Wer gerne am PC spielen möchte, der hat die Wahl zwischen einem Standard-Keyboard oder einer Gaming-Tastatur. Doch welches der beiden Tastaturmodelle ist die richtige Wahl? Welche Ausstattung  und welches Design sollte eine empfehlenswerte Tastatur für Spieler generell bieten? In unserem Gaming-Tastatur Test 2020 finden Sie alle Antworten!

Für das Spielen am PC empfehlen wir definitiv eine mechanische Gaming-Tastatur. Vor dem Kauf sollten Sie sich jedoch überlegen, welcher Tastenschalter und welche Ausstattungsmerkmale ihr Spiel am komfortabelsten gestalten. Mit folgenden technischen Erklärungen und unserer Tastaturen-Rangliste wollen wir Sie bei Ihrer Kaufentscheidung unterstützen.

Gaming-Tastatur Test 2020: Die besten mechanischen Gaming-Tastaturen

Gaming-Tastaturen (mechanisch)
badge test-winner none none best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
10. Platz
11. Platz
Produktname Steelseries Apex Pro * Cooler Master MK850* Logitech G915 Lightspeed RGB * Ducky Shine 7 PBT G* Razer Huntsman Elite * Cooler Master MasterKeys MK750* Roccat Vulcan 121* Corsair K95 RGB Platinum* Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile Rapidfire* QPAD MK 95 * Asus TUF K7 Gaming *
Hersteller Steelseries Cooler Master Logitech Ducky Razer Cooler Master Roccat Corsair Corsair Qpad Asus
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Note
WERTUNG: 1,16
WERTUNG: 1,24
WERTUNG: 1,29
WERTUNG: 1,30
WERTUNG: 1,30
WERTUNG: 1,34
WERTUNG: 1,35
WERTUNG: 1,36
WERTUNG: 1,38
WERTUNG: 1,40
WERTUNG: 1,42
Amazon-Kundenbewertung
Beleuchtung RGB-Einzeltastenbel. RGB-Einzeltastenbel. RGB-Einzeltastenbel. RGB-Einzeltastenbel. RGB-Einzeltastenbel. RGB-Einzeltastenbel. RGB-Einzeltastenbel. RGB-Einzeltastenbel. RGB-Einzeltastenbel. RGB-Einzeltastenbel. RGB-Einzeltastenbel.
Anschlüsse 1 × USB 3.0 2 × USB 3.0 Keine Keine Keine Keine Keine 1 x USB 2.0 1 x USB 2.0 Keine Keine
Schalter (getestet) Steelseries Ominpiont Cherry MX RGB Red Kailh GL Clicky Ch. MX RGB Brown Razer Clicky Optical Ch. MX RGB Brown Roccat Titan Linear Ch. MX Speed RGB Ch. MX Low Profile RGB Speed Qpad 2-in1-Switch Asus Optical Mech linear
Schalter (verfügbar) Steelseries Ominpiont Cherry MX RGB Red Kailh GL Linear/Tactile Ch. MX RGB Red/Black Razer Linear Optical Ch. MX RGB Red/Blue Roccat Titan Tactile Ch. MX Brown RGB Ch. MX Low Profile RGB Red Qpad 2-in1-Switch Asus Optical Mech taktil
Makro/Speicher Ja/ja (5Profile) Ja/ja (512 kB) Ja/ja (3 Profile) Ja/ja (k. A.) Ja/ja (5 Profile) Ja/ja (k. A.) Ja/ja (512 kB) Ja/ja (8 MByte) Ja/ja (8 MByte) Ja/ja (3 Profile) Ja/ja (4 Profile)
Vorteile
  • Sehr gute Ausstattung mit Lautstärkenwalze und Mini-Bildschirm
  • Auslöspunkt der linearen Schalter von 0,4 mm bis 3,6 mm einstellbar
  • Sehr gute Ergonomie dank Handballenablage
  • Sehr gute Ausstattung und sehr viele RGB-Effekte
  • Optimale Ergonomie dank Handballenablage
  • Innovative Aimpad-Technologie
  • Sehr gute Ausstattung mit Multimedia- und Makrotasten
  • Drahtlos (2,4 GHz und Bluetooth) mit Lightspeed-Übertragungstechnik
  • RGB-Beleuchtung mit 9 Efffekten und 5 Animationen
  • Effekte und Customize-Modi per Taste
  • Makros
  • Profilverwaltung ohne Software
  • Sehr gute Ergonomie (gepolsterte Handballenablage)
  • Qualität und Tippgefühl der Tastenschalter
  • Multimediaknöpfe/ Multifunktionsrad
  • Effekte, Makros und Profile ohne Software
  • Eigenschaften der Schalter
  • Sehr gute Ergonomie (Handballenablage)
  • Einfache Beleuchtungs-programmierung
  • Gutes Tippgefühl dank der linearen Titan-Speed-Schalter
  • Sehr gute Ergonomie dank Handballenablage
  • Ausstattung inklusive Beleuchtungseffekte
  • Eigenschaften Cherry MX Speed RGB
  • Ergonomie (gummierte Handballenablage)
  • Keine Doppelbelegung/F-Tasten für Makros
  • Umfangreiche Beleuchtung
  • Ergonomie/Tippgefühl der MX Low Profile RGB Schalter
  • Wechsel der Schaltereigenschaften per Taste
  • Sehr gute Ergonomie dank Handballenablage
  • RGB-Beleuchtunng mit 8 Effekten und einem individuellen Beleuchtungsmodus
  • RGB-Effekte und Profilwahl per Taste
  • Makro-Direktaufzeichnung ohne Software
  • Sehr gute Ergonomie dank Handballenablage
Nachteile
  • Keine
  • Keine
  • Keine Handballenablage
  • Keine
  • Keine
  • Keine
  • Keine
  • Keine
  • Keine
  • Lautstärke bei akustisch taktiler Schalterwahl
  • Keine
Angebote

Brauche ich eine Gaming-Tastatur?

