Sie interessieren sich für einen Gaming-PC für 3.000 Euro und suchen eine Inspiration, wie so ein PC derzeit aussehen könnte? Das PCGH-Ratgeber-Team hat für Sie gleich zwei Konfigurationen erstellt. So gibt es den Rechner als Geforce-Edition mit der RTX 3090 und als Radeon-Edition mit der RX 6950 XT. Beide PCs sind dank Preissenkungen deutlich günstiger geworden und so kostet die Geforce-Edition nur noch 2.800 Euro und die Radeon-Edition nur noch 2.500 Euro. Trotz der neu angekündigten Geforce RTX 4080/4090 kann sich der PC unter Umständen noch lohnen, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Benchmarks folgen! Wer einen PC für exakt 3.000 Euro sucht, sollte sich die 3.100-Edition anschauen, die 100 Euro günstiger geworden ist. 

Radeon-Edition: Bauteile im 3.000-Euro-Gaming-PC

Das Highlight in unserer 3.000-Euro-PC-Empfehlung ist die bis dato schnellste Radeon-Grafikkarte mit der Bezeichnung Radeon RX 6950 XT. Der Marktstart dieser Karte erfolgte erst am 10. Mai 2022. Schneller ist streng genommen nur die RX 6900 XT LC, die allerdings nur für den OEM-Markt bestimmt ist.

Beim Prozessor empfehlen wir den AMD Ryzen 7 5800X3D, der aktuell die schnellste Gamer-CPU ist und auch erst kürzlich seinen Marktstart hatte. Als CPU-Kühler empfehlen wir einen be quiet! Dark Rock 4 und wer an dieser Stelle noch etwas Geld übrig hat, greift gleich zur Pro-Variante. So viel CPU- und GPU-Leistung kostet natürlich auch viel Strom. Um hier keine Abstürze zu riskieren, sollte es gleich ein 1.000-Watt-Netzteil sein. Das be quiet! Straight Power 11 mit 135-Millimeter Silent Wings 3-Lüfter ist dabei unsere erste Wahl.

Auf eine klassische HDD würden wir zugunsten der Lautstärke und Performance verzichten. Keine Abstriche werden bei der SSD gemacht, hier haben wir uns für die Samsung 980 Pro mit 2 TB entschieden. Was den Arbeitsspeicher angeht, empfehlen wir mindestens 32 GB DDR4-3600, die Module von G.Skill sind hier besonders preiswert. Sie können auch überlegen, Module mit einer höheren Taktrate zu verwenden. Beim Mainboard macht man mit dem Gigabyte X570S DU AM4 wenig falsch. Verbaut werden alle Bauteile im schlichten Fractal-Design-Gehäuse Define 7 PCGH-Edition.

Geforce-Edition: Bauteile im 3.000-Euro-Gaming-PC

Wie der Name nur unschwer vermuten lässt, kommt in der Geforce-Edition der Gaming-PC-Konfiguration für 3.000 Euro eine Geforce-Grafikkarte zum Einsatz. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Geforce RTX 3090. Von Gigabyte stammt das Mainboard X570S UD AM4. Beim Prozessor setzt der Konfigurationsvorschlag auf den AMD Ryzen 7 5800X3D, also einen der schnellsten Gaming-Prozessoren, der trotz Ryzen-7000-Launch immer noch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Gekühlt wird der Prozessor übrigens von einem Be quiet Dark Rock 4.

Für alle Komponenten nutzen wir das Fractal Design Define 7 PCGH Edition als Gehäuse. Die schlichte und zeitlose Optik sowie die gute Gehäuse-Dämmung und die sehr leisen Lüfter in der PCGH Edition machen dieses Gehäuse vor allem für Silent-Freunde interessant. Bei der SSD bekommt die Samsung 980 Pro mit 2 Terabyte Speicherplatz unsere Empfehlung. Dank Leseraten von 7.000 MB/s und Schreibraten von 5.100 MB/s sind Sie hier für die Zukunft bestens gerüstet. Auf eine klassische HDD verzichten wir, wer möchte, kann natürlich noch eine HDD dazupacken. Der starke Prozessor und die schnelle Grafikkarte benötigen viel Strom. Um hier keine Risiken einzugehen, haben wir uns für das be quiet! Straight Power 11 mit 1.000 Watt entschieden. Ansonsten ist der PC noch mit 32 GB Arbeitsspeicher von G.Skill ausgestattet.

Bester 3.000-Euro-Gaming-PC jetzt bei Dubaro als Bausatz oder Fertig-PC

Die hier vorgestellten PCs können bei Dubaro auch als Komplett-PC bestellt werden. Vor dem Kauf bei Dubaro können übrigens Änderungen bei den Bauteilen vorgenommen werden. Wer beispielsweise mehr Arbeitsspeicher oder eine größere SSD haben möchte, kann die Basis-Konfiguration seinen Wünschen anpassen.

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