PC-Gehäuse-Test: Die 10 besten Midi-Tower

PC-Gehäuse "Midi" - von PCGH getestet
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Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
7. Platz
8. Platz
9. Platz
Produktname Fractal Design Define 7 * Asus ROG Strix Helios * MSI Seikira 500X * Thermaltake View 51 TG ARGB* Corsair iCUE 465X RGB * Be quiet Pure Base 500DX White* Antec P120 Crystal* Cooler Master Masterbox TD500 * Deepcool MACUBE 310 White*
Hersteller Fractal Design Asus MSI Thermaltake Corsair Be quiet Antec Cooler Master Deepcool
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Note
WERTUNG: 1,82
WERTUNG: 2,06
WERTUNG: 2,08
WERTUNG: 2,09
WERTUNG: 2,18
WERTUNG: 2,35
WERTUNG: 2,45
WERTUNG: 2,65
WERTUNG: 2,68
Amazon-Kundenbewertung
Plätze für Laufwerke 1 × 5,25 Zoll, 6 × 3,5/2,5 Zoll, 2 × 2,5 Zoll 2 × 3,5/2,5 Zoll, 4 × 2,5 Zoll 4 × 3,5/2,5 Zoll, 3 × 2,5 Zoll 2 × 3,5/2,5 Zoll, 2 × 2,5 Zoll 2 × 3,5/2,5 Zoll, 4 × 2,5 Zoll 1 × 3,5/2,5 Zoll, 1 × 3,5 Zoll, 4 × 2,5 Zoll 2 × 3,5/2,5 Zoll, 2 × 2,5 Zoll 2 × 3,5/2,5 Zoll, 4 × 2,5 Zoll 2 × 3,5/2,5 Zoll, 2 × 2,5 Zoll
Lüfterplätze Front: 3 × 120 mm/140 mm, Deckel: 3 × 120/140 mm, Heck: 1 × 120/140 mm, Boden: 2 × 120 mm/140 mm Deckel: 3 × 140/120 mm, Front: 3 × 120 mm/140 mm, Heck: 1 × 120 mm/140 mm Deckel: 2 × 200/3 × 140 mm, Front: 2 × 200 mm/3 × 140 mm, Heck: 1 × 120 mm Deckel: 2 × 200/3 × 140/120 mm, Front: 2 × 200 mm/3 × 140/120 mm, Heck: 1 × 120 mm, Seite (innen): 2 × 140 mm/3 × 120 mm, Boden: 3 × 120 mm Deckel: 2 × 120 mm/1 × 140 mm, Front: 3 × 120 mm/2 × 140 mm, Heck: 1 × 120 mm Deckel: 2 × 140/120 mm, Front: 3 × 120 mm/2 × 140 mm, Heck: 1 × 140 mm Heck: 1 × 140/120 mm, Seite (innen): 3 × 120 mm/2 × 140 mm, Boden: 3 × 140/120 mm Deckel: 2 × 140 mm/3 × 120 mm, Front: 2 × 140 mm/3 × 120 mm, Heck: 1 × 120 mm Deckel: 3 × 120 mm/2 × 140 mm, Front: 3 × 120 mm/2 × 140 mm, Heck: 1 × 120 mm
Vorhandene Lüfter 2 × 140 mm (Front), 1 × 140 mm (Heck) 3 × 140 mm (Front, ARGB), 1 × 140 mm (Heck) 1 × 200 mm + 1 × 200 mm (ARGB, Front), 2 × 200 mm (ARGB, Deckel), 1 × 120 mm (Heck) 2 × 200 mm (ARGB, Front), 1 × 120 mm (ARGB Heck) 3 × 120 mm (Front, ARGB) 1 × 140 mm (Front), 1 × 140 mm (Heck), 1 × 140 mm (Deckel) 2 × 120 mm (Boden, ARGB) 1 × 120 mm (Heck, ARGB) nachgerüstet! 3 × 120 mm (Front, ARGB) 1 × 120 mm (Heck)
Erweiterungs-Slots/Frontanschlüsse 7 + 2 (GPU-Riser)/1 × USB 3.1 (Typ C), 2 × USB 2.0, 2 × USB 3.0, Audio 8 + 2 (GPU-Riser)/1 × USB 3.1 (Typ C), 4 × USB 3.0, Audio 8 + 2 (GPU-Riser)/1 × USB 3.1 (Typ C), 4 × USB 3.0, Audio 8 (vertikal/horizontal)/2 × USB 3.0, 2 × USB 2.0, 1 × USB 3.1 (Typ C), Audio 7 + 2 (GPU-Riser)/2 × USB 3.0, Audi 7/1 × USB 3.0, 1 × USB 3.1 (Typ C), Audio 7 + 2 (GPU-Riser)/2 × USB 3.0, Audio 7/2 × USB 3.0, Audio 7/2 × USB 3.0, Audio
Platz für GPU/CPU-Kühler/Volumen Innenraum 49,1 cm/18,5 cm/62,2 Liter 42,0 cm/19,0 cm/83,5 Liter 40,0 cm/17,0 cm/61,1 Liter 44,0 cm/17,5 cm/90,7 Liter 37,0 cm/17,0 cm/45,9 Liter 36,9 cm/19,0 cm/48,34 Liter 45,0 cm/18,5 cm/54,0 Liter 41,0 cm/16,5 cm/50,2 Liter 33,0/16,5/45,2 Liter
Temperatur (CPU/GPU/Innenraum) 64,0 °C/72,0 °C/43,0 °C 67,0 °C/71,0 °C/43,0 °C 71,0 °C/72,0 °C/38,7 °C 65,0 °C/73,0 °C/41,0 °C 67,0 °C/70,0 °C/45,5 °C 65,0 °C/68,0 °C/34,0 °C 66,0 °C/71,0 °C/40,0 °C 66,0 °C/70,0 °C/47,0 °C 66,0 °C/73,0 °C/44,0 °C
Lautheit frontal/ schräg (Lüfter per PMW gesteuert) 1,2/1,2 Sone 1,4/1,3 Sone 1,4/1,6 Sone 1,1/1,2 Sone 1,4/1,3 Sone 2,1/1,8 Sone 1,5/1,8 Sone 2,1/1,9 Sone 1,2/1,3 Sone
Vorteile
  • Sehr gute Ausstattung (viel Laufwerksplätze)
  • Viel Platz für lange Grafikkarte/hohe Turmkühler
  • Gute Kühlleistung mit leisen Lüftern
  • Gut bis sehr gute Aussttung
  • Gute Kühlleistung der Lüfter (Wertung: 2,25)
  • Hohe Qualität/GPU hochkant montierbar
  • Sehr gute Aussttung (5 Lüfter mitgeliefert)
  • Noch gute Kühlleistung der Lüfter (Wertung: 2,60)
  • Hohe Qualität/GPU hochkant montierbar
  • Gute Kühlleistung der Lüfter (Wertung: 2,18)
  • Gute Ausstattung großer Innenraum
  • Geringe Lautheit der zwei 200-mm-Frontlüfter
  • Gute Ausstattung (Glasfront/drei Corsair LL120-Lüfter)
  • Leise Arbeitsweise der Frontlüfter
  • Gute Kühlleistung (Wertung: 2,09) ohne Hecklüfter
  • Gute Kühlleistung der Lüfter (Wertung: 1,90)
  • Platz für Turmkühler bis 19,0 cm Höhe
  • Noch gute Ausstattung
  • Gehäuse aus Stahl/Glas-Seitenteil und Front
  • Gute Kühlleistung der Lüfter (Wertung: 2,16)
  • Gute Kühlleistung der Lüfter (Wertung: 2,21)
  • Kühlung GPU (70 °C)/Design Glasseitenteil
  • Gehäuse komplett aus Stahl mit Glas-Seitenteil
  • Geringe Geräuschentwicklung (nur ein Lüfter)
Nachteile
  • Keine
  • PCI-Slots beim Einbau schlecht erreichbar
  • Lüfterlautheit ohne Drosselung zu hoch
  • Temperatur GPU und Innenraum
  • Gehäuse wird ohne Hecklüfter ausgeliefert
  • Lautheit der vormontierten Lüfter
  • Gehäuse wird ohne Lüfter ausgeliefert
  • Lautheit der nachgerüsteten ARGB-Lüfter
  • kein Hecklüfter/Temperatur Innenraum
  • Lautheit der vormontierten Lüfter
  • Nur ein Hecklüfter im Lieferumfang
  • Temperatur GPU und Innenraum
Angebote