Ob man eine Gaming-Tastatur braucht, hängt stark davon ab, was und in welcher Intensität man spielt. Wer beispielsweise vor allem Aufbau/Echtzeit-Strategie-Spiele, oder Point&Click-Adventures, die hauptsächlich mit der Maus gesteuert werden, spielt, für den reicht eine 08/15-Tastatur ohne Extraausstattung wie Beleuchtung oder mechanische Tastenschalter vollkommen.

Wer aber schnelle Ego-Shooter, Rollenspiele (RPGs), MOBAs oder MMORPGs zockt, der wird den Unterschied zwischen einer Gaming-Tastatur und einer Standard-Schreibtastatur schnell bemerken: Gaming-Keyboards reagieren schneller auf Tastendruck, haben umprogrammierbare Funktions- und Makro-Tasten und lassen sich per RGB-Beleuchtung so einstellen, dass man alle wichtigen Extraknöpfe oder Zusatzelemente wie einen Lautstärkenregler sofort im Blick hat. 

Das alles führt dazu, dass man im Spiel deutlich schneller und sicherer agiert, also stets die richtigen Knöpf und Tasten einer Gaming-Tastatur drückt. Das stiegert nicht nur Ihren Erfolg im Spiel sondern ganz klar auch den Spaß. 

Mechanische Gaming-Tastaturen wie die Roccat Vulcan AIMO 121 verbessern mit ihren Tastenschaltern und der RGB-Beleuchtung das Spielerlebnis. Zusätzlich machen die edlen Tastaturen auch mit ihrem Design und ihrer Optik auf sich aufmerksam.

Mechanische Tastatur versus Rubberdome-Tastatur: Welche Unterschiede gibt es?

Asus, Cherry, Razer, Steelseries
Bei mechanischen Tastenschaltern kommen verschiedene Taster- und Auslösechniken zum Einsatz und die RGB-Beleuchtung (LED mit 16,7 Mio verschiedenen Farben) kann für jede Taste einzeln angesteuert werden. Letzteres ist bei Schaltern mit Gummidom-Technik nicht möglich.

Rubberdome-Tastenschalter haben immer den längeren Auslöseweg

Gummidom- oder Rubberdome-Tastenschalter sind genau genommen natürlich auch mechanisch. Trotzdem unterscheiden sie sich bei der Technik und Funktionsweise deutlich von den „echten“ mechanischen Tastenschaltern.

Beim Rubberdome-Tastenschalter (siehe Bild rechts) ist der Stößel, der auf den eigentlichen Rubberdom trifft, mit wenigen Ausnahmen mit der Tastenkappe verbunden und bewegt sich in seiner Führung um einen nicht genau angegebenen Weg nach unten. Dabei drückt er auf ein leitendes Gummistück, das den Kontakt mit der Platine schließt und so die Taste auslöst. Beim Loslassen der Taste kehrt der Rubberdome zu seiner ursprüngliche Form zurück und drückt damit den mit der Tastenkappe verbundenen Stöße wieder nach oben.

Das kostet den Schreiber oder Spieler letztendlich Kraft, die er rein dafür einsetzt, um ein Stück Plastik herunterzudrücken – letzten Endes wird dabei also relativ viel Energie verschwendet.

Quelle: Asus
Das hauptsächliche Unterscheidungsmerkmal zwischen einem mechanischen Keyboard und einem Rubberdome-Tastatur ist die Mechanik und die Auslöstechnik der Tastenschalter .

Eine Sonderform bei Gaming-Tastaturen mit Rubberdom-Tastenschaltern ist die Scherenmechanik. Hier drückt die Tastenkappe (Key Cap) direkt ohne oder mit einem kleinen Mini-Stößel auf den Gummidom. Für die Führung der flachen (Chiclet-)Tastenkappe sorgt eine Konstruktion, die einer Hebebühne gleicht oder an eine Schere erinnert. Diese Ähnlichkeit bei der Funktionsweise ist verantwortlich für die Namensgebung des Schalters. 

Ein Taster mit Scherenmechanik ist klar die edlere und tippfreundlichere Variante der Rubberdom-Tastenschalter. Einserseits fällt der Auslöseweg erfreulich kurz und die benötigte Betätigungskraft relativ gering aus. Andererseits ist dieser Schaltertyp hörbar leiser als reguläre Rubberdome-Tastenschalter.

Quelle: Cougar
Obwohl Tastenschalter mit Scherenmechanik ebenfalls auf der Rubberdome-Technik basieren, lösen sie bereits nach kurzem Druckweg aus.

Genauere Werte und individuelleres Tippgefühl bei mechanischen Tastaturen

Bei den mechanischen Tastenschaltern einer Gaming Tastatur kommt ebenfalls ein Stößel zum Einsatz (siehe rechts). Anders als beim Rubberdome-Schalter ist dieser allerdings nicht fest mit der Tastenkappe verbunden und dessen festgelegter Auslösedruck (Federwiderstand) und Rücklauf wird mithilfe einer Feder an der Unterseite erzielt.

Wird der Stößel bis zum Anschlag heruntergedrückt (gesamter Hubweg) schließt er nach einer genau definierten Strecke (Auslöseweg) einen Kontakt zwischen zwei Leitern und sorgt so für das Auslösen der Taste. Cherry nutzt bei den MX-RGB- und MX-RGB-Low-Profile-Tastenschaltern beispielsweise die patentierte Gold-Crosspoint-Kontakt-Mechanik (siehe Bild rechts und unten).

Quelle: Cherry
Funktionsweise Cherry MX RGB Brown (haptisch taktiler Schalter)
Quelle: Cherry
Cherrys Tastenschalter mit Low-Profile-Bauform arbeiten auf ähnliche Weise wie die regulären Pendants. SIe sind aber leiser und bieten kurze Auslöse- und Hubwege.

