NEU: Viele neue Modelle bei den Ultrawide-Monitoren getestet! Wir haben unseren Gaming-Monitor-Test 2021 um einige neue Modelle aus der Rubrik Ultrawide erweitert. Neben diesen finden Sie bei uns wie üblich die besten von uns getesteten PC-Monitore in Full HD, WQHD und 4K UHD in unseren übersichtlichen Ranglisten inklusive Testergebnissen und Preisvergleich.

Im Ratgeber-Teil erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Gaming-Monitor: Was die Pixeldichte bedeutet, welche Auflösungen es gibt, wie ein LCD-Bildschirm funktioniert, was Ihnen Freesync und G-Sync bringen, ob Arbeit am Monitor schädlich für die Augen ist und vieles mehr.

Gaming-Monitor Test 2021: Die besten Full-HD-Monitore ab 144 Hz

Gaming-Monitore Full HD (1.920 x 1.080p) - von PCGH getestet
badge test-winner best-price-performance none none
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
10. Platz
11. Platz
12. Platz
13. Platz
Produktname ROG Swift PG259QNR* TUF Gaming VG279QM* Predator XB3* Optix MPG27CQ2* 27GK750F-B* TUF Gaming VG259Q * Elite XG270* 24G2U/BK* Ultragear 27GN750-B* C27G2ZU* C27RG50FQU * C24G1* Alienware AW2521HF*
Hersteller ASUS ASUS Acer MSI LG IT Products ASUS ViewSonic AOC LG Electronics AOC Samsung AOC Dell
asin B08PKZ7DZ9 B083S89GJR B07ZJMPQB6 B07XZFKN8L B078TTSB8V B07YM7495N B07VL5SNG8 B07Y3RYLVH B082P1BJ6C B08897N6HJ B07T2Y5ZG7 B07DTN4BM8 B0861JRXPP
gtin 4718017902540 4718017505918 4710180704860 4719072594763 0719192629738 4718017432658 0766907004779 4038986146944 8806098637133 4038986187374 8801643931421 4038986146494 5397184200766
PCGH-Note
TEST-WERTUNG
1,52
TEST-WERTUNG
1,60
TEST-WERTUNG
1,62
TEST-WERTUNG
1,66
TEST-WERTUNG
1,68
TEST-WERTUNG
1,78
TEST-WERTUNG
1,78
TEST-WERTUNG
1,80
TEST-WERTUNG
1,84
TEST-WERTUNG
1,90
TEST-WERTUNG
1,92
TEST-WERTUNG
1,92
TEST-WERTUNG
2,12
Amazon-Kundenbewertung
Bilddiagonale 24,5 Zoll 27 Zoll 24,5 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 24,5 Zoll 27 Zoll 23,8 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 24 Zoll 24,5 Zoll
Bildfrequenz 360 Hertz 280 Hertz 240 Hertz 144 Hertz 240 Hertz 144 Hertz 240 Hertz 144 Hertz 240 Hertz 240 Hertz 240 Hertz 144 Hertz 240 Hertz
Reaktionszeit 2,6 ms 3,2 ms 3,9 ms 4,6 ms 3,0 ms 4,3 ms 7,1 ms 5,2 ms 4,1 ms 8,4 ms 6,8 ms 9,2 ms 4,3 ms
Inputlag 9,5 ms 34,9 ms 11,9 ms 10,5 ms 14 ms 14,2 ms 14,6 ms 8,9 ms 9,6 ms 17,2 ms 22 ms 11 ms 11,8 ms
Leuchtkraft Bis 436,5 cd/m² Bis 419,3 cd/m² Bis 432,8 cd/m² Bis 296 cd/m² Bis 380 cd/m² Bis 452,1 cd/m² Bis 401 cd/m² 91,3 bis 363,1 cd/m² Bis 409,7 cd/m² Bis 277,7 cd/m² Bis 310 cd/m² Bis 251 cd/m² Bis 343,4 cd/m²
Paneltyp IPS IPS IPS VA TN IPS IPS IPS IPS VA VA VA IPS
VRR G-Sync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync Freesync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync Freesync Freesync (G-Sync kompatibel)
Pro
  • Geringe Latenz
  • Schlierenfreies Bewegtbild
  • Hohe Maximalhelligkeit
  • Innovative Software
  • Hoher VA-Kontrast
  • Gute Bildqualität für ein TN-Panel
  • Nahezu schlierenfrei
  • Günstiges IPS-Panel
  • Gute Ausstattung
  • Sehr gute Unschärfereduzierung
  • Geringer Stromverbrauch
  • Hohes Farbvolumen
  • Hoher VA-Kontrast
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Hoher VA-Kontrast
  • Guter VA-Kontrast
  • Hohe Farbtreue
Angebote

In unserem Technik-Ratgeber finden Sie noch weitere Tests und Vergleich zum Thema Monitore:

Worauf muss ich beim Monitor-Kauf achten?

Insbesondere das Spielen am PC bedarf einer sorgfältigen Wahl beim Kauf des Monitors. Schließlich kann ein ungeeignetes Display nicht nur das allgemeine optische Spiele-Erlebnis trüben, es kann im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass man im Spiel schlichtweg schlechter abschneidet als man müsste – etwa, weil der Monitor die Spielewelt nicht ruckelfrei oder in hoher Auflösung darstellen kann und man deshalb Gegner zu spät wahrnimmt. 

Gaming-Monitor: Beispielbild mit Screen aus The Witcher 3 Quelle: PC Games Hardware
Schöner zocken: Ein guter Bildschirm kann das Spiele-Erlebnis deutlich verbessern.

Wie bei nahezu allen PC-Komponenten gibt es auch unter Monitoren ausgewiesene Gaming-Modelle. Das heißt aber nicht, dass diese für jeden PC-Gamer geeignet sind – oder dass es andere Monitore nicht sind. Je nach Spielegenre unterscheiden sich auch die Ansprüche an das Display. 