Format, Optik und Ausstattung – auf diese wichtigen Kriterien sollten Sie beim Gehäusekauf achten

Wenn Sie Ihrer Hardware ein neues Zuhause spendieren wollen, empfehlen wir Ihnen sich zuerst zu überlegen, welches Format das neue PC-Gehäuse haben soll. Bevor Sie sich für einen Big/Midi-Tower oder einen Gehäusezwerg entscheiden, sollten Sie sich im Vorfeld folgende Fragen stellen:       

  • Welches Format hat das Mainboard, das im PC-Gehäuse Platz finden soll? Die gängigsten Formfaktoren von Hauptplatinen sind XL-ATX, E-ATX, ATX, Micro ATX und Mini-ITX.
  • Welche weiteren Komponenten, beispielsweise Festplatten, SSDs oder optische Laufwerke (Blu-ray/DVD) sollen im Case eingebaut werden?
  • Wie viel Platz steht für den PC im Computerzimmer oder im Büro bereit?
  • Verschwindet das Case unter den Schreibtisch oder wird der PC und damit das Gehäuse zu sehen sein und soll er sich optisch entsprechend einfügen?
  • Soll das Gehäuse mit einer schlichten und edlen Optik auffallen oder lieber durch eine RGB-Beleuchtung mit vielen Effekten, ein alternatives Design und durch eine Teil- oder Vollverglasung auf sich aufmerksam machen?
PC-Gehäuse: Pure Base 500 von Be Quiet! Quelle: Be quiet
Be quiets Pure Base 500 gibt es in verschiedenen Ausstattungsvarianten. Die non-DX-Version ist ohne bunte Beleuchtung und mit geschlossener Vorderseite erhältlich. Das hier getestete Pure Base 500 DX dagegen bietet zwei RGB-LED-Streifen sowie eine für einen besseren Airflow mit einem luftdurchlässigen Wabengittermuster versehenen Front.

Neben dem Format ist die Ausstattung des PC-Gehäuses ein ganz entscheidender Punkt, den Sie beim Neukauf beachten sollten. Einerseits müssen ausreichend Halterungen, Einbauschächte und im Optimalfall entfernbaren Käfige für ihre Festplatten (3,5/2,5 Zoll) und SSDs (2,5 Zoll) vorhanden sein. Andererseits sollten auch hohe Turmkühler und sehr lange Grafikkarten in das Case passen.

Weitere Fragen, die Sie sich stellen sollte: Benötige ich 5,25-Zoll-Laufwerksschächte, damit ich mein DVD- oder Blu-ray-Laufwerk/Brenner unterbringen kann? Habe ich den passenden Einbauplatz für die Radiatoren einer Wasserkühlung? Möchte ich ein Sichtfenster im Seitenteil, ein Seitenteil aus Glas oder eine komplette Verglasung, damit ich die LED-Leisten, Lüfter und Hardware mit adressierbarer RGB-Beleuchtung besonders spektakulär präsentieren kann? Ist die vorhandene Dämmung ausreichend und sind genügend Lüfter für eine ordentliche Kühlung eingebaut? Fest steht, Wer sich ein neues PC-Gehäuse kaufen will, der muss sich im Vorfeld einige Gedanken darübermachen, was letztlich in dem Case seiner Wahl Platz finden wird.

Sie wollen in ihr zukünftiges Gehäuse auch eine neue Festplatte beispielsweise zur Datensicherung einbauen? Dann empfehlen wir Ihnen: Festplatte Test 2020: Rangliste der 10 besten HDDs bis 16 TB

Gehäusegröße: Was ist der Vorteil eines Big-Towers und Midi-Towers sowie eines kleinen PC-Gehäuses?

Die gängigsten Gehäuseformate sind Mini-Case (Mini-ITX/Micro ATX, Innenraumvolumen bis ca. 40 Liter), Midi-Tower (Innenraumvolumen von ca. 40 bis ca. 80 Liter) und Big-Tower (Innenraumvolumen ab ca. 80 bis ca. 120 Liter oder mehr). Dabei sind die beiden größten Gehäuseklassen den PC-Gehäusen im Kleinformat in punkto Kühlung und Montageplätzen für Komponenten definitiv überlegen.         

Viel Stauraum für die Hardware in großen Gehäusen

PC-Gehäuse: Asus ROG Strix Helios
Mit einem Innenraumvolumen von 83,5 Litern ist das Asus ROG Strix Helios ein Hybrid zwischen einem Midi- und einem Big-Tower. Im Deckel und an der Front ist Platz für einen großen 420-mm-Radiator, der Turmkühler darf 19 cm hoch und die Grafikkarte 42 cm lang sein.

Ganz klar: Wenn Sie Ihrer Hardware eine PC-Gehäuse im Großformat spendieren (Midi- oder Big-Tower), dann haben Sie viel Platz für den Einbau ihrer Hardware. Sie können dann beispielsweise eine Wasserkühlung mit Wärmetauscher im 3×120-/3×140-Format inklusive Pumpe oder ein Zwei- oder gar Drei-Wege-SLI/Crossfire-System mit mehreren Grafikkarten in das Case einbauen. Häufig muss es noch nicht mal die ganz große Gehäusevariante sein, denn je nachdem, wie viele größere PC-Komponenten oder Radiatoren und Ausgleichsbehälter Sie unterbringen wollen, kann bereits ein als Midi-Tower klassifiziertes, aber sehr geräumig gestaltetes PC-Case wie das Asus ROG Strix Helios mit 83,5 Liter Volumen (siehe Bild) reichen.

Gerade bei der aktuellen Gehäusegeneration verschwimmen die Grenzen nicht nur bei der Ausstattung und der Zahl der Montageplätze für die Laufwerke, sondern auch bei der für die Kühlung entscheidende Lüfterbestückung (vorhandene Lüfter/Lüfterplätze) immer mehr. Selbst hohe/lange Radiatoren einer Wasserkühlung lassen sich mittlerweile dank des großzügigen Platzangebots bequem in die großräumigen Midi-Modelle mit Laufwerksfreiem Innenraum einbauen. Beispiele hierfür sind das getestete Thermaltake View 51 TG ARGB (90,1 Liter), das Asus ROG Strix Helios (83,5 Liter); das MSI Sekira 500X (67,1 Liter) und das SilentiumPC Armis AR7 TG RGB (63,9 Liter).

Passend dazu: Modulare Wasserkühlung Test 2020: Vergleich und Ratgeber

Bessere Kühlung im großzügig dimensionierten Innenraum

PC-Gehäuse: Thermaltake View 51 Tempered Glass ARGB Quelle: Thermaltake
Beim sehr geräumigen View 51 Tempered Glass ARGB, das Thermaltake auch als Full-Tower bezeichnet, sorgen zwei bunt beleuchtete 200-mm-Frontlüfter sowie der große Innenraum mit über 90 Liter Volumen dafür, dass die Temperaturen niedrig bleiben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Kauf ist die Temperaturentwicklung. Je größer das PC-Gehäuse, desto einfacher gestaltet sich die Kühlung wichtiger Komponenten wie CPU, Grafikkarte, Spannungswandler oder Netzteil. Die Kühlung wiederum wird durch die vorhandene und mögliche Lüfterbestückung und -anordnung beeinflusst sowie durch den Einsatz einer Wasserkühlung, eines offenen Deckels oder auch einer Dämmung. Während bei Midi- oder Big-Towern der Formfaktor respektive das Innenraumvolumen für die Synthese aus einer guten Komponentenkühlung und einer geringen Lüfterlautheit oft nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist die Temperaturentwicklung bei einem mit Hardware vollgestopften Micro-ATX- oder gar Mini-ITX-Case mit geringem Innenraumvolumen ein ganz entscheidender Faktor.