Razers Optischer Switch ist dagegen eine Schaltervariante, die ohne die Prellzeit auskommt, die bei Kontaktschluss normalerweise auftritt. Die Prellzeit bezeichnet die die Dauer in Milli- oder Nanosekunden, die ein (Tasten-)Schalter oder ein Relais zum vollständigen Wechsel zwischen „Kontakt geöffnet“ respektive „Kontakt geschlossen“ – sowie umgekehrt – benötigt.  

Bei Razers opto-mechanischer Schalterkonstruktion befindet sich im Stößel eine Aussparung, durch die nach dem festgelegten Auslöseweg ein Infrarotlichtstrahl dringt. Der trifft auf dann auf einen Sensor, der wiederum den Auslösvorgang erkennt und dann das Auslösen der Taste veranlasst, indem er ein Signal zu PC sendet.  

Der größte Vorteil einer  mechanischen Gaming-Tastatur sind ihre Tastenschalter, die auch nach den von den Herstellern garantierten Betätigungszahlen im zweistelligen Millionenbereich noch ihre genau definierten Eigenschaften besitzen: Die zum Auslösen der Taste notwendige Kraft (Aktivierungsdruck), die in Messeinheiten wie Gram-force (gf) oder Zenti-Newton (cN) angegeben wird, ist klar definiert und bleibt konstant.

Der Auslöseweg, also der Weg bis zum Auslösepunkt sowie der Hubweg bis zum Anschlag, sind ebenfalls genau in Millimetern, vorgeschrieben. Diese Werte variieren je nach Schaltertyp, der oft durch eine spezielle Farbcodierung der Stößel (siehe unten) angezeigt wird. Dazu kommen festgelgte Schaltereigenschaften, sodass Käufer eine sehr individuelle Wahl treffen können.

Quelle: Cherry
Bei Cherrys erst Anfang 2020 auf den Markt gebrachtem Viola-Switch kommt das neue V-Shape-Kontaktsystem zum Einsatz.

Jeder der aktuell in Gaming-Tastaturen verbauten Tastenschalter hat also seine individuellen Eigenschaften. Im Gegensatz zu Rubberdome-Tasten, bei welchen sich das Anschlagsverhalten nach längerem Gebrauch ändert und schwerer oder ungenauer werden kann, bleibt dieses bei mechanischen Tastaturen konstant. Auf diese Weise kann der Nutzer seine Feinmotorik auf die Tastatur einstellen und hat diese dann optimal im Gefühl. In der Praxis bedeutet das, dass der Auslösepunkt spürbar ist und die Taste respektive der Tastenschalter nur noch bis zum Auslöspunkt betätigt, jedoch nicht mehr zum Anschlagspunkt  durchgedrückt werden muss (Bottom Out). Gummidom-Taster sind degegen nicht oder nur  mäßig taktil und müssen deshlab stets durchgedrückt werden. Dazu kommt, dass die Angabe eines präzise definierten Aktivierungsdrucks hier nicht möglich ist, da sich dieser bei Langzeitbenutzung ändert. 

Technische Vorteile durch NKRO – N-Key Rollover

Ein weiterer technischer Vorteil mechanischer Gaming-Keyboards, der auch oft von den Herstellern beworben wird, ist die Möglichkeit des sogenannten N-Key Rollover (NKRO). NKRO bedeutet, dass theoretisch alle Tasten gleichzeitig gedrückt werden können, ohne dass dies zu Key-Blocking führt. Von Key-Blocking spricht man dann, wenn die Tastatur kurzzeitig gar keinen Tastendruck mehr erkennt, weil zu viele Tasten gleichzeitig betätigt werden. Die Zeiten in denen der NKRO lediglich über den PS/2-Port realisierbar war sind jedoch vorbei.

Mittlerweile beherrscht die aktuelle Generation mechnanischer Gaming-Tastaturen, wie die von uns getestete Steelseries Apex Pro, Logitech G915 Lightspeed oder die Ducky Shine 7 PBT uneingeschränkten Key-Rollover (NKRO) am USB-Anschluss. Bei einigen Modellen beschränkt der Hersteller den Key-Rollover  jedoch auf 18KRO oder 16KRO. Wie die Praxis gezeigt hat ist das Optimum oder ein zweistelliger Key-Rollover nicht unbedingt notwendig. Für die meisten Spiele und Anwendungen reicht der 6KRO locker aus, wobei 6KRO bedeutet, dass nur sechs reguläre oder vier modifizierende Tasten („Alt“, „Shift“, „Strg“, Windows- oder Fn-Tasten) gleichzeitig gedrückt werden können.

Krachmacher gegen Leisetreter

Geht es um die Geräuschentwicklung beim Spielen oder Schreiben, dann ist eine Gaming-Tastatur mit Gummidom-Schaltern mit wenigen Ausnahmen leiser als eine mechanische Gaming-Tastatur. Eine hohe Geräuschentwicklung ist also ein Kritikpunkt, den sich Gaming-Tastaturen mir mechanischen Tastenschaltern gefallen lassen müssen. Das zeigt auch die Lautheitsmessungen rechts, bei der mit Ausnahme der Hama Exodus 700, deren Gummidom-Schalter ein Klick-Geräusch produzieren (Semi mechanische Schalter), alle Gaming-Tastaturen mit Rubberdom-Schalter deutlich leiser sind als die mechanischen Keyboards.

Dabei ist es nicht nur das Klick-Geräusch bei den akustisch taktilen Tastenschaltern, was die hohe Lautheit ausmacht. Beim kräftigen Tastendruck ist auch das Auftreffen des Stößels am Anschlagspunkt klar zu hören. Dazu kommen nervige, durch das Schwingen der Platine im Inneren der mechanischen Gaming-Tastatur verursachte Ping-Töne, die vorwiegend beim Herunterdrücken der Tasten auf der unteren Reihe des Hauptfeldes entstehen. Mit Cherrys MX-Silent-Schaltern und Taster mit Low-Profile-Bauweise gibt es aber auch löbliche Ausnahmen was ungewollte Nebengeräusche bei mechanischen Tastenschaltern betrifft. 

