Auch das PCGH-Ratgeber-Team kann bei den immer noch hohen Hardwarepreisen nicht zaubern, aber dieses Mal haben wir es tatsächlich geschafft bei unserem Partner Dubaro einen Komplett-PC zu konfigurieren, der inkl. Zusammenbau für 999 Euro bestellt werden kann, die Einzelkomponenten laut Geizhals-Preisvergleich aber einen Wert von rund 1.218 Euro (Stand: 20.09.2021) haben. Bei der Bestellung als Bausatz spart man übrigens 49,90 Euro und somit liegt das tatsächliche Ersparnis im Vergleich zu Geizhals dann sogar bei 269 Euro. Wer etwas mehr Geld übrig hat als die 999 Euro, kann dank dem Dubaro-PC-Konfigurator z. B. eine größere SSD oder einen besseren CPU-Kühler auswählen. Egal ob als Bausatz oder als Komplett-PC, günstiger kommen Sie derzeit kaum an so einen PC. Das PC-Angebot für 1.000 Euro gibt es nur solange der Vorrat reicht, die kostenlose Tastatur gibt es nur für die ersten 200 Besteller.

Unser bester Gaming-PC für 1.000 Euro im Video

Alle Infos zum besten Gaming-PC für 1.000 Euro mit Nvidia Geforce RTX 3060 und AMD Ryzen 5 3600 und Spieleszenen finden Sie in unserem Video.

Bauteile im Gaming-PC für 1.000 Euro

Ein Highlight im 1.000-Euro-PC ist sicherlich die Geforce RTX 3060 von EVGA (Modellbezeichnung: RTX 3060 XC Gaming 12 GB). Dank 12 GB Speicher ist diese Karte auch für die Zukunft gut gerüstet, während selbst deutlich teurere Nvidia-Karten wie die Geforce RTX 3070 Ti sich mit nur 8 GB begnügen müssen. Laut dem PCGH-Leistungsindex ist die Geforce RTX 3060 mit 45 Prozent nur knapp hinter der Radeon RX 6600 XT (46 Prozent), die aber laut UVP auch 50 Euro teurer ist. Auf Platz 1 in unserem Grafikkarten-Leistungsindex 2021 mit 100 Prozent liegt übrigens die Geforce RTX 3090.

Was den Prozessor angeht, fiel die Wahl bei einem Budget von 1.000 Euro für einen Gaming-PC auf den AMD Ryzen 5 3600. Der 6-Kern-Prozessor bietet ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis mit seinen rund 200 Euro, die aktuell im Handel aufgerufen werden. Bei Spielen erreicht diese CPU in unserem Prozessor-Leistungsindex 2021 immerhin 73 Prozent. Damit ist er so schnell wie ein Intel Core i7-8700K. Auf Platz 1 liegt der AMD Ryzen 9 5950X mit 100 Prozent. Die Kombination aus Geforce RTX 3060 und Ryzen 5 3600 eignet sich also perfekt für WQHD-Gaming (2.560 x 1.440 Pixel).

Um etwas Geld zu sparen und die 1.000 Euro Budget für den Gaming-PC nicht zu übersteigen, wählen wir beim CPU-Kühler den EKL Super Silent SI. Für einen Aufpreis von etwa 45 Euro gibt es aber beispielsweise den Scythe Mugen 5. Wer es also besonders kühl im System haben möchte, investiert noch etwas Geld für das Kühler-Upgrade. Nicht gespart wurde aber beim Arbeitsspeicher, denn 16 GB DDR4-3200 sollten es trotz der 1.000-Euro-Grenze schon mindestens sein.

Beim Mainboard greifen wir in dieser Preisklasse zum MSI B450-A Pro Max, hier könnt ihr aber auch vergleichbare Modelle von Asus oder Gigabyte nehmen. Wichtig: Das Board sollte alle wichtigen Anschlüsse bieten und auch einen Steckplatz für M.2-SSDs haben. Hier fällt unsere Wahl übrigens auf die Kingston NV1 mit 500 GB. Leseraten von bis zu 2.100 MB/s und Schreibraten von 1.700 MB/s sind mehr als ausreichend und noch schnellere SSDs nimmt der User in der Praxis vermutlich eh nicht war.

Den nötigen Stromhunger des Komplett-PCs – ohne Last messen wir übrigens 44 Watt und im 3D Mark Fire Strike Ultra maximal 247 Watt – stillt das EVGA-Netzteil BQ 600 mit 600 Watt und 80-Plus-Bronze-Zertifizierung. Wem dies nicht ausreicht, greift zum Beispiel zum Be quiet Pure Power 11 600W mit 80-Plus-Gold-Zertifizierung. Hier liegt der Aufpreis bei ca. 30 Euro.

Was das Gehäuse angeht, bietet das Kolink Stronghold mit Glasfenster eine sehr schlichte und edle Optik und das zum absoluten Knüllerpreis von knapp über 50 Euro. Die Optik der Front erinnert stark an das Fractal Design Define 7.

Welche Spiele-Leistung bekommt man für 1.000 Euro?

Doch jetzt kommen wir zum entscheidenden Punkt: Welche Spieleleistung kann man von einem 1.000-Euro-PC erwarten? Das hardwarehungrige Cyberpunk 2077 schafft in unserem Benchmark bei 2.560 x 1440 Pixel in der Voreinstellung Raytracing Ultra im Durchschnitt über 40 Fps. Diesen Wert finden wir für einen 1.000-Euro-PC mit den höchsten Einstellungen beachtlich. Bei Assassin’s Creed Valhalla sieht es in WQHD im integrierten Benchmark-Test ähnlich aus, hier haben wir im Durchschnitt 49 Fps. Zum Schluss gibt es für alle die mit den PCGH-PCs unter www.pcgh-pc.de vergleichen möchten noch den Wert für den 3D Mark Fire Strike Ultra – dieser liegt bei beachtlichen 5.230 Punkten. Im CPU-Benchmark Cinebench R20 erreicht der 1.000-Euro-Gaming-PC 3.628 Punkte.

1.000-Euro-Gaming-PC jetzt bei Dubaro als Bausatz oder Fertig-PC

Wer in der Lage ist sich den PC selbst zusammenzubauen, kann die Einzelteile als Bausatz bei Dubaro bestellen. In diesem Fall kosten alle Komponenten nur 949,10 Euro. Im Vergleich zu den Geizhals-Preisvergleich-Preisen spart man so also stolze 269 Euro oder noch mehr, wenn man die Versandkosten bei mehreren Shops mit einbezieht. Mit Hilfe vom PC-Konfigurator kann die Basis-Konfiguration auch noch seinen eigenen Wünschen angepasst werden.

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