müsste nun sagen „ULL conntected“. ULL steht für Ultra Low Latency und meint das von uns im nächsten Abschnitt beschriebene LE Audio.

Zusätzlich ist es sinnvoll und wichtig, die Creative App aufs Handy oder den PC (Windows) zu laden, denn dort gibt’s das Firmware-Update sowie jede Menge Equalizer-Presets, darunter auch die Gamer-EQs für alle, die jeden Gegner hören wollen. Mehr zu dieser App und auch der Super SXFI App, welche für die Nutzung der SXFI-Technologie nötig ist, erfahren Sie weiter unten im Text. Es gibt den Creative Zen Hybrid Pro auch in der Classic-Version ohne SXFI und mit BT-L3-Transmitter:

Creative Zen Hybrid Pro Classic Headset, Bluetooth-1

CREATIVE Zen Hybrid Pro Classic

Weitere Händler

Akku voll, ULL oder Bluetooth (mit dem Handy) verbunden, App geladen? Dann kann’s auch schon losgehen!


Kopfhörer Drei Over-Ear-Kopfhörer vor weißem Grund.
Kopfhörer Drei kunterbunte Kinder-Kopfhörer vor weißem Hintergrund. Zu sehzen sind Modelle on Grün/Weiß, Rot/Blau und Rosa/Lila.

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Was ist LE Audio?

LE Audio ist der neueste Standard aus dem Hause Bluetooth und erst seit Kurzem der Technikbranche frei zugänglich. Klar ist aber schon jetzt, dass LE Audio das Bluetooth der Zukunft ist. Zum einen liefert LE Audio ultra-low Latency, was die Sache natürlich gerade für Gamer ganz hervorragend macht, aber auch beim Schauen von Filmen oder aber an ganz anderer Stelle, nämlich medizinisch, beispielsweise in Hörgeräten zu einer erneuten Verbesserung gegenüber Bluetooth macht. Kein Zeitverlust, kein Qualitätsverlust.

Der zweite extrem interessante Punkt an LE Audio ist, dass es damit möglich sein wird, mehr als ein Audiogerät mit einem Ausgabegerät zu koppeln. Man kennt es ja, man kann immer nur ein paar Kopfhörer über Bluetooth mit dem Tablet verbinden und auf der Rückbank kämpfen die Kinder um das Tablet, weil alle einen Film schauen wollen – oder man ist dazu verdammt, die gesamte Autofahrt lang Feuerwehrmann Sam zu hören. Eltern verstehen das Dilemma. Mit LE Audio verpasst man allen Kindern Kopfhörer und alle werden denselben Film auf demselben Tablet schauen können.

Sie merken vielleicht: Wir schreiben in der Zukunftsform. LE Audio braucht noch ein wenig, um final anzukommen und lässt sich leider nicht per Software-Update auf Ihr aktuelles Smartphone bringen. Die Technologie bedarf hardwareseitig eines kompatiblen Chipsets. Bisweilen lässt sich die Verbindung mittels LE-Audio-Transmitters (USB-C-Dongle) herstellen. Die Creative Zen Hybrid Pro sind quasi schon bereit, wenn es dann richtig losgeht und sind für die Zukunft bestens aufgestellt.

Creative Zen Hybrid Pro: Soundqualität

Gewaltig. Detailreich. Sexy. Die Klangqualität der Creative Zen Hybrid Pro gehört zu jenen, wo man nach ein paar Minuten des Musikhörens das Bedürfnis hat, irgendjemandem zu erzählen, dass man gerade Musik auf hohem Niveau hört. Und das ohne Kabel, ohne HiFi-Anlage – aber garantiert so, dass man ein zufriedenes Dauer-Lächeln im Gesicht hat.

