Wenn Sie derzeit ein Budget von etwa 3.000 Euro für einen Gaming-PC zur Verfügung haben, können Sie sich von diesem Artikel inspirieren lassen, welche Bauteile wird dafür derzeit verwenden würden. Dabei gibt es gleich zwei Bauvorschläge für 3.000-Euro-Gaming-Rechner. Variante 1 setzt auf eine Radeon RX 6900 XT und Variante 2 auf eine Geforce RTX 3080 von Gigabyte. Außerdem haben wir getestet, wie sich die 3.000 Euro Gaming-PCs in aktuellen Spielen wie Cyberpunk 2077 schlagen, die Benchmark-Ergebnisse und das Video zur Geforce-Edition mit der RTX 3080 folgen in Kürze. Falls Sie einen Gaming-PC als Komplett-PC bestellen möchten, finden Sie unsere beiden Konfigurationsvorschläge auch bei Dubaro (Geforce-PC für 3.000 Euro / Radeon-PC für 3.000 Euro). Dank Konfigurator können Sie vor der Bestellung bei Dubaro auch alle Bauteile Ihren Wünschen anpassen. Sollte ein Gaming-PC für 3.000 Euro für Sie nicht infrage kommen, schauen Sie sich doch einfach unsere Gaming-PC-Empfehlung für 2.000 Euro  oder  für 1.500 Euro an. 

Radeon-Edition: Gaming-PC-Empfehlung für 3.000 Euro im Video

Alle Infos zum perfekten Gaming-PC mit Radeon RX 6900 XT und Ryzen 7 5800X und Spieleszenen finden Sie in unserem Video.

Radeon-Edition: Bauteile im Gaming-PC für 3.000 Euro

Das Highlight in unserer 3.000-Euro-PC-Empfehlung ist die bis dato schnellste Radeon-Grafikkarte mit der Bezeichnung Radeon RX 6900 XT. Aktuell sieht hier die Verfügbarkeit besser aus als bei der Geforce RTX 3080, die aktuell praktisch nicht zu bekommen ist.

Den PCGH-GPU-Leistungsindex haben wir gerade aktualisiert. Durch neuere Treiber und diverse Spiele-Updates hat sich die Situation geändert. Inzwischen ist die Radeon RX 6900 XT in unseren Tests schneller als die Geforce RTX 3080. Die Geforce RTX 3080 ist auch durch die 10 Gigabyte Speicher im Nachteil, während die RX 6900 XT auf 16 GB setzt. Sollten die nächsten Jahre viele speicherhungrige Spiele auf den Markt kommen, ist die AMD-Karte für die Zukunft bestens gerüstet.

Beim Prozessor empfehlen wir den AMD Ryzen 7 5800X, der im PCGH-CPU-Index Platz 3 mit 86 Prozent belegt. Davor befinden sich der 5900X mit 93 Prozent und der 5950X mit 100 Prozent Leistung. Letztgenannter ist aber mit rund 1.000 Euro auch doppelt so teuer als der 5800X. Als CPU-Kühler empfehlen wir einen be quiet! Dark Rock 4 und wer an dieser Stelle noch etwas Geld übrig hat, greift gleich zur Pro-Variante. So viel CPU- und GPU-Leistung kostet natürlich auch viel Strom. Um hier keine Abstürze zu riskieren, sollte es gleich ein 850-Watt-Netzteil sein. Das be quiet! Straight Power 11 mit 135-Millimeter Silent Wings 3-Lüfter ist dabei unsere erste Wahl, zumal dieses Modell in diesen Zeiten auch besser lieferbar ist als viele andere Modelle.

Auf eine klassische HDD würden wir zugunsten der Lautstärke und Performance verzichten. Bei den PCI-Express.3-0-SSDs bekommt die Samsung 970 Evo Plus unsere Empfehlung, PCGH hat hier die Note 1.73 vergeben. Diese SSD gibt es mit bis zu 2 Terabyte, in unserem Beispiel-PC nehmen wir die 1-Terabyte-Variante. Was den Arbeitsspeicher angeht, empfehlen wir mindestens 32 GB DDR4-3200, die Module von G.Skill sind hier besonders preiswert. Sie können auch überlegen Module mit einer höheren Taktrate zu verwenden. Beim Mainboard macht man mit dem bezahlbaren Asrock X570 Pro4 wenig falsch. Verbaut werden alle Bauteile im schicken be quiet!-Gehäuse Pure Base 500DX mit Glasfenster. Durch einen Knopf an der Gehäuseoberseite können Sie verschiedene LED-Effekte einstellen.