Gerade wenn der durch die Lüfter produzierte Luftstrom (Airflow) im eh schon kleinen Innenraum mit 20 bis 40 Liter Volumen durch Komponenten blockiert wird, steigen die Temperaturen des Prozessors und der Grafikkarte sowie Spannungswandler auf dem Mainboard deutlich an. Trotzdem können auch die kleinen Gehäuse eine recht ordentliche Komponentenkühlung garantieren. Das setzt jedoch eine durchdachte Lüfterbestückung sowie ein Zweikammersystem wie beispielsweise beim Fractal Design Meshify C Mini, Cooler Master NR400 oder Corsair Crystal 280X RGB voraus.

PC-Case: Die besten von uns getesteten Big-Tower

PC-Gehäuse "Big" - von PCGH getestet
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Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
Produktname Be quiet Dark Base Pro 900* Phanteks Eclipse P600S * Cooler Master Cosmos C700M* Raijintek Zofos Evo*
Hersteller Be quiet Phanteks Cooler Master Raijintek
asin B07DW6XF3G B07N1MBZ1W B07H6MKSXZ B07BMKYYYH
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Note
WERTUNG: 1,60
WERTUNG: 1,82
WERTUNG: 1,83
WERTUNG: 1,87
Amazon-Kundenbewertung
Plätze für Laufwerke 2 × 5,25 Zoll, 7 × 3,5 oder 12 × 2,5 Zoll, 2 × 2,5 Zoll 4 × 3,5/2,5 Zoll, 3 × 2,5 Zoll 1 × 5,25 Zoll, 5 × 3,5/2,5 Zoll, 4 × 2,5 Zoll 2 × 5,25 Zoll, 10 × 2,5/3,5 Zoll, 3 × 2,5 Zoll
Lüfterplätze Deckel: 3 × 140/4 × 120 mm/1 × 180 mm, Front: 3 × 140 mm, Heck: 1 × 140 mm, Seite: 2 × 120 mm, Boden: 2 × 140/120 mm, Netzteilabdeckung: 2 × 120 mm Deckel: 2 × 140,/3 × 120 mm, Front: 2 × 1403 × 120 mm, Heck: 1 × 140 mm Deckel: 3 × 140/120 mm, Front: 3 × 140/120 mm, Heck: 1 × 140/120 mm, Boden: 2 × 140/120 mm Deckel: 3 × 120/2 × 140 mm, Front: 3 × 140/120 mm , Heck: 1 × 140/120 mm
Vorhandene Lüfter 2 × 140 mm (Front), 1 × 140 mm (Heck) 2 × 140 mm (Front), 1 × 140 mm (Heck) 2 × 140 mm (Front), 1 × 140 mm (Heck) 2 × 120 mm (Front), 1 × 120 mm (Heck)
Erweiterungs-Slots (Blende)/Frontanschlüsse/ 8/1 × USB 3.1 (Typ C), 2 × USB 3.0, 1 × USB 2.0 7 + 3 (GPU-Riser)/1 × USB 3.1 (Typ C), 2 × USB 3.0, Audio 8/1 × USB 3.1 (Typ C), 4 × USB 3.0, Audio 10 + 2 (GPU-Riser)/1 × USB 3.1 (Typ C), 2 × USB 3.0, Audio
Platz für GPU/CPU-Kühler/Volumen Innenraum 47,0 cm/18,5 cm/81,2 Liter 43,5 cm/19,0 cm/63,6 Liter 49,0cm/19,8 cm/129,5 Liter 47,0cm/19,0 cm/90,4 Liter
Temperatur (CPU/GPU/ Innenraum) 65,0 °C/69 °C/37 °C 64,0 °C/71 °C/38 °C 64 °C/70 °C/38 °C 65 °C/71 °C/35 °C
Lautheit frontal/schräg (Lüfter per PMW gesteuert) 1,0/0,8 Sone 0,9/0,9 Sone 1,7/1,6 Sone 1,1/1,1 Sone
Vorteile
  • Ausstattung, sehr hohe Flexibilität beim Einbau und beim Innenraumlayout
  • Gute bis sehr gute Kühlleistung (Temperatur CPU, Innenraum, GPU)
  • Lautheit der mitgelieferten Lüfter (Be quiet Silent Wings 3)
  • Sehr geräumiges Gehäuse/Sehr leise dank Dämmung
  • Grafikkarte kann vertikal eingebaut werden
  • Sehr ordentliche Verlegung der Kabel möglich
  • Sehr gute Kühl-Leistung
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Viel Freiheit bei der Innenraumgestaltung
  • Viele Laufwerksplätze
  • Magnetischer Staubfilter
  • Sehr gute Kühlung
Nachteile
  • Keine
  • Kühlung mit den vormontierten Lüftern nur durchschnittlich
  • Vergleichsweise hohe Lautheit
  • Optisch wenig spektakulär
Angebote

PC-Gehäuse im Kleinformat: Hardware-Montage mit Einschränkungen

Wer jedoch dazu gezwungen ist seinen PC auf engstem Raum unterzubringen, dem hilft ein Big- oder Midi-Tower freilich nichts. Für den hat ein Mini-Case vor allem den Vorteil, dass es kompakten Unterschlupf für die Hardware bietet und dabei in der Wohnung oder im Büro wenig Platz wegnimmt. Hier müssen Sie sich jedoch stets im Klaren darüber sein, dass es bei der Auswahl der Hardware, die ins das Mini-Case eingebaut werden kann, deutliche Einschränkungen gibt. Einerseits ist die Zahl der Komponenten durch das niedrige Innenraumvolumen von 20 bis maximal 40 Litern begrenzt, andererseits gibt es bei den besonders kleinen Modellen auch noch Beschränkungen bei der Länge des Netzteils und der Grafikkarte sowie der Höhe des CPU-(Turm-)Kühlers.

PC-Gehäuse: Cooler Master NR 400 Quelle: PCGH
Das Cooler Master NR400 ist eine kleines PC-Gehäuse in Micro-ATX-Format in dem der Prozessor und die Grafikkarte mithilfe eines Zweikammersystems und eines guten Airflows genauso gut gekühlt werden (CPU: 64 °C/GPU: 71 °C) wie in einem Big- oder Midi-Tower.

PC-Spieler, die sich einen potenten Rechner als Konsolenersatz zusammenbasteln möchten, benötigen oft jedoch nur Platz für zwei Festplatten/SSDs, ein optisches Laufwerk und eine Grafikkarte. Für diese Konfiguration reichen eine Micro-ATX/Mini-ITX-Platine, die oft ein paar Euro günstiger als ein größeres Modell ist, sowie ein entsprechend kleines Gehäuse. Dazu kommt, dass viele Hersteller bei der aktuellen Mini-Gehäuse-Generation mithilfe durchdachter Lüfterbestückungen sowie effizienten Zwei- oder Drei-Kammersystemen in der Lage sind, die Kühleigenschaften annähernd auf das Niveau der großen Brüder zu hieven.

Weitere technische Details zu Gehäusen und Empfehlung für jedes Gehäuseformat finden Sie auchin der PC-Gehäuse-Kaufberatung der PC Games Hardware.

