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Der große Gaming-Headset-Test

In unserem Gaming-Headset-Test stellen wir Ihnen die besten, von uns getesteten Headsets für Gamer vor. Mit dabei sind unser aktueller Testsieger, das JBL Quantum 910, sowie weitere klangstarke Headsets.

Drei schwarze Gaming-Headsets vor weißem Hintergrund. Zwei davon verfügen über RGB-beleuchtete Elemente, beispielsweise leuchten beim JBL-Headset ein oranger Ring sowie das JBL-Logo.
Quelle: Corsair/HyperX/JBL

In unserer Testtabelle präsentieren wir Ihnen 21 Gaming-Headsets. Den Testsieger JBL Quantum 910 Wireless, den Zweitplatzierten Steelseries Arctis Nova Pro und das HyperX Orbit S auf dem vierten Platz, stellen wir Ihnen sogar unterhalb der Tabelle detailliert vor. Vervollständigt wird unser Gaming-Headset-Test durch eine sehr umfangreiche Headset-Kaufberatung. Hier erklären wir ausführlich, worauf Sie beim Kauf eines Gaming-Headsets achten müssen.

JBL Quantum 910 Wireless

Testsieger

Unsere Wertung 1,34

JBL Quantum 910

Vorteile
  • Sehr guter KLang
  • Viele Features
Weitere Händler

Äußerlich ähnelt das Quantum 910 stark dem günstigeren Quantum 610 – doch unter der Haube gibt es eine Vielzahl Unterschiede. Das neue JBL-Topmodell verbaut die nochmals hochwertigeren Treiber, die obendrein in einer leicht abweichenden Resonanzkammer untergebracht und nochmals klarer und neutraler abgestimmt sind. Darüber hinaus bietet das Quantum 910 deutlich erweiterte Features, darunter neben einer latenzarmen Funkverbindung außerdem Bluetooth 5.2. 

Letzteres können Sie – anders als beispielsweise beim Razer Barracuda Pro – auch simultan zur Funkverbindung nutzen, also beispielsweise per Bluetooth angebundenem Smartphone Musik hören oder telefonieren, während Sie spielen. Ähnlich dem kabelgebundenen Quantum One bietet das 910 Wireless zudem JBLs hauseigene Headtracking-Funktion sowie den gefälligen 360°-Quantum-Sphere-Surround, der merklich aufwendiger ausfällt als andere Lösungen, inklusive der des Quantum 610. Damit dieser optimal funktioniert, können Sie mittels beiliegendem Mini-Mikrofon Ihren Gehörgang vermessen und ein individuell zugeschnittenes Custom-HRTF-Protokoll anlegen. 

Als eins der wenigen Gaming-Headsets bietet das Quantum 910 Wireless Active Noise Cancellation, also eine aktive Geräuschunterdrückung via aufgezeichneten Außengeräuschen und anschließender Phasenumkehr. Die ANC funktioniert gut, neutralisiert allerdings vornehmlich tiefe Frequenzen. Etwas enttäuschend ist die Performance des Mikrofons, das zwar gut verständlich, aber etwas dumpf und flach aufzeichnet.

„High-End-Brummer mit Custom-Surround, Headtracking, Dual-Wireless-Betrieb und sattem Sound.”

Arctis Nova Pro

Unsere Wertung 1,35

Steelseries Arctis Nova Pro

Vorteile
  • Sehr bequem
  • Starke USB-Soundkarte
Weitere Händler

Als Kontrast zu den anderen Oberklasse-Headsets in dieser Auswahl testen wir das neue Steelseries Nova Pro in der kabelgebundenen Variante. Es ist auch, nochmals deutlich kostspieliger, als Wireless-Funk-Modell samt zusätzlicher Bluetooth-Verbindung erhältlich. Spezielle Konsolen-Varianten stehen außerdem zur Verfügung. 