Wer etwa schnelle Multiplayer-Shooter zockt, benötigt einen Monitor mit möglichst geringer Verzögerung zwischen Maus- und Cursorbewegung, also dem sogenannten Input Lag, sowie einer mindestens dreistelligen Bildfrequenz (Hz-Angaben). Wer hauptsächlich ruhigere Strategiespiele spielt, der kommt mit deutlich weniger aus. Welche Monitore momentan die besten Eigenschaften für das Gaming vereinen, können Sie unserer Bestenliste entnehmen.

Weitere, tiefer gehende technische Details und Testergebnisse finden Sie in der Kaufberatung Monitore der PC Games Hardware.

27-Zoll-Monitor: Unterschiedliche Auflösungen und Pixeldichte PC Games Hardware

Full HD, WQHD, UHD - Auflösungen und Pixeldichte (ppi)

Ob ein Monitor unter der Rubrik Full HD, WQHD, UHD oder Ultrawide läuft, hängt von seiner Auflösung, also der Menge an Pixel, aus denen das Bild zusammengesetzt ist, ab. Full HD hat dabei 1.920 x 1.080 Pixel, WQHD 2.560 x 1.440 Pixel und UHD 3.840 x 2.160 Pixel. Ultrawide wiederum hat an die Breite des Bildschirms individuell angepasste Pixelmengen wie etwa 3.840 x 1.200 oder 3.440 x 1.440.

Die Pixeldichte, also wie viele Pixel je Zoll sich tummeln, wird in Pixel pro Zoll (englisch pixels per inch – ppi) angegeben. Je höher die Pixeldichte ist, desto besser ist das Bild. Entsprechend wird ein 24-Zoll-Monitor eine höhere Pixeldichte liefern, als ein 27-Zoller. Die nebenstehenden Beispiel-Bilder sind Makro-Aufnahmen, die vom Monitor abfotografiert wurden.

Die besten WQHD Gaming-Monitore - Rangliste 2021

Gaming-Monitore WQHD (2.560 x 1.440p) - von PCGH getestet
badge test-winner none none best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
10. Platz
11. Platz
12. Platz
13. Platz
Produktname ROG Strix XG279Q* Aorus FI27Q-P* XG2703-GS* OMEN X 27* Nitro XV2* Odyssey G7 C27G75T* EX2780Q* TUF Gaming VG27AQ* Legion Y27gq-25* Q3279VWF* AORUS CV27Q* 27GL850-B* VX3258-2KPC*
Hersteller ASUS Gigabyte ViewSonic HP Acer Samsung BenQ ASUS Lenovo AOC Gigabyte LG ViewSonic
asin B083RV3GSY B07ZHLBPMV B01LWJMM1S B07SCX1JG2 B07JP65L76 B08669WZRH B07X8HBHJP B07VTPKCLS B07YCWFV8Q B0777TRHPQ B07Y9ZC63X B07T7K2V7L B07WF726S9
gtin 4718017463416 4719331806538 0766907845815 0193808255281 4713883973922 8806090430473 4718755079559 4718017296762 0193386422730 4038986116176 4719331805920 8806098542314 0766907002461
Note
TEST-WERTUNG
1,42
TEST-WERTUNG
1,52
TEST-WERTUNG
1,56
TEST-WERTUNG
1,67
TEST-WERTUNG
1,71
TEST-WERTUNG
1,72
TEST-WERTUNG
1,72
TEST-WERTUNG
1,74
TEST-WERTUNG
1,75
TEST-WERTUNG
1,79
TEST-WERTUNG
1,81
TEST-WERTUNG
1,91
TEST-WERTUNG
1,92
Amazon-Kundenbewertung
Bilddiagonale 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 27 Zoll 31,5 Zoll
Bildfrequenz 170 Hertz 165 Hertz 165 Hertz 240 Hertz 144 Hertz 240 Hertz 144 Hertz 165 Hertz 240 Hertz 75 Hertz 165 Hertz 144 Hertz 144 Hertz
Reaktionszeit 3,3 ms 8 ms 5,4 ms 2,1 ms 5,6 ms 2,3 ms 8 ms 7,2 ms 2,4 ms 6,3 ms 9,5 ms 4,7 ms 12,3 ms
Inputlag 12,7 ms 9,2 ms 12 ms 15,6 ms 9,9 ms 22,2 ms 8,7 ms 9 ms 15,8 ms 12 ms 12,6 ms 13,7 ms 11,2 ms
Leuchtkraft Bis 498,9 cd/m² Bis 418,1 cd/m² Bis 355 cd/m² Bis 369,7 cd/m² Bis 342,8 cd/m² Bis 370,4 cd/m² Bis 377,1 cd/m² 405,8 cd/m² 435,8 cd/m² Bis 267 cd/m² Bis 377,6 cd/m² Bis 324,4 cd/m² Bis 285,9 cd/m²
Paneltyp IPS IPS IPS TN IPS VA IPS IPS TN VA VA IPS VA
VRR Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync G-Sync Freesync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync G-Sync Freesync Freesync Freesync Freesync (G-Sync kompatibel)
Vorteile
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • Gute Ausstattung
  • Hoher IPS-Kontrast
  • Gute Bildqualität
  • G-Sync bis 165 Hz
  • Nahezu schlierenfrei
  • Gute sRGB-Abdeckung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Schlierenfreies Bewegtbild
  • Satte Farben
  • Fernbedienung inklusive
  • Niedriger Input-Lag
  • Gute Farbtreue
  • Nahezu schlierenfrei
  • Gute Farbtreue
  • Hervorragender Kontrast
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gute Ausstattung
  • Gute Farbtreue
  • Nahezu schlierenfrei
  • Gute Farbraumabdeckung
  • Gute Bildqualität
Angebote

Input-Lag, Synchronisation, Tearing und Hz-Angaben – Wissenswertes rund um den Gaming-Bildschirm

Was bedeutet Input-Lag?