PC-Gehäuse: Die besten von uns getesteten Mini-ITX/Micro-ATX-Cases

PC-Gehäuse "Mini" - von PCGH getestet
badge test-winner best-price-performance
Ranking
1. Platz
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
6. Platz
Produktname Fractal Design Meshify C Mini* Cooler Master NR400 * Corsair Crystal 280X RGB* NZXT H200i* Thermaltake Level 20 VT * KOLINK Citadel *
Hersteller Fractal Design Cooler Master Corsair NZXT Thermaltake KOLINK
asin B07B2ZXSYY B07QP88F8B B07CJTKDZQ B0776QQMV7 B07FQ91RFW B07QPY2SCW
gtin 7340172700111 4719512080276 0843591065238 5060301693955 4711246873582 5999094002845
Note
WERTUNG: 2,72
WERTUNG: 2,73
WERTUNG: 2,76
WERTUNG: 2,91
WERTUNG: 2,92
WERTUNG: 3,05
Amazon-Kundenbewertung
Plätze für Laufwerke 2 × 3,5 Zoll, 2 × 2,5 Zoll 3 × 3,5 Zoll, 4 × 2,5 Zoll 2 × 3,5/2,5 Zoll, 3 × 2,5 Zoll 1 × 3,5 Zoll, 3 × 2,5 Zoll 3 × 3,5/2,5 Zoll, 3 × 2,5 Zoll 2 × 3,5/2,5 Zoll, 2 × 2,5 Zoll
Lüfterplätze Deckel: 2 × 140/120 mm, Front: 2 × 140/3 × 120, Heck: 1 × 120 mm, Boden (Netzteilkammer): 1 × 120 mm Deckel: 2 × 140 /120 mm, Front: 2 × 140 mm/3 × 120 mm, Heck: 1 × 120 mm Deckel: 2 × 140/120 mm, Front: 2 × 140/120 mm, Seite (rechts): 1 × 140/120 mm, Boden: 2 × 140/120 mm Deckel: 1 × 120, Front: 2 × 140 /120 mm, Heck: 1 × 120 mm Deckel: 2 × 140 /120 mm, Front: 1 × 200 mm/2 × 140/120 mm, Heck: 1 × 140/120 mm, Boden: 2 × 120 mm Deckel: 2 × 120, Front: 3 × 120 oder 2 × 140 mm, Heck: 1 × 120 mm
Vorhandene Lüfter 1 × 120 mm (Front), 1 × 120 mm (Heck) 1 × 120 mm (Front), 1 × 120 mm (Heck) 1 × 120 mm (Front,, ARGB), 1 × 120 mm (Deckel, ARGB) 1 × 120 mm (Deckel), 1 × 120 mm (Heck) 1 × 200 mm (Front) 1 × 120 mm (Front), 1 × 120 mm (Heck)
Erweiterungs-Slots (Blende)/Frontanschlüsse 5/2 × USB 3.0, Audio 4/2 × USB 3.0, Audio 4/2 × USB 3.0, Audio 2/2 × USB 3.0, Audio 5/2 × USB 3.0, 2 × USB 2.0, Audio 4/1 × USB 3.0, 2 × USB 2.0, Audio
Platz für GPU/CPU-Kühler/Volumen Innenraum 31,5 cm/17,2 cm/36,9 Liter 36,6 cm,/16,6 cm/35,5 Liter 30,0 cm/15,0 cm/38,6 Liter 32,5 cm/16,5 cm/38,6 Liter 35,0 cm,/18,5 cm/49,4 Liter 36,0 cm/16,0 cm/32,7 Liter
Temperatur CPU/GPU/Innenraum 69,0 °C/74,0 °C/31,0 °C 64,0 °C/71,0 °C/34,4 °C 78,0 °C/78,0 °C/45,6 °C 66,0 °C/76,0 °C/26,9 °C 71,0 °C/80,0 °C/40,4 °C 62,0 °C/80,0 °C/37,7 °C
Lautheit frontal/schräg (Lüfter per PMW gesteuert) 1,7/1,8 Sone 2,1/2,0 Sone 1,7/1,5 Sone 2,3/2,4 Sone 2,3/2,3 Sone 2,2/2,2 Sone
Vorteile
  • Moderate Temperaturentwicklung bei kleinem Innenraum (37 Liter)
  • Gute Ausstattung inklusive Zweikammersystem
  • Gute Kühlleistung der mitgelieferten Kühler
  • Problemloser Hardware-Einbau/Platz für Turmkühler bis 16,6 cm Höhe
  • Gute Kühlung für Innenraum und Grafikkarte
  • Hardware-Einbau problemlos
  • Gute Kühlleistung
  • Akustiksensor und CAM-Software sorgen für angenehme Lautheit
  • Ordentliche Ausstattung mit vielen Extras
  • Guter Einbaukomfort und gute Kühl-Leistung
  • Platz für Grafikkarten bis 36 cm Länge
Nachteile
  • Lautheit der vormontierten Lüfter etwas zu hoch
  • Relativ hohe Lautheit der vormontierten Lüfter
  • CPU-Kühlung nicht ganz optimal
  • Ohne Drosselung sind die Lüfter zu laut
  • Nicht ganz optimale Kühlung
  • Relativ hohe Lautheit
  • Relativ hohe Lautheit der vormontierten Lüfter
Angebote

Gute und leise Kühlung für ihr PC-Gehäuse

Die einzelnen Bestandteile eines PC-Gehäuses Quelle: Be quiet
Um eine gute Kühlung mit geringer Geräuschkulisse zu erzielen, kombiniert Be quiet bei seinem Pure Base 500DX eine mit Lüftern bestückbare offenen Mesh-Front mit einem gedämmten Seitenteil (hinten) sowie einem Sichtfenster aus gehärtetem Glas.

Der einfachste Weg in einem PC-Gehäuse niedrige Temperaturen zu erzielen, ist das Case mit vielen schnell rotierenden Lüftern und großzügigen Luftlöchern sowie mit luftdurchlässigen Elementen mit Wabengitterstruktur zu bestücken. Besonders leistungsstarke Rotoren und luftdurchlässige Partien mit Mesh-Struktur an der Front und/oder dem Deckel führen freilich auch zu mehr Geräuschemissionen. Im Gegenzug kann ein gänzlich geschlossenes PC-Gehäuse mit möglichst leisen oder gar keinen Lüftern dafür sorgen, dass die Temperatur gefährlich hoch ansteigt und im schlimmsten Fall die Hardware sogar beschädigt wird. Deshalb kommt es beim Kauf eines Gehäuses für den Rechner darauf an, den optimalen Kompromiss zwischen Lautheit und Temperatur zu finden. Wo dieser Kompromiss liegt, hängt letztlich stark von der persönlichen Lärmtoleranz oder auch vom Nutzungsumfeld des PCs ab – denn möglicherweise stört Sie selbst das Surren der Lüfter überhaupt nicht, während der Kollege neben Ihnen darunter leidet.

Je nach Bauart eignen sich manche Cases besser für niedrige Temperaturen bei angenehmer Lautheit als andere. So dämmen beispielsweise dicke, hochwertige Seitenwände aus Stahl die Lüfterlautheit besser als dünne und bis zu 5 Millimeter dicke Seitenteile aus gehärtetem Glas (Tempered Glas) verringern den Lüfterlärm deutlich besser als Plexiglasfenster. Des Weiteren verhindern Extras wie Dämmmatten aus Bitumen in den Seitenteilen, an der Front oder im Deckel, dass eine hohe Geräuschkulisse aus dem Innenraum nach draußen dringt. Im Gegenzug können optische Extras wie große Lüftungslöcher, Luftschlitze oder Wabengitter-Elemente die Silent-Tauglichkeit stark herabsetzen.

Reicht die Lüfterbestückung ab Werk für eine gute Kühlung oder muss ich nachrüsten?