Das Nova Pro ist im Grunde der Nachfolger des Arctis Pro samt GameDAC, doch sowohl Headset als auch USB-Soundkarte wurden überarbeitet. Die USB-Soundkarte basiert nun auf dem ESS 9218PRO Quad-DAC statt dem zuvor genutzten ESS 9018, eine auf geringe Stromaufnahme und mobile Hifi-Musikplayer optimierte Version der Sabre-Pro-Reihe mit integrierter Verstärkung. 

Letztere können Sie in zwei Stufen nutzen, die Gain-Stufe „High“ lässt das Nova Pro nicht nur lauter, sondern auch fülliger klingen. An der Soundkarte kann nun ein zweites USB-Gerät angeschlossen werden, zudem steht ein Klinken-Line-In und -Out zur Verfügung, Sie können die Soundkarte also auch zum Betrieb von aktiven Lautsprechern nutzen. Weitere Änderungen betreffen das Headset selbst, das gegenüber der alten Arctis-Reihe erwachsener und dank recht großzügigem Einsatz von Aluminium zudem hochwertiger wirkt. 

Der Sound ist sehr gefällig, das Nova Pro spielt ausgewogen, voll und dynamisch auf. Mittels Software und Steelseries neuer Sonar-Oberfläche kann neben einem komplexen Equalizer mit einstellbarer Flankensteilheit außerdem Surround zugeschaltet werden. Das sehr bequeme Nova Pro wirkt gegenüber dem bereits sehr guten Arctis Pro nochmals etwas höherwertig und macht auch als Kopfhörer eine gute Figur.

„Sehr bequemes High-End-Klinken-Headset mit sehr gutem Sound und potenter USB-Soundkarte.“


HyperX Orbit S

Unsere Wertung 1,35

HyperX Orbit S

Vorteile
  • Guter Sound und Bass
  • Headtracking
Weitere Händler

Das Hyper X Orbit S ähnelt dem Audeze Penrose stark. Auch technisch teilen die beiden Headsets viele Gemeinsamkeiten, darunter die fein aufspielenden, bassstarken und gewaltige 100 mm messenden Planar Driver. Das Orbit S ist aber kabelgebunden und wird optimalerweise per USB befeuert. 

In diesem Fall wird zugleich der Akku im Inneren geladen. Trotz Kabel muss das Gerät eingeschaltet werden und beim Klinkenbetrieb entlädt sich der Akku. Das Orbit S bietet keine Wireless-Verbindung, dafür aber Surround-Virtualisierung samt Headtracking. In Kombination mit dem fülligen, kräftigen und detaillierten Sound der sehr klangstarken Planar Driver ist das ein echtes Erlebnis. 

Die 3D-Virtualisierung ist ein wenig umständlich einzurichten, benötigt werden unter anderem die Ausmaße Ihres Kopfes, welche Sie in der mit umfangreichen Features ausgestatteten Waves-NX-Software eingeben müssen. Doch es lohnt: Der Sound wächst massiv in die Breite, kleine Kopfbewegungen erlauben eine präzise Ortung und es wirkt, als säße man im Zentrum einer potenten 7.1-Anlage. 


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Welches Gaming-Headset ist das richtige für mich?

Welches Gaming-Headset man wählt, hängt von verschiedenen persönlichen Faktoren ab. An welchem System möchte ich das Headset nutzen? Welche Anschluss-Art bevorzuge ich? Wie viel Technik soll im Kopfhörer stecken? Spreche ich viel mit Teammates oder stört das Mikrofon mich häufig? Auch der Klang selbst, also die Frage, ob der Sound eher neutral oder vielleicht mit etwas mehr Bass getönt ist, kann für Spieler entscheidend sein. Nachfolgend gehen wir auf die wichtigsten Punkte ein, über die Sie sich vor dem Kauf Gedanken machen könnten.


PC, Playstation, Xbox, Nintendo Switch: Welches Headset für welches System?