Gaming-Monitor: Acer Nitro mit Schutzblende Quelle: Acer
Viele Gaming-Monitore, wie beispielsweise der Acer Nitro, kommen mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz. Mittlerweile sind Bildschirme mit bis zu 240 Hz erhältlich.

Technisch bedingt braucht ein Monitor einige Millisekunden, bis das Bild von der Grafikkarte auch an der Mattscheibe angezeigt wird. Diese Millisekunden sind der Input-Lag, also die an sich winzige zeitliche Verzögerung zwischen der Eingabe des Nutzers und der finalen sichtbaren Auswirkung im Spiel. Je schneller das Spiel, desto wichtiger ist es, dass diese Verzögerung möglichst gering ist. Ein Teil des Input-Lags ergibt sich aus der Reaktionszeit des Monitors. Das ist die Dauer, die ein Pixel für einen Farbwechsel benötigt. Hierzu finden sich im Datenblatt des Bildschirms Angaben des Herstellers. Und weil sich geringe Werte in Datenblättern besser machen, lesen wir hier nur von etwa 1 bis 5 ms.

Vorsicht! Das ist nur die niedrigste Reaktionszeit bei einem Wechsel von Hellgrau nach Dunkelgrau. Andere Farbwechsel haben andere, teils weitaus höhere Reaktionszeiten. Diese Datenblattangabe ist daher nur ein grobes Indiz für die tatsächliche Reaktionszeit des Monitors.

Außerdem nützt die beste Reaktionszeit nichts, wenn ein Monitor mit einer standardmäßigen Bildwiederholrate von 60 Hz nur alle 16 ms ein anderes Bild liefert. Bei 144 Hz schaut er alle 7 ms nach, ob die Grafikkarte ein neues Bild berechnet hat – das kann einen deutlichen Unterschied im Bezug auf sogenannte Tearings (Bildrisse) und damit das gesamte Spiele-Erlebnis machen. In unseren Ranglisten finden Sie mittlerweile Modelle mit bis zu 240 Hz.

V-Sync: Synchronisation gegen Tearings

Die besten Kristalle nutzen nichts, wenn der Monitor Bilder zu langsam oder „zerrissen“ ausgibt. Verantwortlich für das Timing der Ausgabe und Quell mancher Probleme ist die vertikale Synchronisation, kurz: V-Sync. Die Bildaktualisierung erfolgt hier zeilenweise von oben nach unten; ist der Elektronenstrahl unten angelangt, muss er oben wieder ansetzen, um das nächste Bild in der Phosphorschicht des Bildschirms zu erzeugen – die dafür notwendige Dauer nennt sich Vertical Blanking Interval, kurz VBLANK.

Der Bildaufbau bei LCDs funktioniert noch immer von links nach rechts und von oben nach unten. Ohne Berücksichtigung der Wartezeit aufs nächste Bild mittels vertikaler Synchronisation schiebt die Grafikkarte ungebremst Bilder zum Ausgabegerät, die Bildinformation von zwei oder mehr Frames wird dann vom Monitor in einem einzigen Bildaufbauzyklus wiedergegeben – bei Bewegtbildern ist dies durch horizontal verlaufende Verschiebungen oder „Bildrisse“ sichtbar. Deswegen fällt das sogenannte Tearing vor allem bei Seitwärtsbewegungen des Blickfeldes stark auf.

Gaming-Monitor: MOmentaufnahme aus einem Spiel, welche eine deutliche Verschiebung des Bildes ab der Mitte zeigt - ein sogenanntes Tearing. Quelle: PC Games Hardware
Wenn die Bildfrequenz des Bildschirms nicht für die Framerate des Spiels ausreicht, dann kann es zu einem sogenannten Tearing kommen.

Monitore mit einer festen Bildwiederholrate von 60 Hertz können zum Beispiel alle 16,67 Millisekunden ein neues Bild darstellen. Natürlich erreichen Grafikkarten aber auch Bildraten von weit über 60 Frames pro Sekunde und berechnen dabei mehr Bilder als der Monitor gleichzeitig darstellen kann. Problematisch ist nicht bloß die Differenz zwischen maximaler Refreshrate und Framerate. Selbst bei einem theoretisch idealen Verhältnis von 60 Fps zu 60 Hertz kann Tearing auftreten, solange eine Phasenverschiebung zwischen Grafikkarte und Display besteht. Deswegen genügt es auch nicht – wie immer wieder vermutet wird –, die Bildrate mittels Framelimiter zu begrenzen; denn echte Synchronizität kann damit nicht erreicht werden. Der Bildriss würde dadurch immer an derselben Stelle auftreten.

Um die Tearing-Problematik also zusammenzufassen: Die Grafikkarte arbeitet mit einer variablen Bildrate, Monitore ohne dynamischen Refresh hingegen mit einer festgelegten Bildrate. Genau hier setzt V-Sync an, indem die Bildrate der GPU mit der Bildwiederholrate des Monitors synchronisiert wird. Der Nachteil an V-Sync ist, dass sich wegen der Bildpufferung der Input-Lag erhöht.

Nvidia G-Sync und AMD Freesync

Die bisher bestmögliche Synchronisation von Grafikkarte und Monitor nennt sich Adaptive Sync. Mit dieser Technik werden Bildrisse ohne zusätzlichen Input-Lag eliminiert. Der Nachteil: Der Monitor muss die jeweilige Technik unterstützen. Die beiden Techniken der derzeit marktführenden Grafikprozessoren-Hersteller Nvidia und AMD nennen sich G-Sync beziehungsweise Freesync. Adaptive Sync funktioniert quasi umgekehrt wie V-Sync: Hier wird die Bildwiederholrate des Monitors an die variierende Bildrate der GPU angepasst.

Was ist Freesync 2 HDR beziehungsweise G-Sync Ultimate?