Hauptverantwortlich für einen optimalen Luftstrom (Airflow) und damit eine ordentliche Kühlung sind primär die serienmäßig im PC-Gehäuse eingebauten Lüfter. Dabei kommt es sowohl auf deren Anzahl und Größe (120/140/200 mm) als auch darauf an, wo sie angebracht sind. Damit eine adäquate Temperaturregulation gewährleistet wird, sollte mindestens ein, besser aber zwei oder drei Propeller an der Front des Case die Frischluft in den Innenraum einsaugen. Ein weiterer Lüfter an der Hinterseite des PC-Gehäuses, der sogenannte Heckpropeller, bläst die aufgewärmte Luft nach hinten wieder heraus. Verfügt das Gehäuse über einen offenen Deckel oder eine spezielle Deckelkonstruktion wie das Fractal Define 7, können dort weitere Lüfter angebracht werden, die dem Hecklüfter beim Herausbefördern von Abluft aus dem Inneren helfen.    

PC-Gehäuse Quelle: Fractal Design
"Moduvent" nennt Fractal Design die spezielle Deckelkonstruktion die auch beim neuen Define 7 wieder zur Ausstattung gehört. Seit dem Define R5 kann bei den Midi-Towern der Define-Reihe der geschlossene Deckel für die Montage weiterer Lüfter gegen eine offene Variante mit Staubfilter getauscht werden.

Wird im PC ein sogenannter Top-Blow-Kühler eingebaut, sollte man über zusätzliche Lüfter am Boden, in den Seitenteilen oder im der Deckel nachdenken. Dieser spezielle, horizontal ausgerichtete Luft-Kühler für die CPU, der meist in kompakteren Systemen verwendet wird, saugt sich die Luft zur Kühlung des Prozessors von oben aus dem Innenraum an und liegt so anders als Turmkühler mit ihren vertikal positionierten Lüftern nicht im direkten Airflow. Hier könnten die zusätzlichen Lüfter entweder den Frontpropellern bei der Frischluftzufuhr assistieren oder dem Hecklüfter beim Abfuhr von verbrauchter Luft helfen. Bedenken Sie jedoch, je mehr Lüfter Sie zusätzlich einbauen, desto höher ist auch die Geräuschemission.

PC-Gehäuse: MSI Sekira 500X Quelle: MSI
Bei der Lüfterbestückung des Sekira 500X lässt sich MSI nicht lumpen. Zur Standardkonfiguration von zwei 200-mm-Lüfter an der Front und dem 120-mm-Heckpropeller kommen noch zwei bunt beleuchtete Propeller im Deckel, die Frischluft ins Innere des großzügig dimensionierten Midi-Towers blasen.

Gehören drei bis vier Lüfter zum Lieferumfang, sollte das für eine ordentliche Kühlung reichen. Das Mindestmaß an vorinstallierten Propellern ist damit auf jeden Fall erreicht, das Nachrüsten weitere Lüfter sollte aufgrund der steigenden Geräuschkulisse gut bedacht werden. Je leistungsstärker die jedoch Hardware ausfällt und je dichter gefüllt das Gehäuse ist, desto wichtiger wird es, darauf zu achten, zusätzliche Lüfter einzukalkulieren oder aber ein Auge auf PC-Gehäuse mit mehr vorinstallierten Lüftern zu werfen.

Eine Alternative sind Gehäuse, die wie das Antec P120 ohne Lüfter ausgeliefert werden. Hier kann der Gehäusekäufer selbst auf die Suche nach leisen und leistungsfähigen Lüftern gehen. Hochwertige Lüfter fördern dank zahlreicher Optimierungen meist bei gleicher Lautheit oft mehr Luft als günstige Modelle und verfügen über eine gute Entkopplung.

Sie suchen leise und leistungsfähige Lüfter für ihr zukünftiges PC-Gehäuse? Dann lohnt ein Blick in unseren PC-Lüfter Test – die besten Gehäuselüfter im Vergleich 

Problemloser und komfortabler Hardware-Einbau: ein wichtiges Kriterium bei PC-Gehäuse-Kauf

PC-Gehäuse: Fractal Design Vector RS Quelle: Fractal Design
Das Fractal Design Vector RS gehört zu den Midi-Towern, die über ein spezielles Montagesystem für 3,5-Zoll-Festplatten verfügen. Hier kann jede mit einer Entkopplung versehene Halterung einzeln ausgebaut und mit einer HDD bestückt werden.

Der Komfort beim Einbau der Hardware ist ein Kriterium, das bei Wahl eines geeigneten PC-Gehäuse sehr oft unterschätzt wird. Wenn sich die Hardware schnell sowie einfach ein- und ausbauen lässt und es keine Einschränkungen bei der Größe gibt, erleichtert das vor allem bei Hardware-affinen Bastlern, bei denen der Rechner selten lange unverändert bleibt, den täglichen Umgang mit dem PC. Ein gutes Beispiel hier wäre die Festplattenmontage, bei der es zahlreiche Lösungen gibt. Die schlechteste: HDDs werden nur festgeschraubt und nicht entkoppelt, sodass sie Schwingungen ans Gehäuse übertragen.

Bei Cases der Mittelklasse dagegen lassen sich HDDs meist mit Plastikhalterungen oder Schienen aus Kunststoff befestigen. Damit erspart man sich zwar das Festschrauben, eine Entkopplung findet jedoch bei einem Großteil dieser Befestigungsmechanismen nicht statt. Besser sind Schubladen oder einzeln ausbaubare Halterungen aus Metall wie beim Fractal Design Define 7 in oder an die sich Datenträger festschrauben lassen. Oft verfügen diese, wie auch beim Testsieger über eine integrierte Entkopplung, dabei gibt es allerdings sehr große Unterschiede.

Kabelmanagement im PC-Gehäuse Quelle: Corsair
Bei vielen Gehäusen, unter anderem auch beim Corsair iCUE 465X RGB, befindet sich die entfernbare Halterung für SSDs auf der Rückseite des Mainboard-Trays. Eine Entkopplung ist für die Flash-Speicher-Laufwerke allerdings nicht notwendig.

SSDs, die mit Flash-Speicher arbeiten und in der Regel ein 2,5-Zoll-Format besitzen, brauchen dagegen keine Entkopplung. Aus diesem Grund verfügen alle neueren PC-Gehäuse unabhängig vom Format/Innenraumvolumen über teils demontierbare 2,5-Zoll-SSD-Halterungen, die beispielsweise auf der Rückseite des Mainboard-Trays und auf oder an der Netzteilkammer angebracht sind. Oft können auch die Befestigungen für 3,5-Zoll-Festplatten für die Montage von SSDs genutzt werden. Eine Besonderheit sind SSDs mit SATA m.2-Schnittstelle, da diese nicht an einer Halterung im Gehäuse, sondern in einem Steckplatz auf dem Mainboard montiert werden. 

Zu den weiteren Ausstattungs-Features, die den Zusammenbau erleichtern, gehört ein Mainboard-Tray, der um 90 ° und 180 ° gedreht werden kann, Kabeldurchführungen (Aussparungen) mit einem Schutz aus Gummi in der Zwischenwand und/oder der Platinen-Halterung, ein Kabelmanagement mit Klettverschlussstreifen oder Führungskanälen, ein Mainboard-Schlitten, Seitenwände oder ein Deckel mit schraubenloser Befestigung sowie die Möglichkeit, nicht bestückte Laufwerkskäfige zu komplett auszubauen.

Mainboard-Größe als Richtgröße für das PC-Gehäuse

Neben der Kühlung, dem Platz für Hardware und dem Einbaukomfort ist die Hauptplatine, respektive deren Größe, einer der wichtigsten Faktoren bei der Wahl des passenden Gehäuses für Ihren zukünftigen Rechner. Nur wenn das Mainboard ohne Einschränkungen auf die meistens schon vormontierten Schraubenhalterungen passt, ist der Innenraumen des PC-Gehäuses kompatibel zum Platinenformat. Bei Micro-ATX-Gehäusen ist daher die Auswahl auf die beiden kleinsten Platinen-Formate (Micro ATX, Mini ITX) beschränkt, wobei das Mini ITX-Format gleichzeitig dem kleinsten Case den Namen Mini-ITX-Gehäuse verleiht.

