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Der große Saugroboter-Test

Kommt ein Saugroboter zum Einsatz, erledigt sich Ihr Haushalt – zumindest eine Teil davon – ganz von allein. Mit einem Timer ausgestattet, reinigen die kleinen, per Infrarotlicht, Laser und Kamera navigierenden Helfer die Böden gründlich, während Sie Ihrer regulären Arbeit nachgehen Arbeit. Wir klären, welche Modelle empfehlenswert sind, wie gut sie wischen und worauf Sie beim Kauf eines Saugroboters noch achten sollten.

Drei verschiedene Saugroboter vor weißem Hintergrund.
Quelle: Ecovacs/Roborock/Yeedi

Saugroboter sind mit jeder neuen Generation modernen, eigenständiger und zuverlässiger geworden. Mittlerweile saugen und wischen gute Modelle den kompletten Wohnbereich in einem Schwung. Sie heben die Wischplatten an, erklimmen Schwellen, reinigen sich selbst und der neue Roborock S8 MaxV Ultra kann, bei passendem Anschluss, sich sogar selbst mit Wasser aus der Leitung befüllen. Wir erklären, worauf es beim Saugroboter-Kauf ankommt und stellen die besten von uns getesteten Modelle vor.


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Diese Saugroboter finden Sie bei uns im Einzeltest:

Wie funktioniert ein Saugroboter?

Der Sinn eines Roboters im Allgemeinen ist, dass er dem Nutzer möglichst viel Arbeit abnimmt, dadurch Zeit spart und dabei möglichst wenig Betreuungs- oder Wartungsaufwand generiert. Diesem Ziel kommt ein moderner Saugroboter schon sehr nahe. Wenn richtig konfiguriert, saugt der kleine Helfer automatisch zu bestimmten Uhrzeiten in festgelegten Räumen oder der ganzen Wohnung und fährt nach getaner Arbeit selbstständig zur Ladestation zurück, um neue Kraft zu tanken – also seinen Akku aufzuladen.

Im Idealfall verrichtet der Saugroboter sein Werk in der Zeit, in der man nicht zu Hause ist. Man bekommt also den Saugaktionen gar nichts mit, sondern freut sich am Feierabend über einen fusselfreien Fußboden. Lediglich um das regelmäßige Entleeren des Saugbehälters kommt man nicht herum, sofern man keinen Saugroboter mit Absaugstation kauft.


Sie suchen zusätzlich einen Akku-Staubsauger? Wir empfehlen Ihnen den von uns getesteten Proscenic P12 oder den Proscenic P11 mit zusätzlicher Wischfunktion!

Über welche Navigationsarten verfügen Saugroboter?

Infrarotlicht, Laser und Kamera sind die derzeit gängigsten Navigationsarten von Saugrobotern. Der Laser sitzt oben am Saugroboter-Gehäuse und misst mittels Lichtstrahl die Distanz zum nächsten Hindernis. Das funktioniert in aller Regel sehr präzise. Saugroboter mit Lasersensoren sind höher gebaut, sie kommen daher nicht so gut unter flache Möbel, etwa unters Bett.

Eine gute Ergänzung zum Laser ist eine Kamera. In Verbindung mit einer Software werden hierüber Hindernisse wie Regale, Bettpfosten oder Bilder an der Wand erkannt, was die Navigation optimiert. Nachteilig wirkt sich allerdings eine dunkle Umgebung aus, da hierdurch die Objekterkennung deutlich ungenauer wird. Dies gilt es zu beachten, wenn Sie Ihren Saugroboter eher morgens oder abends arbeiten lassen und nicht anwesend sein möchten. Gerade in Wintermonaten herrschen ein Großteil des Tages mäßige Lichtverhältnisse, die der Saugroboter-Kamera die Arbeit erschweren. Neuere Saugroboter verfügen deswegen über eine Lampe, mit der sie sich den Weg leuchten. Fotos hierzu finden Sie in unserem Testbericht zum Roborock S8 MaxV Ultra.

Infrarot-Sensoren sind vor allem in Einsteiger-Saugrobotern verbaut. Die Präzision der Navigation kann im Vergleich zu den anderen Navigationsarten nicht mithalten. Diese Roboter neigen dazu, sich zu verfahren, stoßen gerne gegen Wände und Möbel. Sie sind eher für Personen geeignet, die in einer kleinen Wohnung einfach ein bisschen Hilfe für kleines Geld suchen.