Denken Sie daran, dass nicht jedes Headset für alle Einsatzszenarios geeignet ist. So können Sie zum Beispiel einige Headsets nur in Verbindung mit einem PC nutzen, während andere sowohl mit dem Computer als auch mit Sonys Konsolen genutzt werden können. Die recht günstigen Logitech-Gaming-Headsets sind beispielsweise meist ausschließlich für den PC geeignet. Andere Modelle, zum Beispiel die Razer-Spiele-Headsets, funktionieren oft sowohl am PC als auch an Nintendo Switch, Playstation und sogar an mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Auch für die Xbox gibt es in unserer Testtabelle einige kompatible Headsets.


Gaming-Headset-Anschlüsse: USB, Klinke, Funk

Die Anschluss-Art ist ein wichtiger Faktor, den Sie bei Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen müssen. Für manche sind Wireless-Varianten reizvoller, andere wiederum bevorzugen kabelgebundene Gaming-Headsets. Falls Sie sich für eine Kabelvariante entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass die Kabellängen meist zwischen 1 und 3 Metern betragen, abhängig vom jeweiligen Modell. Falls Sie den Kopfhörer an der Rückseite Ihres Computers anschließen möchten, empfiehlt sich in jedem Fall ein längeres Kabel. Kabelgebunden sind drei Varianten möglich: USB-A, USB-C oder Klinke (3,5 mm). Hier sollten Sie ebenfalls darauf achten, wo Sie das Headset anschließen wollen. Playstation-Spieler beispielsweise schließen das Headset oft über die Klinken-Buchse am Controller an – hier sollte also ein passendes Headset gewählt werden.

Wenn es um Bewegungsfreiheit geht, hat ein Bluetooth- oder ein Funk-Headset natürlich die Nase vorn. Damit kann es Ihnen definitiv nicht passieren, dass Sie zum Beispiel durch eine hektische Kopfbewegung das Kabel aus der Buchse reißen. Außerdem können Sie mit einem Wireless-Headset auch einfach kurz aufstehen, ohne die Kopfhörer absetzen zu müssen. 

Die Verbindung erfolgt hier je nach Headset unterschiedlich. Manche setzen auf einen USB-Dongle für Bluetooth, andere lassen sich direkt mit Laptop, Switch oder Smartphone verbinden. Bei Funk kommt stets ein USB-Dongle zum Einsatz. Bei Wireless sollte man stets dran denken: Hier gibt’s nur Sound, wenn der Akku geladen ist.

Wie Sie unserer Testtabelle entnehmen können, setzen immer mehr Hersteller auf mindestens zwei Verbindungsarten, um dem User eine möglichst hohe Bandbreite der Nutzung zu geben. Grundsätzlich gilt aber: Erst überlegen, wo und wie das Gaming-Headset angeschlossen werden soll, dann das passende Gerät suchen.


Soundtechnik und Mikrofon

Die meisten Gaming-Headsets kommen mittlerweile mit ausgeklügelter Klangtechnik daher. Ob integrierte Soundkarte, Dolby Atmos, THX Spatial, Surround 7.1 oder Headtracking, die Hersteller geben sich extrem viel Mühe, dem Gamer ein immersives Hörerlebnis zu bieten.

Gerade im E-Sport ist der Sound enorm wichtig, denn der leiseste Ton kann einen versteckten Gegner verraten, inklusive der Richtung, in der er sich befinden muss. Wer also jedes kleine Geräusch hören möchte, der wird sich auf die Suche begeben nach einem Gaming-Headset mit mindestens einer der oben genannten Techniken und bestenfalls auch der Möglichkeit, den Sound per Equalizer anzupassen – hier werden beispielsweise die Bässe runtergedreht und die höheren Töne verstärkt.

Headtracking verfolgt sogar die Kopfbewegungen des Nutzers und passt den Klang in Echtzeit an, sodass der Sound in egal welcher Sitzposition und bei jeder Bewegung möglichst perfekt ans Ohr dringt.