AMD hat mittlerweile „Freesync 2 HDR“ und Nvidia „G-Sync Ultimate“ vorgestellt. Was wie ein Nachfolger des Standards der dynamischen Bildwiederholrate klingt, ist vielmehr eine Ergänzung der Technik um die HDR-Komponente. Diese hat man an die dynamische Bildwiederholrate gekoppelt, weil mit HDR das Display ein eigenes, zusätzliches Tonemapping vornimmt, was wiederum den Input-Lag erhöht. Neben der rissfreien Darstellung haben die beiden Techniken die Funktion, den HDR-bedingten Input-Lag zu reduzieren.

Wie Sie Ihren Monitor anschließen und einrichten, können Sie in den Einsteiger-Tipps der PC Games Hardware nachlesen.

4k Gaming-Monitore - die besten UHD-Bildschirme 2021

Ist das ein Fernseher? In unserer Rangliste finden Sie unter anderem den LG OLED 48CX9LB, einen OLED-TV, der aber G-Sync-kompatibel ist. Die Grenze zwischen Fernsehern und Monitoren verschwimmt immer mehr, weswegen wir nun auch Fernseher, die sich als Gaming-Monitor eignen, in unsere Tests einfließen lassen. 

Gaming-Monitore Ultra HD (3.840 x 2.160p) - von PCGH getestet
badge test-winner
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
Produktname GQ55Q95T* ROG Swift PG65UQ* OLED48CX9LB* Momentum 558M1* 27GN950-B * ROG Strix XG438Q* ROG Strix XG438Q* 436M6VBPAB*
Hersteller Samsung ASUS LG Electronics Philips Monitors LG Electronics ASUS ASUS Philips
asin B085L2H6H4 B07X9QXXFH B085GZ8D44 B086X4J9KG B08BJ65FX1 B07VV59NVK B07VV59NVK B07CRW3V31
gtin 8806090353581 4718017108614 8806098741168 8712581764760 8806098724802 4718017258463 4718017258463 8712581748784
Note
TEST-WERTUNG
1,51
TEST-WERTUNG
1,57
TEST-WERTUNG
1,58
TEST-WERTUNG
1,62
TEST-WERTUNG
1,69
TEST-WERTUNG
1,73
TEST-WERTUNG
1,74
TEST-WERTUNG
1,94
Amazon-Kundenbewertung
Bilddiagonale 55 Zoll 64,5 Zoll 48 Zoll 55 Zoll 3.840 × 2.160 43 Zoll 43 Zoll 43 Zoll
Bildfrequenz 120 Hertz 144 Hertz 120 Hertz 120 Hertz 144 Hertz 120 Hertz 120 Hertz 60 Hertz
Reaktionszeit 3,7 ms 6,2 ms 0,1 ms 7,8 ms 4,6 ms 8,7 ms 8,7 ms 6,1 ms
Inputlag 22,1 ms 17,2 ms 13,1 ms 11,1 ms 9,6 ms 16 ms 16 ms 12 ms
Leuchtkraft Bis 727,4 cd/m² Bis 654,1 cd/m² Bis 239,2 cd/m² Bis 784,5 cd/m² Bis 393,5 cd/m² Bis 456,6 cd/m² Bis 456,6 cd/m² Bis 755 cd/m²
Paneltyp VA VA OLED VA IPS VA VA VA
VRR Freesync G-Sync Ultimate G-Sync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync Freesync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync
Vorteile
  • Hoher Kontrast
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • Hervorragendes HDR
  • Gutes Overdrive
  • G- und Freesync
  • Schlierenfrei
  • Guter Kontrast
  • Mattes Panel
  • Hoher Kontrast
  • Riesiger Farbraum
  • Extrem niedriger Input-Lag
  • Gute VRR-Leistung
  • Gutes Overdrive
  • Gute VRR-Leistung
  • Gutes Overdrive
  • Gute HDR-Qualität
Angebote

Was bringt ein Curved-Monitor?

Curved-Monitore verfügen über einen leicht halbrund gebogenen Bildschirm. Auf diese Weise passt sich der Monitor dem menschlichen Sichtfeld etwas besser an als ein normaler flacher Bildschirm. Die Curved-Form führt dazu, dass unsere Augen Details, die sich am rechten und linken Rand des Bildes abspielen, besser wahrnehmen können. Besonders bei extra breiten Monitoren ist das durchaus von Vorteil – denn wer kennt das Problem nicht, dass während des Spielens Gegner oder Gegenstände an den äußeren Rändern nicht oder später oder erst nach einer seitlichen Augenbewegung entdeckt werden. Insbesondere bei schnelleren Spielen, bei welchen es von Vorteil ist, wenn man feindliche Bewegungen von der Seite schnell wahrnimmt, kann ein Curved-Monitor das Spielen auf jeden Fall erleichtern.

Die besten Curved Monitore sowie Tipps und Wissenswertes finden Sie in unserem separaten Ratgeber „Curved-Monitore„.

Gaming-Monitor von Samsung mit einem leicht halbrund gebogenen Curved-Bildschirm Quelle: Samsung
Curved-Monitore sind an das menschliche Sichtfeld angepasst - dem Betrachter entgehen weniger Details, die sich am Rand des Bildes abspielen.