Quelle: PC Games Hardware
Mechanische Gaming-Tastaturen produzieren beim Tippen eine hörbar höhere Geräuschkulisse als Gummidom-Keyboards. Die Lautheit kann sogar in Sone gemessen werden, wobei ein niedrigerer Sone-Wert einer geringeren Lautheit entspricht.

Cherry MX, Kailh und CO. – worin sich mechanische Tastenschalter unterscheiden können

Quelle: PC Games Hardware
Der Cherry MX RED beispielsweise ist ein linearer Switch ohne Klick-Geräusch.

In den Produktbeschreibungen der Gaming-Tastatur findet sich immer auch die Angabe, welche Tastenschalter verbaut sind. Je nach genutzter Technik fallen die Auslöse- und Hubwege länger oder kürzer aus, klickt der Taste oder ist sie leise. Häufig findet man bei den Tastenschaltern, auch Switches genannt, die Angabe „taktil“ oder „linear“, bisweilen auch „clicky“. Das bedeutet die Einteilung:

  • Lineare Tasten: Tasten, respektive Tastenschalter mit direktem Weg bis zum Anschlagspunkt und ohne hör- oder spürbares Feedback beim Erreichen des sogenannten Betätigungspunktes, also jenem Punkt, an dem die Kontakte am Schalter geschlossen werden und die Gaming-Tastatur den Tastendruck dadurch registriert.
  • Taktile Tasten: Tasten bzw. Tastenschalter deren Auslösepunkt meist nach der Hälfte des Hubwegs klar spürbar (haptisch taktil) ist. Zusätlich können taktile Tasten auch ein akustisches Feedback per Klick-Geräusch geben (akustisch taktil).
  • Clicky Tasten: Tasten/Tastenschalter, die am Auslösepunkt nicht nur eine spürbare (haptische) sondern auch eine in Form eines Klick-Geräusches deutlich hörbare Rückmeldung (akustisch taktil) geben. Genau genommen sind Clicky Tasten sogar doppelt taktil.
Quelle: PC Games Hardware
Der Cherry MX BLUE ist ein taktiler Tastenschalter mit akustischem Feedback.

Die größte und bekannteste Gruppe mechanischer Tastenschalter bildet Cherrys MX (RGB) Modellpalette. Die Tastenschalter des deutschen Traditionsherstellers unterscheiden sich bezüglich ihrer Betätigungskraft (MX Red: 45 gf, MX Black: 60 gf, MX Green: 80 gf) sowie ihrer Schaltercharakteristik, da sie teils linear, teils haptisch taktil oder gar doppelt, also haptisch und akustisch taktil sind. Während lineare Schalter (Farbcodierung: Rot/Hellrot, Schwarz, Silber) auf eine Rückmeldung bei Erreichen des Auslösespunktes nach 2 Millimetern des gesamten Hubweges verzichten (der Anschlagspunkt ist bei allen Cherry-MX-Schaltern nach 4 Millimetern erreicht), geben die braunen, transparenten und grauen Cherrys ein spürbares Feedback – Cherry-MX-Blue/Green-Schalter machen sich zusätzlich noch durch ein Klick-Geräusch bemerkbar.

Quelle: Cherry
Cherry hat den schnellen und linearen MX-Low-Profile-RGB-Speed-Tastenschalter (Auslösepunkt nach 1,0 mm bei 3,2 mm Gesamthub) für flache Gaming-Tastaturen entwickelt.

In den letzten Jahren hat Cherry aber noch weitere, speziell für Gaming-Tastaturen konzipierte Switches auf den Markt gebracht. Mit den Tastenschaltern MX-RGB-Silent-Reihe stellte der Hersteller lineare Switches vor, die nachweislich besonders geräuscharm zu Werke gehen und wie die Lautheitsmessung oben demonstriert, nicht lauter als Gummidom-Tastenschalter sind. 

Im letzten Jahr überraschte Cherry dann erneut mit einem innovativen Tastenschalter, dem MX RGB Low Profile Switch. Der ist vor allem für flache mechanische Gaming-Tastaturen konzipiert und im Vergleich mit den regulären Modellen in der Höhe um 35 Prozent reduziert. Während der Cherry MX Low Profile RGB Red mit einem Auslösepunkt nach 1,2 mm (Gesamthub: 3,2 mm) auch anderen Herstellern zur Verfügung steht, ist die Speed-Variante mit einen verkürzten Auslösepunkt nach 1,0 mm (Gesamthub: 3,2 mm) vorerst nur in Corsairs Modellpalette mechanischer Keyboards zu finden. Sein Debüt gab der Taster dann auch mit der von uns getesteten Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile Rapidfire

Neue Tastenschaltervarianten Teil eins (Quelle: PC Games Hardware)
Neue Tastenschaltervarianten Teil zwei (Quelle: PC Games Hardware)

Mittlerweile hat Cherry allerdings von vielen Tastenschalterherstellern Konkurrenz bekommen. Der in China ansässige Hertsteller Kailh beispielsweise bietet Switches an, die man durchaus als Cherry-Derivat oder -Klon bezeichnen kann. Die zum Einsatz kommenden Kontaktechnik sowie der Aufbau von Gehäuse und Stößel sind fast identisch mit der Cherry-Vorlage und genauso wie Cherry-MX-Switches sind auch jene von Kailh nach Farben sortiert. Die Geschwindigkeits-Schalter beispielsweise gibt es in Silber, Kupfer, Bronze und Gold. Die Farbcodierung zeigt dabei an, wie hoch der Auslösedruck ist, ob der Kailh-Switch (akustisch) taktil oder linear ist und ob die Schalterwege (Weg zum Auslösepunkt und Hubweg) regulär oder verkürzt ausfallen. 