Grundsätzlich ist es wichtig, sich zu überlegen, für was man das Gaming-Headset nutzen möchte. Muss der Klang besonders klar sein für E-Sports? Ist das Mikro enorm wichtig, weil Sie viel mit anderen Spielern kommunizieren? Wollen Sie opulenten Bass? Die meisten Geräte sind ohnehin auf eine vielfältige Nutzung in verschiedenen Gaming-Genres, zum Musikhören und auch fürs Filmekucken ausgelegt und entsprechend mit passenden Equalizer-Profilen und Software ausgestattet.

Die neueren Gaming-Headsets, insbesondere jene, die wir in unserer Testtabelle präsentieren, sind jeweils in Sachen Sound auf einem Niveau, dass man sich die zusätzliche Anschaffung einer internen oder externen Soundkarte sparen kann. Bei super-günstigen Modellen im Bereich 15 bis 20 Euro ist das natürlich eher nicht so, die kommen ohne große technische Raffinessen daher.

Das Mikrofon ist ein wesentlicher Bestandteil von Gaming-Headsets und auch hier wird die Technik immer besser und hat sich längst von „naja, man kann halt reden“ zu bester Tonqualität gemausert – verständlich in einer Zeit, in der extrem viele Gamer nahezu ständig mit Teammates sprechen müssen und wollen. Auch hier gilt: Headsets aus dem Preissegment ab ca. 40 Euro liefern eine gute Qualität, die etwas teureren sind technisch in der Regel schon extrem gut und auch für das Streaming problemlos geeignet.

Worauf sollte man beim Mikrofon dann noch achten? Die großen Unterschiede liegen zum einen in der Frage, ob man es abnehmen kann oder nicht – das ist nämlich komfortabel für alle, die ihr Headsets auch als Kopfhörer für Musik und Filme nutzen möchten – und zum anderen in der Art, wie man sich mutet. Letzteres kann per Knopfdruck am Ohrhörer oder per Hochklappen des Mikros bewerkstelligt werden. Welche Technik für Sie die richtige ist, hängt entsprechend von Ihren Wünschen und Vorlieben ab.

Früher befand sich die externe Soundkarte außerhalb des Kopfhörers, beispielsweise in Form eines Kästchens. Mittlerweile befindet sich der Soundchip in beinahe allen Modellen in der Hörmuschel. (Quelle: SXFI)

Gaming-Headset-Bauweise: Offen oder geschlossen?

Wie sich Ihr Headset anfühlt und anhört, wird zum großen Teil von der Bauart bestimmt. Ein großzügig dimensioniertes Headset mit hohem Gewicht passt meist besser, wenn auch die Ohrpolster üppig ausfallen und sich das Gewicht gut verteilen kann. Auch ein kleineres, leichtes Headset kann mit aufliegenden Polstern eine gute Sitzform bieten, übt aber oft unangenehmen Druck auf das Ohr aus.

Daher empfiehlt sich besonders bei langen Sessions ein Gaming-Headset im Over-Ear-Design. Da hierbei die Ohren komplett umschlossen werden, trägt sich diese Bauform besonders angenehm – übrigens erst recht als Brillenträger! Fairerweise muss man aber sagen, dass es auch bequeme Kopfhörer gibt, bei denen die Ohrpolster aufliegen. Bei dieser Bauart spricht man von On-Ear. 

Ein möglichst perfekter Sitz ist nicht nur für den Tragekomfort wichtig, sondern auch für die Klangqualität. Schlecht sitzende Headsets bilden insbesondere Bässe nicht optimal ab, da die tiefen Frequenzen nach außen gelenkt werden anstatt in die Gehörgänge. Auch der Mittenbereich leidet darunter.