Um wirklich das Bestmögliche aus den Zen Hybrid Pro rauszuholen, haben wir sie mittels BT-L4-Transmitter (gehört zum Lieferumfang, USB-C) via ULL (Ultra-Low Latency, also LE Audio) mit unserem Laptop verbunden. Spotify ist bei uns standardmäßig sowieso auf bestmögliche Auflösung eingestellt. Danach folgten mehrere Stunden mit unserer gut gemischten Playlist, die von Klassik (alt und neu) über Pop, Reggae, Folk, Elektro aller Art und Rock bis hin zu zwei, drei Metal-Songs wirklich alles enthält und uns entsprechend auch jeder Ton persönlich bekannt ist. Da branden die orchestralen Klängen samtweich und doch fordernd in den Gehörgang, die Beats wummern ein wohliges Vibrato durch den Nacken (wirklich, man fühlt den Klang!) während die Stimmen astrein zum Mitsummen locken. Ein wirklich vollendet schönes Hörerlebnis!

Für uns selbst war zum Musikhören der Klang im Equalizer-Preset „Flach“ ganz und gar perfekt. Die App lädt aber zum Experimentieren ein, hat insgesamt 43 Equalizer-Profile für verschiedene Musik-Genres und Games im Gepäck, bietet selbstverständlich auch spezielle Presets für Gamer, die vor allem feindliche Bewegungen hören wollen und natürlich auch die Möglichkeit, den Sound individuell einzustellen. Bei den Presets sind auch sehr viele dabei, die auf ganz bestimmte Spiele wie DOTA 2, The Witcher 3, Fortnite, Apex Legends und viele mehr ausgelegt sind. Ganz egal, welcher Gaming-Typ man ist: Es sollte was dabei sein, was speziell auf die persönlichen Vorlieben abgestimmt ist.

Zum Sound gehört natürlich auch die Sprachqualität des Mikrofons, wenn man die Zen Hybrid Pro als Headset nutzt. Die ist einwandfrei und sehr schön klar.

Ein schwarz-weißes Bild von einer Katze mit Kopfhörern auf. Darüber der Text "Alles zum Thema Kopfhörer". Der Link hinter dem Bild führt zur Themenseite Kopfhörer.

ANC, Umgebungsmodus und Normal

Die Creative Zen Hybrid Pro bieten dem Nutzer drei Möglichkeiten, Hörerlebnis und Umgebung aufeinander abzustimmen. Zum einen den ganz normalen Modus, der natürlich das qualitativ beste Musikerlebnis bietet. Dieser Modus eignet sich bestens für Zuhause oder eine Umgebung, die nicht zu laut ist oder die man zugleich einigermaßen wahrnehmen möchte – also beispielsweise, wenn man im Straßenverkehr zu Fuß unterwegs ist und das Wichtigste hören möchte/muss.

Beim ANC handelt es sich um Creatives hybrid-aktive Geräuschunterdrückung, die mit 5 Mikrofonen dafür sorgt, dass Sie die Welt um sich herum wirklich auf ein Mindestmaß an Hörbarkeit runterschrauben können. Wir waren mit den Zen Hybrid Pro SXFI auch draußen unterwegs und sind eine Runde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Das Fahrgeräusch der S-Bahn war noch leicht hörbar, Gespräche von Personen kaum. In der Summe konnte man sich hervorragend auf die Musik konzentrieren – und das ist schließlich, was zählt.

In der App kann man zudem einstellen, wie intensiv das ANC oder der Umgebungsmodus sich auswirken.

Der Umgebungsmodus schaltet die Musik in den Hintergrund und legt einen kristallklaren Fokus auf die Umgebung. So kann man sich mit einer anderen Person unterhalten, ohne die Ohrhörer herausnehmen zu müssen. Eine gute Sache beispielsweise am Arbeitsplatz.



Creative Zen Hybrid Pro: Tragekomfort und Bedienung

Mit 282 Gramm ist das Gaming-Headset wirklich super-leicht und sitzt entsprechend angenehm auf dem Kopf. Sowohl der Kopfbügel als auch die Ohraufsätze sind weich gepolstert. Dabei ist der Bügel mit Stoff bezogen, während die Ohrpolster mit feinem Kunstleder umhüllt sind. Kunstleder bei Ohrpolstern hat stets den Vorteil der Abwischbarkeit. Alles in allem sind auch mehrere Stunden mit dem Zen Hybrid Pro SXFI kein Problem.