Ein weiterer Hersteller von Gaming-Tastaturen, der auf eine eigene Schalterfertigung setzt, ist Razer. Die ersten Black Widow Gaming-Keyboards waren zwar noch mit Cherry-Schaltern bestückt, ab 2014 bot der Peripheriespezialist mit dem Razer Green (clicky und tactile), dem Razer Orange (tactile und silent) sowie dem Razer Yellow (linear und silent) drei selbst entwickelte und produzierte mechanische Tastenschalter an. Mit den bereits erwähnten Razer Clicky Optical und Linear Optical präsentierte man Mitte 2018 dann sogar die ersten optischen Tastenschalter.

Weitere Anbieter von mechanischen Gaming-Tastaturen, die ihre Tastenschalter nicht oder nicht mehr bei Cherry, Kailh, Gateron oder Outemu einkaufen, sondern selbst herstellen, sind Roccat (Titan Switch), Asus (TUF Optical-Mech Switch), Qpad (2 in 1 Switch) und Steelseries (Omnipoint Switch).

Selbstbautastaturen mit freier Tastenschalterwahl

Eine gewisse Sonderstellung nehmen sogenannte Selbstbautastaturen oder DIY-Keyboards ein. Das sind mechanischen Gaming-Tastaturen, bei denen Sie jeden einzelnen Switch ohne Lötarbeiten auf die Platinen stecken können. Das ermöglicht ganz individuelle Kombinationen von Tastenschaltern, da Sie sogar verschiedene Schaltertypen auf einer Platine unterbringen können.

Glorious PC Gaming Race beispielsweise bietet das Chassis und die Platine des GMMK für ca. 75 Euro an, ein Set aus 120 Schaltern von Kailh oder Gateron kostet je rund 45 Euro und für die Tastenkappen werden ca. 20 Euro fällig. Logitech hat mit dem Pro X Keyboard (ca. 150 Euro) ebenfalls ein DYI-Variante im Portfolio und verlangt für das Set an GX Blue (klickend), GX Brown (taktil) oder GX Red (linear) Switches je 50 Euro.  

Dank der ungebrochenen Popularität der mechanischen Gaming-Keyboards kommen auch immer wieder neue Schalterhersteller, Eigenproduktionen oder technische Schalterinnovationen auf den Markt. Wer genau wissen will, welche Eigenschaften diese oder bereits erhältliche Tastenschaltermodelle haben, der findet auch immer auf den Websites der Hersteller hilfreiche Beschreibungen.

Quelle: PC Games Hardware
Bei der Selbstbau­tastatur von Glorious PC Gaming Race können Sie die nicht gelöteten Tastenschalter beliebig austauschen. Hier ist dann sogar eine Mischbestückung möglich.

Die besten von uns getesteten nicht mechanischen Gaming-Tastaturen

Gaming-Tastaturen (nicht mechanisch)
badge test-winner best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
Produktname Corsair K57 RGB * Steelseries Apex 3 * Sharkoon Skiller SGK4 Gaming Keyboard RGB, N-Key-Rollover, (Deutsches Tastaturlayout)* CHERRY KC 6000 Slim* Speedlink Orios Metal Gaming Keyboard *
Hersteller Corsair Steelseries Sharkoon Cherry Speedlink
asin B07VZRK462 B083M9CBD5 B07FPGQ933 B07CWWSQDN B07GLGWLP9
gtin 0840006608677 5707119038843 4044951020454 4025112088612 4027301336559
Note
WERTUNG: 1,67
WERTUNG: 1,70
WERTUNG: 1,74
WERTUNG: 2,13
WERTUNG: 2,16
Amazon-Kundenbewertung
Beleuchtung RGB-Einzeltastenbeleuchtung RGB-Hintergrundbel. mit 10 Zonen RGB-Hintergrundbel. mit 6 Zonen Keine RGB-Hintergrundbeleuchtung
Handballenablage Ja (modular) Ja (modular) Ja (integriert) Nein Nein
Zusatztasten 16 1 8 6 Keine
Makro/Speicher Ja/ja (k. A.) Ja/ja (k. A.) Ja/ja (4 Profile) Ja/nein (nur extern) Nein/nein
Vorteile
  • RGB-Einzeltastenbeleuchtung mit zehn Effekten und Modifikationen
  • Optimale Ergonomie dank Handballenablage
  • Sechs separate Makrotasten (G1 bis G6) und sieben Multimediatasten
  • Makro Direktaufzeichnung und Profilwahl per Taste
  • Sehr gute Ergonomie (magnetisch andockende Handballenablage)
  • Multifunktionsdrehrad, spritzwassergeschützt (IP32)
  • Profilverwaltung und Makrofunktion
  • Viele Einstellungen ohne Software möglich
  • Sehr gute Ergonomie
  • Eigenschaften Scherenmechanik-Taster
  • Sechs separate Sondertasten und flaches, kompaktes Gehäuse
  • RGB-Hintergrundbeleuchtung, Effekte per Taste wählbar
  • 12 mit Mediensteuerung und Office-Funktionen doppelt belegete F-Tasten
Nachteile
  • Einzeltastenbeleuchtung nicht programmierbar
  • Nur RGB-Zonenbeleuchtung, keine programmierbare Einzeltastenbeleuchtung
  • Nur RGB-Zonenbeleuchtung, keine programmierbare Einzeltastenbeleuchtung
  • Keine Handballenablage und keine Höhenverstellung
  • Kein interner Speicher
  • Nur RGB-Hintergrundbeleuchtung keine programmierbare Einzeltastenbeleuchtung
  • Keine Handballenablage, keine Makrofunktion
Angebote

Funk, Bluetooth, kabelgebunden – macht das einen Unterschied?