Käufer eines Midi- oder Big-Towers können dagegen nahezu jedes Mainboard einbauen. Ausnahmen gibt es jedoch auch hier, denn es gibt wenige Mainboard-Exoten beziehungsweise Sonderfälle, die größer ausfallen als der Durchschnitt. Da kann es dann auch in einem als Midi klassifizierten Case eng werden. Eine dieser Ausnahmen ist beispielsweise die XL-ATXPlatine Gigabyte X299X Aorus Xtreme Waterforce (Sockel 2066), die nicht nur breiter, sondern auch höher ist als ein Standard ATXModell. Ist ein solches Mainboard gewünscht, muss man beim Kauf des Gehäuses darauf achten, dass die Hauptplatine nicht mit der am Boden des PC-Cases positionierten Netzteilkammer oder dem dort eingebauten Netzteil kollidiert. Ein weiterer Sonderfall sind Hauptplatinen im E-ATX-Format wie das Asus ROG Crosshair VI Extreme. Dieses Board besitzt eine reguläre Höhe ist aber sehr breit, sodass es bei einem normalgroßen Midi-Tower die Aussparungen zum Durchführen der Kabel abdeckt. Außerdem kann es mit im Innenraum angebrachten Laufwerkskäfigen oder Komponenten einer Wasserkühlung kollidiert.   

PC-Gehäuse: Beispielbild Mainboard Quelle: PCGH
Das Asus ROG Crosshair VI Extreme ist eine breite Platine mit E-ATX Formfaktor. Sie passt in jeden Big-Tower, jedoch längst nicht in jedes Midi-Gehäuse, da sie dort eingebaut oft die mit Gummi versehenen Aussparungen zum Durchführen von Kabel teilweise oder ganz abdeckt.

Wie groß sind die Unterschiede bei der Innenraumgestaltung von PC-Gehäusen?

PC-Gehäuse: Antec P120 Quelle: Antec
Da beim Antec P120 das Netzteil unter dem geschlossenen Deckel positioniert ist und keine Frontlüfter montiert werden können, wird Frischluft durch Propeller am Boden eingesaugt und seitlich durch Luftauslässe im Seitenteil wieder hinausgeblasen.

Jedes Gehäuse verfügt über ein bestimmtes Innenraumdesign, also eine Einteilung, welche Komponenten wo angebracht werden können beziehungsweise sollen sowie die dafür notwendigen Öffnungen, Vorbohrungen oder Schraubenhalterungen. Die klassische Aufteilung, die bei einem Großteil der aktuell angebotenen PC-Gehäuse unabhängig von Format und Größe zu finden ist, sieht den Einbau des Mainboards mit den I/O-Anschlüssen nach oben und den Steckplätzen nach unten vor. Das Netzteil wird links unten am Gehäuseboden, oft auch in einer Netzteilkammer platziert, die Laufwerkskäfige, die mittlerweile bei den meisten PC-Gehäuse ausgebaut werden können, sind im Frontbereich vor den Lüftern angebracht. Letztgenannte saugen Frischluft frontal oder bei einer geschlossenen Front seitlich durch Luftschlitze ein, während der Hecklüfter die vom CPU-Kühler aufgewärmte Luft aus dem Gehäuse befördert.

Doch es gibt auch Ausnahmen wie das Inwin 303 oder das hier getestete Antec P120. Bei beiden Midi-Towern wird einerseits das Netzteil in einer Kammer oben unter dem geschlossenen Deckel eingebaut. Andererseits wird bei beiden PC-Gehäuse die Außenluft zum Kühlen nicht durch die Frontlüfter, sondern durch Propeller am Boden in den Innenraum des Case geblasen. Anders als beim regulären Innenraumdesign, bekommt der Hecklüfter hier zusätzlich noch Unterstützung bei der Abfuhr aufgeheizten Luft aus dem Inneren.

Beim Inwin 303 blasen bis zu drei vertikal an der mit großen wabenförmigen Aussparungen versehenen Netzteilkammer angebrachte 120-mm-Propeller die aufgewärmte Abluft durch die Halterung für den Stromgeber nach draußen. Beim Antec P120 dagegen befindet sich an der Stelle, wo sonst die Laufwerkskäfige zu finden sind, eine Halterung für bis zu drei 120-mm- oder zwei 140-mm-Lüfter. Diese werden so angebracht, dass sie die warme Luft durch Luftschlitze im hinteren Seitenteil aus dem PC-Gehäuse befördern.

Der neue Standard: Eine Kammer fürs Netzteil

Offenes PC-Gehäuse mit gut sichtbarem abgegrenztem Abteil für das Netzteil
Damit das Netzteil so wenig Wärme wie möglich in den Innenraum abstrahlt, hat sich eine Abdeckung oder Kammer für den Stromgeber zu Standard entwickelt. Im Falles des Asus ROG Strix Helios im Bild kann man das Netzteil sogar durch ein Fenster sehen.

Das Netzteil (Tests und alles Wissenswerte rund um das Thema Netzteile finden Sie in unserem Netzteil Test & Ratgeber – die besten Netzteile für Rechner), welches in seiner Funktion als Stromwandler einiges an Hitze abstrahlt, sollte im Idealfall nicht die Luft im restlichen Gehäuse aufwärmen. Das gilt insbesondere für den Typ Netzteil, bei dem Sie den Lüfter an der Unterseite, der Kühlluft ansaugt, für eine Verringerung der gesamten Geräuschkulisse ausschalten können (passiver Betrieb).

Während früher das Netzteil fast nur oben im PC-Gehäuse eingebaut und so nur durch die aufgewärmte Luft aus dem Innenraum gekühlt wurde, verfügt mittlerweile fast jedes Gehäuse jedweden Formats über eine Abdeckung oder eigene Kammer für diese Hardware-Komponente. Bei diesem sogenannten Zweikammerdesign liegt das Netzteil in einem weitestgehend geschlossenen Raum am Case-Boden, saugt kühlende Luft von unten an und gibt so nur eine minimale Wärme an den Innenraum ab. Beispiele hierfür sind das hier getestete Fractal Design Define R7, das Asus Helios, das MSI Sekira 500X, das Thermaltake View 51 TG ARGB, das Corsair iCUE 465X RGB und das Be quiet Dark Base 900 Pro Rev. 2.

Bei diesen Midi-Towern ist die Kammer in der sich die Platine befindet entweder ab Werk frei von Laufwerken (Asus Helios, MSI Sekira, Corsair iCUE 465X RGB, Thermaltake View 51 TG ARGB) oder die Laufwerkshalterungen lassen für einen optimierten Luftstrom komplett entfernen (Fractal Design Define 7, Be quiet Dark Base 900 Pro Rev. 2). Sie verfügen dafür über alternative 2,5-Zoll- sogar 3,5-Zoll- Laufwerksbefestigungen auf der Rückseite des Mainboard-Trays.

Die Platine steht Kopf

Neben der klassischen Innenraumaufteilung mit einer Kammer für die Platine und das Netzteil (Zweikammerdesign) gibt es auch das Konzept, die Platine wie beim Dark Base Pro 900 Rev. 2/700 oder Cooler Master Cosmos 700M um 90/180 Grad zu drehen und verkehrt herum einzubauen. Rotiert die Platine um 90 Grad, sodass die Anschlüsse und Steckplätze in Richtung des Deckels zeigen, will man den Konvektionseffekt nutzen. Der wird oft auch als Kamin- oder Schornsteineffekt bezeichnet und sorgt dafür, dass die durch die Spannungswandler des Mainboards sowie die CPU und GPU aufgewärmte Luft direkt durch den Deckel entweicht. Im Gegenzug befördern die Frontlüfter und der am Boden platzierte Hecklüfter sowie eventuell weitere Propeller kühlende Luft in die Hauptkammer.