Die besten Ultrawide-Monitore 2021 für Gamer

Gaming-Monitore Ultrawide - von PCGH getestet
badge test-winner none best-price-performance none
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
10. Platz
11. Platz
Produktname 38GL950G-B* PG35VQ* C49RG90* LC-M34* 34GN850-B* G34WQC-EK* C34H890* G-MASTER GB3461WQSU-B1* 38GN950-B* CU34G2X* 38WK95C-W *
Hersteller LG ASUS Samsung LC-Power LG Gigabyte Samsung Iiyama LG Electronics AOC LG IT Products
asin B07T6J28SN B07SV4XS2Q B07NL27TCK B07WTJJDQL B0864GCQPL B08DL615J1 B073RJY7HH B0866GCPXM B086C3FZ3X B082VHT11B B0798RDFK7
gtin 8806098532971 4718017308762 8801643628314 4260070127342 8806098724765 4719331808389 5415247136705 4948570117185 8806098724789 4038986117005 8806098110513
PCGH-Note
TEST-WERTUNG
1,35
TEST-WERTUNG
1,63
TEST-WERTUNG
1,57
TEST-WERTUNG
1,64
TEST-WERTUNG
1,68
TEST-WERTUNG
1,71
TEST-WERTUNG
1,87
TEST-WERTUNG
1,79
TEST-WERTUNG
1,81
TEST-WERTUNG
1,90
TEST-WERTUNG
1,91
Amazon-Kundenbewertung
Auflösung 3.840 × 1.600 3.440 × 1.440 5.120 × 1.440 3.440 × 1.440 3.440 × 1.440 3.440 × 1.440 3.840 × 1.600 3.440 × 1.440 3.840 x 1.600 3.440 × 1.440 3.440 × 1.440
Bildfrequenz 175 Hertz 200 Hertz 120 Hertz 100 Hertz 160 Hertz 144 Hertz 100 Hertz 144 Hertz 144 Hertz 144 Hertz 75 Hertz
Reaktionszeit 3,8 ms 5,9 ms 5,8 ms 6,5 ms 4,2 ms 5 ms 9,3 ms 5,3 ms 4,7 ms 8 ms 11,3 ms
Inputlag 12 ms 11,2 ms 27,4 ms 12,7 ms 9,2 ms 10,3 ms 10,6 ms 24,5 ms 9,2 ms 11,8 ms 10,6 ms
Leuchtkraft Bis 465,4 cd/m² Bis 492,2 cd/m² Bis 388,4 cd/m² Bis 342,1 cd/m² Bis 383,2 cd/m² Bis 326,3 cd/m² Bis 265,8 cd/m² Bis 294,7 cd/m² Bis 438 cd/m² Bis 253,5 cd/m² Bis 316,1 cd/m²
Paneltyp IPS VA VA VA IPS VA SVA IPS IPS VA AH-IPS
VRR G-Sync G-Sync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync (G-Sync kompatibel) Freesync
Vorteile
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • Bestmögliches HDR
  • 1440p bei 200 Hz
  • 1.440p bei 120 Hz
  • Farbtreue und Kontrast sehr gut
  • Farbstarkes Panel
  • Niedriger Inputlag
  • Hohes Kontrastverhältnis
  • Gleichmäßige Ausleuchtung
  • G-Sync
  • Gute Ausstattung
  • Hohe Farbtreue
  • Vesa DisplayHDR 600
  • Niedriger Input-Lag
  • Gute Ausstattung
  • Farbstarkes Panel
  • G-Sync
Angebote

Wie funktioniert ein LCD-Monitor?

An nahezu jedem PC arbeitet heutzutage ein Flüssigkristallbildschirm, auf Englisch Liquid Crystal Display (LCD). Zwischen der Rückwand des Bildschirms und dem Rahmen sitzen neben der Elektronik das sogenannte Flüssigkristallpanel und die Hintergrundbeleuchtung

Diese beiden Komponenten sorgen dafür, dass aus den Informationen, welche vom PC an den Bildschirm gesendet werden, letztlich sichtbare Bilder entstehen. Innerhalb des Flüssigkristallpanels befinden sich einerseits die Flüssigkristalle und andererseits die sogenannten Subpixel – jeder Pixel des Bildschirms besteht aus insgesamt drei Subpixeln in den drei Farben Rot, Grün und Blau

Je nach elektrischer Spannung drehen sich die Flüssigkristalle so, dass mehr oder weniger Licht zu den Pixeln durchdringt. Wird so beispielsweise das Licht auf das blaue Subpixel blockiert, während Grün und Rot beleuchtet bleiben, erscheint auf dem Bildschirm ein gelber Pixel. Durch die Drehung der Flüssigkristalle und den dadurch gesteuerten Lichteinfall auf die Subpixel können letztlich sämtliche Farben gemischt werden.

Quelle: PC Games Hardware

Gibt es einen Unterschied zwischen LED- und LCD-Monitor?

Produktnamen und -beschreibungen erwecken oft den Eindruck, LED-Monitore seien eine Nachfolgetechnik zu LCD. Dem ist nicht so. LED-Monitore sind LCD-Bildschirme mit der neueren Hintergrundbeleuchtung. Während zur Ausleuchtung der Subpixel zuletzt maßgeblich sogenannte Kaltkathodenröhren verwendet wurden, kommen nun ausschließlich LEDs (Light-emitting Diode, Leucht-Diode) zum Einsatz. LEDs verbrauchen zum einen weniger Strom und sind zum anderen auch umweltfreundlicher; die Leuchtröhren enthielten häufig Quecksilber.  

Gaming-Monitor: Schaubild zum Aufbau eines LCD-Bildschirms Quelle: PC Games Hardware

Gibt es OLED-Monitore?

OLED-Panels sind bekannt für ihre Eigenschaft, absolutes Schwarz darzustellen. Während sich diese Technik bei Fernsehern gerade immer mehr verbreitet, konnte sie in Sachen PC-Bildschirme noch nicht Fuß fassen. Bei OLED ist keine Hintergrundbeleuchtung mehr nötig, die Pixel leuchten selbst – auf diese Weise ist auch das so oft zu Werbezwecken genannte absolute Schwarz möglich. Was bei Fernsehern zu einer tollen Bildqualität führt, ist leider für PC-Monitore (noch) nicht geeignet. Bei OLED-Monitoren besteht nämlich die Gefahr des Einbrennens, wenn dasselbe Element über lange Zeit hinweg an derselben Stelle dargestellt wird. Man denke hier beispielsweise an die Statusleisten in PC-Spielen, die sich immer am selben Fleck befinden. Abgesehen davon haben OLED-Panels eine geringere Lebensdauer und sind bisher noch ziemlich teuer.