Wer sich eine mechanische Gaming-Tastatur kaufen möchte, wird feststellen, dass es diese mit wenigen Ausnahmen wie die Logitech G613, Corsair K63 Wireless oder Logitech G915 nur als kabelgebundene USB-Version gibt. Der einfachste Grund dafür ist, dass die Keyboards sonst zu teuer wären, da sie zusätzlich mit einem Akku sowie einem 2,4-GHz– oder Bluetooth-Controller bestückt werden müssten. Mit der Logitech G915 steht jetzt endlich die erste drahtlose Gaming-Tastatur bereit, die sogar mit einer programierbaren RGB-Einzeltastenbeleuchtung ausgestattet ist – Logitechs neue, besonders stromsparenden Lightspeed-Übertragungstechnik macht dies möglich.

Generell ist gerade für PC-Spieler eine Tastatur mit USB-Anschluss am empfehlenswertesten, obwohl mittlerweile dank neuer Techniken wie Lightspeed (Logitech), Hyperspeed (Razer) oder Slipstream (Corsair ) eine stromsparende drahtlose Übertragung mit einer Signalrate von 1.000 Hz möglich ist. Bei der Übertragung per Bluetooth oder Funk (2,4 GHz) kann es aber trotzdem zu Verzögerungen kommen. Anderweitige Funk-Signale oder Wellen (das gilt sogar für die Mikrowelle) können Störungen verursachen Wer also sichergehen will, dass seine Befehle per Tastendruck schnellstmöglich im Spiel ankommen, greift zu einer kabelgebundenen mechanischen Tastatur.

Auch interessant: Gamepad-Test 2020 – Die besten Controller für den PC

Ein weiterer Nachteil, der beim Kauf von kabellosen Gaming-Tastaturen ab und an vergessen wird, ist, dass das Keyboard mit Batterien betrieben wird, die nach einer gewissen Zeit leer sein werden. Damit das nicht mitten im Spiel zu Frust führt, sollte man zumindest stets die passenden Ersatzbatterien parat haben. Bei vielen in den letzten Monaten auf den Markt gekommenen kabellosen Gaming-Tastaturen ist sogar ein interner Akku eingebaut, der per USB-Kabel – meist ist an der Tastatur ein Mikro- oder Mini-USB-Anschluss vorhanden – aufgeladen wird. Hier sparen Sie sich zwar den Batteriekauf, ist der Akku jedoch leer muss die Gaming-Tastatur auch ans Ladekabel, sodass Sie temporär auf Ihre kabellose Freiheit verzichten müssen. 

Für den ruhigeren Zocker beziehungsweise denjenigen, der sein Keyboard auch viel zum Schreiben verwendet, sind Funk- oder Bluetooth-Tastaturen definitiv eine Option und haben den Vorteil, dass Sie Ihren Rechner auch auf größere Entfernung bedienen können. Wer beispielsweise seinen PC oder Laptop als Multimedia-Center (HTPC) in Kombination mit seinem Fernseher nutzt, für den ist eine Bluetooth- oder Funk-Tastatur die komfortablere Wahl, da er mit dieser den Multimedia-PC von der Couch aus bedienen kann. Besonders angenehm sind für diesen Zweck Multimedia-Tastaturen mit integriertem Touchpad wie Corsairs K83 Wireless oder Logitechs Wireless Touch Keyboard K400 Plus und Multimedia-Knöpfen oder Reglern für Lautstärke und Co. 

Quelle: PC Games Hardware
Wenn eine mechanische Gaming-Tastatur über eine Tastenbeleuchtung im RGB-Farbraum (16.7 Millionen Farben) verfügt, muss jede einzelne Taste per Hardware/Software individuell beleuchtet werden können. Außerdem muss die Beleuchtung abschaltbar sein.

Gaming-Tastatur-Design: RGB, neue Farben, Tenkeyless und Multimedia-Tasten

Mittlerweile gibt es kaum eine mechanische Gaming-Tastatur mehr, die nicht über eine RGB-Beleuchtung verfügt. Die wird mithilfge einer LED oder Diode realisiert, die am oder im Tastenschalter montiert ist und 16,7 Millionen Leuchtfarben (RGB-Farbraum) darstellen kann. Per Tastenkombination (Fn-Umschalttaste) oder der passenden, anwenderfreundlichen Software (Angaben zum Download und der Bedienung der Tastenkombis liegen den Geräten grundsätzlich bei) können nach Belieben Farbeffekte (Regenbogen, Farbwechsel, Sternenhimmel, Visier, Spiraleffekt, etc.) eingestellt oder aber einzelne Tasten zur besseren optischen Wahrnehmung während des Spielens beleuchtet werden. Gerade die Möglichkeit der individuellen Beleuchtungsprogrammierung ist für den Gamer besonders wichtig und steht bei Gummidim-Tastaturen nicht zur Verfügung. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass die RGB-Einzeltastenbeleuchtung im Idealfall ohne Software per Knopfdruck gedimmt werden kann und  deaktivierbar ist – das ist nämlich längst nicht bei allen Gaming-Keyboards der Fall.

Quelle: PC Games Hardware
Bei der für den Esport konzipierten Huntsman Tournament Edition verzichtet Razer auf den Nummernblock. Damit gehört das mit Razers Linear Optical Tastenschaltern bestückte Gaming-Keyboard zu den sogenannten Tenkeyless-Tastaturen, kurz TKL-Keyboards.

Tenkeyless-Tastaturen verzichten auf den Nummernblock. So wird das Keyboard kleiner und ist dadurch für räumlich beschränkte Schreibtische oder auch zur Mitnahme besser geeignet.