Doch nicht nur die Passform hat Einfluss auf den Klang, sondern auch die Bauweise. Geschlossene Kopfhörer liefern in der Regel einen satteren Bass, während offene Kopfhörer in dieser Hinsicht etwas dünner aufgestellt sind und weniger Detailtreue bieten. Auf der anderen Seite warten offene Headsets mit einer besseren Raumabbildung auf, bei der das Klangbild viel offener und weitläufiger als bei geschlossenen Kopfhörern wirkt. Der Raumeindruck ist dadurch nicht nur glaubwürdiger, auch die Positionsbestimmung von Tönen funktioniert besser. Zudem bekommen die Ohren bei offenen Kopfhörern im Unterschied zu geschlossenen Systemen ein wenig Luft ab, was von vielen Menschen als angenehm empfunden wird – gerade bei langer Tragedauer.

Es gibt aber auch einen entscheidenden Nachteil bei offenen Designs: Sie sind nicht so gut (teilweise gar nicht) abgeschirmt wie geschlossene Varianten. Daher dringen verstärkt Klänge nach außen, aber auch nach innen. Das bedeutet, dass sich Menschen in Ihrer direkten Umgebung von dem, was aus dem Headset schallt, gestört fühlen könnten. Auch der Träger selbst muss sich mit ungewollten Klängen herumschlagen. Nämlich mit Außengeräuschen, die das offene System leider durchlässt (dabei kann es sich zum Beispiel um Lüftergeräusche von Ihrem Computer handeln).

Allerdings: Die von uns vermeintlichen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Bauweisen sind nicht zwangsläufig als generell anzusehen. So gibt es auch offene Gaming-Headsets, die durchaus mit einem tiefen Bass aufwarten, und geschlossene Hörer, die ein weites Klangbild bieten. Daher ist es schwierig, eine konkrete Empfehlung für eine bestimmte Bauart auszusprechen. Vielmehr geht es darum, in welchem Szenario Sie das Headset einsetzen und welche persönlichen Anforderungen Sie haben. Falls möglich, hören Sie Probe!


Noise-Cancelling gegen Außengeräusche

Der Begriff Noise-Cancelling kommt aus dem Englischen und meint die aktive Rauschunterdrückung. Diese soll dafür sorgen, dass störende Geräusche von außen abgeschirmt werden. Diese Technologie ist in den letzten Jahren immer ausgefeilter geworden und funktioniert mittlerweile sehr zuverlässig. Dabei kommt ein Mikrofon zum Einsatz, das aufnimmt, was um einen herum passiert, und dann eine Art Gegenversion dieses Geräusches abspielt, um es aufzuheben. Dadurch wird dieses Geräusch für das Ohr unhörbar. Es gibt allerdings keine Standards, die definieren, wie gut eine Rauschunterdrückung arbeitet. Am besten macht man hier selber den Test.

Die aktive Rauschunterdrückung hat allerdings auch einen Nachteil: Sie wirkt sich ein klein wenig negativ auf die Audioqualität aus. So kommt es relativ häufig vor, dass man bei Kopfhörern mit eingeschaltetem Noise-Cancelling ein schwaches Hintergrundrauschen hört. Außerdem nimmt diese Technologie Einfluss auf den Frequenzgang, nämlich je nachdem welche Frequenzen von außen gefiltert werden müssen.

Es gibt allerdings noch eine Alternative zu Gaming-Headsets mit aktivem Noise-Cancelling und das sind so genannte rauschisolierende Kopfhörer, auch bekannt als passiv rauschunterdrückende Kopfhörer. Diese Kopfhörer eliminieren auf physische Art und Weise alle Außengeräusche, indem sie mit ihren Polstern die Ohren sehr gut abdichten und außerdem schalldichte Materialien verwenden. Unterm Strich eliminieren diese Varianten Störgeräusche nicht so effektiv wie echte Noise-Cancelling-Headsets, sie können Außenlärm aber zumindest abmildern. Zudem bieten sie den Vorteil, dass es keine zusätzliche Elektronik gibt, die unerwünschte Auswirkungen auf die Klangqualität haben könnte.


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