Das gilt sowohl für Fernseher als auch für die wenigen PC-Bildschirm-Modelle, die sich auf dem Markt finden. Was freilich möglich ist, ist den PC an den OLED-TV anzuschließen und diesen über den Game-Modus als Bildschirm zu nutzen. Jedoch ist diese Kombination nicht für stundenlanges Spielen und insbesondere aufgrund der hohen Reaktionszeit nicht für schnelle Shooter geeignet.

TN-, VA- und IPS-Panel – unterschiedliche Reaktionszeiten und Bildqualitäten

  • TN-Panels (kurz für Twisted Nemantic, die Flüssigkristall-Drehzelle) sind nicht nur die günstigsten Displays, sondern auch nach wie vor die mit der geringsten Reaktionszeit (Dauer, die ein Pixel für einen Farbwechsel benötigt – insbesondere für Gamer wichtig!). Deswegen ist TN nicht nur in Billigmodellen zu finden, sondern auch in hochfrequenten Gaming-Modellen. Die aktuell maximal möglichen 240 Hz gibt es etwa nur bei einem TN-Panel in Full-HD-Auflösung. Für reaktionsschnelles TN müssen aber Kompromisse in der Bildqualität eingegangen werden: Die Flüssigkristalle eines Twisted-Nematic-Panels richten sich nicht optimal aus und verursachen dadurch ein diffuses Licht, was einen geringeren Kontrast zur Folge hat. Durch einen speziellen Film wird der Effekt reduziert. Sitzt der Anwender allerdings nicht direkt vor dem LCD, nimmt der Kontrast deutlich ab – man spricht dann von der Blickwinkelabhängigkeit.
  • In IPS-Panels (In Plane Switching) werden die Flüssigkristalle parallel angeordnet. Dies sorgt unter anderem für eine höhere Blickwinkelstabilität. Allerdings hat die IPS-Technik auch einen Nachteil: Die Panels sind dicker und benötigen eine stärkere Hintergrundbeleuchtung, was in einem höheren Stromverbrauch gegenüber TN resultiert. Außerdem sind diese Panels teurer und haben langsamere Reaktionszeiten.
  • VA-Panels (Vertical Alignment) – egal ob MVA (Multi VA) oder PVA (Patterned VA) – arbeiten mit einer Unterteilung der einzelnen Zellen (Subpixel) in Domänen. Dies ermöglicht die Steuerung der Kipprichtung der einzelnen Moleküle, dazu befinden sich winzige Vorsprünge auf dem Trägermaterial (Glasplatten). Die gesteuerte Ausrichtung der Kristalle sorgt für einen niedrigen Schwarzwert und damit guten Kontrast sowie eine gute horizontale Blickwinkelstabilität.
  • IPS- und VA-Displays sind in Sachen Bildqualität klar im Vorteil. Bei IPS gibt es kaum Verfälschungen, sodass die Panel-Technik schon oft auf den ersten (schrägen) Blick erkennbar ist. So schön die Farben auch dargestellt werden, die Reaktionszeiten sind bei IPS und VA stets höher. Dafür liefern die Displays auch ein besseres (Stand-)Bild. Denn in Bewegungen neigen sie wegen der langsameren Flüssigkristalle stärker zu Schlieren. Etwas Abhilfe bietet hier die Overdrive-Funktion, über die fast jeder Monitor mittlerweile verfügt. Dadurch wird eine höhere Spannung an die Kristalle angelegt, damit sie sich zum Bildwechsel schneller drehen. Im Display-Menü oft schlicht als „Reaktionszeit“ bezeichnet, ist diese je nach Modell mehrstufig einstellbar. In der höchsten Stufe kann es aber wieder zu Bildverfälschungen kommen, sodass ein mittleres Overdrive-Niveau oft der beste Kompromiss ist. Die beste Alternative für die meisten Gamer dürfte ein Kompromiss aus Bildqualität und Reaktionszeit sein. Wer Online-Shooter nicht unbedingt auf Wettkampfniveau, mehr Single-Player oder genügsame Strategiespiele zockt, kann ruhig zum „schöneren“ statt zum „schnellen“ Monitor greifen.

Schädigt Arbeit am Monitor die Augen?

Licht hat einen entscheidenden Anteil an der körpereigenen Produktion von Melatonin. Das Hormon ist für das menschliche Immunsystem extrem wichtig, da es den Schlaf- Wach-Zyklus des Körpers steuert. Während die Ausschüttung tagsüber, unterstützt vom natürlichen Tageslicht, natürlicherweise unterdrückt wird und dadurch Leistungsfähigkeit und Konzentration begünstigt, ist sie nachts unverzichtbar für einen erholsamen Schlaf. Verkürzte oder gestörte Schlafphasen sind typische Symptome einer Mangelerscheinung, wie sie zum Beispiel durch Schichtarbeit herbeigeführt wird. Auch verlängerte Spiele-Sessions, die sich bis tief in die Nacht ziehen, können einen solchen Effekt haben – jedenfalls dann, wenn sie zur Gewohnheit werden. 

Zum künstlichen Umgebungslicht des Wohnraums kommt dann nämlich noch die ausgiebige Exposition durch den PC-Monitor. Mangelnde Erholung durch verminderte Schlafqualität, eine erhöhte Belastung der Nieren und ein höherer Blutdruck sind potenzielle gesundheitliche Langzeitfolgen. Eine Sonderrolle kommt Licht mit einem hohem Blau-Anteil zu, insbesondere zwischen 400 und 450 Nanometern Wellenlänge. Dieses wird auch von den W-LEDs erzeugt, welche moderne LCDs durchleuchten. 

Permanente Schädigung durch Monitor-Licht ist ein umstrittener Forschungsgegenstand – zwar weisen wissenschaftliche Untersuchungen einen destruktiven Einfluss von blauem Licht auf die Zellen der Netzhaut nach (Photoretinitis), damit ist aber noch längst nicht schlüssig geklärt, ob der Blaulichtanteil bei PC-Monitoren das menschliche Auge irreversibel schädigt. Der Einfluss auf Biorhythmus und Melatonin-Spiegel ist aber unbestritten und trifft insbesondere auf blaues Licht zu. Deshalb warten mittlerweile viele Monitore mit einem Low-Blue-Light-Modus auf.