Schwarze Keyboards oder Modelle mit metallikfarbenem Korpus sind zwar immer noch die am häufigsten verbreitete Variante, doch ab und an schleichen sich bereits andersfarbige Tastaturen in die Sortimente. So beispielsweise die Quartz-Edition von Razer ganz in Rosé, die Tesoro Gram Spectrum in Weiß oder die Roccat Vulcan 122 Aimo mit Aluminiumoberfläche.  ​

Optisch im Trend sind derzeit sogenannte freistehende Tastenschalter. Die hat Corsair mit der K70 eingeführt und sie sind bei einem Großteil aller mechanischen Tastaturen des Herstellers wie bei der K95 Platinum RGB, der K70 RGB, der K65  RGB, der K63 und der Strafe zu finden. Hier liegen die Tastenschalter nicht innerhalb des Tastatur-Gehäuses, sondern stehen ein Stück weit heraus (siehe Razer Huntsman Tournament Edition) und geben so den Blick auf die Technik frei. Das hilft einerseits bei der Reinigung, andererseits wirkt dadurch die Beleuchtung intensiver, da einiges an Licht unterhalt der Tastenkappe emittiert.

Quelle: Razer
Es muss nicht immer Schwarz sein – und die Peripherie darf mittlerweile gern zum persönlichen Stil passen. Also gibt es in der Quartz-Kollektion von Razer eine rosé-farbene Gaming-Tastatur.

Designpunkte, auf die man beim Kauf achten sollte

In Bezug auf die Tasten und Tastenfelder (NUM-Block, Makro-Block, Mittelblock oder Haupttastenfeld) gibt es ebenfalls einige Punkte, auf die man beim Kauf einer Gaming-Tastatur achten sollte. Hierzu gehören beispielsweise dedizierte Multimedia-Tasten, also solche, mit denen man beispielsweise ohne große Umstände die Lautstärke regeln und den Media-Player bedienen kann. Ohne große Umstände heißt in diesem Fall: ohne eine umständliche Bedienung per Fn-Umschalttaste sowie doppelt belegte F-Tasten. Mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger für den PC-Gamer sind separate Makro-Tasten, oft auch G- oder M-Tasten genannt, die man individuell mit den entsprechenden Makros für die PC-Spiele belegen kann. Für eine komfortable Nutzung ohne Momente des Ärgernisses, weil man Tasten betätigt, die nicht betätigt werden sollen, sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die einzelnen Tastenblöcke auf dem Keyboard ausreichend Abstand zueinander haben. Liegen beispielsweise die Makro-Tasten zu nah am Haupttastenblock, kann es schnell passieren, dass man ein Makro zündet, statt die Großschreibung zu aktivieren oder den Esc-Knopf zu drücken. Rückt die F-Tastenreihe zu nah ans Hauptastenfeld, löst man gerade als Blindschreiber schnell ungewollt die F-Tasten anstelle der Zahlen auf der oberster Reihe des Haupttastenfeldes aus. Ansonsten sollte man beim Tastatur-Design noch darauf achten, dass seitlich oder vorn am Chassis USB- und Sound-Anschlüsse angebracht sind. So können weitere Geräte wie das Headset, Boxen, Gamepads, Mäuse oder ein Tischmikrofon bequem angebracht und schnell aus- und eingesteckt werden. Wer außerdem viele Stunden vor der Tastatur verbringt oder das Gerät auch zum Schreiben und für Anwendungen wie MS Office nutzt, für den empfiehlt sich eine ausreichend groß dimensionierte Handballenablage. Durch die Handballenablage liegt der untere Bereich der Hand ergonomisch und somit entspannt auf – dadurch werden Unannehmlichkeiten wie Sehnenscheidenentzündungen oder eine Verkrampfung des Handgelenks und Unterarms deutlich minimiert.

Die beste Gaming-Tastatur: Unsere Testsieger im Detail

Der Testsieger, mechanisch

Steelseries’ mechanisches Tastaturflaggschiff kombiniert eine innovative Tastenschaltertechnik mit einer tollen Ausstattung zu der auch ein Mini-Bildschirm gehört. Damit sichert sich das mechanische Keyboard Platz eins im Test.

102 Bewertungen*
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  • Sehr gute Ausstattung mit Lautstärkenwalze und Mini-Bildschirm
  • Auslöspunkt der linearen Schalter von 0,4 mm bis 3,6 mm einstellbar
  • Sehr gute Ergonomie dank Handballenablage
  • Keine
Das wichtigste Ausstattungsmerkmal der Apex Pro sind ihre linearen Steelseries-Omnipoint-Taster. Deren Auslösepunkt können Sie von 0,4 mm bis 3,6 mm einstellen, der Auslösevorgang erfolgt mithilfe elektromagnetischer Feldstärke. Ein weiterer Vorteil der Apex Pro: Für die Makrofunktion mit Direktaufzeichnung, der Wechsel zwischen gespeicherten Profilen oder das Einstellen der elf Basis- und drei reaktiven RGB-Beleuchtungseffekte benötigen wird keine Software benötigt. Diese Einstellungen führen Sie entweder durch Tastenkombinationen oder mithilfe der OLED-Taste und der auch zur Regelung der Lautstärke sowie Helligkeit nutzbaren Metallwalze. Wird doch die Steelseries‘ Engine-Software benötigt, dann nur zur Effektmodifikation, für individuelle RGB-Farbspiele oder um den Auslösepunkt einer Taste ändern. Die Ergonomie fällt dank magnetisch andockender Handballenablage optimal und alle Tastenblöcke setzen sich gut voneinander ab. Der innovative Steelseries-Omnipoint-Taster eignet sich nicht nur für Spieler sondern auch für Vielschreiber.
Fazit: Ihre Top-Ausstattung und innovativen Tastenschalter machen die Steelseries Apex Pro zur Referenz

Der Preis-Leistungs-Sieger, mechanisch

Die TUF K7 Gaming , Asus’ erstes mechasnisches Keyboard mit linearen optischen Tastenschaltern ist nicht nur gut ausgestattet. Neben der Anzahl der RGB-Lichttricks und der Ergonomie stimmt auch der Preis.