Immer mehr Hersteller schwenken dazu über, mehrere verschiedene Navigationsarten in ihren Saugrobotern zu verwenden, um die Navigation zuverlässiger zu gestalten. Schließlich bringt die beste Saugleistung nichts, wenn der Saugroboter Stellen auslässt.

Kann mein Saugroboter die Treppe hinabstürzen?

Saugroboter gibt es seit Ende der 1990er. Zu der Zeit war es tatsächlich möglich, dass ein Saugroboter beim Weg durch die Wohnung zwar Hindernisse erkannte, aber vor einer Treppenstufe nicht Halt machte. Inzwischen verfügen aber alle Staubsauger-Roboter über spezielle Absturzsensoren, die eine unfreiwillige Fahrt nach unten verhindern. Und dennoch würden wir Ihnen gerade bei günstigeren Modellen empfehlen, ein kleines Hindernis vor der ersten Treppenstufe zu platzieren – sicher ist sicher.


Genügt die Saugleistung eines Saugroboters für alle Ansprüche?

Die Saugleistung eines Saugroboters kann nicht mit der maximalen Power eines herkömmlichen Staubsaugers mithalten – aus Konstruktionsgründen. Beim Testen verschiedener Saugroboter stellt man allerdings schnell fest, dass die 700+ Watt eines Standard-Staubsaugers meistens gar nicht benötigt werden. Wer hauptsächlich glatte Böden saugt, der wird in aller Regel mit der Saugleistung eines Saugroboters auskommen.

Haushalte mit tiefen Teppichen oder Haustieren sollten zu einem Saugroboter greifen, der entsprechend dafür konstruiert wurde. Unter anderem verfügen derartige Saugroboter über spezielle Tierhaarbürsten, die Böden von Fellresten und Katzenstreu befreien.

Dennoch empfiehlt es sich generell noch einen Akkusauger oder einen herkömmlichen Staubsauger zur Hand zu haben, um in schwer zugänglichen Ecken oder hinter Türen saugen zu können, notfalls mit einer Fugendüse. Noch hat es kein Saugroboter-Hersteller an enge Stellen geschafft. Wir sagen „noch“, denn erste Roboter verfügen über eine ausfahrbare Seitenbürste, mit der sie in Ecken und unter Möbel fahren.


Welche Rolle spielt die Betriebsdauer eines Saugroboters?

Die Betriebsdauer der besten Saugroboter variiert derzeit zwischen 60 und 260 Minuten. Die Angaben beziehen sich jedoch nicht auf die Betriebsdauer in der höchsten Saugstufe, sondern informieren darüber, wie lange der Roboter auf niedrigster Stufe mit voller Akkuladung saugen kann.

Unsere Erfahrung zeigt, dass Saugroboter ab einer Betriebsdauer von 120 Minuten aufgrund der mittlerweile hohen Effizienz dieser Geräte, eine Wohnung von circa 100 Quadratmetern Grundfläche auf einen Schwung schaffen können. Wer sicher gehen möchte oder ein größeres Zuhause hat, der sollte sich an Modelle mit 180 oder mehr Minuten halten.

Die günstigeren Saugroboter mit weniger als 100 Minuten Ausdauer sind für kleinere Wohnungen oder Nutzer geeignet, die nur gelegentlich einzelne Zimmer reinigen lassen wollen.


Ist eine App-Steuerung des Saugroboters sinnvoll?

Die meisten Saugroboter verfügen über eine App-Steuerung. Hierüber lassen sich unter anderem Zeitpläne zur Reinigung programmieren, die Reinigungswege des Saugroboters (nach)verfolgen oder bestimmte Räume vom Reinigungsvorgang ausschließen. Dadurch lässt sich die Arbeit des Saugroboters optimal an die eigenen Bedürfnisse anpassen und die Effizienz erhöhen. Dazu muss man sich allerdings mit der App auseinandersetzen und etwas Zeit investieren. Saugroboter ohne App-Steuerung verfügen in aller Regel über eine Fernbedienung, über die sich die wichtigsten Funktionen steuern lassen. Wer möglichst wenig Zeit und Geld investieren möchte, kann auf eine App-Steuerung verzichten. Um das volle Potenzial eines Saugroboters nutzen zu können, ist eine Steuerung per Smartphone-App jedoch zu empfehlen. Wenn Sie den Saugroboter in ein Smarthome-System, wie beispielsweise Amazons Alexa, einbinden wollen, sollte Sie darauf achten, dass er damit kompatibel ist.


Saugroboter kaufen: Worauf muss ich achten?