Quelle: PC Games Hardware

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Die besten Gaming-Monitore 2021: unsere Testsieger im Detail

Der Testsieger, Full HD

Für extrem ambitionierte Gamer: Der Asus ROG Swift PG259QNR mit einer Bildwiederholrate von 360 Hz

2 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Geringe Latenz
  • Nur Full HD
Sieht man noch einen Unterschied zwischen 240 und 360 Hz? Ja, aber wirklich nur im direkten Vergleich. Wer noch auf 240 Hz allein wegen der ultimativen Geschmeidigkeit aufgerüstet hat, muss nicht mehr unbedingt mitgehen. Die hohe Frequenz bietet andere Vorteile (für den E-Sport). Mehr Bilder bedeutet etwa weniger Lag und laut Nvidia auch eine bessere Trefferquote in Shootern. Der niedrigere Lag habe darauf einen höheren Einfluss als die hohe Bildwiederholrate. Wir haben am PG259QNR alle erdenklichen Input- Lag-Messungen vorgenommen, nicht nur mit dem im G-Sync-Modul integrierten Reflex Latency Analyzer. Auch der direkte Vergleich mit einem Röhrenmonitor zeigt: Hier sind wir am Minimum der LCDs angekommen. Das schnelle IPS-Panel liefert auch eine recht gute Farbqualität: Der für Gamer einzig wichtige sRGB-Farbraum wird fast vollständig ausgefüllt, nämlich zu 98 Prozent. Der Filmfarbraum DCI-P3 oder der Fotofarbraum AdobeRGB wird nur zu circa zwei Dritteln überlappt, aber an professionelle Bildbearbeitung ist hier ohnehin nicht zu denken. Auch wenn man das mit der kalibrierten Farbtreue könnte: Zu unserer Überraschung lässt sich das Panel recht gut kalibrieren, nämlich auf eine Farbabweichung von durchschnittlich nur 1,2 im Delta E 2000 - ein richtig gutes Ergebnis. Leider kann das dem Gamer egal sein, denn die subjektive Bildqualität erhöht das nicht. Im Werkszustand ist das Bild recht kühl voreingestellt, was an sich etwas natürlicher wirkt als nach der Kalibrierung. Der Kontrast kratzt nur knapp an der 1.000:1-Marke, ist also noch dreistellig. Es geht zwar mit IPS hier schon etwas besser, aber sichtlich schwärzeres Schwarz bieten nur VA-LCDs oder OLEDs. Zum Trost: Die schnellen Nano-IPSModelle von LG haben sogar noch einen minimal schlechteren Kontrast. Die kommenden 360er Modelle bieten also auch eine bessere Allrounder-Qualität als ältere TNs für den E-Sport, sind aber nach wie vor „Spezialisten“. Nicht zuletzt wegen des recht hohen Preises sind die 240er für den zwar nicht professionellen aber doch schon ambitionierten Gamer eher geeignet.
Fazit: Dieser E-Sport-Monitor ist das neue Nonplusultra für Multiplayer-Shooter.

Der Preis-Leistungs-Sieger Full HD

Dieser Monitor überzeugt rundum durch seine Qualität und den gleichzeitig fairen Preis.

970 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Hohe Maximalhelligkeit
  • Hohe Minimalhelligkeit
Das E-Sports-Modell in der Predator- XB3-Serie wirkt ohne jegliche Regenbogen-Beleuchtung und ausschließlich in Schwarz etwas schlicht aber dennoch schnittig sportlich. Im unscheinbaren Äußeren steckt aber richtig viel Monitor: Das IPS-Panel kann in allen Disziplinen überzeugen und weist an keiner Stelle ein Manko auf: So ist etwa 1.200:1 ein richtig guter Kontrast für ein IPS-Display. Besser gehen die Farben auf einem Monitor mit 8 Bit Farbtiefe an sich nicht. Das beweisen die solide Farbraumabdeckung, niedrige Farbabweichungen und auch kaum Helligkeitsabweichungen. Das Bewegtbild ist dank der 240 Hz ziemlich schön scharf und dank der niedrigen Reaktionszeiten von unter 4 ms im Schnitt auch schlierenfrei. Nur der Input Lag ist bestenfalls mittelmäßig und nicht ganz so niedrig wie bei den Top- Modellen. Die paar Millisekunden fallen aber kaum ins Gewicht und sind bei Weitem noch nicht spürbar. Der Monitor überzeugt nicht nur rundum durch seine Qualität, der Preis ist auch mehr als fair. Für Shooter-Spieler gibt es eigentlich keinen Grund mehr zu einem TN-Panel zu greifen. Die Reaktionszeiten mögen noch einen Hauch schneller sein, eventuell auch bei manch einem Modell der Input Lag niedriger, aber das sind nur noch homöopathisch geringe Unterschiede. Die IPS-Modelle mit 240 Hz bieten einfach das bessere Gesamtpaket. Erst recht, wenn sie so günstig sind wie der Predator XB3 XB253QGP, der sich rundum keine Schwäche leistet. Damit erntet der Monitor verdient unseren Preis-Leistungs-Award.
Fazit: Gut, günstig, schnell und schön.

Der Testsieger, WQHD

Der Asus ROG Strix XG279Q ist das aktuelle Nonplusultra unter den WQHD-Monitoren.