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(Amazon-Kundenbewertungen)
  • RGB-Effekte und Profilwahl per Taste
  • Makro-Direktaufzeichnung ohne Software
  • Sehr gute Ergonomie dank Handballenablage
  • Keine
Mit der nach IP56-Zertifizierung gegen Wasser und Staub geschützten TUF K7 Gaming geben Asus‘ optische Tastenschalter ihr Debüt. Die RGB-Beleuchtung bietet zehn Effekte, die sehr einfach per Tastenkombination den vier speicherbaren Profilen zugeordnet werden können. Der Profilwechsel wird ebenfalls per Knopfdruck durchgeführt. Zur Modifikation der Geschwindigkeit der Effekte oder deren Laufrichtung sowie der individuellen Beleuchtungsprogrammierung im Custom-Setting-Modus wird jedoch die anwenderfreundliche Armoury-2-Software benötigt. Makros können Sie dagegen mit der Direktaufzeichnungsfunktion ohne Software aufnehmen. Zur guten Ausstattung gehören auch sechs Multimediatasten (Doppelbelegung F6 bis F11) und der N-Key-Rollover. Die Ergonomie ist dank gepolsterter und magnetisch andockende Handballenablage optimal und Blindschreiber freuen sich über die haptisch sehr gut voneinander abgesetzten Tastenblöcke. Die linearen Tastenschalter, die bereits nach 1,5 mm auslösen und einen geringen Auslösedruck besitzen eignen sich bestens für schnelle Mehrfachbetätigungen beim Spielen.
Fazit: Gut ausgestatteter und günstiger Spielkamerad, mit Schaltern, die Gamern und Vieltippern gefallen

Der Testsieger, nicht mechanisch

Zugunsten eines stromsparenden schnurlosen Betriebs mit RGB-Licht verzichtet Corsair bei der K57 auf mechanische Switches. Trotzdem bekommen Spieler ein gut gefülltes Ausstattungspaket.

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  • RGB-Einzeltastenbeleuchtung mit zehn Effekten und Modifikationen
  • Optimale Ergonomie dank Handballenablage
  • Sechs separate Makrotasten (G1 bis G6) und sieben Multimediatasten
  • Einzeltastenbeleuchtung nicht programmierbar
Die Corsair K70 RGB nimmt entweder per 2,4 GHz-Nano-Empfänger oder mit zwei Bluetooth-Modi Kontakt mit dem PC auf. Die RGB-Einzeltastenbeleuchtung lässt sich nicht für jede Taste einzeln programmieren. Dafür fällt ihr Umfang mit zehn ohne Software per Tastenkombination aufrufbaren Effekte nebst Einstellungen zur Geschwindigkeit, Laufrichtung und Dauer groß aus. Makros können mit der vorhandenen Direktaufzeichnungsfunktion aufgenommen und auf die nicht belegten G-Tasten verteilt werden. In den internen Speicher passen drei Profile inklusive der aufgezeichneten Makros. Zur weiteren Ausstattung des dank Handballenablage sehr ergonomischen Gummidom-Keyboards gehören sieben Multimediatasten, eine Polling-Rate von 1.000 Hz und ein Knopf zum Ausschalten der Beleuchtung sowie zum Sperren der Win-Taste. Die Gummidom-Tastenschalter besitzen einen gut spürbaren Auslösepunkt (mittelharter Druck) nach ca. 2/3 des gesamten Hubwegs von 5 mm, ihr Anschlag ist definiert. So kann die K57 RGB nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Tippen genutzt werden.
Fazit: Empfehlenswerte, gut ausgestattete und drahtlose Spielertastatur mit gefäligen Gummidom-Schaltern

Der Preis-Leistungs-Sieger, nicht mechanisch

Mit der Skiller SGK4 nimmt Sharkoon erneut den Spieler ins Visier. Der erwirbt für 30 Euro ein sehr ordentlich bestücktes Gamer-Keyboard mit Gummidom-Tastenschaltertechnik

4.977 Bewertungen*
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  • Profilverwaltung und Makrofunktion
  • Viele Einstellungen ohne Software möglich
  • Sehr gute Ergonomie
  • Nur RGB-Zonenbeleuchtung, keine programmierbare Einzeltastenbeleuchtung
Die Shakoon Skiller SGK4 ist zwar bunt beleuchtet, verfügt aber nicht wie ein mechanisches Keyboard über eine Einzeltastenbeleuchtung. Sie bietet lediglich eine Tastenhintergrundbeleuchtung mit sechs Zonen, fünf Effekten sowie einer einfarbigen Vollbeleuchtung. Mit den Knöpfen L1 bis L4 rufen Sie vier dieser Effekte auf, deren Frequenz und Intensität Sie entweder per Tastendruck (Fn + Cursortasten) oder mit dem den Einstellungen für die Beleuchtung in der umfangreichen Software steuern. Mit der Software, in deren erweiterten Einstellungen Optionen zur Polling-Rate und Tastenrekationszeit zu finden sind, können Sie die auch die Windows-Taste ausschalten (alternativ Fn + Windows-Knopf), Makros programmieren und Ihre Profile verwalten, indem Sie diese den Profiltasten P1 bis P4 zuordnen. Zu den weiteren Extras gehören die 1.000-Hz-Polling-Rate und 12 mit Office- und Multimedia.Funktionen belegte F-Tasten. Die Gummidom-Taster überzeugen mit einem sehr gut spürbaren Auslösepunkt, einem definierten Anschlag und harten Druckpunkt und eignen sich durchaus auch für Schreibarbeiten.
Fazit: Gutes Gaming-Keyboard mit Gummidom-Tastern für nur 30 Euro – Hier machen Spieler nichts falsch!
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