Haustiere, Wohnungsgröße, Kabelsalat, Spielsachen – eine Reihe von Faktoren beeinflusst die Entscheidung für den einen und gegen den anderen Saugroboter. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl, indem wir Tipps für die gängigsten Gegebenheiten im Haushalt liefern.

Größe der Wohnung

Die Notwendigkeit eines Saugroboters steigt mit der Größe der Wohnung. Ein Loft mit 100 Quadratmetern oder ein mehrstöckiges Haus saugt man nicht mal eben in zehn Minuten. Je größer der Haushalt, desto wichtiger ist auch die Navigation des Saugroboters. Damit auch wirklich nahezu alle Bereiche der Wohnung gesaugt werden, bedarf es guter Laser- oder Kamera-Sensoren, über die vor allem Modelle jenseits der 300-Euro-Marke verfügen. Aber auch günstigere Roboter erfüllen ihren Zweck, sofern Sie weniger Fläche zu reinigen haben.

Haustiere

Haustierbesitzer haben besondere Ansprüche an einen Saugroboter, denn Tierhaare sind deutlich schwerer aufzusaugen als Staubkörner. Die Fellreste binden sich an Textilien oder wickeln sich um Bürstenwalzen. Hier haben zum Beispiel Modelle von Roborock Vorteile, da sie über Gummiwalzen verfügen, um diese sich Tierhaare nicht wickeln.

Viele Möbel und Türschwellen

Nicht jede Wohnung ist für einen Saugroboter gemacht. Hohe Türschwellen oder übermäßig viele Möbel können es einem Saugroboter nahezu unmöglich machen, effizient und zuverlässig seiner Arbeit nachzugehen. Zumindest kann sich die Reinigungszeit deutlich in die Länge ziehen, wodurch Akku-Kapazität und Betriebsdauer des Staubsauger-Roboters an Wichtigkeit gewinnt.

Maße des Saugroboters

Entwickler von Saugrobotern haben es nicht leicht. Einerseits benötigen große Akkupacks und Staubbehälter ordentlich Platz im Gehäuse, andererseits sollten Saugroboter möglichst kompakt dimensioniert sein, um auch unter das Bett oder zwischen zwei Möbelstücke zu kommen. Daher sollten Sie ein Auge auf die Maße der Saugroboter in unserem Vergleich werfen. Passt das Gerät unter Ihr Bett, damit Sie sich das mühselige Saugen sparen können? Für viele ist das eines der wichtigsten Kriterien bei der Entscheidung für ein bestimmtes Modell.

Saugroboter: Roborock S6 Pure
Für viele ist es entscheidend, dass der Saugroboter flach genug ist, um unter dem Bett Wollmäuse und Staub zu entfernen. (Quelle: Roborock)

Lautstärkeempfinden

Saugroboter sind zwar leiser als Beutelstaubsauger auf höchster Stufe. Doch als angenehm werden sie die Lautstärkeentwicklung eines Saugroboters sicher nicht empfinden. Lassen Sie den Robo-Helfer immer dann seine Arbeit verrichten, wenn niemand zu Hause ist, dann kann Ihnen die Lautstärke ziemlich egal sein. Möchten Sie dem Roboterstaubsauger aber lieber zur Seite stehen, etwa um ihn von unabsichtlich aufgewickelten Kabeln zu befreien, dann sollten Sie eher zu einem Modell greifen, dass auch einen leisen Modus hat – das bieten mittlerweile die meisten Saugroboter mit App. Im leisen Modus wird weniger stark gesaugt, dafür hört man den Robo kaum. 

Wenn Sie Ihrem Saugroboter zuschauen, die Geräuschkulisse aber vermeiden möchten, dann empfehlen wir Ihnen unseren Kopfhörer-Ratgeber mit Noise-Cancelling-Over-EarKopfhörern.


Wie gut sind Saugroboter mit Wischfunktion?

Immer mehr Saugroboter werden mit Wischfunktion angeboten. Es klingt ja auch zu schön: Nach Feierabend nach Hause kommen und eine Wohnung mit gesaugtem und gewischtem Boden vorfinden. Wo die Saugfunktion selbst bei günstigen Saugrobotern ihren Zweck inzwischen recht gut erfüllt, wird auch die Wischfunktion sukzessive besser. Bei hochwertigen Modellen mit rotierenden oder vibrierenden Wischblättern können Sie sich schon sehr auf ein gutes Ergebnis verlassen. Ansonsten sollte man dann doch ab und an zum Wischmop oder Dampfreiniger greifen.

Hochwertige Saugroboter verfügen über rotierende oder vibrierende Wischplatten, wie zum Beispiel der X2 OMNI von Ecovacs.

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