1.36 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • Keine
Das neue Killer-Feature von Asus ist das sogenannte ELMB-Sync. Es erlaubt die Unschärfereduzierung mittels Hintergrundlicht-Flimmern, die Asus ELMB nennt, zusammen mit Freesync. Beide Funktionen schlossen sich bislang gegenseitig aus. Was kann der XG279Q sonst noch? Zunächst mal bietet Asus bis zu 170 Hz, der sichtbare Unterschied zu konventionellen 144 Hz ist aber gering. Asus nennt nur DisplayHDR 400, wir messen aber selbst ohne HDR eine Maximalhelligkeit bis fast 500 cd/m² – ohne Einbußen am Kontrastverhältnis. In der Praxis wird diese Helligkeit aber kaum gebraucht, da selbst in hellen Räumen circa die Hälfte reicht. Außerdem spricht Asus von einer Reaktionszeit von 1 ms im Grauwechsel. Wie letztes Jahr schon der LG 27GL850 erschleicht sich auch Asus diesen Wert auf höchster Overdrive-Stufe – noch zudem im Minimum. Auf mittlerer Stufe (3 von 5) beläuft sich der Durchschnitt von unseren 20 Messungen auf 3,3 ms. Damit ist es aktuell das schnellste IPS-Panel, noch schneller als der LG mit seinen 4,7 ms im Schnitt.
Fazit: Top-WQHD-Monitor - unser Testsieger

Der Testsieger 4K/UHD

55 Zoll QLED-Fernseher als Gaming-Monitor - mit 120 Hz und Freesync!

34 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Hoher Kontrast
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • Kein G-Sync
Am Q95T geht leider kein G-Sync per HDMI 2.1, wir haben lediglich Freesync per AMD-Grafikkarte aktivieren können – das dafür fehlerfrei auf der vollen Frequenzspanne. Vielleicht hilft hier ein zukünftiges Software-Update für G-Sync. Darüber hinaus beweist der Q95T, dass sich ziemlich viel Bildqualität aus einem LCD-Panel herausholen lässt: Wir messen mit warmer Farbtemperatur voreingestellt eine gute Farbtreue mit einem durchschnittlichen Delta-E-Wert von 3,1. Zudem glänzt der Q95T mit einer richtig guten HDR-Darstellung, welche aus dem feinzonigen FALD und der Spitzenhelligkeit bis fast 1.500 cd/ m² resultiert. Leider funktioniert diese im Spielemodus nicht, welcher unerlässlich ist, um den Input Lag auf ein annehmbares Niveau zu drücken. Und auch nur dort ist Freesync aktivierbar, sodass es nicht gleichzeitig mit HDR aktiv sein kann. Ohne Spielemodus messen wir über 80 ms an Input Lag, was deutlich zu hoch ist. Mit werden es nur ca. 14 ms an der oberen Kante und ca. 22 ms an der Bildmitte – ein guter bis mittelmäßiger Wert für ein Gaming-Display. Sehr gut aber schneidet der Fernseher in den Reaktionszeiten ab (siehe Tabelle). Das QLED-Panel basiert auf der VA-Technik, welche bei Monitoren nicht selten für dicke Bewegungsschlieren in dunklen Farben sorgt, nicht aber beim Q95T. Mit nur 3,7 ms im Durchschnitt ist der Farbwechsel schneller als bei jedem anderen hier getesteten LCD-Panel. daher eignet er sich mit seinem schlierenarmen Bewegtbild für schnelle Spiele.
Fazit: Think big! Der GQ55Q95T ist unser aktueller Testsieger der UHD-Bildschirme.

Der Testsieger, Ultrawide

Der LG 38GL950G-B ist das neue Ultrawide-Nonplusultra - hier gibt es feinste Technik, die aber freilich auch ihren Preis hat.

87 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • RGB-Beleuchtung auf Rückseite
  • Hoher Preis
Mit gekrümmtem Nano-IPS-Panel und einer Auflösung von 3.840 × 1.600 Bildpunkten kommt der LG Ultragear 38GL950G daher. LG hat schon länger ein derart großes Panel im 24:10-Format im Programm, das mehrere Monitorhersteller verwenden. Bislang waren in dieser Größe aber maximal 75 Hz drin, was nicht für einen Gaming-Monitor sprach. Das ändert sich nun mit dem 38GL950G, der nun bei der 1600p-Auflösung gewaltige 175 Hz samt nativem G-Sync bietet. Durch einen hohen Schwarzwert von fast 0,5 cd/m² ist der Kontrastwert des Monitors mit 944:1 bestenfalls mittelmäßig. Diese kleine Schwäche haben wir auch bei anderen aktuellen Nano-IPS-Panels festgestellt, die wohl der Kompromiss zu den guten Reaktionszeiten sind: Die belaufen sich im Schnitt auf nur 3,8 ms, was den Monitor zu einem der schnellsten IPS-Panels macht. Auch der Input Lag ist erfreulich niedrig. Überzeugen kann er außerdem mit seinem Farbreichtum. Er deckt sowohl den sRGB- als auch den AdobeRGB-Farbraum nahezu vollständig ab, was ihn nicht nur als Büro-Monitor, sondern auch für professionelle Grafikarbeiten qualifiziert.
Fazit: Dieser Monitor ist in Sachen Qualität, Ausstattung und Vielfältigkeit einzigartig - unser Testsieger

Der Preis-Leistungs-Sieger, Ultrawide

Der LC-M34 vereint Ultrawide-Technik und kleinen Preis zu einem verführerischen Team.

1.001 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Farbtreue und Kontrast sehr gut
  • Nicht höhenverstellbar
LC Power stellt nun auch Monitore her und debütiert direkt mit einem Preisschlager. 34 Zoll UWQHD, 100 Hertz, Freesync (auch G-Sync-kompatibel) für je nach Anbieter unter 400 Euro - da gibt es nichts zu meckern. Freilich muss man dafür auf das eine oder andere Extra, das andere Monitore mitbringen, verzichten. So ist der Standfuß starr, heißt, er ist weder schwenkbar noch höhenverstellbar. Auch fehlen die USB-Anschlüsse, die heutzutage viele Monitore haben - die aber auch nicht jeder nutzt. 100 Hertz sind nicht ganz so stark, wie 144 Hertz oder mehr, aber als guter Gaming-Monitor taugt der LC-M34 definitiv!
Fazit: Ultrawide-Preiskracher - guter Monitor für unschlagbaren Preis!
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