Wie wir in Tests mit dem Cooler Master Cosmos 700M festgestellten, garantiert ein flexibles Innenraumdesign nur dann eine verbesserte Kühlung mit Konvektionseffekt, wenn die Hauptplatine um 90 Grad gedreht wird. Hier messen wir eine Verringerung der CPU-Temperatur von 64,0 °C auf 61,5 °C aber auch eine leicht erhöhte GPU-Temperatur von 74,0 °C (69,0 °C bei regulärer Mainboard-Position). Dreht man das Mainboard allerdings um 180 Grad (invertierte Platine) steigt die Prozessortemperatur von 64,0 °C auf 69,0 °an, während die GPU Temperatur im Vergleich mit der nur um 90 ° gedrehten Hauptplatine mit gleich bleibt (74 °C). Das zeigt, dass es die beiden 140-mmFrontlüfter anscheinend nicht schaffen, ausreichend Frischluft in den oberen Innenraum zu befördern, was sich positiv auf die GPU-Kühlung auswirken könnte.   

Passend dazu: Mainboard Test – Die besten Motherboards im Vergleich

PC-Gehäuse: Beispiele dafür, dass das Mainboard bei manchen Gehäusen in unterschiedlichen Positionen angebracht werden kann. Quelle: PCGH
Zu den auffälligsten Ausstattungsmerkmalen des Cooler Master Cosmos 700M gehört das flexible Innenraumdesign mit drei verschiedenen Mainboard-Positionen. Der bei der Drehung um 90 Grad entstehende Kamineffekt kommt der CPU-Kühlung zugute, erhöht aber auch die GPU-Temperatur während der invertierte Einbau die Kühleigenschaften messbar verschlechtert.

Midi, Micro und Mini – So beeinflussen Grafikkartenlänge und Kühlerhöhe den Gehäuse-Kauf

Wie oben bereits erwähnt: Je kleiner das gewünschte PC-Gehäuse ausfällt, desto mehr müssen Sie beim Kauf ihrer Hardware-Komponenten darauf achten, dass sie mit ihren Maßen (Höhe × Breit × Tiefe/Länge) in das Case passen. Das gilt nicht nur für das Mainboard, sondern vor allen auch für die Grafikkarte und den Prozessorkühler. Bei Big-Tower gibt bezüglich der Höhe von CPU-Turmkühlern und der Länge der GPU überhaupt keine Probleme. Bei einem Midi-Tower oder einem Micro-ATX/Mini-ITX-Gehäuse müssen Sie dagegen auf einige Dinge achten, wenn Sie einen hohen Prozessorkühler und eine High-End-Grafikkarte mit mehr als 300 mm Länge dort unterbringen wollen.

Welcher Prozessorkühler passt in welches PC-Gehäuse?

Im einem Midi-Tower gibt es in der Regel nur Probleme mit der Höhe des CPU-Turmkühlers, wenn dieser wie beispielsweise das Inwin 904 mit einer Breite von nur 192 mm zu schmal für Prozessorkühler mit einer Höhe ab 135 mm ist. Indes nehmen weit mehr als die Hälfte aller bisher getesteten Micro-ATX-Gehäuse, unter anderem das Corsair Crystal 280X, NZXT H200i, KOLINK Citadel oder Cooler Master NR400 Turmkühler mit einer Höhe bis 150 mm anstelle der Boxed-Kühler oder einer Top-Blower-Variante wie den, Be quiet Shadow Rock TF2 oder den Cryorig C1 auf.

Bei den folgenden Sonderfällen darf der Turmkühler sogar deutlich höher ausfallen: Fractal Design Node 804 und Raijintek Ophonion EVO bis 160 mmBitfenix Aegis Core und Fractal Design Meshify C Mini bis 170 mm, Antec ISK 600M bis 174 mm sowie Thermaltake Level 20 VT bis 185 mm. Im Gegenzug gibt es Mini-ATX-Gehäuse wie das Fractal Design Era ITX, Jonsbo VR2, oder Kolink Rocket bei denen die Maximalhöhe für den CPU-Kühler bei jeweils 120 mm respektive 130 mm liegt. Hier empfehlen wie so genannte Low Profile CPU-Kühler wie den Noctua NH-L12S, Thermalright AXP-200 Muscle oder Be quiet Shadow Rock LP. Ein Top-Blow Kühler mit sehr flacher Bauweise ist in den meisten Fällen auch die ideale CPU-Kühllösung für sehr kompakte Mini-ITX-Cases wie das Streacom DA2 oder DAN Cases A4.  

PC-Gehäuse: In Win 904 Quelle: PCGH
Das Inwin 904 wird vom Hersteller zwar als Midi-Tower angeboten. Anders als bei Modellen mit Normalmaßen fällt hier die Breite mit 192 mm zu gering aus. Das hat zur Folge, dass der CPU-Kühler nicht höher als 135 mm sein darf. Das schränkt die Auswahl an Turmkühlern stark ein.

Passen Grafikarten mit Standardlänge in kleine PC-Gehäuse?

Grafikkarten sind nicht in Standardlängen passend zu den Gehäuseklassen eingeteilt. Entsprechend muss man hier bei den Maßangaben unter Länge auf die Millimeter-Angaben achten. In ein Gehäuse der Klasse „Big“ passen selbstverständlich alle aktuell erhältlichen Grafikkarten, selbst leistungsstarke Riesen mit 330 Millimetern Länge wie die MSI RTX2080 Ti Gaming X Trio. Möchte man ein solches Kaliber in einem Midi-Tower unterbringen, kann es sein, dass dafür ein Laufwerkskäfig entfernt werden muss. Hier sind mittelgroße PC-Gehäuse mit laufwerksfreien Innenraum die optimale Wahl.

Da mittlerweile auch fast alle kleinen Gehäuse über ein vertikales (Fractal Design Define Meshify C Mini, Corsair Crystal 280X RGB) oder horizontales (Thermaltake Level 20 VT) Zweikammersystem im Innenraum verfügen, ist dort auch immer öfter Platz für Grafikkarten deren Länge 300 mm oder mehr beträgt. So bieten beispielsweise alle Micro-ATX-Gehäuse in der Testtabelle oben Platz für GPUs mit 300 mm (Corsair Crystal 280X) bis 366 mm Länge (Cooler Master NR400). In einem Mini-ITX-Modell gibt dagegen nur selten Platz für Grafikkarte mit einer durchschnittlichen Länge von 250 mm bis 300 mm.

Eine echte Ausnahme sind das DAN Case A4 und Kolink Rocket, zwei kompakte Mini-ITX-Gehäuse mit einem Innenraumvolumen unter 20 Litern. Hier findet eine Dual-Slot-Grafikkarte mit 273 mm respektive 310 mm Länge Platz. Da aktuell aber kompakte, für den Aufbau eines Gaming-Mini-PCs geeignete Gehäusezwerge Trend sind, haben einige GPU-Hersteller mittlerweile speziell an Mini-ITX-Gehäuse angepasste Mini-(ITX)-Modelle wie die Zotac RTX 2070/2060 Super Mini oder Gigabyte Geforce RTX 2070/2060 Mini ITX OC im Portfolio.   

Ausstattungstrends: Viel Glas, RGB-beleuchtete Lüfter und GPUs im Hochformat

Wenngleich sich schlichte mattschwarze, im Idealfall aus Aluminium gefertigte PC-Gehäuse ungebrochener Beliebtheit erfreuen, zeigt sich dennoch seit 2018 immer mehr der Trend hin zum Ausgefallenen und Auffälligen. Mithilfe von gläsernen Seitenteilen, einer durchsichtigen Front und/oder eines Glasdeckels wird der Blick ins Innenleben des Rechners freigegeben. Dort sorgen dann nicht nur RGB-beleuchtete Hardware-Komponenten dafür, dass der PC seinen berechtigten Platz als farbenfroh leuchtendes Designerstück im Zimmer bekommt, sondern auch die RGB-Lichtspielereien der Gehäuselüfter sowie der im Case verteilten RGB-LED-Lichtleisten.

