Flotte Gaming-PCs für kleines Geld: Wir stellen unsere beiden 1.500-Euro-Gaming-PC-Konfigurationen vor. In der Intel-Edition sorgt ein Intel Core i5 12400F in Kombination mit einer Nvidia Geforce RTX 3070 für starke Leistung, während die AMD-Edition mit einem Ryzen 7 5700X und ebenfalls einer Nvidia Geforce RTX 3070 punktet.

Falls Sie Ihren 1.500-Euro-Gaming-PC nicht selbst bauen, lässt sich unsere Vorlage bei Dubaro auch konfigurieren und so können Sie alles Ihren Wünschen anpassen. 

Bauteile: 1.500-Euro-Gaming-PC Intel-Edition

Die Komponenten auf einen Blick:

  • Grafik: Geforce RTX 3070
  • CPU: Intel Core i5-12400F
  • Mainboard: Gigabyte B660 Gaming X DDR4
  • CPU-Kühler: Scythe Mugen 5
  • SSD: Crucial P2 1 TB
  • RAM: 32 GB DDR4-3200 (G.Skill)
  • Netzteil: be quiet! Pure Power 11 700W
  • Gehäuse: be quiet! Pure Base 500
Darum wählen wir diese Komponenten:

In unserer Beispielkonfiguration setzen wir bei der Grafikkarte auf die Geforce RTX 3070. In unserem PCGH-Leistungsindex erreicht die Geforce RTX 3070 67 Prozent Gesamtleistung, auf Platz 1 ist die Geforce RTX 3090 mit 100 Prozent. Mit dieser Karte lässt sich bereits auf hohem Niveau zocken. Alternativ könnten Sie sich im Konfigurator für die etwas langsamere Geforce RTX 3060 entscheiden, die in unserem Test auf 45 Prozent kommt, dafür aber 12 statt 8 GB Speicher hat, falls für Sie eine üppige Speicherausstattung wichtig ist. Beim Prozessor haben wir uns für den 6-Kern-Prozessor Intel Core i5-12400F entschieden, der laut Geizhals derzeit ab rund 177 Euro zu haben ist und hat einen Turbotakt von 4,4 GHz mitbringt. Für die CPU-Kühlung empfehlen wir einen Scythe Mugen 5, den es für einen kleinen Aufpreis auch als PCGH-Edition mit zwei Lüftern gibt. Beim Mainboard reicht ein günstiges Board wie das MSI PRO B660-A DDR4 mit B660-Chipsatz für ordentliche Leistung völlig aus.

Eine SSD darf heutzutage in keinem Gaming-PC mehr fehlen. Im Idealfall wird dabei gleich eine M.2-SSD verwendet, neben der höheren Performance gibt es hier dann auch deutlich weniger Kabelsalat im Rechner. Unsere Preis-Leistungs-Empfehlung bekommt dabei die Crucial P2 mit Leseraten von 2.400 MB/s und Schreibraten von 1.800 MB/s. Klar gibt es auch noch deutlich schnellere M.2-SSDs, doch in der Praxis werden Sie dabei in der Regel keinen Unterschied feststellen. 1.000 GB Speicherplatz sind dabei immer eine gute Größe, über den PC-Konfigurator von Dubaro kann aber auch problemlos eine noch größere SSD ausgewählt werden. 

Beim Arbeitsspeicher empfehlen wir 32 GB DDR4-3200 oder mehr, in der Ausführung kommen hier RAM-Module von G-Skill zum Einsatz. Für solide Power sorgt ein Netzteil mit 700 Watt wie das be quiet! Pure Power 11. Bei der Auswahl des Gehäuses sind die Geschmäcker natürlich verschieden, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet aus unserer Sicht das be quiet! Pure Base 500 mit Glasfenster. Das Gehäuse macht einen soliden Eindruck und dank des Glasfensters kann man jederzeit einen Blick in das Gehäuseinnere werfen und auch überprüfen, ob und wann sich die Lüfter drehen. Wer also die Lüftersteuerung im BIOS oder bei der Grafikkarte mit dem MSI Afterburner feinjustieren möchte, sieht sofort, falls Lüfter ungewollt stillstehen. Überdies hat ein Gehäuse mit Glasfenster einen unschlagbaren optischen Vorteil, gibt es doch den Blick auf möglicherweise sogar RGB-beleuchtete Hardware frei.MSI PRO B660-A DDR4

Bauteile: 1.500-Euro-Gaming-PC AMD-Edition

Die Komponenten auf einen Blick:

  • Grafik: Geforce RTX 3070
  • CPU: AMD Ryzen 7 5700X
  • Mainboard: Gigabyte B550 Gaming X V2
  • CPU-Kühler: Scythe Mugen 5
  • SSD: 500-GB-SSD M.2 (Kingston NV1)
  • RAM: 32 GB DDR4-3200 (G.Skill)
  • Netzteil: be quiet! Pure Power 11 700W
  • Gehäuse: be quiet! Pure Base 500 (Glasfenster)
Darum wählen wir diese Komponenten:

Auch in der AMD-Edition kommt eine Geforce RTX 3070 zum Einsatz  und keine Radeon-Grafikkarte. Als Prozessor und somit als Herz unseres 1.500-Euro-Gaming-PCs empfehlen wir den AMD Ryzen 7 5700X mit 8 CPU-Kernen und einem Turbo-Takt von bis zu 4,6 GHz. Um eine leise Kühlung zu gewährleisten, empfehlen wir in dieser Preisklasse den Scythe Mugen 5. Der vereint einen Top-Preis und zugleich absolut ausreichende Kühlleistung für den Ryzen 7 5700X. Beim Mainboard haben wir uns für das Gigabyte B550 Gaming X V2 entschieden, es bietet einen USB Typ-C-Frontanschluss, eine gute Lüftersteuerung für einen leisen PC, Dual-LAN und hat auch einen optischen Audio-Ausgang. 

Bei der SSD-Größe hat jeder natürlich seine Vorlieben, in dieser Preisklasse würden wir mindestens eine 500-GB-SSD wählen, besonders preiswert und schnell ist dabei die Crucial P2 mit Leseraten von bis zu 2.300 MB/s. Was den Arbeitsspeicher angeht, greifen wir zu RAM-Modulen von G-Skill Ripjaws V mit einer Kapazität von ordentlichen 32 GB. Damit ist man fürs Gaming bestens gerüstet. Wer den PC auch für Kreatives, wie beispielsweise Videoschnitt, nutzen möchte, profitiert von den 32 GB. Das günstige be quiet-Gehäuse Pure Base 500 vereint einen niedrigen Preis mit schnörkellos-cooler Optik und gibt dank Glasfenster den Blick auf die Hardware frei. Beim Netzteil sorgt das be quiet! Pure Power 11 mit 700 W für Power in jeder Situation.

Gaming-PC für 1.500 Euro bei Dubaro als Bausatz oder Fertig-PC

Die hier vorgestellten PCs können in dieser oder einer ähnlichen Konfiguration bei Dubaro als Komplett-PC bestellt werden. Vor dem Kauf bei Dubaro können übrigens Änderungen bei den Bauteilen vorgenommen werden, wer also noch etwas Geld übrig hat, kann darüber nachdenken, den PC mit 32 GByte Arbeitsspeicher auszustatten. Wer Spaß am Schrauben hat, kann die Komponenten bei Dubaro auch als Bausatz bestellen und spart so etwas Geld.

Konfigurationsvorschläge aus anderen Preisklassen

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentar hinterlassen