3.000 Euro Gaming-PC - Radeon-Edition: Empfehlung der Komponenten
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Produktname Ryzen 7 5800X* RX 6900 XT Speedster MERC 319 * X570 Pro 4* 970 EVO Plus* Aegis DDR4-3200* STRAIGHT POWER 11* Dark Rock 4* Pure Base 500DX*
Hersteller AMD XFX ASRock Samsung G.Skill be quiet! be quiet! be quiet!
Komponente CPU, 8c/16t Grafikkarte, 16 GiByte Mainboard, AM4 SSD, 1 TB RAM, 32 GB Netzteil, 850 W CPU-Kühler Midi-Tower mit Glasfenster
asin B0815XFSGK B08SVZNFWR B07THYPNC1 B07MBQPQ62 B07YV6DKJK B078X22YBR B07BYP9S95 B087D7DBW6
gtin 0730143312714 0778656080676 4717677338874 8801643628086 4713294224415 4260052185797 4260052186251 4260052187937
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Geforce-Edition: Gaming-PC-Empfehlung für 3.000 Euro im Video

Alle Infos zum Gaming-PC mit der Geforce RTX 3080 von Gigabyte und dem Ryzen 9 5900X und Spieleszenen samt OC-Tipps finden Sie in unserem Video.

Geforce-Edition: Bauteile im Gaming-PC für 3.000 Euro​

Wie der Name nur unschwer vermuten lässt, kommt in der Geforce-Edition der Gaming-PC-Konfiguration für 3.000 Euro eine Geforce-Grafikkarten zum Einsatz. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Gigabyte RTX 3080 AORUS XTREME mit 10 GByte Speicher. Ebenfalls von Gigabyte stammt das Mainboard B550 AORUS PRO V2. Beim Prozessor setzt der Konfigurationsvorschlag auf den AMD Ryzen 9 5900X, während in der Konfiguration mit Radeon-Grafikkarte nur ein Ryzen 7 5800X verbaut wird. Dennoch ist der PC-Preis mit 3.000 Euro gleich geblieben. Gekühlt wird der Prozessor übrigens von einem Be quiet Dark Rock 4. In der Geforce-PC-Variante empfehlen wir das Fractal Design Define 7 PCGH Edition als Gehäuse. Die schlichte und zeitlose Optik sowie die gute Gehäuse-Dämmung und die sehr leisen Lüfter in der PCGH Edition machen dieses Gehäuse vor allem für Silent-Freunde interessant. Bei der SSD bekommt die Samsung 970 Evo Plus mit 1 Terabyte Speicherplatz unsere Empfehlung. Dank Leseraten von 3.500 MB/s und Schreibraten von 3.300 MB/s sind Sie hier für die Zukunft bestens gerüstet. Auf eine klassische HDD verzichten wir, wer möchte, kann natürlich noch eine HDD dazupacken. Der starke Prozessor und die schnelle Grafikkarte benötigen viel Strom. Um hier keine Risiken einzugehen, haben wir uns für das Be quiet Straight Power 11 mit 850 Watt entschieden. Ansonsten ist der PC noch mit 32 GB Arbeitsspeicher von G.Skill aus der Ripjaws-V-Serie ausgestattet.

Info: Die Gigabyte AORUS Geforce RTX 3080 XTREME 10G ist derzeit einzeln laut PCGH-Preisvergleich nicht verfügbar und taucht in der Tabelle nicht auf. In der Tabelle fehlt auch das empfohlene Gehäuse Fractal Design Define 7 in der PCGH-Edition, dieses gibt es aber bei Alternate für 159,90 Euro.

Radeon-Edition: Wie schlägt sich der 3.000€ Gaming-PC in aktuellen Spielen?

Cyberpunk 2077 wurde für Nvidia-Grafikkarten optimiert, wie schon das Nvidia-Logo nach dem Spielstart bestätigt. Raytracing lässt sich derzeit im Menü mit unserer Radeon RX 6900 XT nicht aktivieren, obwohl dies technisch auch mit den neuen Radeon-Grafikkarten möglich sein sollte. Irgendwann soll ein Patch Abhilfe schaffen. Umso spannender ist die Frage, wie das Spiel auf einer AMD-Karte in der Ultra-Voreinstellung läuft. Entscheidend ist dabei vor allem die Auflösung. In Ultra HD haben wir drei Spiele-Szenen ausprobiert und hier bewegen wir uns meist zwischen 35 und 50 FPS. Man kann das Spiel also problemlos in 4K spielen. In WQHD messen wir dagegen Frameraten von etwa 75 bis 105 FPS. Im Benchmark von Assassin’s Creed Valhalla mit extrem hohen Einstellungen kommen wir in Ultra HD auf durchschnittlich 63 FPS. Zum Vergleich: Unsere Technik-Ratgeber-Empfehlung für 2.000 Euro mit identischem Prozessor und einer RTX 3070 kommt auf 44 FPS. Im 3D Mark liefert der Time-Spy-Benchmark 17.054 Punkte. Im Fire Strike Ultra Test sind es übrigens 13.572 Punkte, falls Sie mit den PCGH-PCs vergleichen möchten.

Bester Gaming-PC für 3.000 Euro jetzt bei Dubaro als Bausatz oder Fertig-PC

Die hier vorgestellten PCs können bei Dubaro auch als Komplett-PC bestellt werden. Vor dem Kauf bei Dubaro können übrigens Änderungen bei den Bauteilen vorgenommen werden. Wer beispielsweise mehr Arbeitsspeicher oder eine größere SSD haben möchte, kann die Basis-Konfiguration seinen Wünschen anpassen.

Sie wollen sich einen Gaming-PC zusammenstellen? Wir haben viele Tests und Ratgeber zu verschiedenen Komponenten, darunter unter anderem

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