Um die RGB-LEDs der Lüfter und Leuchtleisten zu adressieren, sprich deren Farbe und Effekte zu steuern, gehört eine RGB-Steuerungsplatine oder Steuerungseinheit zur Ausstattung. Im Falles des Cooler Master Cosmos C700M, des Be Quiet Dark Base 900 Pro oder des Fractal Design Define S2 Vision RGB wird diese zusätzlich zur Regulierung der Lüfterdrehzahl genutzt wird. Dabei wird die Platine/Steuereinheit entweder per Fernbedienung sowie RGB-Steuerung der Hauptplatine (Raijintek Zovo Evo) oder per Knopfdruck am I/O-Panel sowie RGB-Steckverbindung (Header) und der Synchronisierungssoftware des Mainboards bedient (Cooler Master Cosmos C700M, Fractal Design Define S2 Vision RGB). Für letztere Variante gibt es je nach Hersteller verschiedene Systeme. Die vier wichtigsten sind: Asus (Aura Sync), Gigabyte (RGB Fusion Ready), MSI (Mystic Light Sync), Corsair iCUE RGB und Asrock (Polychrome RGB). Dazu kommen andere RGB-Steuerlösungen wie beispielsweise das Smart Device und CAM-Software von NZXT (H200i) oder Corsairs Lighting-Node-Pro-Platine inklusive iCUE-Software.

PC-Gehäuse mit RGB-Beleuchtung Quelle: Fractal Design
Das Fractal Design S2 Vision RGB ist das erste PC-Gehäuse der Schweden das auf eine auffällige Ausstattung setzt. Anders als beispielsweise beim Define 7 sind alle Lüfter mit adressierbaren RGB-LEDs bestückt. Dazu kommen eine bunt leuchtende LED-Leiste, Seitenteile sowie die Front und der Deckel aus Glas.
Bitte beachten Sie, dass viele Komplett-PC-Hersteller ihre PCs nur in einem Gehäuse ohne Glas-Seitenteile verkaufen, da nur geschlossene Gehäuse für eine gute Abschirmung sorgen, so wie es der Gesetzgeber vorsieht. Sind sie also empfindlich gegenüber elektromagnetischer Strahlung, sollten Sie auch ein Gehäuse ohne schickes Glasfenster wählen. Ebenfalls beliebt bei Gehäusen mit Glaselementen ist es, die Grafikkarte hochkant einzubauen und dieses wichtige und oft teure Hardware-Element im beleuchteten Innenraum zur Schau zu stellen. Damit die GPU vertikal montiert werden kann, benötigt man ein sogenanntes PCI-E-Riser-Kabel. Mit diesem Zubehör kann man die Grafikkarte, die eigentlich direkt auf ihren Steckplatz auf dem Mainboard horizontal angebracht wird, über einige Zentimeter Entfernung mit der Hauptplatine verbinden und sie so freier im Gehäuse platzieren. Günstig ist das Ganze jedoch nicht, denn das Riser-Kabel wird selten mitgeliefert und schlägt mit 30 Euro (Thermaltake Gaming PCIe x16 Riser Kabel 200 mm) respektive 40 Euro (Fractal Design Flex VRC-25 Riser Card Cable, Link Preisvergleich) zu Buche.

PC-Gehäuse: Unsere Midi-Tower Testsieger im Detail

Der Testsieger

Die mittlerweile siebte Revision von Fractal Designs populärer Define-Gehäusereihe sichert sich mit ihrer sehr guten Ausstattung, guten Kühlwerten und leisen Lüftern den ersten Platz im Test.

11 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Sehr gute Ausstattung (viel Laufwerksplätze)
  • Viel Platz für lange Grafikkarte/hohe Turmkühler
  • Gute Kühlleistung mit leisen Lüftern
  • Keine
Im Vergleich mit dem Fractal Design Define R6 verfügt das Define 7 über eine optisch auffälligere Modivent-Deckkonstruktion sowie schraubenlose Seitenteile. Ansonsten übernimmt der Schwedische Gehäusespezialist alle Ausstattungsmerkmale, die schon beim von uns prämierten Vorgänger für gute Wertungen gesorgt haben. Dazu gehören die beidseitig montierbare und gedämmte Tür, die Dämmmatte im hintere Seitenteil, den Nexus 2 PWM Lüfter Hub, die entfernbaren 2,5-Zoll-Halterungen auf der Rückseite des Mainboard- Trays und die durch die Ausbaumöglichkeit des kompletten 3,5/2,5-Zoll-Käfigs flexible Innenraumgestaltung. Die Lüfterplätze (siehe Testtabelle) können auch für den Einbau einer Wasserkühlung genutzt werden, so ist an der Front Platz für einen 360/280-mm-Radiator. Wird die Halterung für die zwei 3,5/2,5-Zoll-Laufwerksplätze entfernt, lässt sich unter dem geöffneten Deckel sogar ein 420-mm-Wärmetauscher anbringen. Für die insgesamt gute Kühlleistung (CPU: 64 °C/GPU: 72 °C/ Innenraum: 43 °C) sind allerdings die drei 140-mm-Lüfter (Fractal Design Dynamic X2 GP-14) verantwortlich. Letztere verrichten ihre Arbeit mit einer geringen Geräuschkulisse von 1,2/1,2 Sone.
Fazit: Eine empfehlenswerte Weiterentwicklung des beliebten Define R6, die dank ihrer Top-Ausstattung und leiser gute Kühlung zu Recht die Pole Position im Test einfährt.

Der Preis-Leistungs-Sieger

Bei der günstigen Neuauflage des seit Mitte 2019 erhältlichen Pure Base 500 setzt Be Quiet auf eine offene Front, RGB-Licht und einen zusätzlichen 140-Milimeter-Lüfter aus der hauseigenen Pure-Wings-Serie.

69 Bewertungen*
(Amazon-Kundenbewertungen)
  • Gute Kühlleistung der Lüfter (Wertung: 1,90)
  • Platz für Turmkühler bis 19,0 cm Höhe
  • Noch gute Ausstattung
  • Lautheit der vormontierten Lüfter
Für eine ansprechende Optik spendiert Be quiet der im Vergleich zum Pure Base 500 nicht geschlossenen, sondern mit einem luftdurchlässigen Wabengittermuster versehenen Front eine RGB-Beleuchtung in Form eines LED-Streifens. Eine weitere Lichtleiste ist im Innenraum angebracht, gesteuert werden die Lichtspielereien per Knopfdruck. Die restliche Ausstattung fällt, vom USB-C-Anschluss, dem größeren Hecklüfter und einem weiteren 140-mm-Propeller im Deckel, der alternativ ein 240-mm- oder 120-mm-Radiator aufnimmt (Front: maximal 360 mm), abgesehen, so aus wie beim non DX-Modell. Das Öffnen der Front und der zusätzliche Lüfter im Deckel verbessern die Kühlung messbar, denn sowohl die CPU, als auch die GPU und der Innenraum bleiben mit 65 °C (CPU), 68 °C (GPU) und 34 °C (Innenraum) zwei Grad kühler als im Pure Base 500. Dafür sind die Lüfter mit 2,1 und 1,8 Sone deutlicher zu hören (Pure Base 500: 1,6/1,5 Sone), das bleibt allerdings auch unser einziger Kritikpunkt an dem mit 110 Euro für das gebotene günstigen Be quiet Pure Base 500 DX.
Fazit: Ein ordentlich ausgestatteter, RGB-beleuchteter sowie gut aber nicht unbedingt leise kühlender Midi-Tower für sparsame Spieler.