Damit man während des Zockens oder unterwegs nicht ständig in der App herumfummeln muss, verfügt das Headset selbstverständlich über die wichtigsten Bedienelemente an den Ohrmuscheln. Rechts kann man zwischen ANC on/off und Umgebungsmodus schalten, vor- und zurückspulen sowie Pause und Play aktivieren. Links sitzen das Rädchen zur Lautstärkeregelung, der On/Off-Button (mit dem auch der Koppelungsmodus aktiviert wird) und der Mute-Button für das Mikrofon. Alle Wesentliche in Griffweite also.

Übrigens verfügen die Creativ Zen Hybrid Pro auch über einen LED-Ring an der Außenseite der Ohrmuscheln. Dieser leuchtet in der von Ihnen gewünschten Farbe oder kann deaktiviert werden, um den Akku zu schonen.

Creative Zen Hybrid Pro: Creative- und Super-SXFI-App

In der Creative App lassen sich bei den Zen die wichtigsten Einstellungen vornehmen – allen voran das Equalizer-Profil, für welches auch spezielle vorgefertigte Profile für Gamer (unter anderem FPS, Fokus auf Schritte) und verschiedene Games wie beispielsweise Genshin Impact, Fortnite oder Doom Eternal zur Verfügung stehen. Insgesamt umfasst die Liste der möglichen Preset stolze 43 Stück.

Außerdem kann in der App die Beleuchtung des LED-Rings auf der Außenseite der Ohrmuscheln ein- und ausgeschaltet sowie farblich individualisiert werden. Das ist ein cooles Gimmick für alle, die Farbe und Beleuchtung lieben, wer möchte, kann damit die Farbe passend zur Kleidung wählen. Wir finden’s genial.

Wir hatten ja die Creative Zen Hybrid Pro SXFI vorliegen, die zusätzlich noch weitergehende Sound-Möglichkeiten über die SUPER-SXFI-App bieten. Für diese Sound-Optimierung nimmt man mit der Handy-Kamera die Ohren und die Gesichtsform auf, anhand welcher der Klang dann perfekt an die individuelle Anatomie von Kopf und Ohrmuscheln angepasst wird – eine Funktion für jene, die einfach auch den letzten Funken an Optimum aus ihren Kopfhörern herausholen wollen.

Nach der Vermessung stimmt der SXFI-Chip in den Zen Hybrid Pro den Sound so ab, dass er absolut optimal ins Ohr geht – jedoch nur für Inhalte, die auf PC oder mobiles Endgerät heruntergeladen wurden. Für Streaming-Inhalte beispielsweise von Youtube oder Spotify funktioniert das Ganze nicht. ZUsätzlich kommen mit SXFI noch zwei weitere spezielle Gaming-Soundmodi: SXFI Battle Mode und Scout Mode. Die sorgen in Kombination mit der Technik dafür, dass man quasi mittendrin statt nur vor dem Bildschirm ist.

Testergebnis Creative Zen Hybrid Pro

Toller Sound, ultra low Latency, eine enorme Akkulaufzeit, SXFI (für den, der mag), 43 Equalizer-Presets: Creative hat in dieses Gaming-Headset, das zugleich auch ohne Mikro als reguläre HiFi-Kopfhörer bestens taugt, extrem viel Technik und Komfort reingepackt. Noch dazu ist das Creative Zen Hybrid Pro SXFI trotz des mächtigen Akkus super-leicht und sitzt entsprechend angenehm auf dem Kopf. Klar, LE-Audio funktioniert bisher nur mit dem beiliegenden BT-L4-Transmitter über USB-C am PC, aber da ist die Leistung richtig stark und die ersten Smartphones mit LE Audio kommen bestimmt. Für uns ist das Zen Hybrid Pro SXFI unser aktueller Testsieger in Sachen Gaming-Headsets.

Creative Zen Hybrid Pro Classic Headset, Bluetooth-1

CREATIVE Zen Hybrid Pro Classic

Weitere Händler

Testsieger

Unsere Wertung 1,30

CREATIVE Zen Hybrid Pro SXFI

Vorteile
  • Beste Tonqualität und niedrigste Latenz durch LE-Audio
  • Imposanter und dennoch neutraler Sound
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